De Léotard

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Die SA De Léotard war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian de Léotard betrieb eine Werkstatt in Asnières-sur-Seine. 1978 begann er mit der Produktion von Automobilen.[3] Der Markenname lautete Léotard. Es ist nicht bekannt, wann die Produktion endete.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen stellte Fahrzeuge mit sechs angetriebenen Rädern her. Das erste Modell basierte auf dem Renault 5. Das Fahrgestell war im Heckbereich verlängert worden, um die dritte Achse unterzubringen. Die Karosserie war ebenfalls länger. Die Fahrzeuglänge betrug 421 cm. Trotzdem verfügte das Fahrzeug nur über zwei Seitentüren plus eine große Heckklappe. Das Dach war im hinteren Bereich höher. Das Leergewicht war mit 980 kg angegeben. Eine Quelle gibt an, dass die Produktion dieses Modells etwa 1984 endete.[2]

Der Range Rover wurde ebenfalls verlängert und mit sechs Rädern ausgestattet.[4]

Mitte der 1980er Jahre bildeten Fahrzeuge der Mercedes-Benz G-Klasse die Basis.[1] Auch hier wurde das Fahrzeug durch das Ergänzen einer dritten Achse länger. Soweit bekannt, entstanden Kastenwagen sowie Pickups mit Doppelkabine. Die Fahrzeuge wurden auch bei Rallyes eingesetzt.

Außerdem entstanden Fahrzeuge auf Basis von Citroën, Land Rover, Mercedes-Benz 190 und Renault.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X. (englisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 84. Toutes les voitures françaises 1979. Salon 1978. Histoire & Collections, Paris 2006. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 74. Toutes les voitures françaises 1980. Salon 1979. Histoire & Collections, Paris 2005. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 90. Toutes les voitures françaises 1981. Salon 1980. Histoire & Collections, Paris 2008. (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry.
  3. Bellu: Toutes les voitures françaises 1979.
  4. Bellu: Toutes les voitures françaises 1981.