Frauen im Militär

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Jeanne d’Arc in einer Ritterrüstung, Miniaturmalerei des 15. Jahrhunderts
2005: die erste rein weibliche Besatzung einer C-130 im Kampfeinsatz (U.S. Air Force)

Die Rolle von Frauen im Militar hat sich über die Jahrhunderte hinweg beträchtlich verändert. In früheren Epochen haben die meisten Staaten und Kulturen Frauen den Zugang zum Militär aus unterschiedlichen Gründen stark beschränkt oder ganz verboten. Dennoch finden sich in der Militärgeschichte viele Einzelbeispiele für Frauen, die in verschiedenen Aufgaben in den Streitkräften ihrer Länder kämpften. In vielen Fällen war dies den beteiligten Frauen jedoch nur dadurch möglich, dass sie sich als Mann verkleideten.

Eine maßgebliche, wenn auch indirekte Rolle von Frauen während des Kriegsgeschehens lässt sich in mehreren Ländern zum ersten Mal während des Ersten Weltkrieges feststellen. Zu jener Zeit hing der militärische Erfolg mehr als jemals zuvor von der industriellen Produktion der am Krieg beteiligten Länder ab. Tausende von Männern, die zuvor – unter anderem – in Rüstungsbetrieben gearbeitet hatten, wurden zum Wehrdienst herangezogen. Aus der Notwendigkeit heraus, die Produktion fortzusetzen, wurden daher Frauen in erheblichem Umfang in den betreffenden Betrieben beschäftigt. Dort übernahmen sie Arbeiten, die bislang Männern vorbehalten waren.[1] Nach Kriegsende kehrte ein großer Teil der Frauen wieder zu traditionellen Rollen zurück. Im Zweiten Weltkrieg wiederholte sich diese Entwicklung, allerdings in größerem Umfang. Hinzu kam nun allerdings auch zum ersten Mal eine zahlenmäßig nennenswerte Beteiligung von Frauen in den Streitkräften einiger beteiligter Länder. Dafür wurden in der Regel spezielle, separate Einheiten geschaffen, wie z. B. in den USA die Women Airforce Service Pilots. In allen solchen Fällen waren diese Einheiten nur temporär gedacht und wurden zunächst nach Kriegsende wieder abgeschafft.

Heute lassen die meisten Staaten Frauen zu ihren Streitkräften zu. Eine Einschränkung wird jedoch von der Mehrzahl dieser Staaten noch immer für die Beteiligung an Kampfhandlungen gemacht. Eine Wehrpflicht für Frauen besteht in Bolivien[2], Burma[2], China[2][3], Elfenbeinküste[2], Eritrea[2][3], Israel[2][3], Kuwait[2], Libyen[3], Malaysia[3], Nordkorea[3], Sudan[2], Taiwan[3] und Tschad[2].

Frauenarmeen[Bearbeiten]

In der Militärgeschichte unterhielten verschiedene Länder bzw. Organisationen eine reine Frauenarmee. Im Einzelnen:

Einzelne Länder[Bearbeiten]

Sarkophag der Ahhotep I.

Altes Ägypten[Bearbeiten]

Im Alten Ägypten befehligte im Normalfall der König (Pharao) die Streitkräfte. Es konnte jedoch vorkommen, dass entweder der König bei seinem Regierungsantritt noch so jung war, dass er durch seine Mutter oder Stiefmutter vertreten wurde oder kein männlicher Nachfolger den Königsthron übernehmen konnte. Nofrusobek regierte gemäß Manetho (Africanus) im Mittleren Reich als Schwester von Amenemhet IV. vier Jahre.[5] Sie herrschte von 1809 bis 1805 v. Chr. als erste Königin mit Königstitulatur. Nach dem Tod von Amenemhet IV. gab es anscheinend keinen männlichen Thronfolger, so dass ein weibliches Mitglied der Königsfamilie den Thron bestieg. Etwa 255 Jahre später übernahm Ahhotep I. die Regierungsgeschäfte, da ihr Sohn Ahmose I. zum Zeitpunkt seiner Thronfolge um 1550 v. Chr. etwa zehn Jahre alt war. Ahhotep I. betätigte sich aktiv am Befreiungskampf gegen die Hyksos. Ihr Sohn Ahmose I. berichtete später über sie:

„Preiset die Herrin des Landes, die Fürstin der Küsten der Ägäis, deren Name hoch gerühmt wird in jedem Fremdland, die das Volk leitet; die Königsgemahlin, Königsschwester, die lebt, heil und gesund ist, die Königstochter und Königsmutter, die herrliche! Die, welche die Lage erkannt hat und Ägypten vereinte, sie hat seine Elitesoldaten versammelt…Sie befriedete Oberägypten, sie vertrieb seine Rebellen, die Königsgemahlin Ahhotep I. lebe.“

Denkstein des Ahmose[6]

In der altägyptischen Geschichte gab es weitere Beispiele, in denen Frauen die Regierungsgeschäfte für den zu jungen Regenten übernahmen. Hatschepsut (1479 bis 1458 v. Chr.), die Thutmosis III. vertrat, führte fast 22 Jahre militärische Feldzüge und Expeditionen in fremde Länder. Tausret führte zunächst von 1198 bis 1193 v. Chr. die Regentschaft für ihren noch unmündigen etwa 14-jährigen Stiefsohn Siptah, der in seinem sechsten Regierungsjahr starb. Anlässlich des Opet-Festes erhob Tausret Anspruch auf die Königswürde und wie bereits Hatschepsut etwa 310 Jahre zuvor nahm sie den vollen Königstitel an.[7]

