Liste ehemaliger Johanniterkommenden

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Die Ordensflagge des Johanniterordens
Die Niederlassungen des Johanniterordens in Mitteleuropa vor dem Vertrag von Kremmen (1318)

Der Johanniter- oder Malteserorden besaß seit dem Mittelalter zahlreiche Kommenden, in denen Ordensangehörige lebten. Die Kommenden dienten nicht zuletzt zur Finanzierung des Kampfes der Ordensritter gegen die Muslime.

Wie in anderen Orden auch waren die Niederlassungen in regionalen Provinzen – bei den Johannitern hießen diese (Groß-)Priorate – zusammengefasst. Diese wiederum waren landsmannschaftlich in den so genannten Zungen organisiert.

Manche (Groß-)Priorate waren noch in Balleien unterteilt.

Deutsche Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Böhmen-Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Böhmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mähren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberlausitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzherzogtum Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stich der Kommende Mailberg

Innerösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Großpriorat war in acht Balleien aufgeteilt (in alphabetischer Reihenfolge): Brandenburg, Franken, Köln, Oberdeutschland, Thüringen, Utrecht, Westfalen und Wetterau. Sitz des Großpriorats war ab 1428 die Herrschaft Heitersheim in der Ballei Oberdeutschland, ab 1548 auch Reichsfürstentum.

Ballei Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Seit der Reformation protestantisch)

Ballei Franken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommende Gründung/Erstnachweis Auflösung/Verkauf Bauliche Reste Bild
Kommende Altmühlmünster
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bestehendes Kloster 1158 dem Templerorden übertragen, um/nach 1312 an den Johanniterorden übertragen, 1367 Membrum von Regensburg 1808 aufgehoben Kirche Riedenburg, Kloster Altmühlmünster 001.JPG
Johanniterkommende Biebelried
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1244 gegründet, 1367 Membrum von Würzburg 1806 aufgehoben Burg noch vorhanden Biebelried Johanniterkastell 1755.JPG
Johanniterkommende Boxberg
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1287 gegründet, 1367 Kammerkommende des Priors der Ordensprovinz Alamania 1381 verkauft wenige Ruinen auf dem Schlossberg Boxberg Schlossberg 20080517.jpg
Johanniterkommende Büchold
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1257 erstmals belegt 1364 verkauft Burg Arnstein, Büchold, Burg, 001.jpg
Johanniterkommende Kleinerdlingen
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1273 erstmals belegt 1808 aufgehoben Kommendegebäude (Schloss) Bild gesucht
Johanniterkommende Krautheim
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1367 Membrum von Boxberg 1554 verkauft Burg Burg Krautheim 300405.jpg
Johanniterburg Kühndorf
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1315 gekauft, 1367 Kommende mit Membrum Schleusingen, 1425 war Kühndorf Membrum von Schleusingen Konvent 1436 nach Schleusingen verlegt und die Burg verkauft Burg Johanniterburg Ansicht von Nordosten.jpg
Johanniterkommende Mergentheim
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1192 erste Schenkung, 1227 Kommende 1554 an den Deutschen Orden verkauft Kirche St. Johannes Bad Mergentheim 2010 003.jpg
Kommende Moosbrunn
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heute Moritzbrunn, ehemalige Templerkommende, 1312 den Johannitern übertragen 1322/24 an Bischof Marquart von Eichstätt verkauft Kirche Bild gesucht
Johanniterkommende Neckarelz
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Ende 13. Jahrhundert übernommen 1350 verkauft Kirche Neckarelz-tempelhaus.jpg
Johanniterkommende Regensburg
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1264 erstmals belegt 1810 aufgehoben Kirche Ehemalige Johanniterkirche St. Leonhard, Regensburg.jpg
Johanniterkommende Reichardsroth
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1192 gegründet, 1367 Kommende, ab ca. 1380/90 Membrum von Rothenburg ob der Tauber 1819 zusammen mit der Kommende Rothenburg ob der Tauber aufgehoben Kirche und Kommendegebäude Reichardsrother Schlosshaus.jpg
Johanniterkommende Rothenburg ob der Tauber
Burggasse 1, Koord.:Welt-Icon
um 1200 gegründet, 1227 bestehend, 1367 Kommende 1819 aufgehoben Kirche und Kommendegebäude Rothenburg ob der Tauber, Burggasse 1, Johanniskirche-20151230-003.jpg
Johanniterkommende Schleusingen
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1291 gegründet, sollte 1367 Membrum von Kühndorf sein, bereits um 1400 wieder selbständige Kommende 1814/15 verstaatlicht Kirche Schleusingen-Johanniskirche.jpg
Johanniterkommende Schwäbisch Hall
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1185 vorhanden, seit 1600 Kommendesitz in Affaltrach 1805 aufgehoben Kirche SH Johanniterhalle.JPG
Johanniterkommende Wölchingen
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1239 erstmals belegt zw. 1287 und 1313 Kommendesitz nach Boxberg verlegt Kirche Boxberg-Wölchingen-Frankendom-2012-pic968.JPG
Johanniterkommende Würzburg
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1179 erstmals genannt 1806 aufgehoben keine baulichen Reste mehr vorhanden -

