Fünfseen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Fünfseen führt kein Wappen
Fünfseen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fünfseen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 25′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Malchow
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 51,82 km2
Einwohner: 1062 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17213
Vorwahlen: 039924, 039932
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 036
Adresse der Amtsverwaltung: Alter Markt 1
17213 Malchow
Webpräsenz: www.luftkurort-malchow.de
Bürgermeister: Egbert Wenghöfer
Lage der Gemeinde Fünfseen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Penzlin Möllenhagen Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Moltzow Torgelow am See Varchentin Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Fünfseen ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Malchow mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rogeezer Bruch

Die Gemeinde liegt im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, am Ostufer des Plauer Sees und südlich von Malchow. Innerhalb des Gemeindegebiets liegen der Hofsee, der Kogeler See und ein Teil des Petersdorfer Sees. Große Teile der Gemeinde sind mit Nadelwäldern bewachsen. Das Gelände steigt von Norden nach Süden von 62 auf bis zu 123 m ü. NHN an.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünfseen wurde am 1. Januar 2005 aus den vormals selbständigen Gemeinden Adamshoffnung, Grüssow, Kogel, Rogeez und Satow gebildet.[2] Weitere Ortsteile sind Bruchmühle, Lenz-Süd, Neu Grüssow, Petersdorf und Satow Hütte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adamshoffnung wurde 1793 erstmals urkundlich erwähnt.

Grüssow wurde 1255 erstmals urkundlich erwähnt. Die Dorfkirche Grüssow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Gutsbesitzer war u. a. die Familie von Flotow.

Kogel wurde 1255 erstmals urkundlich erwähnt. Gutsbesitzer war u. a. die Familie von Flotow.

Rogeez wurde erstmals 1344 als Rogatzeerwähnt. Das Gut war u. a. im Besitz der Familien von Bülow. Das Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert wurde 2006 saniert. In den 1930er Jahren kam eine zentrale Trinkwasserentnahmestelle.

Satow wurde erstmals 1344 erwähnt. Die frühgotische Feldsteinkirche wurde 1284 erbaut, im Dreißigjährigen Krieg zerstört und bis um 1700 wiederaufgebaut.

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Gräber auf dem Friedhof für zwei namentlich bekannte sowjetische Zwangsarbeiter, die 1941 an den Folgen ihrer Misshandlung starben.
  • Gedenkstein in Satow für gefallene Soldaten im Ersten Weltkrieg aus den Orten Satow und Satow-Hütte, Rogeez, Suckow, Kogel
  • Am Eulenberg (Wegkreuzung zwischen Satow, Kogel und Rogeez) befindet sich ein Hügelgrab aus der älteren Bronzezeit.
  • Im Ortsteil Rogeez, in der Nähe der Chausseestraße, befindet sich ein Hügelgrab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet ist durch die Landwirtschaft geprägt.

Erstmals erhielt Rogeez in den 1930er Jahren eine zentrale Trinkwasserentnahmestelle in zentraler Ortslage. Nach dem Krieg entstand eine weitere Entnahmestelle in Rogeez. Diese wurde weiter ausgebaut und versorgte Rogeez bis etwa 1975 mit Trinkwasser. Die zuvor entstandene Trinkwasserentnahmestelle in Kogel übernahm diese Aufgabe. Sie versorgt bis heute viele umliegende Orte sowie Kogel selbst mit Trinkwasser.
Die einzelnen Orte wurden zwischen 1997 und 1999 an das zentrale Abwassernetz angeschlossen. 2007 erhielten Satow, Kogel und Rogeez einem Erdgasanschluss.

In Kogel und Rogeez gab es außerhalb der Orte eine Müllkippe für allgemeine Abfälle und Bauschutt. In Rogeez befand sich diese bis zum Beginn der 1990er Jahre auf dem Röbeler Berg. Nach ihrer Schließung erfolgte eine Renaturierung des Areals.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Bundesautobahn 19 von Wittstock nach Rostock, die über die Anschlussstellen Waren oder Röbel/Müritz zu erreichen ist. Die Bundesstraße 192 stellt eine Verbindung nach Waren (Müritz) und Neubrandenburg dar. Der nächste Bahnhof befindet sich in Malchow. Vor 1989 befand sich auch ein Bahnhof in Altenhof.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fünfseen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005