1. FC Lokomotive Leipzig

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Lok Leipzig und Lokomotive Leipzig sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Zu dem ehemaligen Leipziger Sportclub (1954–1963) siehe SC Lokomotive Leipzig.
1. FC Lokomotive Leipzig
Vereinslogo
Voller Name 1. FC Lokomotive Leipzig e. V.
Ort Leipzig, Sachsen
Gegründet 20. Januar 1966 / 10. Dezember 2003
Vereinsfarben blau-gelb
Stadion Bruno-Plache-Stadion
Plätze 15.600 (z. Z. auf 7.000 begrenzt)
Präsident Heiko Spauke
Trainer Heiko Scholz[1]
Homepage www.lok-leipzig.com
Liga Oberliga Nordost
2013/14 15. Platz (Regionalliga Nordost)
Heim
Auswärts

Der 1. FC Lokomotive Leipzig (kurz Lok Leipzig) ist ein Fußballverein aus dem Leipziger Stadtteil Probstheida. In den 1970er und 1980er Jahren war er einer der erfolgreichsten Vereine in der DDR-Oberliga und mit insgesamt 77 Europapokal-Spielen einer der bekanntesten DDR-Fußballclubs in Europa. Nur Dynamo Dresden und der FC Carl Zeiss Jena bestritten mehr internationale Spiele. 1987 stand er im Finale des Europapokals der Pokalsieger. Er ist zweimal inoffizieller Nachfolger des ersten deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig.

Nach seiner Neugründung 2003 begann der Verein den regulären Spielbetrieb zunächst in der Saison 2004/05 in der 3. Kreisklasse Leipzig und gehörte nach mehreren direkt aufeinander folgenden Aufstiegen seit der Saison 2008/09 der fünftklassigen Oberliga Nordost an. Zwischen 2012 und 2014 gehörte der Verein der Regionalliga Nordost an.

Ab der Saison 2014/15 tritt der 1. FC Lokomotive Leipzig wieder in der Oberliga Nordost an.

Ihre Heimspiele trägt „die Loksche“ im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida aus, weicht aber bei so genannten Risikospielen in die Red Bull Arena aus.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Gründung und Vorgänger des 1. FC Lok[Bearbeiten]

Historische Namensentwicklung des 1. FC Lok Leipzig und seiner Vorgänger.

Zur Geschichte des Vorgängervereins des 1. FC Lokomotive Leipzig, des VfB Leipzig, siehe VfB Leipzig

Nachdem 1945 der Großverein des dreifachen deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig wie alle bürgerlichen Vereine durch die sowjetische Besatzungsmacht aufgelöst und enteignet wurde, gründeten unter anderem ehemalige VfB-Spieler auf ihrem alten Sportgelände die „SG Probstheida“ (siehe dazu auch Fußball in der DDR und ATV Leipzig 1845), wenig später hieß der Verein „BSG Erich Zeigner“ und „BSG Einheit Ost“. Unter letzterem Namen gelang den Probstheidaern 1953 der Aufstieg in die DDR-Oberliga.

Um eine gezielte Entwicklung des Hochleistungssports zu ermöglichen, erfolgte im Jahr 1954 auf Beschluss des DTSB die Gründung von Bezirkssportclubs (SC), deren Sektionen als Leistungsstützpunkte verschiedener Sportarten fungieren sollten. Im Bezirk Leipzig wurden in diesem Zuge die Vereine BSG Chemie und BSG Einheit Ost aufgelöst und deren Spieler in die Fußballsektionen der Sportclubs Rotation und Lokomotive (SC Rotation Leipzig bzw. SC Lokomotive Leipzig) eingegliedert. Beide Klub-Mannschaften spielten in der DDR-Oberliga und erreichten in der Folgezeit mehrere Erfolge. Die in Probstheida ansässigen Rotation-Fußballer (schwarze Hose, weißes Hemd) belegten in der DDR-Oberliga zweimal den dritten Platz (1955, 1957), die in Leipzig-Gohlis beheimatete Mannschaft des SC Lokomotive (schwarze Hose, rotes Hemd) feierte ihre größten Erfolge im FDGB-Pokalwettbewerb (1957 Sieg, 1958 Finalteilnahme). Darüber hinaus bedeuten mehr als 100.000 Besucher, die am 9. September 1956 dem Ortsderby zwischen Rotation und Lok (1:2) beiwohnten, bis heute einen deutschen Zuschauerrekord für nationale Fußballspiele. International spielte ab 1955 eine aus beiden Mannschaften formierte Leipziger Stadtauswahl im europäischen Messe-Cup.

