Schönbeck

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schönbeck führt kein Wappen
Schönbeck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönbeck hervorgehoben
Koordinaten: 53° 35′ N, 13° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Woldegk
Höhe: 44 m ü. NHN
Fläche: 24,33 km2
Einwohner: 435 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17349
Vorwahl: 03968
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 130
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Liebknecht-Platz 1
17348 Woldegk
Webpräsenz: windmuehlenstadt-woldegk.de
Bürgermeister: Detlef Penseler
Lage der Gemeinde Schönbeck im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
BrandenburgLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Ludwigslust-ParchimBeggerowBorrentinHohenbollentinHohenmockerKentzlinKletzinLindenberg (Vorpommern)MeesigerNossendorfSarowSchönfeld (bei Demmin)SiedenbrünzowSommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)UtzedelVerchenWarrenzinDatzetalFriedland (Mecklenburg)Friedland (Mecklenburg)Friedland (Mecklenburg)GalenbeckGenzkowBasedow (Mecklenburg)Basedow (Mecklenburg)DuckowFaulenrostGielowKummerow (am See)MalchinNeukalenAlt SchwerinFünfseenGöhren-LebbinMalchow (Mecklenburg)Nossentiner HüttePenkowSilz (Mecklenburg)WalowZislowMirowPriepertPeenehagenWesenberg (Mecklenburg)Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte)Blankensee (Mecklenburg)BlumenholzCarpinGodendorfGrünow (Mecklenburg)HohenzieritzKlein VielenKratzeburgMöllenbeck (bei Neustrelitz)Schloen-DratowSchloen-DratowUserinWokuhl-DabelowBeseritzBlankenhofBrunn (Mecklenburg)NeddeminNeuenkirchen (bei Neubrandenburg)NeverinSponholzStavenTrollenhagenWoggersinWulkenzinZirzowAnkershagenKucksseePenzlinMöllenhagenAltenhof (Mecklenburg)BollewickBuchholz (bei Röbel)BütowFinckenGotthunGrabow-BelowGroß KelleKieveLärzLeizenLudorfMassowMelzPribornRechlinRöbel/MüritzSchwarz (Mecklenburg)SietowStuerVipperowWredenhagenZepkowGrabowhöfeGroß PlastenHohen WangelinJabelKargowKlinkKlocksinMoltzowMoltzowTorgelow am SeeVarchentinVollrathsruheBurg StargardBurg StargardCölpinGroß NemerowHolldorfLindetalPragsdorfBredenfeldeBriggowGrammentinGülzow (bei Stavenhagen)IvenackJürgenstorfKittendorfKnorrendorfMölln (Mecklenburg)RitzerowRosenowStavenhagenZetteminAltenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)AltentreptowBartow (Vorpommern)BreesenBreestBurowGnevkowGolchenGrapzowGrischowGroß TeetzlebenGültzKriesowPripslebenRöckwitzSiedenbollentinTützpatzWerder (bei Altentreptow)Wildberg (Vorpommern)WoldeGroß MiltzowKublankNeetzkaPetersdorf (bei Woldegk)SchönbeckSchönhausen (Mecklenburg)VoigtsdorfVoigtsdorfWoldegkDargunDemminFeldberger SeenlandschaftNeubrandenburgNeustrelitzWaren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Schönbeck ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Sie wird vom Amt Woldegk mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Rattey mit Weinhang

Die Gemeinde Schönbeck liegt etwa 25 Kilometer östlich von Neubrandenburg und 15 Kilometer nördlich von Woldegk. Im bewaldeten Osten des Gemeindegebiets liegt die mit 153,1 m NHN höchste Erhebung der Brohmer Berge. Durch den Ort Schönbeck fließt der Mühlenbach, der Anfang der 1970er Jahre verrohrt und später renaturiert wurde. Er fließt nördlich in Richtung Brohmer Stausee. Im Südwesten der Gemeinde befindet sich das Naturschutzgebiet Eichhorst im Schönbecker Wald. In Schönbeck befinden sich zwei artesische Brunnen, einer am ehemaligen Pfarrhaus und ein zweiter zirka 800 Meter in Richtung Nordwesten. Das Wasser ist sehr eisenhaltig und sehr schmackhaft.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charlottenhof
  • Neu Schönbeck
  • Poggendorf
  • Rattey
  • Schönbeck

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rattey: 1690 verlieh Gustav Adolf Herzog von Mecklenburg-Güstrow das Gut an Georg-Henning von Oertzen. Bis 1775 nutze noch die Familie von Manteuffel das Gut. Die Oertzen (Adelsgeschlecht) verkauften 1944 das Gut an die Gemeinde, da Hans-Ulrich von Oertzen maßgeblich am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligt war. Das Klassizistische, sanierte, zweigeschossige, Herrenhaus (Schloss) von 1806 war nach 1945 Flüchtlingsheim, dann Kindergarten, Post, LPG-Küche und ist seit 1998 Hotel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Rattey ist Deutschlands nördlichster Weinort und bildet zusammen mit Burg Stargard das seit 2004 im Weingesetz anerkannte Weinbaugebiet Stargarder Land.

Die Bundesstraße 197 verläuft nordwestlich der Gemeinde. Über die Landesstraße 281 ist die etwa 4 km entfernte Anschlussstelle Friedland i. M. an der Bundesautobahn 20 zu erreichen. Der nächste Bahnhof befindet sich in Oertzenhof und ist sieben Kilometer von Schönbeck entfernt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönbeck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Sauer (1799–1873), Orgelbauer, gründete in Schönbeck seine Firma und baute hier die ersten Orgeln
  • Wilhelm Langbein (1801–1840), deutscher Pädagoge
  • Wilhelm Sauer (1831–1916), Orgelbauer, verlebte seine Kindheit in Schönbeck
  • August Milarch (1786–1862), regionale Leitfigur der Deutschen Befreiungskriege 1813/1815, in Schönbeck Pastor
  • Wolf-Dietrich Drevs (1916–2008), schleswig-holsteinischer Landespolitiker und leitender Angestellter der Wohnungsbaukreditanstalt

Rattey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 750–756.
  3. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017