Deutschland[Bearbeiten]

→ zur Rolle von Frauen in der Wehrmacht siehe Hauptartikel: Wehrmachthelferin

→ zu Frauen in der Bundeswehr siehe Abschnitt: Bundeswehr#Frauen in der Bundeswehr

Kaiserreich[Bearbeiten]

Obwohl Frauen bis 2001 in Deutschland keinen regulären Militärdienst ableisten durften, arbeiteten sie in der Vergangenheit häufig ohne offiziellen Dienstgrad in militärischen Bereichen. So bildete man 1918 in der kaiserlichen Armee eine freiwillige Gruppe von 100.000 Frauen zu Fernsprecherinnen, Funkerinnen und Telegraphistinnen aus. Sie bildeten zwar keinen Teil der Armee, unterstanden jedoch der Militärdisziplin und der Militärgerichtsbarkeit. Sie sollten männliche Soldaten in einer Nachrichtentruppe ersetzen. Wegen des Kriegsendes wurden sie jedoch nicht mehr eingesetzt.

Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Flakhelferinnen der Wehrmacht 1943

Während der Diktatur der Nationalsozialisten bekamen Jungen wie Mädchen eine vormilitärische Ausbildung. Im Wehrgesetz von 1935 hieß es: „Im Krieg ist über die Wehrpflicht hinaus jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau zur Dienstleistung für das Vaterland verpflichtet.[8] Dieser Satz legte die Grundlagen für den zivilen und bewaffneten Einsatz von Frauen im Zweiten Weltkrieg. Im Rahmen der Reichsarbeitsdienstpflicht wurden Frauen auch zivile Wehrmachthelferinnen. Durch sie konnte die Wehrmacht viele militärische Aufgabenbereiche auslagern. Obwohl Frauen aufgrund der Nazi-Ideologie vom Soldatenberuf ausgeschlossen waren, wurden während des Krieges mehrere hunderttausend Mädchen zwangsweise als Flakhelferinnen herangezogen.[9] 1945 befahl Hitler auch den Einsatz von Frauen mit der Waffe. Ob diese Frauen freiwillig kamen oder herangezogen wurden, ist schwer nachvollziehbar. Ein Gesetz, das Frauen zum Dienst mit der Waffe verpflichtete, gab es nicht.

Bundesrepublik[Bearbeiten]

Nach der Gründung der Bundeswehr 1955 waren Frauen zunächst von sämtlichen militärischen Aufgaben ausgeschlossen. Das Grundgesetz der jungen Bundesrepublik Deutschland bestimmte dazu in Art. 12a: „Sie (Frauen) dürfen auf keinen Fall Dienst mit der Waffe leisten“. Das strikte Verbot wurde mit den Erfahrungen des Dritten Reiches begründet. Da jedoch im Grundgesetz die Trennung von Streitkräften und ziviler Wehrverwaltung festgeschrieben ist, waren Frauen von Beginn an in zivilen Funktionen für die Bundeswehr tätig. Im Jahr 2003 waren das 49.700 Frauen (über ein Drittel der zivil Beschäftigten).

Am 19. Februar 1975 stimmte das Bundeskabinett der Regierung Helmut Schmidt dem Vorschlag des damaligen Verteidigungsministers Georg Leber zu, approbierte Ärztinnen, Zahnärztinnen, Tierärztinnen und Apothekerinnen als Sanitätsoffiziere in der Bundeswehr einzustellen. Nach Änderung des Soldatengesetzes und der Wehrdisziplinarordnung traten am 1. Oktober 1975 die ersten fünf weiblichen Sanitätsoffiziere ihren Dienst an. Diese Ausnahme wurde gemacht, da Sanitätssoldaten nach dem Völkerrecht nicht als Kombattanten gelten und demnach nicht angegriffen werden oder kämpfen dürfen. Da Verteidigung aus Notwehr oder als Nothilfe für Nichtkombattanten erlaubt ist, wurden diese Frauen auch mit einer Grundausbildung an der Waffe versehen.

Im Juni 1988 entschied Verteidigungsminister Rupert Scholz, dass Frauen alle Laufbahnen im Sanitäts- und Militärmusikdienst einschlagen konnten. Bislang wurden nur Frauen mit Approbation in den jeweiligen Laufbahnen des Sanitätsdienstes eingestellt, jedoch keine Offizieranwärter. Am 1. Juni 1989 traten mit den einberufenen Rekruten erstmals 50 weibliche Sanitätsoffizieranwärter ihren Dienst bei den Streitkräften an. Ab Januar 1991 wurden auch Laufbahngruppen der Unteroffiziere und Mannschaften im Sanitätsdienst und im Militärmusikdienst für Frauen geöffnet. Dennoch blieb es dabei, dass Frauen dem Grundsatz nach vom Dienst an der Waffe ausgeschlossen bleiben sollten. Am 1. April 1994 erreichte mit Verena von Weymarn die erste Frau in der Bundeswehr den Dienstgrad Generalarzt, sie ist damit, neben Erika Franke, eine von zwei Frauen im Generalsrang der Bundeswehr. Franke wurde im Oktober 2013 die erste Frau, die den Dienstgrad eines Zwei-Sterne-Generals erreichte.

Eine durchgreifende Änderung dieser Situation trat erst im neuen Jahrtausend durch eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ein, der am 11. Januar 2000 im Verfahren Tanja Kreil  ./. Bundesrepublik Deutschland urteilte, dass die deutschen Rechtsvorschriften, die Frauen vollständig vom Dienst mit der Waffe ausschließen, gegen den gemeinschaftsrechtlichen Grundsatz der Gleichheit von Männern und Frauen verstießen.[10] Seit dem 1. Januar 2001 sind in Deutschland alle Laufbahnen der Bundeswehr uneingeschränkt für Frauen geöffnet. Ermöglicht wurde dies durch eine Verfassungsänderung, die nach dem Urteil des EuGH erforderlich war. Seitdem heißt es in Art. 12a GG: „Sie (Frauen) dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden“ (zuvor: "Sie dürfen auf keinen Fall Dienst mit der Waffe leisten"). Die Umsetzung des EuGH-Urteils wird seit dem 1. Januar 2005 durch das Gesetz zur Durchsetzung der Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr geregelt. Dass die bis Juni 2011 bestehende allgemeine Wehrpflicht nur Männer betraf, steht nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes nicht im Widerspruch zum Gleichberechtigungsgrundsatz von Art. 3 GG.

Derzeit leisten etwa 19.000 weibliche Soldaten Dienst in der Bundeswehr, davon mehr als 4.000 Offiziere. Insgesamt stellen sie einen Anteil von gut 10 % der Berufs- und Zeitsoldaten (Stand: März 2014). Aufgrund der Erfahrungen in anderen Streitkräften erwartet die Bundeswehr, dass der Anteil von Frauen in den kommenden Jahren auf bis zu ca. 15 % ansteigen wird.[11]

Mit großem Abstand sind Frauen noch immer im Sanitätsdienst der Bundeswehr vertreten. Dort betrug der weibliche Anteil im März 2014 kann 37 %. Der Bundesregierung liegen nach eigener Aussage keine Erkenntnisse darüber vor, dass die Integration von Frauen in den Streitkräften des Landes, von Einzelfällen abgesehen, zu Problemen führe.[12]

DDR[Bearbeiten]

In der NVA galt das Prinzip der Gleichberechtigung. Zwar waren Frauen grundsätzlich vom Wehrdienst befreit, ihnen standen jedoch auf freiwilliger Basis sämtliche Waffengattungen offen. Zunächst konnten sie nur in die unteren Dienstgradverhältnisse bis zum Fähnrich eintreten. Ab Jahrgang 1984 wurden jedoch auch die ersten weiblichen Offiziere in den Offiziershochschulen ausgebildet. Der höchste bekannte Dienstgrad eines weiblichen NVA-Offiziers war Oberst. Es sind hingegen keine Generalsdienstgrade bekannt, die an Frauen verliehen worden wären. Mit der Abschaffung der NVA im Jahr 1990 und der Eingliederung des militärischen Personals in die Strukturen der Bundeswehr standen die Frauen vor dem Problem, dass sie dort gesetzlich keine Existenzberechtigung hatten. Mit Befehl Nr. 41/90 veranlasste Verteidigungsminister Rainer Eppelmann daher die sofortige Entlassung aller weiblichen Armeeangehörigen mit Wirkung zum 30. September 1990 mit Ausnahme des medizinischen Dienstes. Für einige Planstellen wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, ein neues Arbeitsverhältnis als Zivilbeschäftigte einzugehen. Weibliche Offiziers- und Fähnrichschülerinnen wurden in das System der zivilen Berufsvorbereitung eingegliedert und konnten ihr Studium an den NVA-Lehreinrichtungen als Zivilistinnen fortsetzen.[13]

Frankreich[Bearbeiten]

Nach einer aktuellen Studie[14] sind 19 % aller Militärangehörigen in Frankreich Frauen. Sie dürfen in sämtlichen Einheiten Dienst leisten außer auf U-Booten und in der Aufstandsbekämpfung der Gendarmerie. Dennoch ist der weibliche Anteil bei bestimmten Einheiten noch sehr gering, darunter die Marineinfanterie (Commandement des Fusiliers Marines Commando) (9 Soldatinnen = 0,4 %). Der Zugang zur französischen Fremdenlegion ist Frauen nach wie vor verwehrt, auch wenn es einige weibliche Offiziere gibt, die vom französischen Heer für Verwaltungsaufgaben zur Fremdenlegion versetzt werden.

Großbritannien[Bearbeiten]

Die erste Einheit der Streitkräfte des Vereinigten Königreichs, in der Frauen eine Rolle spielten, war die Women’s Royal Air Force, eine Hilfseinheit der Royal Air Force, welche von 1918 bis 1920 existierte. Heute sind von 196.650 Soldaten im Vereinigten Königreich 17.900 Frauen, davon 3.670 Offiziere. Dies entspricht einem Anteil von 9,1 bzw. 11,2 %.[15]

Siehe auch: Wrens

Israel[Bearbeiten]

Soldatinnen der israelischen Militärpolizei

Bereits im Palästinakrieg dienten einige Frauen als Transportpilotinnen. Schon damals nahmen viele Frauen aufgrund des Personalmangels auch aktiv an Kampfhandlungen teil, später wurde ihnen aber der Dienst in Kampfeinheiten verwehrt.