1963 wurden der SC Rotation und der SC Lokomotive zum SC Leipzig vereinigt, um eine Konzentrierung des Leipziger Hochleistungssports herbeizuführen. Die vermeintlich leistungsstärksten Fußballer wurden in die Sektion des SC Leipzig übernommen (z. B. Henning Frenzel, Peter Gießner vom SC Lok und Manfred Geisler, Wolfram Löwe vom SC Rotation), die restlichen Akteure verloren dagegen ihren SC-Förderstatus und bildeten als BSG Chemie Leipzig ein weiteres Leipziger Team. Fortan standen beide Mannschaften in einer ausgeprägten Rivalität zueinander, welche später in der gegenseitigen Abneigung der beiden Nachfolgevereine 1. FC Lok Leipzig und Sachsen Leipzig ihre Fortsetzung fand.

Zumindest im Fußball ging der Plan der DDR Funktionäre zur Leistungskonzentration nur bedingt auf. Gleich im ersten Jahr seines Bestehens gewann „Außenseiter“ Chemie Leipzig die Meisterschaft in der Saison 1963/64, der SC Leipzig belegte hingegen „nur“ den dritten Platz. Im gleichen Jahr erreichten die Klub-Fußballer zumindest das FDGB-Pokalfinale, welches jedoch gegen den SC Magdeburg mit 2:3 verloren ging.

Ein erneuter Funktionärsbeschluss sah ab Ende des Jahres 1965 die Bildung von eigenständigen Fußballclubs (FC) auf Basis der Sportclub-Sektionen vor, um bessere Rahmenbedingungen zur Förderung des DDR-Fußballs zu schaffen. In der Pleißestadt wurde daraufhin die Fußballsektion des SC Leipzig ausgegliedert und am 20. Januar 1966 in den 1. FC Lokomotive Leipzig umgewandelt.

1. FC Lok in der DDR[Bearbeiten]

Die 1960er Jahre[Bearbeiten]

Alternatives Logo, zu DDR-Zeiten häufig verwendet

Die Gründungsversammlung fand im Leipziger Hauptbahnhof statt. Was nicht von ungefähr kam, da der Trägerbetrieb des neuen Vereins die Deutsche Reichsbahn war. Diese unterstützte den Verein finanziell, und die Spieler waren formell Angestellte des Betriebs. Das neue Leistungszentrum des Fußballs in Leipzig entstand ebenfalls in Leipzig-Probstheida, wo der 1. FC Lokomotive sein Zuhause hatte. Aus diesem Grund spielten viele junge und talentierte Spieler bereits früh beim Verein, der über Jahre hinweg immer wieder spätere Nationalspieler der DDR (mehr als 20) und Stars des DDR-Fußballs hervorbrachte. Die Loksche, wie der Verein von seinen Anhängern auch heute noch genannt wird, war bekannt für starkes Konterspiel und galt wegen ihrer Unberechenbarkeit als Sphinx der DDR-Oberliga (starken Europapokalspielen am Mittwoch folgten oft schwache Oberliga-Partien am Samstag) sowie als absolute Pokalmannschaft. Möglicherweise liegt in dem vom Konterfußball geprägten Spiel der geringe Erfolg in der Meisterschaft begründet.

Gleich in der ersten Spielzeit nach der Namensänderung (1965/66) belegte man am Ende Platz 3. Im Folgejahr wurde man Zweiter mit sieben Punkten Rückstand auf den FC Karl-Marx-Stadt, während Henning Frenzel mit 22 Toren Torschützenkönig der DDR-Oberliga wurde. Zwei Jahre später war man im „Tal der Tränen“ angelangt und musste als Tabellenletzter den Gang in die DDR-Liga antreten – der einzige Abstieg in der Vereinsgeschichte. Am letzten Spieltag der Folgesaison kam es im Bruno-Plache-Stadion zum Showdown um den Aufstieg gegen Wismut Gera. 30.000 Zuschauer sahen das Spiel, was eine Rekordkulisse bedeutete, und sahen einen schwer erkämpften 1:0-Sieg der Loksche, welcher den direkten Wiederaufstieg bescherte. Nach dem Aufstieg landete der 1. FC Lok auf dem 10. Platz. Erstmals machte der Verein international auf sich aufmerksam, als er 1966 im Messepokal Benfica Lissabon um Eusebio in der 3. Runde ausschalten konnte.

Die 1970er Jahre[Bearbeiten]

Die 1970er Jahre markierten die Zeit, in welcher sich der Verein als Pokalmannschaft einen Namen machte, national wie international. 1970 stand der Verein im ersten von insgesamt vier Pokalfinalen in den 1970er Jahren, welches man jedoch relativ klar mit 4:2 gegen den FC Vorwärts Berlin verlor (→ Spieldaten des Endspiels um den FDGB-Pokal 1970).[2] Nach einem weiteren verlorenen Pokalfinale gegen den 1. FC Magdeburg (→ Spieldaten des Endspiels um den FDGB-Pokal 1973),[3], der im Folgejahr den Pokal der Pokalsieger gewann, war es dann 1976 endlich soweit. Über die BSG Aktivist Schwarze Pumpe den FC Rot-Weiß Erfurt, FC Carl Zeiss Jena und Dynamo Dresden erreichte man das Pokalfinale gegen den FC Vorwärts Frankfurt/Oder. Durch Tore von Frenzel und Roth gewann man klar mit 3:0 und holte den ersten Pokal und großen Titel nach Probstheida (→ Spieldaten des Endspiels um den FDGB-Pokal 1976).[4]

1977 erreichte Leipzig noch einmal das Finale des FDGB-Pokals, verlor allerdings mit 2:3 gegen Dynamo Dresden (→ Spieldaten des Endspiels um den FDGB-Pokal 1977). Insgesamt erreichte der Verein vier Mal das Pokalfinale und einmal das Halbfinale.

