Moltzow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Moltzow führt kein Wappen
Moltzow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Moltzow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 38′ N, 12° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Seenlandschaft Waren
Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 46,56 km2
Einwohner: 903 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 17194,
17139 (Langwitz, Schwinkendorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039933
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 103
Adresse der Amtsverwaltung: Friedensstraße 11
17192 Waren (Müritz)
Webpräsenz: www.amt-seenlandschaft-waren.de
Bürgermeister: Wilfried Kühl
Lage der Gemeinde Moltzow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Penzlin Möllenhagen Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Moltzow Torgelow am See Varchentin Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Moltzow ist eine Gemeinde im Nordwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Seenlandschaft Waren mit Sitz in der Stadt Waren (Müritz) verwaltet. Bis zum 31. Dezember 2004 befand sich in Moltzow der Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Moltzow in der Mecklenburgischen Seenplatte liegt zwischen dem nahen Malchiner See und der Müritz und ist Teil des Naturparkes Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Das wald- und hügelreiche Gebiet erreicht im Südosten eine Höhe von 127 m ü. NN.

Zu Moltzow gehören die Ortsteile Marxhagen, Rambow und Schwinkendorf (mit Langwitz, Lupendorf, Tressow und Ulrichshusen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ursprünglich slawischen Siedlungen Moltzow, Rambow und Ilkensee gehörten ab 1850 zum Besitz der Familie von Maltzan (Moltzow). Das Gut Moltzow gehörte von 1372 bis 1945 der Familie. Wilhelm von Maltzan ließ 1852 das Moltzower Gutshaus mit angeschlossenem Landschaftspark errichten, als er auf die Hochzeit mit der noch 15-jährigen Adelheid von Oertzen zu warten hatte. Das Herrenhaus wurde von Bernd von Maltzan, einem Nachkommen des Erbauers erworben. Es wird schrittweise restauriert.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurde die bislang eigenständige Gemeinde Schwinkendorf nach Moltzow eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Moltzow

  • Das Moltzower Gutshaus wurde 1852 durch den Schweriner Baurat Theodor Krüger für die Familie von Maltzan im Tudorstil als zweigeschossiger Backsteinbau über einem Feldsteinsockel errichtet. Es war einst von einem Landschaftspark umgeben.
  • Das Schloss Marxhagen wurde 1853 ebenfalls von Theodor Krüger erbaut, ist in der Anlage dem Moltzower Gutshaus sehr ähnlich und gilt als dessen Schwestergebäude.
  • Schloss Ulrichshusen
  • Die Dorfkirche im Ortsteil Rambow geht auf das 15. Jahrhundert zurück und wurde 1621 bis 1625 wesentlich erweitert. Die Kirche enthält u. a. das Grab des schwedischen Generals Carl Dietrichson Ruth (1592–1656). Das benachbarte Rambower Pfarrhaus wurde vor 1798 großzügig erbaut und ist das einzige Wohnhaus am Ort, welches aus der Zeit vor der Gutsgründung im 19. Jahrhundert noch erhalten blieb.
  • Dorfkirche im Ortsteil Schwinkendorf
  • Die Wüste Kirche zu Domherrenhagen ist die Ruine einer im frühen 13. Jahrhundert erbauten Kirche und der letzte bauliche Überrest eines einstigen Dorfes zwischen Moltzow und Schwinkendorf-Ulrichshusen, das schon seit 1458 wüst liegt. Die Ruine wurde 2004 gesichert und wird gelegentlich zu Konzerten und Gottesdiensten genutzt.
  • Der Haustierhof an den Rambower Teichen wurde 1993 als Streichelzoo eröffnet und beherbergt auf etwa 2 ha Fläche etwa 200 Tiere in 35 Arten, dabei vorrangig vom Aussterben bedrohte Haustierrassen und einige Wildtiere.[2]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moltzow liegt an der Bundesstraße 108 von Teterow nach Waren (Müritz), eine Landstraße zweigt in Moltzow in Richtung Nordosten nach Malchin ab. In der ca. 14 Kilometer entfernten Stadt Waren (Müritz) befindet sich der nächste Bahnhof (Anschlüsse nach Berlin, Rostock und Parchim).

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Moltzow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Haustierhof Rambow auf www.zoo-infos.de