Mühlbach (Südtirol)
| Mühlbach | |||
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| (ital.: Rio di Pusteria) | |||
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| Bezirksgemeinschaft | Eisacktal | ||
| Provinz: | Bozen (Südtirol) | ||
| Region: | Trentino-Südtirol | ||
| Staat: | Italien | ||
| Einwohner (VZ 2001/31.12.2010): | 2.640/2.961 | ||
| Sprachgruppen laut Volkszählung 2001: |
95,3 % deutsch 4,0 % italienisch 0,7 % ladinisch |
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| Koordinaten | 46° 48′ N, 11° 40′ O46.811.666666666667777Koordinaten: 46° 48′ N, 11° 40′ O | ||
| Meereshöhe: | 695 - 3.132 m s.l.m. (Zentrum: 777 m s.l.m.) | ||
| Fläche/Dauer- siedlungsraum: |
84,1/8,4 km² | ||
| Fraktionen: | Meransen, Mühlbach, Spinges, Vals | ||
| Nachbargemeinden: | Franzensfeste, Freienfeld, Natz-Schabs, Pfitsch, Rodeneck, Vintl | ||
| Partnerschaft mit: | Volders | ||
| Postleitzahl: | 39037 | ||
| Vorwahl: | 0472 | ||
| ISTAT-Nummer: | 021074 | ||
| Steuernummer: | 81007110216 | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister (2010): | Christoph Prugger (SVP) | ||
Mühlbach ist eine Marktgemeinde mit 2961 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in Südtirol am Eingang zum Pustertal, nordöstlich von Brixen, und gehört politisch zum Eisacktal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die älteste Erwähnung von Mulibah findet sich in einer Brixner Traditionsnotiz, aus der Zeit um 1050. Der deutsche Name des Ortes legt jedoch, verglichen mit den vordeutschen Namen von Spinges, Vals, Meransen und Rodanc-Rodeneck, die Vermutung nahe, dass diese bairisch-deutsche Jungsiedlung in das Gemeindegebiet eines dieser Orte eingepflanzt worden ist bzw. das Mühlenviertel eines dieser Orte gebildet hat. Nachdem nun der Hauptort Mühlbach ebenso wie die Fraktionen Spinges, Vals und Meransen durch Jahrhunderte (bis 1891) zur Pfarre Rodeneck gehörte, darf angenommen werden, dass Rodank-Rodeneck die ursprüngliche Muttergemeinde von Mühlbach gewesen ist. Die Schutzpatronin ist die Helena, die am 15. August mit einer traditionellen Prozession gefeiert wird.
Die Grenze zum Pustertal bildet die Mühlbacher Klause. Die einstige Tal- und Straßensperre, die zur Zolleinhebung diente, wurde zum ersten Mal am 12. Januar 1269 erwähnt. Der granitene, wappengeschmückte Zahltisch (Zahlstein) befand sich lange im alten Friedhof von Mühlbach. Dort war er vor der Florianikapelle aufgestellt, wurde aber inzwischen in die renovierte Mühlbacher Klause zurückgebracht.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die Mühlbacher Klause
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Mathias Perger, der „Lauterfresser“ (1587–1645), ein Opfer der Hexenverfolgung
- Erika Lechner, Olympiasiegerin Kunstbahnrodeln 1968
- Arnold Rieder (1976), Skirennläufer
- Armin Mutschlechner (1969), Literat und Künstler
- Hans Peter Kammerer, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, Bariton
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Katharina Lanz (1771–1854), das Mädchen von Spinges
[Bearbeiten] Bilder
[Bearbeiten] Weblinks
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