International begann die Loksche von sich reden zu machen, als der Verein 1974 bis ins Halbfinale des UEFA-Pokals vordringen konnte. Dabei bezwang er Mannschaften wie den AC Turin, Wolverhampton Wanderers, Fortuna Düsseldorf und Ipswich Town, ehe er an Tottenham Hotspur scheiterte.[5] Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Vereine aus der DDR recht wenig Erfolg gegen englische Mannschaften. Doch die Loksche änderte dies, und alleine diese Aufeinandertreffen auf gleich drei englische Vereine und das Ausschalten zweier brachte dem 1. FC Lok eine große Reputation in England ein. So titelte der Daily Telegraph: „Lok Leipzig ist zum Alptraum für den englischen Fußball geworden“, und es bewahrheitete sich, was „La Stampa[6] nach Ausscheiden des AC Turin schrieb „Von dieser Lok wird man noch einiges hören“. Noch heute ist der Verein in England sehr bekannt. 80.000 Zuschauer kamen ins Zentralstadion, um die Partie gegen Fortuna Düsseldorf zu sehen, und auch bis hierhin hat noch nie ein Verein aus der DDR gegen eine Mannschaft aus der Bundesrepublik Deutschland gewinnen können. Das Erreichen des Halbfinals kann gleichzeitig als der zweitgrößte Erfolg des Vereins gewertet werden.

In der nationalen Meisterschaft dagegen belegte er häufig nur einen Mittelfeldplatz und die besten Ergebnisse waren jeweils ein 4. Platz 1972/73, 1975/76, und 1977/78.

Die 1980er Jahre[Bearbeiten]

Mannschaftsfoto 1. FC Lok Leipzig 1983.

Die 1980er Jahre standen ganz im Zeichen des BFC Dynamo, welcher ab 1979 die DDR-Oberliga teilweise dominierte. Neben der SG Dynamo Dresden etablierte sich dabei der 1. FC Lok Leipzig als Herausforderer Nummer eins auf den DDR-Meistertitel. Allein zwischen 1982 und 1988 standen die Messestädter sechsmal auf dem Podium, mussten aber stets dem Seriensieger aus der Hauptstadt den Vortritt lassen.

Am Ende der Saison 1985/86 stand für die Mannschaft des 1. FC Lok der erste Vizemeistertitel zu Buche. Dieser Erfolg wurde jedoch von den Vorkommnissen überschattet, welche sich beim Heimspiel gegen den alten und neuen DDR-Meister aus Berlin am 22. März 1986 ereignet hatten. In diesem führten die Lok-Fußballer lange Zeit mit 1:0, bis Schiedsrichter Bernd Stumpf in der fünften Minute der Nachspielzeit den Berlinern einen Elfmeter zusprach. Ein angebliches Foul des Leipzigers Hans Richter an seinem Gegenspieler Bernd Schulz als Ursache für diese Entscheidung war für Außenstehende auch mithilfe von Fernsehbildern nicht eindeutig zu erkennen. Im Nachhinein sorgte diese Schiedsrichterentscheidung, welche die Berliner letztlich vor einer Niederlage bewahrte, für ein Politikum. Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit hatten bereits bei vielen Beobachtern die Vermutung nahelegt, dass die jahrelange Dominanz des Serienmeisters nicht allein auf dessen sportliche Leistung zurückzuführen war. Obwohl dieser Punktverlust nicht ausschlaggebend für den Ausgang der Meisterschaft war – zum Saisonabschluss einige Wochen später rangierte der 1. FC Lok Leipzig mit zwei Punkten Rückstand und schlechterem Torverhältnis hinter dem Hauptstadtklub –, löste dieser „Schand-Elfmeter von Leipzig“ eine bis dato einmalige Protestwelle gegen die schon seit Jahren andauernde angebliche Bevorteilung des BFC Dynamo aus. Als Folge dieses Disputs, der sich neben einer hohen Medienpräsenz auch bis in die höchsten Ebenen der Politik fortsetzte, wurde „Verursacher“ Bernd Stumpf trotz nicht bewiesener Schuld[7] als Schiedsrichter lebenslang gesperrt.