In Israel unterliegen auch Frauen seit der Gründung Israels der allgemeinen Wehrpflicht. Jedoch ist ein Drittel der Frauen, meist aus religiösen Gründen, vom Dienst befreit (keinerlei Nachweispflicht nötig). Sie dienen stattdessen in einer Vielzahl von technischen und administrativen Unterstützungsposten. Israel ist eines der wenigen Länder der Welt, das einen Wehrdienst für Frauen vorsieht, der mit zwei Jahren allerdings kürzer als der dreijährige Wehrdienst für Männer ist und zudem besser bezahlt. Die Beteiligung an Kampfeinsätzen, die durch ein Gerichtsurteil aus dem Jahre 1994 erst wieder ermöglicht wurde, bleibt dagegen freiwillig.

In jenem Jahr erklagte Alice Miller, eine jüdische Einwanderin aus Südafrika, beim Obersten Gericht eine Grundsatzentscheidung, dass die israelische Luftwaffe ihre Pilotenausbildung für Frauen öffnen müsse. Während des Unabhängigkeitskrieges und dem Sinaifeldzug hatten Frauen bereits Transportmaschinen geflogen, jedoch schloss die Luftwaffe ihre Reihen für Frauen später wieder. Alice Miller scheiterte dann zwar beim Einstellungstest, aber trotzdem wurden aufgrund ihrer Initiative zahlreiche Verwendungen für Frauen geöffnet. Die erste Kampfpilotin erhielt ihr Fliegerabzeichen 2001. Seit 2005 stehen Frauen 83 Prozent der militärischen Dienstposten offen, inklusive des Dienstes in der Artillerie und auf Kriegsschiffen (mit Ausnahme von U-Booten). Zur Zeit dienen etwa 450 Frauen in Kampfeinheiten der Israelischen Sicherheitskräfte, sehr häufig in der Grenzpolizei. Jedoch bleibt der Einsatz in Kampfeinheiten für Frauen nach wie vor freiwillig.

Noch 2002 waren 33 % der beiden Leutnantsränge und 21 % der Hauptleute und Majore, jedoch nur drei Prozent der höheren Offiziere Frauen. Mit einer kontrovers diskutierten Entscheidung löste man 2004 das Frauenkorps-Kommando mit der Begründung auf, dass es ein Gegensatz und ein Hindernis für die volle Integration der Frau als normale Soldatin ohne Sonderstatus in die Streitkräfte sei. Auf Drängen von Feministen behielt der Generalstabschef den Posten des Beraters für Frauenangelegenheiten jedoch bei.

Ende 2011 beträgt der Frauenanteil im israelischen Militär 33 %. 51 % bei den Offizieren, 3 % bei der Kampftruppe und 15 % beim technischen Personal.[16]

Norwegen[Bearbeiten]

Norwegische Soldatinnen

Der Frauenanteil im Militär lag 2009 bei rund sieben Prozent. Seit 2009 sind auch Frauen verpflichtet sich Mustern zu lassen, der Wehrdienst bleibt aber freiwillig.[17] 2015 soll die allgemeine Wehrpflicht auch für Frauen eingeführt werden, wobei im Parlament eine breite Mehrheit besteht. Nur die christlich-demokratische Partei (10 von 169 Sitzen) stimmte dagegen.[18][19][20]

Österreich[Bearbeiten]

Frauen können im Bundesheer freiwillig als Soldatinnen dienen und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden.[21] Für sie gelten geringere körperliche Leistungsanforderungen bei Aufnahmetest und späterer Berufsausübung (vgl. Schweizer Armee[22]).[23][24] 2010 sind 348, etwas mehr als zwei Prozent der insgesamt knapp 15.000 Berufssoldaten Frauen, darunter 70 Leistungssportlerinnen.[25][26] Trotz anfänglich hohen Interesses konnten die angestrebten mehreren tausend Soldatinnen nicht erreicht werden.[25][27][28]

Der Anteil weiblicher Zivilbediensteter beträgt rund 30 %.[29]

Polen[Bearbeiten]

Soldaten des Batalion Zośka während des Warschauer Aufstandes am 2. September 1944

In Polen haben Frauen bereits seit wenigstens den Koalitionskriegen an den Kämpfen gegen die verschiedenen Besatzer Polens teilgenommen. In der Zeit der Besetzung durch die Nazis haben mehrere tausend Frauen in der Heimatarmee den polnischen Widerstand gegen Deutschland unterstützt. Dies veranlasste die deutschen Besatzer nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes im Jahre 1944, separate Kriegsgefangenenlager für über tausend Frauen einzurichten.[30]

Seit April 1938 bestimmte das Gesetz über die Wehrpflicht Ausnahmen für einen freiwilligen Dienst von Frauen im Sanitätsdienst, in der Flugabwehrartillerie und in der Kommunikation. Noch 1939 wurde eine militärische Ausbildungsorganisation für Frauen unter dem Kommando von Maria Wittek eingerichtet.

