Mondorff

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Mondorff
Wappen von Mondorff
Mondorff (Frankreich)
Mondorff
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Thionville
Kanton Yutz
Gemeindeverband Cattenom et Environs
Koordinaten 49° 30′ N, 6° 16′ OKoordinaten: 49° 30′ N, 6° 16′ O
Höhe 187–263 m
Fläche 3,84 km2
Einwohner 537 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 140 Einw./km2
Postleitzahl 57570
INSEE-Code
Website www.mondorff.fr

Mairie Mondorff

Mondorff (deutsch Mondorf, lothringisch Munnerëf) ist eine französische Gemeinde mit 537 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville und zum Kanton Yutz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mondorff liegt etwa 17 Kilometer nordöstlich von Thionville am Flüsschen Gander, das hier die Grenze zu Luxemburg bildet, auf einer Höhe zwischen 187 und 263 m über dem Meeresspiegel; die mittlere Höhe beträgt 192 m. Das Gemeindegebiet umfasst 3,84 km².

Nachbargemeinden sind Puttelange-lès-Thionville in Frankreich und Mondorf-les-Bains im luxemburgischen Kanton Remich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mondorff ist der Südteil der größeren luxemburgischen Gemeinde Bad Mondorf/Mondorf-les-Bains, der im Jahre 1769 zu Frankreich gekommen war (siehe auch Liste geteilter Orte).

Von 1871 bis 1918 sowie von 1940 bis 1944 gehörte Mondorff zum Deutschen Reich.

Der Ortsname leitet sich angeblich von Muomina, einer Nichte Karls des Großen, ab.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 154 154 147 286 399 446 526

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Sauveur

Die Kapelle Saint-Sauveur steht am Rand einer Waldlichtung nordöstlich des Ortes nahe der Grenze zu Luxemburg. Dieser Ort auf dem Weg nach Altwies wird „Le Castel – De Kaaschtel“ genannt, da hier eine Römerstraße entlang führte und an dieser Stelle ein befestigtes „Castrum“ (Castellum) vermutet wird.[1] Ab 1571 wird eine Wallfahrt hierher bezeugt. Die Kapelle war ursprünglich viel größer; heute ist nur noch der Chor des ehemaligen Gebäudes als Kapelle erhalten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mondorff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Syndicat d’Initiative de Mondorf-les-Bains: Le Castel (Memento des Originals vom 30. Juni 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mondorf.info (französisch)
  2. Website Mondorf-les-Bains – Tourisme (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mondorf-les-bains.lu (französisch)