1988 scheiterte die LOK erneut nur knapp an der Meisterschaft. Im Gegensatz von vor zwei Jahren mussten sich die Sachsen dem BFC Dynamo diesmal nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses geschlagen geben. Dies sollte gleichzeitig die letzte Medaille für die Lok-Fußballer sein, die sich in der Folgezeit nur noch im Mittelfeld platzieren konnten. Dennoch waren die 1980er Jahre das erfolgreichste Jahrzehnt für den 1. FC Lokomotive Leipzig. Dies spiegelte sich auch im FDGB-Pokal wider, wo die Probstheidaer bei drei Finalteilnahmen dreimal als Sieger hervorgingen (1981, 1986, 1987). Daneben konnten die Messestädter zwei weitere Male bis ins Pokalhalbfinale vordringen (1980, 1988).

Eintrittskarte zum Spiel des 1. FC Lok Leipzig gegen die SSC Neapel 1988

Auch international sorgte der Fußballclub vereinzelt für Aufsehen. Scheiterten die Leipziger 1982 erst im Viertelfinale des Pokalsieger-Wettbewerb am späteren Gewinner FC Barcelona, so ereilte Lok Leipzig im darauffolgenden Jahr im UEFA-Pokal das Erstrunden-Aus gegen Viking Stavanger (Norwegen). Auch in der EC-Saison 1983/84 schien das Ausscheiden in der ersten Runde des UEFA-Pokals beschlossene Sache, als Leipzig auf Girondins Bordeaux traf. Gegen die französische Mannschaft – in deren Aufgebot Spieler wie Jean Tigana, Patrick Battiston und Alain Giresse standen – setzte sich jedoch der DDR-Vertreter überraschend deutlich mit zwei Siegen durch (3:2 in Bordeaux, 4:0 in Leipzig). Nach einem weiteren Sieg über Werder Bremen musste sich schließlich der 1. FC Lok in der dritten Runde Sturm Graz geschlagen geben.

Nachdem der 1. FC Lok Leipzig in den UEFA-Cup-Wettbewerben 1984/85 und 1985/86 jeweils in der zweiten Runde gegen die Mannschaften von Spartak Moskau bzw. AC Mailand ausgeschieden war, schlug schließlich im Europapokal der Pokalsieger 1986/87 die große Stunde der Blau-Gelben. Nach Siegen über Glentoran Belfast, den SK Rapid Wien und FC Sion traf die Lok-Mannschaft in der Runde der letzten Vier auf Girondins Bordeaux. Wie bereits vier Jahre zuvor gelang den Leipzigern erneut ein Sieg im Hinspiel in Bordeaux, wobei Uwe Bredow für das einzige Tor des Spiels sorgte. Beim Rückspiel im ausverkauften Leipziger Zentralstadion vor offiziell 73.000 Zuschauern – nach inoffiziellen Angaben waren bis zu 120.000 Zuschauer anwesend – konnte Girondins Bordeaux durch einen frühen Treffer das Hinspielergebnis egalisieren. Nachdem weitere Treffer ausblieben, musste das Spiel nach einer ebenfalls torlosen Verlängerung im Elfmeterschießen entschieden werden. Dabei avancierte der Leipziger Schlussmann René Müller zur Ikone der Lok-Anhänger, als er nach einem parierten Elfmeter Nervenstärke bewies und den entscheidenden Treffer zum Endstand von 6:5 für Leipzig setzte.[8] Nach dem 1. FC Magdeburg 1974 und dem FC Carl Zeiss Jena 1981 war der 1. FC Lokomotive damit erst die dritte DDR-Mannschaft, welche bis dahin ein Finale im Europapokal erreichte. Dieses fand in Athen statt, wobei die Männer um Hans-Ulrich Thomale auf Ajax Amsterdam trafen. Gegen die Niederländer, die von Johan Cruyff trainiert wurden, waren die Leipziger klar in der Rolle des Außenseiters. Am Ende musste sich die Loksche erwartungsgemäß gegen das Team um Jan Wouters, Aron Winter, Frank Rijkaard, Dennis Bergkamp und Marco van Basten geschlagen geben, welches in der 21. Minute durch ein Kopfball von van Basten zum Erfolg kam.(→ Pokal der Pokalsiegerfinale 1987). Trotz der Niederlage ernteten die Leipziger viel Anerkennung für ihren beherzten Auftritt. Cruyff meinte nach dem Spiel: „Ich hätte nicht geglaubt, dass uns Lok Leipzig nach der Pause so unter Druck setzen würde. Wir sind über diesen knappen Sieg sehr glücklich.“[9]

Ein Jahr später startete Lok Leipzig erneut im Europapokal der Pokalsieger, musste jedoch bereits in der ersten Runde gegen Olympique Marseille die Segel streichen. Im UEFA-Pokal 1988/89 erreichten die Leipziger zumindest die zweite Runde, unterlagen aber dort dem späteren Cup-Gewinner SSC Neapel, welcher mit Diego Maradona den zu diesem Zeitpunkt wohl weltweit populärsten Fußballer in seinen Reihen hatte.