Seit einem neuen Gesetz von 2004 sind sämtliche Bereiche der Polnischen Armee für Frauen geöffnet. Die Zahl der weiblichen Militärangehörigen betrug am 30. Juni 2007 800.[31]

Schweden[Bearbeiten]

Seit über 80 Jahren haben auch Frauen im schwedischen Militär Dienst geleistet. Die 1924 gegründete militärische Freiwilligenorganisation für Frauen „Svenska Lottakåren“ ist ein Teil der schwedischen Streitkräfte, in der die Dienstleistenden vornehmlich zivile Aufgaben wahrnehmen, sowie Transport, IT-Support, Organisation, Krisenmanagement und viel mehr. In Ausnahmefällen, sowie während des Zweiten Weltkrieges haben auch die Frauen in Lottakåren Bereitschaftsdienst an der Waffe geleistet. Die Organisation hat heute um die 18.000 Mitglieder.[32]

Mit dem Inkrafttreten des schwedischen Gleichstellungsgesetzes 1980 wurden Frauen für den Dienst in der schwedischen Luftwaffe zugelassen und im Jahr danach für den Offiziersdienst in der Armee und in der Marine. Eine Reform im Jahr 1989 sah vor, sämtliche Positionen und Aufgaben für Frauen zuzulassen, auch im Kampfeinsatz an der Front. Seitdem dürfen Frauen offiziell jeden zivilen und militärischen Dienst der schwedischen Streitkräfte innehaben, wobei es erst fünf Jahre später möglich wurde, die militärische Grundausbildung der Wehrpflicht zu leisten, ohne eine anschließende Offiziersausbildung wahrzunehmen.[32] Die schwedische Verteidigungshochschule (Försvarshögskolan) betreibt Genderforschung mit dem Schwerpunkt auf die Situation von Soldatinnen und sonstigem weiblichem Personal der schwedischen Streitkräfte.[32]

Vom gesamten Personal des schwedischen Militärs sind 18 % weiblich.[33] Mit 444 Berufsoffizierinnen im Jahr 2007 machten sie ein Anteil von circa 5 % aus, während circa 40 % von den Zivilangestellten der schwedischen Streitkräfte Frauen sind. Es besteht in Schweden keine Wehrpflicht für Frauen, sie können sich aber freiwillig für den militärischen Dienst verpflichten lassen und unterliegen dann denselben Vorgaben wie männliche Soldaten. Im Jahr 2007 waren 5 % von den schwedischen Soldaten im Auslandseinsatz oder im Bereitschaftsdienst Frauen.[34]

Schweiz[Bearbeiten]

Hauptartikel: Militärischer Frauendienst
Uniformen des Schweizer Frauenhilfsdienstes, 1951

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde in der Schweiz der Frauenhilfsdienst gegründet. Er bestand bis 1985; von 1986 bis 1994 hieß er Militärischer Frauendienst. Auch heute können diensttaugliche Schweizerinnen freiwillig Militärdienst leisten, müssen aber seit 2007 dieselben körperlichen Leistungsanforderungen wie Männer erbringen.[22] Außerdem besteht der Rotkreuzdienst, in dem Frauen freiwillig Militärdienst leisten.

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Rekrutierungsplakat für WAVES im Zweiten Weltkrieg
Ein Sergeant der U.S. Army beim Hilfseinsatz in Pakistan

Bereits im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–1783) sind Fälle von Soldatinnen belegt, die sich als Mann verkleideten. Beispiele für diese Frauen sind z.B. Deborah Sampson und Margaret Corbin. Die erstere diente während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges für drei Jahre in der Kontinentalarmee unter dem Namen „Robert Shurtlief“. Nach ihrer Entdeckung wurde sie von General George Washington ehrenvoll entlassen.

Einen, wenn auch zunächst nur vorübergehend gemeinten, regulären Zugang zur US Army erhielten Frauen in den USA erstmals zu Beginn des Eintritts der USA in den Zweiten Weltkrieg. Zu dieser Zeit wurden in den Teilstreitkräften der United States Armed Forces separate Einheiten für Frauen eingerichtet: Das Women’s Army Corps (WAC) als Teil der US Army machte im Mai 1942 den Anfang. Darauf folgten im August 1942 die WAVES als Teil der US Navy und im September 1942 die Women Airforce Service Pilots, deren vorrangige Aufgabe es war, Überführungsflüge der US-Luftwaffe durchzuführen, um männliche Piloten für Kampfeinsätze freizuhalten. Im April 1943 folgte schließlich die United States Marine Corps Women’s Reserve. Alle diese Einheiten waren ursprünglich nur vorübergehend gedacht und wurden nach Kriegsende weitgehend, wenn auch nicht vollständig demobilisiert.

Der permanente Zugang zu allen Teilstreitkräften wurde amerikanischen Frauen drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eröffnet, als am 12. Juni 1948 der Women’s Armed Services Integration Act (dt.: Gesetz zur Integration von Frauen in den Streitkräften) in Kraft trat. In den folgenden Jahrzehnten wurden schrittweise Beschränkungen aufgehoben. So durften Frauen seit dem Ende 70er Jahre auf den Militärakademien studieren und auf unbewaffneten Schiffen dienen, sowie Transport- und Tankflugzeuge fliegen. Nach dem Einsatz von Tausenden Frauen im Golfkrieg wurden 1994 unter Präsident Clinton viele der noch bestehenden Beschränkungen aufgehoben und Frauen der Dienst auf bewaffneten Schiffen und die Führung von Kampfflugzeugen erlaubt. Heute sind mit Ausnahme des Dienstes als Mannschaften auf U-Booten sämtliche Bereiche der United States Armed Forces für Frauen geöffnet. Ihr Anteil an den Streitkräften beträgt 60 Jahre nach der Öffnung etwa 14 Prozent.[35] Von den Offizieren im Generalsrang sind 5 Prozent weiblich, dies sind in absoluten Zahlen 57.[36] Am 14. November 2008 wurde mit Ann E. Dunwoody die erste Frau in den USA in den Rang eines Viersternegenerals erhoben. Sie leitete das U.S. Army Materiel Command (AMC) mit Zuständigkeit für die Beschaffung, Bereitstellung und Logistik des Heeres.