Ballei Köln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergisches Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Niederrhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Rheinland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Oberdeutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mainz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Breisgau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schwaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Elsass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Colmar, Ende des 12. Jahrhunderts Einrichtung eines Hospizes, Kommende gegründet vor 1234, 1268 Weihe der Kirche durch Albert den Großen. 1796 Verkauf. Kommende und Johanniterhaus erhalten.
  • Dorlisheim (Château Saint Jean), erste urkundl. Erwähnung 1217. 1301 fand dort eine Kapitelversammlung des Priorats Deutschland statt. Gebäude zerstört infolge der franz. Revolution
  • Hagenau, St. Georg (Saint Georges)
  • Mülhausen, gegründet 1220
  • Rheinau, gegründet 1260. Membrum zunächst von Dorlisheim, dann von Straßburg. Zerstört durch Rhein-Hochwasser 1398 oder 1406
  • Sulz, gegründet ca. 1250. Erhalten ist die Komturei mit Johanniterkirche
  • Schlettstadt, gegründet 1260. Membrum von Straßburg. Erhalten sind Prioratsgebäude aus dem 14. Jahrhundert und „Ritterhof“ von 1410
  • Straßburg, gegründet 1371 von Rulman Merswin auf der Insel Grünenwörth, Gebäude teilweise erhalten; Sitz der École nationale d’administration
Lothringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eidgenossenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Karte der Niederlassungen der Ritterorden in der Schweiz im Mittelalter
Auf dem Bild von D. Herrliberg um 1758 sehen wir die Kommendegebäude von Reiden. Die Umschrift lautet: „Ein lustiger Sitz dem Malteserorden gehörig im Adelbode des Kantons Luzern“. Das Bild zeigt das Ritterhaus mit der Kirche. Auf dem Dachfirst saß ein spitziges, mit dem Ordenskreuz versehenes Türmchen.

Ballei Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lediglich die ursprünglichen Johanniterkommenden und die 1316 erworbene Templerkommende Topfstedt gehörten zur Ballei Thüringen, bevor sie im 15. Jahrhundert mit der Ballei Franken vereinigt wurde. Die von den Lazariten übernommenen Häuser und die Heiliggrabpropstei Droyßig in Thüringen und Sachsen-Anhalt sind erst nach der Vereinigung der Ballei Thüringen mit der Ballei Franken erworben worden. Sie werden aber aus geographischen Gründen und der Vollständigkeit halber hier aufgeführt.