Gegen Ende der 1980er Jahre spielten die Fußballer des 1. FC Lokomotive Leipzig im DDR-Fußball nur noch eine untergeordnete Rolle und belegten jeweils am Saisonende einen Platz im Oberliga-Mittelfeld. Nach den gesellschaftlichen Umwälzungen in der DDR und der anschließenden Deutschen Wiedervereinigung wurden schließlich die DDR-Vereine in den gesamtdeutschen Sport integriert. Dabei qualifizierte sich der 1. FC Lokomotive in der letzten Oberliga-Spielzeit 1990/91 mit Platz sieben für die 2. Bundesliga. Ihr Profifußball-Debüt im Sommer 1991 absolvierte die Mannschaft aus Probstheida bereits nicht mehr als Lok Leipzig, da sich der Verein am 1. Juni 1991 dazu entschlossen hatte, den traditionsreichen Namen VfB Leipzig anzunehmen.

Zur weiterführenden Geschichte des Fußballvereins bis 2003 siehe VfB Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig ab 2003[Bearbeiten]

Saison Liga-Nr Liganame Sp. g u v Torverh. Diff. Pkte Platz (von) Anmerkung
2004/05
11.
3. Kreisklasse Leipzig Staffel 2 26 26 0 0 316:13 303 78 1. (14) nach Saisonende Fusion mit dem siebtklassigen SSV 52 Torgau
2005/06
7.
Bezirksklasse Leipzig Staffel 2 30 25 4 1 100:24 76 79 1. (16) direkter Aufstieg
2006/07
6.
Bezirksliga Leipzig 30 23 4 3 90:15 75 73 1. (16) direkter Aufstieg
2007/08
5.
Landesliga Sachsen 30 21 5 4 49:20 29 68 2. (16) Aufstieg nach Relegation, durch eingeführte 3. Liga bleibt Lok aber fünftklassig
2008/09
5.
NOFV-Oberliga Süd 30 16 8 6 56:38 18 56 3. (16) Klassenerhalt
2009/10
5.
NOFV-Oberliga Süd 30 8 9 13 30:42 -12 33 12. (16) Klassenerhalt
2010/11
5.
NOFV-Oberliga Süd 30 9 12 9 42:43 -1 39 8. (16) Klassenerhalt
2011/12
5.
NOFV-Oberliga Süd 26 13 3 10 40:27 13 37 6. (16) Aufstieg in die Regionalliga Nordost
2012/13
4.
Regionalliga Nordost 30 9 9 12 35:39 -4 36 11. (16) Klassenerhalt
2013/14
4.
Regionalliga Nordost 30 8 8 14 29:41 -12 32 15. (16)

Nachdem der VfB Leipzig endgültig in die Insolvenz ging, riefen am 10. Dezember 2003 13 VfB-Leipzig-Fans den 1. FC Lokomotive Leipzig erneut ins Leben.[10] Zum Vereinsvorsitzenden wählten die elf Gründungsmitglieder den ehemaligen VfB-Fanbeauftragten Steffen Kubald.

Nach der Liquidation des VfB Leipzig im Juli 2004 löste sich dessen erste Männermannschaft auf. Durch den neuen 1. FC Lok wurden die erfolgreichen Nachwuchsteams und die Fußballerinnen (2. Frauen-Bundesliga) übernommen. Teile des Nachwuchses wurden vom FC Sachsen Leipzig gekauft, der mit Hilfe der Stadt Leipzig ein Leipziger Nachwuchszentrum gründete. Es gab Bestrebungen der Stadt Leipzig, die Kompetenzen des Leipziger Fußballs zu bündeln und so das Interesse potenzieller Investoren zu erhöhen. Allerdings scheiterte dieser Versuch (Schlagwort „VfB Sachsen Leipzig“ bzw. „1. FC Union Leipzig“) schnell an den starken, historisch bedingten Rivalitäten beider Vereinsführungen und Fanlager.

Rainer Lisiewicz, 2004–2009 Trainer des 1. FC Lok

Die erste Männermannschaft nahm ihren Spielbetrieb in der niedrigsten Liga, der 3. Kreisklasse (damals 11. Liga), auf. Die anderen Mannschaften (Frauen und Nachwuchs) konnten in ihren Spielklassen verbleiben. Trainer Rainer Lisiewicz (Oberligaspieler bei Lok von 1968 bis 1978) musste vor Saisonbeginn 2004/05 eine neue Männermannschaft zusammenstellen. Bei Sichtungstrainings bewarben sich über 100 VfB-Fans, von denen er 25 Spieler für die 11. Liga auswählte. Der neue Verein wurde bereits nach kurzer Zeit zum Kultverein unter den ehemaligen VfB-Fans. Wegen des für die niedrigste Spielklasse großen Zuschaueransturms berichteten die Medien deutschlandweit, was im Ergebnis noch mehr Besucher ins Bruno-Plache-Stadion lockte. Mittelfristig wollte der Verein wieder dort spielen, wo der Vorgänger VfB zuletzt auflief: in der NOFV-Oberliga. Um die Zeit auf Kreisebene (11. bis 8. Liga) abzukürzen, bemühte sich der Verein noch 2004 um eine Fusion mit Vereinen aus der fünftklassigen Landesliga Sachsen bzw. sechstklassigen Bezirksliga Leipzig. Erst der dritte Fusionsversuch brachte den Zusammenschluss mit dem SSV 52 Torgau. Zwei Torgauer Mannschaften hatten zuvor eine Fusion beschlossen, wodurch ein Startplatz in der siebtklassigen Bezirksklasse Leipzig frei wurde. Die Fusion empfanden beide Seiten als fair, der 1. FC Lok behielt Name und Spielstätte, im Gegenzug unterstützt er den neuen Torgauer Verein finanziell.