Für die bisherigen Beschränkungen auf U-Booten wurde die dort vorherrschende Enge und der damit einhergehende weitgehende Zwang zum Verzicht auf fast jegliche Privatsphäre für das Personal genannt.[37] Der frühere Verteidigungsminister Robert Gates genehmigte jedoch im Februar 2010 eine Abkehr von dieser Haltung.[38] Als Begründung dafür wurde unter anderem angeführt, dass auf neueren U-Boot-Klassen, wie den SSBNs oder SSGNs mehr Platz zur Verfügung stehe.

Der Sinn des Ausschlusses von Frauen von Kampfeinsätzen bei Bodentruppen ist inzwischen umstritten, weil in der asymmetrischen Kriegführung eine klare Trennung von Front- und Unterstützungseinheiten oft nicht möglich ist.[39][40][41] Wie schon vorher nach dem Golfkrieg haben die Erfahrungen aus den Einsätzen in Irak und Afghanistan zum Fall fast aller noch bestehenden Beschränkungen geführt. So sollen Frauen ab 2016 allumfassend in allen Kampfeinheiten wie der Infanterie in den Dienst integriert werden.[42]

Im Jahr 2011 betrug der Anteil von Frauen bei der Air Force 19 %, bei der Navy 17 %, bei der Army 13 % und im Marine Corps 7 %.[43]

Einzelne Soldatinnen[Bearbeiten]

Soldatin Leigh Ann Hester nach der Verleihung des Silver Star, Juni 2005.

Kritik[Bearbeiten]

Bedenken werden vor Allem wegen der physischen Leistungsfähigkeit von weiblichen Soldaten geäußert.

Frauen besitzen im Durchschnitt etwa zwei Drittel der physischen Leistungsfähigkeit von Männern.[44][45][46] Zivile Arbeitgeber haben im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung über die Lastenhandhabungsverordnung durch geeignete Messwerkzeuge, etwa die Leitmerkmalmethode, auf diese geschlechtsspezifischen Unterschiede Rücksicht zu nehmen. International sind die Unterschiede durch die ISO 11228 (Ergonomie – Manuelles Handhaben von Lasten) zum Heben, Halten, Tragen, Ziehen und Schieben von Lasten normiert. Europäische Norm ist die EN 1005 (Sicherheit von Maschinen – Menschliche körperliche Leistung).[47][48][49][50][51]

Im militärischen Bereich behilft man sich damit, dass Frauen teilweise deutlich geringere physische Leistungskriterien bei Einstellungs- und Fitnesstests zugestanden werden.[23][24] In der Schweizer Armee wurde diese Bevorzugung 2007 wieder rückgängig gemacht.[22]

Das weibliche Skelett weist eine geringere Dichte auf und ist anfälliger für Brüche.[52][53] Bei der Englischen Armee hat man häufig Beckenbrüche festgestellt und ist dazu übergegangen, keine gemeinsamen Trainings von Soldatinnen und Soldaten mehr durchzuführen.[54]

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr hat die internationale Situation bei der physischen Leistungsfähigkeit von Frauen im Kampfeinsatz und hinter den Linien zusammengestellt:[55]

Frauen haben im Durchschnitt 55 % der Muskelkraft und 67 % der Ausdauerleistungsfähigkeit von Männern. Die besten 20 % der Frauen haben dieselbe körperliche Leistungsfähigkeit wie die schlechtesten 20 % der durchschnittlichen männlichen Bevölkerung. Nur 3 % von 65.000 untersuchten Soldatinnen der US-Armee, welche körperlich anspruchsvollen Aufgaben durchführen mussten, erbrachten die geforderte Leistung. 45 % der weiblichen Marines sind im Gefechtstraining nicht in der Lage, eine Handgranate so weit zu werfen, dass sie nicht sich oder ihre Kameraden verwunden würden.

Forderungen nach mehr Training für Soldatinnen ergaben, dass in gemeinsamen Trainingsprogrammen Männer deutlich besser trainierbar waren. Dabei steigerten die Männer gegenüber den Frauen ihre Kraft in den Beinen um 38 %, die Ausdauer um 48 %. Noch deutlicher waren die Unterschiede bei der Kraft im Oberkörper. Dabei steigerten sich die Männer gegenüber den Frauen um 270 %, bei der Ausdauer um 473 %. Höhere Trainingsbelastung wirkt sich mannigfaltig aus. „One-third of 450 female Soldiers surveyed indicated that they expirienced problematic urinary incontinence during exercise and field training activitys.“ (deutsch: „Ein Drittel von 450 befragten Soldatinnen berichteten über Harninkontinenz während des Exerzierens und bei Gefechtsübungen.“)[56] Dies hat Einfluss auf die zusätzliche Bereitstellung von Hygiene- und Gesundheitseinrichtungen für Soldatinnen während des Kampfeinsatzes, wo oft extrem primitive Bedingungen herrschen.