Kommende/Ordenshaus Gründung/Erstnachweis Auflösung/Verkauf Bauliche Reste Bild
Johanniterkommende Bessingen
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in Freienbessingen, 1316 erstmals belegt, bis 1339 Kommende, 1367 Filialhaus von Weißensee noch im 16. Jahrhundert besaß die Kommende Weißensee einen verpachteten Hof und das Patronat der Kirche in Freienbessingen keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kommende Braunsroda
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1492 vom Lazariten-Orden übernommen und zum Ordenshof abgewertet, Filialhaus von Gotha 1520 endgültig verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kommende Breitenbich
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1492 vom Lazariten-Orden übernommen und zum Ordenshof von Gotha abgewertet 1543 endgültig verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden Bild
Johanniterkommende Droyßig
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1495 von den Chorherren vom Heiligen Grab übernommen 1588 verkauft wenige baulichen Reste noch vorhanden, Tempeltor, Kirche Droyßig Tempeltor.jpg
Johanniterkommende Erfurt
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1193 erstmals belegt 1339 an die Stadt Erfurt verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kommende Gotha
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1492 vom Lazariten-Orden übernommen 1534 vom letzten Kommendator der Stadt Gotha überlassen späteres Spitalgebäude vorhanden Hospital Mariae Magdalenae.JPG
Johanniterkommende Heilingen
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in Kirchheilingen, 1251 wird erstmals Besitz in Heilingen genannt (gehörte zu diesem Zeitpunkt zur Kommende Weißensee), 1338/39 als Kommende belegt, 1367 Membrum von Weißensee 1428 noch Bruder Heinrich in Heilingen genannt (als Mitglied des Weißenseer Konvents), später (1688 im Lagerbuch) nicht mehr genannt keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Johanniterkommende Kutzleben
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1316 erstmals belegt, 1339 Kommende, spätestens ab 1367 Membrum von Weißensee 1814 vom Königreich Sachsen beschlagnahmt, 1815 Königlich-Preußische Staatsdomäne, 1828 in einzelnen Parzellen verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kommende Sangerhausen
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1492 vom Lazariten-Orden übernommen 1556 wurde die Kommende an den Rat der Stadt Sangerhausen verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kommende Topfstedt
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ehemalige Templerkommende (Gründungszeit unbekannt), nach 1312 von den Johannitern übernommen, 1316 und 1339 Kommende, 1367 Membrum von Weißensee 1814 vom Königreich Sachsen beschlagnahmt, 1815 Königlich-Preußische Staatsdomäne, 1828 verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Ordenshaus Utenbach
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in Utenbach, 1495 von den Chorherren vom Heiligen Grab übernommen, 1498 Membrum von Droyßig 1588 verkauft Kirche Kirche Utenbach.JPG
Kommende Wackenhausen
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1492 vom Lazariten-Orden übernommen, zum Ordenshof der Kommende Gotha abgewertet 1534 vom letzten Kommendator der Stadt Gotha überlassen und vom Rat der Stadt Gotha an die Stadt Salzungen verkauft keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Johanniterkommende Weißensee 1234 erstmals belegt, 1632 bis 1635 landesherrlich, danach dem Orden wieder eingeräumt, ab 1678 bis 1774 erneut vom Landesherrn usurpiert, 1774 dem Orden restituiert 1814 vom Königreich Sachsen beschlagnahmt, ab 1815 Königlich-Preußische Staatsdomäne, 1828 in einzelnen Parzellen verkauft Kommendegebäude und Patronatskirche in Weißensee noch vorhanden Pfaffenhof Weißensee Thüringen.jpg

Ballei Utrecht (Niederlande)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Wetterau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommende Gründung/Erstnachweis Auflösung/Verkauf Bauliche Reste Bild
Johanniterkommende Frankfurt
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1294 erstmals erwähnt, 1367 Kommende mit Membrum Mosbach 1815 verstaatlicht keine baulichen Reste mehr vorhanden, Kirche 1874 abgerissen (Bild noch vorhanden) Frankfurt Am Main-Carl Theodor Reiffenstein-FFMU1850-083-Johanniterhof.jpg
Johanniterkommende Eschenau
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um 1303 gegründet, 1332 der Kommende Niederweisel unterstellt 1336 letzte Erwähnung Kapelle Eschenau Kapelle.JPG
Johanniterkommende Grebenau
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um 1278 gegründet, 1495 Membrum von Rüdigheim 1372 verkauft, 1374 als Pfand zurück erworben, 1526 aufgehoben Kommendegebäude Rathaus-Grebenau.png
Johanniterkommende Mosbach
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um 1218 gegründet, 1367 Membrum von Frankfurt 1819 verstaatlicht Kirche Mosbach St Johannes Baptist 2.jpg
Johanniterkommende Nidda
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1187 gegründet, 1495 Membrum von Rüdigheim 1584 als Erblehen verkauft nur Turm der Kirche DE Nidda Johanniterturm by Steschke.jpg
Johanniterkommende Niederweisel
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1245 erstmals belegt 1809 aufgehoben Kirche und Kommendegebäude Komturkirche Niederweisel 01.jpg
Johanniterordenshaus Pfannstiel
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1482 bestehende Wallfahrtskirche auf die Johanniter übertragen, 1495 Membrum von Wildungen 1531 aufgehoben keine Reste mehr vorhanden -
Johanniterkommende Rüdigheim
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1257 gegründet 1803 aufgehoben Kirche und Kommendegebäude erhalten Johanniterkommende Ruedigheim.jpg
Johanniterkommende Wiesenfeld
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vor 1238 gegründet 1527/29 aufgehoben Kirche Evangelische Kirche Wiesenfeld (Burgwald).jpg
Johanniterkommende Wildungen
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1372 Hospital an die Johanniter übertragen 1532 säkularisiert Kirche Bad Wildungen Stadtkirche fd.JPG

Großpriorat Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat Dacia (Dänemark, Norwegen, Schweden, Rügen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wesentlichen nach Erik Reitzel-Nielsen (1984)