In seiner ersten Saison 2004/05 wurde Lok Leipzig verlustpunktfrei Meister der 3. Kreisklasse, nach 26 Spielen betrug das Torverhältnis 316:13. Lok gewann ebenso den Leipziger Stadtpokal, dabei besiegte er im Endspiel die drei Ligen höher spielende dritte Mannschaft des SSV Markranstädt mit 2:0. Am 9. Oktober 2004 stellte der Verein einen Rekord für das Guinness-Buch der Rekorde auf, als 12.421 Zuschauer zum Punktspiel gegen Eintracht Großdeuben II ins Zentralstadion kamen. Es bedeute Zuschauerweltrekord bei einem Punktspiel in der niedrigsten nationalen Spielklasse. Zudem gab Lothar Matthäus sein Comeback bei Lok für ein Spiel beim Stadtpokal-Halbfinale. Auch Henning Frenzel (damals 62 Jahre) und Heiko Scholz liefen noch einmal für die Loksche in der 11. Liga auf.[11]

Mannschaft von 2005/06
Mannschaft von 2006/07

In der Bezirksklasse Leipzig Staffel 2 stieg der Verein 2006 als Erster in die Bezirksliga auf und schaffte die Qualifikation für den sächsischen Landespokalwettbewerb 2006/07 durch einen 3:1-Sieg gegen Bornaer SV. Ein weiterer Höhepunkt der Saison war das Freundschaftsspiel gegen den englischen Klub FC United of Manchester vor offiziell 7.426 Zuschauern und gleichzeitig das erste internationale Spiel des 1. FC Lok seit der Neugründung. Ein Rückspiel in England war abgemacht, kam aber bisher nicht zustande. Nach einem spannenden Dreikampf 2006/07 wurde die Loksche erneut Meister und schaffte so den direkten Aufstieg in die Landesliga Sachsen. In der Bezirksliga-Saison waren die Spiele im Sächsischen Landespokal besondere Höhepunkte, in dem Lok nach drei Runden als einziger Sechstligist das Viertelfinale erreichte, dort jedoch gegen den späteren Finalisten, der Zweitvertretung von Erzgebirge Aue, mit 0:3 ausschied. Der Zuschauerdurchschnitt bei Punktspielen betrug im Schnitt knapp 2.800, die Spitzenspiele in Meisterschaft oder Pokalwettbewerb sahen oft mehr als 5.000 Besucher.

Vor der Saison 2007/08 in der Landesliga Sachsen gab es erhebliche Zweifel am erneuten Durchmarsch und einem weiteren Aufstieg, da die Mannschaft gegenüber dem Vorjahr nur wenig verändert wurde. Am Saisonende stand man jedoch auf dem zweiten Platz, der zu Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die Oberliga berechtigt. Dieser gelang gegen den Zweiten der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern FC Schönberg 95 nach einem 2:1-Auswärtssieg und einer 0:1-Heimniederlage am 22. Juni 2008. Damit schaffte der Verein nach vier Aufstiegen in Folge und einer Fusion den Sprung aus der niedrigsten Liga in die Oberliga – dort spielte bis zu seiner insolvenzbedingten Auflösung der inoffizielle Vorgängerverein VfB Leipzig.

Auch vor der Saison 2008/09 wurde die Mannschaft nicht weiter verstärkt. Wichtigster Neuzugang war sicher Torsten Jülich, der vom 1. FC Saarbrücken zurück nach Probstheida kam und der Abwehr mehr Stabilität verleihen sollte. Zur allgemeinen Überraschung spielte die Mannschaft nicht wie vor der Meisterschaft befürchtet gegen den Abstieg, sondern hatte sich bis zur Winterpause im Spitzenfeld der Oberliga festgesetzt. Kurz vor Ende der Saison, im April 2009, wurde bekannt, dass sich der Verein von seinem langjährigen Trainer Rainer Lisiewicz zum Ende der Saison trennen würde. Am 12. Mai 2009 wurde der Trainer dann jedoch bereits vorzeitig beurlaubt. Lisiewicz führte den Verein zu vier Aufstiegen in Folge. Sein Nachfolger wurde Jörg Seydler, welcher zuvor in den Jugendabteilungen des Vereins tätig war. Am 29. November 2009 ist Jörg Seydler von seinem Amt zurückgetreten. Für das letzte Hinrunden-Spiel der Saison 2009/2010 übernahm der bis dahin als Co-Trainer tätige Uwe Trommer in Interimsfunktion und mit Unterstützung von Team-Manager Peter Milkau die Oberliga-Mannschaft.[12] Am Ende der Saison 2008/09 belegte die Mannschaft den dritten Tabellenplatz.