Im Einsatz bedarf es im militärischen Sanitätsdienst durchschnittlich zehn Frauen, um mit Krankentragen dieselbe Leistung wie sechs Männer zu erreichen. Der Reifenwechsel am LKW ist aufgrund des Gewichts der Reifen nur schwer durchführbar. Gleiches gilt beim Abladen von schwerem Gerät oder Mannschaftszelten. Im zweiten Golfkrieg (Erster Irakkrieg) beschrieb Cpt. Mary Roou die Möglichkeiten des Schutzes ihrer Versorgungseinheit vor feindlichem Feuer folgendermaßen: „There is no way that women can dig foxholes or as many as may be required, as men!“ (deutsch: „Es gibt keine Möglichkeit, dass Frauen Schützenlöcher in so ausreichender Anzahl graben, wie es Männer könnten!“)[55]

Nach einer erfolgreichen Klage gegen die Britische Luftwaffe dürfen Soldatinnen beim Marschieren künftig kleinere Schritte (69 statt 76 Zentimeter) als ihre männlichen Kameraden machen. Die längere Schrittlänge hatte zu Schädigungen im Rücken und im Becken geführt. Zukünftig sollen in Truppen, denen Männer und Frauen angehören, die Soldatinnen das Tempo angeben.[57] Der ehemalige Verteidigungsminister Gerald Howarth bezeichnete den Fall als „This case is completely and utterly ridiculous – it belongs in the land of the absurd.“ (deutsch: „... ganz und gar lächerlich - er gehört ins Land des Absurden.“)[58]

Im Januar 2014 setzte die US-Marineinfanterie die geplante Einführung von Klimmzugtests für Soldatinnen zunächst aus, weil „etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen an einem Training keine drei Klimmzüge geschafft habe, die Armee aber keine unüberwindbaren Hürden für Frauen schaffen wolle.“[59] Die Fähigkeit das eigene Gewicht anheben zu können ist ein Maßstab für die Kraft im Oberkörper, im Gefecht notwendig um Kameraden zu bergen, selbst über eine Mauer klettern zu können und schwerer Munition zu tragen. Im Gefecht haben US-Marines eigene Ausrüstung von etwa 40 kg, Kanoniere zusätzlich rund 25 kg mitzuführen.[60]

Siehe auch[Bearbeiten]

Übersicht aktueller Zahlen[Bearbeiten]

  • Als kompakte Zahlenübersicht über die Frauenanteile zahlreicher nationalstaatlicher Armeen siehe die Tabelle Frauenanteil im Militär.

Filme[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Deutsch[Bearbeiten]

  •  Die Frau als Soldat. Der „Gorch Fock“-Skandal, Minister zu Guttenberg und der Einsatz von Frauen in den Streitkräften. IfS, Schnellroda 2011, ISBN 978-3-939869-17-7.
  •  Jens-Rainer Ahrens, Maja Apelt, Christiane Bender (Hrsg.): Frauen im Militär. Empirische Befunde und Perspektiven zur Integration von Frauen in die Streitkräfte. VS Verlag, 2005, ISBN 3-8100-4136-X.
 Frauen im Kriegsdienst. In: Wehrkunde. Heft 11, 1965, S. 576 ff.
 Frauen in der Landesverteidigung. In: Information für die Truppe. Heft 4, 1975, S. 50 ff.
 Bibliothek für Zeitgeschichte (Hrsg.): Die Frauen im Zweiten Weltkrieg. In: Jahresbibliographie. Stuttgart 1964.
  •  Rüdiger von Dehn: Frauenbilder in der US-Propaganda. In: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Militärgeschichte. Heft 4, 2009, ISSN 0940-4163, S. 8.
  •  Wolfgang Fechner: Für Frauen keine Chance? Der neue Ausbildungs- und Verwendungskatalog. In: loyal. Heft 8, 1975.
  •  Ursula von Gersdorff: Frauen im Kriegsdienst. 1914 – 1945. DVA, Stuttgart 1969, DNB 456654356.
  •  Luise Heß: Die deutschen Frauenberufe des Mittelalters. Neuer Filser-Verlag, München 1940, DNB 580173550.
  •  Uta Klein: Militär und Geschlecht in Israel. Campus, Frankfurt a. M. u. a. 2001, ISBN 3-593-36724-6.
  •  Margarete Schickedanz: Deutsche Frau und deutsche Not im Weltkrieg. Leipzig/Berlin 1938, DNB 361691025.
  •  Werner Winterstein: Die Beschäftigung von Frauen in den deutschen Streitkräften von 1914 bis 1945. In: Bundeswehrverwaltung. 1976.
  •  Jasna Zajcek: Unter Soldatinnen. Ein Frontbericht. Piper, 2010, ISBN 978-3-492-05369-3.