Kommende/Ordenshaus Gründung/Erstnachweis Auflösung/Verkauf Bauliche Reste Bild
Kloster Antvorskov (DK) (Sitz des Großpriors)
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1164/70 gegründet 1536 aufgehoben/1580 endgültig enteignet Ruinen Antvorskov Kloster6.JPG
Kloster Dueholm (DK)
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um 1370 gegründet 1536 aufgehoben Klostergebäude mit Kirche Nykøbing Mors - Dueholm Kloster.jpg
Kloster Eskilstuna (S)
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ältere Kirche um 1180 den Johannitern übertragen vermutl. 1529 aufgehoben, 1580/84 beim Bau des Schlosses Kirche und Kommendegebäude abgerissen nur Grundmauern nachgewiesen -
Kloster Horsens (DK)
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1390 erstmals belegt 1537 aufgehoben keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Ordenshaus Köpinge (S)
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1459 erstmals erwähnt unklar, ob überhaupt realisiert, spätestens 1471 aufgegeben keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kloster Kronobäck (S)
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Hospital 1479 den Johannitern übertragen 1529 aufgehoben und verstaatlicht Ruinen Klosterruine kronoback.jpg
Kloster Lund (S)
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1198?/1311/12 erstmals belegt 1496 getauscht gegen Besitzungen in Dänemark keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Johanniterkommende Maschenholz (D)
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1408 gegründet/1415 als Kommende belegt nach 1470 aufgegeben keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kloster Odense (DK)
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1280 erstmals belegt 1549 aufgehoben/vier Mönche durften aber wohnen bleiben Kirche Sankt Hans Kirke (Odense kommune).jpg
Kloster Ribe (DK)
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1311 erstmals belegt 1531 aufgehoben keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Ordenshaus Stockholm (S)
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1332 erstmals belegt 1533 aufgehoben keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kloster Svenstrup (DK)
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1311 erstmals belegt 1523 nieder gebrannt keine baulichen Reste mehr vorhanden -
Kloster Værne (N)
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um 1190 gegründet 1532 aufgehoben Ruinen Bild gesucht
Kloster Viborg (DK)
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1284 gegründet 1528 aufgehoben keine baulichen Reste mehr vorhanden -

Zunge von Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Portugal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Amposta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Kastilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat von Navarra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Italienische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Barletta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Capua[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Sizilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Rom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Pisa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat der Lombardei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunge der Provence[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von St. Gilles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Toulouse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunge der Auvergne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Auvergne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Französische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paris, Sitz des Großpriors 1179–1225, erneut ab 1311
  • Corbeil, Sitz des Großpriors 1225–1311
  • Luxeuil-les-Bains, Sitz des Großpriors bis 1246
  • ...

Großpriorat Aquitanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Champagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Englische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Schottland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat von Irland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portal: Malteserorden – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Malteserorden

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Jux: Die Johanniter-Kommende Herrenstrunden, Bergisch Gladbach (1955)
  • Feliciano Novoa Portela / Carlos De Ayala Martínez (Hg.): Ritterorden im Mittelalter. Theiss: Stuttgart 2006. ISBN 3-8062-1974-5
  • Sang-Joon Ahn / Georg Mölich (Hg.): Die Kölner Johanniterkommende Sankt Johann und Cordula im Spätmittelalter. SH-Verlag, Köln 2006. ISBN 978-3-89498-169-3
  • Erik Reitzel-Nielsen: Johanniterordenens historie: med saerligt henblik på de nordiske lande. 1 Tiden før Rhodos. Kopenhagen, 1984, hier S. 142–234.
  • Walter G. Rödel: Das Großpriorat Deutschland des Johanniter-Ordens im Übergang vom Mittelalter zur Reformation an Hand der Generalvisitationsberichte von 1494/95 und 1540/41. Köln 1966 (Phil. Diss. Mainz 1965). 2 verb. und erw. Aufl. Köln 1972.
  • Rudolf Stampfuß und A. Triller: Geschichte der Stadt Dinslaken 1273-1973, Dinslaken 1973
  • H. Unkelbach: Die Anfänge des Johanniterordens in der Rheinprovinz, Inaugural-Dissertation, Bonn 1926
  • E. Wiersum und A. Le Cosquino de Bussy: „Visitatie-Verslagen van de Johanniterkloosters in Nederland (1495, 1540, 1594)“. In: Bijdragen en Mededeelingen van het Hist. Genootschap. 48 (1929), 146–340.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johanniterkommende Ober-Mossau, Gemeinde Mossautal. Klöster. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).