Die Saison 2009/10 führte zu einem Leistungsabfall. Nach dem Ende der Hinrunde belegte der Verein einen enttäuschenden 11. Platz. Eine noch schlechtere Rückrunde führte zu Abschlussplatz 12 mit lediglich 33 Punkten. Seit Juli 2010 ist Achim Steffens als Cheftrainer im Amt. Die Saison 2010/11 begann gleich mit einem Spielausfall (Ortsderby gegen FC Sachsen Leipzig). Das sollte jedoch kein Einzelfall bleiben. Bis zur Winterpause konnten lediglich 10 von 15 Spielen absolviert werden, aus denen nur 8 Punkte geholt wurden. Zum ersten Mal lag der 1. FC Lok damit in einer Liga auf einem Abstiegsplatz. Zudem erkrankte Cheftrainer Steffens Ende 2010 schwer und wird seitdem von Mike Sadlo vertreten. Auf einer vorgezogenen Mitgliederversammlung im Februar 2011 wurde der langjährige Vorsitzende Steffen Kubald aus dem Amt gewählt. Neuer Präsident wurde Michael Notzon. Sportlich konnte sich Lok noch in der laufenden Spielzeit konsolidieren und beendete sie als ungefährdeter Tabellenachter.

Bei der Neugestaltung und Erweiterung der Regionalligen im Jahr 2012 gelang es Lok Leipzig, sich für die neue Nordoststaffel zu qualifizieren. Ende Januar 2013 wurde bekannt, dass der Verein sich in einer finanziellen Notlage befindet. Laut Vizepräsident Bernd Wickfelder gibt es eine Lücke von etwa 300.000 Euro im Saisonetat. Der Verein initiierte daraufhin unter anderem ein Programm für Kleinsponsoren, um eine laut Presseberichten drohende Insolvenz abzuwenden.

Im Rahmen einer durch die Vereinsmitglieder einberufenen Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Frühjahr 2013 wurde das bisherige Vereinspräsidium durch die Mitglieder abgewählt und gegen ein neues Präsidium unter Führung der langjährigen Lok-Fans Heiko Spauke und Rene Gruschka ersetzt.[13]

Erfolge[Bearbeiten]

Erfolge bis 1991[Bearbeiten]

Die Meistertitel (1903, 1906, 1913) und andere Erfolge des VfB Leipzig sind bei diesem aufgeführt.

Kader Saison 2013/14[Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer
1 Sanel Boric
20 Julien Latendresse-Levesque
20 Christopher Schulz
2 Dustin Scheibe
3 Markus Krug
5 Armin Kilz
13 Djamal Ziane
25 Damian Paszlinski
24 Gino Böhne
4 Marcel Trojandt
7 Anh Do Duy
16 Ramon Hofnann
14 Albrecht Brumme
8 Sebastian Zielinsky
18 Sebastian Dräger
22 Andy Wendschuch
11 Gianluca Marzullo
10 Steve Rolleder
9 Alexander Langner
6 Christopher Zerbe
23 Carlos Brinsa
TR Heiko Scholz
CT
CT Rüdiger Hoppe
TT Maik Kischko

Trainerchronik[Bearbeiten]


  • Die vollständige Trainer-Liste finden Sie hier.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Stadien[Bearbeiten]

Seine Heimspiele trägt der 1. FC Lokomotive in der Regel im Bruno-Plache-Stadion aus. Stehen jedoch Spiele an, welche einer höheren Sicherheitsstufe bedürfen oder sofern mehr als 5.000 Zuschauer zu einem Heimspiel erwartet werden, finden diese in der Red Bull Arena, dem früheren Zentralstadion, statt.

Das Bruno-Plache-Stadion

Schon seit den 1920er Jahren wird im Bruno-Plache-Stadion Fußball gespielt. Und immer war es die Heimat des VfB Leipzig und des 1. FC Lok. Einzige Ausnahme waren die Jahre 1992–1995, aufgrund der Sicherheitsbestimmungen der 2. Bundesliga. Es befindet sich im Leipziger Stadtteil Probstheida, südlich des Völkerschlachtdenkmals. Offiziell fasst das Stadion heute 15.600 Zuschauer. Aufgrund verschiedener Sicherheitsbestimmungen ist es allerdings nur für 7.000 Zuschauer zugelassen. Bei der Eröffnung kamen 50.000 Zuschauer zum Spiel des VfB Leipzig gegen den Hamburger SV. Die 1932 errichtete und heute noch in Betrieb befindliche Holztribüne ist weitestgehend im Originalzustand erhalten. Sie ist damit ein bedeutendes architektonisches Beispiel für eine große Holztribüne in deutschen Fußballstadien jener Zeit.