Englisch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Soldatinnen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  R.J.Q. Adams: Arms and the Wizard. Lloyd George and the Ministry of Munitions 1915 - 1916. Cassell & Co Ltd., London 1978, ISBN 0-304-29916-2, Particularly, Chapter 8: The Women’s Part.
  2. a b c d e f g h i Field Listing :: Military service age and obligation. In: The World Factbook. CIA, abgerufen am 7. September 2011 (englisch).
  3. a b c d e f g INDEPTH: FEMALE SOLDIERS. Women in the military — international. In: CBC News Online. 30. Mai 2006, abgerufen am 8. September 2011 (englisch).
  4. Ulf Hagemann, Das Königreich Dahomey zwischen Sklavenhandel und französischer Kolonie Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2002 bei geschichte.uni-hannover.de (eingesehen am 6. Februar 2010)
  5.  Gerald P. Verbrugghe, John M. Wickersham: Berossos and Manetho, introduced and translated. Native traditions in ancient Mesopotamia and Egypt. University of Michigan Press, Ann Arbor, Mi 2000, ISBN 0-472-08687-1, S. 138.
     William Gillian Waddell: Manetho (The Loeb classical Library 350) Reprint 1940. Harvard University Press, Cambridge (Mass.) 2004, ISBN 0-674-99385-3, S. 69.
  6.  Hermann A. Schlögl: Das alte Ägypten. 3. Auflage. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-48005-8, S. 185.
  7.  Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. S. 268.
  8. Wehrgesetz vom 21. April 1935, Paragraph 1, Absatz.
  9. D’Ann Campbell, „Women in Combat: The World War Two Experience in the United States, Great Britain, Germany, and the Soviet Union“ Journal of Military History (April 1993), 57:301-323.
  10. Urteil des EuGH in der Rechtssache C-285/98
  11. Starke Truppe – Immer mehr Frauen entscheiden sich für die Bundeswehr. Abgerufen am 24. Januar 2012.
  12. bundestag.de vom 18. Januar 2012: Bundesregierung bewertet Integration von Frauen in die Streitkräfte positiv
  13. Befehl Nr. 41/90 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung über die Beendigung der Dienstverhältnisse der weiblichen Armeeangehörigen der NVA vom 7. September 1990, Quelle Nr. BA-MA, DVW 1/44497,  Hans Ehlert (Hrsg.): Armee ohne Zukunft. Das Ende der NVA und die deutsche Einheit. Ch. Links Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-86153-265-4, S. 483.
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  21. Artikel 9a Abs 3 Bundes-Verfassungsgesetz „Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden.“
  22. a b c Gleiche Fitness-Beurteilung für Mann und Frau. Schweizer Armee, 2007, abgerufen am 3. Dezember 2011 (TFR=Test Fitness Rekrutierung): „Da die Frauen in allen Truppengattungen die gleichen minimalen körperlichen Anforderungen erfüllen müssen wie die Männer, werden sie beim TFR jetzt auch gleich beurteilt.“
  23. a b Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Heerespersonalamt, 13. Juli 2011, S. 1 f, abgerufen am 21. Dezember 2011 (PDF; 250 KB).
  24. a b Körperliche und geistige Fitness als Voraussetzung. Bundesheer, abgerufen am 21. Dezember 2011.
  25. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHeer nicht attraktiv für Frauen. Der Standard, 6./7. März 2010, abgerufen am 14. November 2011.
  26. Symposium "WoMen serving together". Bundesheer, 12. Oktober 2011, abgerufen am 13. November 2011: „Derzeit leisten knapp 400 Frauen Dienst beim Bundesheer, das sind knapp zwei Prozent, ein Prozentsatz, den es zu steigern gilt, so der Konsens am Podium.“
  27. 949 der Beilagen XXII. GP – Regierungsvorlage – Materialien. Österreichisches Parlament, 17. Mai 2005, S. 7, abgerufen am 14. November 2011 (PDF; 280 KB).
  28. Oliver Mark: Frauen beim Heer: Langer Marsch durchs Minenfeld. derStandard.at, 9. November 2011, abgerufen am 9. November 2011: „derStandard.at: Das Bundesheer steht Frauen immerhin schon seit 13 Jahren offen. Warum hat man es in dieser Zeit nicht geschafft, den Beruf attraktiver zu machen? Moosmaier: Erst in den letzten Jahren wurden verstärkt Maßnahmen gesetzt. Heuer gab es zum Beispiel im Rahmen vom "Girl’s Day" Einladungen an 480.000 junge Frauen. 528 waren dann einen Tag bei uns zum Schnuppern, was letztendlich in 50 neuen Anmeldungen für den Ausbildungsdienst resultierte.“
  29. 6.4 Zivile Mitarbeiter. In: Weissbuch '10. BMLVS, 2011, abgerufen am 21. Dezember 2011 (Weibliche Beamte, Vertragsbedienstete und Lehrlinge).
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  54.  Catriona Davies: Sex equality is the first casualty of war. In: Daily Telegraph. 2. September 2005, ISSN 0307-1235 („Girls get injured more often than the boys and take longer to recover. Pelvic fractures are common among the girls because they are often smaller but try to keep up with the boys' stride pattern. We are going to train the girls separately for a three-year trial. We believe we can't quite reduce the injury rate to one-to-one but that we can cut wastage among the girls.“, online, abgerufen am 29. Mai 2013).
  55. a b Stephan Maninger:  Helena Carreiras, Gerhard Kümmel: Women in the Military and in Armed Conflict (= Schriftenreihe des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr. Bd. 6). 1. Auflage. Springer VS, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15834-1, Women in Combat: Reconsidering the Case Against the Deployment of Women in Combat-Support and Combat Units, S. 9-27 (Englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  56.  R.A. Sherman, G.D. Davis, M.F. Wong: Behavioral treatment of exercise-induced urinary incontinence amongst female soldiers. In: Military Medicine. Vol. 162, Nr. 10, Oktober 1997, S. 690-694.
  57. Körperliche Probleme: Britische Armee korrigiert Schrittlänge für Soldatinnen. Spiegel Online, 24. November 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  58. Mark Nichol: Female RAF recruits get £100,000 compensation each... because they were made to march like men. Daily Mail, 23. November 2013, abgerufen am 25. November 2013 (englisch).
  59. US-Marineinfanterie setzt Klimmzugtests für Soldatinnen aus. derStandard.at, 3. Januar 2014, abgerufen am 3. Januar 2014.
  60. Barbara Boland: Female Marines Not Required To Do 1 Pull-Up. cnsnews.com, 27. Dezember 2013, abgerufen am 6. Januar 2014 (englisch).