Friedrich August Freiherr von der Heydte

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Friedrich-August Johannes Wilhelm Ludwig Alfons Maria Freiherr von der Heydte (* 30. März 1907 in München; † 7. Juli 1994 in Landshut, Niederbayern) war ein deutscher Staats- und Völkerrechtler, hochdekorierter Offizier und rechtskonservativ-katholischer Politiker (CSU). Von der Heydte diente im Zweiten Weltkrieg als Stabsoffizier in der Fallschirmjägertruppe der Wehrmacht und wurde als Bundeswehrangehöriger zum ersten Brigadegeneral der Reserve befördert. In der Bundesrepublik war er einer der Schlüsselpersonen der Flick-Affäre der Union und der Spiegel-Affäre. Als Abgeordneter saß er von 1966 bis 1970 im Bayerischen Landtag. Von 1951 bis 1975 war er Ordinarius an den Universitäten in Mainz und Würzburg für Öffentliches Recht und Politische Wissenschaften. Von der Heydte war u.a. ein Schüler von Alfred Verdross in Wien und gilt in der Rechtswissenschaft als ein wichtiger Vertreter der Naturrechtslehre im 20. Jahrhundert. Ihm wurden verschiedene Ehrungen zuteil wie das Große Bundesverdienstkreuz.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft und Wehrdienst[Bearbeiten]

Friedrich-August Johannes Wilhelm Ludwig Alfons Maria Freiherr von der Heydte entstammte väterlicher- und mütterlicherseits Offizierfamilien; er wurde 1907 in Schwabing geboren. Die erstmals urkundlich erwähnte Familie entstammt dem Egerländer Uradel und gehörte dem in Bayern immatrikulierten Adel an. Sein Vater Rudolf Franz Freiherr von der Heydte[1] (* 1856 in Augsburg; † 1930 in Traunstein)[2] war Major beim Königlich Bayerischen 1. Schweren-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“. Er kam ursprünglich aus dem Königreich Sachsen. Er führte ein Landsturmbataillon im Ersten Weltkrieg und war zuletzt Oberst[2] der Bayerischen Armee. Die Familie der Mutter, Célestine Maria Luise Josephine Colin[1] (* 1870 in Bamberg; † 1961 in Neumarkt St.Veit)[2], zu deren Vorfahren u. a. der französische General Jean Rapp zählte, stammte aus dem Elsass und machte sich in der Pfalz ansässig.[3] Seine ältere Schwester heiratete in die böhmische Uradelsfamilie der Grafen von Deym, Freiherrn von Stritez ein.[2]

Von der Heydte, katholisch und im süddeutschen Adel sozialisiert, wuchs als einziger Sohn seiner Eltern und ohne ländlichen Besitz in seiner Geburtsstadt München auf und besuchte dort ab 1913 die private Ebermeierschule. Er wurde später von Michael Kardinal von Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, gefirmt; sein Firmpate war der Gutsbesitzer und Politiker (Zentrum) Max Freiherr von Pfetten, vormaliges Mitglied des Deutschen Reichstags. Im Herbst 1916 wurde er Schüler am Maximiliansgymnasium. Mit der dritten Gymnasialklasse wurde er nach eigenen Angaben Zögling der Königlich Bayerischen Pagerie in München,[3][4] welche allerdings 1918 schloss. Noch im gleichen Jahr wechselte er an das Humanistische Progymnasiums in Traunstein und 1922 an das Fürstliche Gymnasium in Wernigerode. Er war in dieser Zeit Mitglied des monarchistisch ausgerichteten Deutschnationalen Jugendbundes.

Von der Heydte trat nach dem Abitur 1925 am Humanistischen Gymnasium in Rosenheim,[5] wo er in einem Schülerheim wohnte, auf Wunsch des Vaters[5] am 1. April 1925 als Rekrut in das 19. (Bayerisches) Infanterie-Regiment der Reichswehr in Landshut ein. 1926 wechselte er als Offizieranwärter zum 18. Reiter-Regiment in Stuttgart-Cannstatt.[6]

Rechswissenschaftliches Studium[Bearbeiten]

Studium in Deutschland und Österreich[Bearbeiten]

Am 31. Juli/30. September[7] 1926 schied er auf eigenen Wunsch hin und in Anbetracht der Beschränkungen der Streitkräfte durch die Regelungen des Versailler Vertrages als Fahnenjunkers aus der Armee aus. Er nahm ein Studium der Rechtswissenschaften und Nationalökonomie auf, 1925/26 begann er an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wechselte 1926/27 an die Universität Innsbruck.[5] 1925 war er in Innsbruck dem katholischen Studentenverein Unitas Norica beigetreten, dem er bis zu seinem Lebensende angehörte.[8] Er nahm u. a. am Deutschen Studententag in Danzig (1928) teil. Danach studierte er an der Universität Graz[5], nach eigenen Aussagen auch an der Universität Wien[5] und an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin[5] (u. a. bei Theodor Heuss). Von der Heydte finanzierte sich sein Studium überwiegend durch Stipendien und als Erzieher in adligen Familien.[9]

Er legte im Juni 1927[5] das 1. österreichische Staatsexamen (mit Auszeichnung) ab. Von der Heydte besuchte von Herbst 1928 bis Sommer 1930 mit einem Stipendium des Auswärtigen Amtes die Konsularakademie Wien.[5] Dort hatte er u. a. Sprachunterricht in Englisch, Französisch und Serbokroatisch. Im Juni 1930[5] erlangte er ein Diplom („Cons. dipl.“). 1931/32 war er erneut an der Universität Graz eingeschrieben.[5] Im Frühjahr folgte die 2. und im Sommer 1932 die 3. österreichische Staatsexamen.[5]

1932[5] wurde ihm durch die Universität Graz der Dr. iur. verliehen, außerdem legte er die Rigorosen (Prüfer u. a. Max Rintelen) ab; die „eigentliche Promotion“ zum Dr. rer. pol. erfolgte 1960 durch die Universität Innsbruck.[5]

Assistenzzeit in Köln / Parteimitgliedschaft[Bearbeiten]

Im Herbst 1932 und von Januar 1933 bis 30. April 1933 war er „Privatassistent“ des Völkerrechtlers Hans Kelsen an der Universität zu Köln, wo er habilitieren wollte. Nach der Beurlaubung Kelsens wurde von der Heydte allerdings nicht von dem Staatsrechtler Carl Schmitt, nachmaliger „Kronjurist des Dritten Reiches“, übernommen[10] und im Sommer 1933 entlassen.[11] Von der Heydte soll sich öffentlich für seinen jüdischen Lehrer eingesetzt haben, so die Universitätsgeschichtsschreibung.[11] Schmitt schrieb an einen Dritten: „Nach der Art seiner bisherigen Vorbildung und Tätigkeit, die wesentlich durch die sogenannte Wiener Schule – Kelsen und Verdross – bestimmt ist, ist er für mich persönlich keine geeignete Hilfskraft.“[12] Von der Heydte kommentierte die Nichtübernahme mit: „bei der Auswahl seiner Mittel zur Bekämpfung seiner wissenschaftlichen Gegner“ sei Schmitt „weder allzu wählerisch noch allzu ritterlich“.[13]

Von der Heydte trat spätestens nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten der NSDAP bei und wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1933 unter der Parteinummer 2.134.193 registriert.[14] Von der Heydte war ein Anhänger einer großdeutschen Lösung und äußerte sich bezüglich der Reichspräsidentenwahl von 1932 folgendermaßen: „Ich hatte damals die Hoffnung, daß durch die NSDAP jemals noch die Einigung unseres Volkes, die Überwindung des Parteienstaates und ein neues, besseres Reich herbeigeführt werden könne, angesichts dieses mich so enttäuschenden Wahlkampfes völlig aufgegeben.“[15] Nach eigenen Angaben habe er Ende der Weimarer Republik die „Nationale Volkspartei“ gewählt, die den einstigen Weltkriegsgeneral und Freikorpsführer Paul von Lettow-Vorbeck ins Rennen schickte.