Es gibt auch eine Initiative zum Erhalt des Bruno-Plache-Stadions, welche von Fans des 1. FC Lok getragen wird. Dabei geht es hauptsächlich um Arbeitseinsätze und eigenständige Instandhaltungen und Sanierungsarbeiten, welche freiwillig und uneigennützig durchgeführt werden. Die Vision der Initiative ist dabei, das Plache vollständig zu sanieren und in ein modernes Stadion für etwa 20.500 Zuschauer umzuwandeln. Die Kosten würden hierbei etwa bei 10 bis 20 Millionen Euro liegen.[14] Die Vision dürfte hierbei allerdings nur sehr schwer zu realisieren sein, bedenkt man, dass es in Leipzig noch die Red Bull Arena gibt, die für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 komplett neu errichtet wurde.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Hauptartikel: FFV Leipzig

Noch unter dem Namen VfB Leipzig stieg die Mannschaft 2003 in die Regionalliga Nordost auf. Als Fünfter qualifizierte sich die Mannschaft für die neu gegründete 2. Bundesliga und wurde in die Südgruppe eingeteilt. Der Sprung erwies sich als zu groß und das Team stieg als Tabellenletzter wieder ab. In der folgenden Regionalligasaison wurde der Wiederaufstieg geschafft. 2011 sicherte sich die Mannschaft erstmals den Aufstieg in die Bundesliga. Die Saison 2011/2012 beendete sie auf dem letzten Tabellenplatz und stieg als einziger sportlicher Absteiger wieder ab.
Zum 1. Juli 2013 verließen alle Frauen- & Mädchenmannschaften den Verein aufgrund von finanziellen Problemen und wechseln geschlossen zum FFV Leipzig.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Joachim Pfitzner, Jürgen Nöldner: 1. FC LOK LEIPZIG – Ein Fußballklub stellt sich vor. Sportverlag, Berlin 1987, ISBN 3-328-00179-4.
  •  Thomas Franke, Veit Pätzug: Von Athen nach Althen. Die Fanszene von LOK Leipzig zwischen Europacup und Kreisklasse. SDV Verlags GmbH, Dresden 2006, ISBN 3-9810516-5-3 (Homepage).
  •  Thomas Franke, Marko Hofmann: neunzehn87. Der Triumphzug des 1. FC Lok Leipzig durch Europa. Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2012, ISBN 978-3-937799-67-4.
  •  Volkmar Abel: Sozialisation in der Fangruppe. Eine qualitative Studie anhand Leipziger Fußballfans. VDM Verlag, Saarbrücken 2008, ISBN 3-8364-6726-7.
  •  Hans-Werner Stadie, Steffen Reichert: Ein Jahrhundert VfB Leipzig. Leipzig 1993.
  •  Christian Wolter: Schlachten Tore Emotionen – Das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida. OM-Verlag Leipzig, Leipzig 2008, ISBN 978-3-9812022-0-5.

Einzelnachweise / Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Trainer & Co. (Internetpräsenz der Männermannschaft des 1.FC Lok Leipzigs)
  2. Übersicht der Saison 1969/70 auf rsssf.com.
  3. Übersicht der Saison 1972/73 auf rsssf.com
  4. Übersicht der Saison 1975/76 auf rsssf.com
  5. Übersicht der Saison 1973/74 des UEFA-Pokals auf rsssf.com
  6. Hans-Werner Stadie, Steffen Reichert: Ein Jahrhundert VfB Leipzig. Axel Springer, Hamburg 1993. S. 108
  7. www.zeit.de Der Schand-Elfmeter von Leipzig: Im Jahr 2000 präsentierte Bernd Stumpf in der MDR-Sendung Sport im Osten ein Video, welches vom BFC zu Trainingszwecken aufgenommen wurde und die Richtigkeit seiner Entscheidung bestätigt
  8. Details des Spiels auf rsssf.com
  9. Hans-Werner Stadie, Steffen Reichert: Ein Jahrhundert VfB Leipzig. Axel Springer, Hamburg 1993. S. 111
  10. fussball.de: Lok Leipzig: Tod und Wiedergeburt einer DDR-Legende, 4. Mai 2013
  11. Robert Klein: 1. FC Lok Leipzig. In: Fussball-Woche.de
  12. Cheftrainer Jörg Seydler zurückgetreten
  13. Fans sollen Lok Leipzig vor der Insolvenz retten – Präsident Notzon hat OP gut überstanden
  14. Webseite der Initiative

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 1. FC Lokomotive Leipzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien