Le Ban-Saint-Martin

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Le Ban-Saint-Martin
Wappen von Le Ban-Saint-Martin
Le Ban-Saint-Martin (Frankreich)
Le Ban-Saint-Martin
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Metz
Kanton Montigny-lès-Metz
Gemeindeverband Metz Métropole
Koordinaten 49° 7′ N, 6° 9′ OKoordinaten: 49° 7′ N, 6° 9′ O
Höhe 165–310 m
Fläche 1,59 km2
Einwohner 4.340 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 2.730 Einw./km2
Postleitzahl 57050
INSEE-Code
Website ban-saint-martin.fr

Mont St-Quentin

Le Ban-Saint-Martin (deutsch St. Martinsbann) ist eine französische Gemeinde mit 4340 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Le Ban-Saint-Martin grenzt im Norden und Osten an die Stadt Metz. Im Süden reicht das Gemeindegebiet bis an die Mosel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort geht auf ein Benediktinerkloster aus dem 7. Jahrhundert zurück, das dem Heiligen Sankt Martin geweiht war. 870 wurde sie Gerichtsort des Herzogtums Lothringen und wurde zusammen mit Metz 1552 von Frankreich besetzt und annektiert.

Durch den Frankfurter Frieden kam die Stadt 1871 an Deutschland, die Einwohnerzahl stieg rasant von 385 (1871) auf 2500 Einwohner (1900), in der Mehrzahl zugezogene Deutsche. Die deutsche Militärverwaltung ließ hier mit der 67er Kaserne einen großen Kasernenkomplex errichten in dem heute Studenten- und Sozialwohnungen eingerichtet sind. Von 1914 bis 1918 trug die Stadt den deutschen Namen Sankt Martinsbann, sie fiel im November 1918 an Frankreich zurück.

Im Zweiten Weltkrieg wurde von der deutschen Zivilverwaltung ein Großteil der französischen Einwohner vertrieben und die Stadt unter dem Namen Martinsbann nach Metz eingemeindet. Dies wurde nach der Befreiung Ende 1944 wieder rückgängig gemacht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 2.954 3.624 3.815 3.733 4.066 4.293 4.435 4.164

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodor Berkelmann (1894–1943), deutscher NS-Politiker, SS-Obergruppenführer und General der Polizei
  • Hans Otto Glahn (1895–1979), deutscher Politiker (SPD) und Landrat des Landkreises Usingen
  • Yvette Pierpaoli (1938–1999), französische Flüchtlingshelferin
  • Die Brüder Georges (* 1937), Jules (* 1941) und Victor Zvunka (* 1951), allesamt Profifußballspieler und -trainer in Frankreichs höchster Spielklasse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Le Ban-Saint-Martin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien