Trollenhagen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trollenhagen
Trollenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trollenhagen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 13° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neverin
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 17,8 km2
Einwohner: 898 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17039
Vorwahl: 0395
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 145
Adresse der Amtsverwaltung: Neubrandenburger Str. 48
17039 Neverin
Webpräsenz: www.amtneverin.de
Bürgermeister: Peter Enthaler
Lage der Gemeinde Trollenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Trollenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Neverin mit Sitz in der gleichnamigen Gemeinde verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trollenhagen liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Neubrandenburg und östlich des Tollense-Urstromtals.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind:

  • Buchhof
  • Hellfeld
  • Podewall
  • Trollenhagen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trollenhagen wird erstmals 1308 als Hogenhaven urkundlich erwähnt. Der Name dürfte von aus dem Mittelniederdeutschen kommen und bedeutet so viel wie hoge (Höhe) und haven Hof, Besitz. Podewall war seit 1358 Teilbesitz des Klosters Himmelpfort. Ab 1496 hieß der Ort Trullenhagen, später dann Trollenhagen.

Seit der frühen Neuzeit gab es im Ort ein Rittergut, aber auch noch bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Bauernstellen, die letzte wurde 1760 eingezogen. Gutsbesitzer waren u.a. die Familien Friedrich Gottlieb Cossebade (bis 1702), von Jasmund (bis 1732), von Voß (bis 1760), Röpert (bis 1806), Carl Jacob Frodien (bis 1834), Koch (bis 1848), Siemerling und Grisebach (bis 1945). Das Gut wurde dann enteignet. Das Herrenhaus von nach 1702 mit älteren Teilen von 1578 und 1662 wurde nach 1945 als Flüchtlingsunterkunft sowie Gaststätte und Wohnhaus genutzt. Um 1961 stürzte der Dachstuhl des Haupthauses ein und wurde notdürftig repariert. [2]

Die Schriftstellerin Caroline Rudolphi war als Erzieherin von 1778 bis 1783 hier tätig.

Flugplatz/Fliegerhorst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1933 gibt es einen Flugplatz, der bis 1993 nur militärisch genutzt wurde. Seit 1993 wird er von der Luftwaffe der Bundeswehr als Fliegerhorst betrieben und von der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH als ziviler Regionalflughafen mitbenutzt. Das zivile Abfertigungsterminal wurde 1995 eingeweiht.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silberner Milan auf einem unterhalb, vierspeichigen goldenen Zahnrad mit sechzehn Zähnen, die mittlere Speiche belegt mit einer grünen Eichel, zwischen den Speichen je eine goldene Eichel.“

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Grün - Weiß - Grün gestreift. Die äußeren grünen Streifen nehmen jeweils drei Zehntel, der weiße Mittelstreifen nimmt zwei Fünftel der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des weißen Streifens liegt, drei Fünftel der Höhe des Flaggentuchs einnehmend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße 35 (ehemals B 96) führt durch den Westen des Gemeindegebietes. Die Gemeinde ist auch über die etwa sechs Kilometer entfernte Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord an der Bundesautobahn 20 zu erreichen. Im Gemeindegebiet befindet sich auch der Flughafen Neubrandenburg.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trollenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege. 7.1–3). Band 2, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 912–921.
  3. Uwe Rosenow, Katrin Zeisler, Bodo Saß: Dorfkirche Podewall. 1. Juli 2017; abgerufen am 5. August 2017.