Liste ehemaliger Johanniterkommenden

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Stich der Kommende Mailberg
Die Ordensflagge

Der Johanniter- oder Malteserorden besaß seit dem Mittelalter zahlreiche Kommenden in denen Ordensangehörige lebten. Die Kommenden dienten nicht zuletzt zur Finanzierung des Kampfes der Ordensritter gegen die Muslime.

Wie in anderen Orden auch waren die Niederlassungen in regionalen Provinzen - bei den Johannitern hießen diese (Groß-)Priorate - zusammengefasst. Diese wiederum waren landsmannschaftlich in den so genannten Zungen organisiert.

Manche (Groß-)Priorate waren noch in Balleien unterteilt.

Deutsche Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Böhmen-Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Niederlassungen des Johanniterordens in Mitteleuropa vor dem Vertrag von Cremmen

Böhmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mähren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberlausitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzherzogtum Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Großpriorat war in acht Balleien aufgeteilt (in alphabetischer Reihenfolge): Brandenburg, Franken, Köln, Oberdeutschland, Thüringen, Utrecht, Westfalen und Wetterau. Sitz des Großpriorats war ab 1428 die Herrschaft Heitersheim in der Ballei Oberdeutschland, ab 1548 auch Reichsfürstentum

Ballei Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Seit der Reformation protestantisch)

Ballei Franken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Köln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergisches Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Niederrhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Rheinland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Oberdeutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mainz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Breisgau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schwaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Elsass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Colmar, Ende 12. Jahrhunderts Einrichtung eines Hospizes, Kommende gegründet vor 1234, 1268 Weihe der Kirche durch Albert den Großen. 1796 Verkauf. Kommende und Johanniterhaus erhalten.
  • Dorlisheim (Château Saint Jean), erste urkundl. Erwähnung 1217. 1301 fand dort eine Kapitelversammlung des Priorats Deutschland statt. Gebäude zerstört infolge der franz. Revolution
  • Hagenau, St. Georg (Saint Georges)
  • Mülhausen, gegründet 1220
  • Rheinau, gegründet 1260. Membrum zunächst von Dorlisheim, dann von Straßburg. Zerstört durch Rhein-Hochwasser 1398 oder 1406
  • Sulz, gegründet ca. 1250. Erhalten ist die Komturei mit Johanniterkirche
  • Schlettstadt, gegründet 1260. Membrum von Straßburg. Erhalten sind Prioratsgebäude aus dem 14. Jahrhundert und „Ritterhof“ von 1410
  • Straßburg, von 1371 bis 1789 auf der Insel Grünenwerth, Gebäude mit Namen „Sainte Marguerite“ teilweise erhalten; dort befindet sich der Sitz der École nationale d’administration
Lothringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eidgenossenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Karte der Niederlassungen der Ritterorden in der Schweiz im Mittelalter
Auf dem Bild von D. Herrliberg um 1758 sehen wir die Kommendegebäude von Reiden. Die Umschrift lautet: „Ein lustiger Sitz dem Malteserorden gehörig im Adelbode des Kantons Luzern“. Das Bild zeigt das Ritterhaus mit der Kirche. Auf dem Dachfirst sass ein spitziges, mit dem Ordenskreuz versehenes Türmchen.

Ballei Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Utrecht (Niederlande)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballei Wetterau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat Dacien (Dänemark)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunge von Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Portugal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Amposta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amposta, Sitz des Großpriors
  • ...

Großpriorat von Kastilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat von Navarra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Italienische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Barletta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Capua[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Sizilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Rom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Pisa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat der Lombardei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Venedig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunge der Provence[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von St. Gilles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Toulouse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunge der Auvergne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Auvergne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Französische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paris, Sitz des Großpriors 1179–1225, erneut ab 1311
  • Corbeil, Sitz des Großpriors 1225–1311
  • Luxeuil-les-Bains, Sitz des Großpriors bis 1246
  • ...

Großpriorat Aquitanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Poitiers, Sitz des Großpriors 1317
  • ...

Großpriorat Champagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Englische Zunge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großpriorat von Schottland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ...

Großpriorat von Irland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Malteserorden – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Malteserorden

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. Wiersum und A. Le Cosquino de Bussy: „Visitatie-Verslagen van de Johanniterkloosters in Nederland (1495, 1540, 1594)“. In: Bijdragen en Mededeelingen van het Hist. Genootschap. 48 (1929), 146-340.
  • Feliciano Novoa Portela / Carlos De Ayala Martínez (Hg.): Ritterorden im Mittelalter. Theiss: Stuttgart 2006. ISBN 3-8062-1974-5
  • Sang-Joon Ahn / Georg Mölich (Hg.): Die Kölner Johanniterkommende Sankt Johann und Cordula im Spätmittelalter. SH-Verlag, Köln 2006. ISBN 978-3-89498-169-3
  • Walter G. Rödel: Das Großpriorat Deutschland des Johanniter-Ordens im Übergang vom Mittelalter zur Reformation an Hand der Generalvisitationsberichte von 1494/95 und 1540/41. Köln 1966 (Phil. Diss. Mainz 1965). 2 verb. und erw. Aufl. Köln 1972.
  • Rudolf Stampfuß und A. Triller: Geschichte der Stadt Dinslaken 1273-1973, Dinslaken 1973
  • H. Unkelbach: Die Anfänge des Johanniterordens in der Rheinprovinz, Inaugural-Dissertation, Bonn 1926
  • A. Jux: Die Johanniter-Kommende Herrenstrunden, Bergisch Gladbach (1955)