Assistenzzeit in Wien und Münster[Bearbeiten]

Für zwei Semester war er dann Assistent des bedeutenden österreichischen Völkerrechtlers Alfred Verdross an der Konsularakademie Wien.[11] In Wien befreundete er sich in dieser Zeit (1934) mit dem bekannten englischen Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor.[16] 1933 hielt von der Heydte eine Vorlesung am Bureau d' Etudes Internationales in Genf, an dem er selbst im Sommer 1931 als Stipendiat einen Kurs besuchte.[11] Anfang der 1930er Jahre praktizierte er in der Abteilung für auswärtige Angelegenheiten im österreichischen Bundeskanzleramt in Wien und war Besucher von öffentlichen Versammlungen des Völkerbundes in Genf.[17] 1933 nahm er an einem Preisausschreiben teil (Antwort: Dicovery, symbolic annexation and virtual effectiveness in international law) und wurde Fellow der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden.[18] So konnte er im Herbst 1934 Habilitationsstudien in Paris (an der Bibliothèque nationale) und im Winter 1934/35 in Rom (an der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek) durchführen.[11] In der italienischen Hauptstadt wurde er nach eigenen Angaben durch den Industriellen Theodor von Cramer-Klett junior in höhere Kreise eingeführt und machte wie Journalisten später recherchierten nähere Bekanntschaft mit Bischof Alois Hudal, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Fluchthelfer von Kriegsverbrechern fungierte.[19] Spätestens 1934 erwarb er die österreichische Staatsbürgerschaft, behielt aber gleichzeitig seine bayerische. Die Ermordung des austrofaschistischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß führte im Mai/Juni 1934 zu von der Heydtes Entlassung als Deutscher Staatsbürger wegen des Verdachts der nationalsozialistischen Betätigung.[20]

Im Jahr 1935 wurde er an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Assistent des katholisch-nationalistischen Staatsrechtlers Karl Gottfried Hugelmann, den er aus Wien kannte. Hugelmann attestierte ihm „wissenschaftliche[] Begabung und nationale[] Verlässlichkeit in hohem Maße“. Von 1935 bis 1937 erhielt er ein Stipendium für Studien (u. a. bei Erich Kaufmann) an der Haager Akademie für Internationales Recht.[17] In Den Haag konnte er auch den Ständigen Internationalen Gerichtshof besuchen.[17] Nach Angaben von der Heydtes haben bei ihm die Zustände des Italienischen Faschismus unter Mussolini Bedenken am Nationalsozialismus aufkommen lassen. Zurück in Münster setzte er sich für einen bei der Gestapo denunzierten Hausmeisters des christlichen Studentenheims ein.[11] Letztlich kam es auch zu Unstimmigkeiten zwischen seinem Professor und ihm. Nach eigenen Angaben im Sommer 1936, den Verzeichnissen nach im Sommersemester 1937 verließ er die Universität.[17] Später räumte er ein, dass er zunächst „doch vielen Gedanken des Nationalsozialismus begeistert zugestimmt hatte“, dann aber unüberbrückbare Differenzen „zwischen der nazistischen Weltanschauung und meiner religiösen und wissenschaftlichen Überzeugung“ ausmachen musste und 1935/36 Berufsoffizier wurde, weil es „der einzige noch unpolitische Beruf“ sei.[20]

Reichswehr und Wehrmacht[Bearbeiten]

Paramilitarismus[Bearbeiten]

Von 1922 bis 1925 war er Mitglied im rechtsextremen Wehrverband Bund Oberland.[20] Von 1927 bis 1932 war er Mitglied des paramilitärischen, nationalistischen Österreichischen Heimatschutzes.[20] 1933 wurde er auch Mitglied („SA-Anwärter“) der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP (SA).[20] Eine aufgeworfene Mitgliedschaft in der Reiter-SS, wie sie etwa vom Deutschen Institut für Zeitgeschichte (DIZ) in der DDR kolportiert wurde, wurde von von der Heydte ausdrücklich bestritten. Er äußerte sich folgendermaßen: „Ich habe mich nie persönlich um die Aufnahme beworben, sondern wurde mit der Überführung des Ländlichen Reit- und Fahrvereins, dem ich in Münster angehört habe, in der Reiter-SS automatisch 'SS-Bewerber'. Der Status eines SS-Bewerbers setzte nicht eine Bewerbung dessen, der diesen Status erhielt, um Aufnahme in die SS notwendig voraus.“[21]

Kavallerieoffizier[Bearbeiten]

Beförderungen

Am 1. März 1934 wurde er aufgrund seiner Verpflichtung von 1925 zu einer Reserveübung in Allenstein, Ostpreussen herangezogen. 1935/36 übte er jeweils mehrere Wochen, später auch freiwillig, bei den Reiterregimentern 2 und 15 der Reichswehr bzw. der Wehrmacht.[22]

Im August 1936 trat er zur Probedienstleistung in die zuvor aufgestellte Panzerabwehrabteilung 6 der 6. Infanterie-Division in Herford ein.[22] Die „Vereidigung auf den Führer“ erfolgte im September 1936 beim Reiterregiment 15 in Paderborn.[22] Im Oktober 1937 wurde er Kompaniechef der 2./Panzerabwehrabteilung 6 in Herford.[22] Von 1938 bis 1939 absolvierte er einen Generalstabsoffizierlehrgang an der Kriegsakademie in Berlin-Tiergarten (Moabit).

Mit Beginn des Weltkrieges war er von September 1939 bis Juli 1940 1. Ordonnanzoffizier in der 246. Infanterie-Division[22] unter Generalleutnant Erich Denecke. Als solcher war er an der Saar-Front eingesetzt und nahm am Frankreichfeldzug (1940) teil.[23] Nach dem Fall Frankreichs wurde er kurzzeitig Zweiter Generalstabsoffizier (Ib) der 227. Infanterie-Division der Wehrmacht.[22][23]

Wechsel zur Fallschirmjägertruppe[Bearbeiten]

Friedrich August von der Heydte als Hauptmann (1941)

Am 15. Juli 1940 erfolgte sein Übertritt zur Luftwaffe und die freiwillige Absolvierung des Fallschirmjägerschullehrgangs.[22] Er wurde zunächst Kompaniechef im Fallschirmjägerregiment 3. Als erster Bataillonskommandeur,[22] ab Dezember 1940, folgten Einsätze auf Kreta,[24] wo er sich bei der Einnahme des Hafens von Chania bewährte und 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.[23] Anschließend wurde er an die Ostfront in Russland eingesetzt und bei Leningrad verwundet.[23] Von Juli 1942 bis Januar 1943 wurde er als Kommandeur des Fallschirm-Lehrbataillons aus Döberitz nach Nordafrika verlegt, wo er mit der Fallschirmjäger-Brigade Ramcke an den Schlachten von El-Alamein teilnahm. Er erkrankte an Ruhr und wurde nach der Zweiten Schlacht nach Europa verbracht.[23]

Im Februar 1943 wurde er Erster Generalstabsoffizier (Ia) der von Ramcke in Frankreich aufgestellten 2. Fallschirmjäger-Division. Nach dem Sturz des italienischen Diktators Mussolini erhielt er in Zivil eine Audienz bei Papst Pius XII. im Vatikan.[25] Am 11. September 1943 nahm sein Verband im Zuge des Falls Achse Rom ein. Am folgenden Tag stürzte Heydte bei einem Flug in der Nähe von Rom ab und wurde schwer verletzt und in ein Lazarett eingeliefert. Nach seiner Genesung wurde er am 1. Februar 1944 für die nun kommenden Monate zum Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 6 ernannt und führte diesen Verband in der Normandie bei der Schlacht um Carentan im Juni 1944. Als auf Befehl Hitlers von den Kommandeuren an der Invasionsfront verlangt wurde, eine Verpflichtungserklärung zu unterzeichnen, die Stellungen um jeden Preis zu halten, wenn die Invasion komme, verweigerte er nach eigenen Angaben die Unterzeichnung.[26] Im Oktober 1944 kämpfte er gegen die Briten in der Operation Market Garden in den Niederlanden.[27] Noch im gleichen Monat begann durch ihn der Aufbau der geplanten Kampfschule der Fallschirmarmee.[27][22]

Nach anerkannten Militärhistorikern und -schriftstellern habe sich von der Heydte als einer der berühmtesten deutschen Fallschirmjäger-Kommandanten (John Toland)[28], europaweit eingesetzt, einen internationalen Ruf als Soldat erworben (Stephen E. Ambrose).[29] Sein Schriftverkehr als Zeitzeuge mit seinem akademischen Schüler Günter Roth, zeitweise Amtschef des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, diente mit als Grundlage für Roths Buch Die deutsche Fallschirmtruppe 1936–1945 (2000).[30]

Kriegsgefangenschaft in Trent Park[Bearbeiten]

Am 21. Dezember 1944 sprang von der Heydte das letzte Mal im Verlauf des Unternehmens Stößer hinter feindlichen Linien ab – er wurde verwundet – und geriet am 24. Dezember 1944[22] als Kommandeur der Fallschirmjäger-Kampfgruppe „von der Heydte“ in Monschau in den Ardennen in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.[27]

Anschließend ab 23. Februar 1945 war er im britischen Kriegsgefangenenlager Trent Park bei London. Er gehörte dort u. a. einer informellen Studiengruppe, bestehend aus Heinrich Eberbach, Gerhard Bassenge, Carl Wahle, Ferdinand Heim und Eberhard Wildermuth, an, die sich um den Wiederaufbau Deutschlands Gedanken machte.[31] Aufgrund der abgehörten Gesprächen zwischen den inhaftierten Generälen und Stabsoffizieren wurde offenbar, dass von der Heydte zum einen von den Gaskammern bzw. Vernichtungslagern wusste[32] und in der Normandie einen Gefangenen erschossen haben soll.[33] Zum anderen hatte von der Heydte am Ende des Krieges einen eher vergeblichen Aufruf für die Alliierten angefertigt, den Kronprinz Rupprecht von Bayern und Heinrich Brüning unterzeichnen sollten.[32] Sein Verhör als Prisoner of War (POW) im Mai 1945 ergab, dass er – als anglophil und intelligent beschrieben[34] – bis 1933 ein Anhänger des Nationalsozialismus war, sich dann desillusioniert zum Nazigegner entwickelte.[35]

Von der Heydte wurde später zum ehemaligen Truppenübungsplatz Munster verbracht, er war im Lager Zedelgem in Belgien und zuletzt im Gefängnis Saint-Gilles/Sint-Gillis, da man ihm eine vermeintliche Beteiligung an Partisanenerschießungen nachweisen wollte, was er allerdings glaubhaft widerlegen konnte. Am 12. Juli 1947 wurde er durch die Belgier entlassen.[9]

Verhältnis zum militärischen Widerstand[Bearbeiten]

Von der Heydte hatte lose Kontakte zum Hitler-Attentäter Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (sein Cousin zweiten Grades), mit dem er über Major Konrad Graf Uxkull-Gyllenband in Erstkontakt trat.[16] Nach eigenen Angaben – oftmals dienen seine Memorien als Beleg – wurde er Anfang 1942, in Planungen Hitler zu stürzen, von der konservativ-militärischen Widerstandsgruppe (General der Infanterie Friedrich Olbricht, Major i.G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Generaloberst a.D. Ludwig Beck und weiteren Mitverschwörern) eingeweiht. Er sollte, wie er in seiner Autobiografie schrieb, im Falle eines Attentats mit einer Kompanie das SS-Hauptquartier in Berlin besetzen. Aufgrund einer Namensverwechslung sei er nach dem gescheiterten Staatsstreich nicht in das Fadenkreuz der Nationalsozialisten geraten.[17] Die tatsächlichen Umstände sind indes umstritten, wie Recherchen, dargestellt in den Blättern für deutsche und internationale Politik, zeigen.[36] Auch Standardwerke zum militärischen Widerstand im generellen und zum Stauffenberg-Attentat im besonderen, etwa vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt und von Gerd R. Ueberschär erwähnen ihn nicht.

Wirken in der Bundesrepublik[Bearbeiten]

Rechtswissenschaftliches Wirken[Bearbeiten]

Habilitation in München und Lehraufträge[Bearbeiten]

Sein erstes Werk Das Weiss-Blau-Buch zur deutschen Bundesverfassung und zu den Angriffen auf Christentum und Staatlichkeit der Länder (1948) nach 1945 setzte sich kritisch mit der Entstehung des Grundgesetzes auseinander. Von der Heydte, der zunächst erfolglos nach Münster zurückwollte, habilitierte 1949/50 mit der durch den Staats- und Völkerrechtler Erich Kaufmann[37] an der Ludwig-Maximilians-Universität München betreuten Arbeit Die Geburtsstunde des souveränen Staates.[38] Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts, der allgemeinen Staatslehre und des politischen Denkens. 1949 wurde er Privatdozent für Völkerrecht, Allgemeine Staatslehre und Rechtsphilosophie an der Juristischen Fakultät der LMU München.[38] Außerdem war er Lehrbeauftragter für deutsches und bayerisches Verfassungsrecht an der staatswissenschaftlichen Abteilung der Philosophisch-theologischen Hochschule Regensburg und der Hochschule für Politik München.[38] Von 1952 bis 1956 war er Gastprofessor[39] für Öffentliches Recht an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und Dozent am dortigen Institut für Europäische Studien. Einen Ruf lehnte er bereits 1950 ab.[38]

Lehrstuhlinhaber in Mainz und Würzburg[Bearbeiten]

1951 wurde er Ordinarius für Öffentliches Recht an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen.[40] Nebenamtlich war er von 1954 bis 1956 Richter am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.[38]

Einen Ruf auf den Lehrstuhl für Völkerrecht und Rechtsphilosophie an die Universität Wien (Nachfolge von Alfred Verdross, seinem Lehrer) konnte er 1961 wegen des Widerstandes der damaligen österreichischen Regierungspartei SPÖ nicht annehmen.[40] Von der Heydte kommentierte, dass er den Ruf ablehnen musste, weil „österreichische Sozialisten und Linkskatholiken“ gegen ihn mobil gemacht hätten.[38] Während der 68er-Bewegung war er massiver Kritik linker Studenten und Medien ausgesetzt.[41] Die Angriffe u. a. von der „Basis-Gruppe Justiz“ und dem Sozialdemokratische Hochschulbund gingen soweit, dass sich 1965 der SHB öffentlich wegen zum Teil diffamierender Äußerungen und nach einer Entscheidung des Landgerichts Würzburg[42] entschuldigten (musste).[43]

Von 1954 bis 1975 war von der Heydte als Nachfolger von Walter Henrich[38] Ordinarius für allgemeines, deutsches und bayerisches Staats- und Verwaltungsrecht und politische Wissenschaften (Erweiterung) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig.[1] Er lud europäische Persönlichkeiten u. a. Otto von Habsburg (1952) und Robert Schuman (1953) zu Gastvorträgen ein. 1954 übernahm er für Franz Tibor Hollós die (kommissarische) Leitung[44] des Instituts für Föderalismus, übernationales Recht und Verwaltungsrecht des internationalen Verkehrs (später: Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen[45]). Ferner war er 1960 Gründer und gemeinsam mit Ulrich Stock[38] Leiter des Instituts für Wehrrecht, das verschiedene Veröffentlichungen auf den Weg brachte. 1958/59 war er Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.[46] Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten Rechtsphilosophie, Staatsrecht, Verfassungsrecht und Völkerrecht.[47] Er galt als einer der Wegbereiter des Naturrechtsansatzes nach dem Zweiten Weltkrieg und setzte sich eingehend mit dem Kriegsvölkerrecht auseinander.[47] Zu seinen akademischen Schülern zählten u. a. Bruno Bandulet, Otto-Friedrich Freiherr von Gamm, Alfred Jüttner, Heinrich Kipp, Heinz Laufer, Franz Mayer, Hans Merkel, Gerhard Ritter, Günter Roth, Oscar Schneider, Armin Steinkamm, Christoph Uleer und Jürgen Warnke. Aufsehen erregte der Fall Dieter Haase, erst Student dann Hilfsassistent von der Heydtes, der seinerzeit für die Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee arbeitete.[48] Von der Heydtes Nachfolger auf dem Würzburger Lehrstuhl wurde Dieter Blumenwitz, der 1976 seinen Ruf erhielt.[49]

Der Rechtshistoriker Frieder Günther (2004), heute Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in Berlin, sieht von der Heydte in einer Arbeit zur bundesdeutschen Staatsrechtslehre als einen Vertreter des demokratisch „rechtskonservativen katholischen Lagers“.[50] Auch andere Forscher wie Vanessa Conze[51] (2005) und Tim Geiger[52] (2008) verorten ihn im Rechtskonservatismus.

Vereinigungen und sonstiges Engagement[Bearbeiten]

Von der Heydte stellte 1954 einen Antrag zur Wiederaufnahme seines einstigen Widersachers Carl Schmitts, mittlerweile persona non grata, in die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (VDStR), der allerdings abgelehnt wurde.[53] Er war ab 1956 assoziiertes und ab 1971 ordentliches Mitglied der Gelehrtengesellschaft Institut de Droit international (IDI)[54] und als solches federführend an der Edinburgher Resolution (1969) beteiligt.[47], die maßgebende Grundlage der entsprechenden Artikel des ersten Zusatzprotokolls zu den Genfer Konventionen von 1977 wurde. In den 1950er Jahren war er Mitglied einer Parteienrechtskommission, eingesetzt durch das Bundesministerium des Innern.[55] 1960 wurde er zum Mitglied der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht (ASIL) gewählt.[56] Von der Heydte war zudem von 1961 bis 1965 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht (DGVR). 1964 wurde er Mitglied der Ständigen Finnisch-Schweizerischen Vergleichskommission zur Regelung von Vergleichsverfahren.[42]

Er war Autor zahlreicher Bücher u. a. eines zweibändigen Lehrbuchs zum Völkerrecht[47] und ab 1960 gemeinsam mit Theodor Maunz Herausgeber der Reihe Münchener öffentlich-rechtliche Abhandlungen im Verlag C.H.Beck. Zudem war er Mitherausgeber des Internationalen Jahrbuches der Politik, der Friedens-Warte und der Zeitschrift Internationales Recht und Diplomatie. Er veröffentlichte ab den 1930er Jahren Aufsätze in Kultur- und Wissenschaftszeitschriften sowie militärischen und außenpolitischen Fachzeitschriften u. a. Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Juristische Blätter, Zeitschrift für Politik, Stimmen der Zeit, Archiv des Völkerrechts, Archiv des öffentlichen Rechts, JuristenZeitung, Politique étrangère, Europaische Wehrkunde und American Journal of International Law.

Von der Heydte war Gutachter für Bundes- und Landesregierungen vor dem Bundesverfassungsgericht u. a. zum Wehrbeitrag (1952) und zum Gesetz für Jugendwohlfahrt (1961).[57] Seine wissenschaftliche Leistung insbesondere auf den Gebieten des Völker- und Staatsrechts, sowie des Wehrrechts wurde anlässlich seines 70. Geburtstages durch eine zweibändige Festschrift gewürdigt.[58]

Militärisches Engagement[Bearbeiten]

Von der Heydte engagierte sich zunächst in der Stillen Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte,[59] die auch NS-Täter unterstützte. 1956 wurde er Vorstandsmitglied des Münchner Vereins Westliches Wehrwesen.[60]

Beförderungen

Von 1956 bis 1966 leistete von der Heydte als Reserveoffizier, zunächst als Oberst d.R., Wehrübungen beim Heer der Bundeswehr. So nahm von der Heydte 1961 an einer Wehrübung beim Feldartilleriebataillon 355 in Hammelburg und 1962 am Führergehilfenlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg teil. Er wurde 1962 während einer Wehrübung bei der 12. Panzergrenadierdivision in Tauberbischofsheim vom Bundespräsidenten Heinrich Lübke zum Brigadegeneral befördert.[61] Damit war er der erste und einer der wenigen Generale der Reserve der Bundeswehr.

Er beriet die Regierungen in Ägypten (auf Wunsch des Bundesaußenministers Heinrich von Brentano (CDU)) und Japan beim Aufbau ihrer Streitkräfte.[62] Er nahm 1958 als einziger deutscher Vertreter an der „Vierten Nationalen Militär- und Industriekonferenz“[63] in Chicago, Illinois teil, wo er auf General Maxwell D. Taylor, seinen einstigen Gegner in den Invasionskämpfen 1944, und den deutschstämmigen Wissenschaftler Wernher von Braun traf, und wohnte Planspielen an der Seekriegsschule von Long Island, New York bei. Außerdem wurde er 1958 Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Instituts für amerikanische Strategie (Institut zur Koordinierung des amerikanischen Wehrwesens, der Wirtschaft und der Politik auf wissenschaftlicher Grundlage) in Chicago.

Der Militärhistoriker Hans-Erich Volkmann (1990) vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) bezeichnete von der Heydte als „katholischen Phalanx für den westdeutschen Verteidigungsbeitrag“.[64]

Politische Tätigkeiten[Bearbeiten]

Rechtskatholische Aktivitäten[Bearbeiten]

Als konservativer Christ unterstützte von der Heydte seit den 1930er Jahren rechtskatholische Ideen.[15] Er engagierte sich im Katholischen Akademikerverband e. V. und war von 1948 bis 1958 Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), wo er in den 1950er Jahren das „Staatsbürgerliche Referat“ leitete.[65] Zudem gehörte er dem Zentralkomitee der deutschen Katholikentage an und war Leiter des Sachausschusses Recht, Staat und Gesellschaft. Wiederholt nahm er an der Wallfahrt nach Loudres teil.

1954 wurde er in den römisch-katholischen Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen (Investitur von Erzbischof Lorenz Jaeger).[66] Er war dann als Nachfolger von Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck von 1958 bis 1965 Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens. Aufgrund von Satzungsänderungen zu Lasten von Laien trat er allerdings von seinem Amt zurück.[8]

Von der Heydte war Mitglied der von dem Unternehmer Erich Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg gegründeten konservativ-klerikalen Abendländischen Aktion (später: Abendländische Akademie).[67] Die Organisation beschwor vor allem christliche Werte, abendländische Kultureinheit und Föderalismus. Sie war gut vernetzt; in Madrid (Franco-Spanien) wurden regelmäßig Veranstaltungen abgehalten, zu denen u. a. Richard Jaeger und Franz Josef Strauß erschienen.[68] Anfangs verwahrte er sich gegen Kritik und bezeichnete die Abendländische Akademie als „konstruktive[n] Verfassungsschutz“.[69] Den Vorsitz gab er dann aber 1956 ab, da die Akademie zunehmend „zur Zielscheibe linkstendierender Kräfte geworden“ sei. Er sah sich aufgrund zeitlicher Engpässe und unzureichender Unterstützung außer Stande „dieser Hetze mit genügendem Nachdruck und entsprechender Wirkung“ entgegenzutreten.[70] Der Vereinigung wurde später nachgesagt, sie sei eine Tarnorganisation des Bundesnachrichtendienstes (BND) gewesen.[68]

Der österreichische Kulturhistoriker Friedrich Heer (1958) sah in von der Heydte „einen angesehen[en] Repräsentant[en] des deutschen Rechtskatholizismus“.[71] Michael Stolleis, Rechtshistoriker, konstatierte, dass dessen Aktivitäten im Bereich „Rechtskatholizismus“ allerdings Mitte der 1970er Jahre nachließen.[59] Von der Heydte seinerseits lehnte derartige Zuschreibungen ab.[72]

Spiegel-Affäre[Bearbeiten]

Von der Heydte, ein Vertrauter von Franz Josef Strauß, zeigte 1962 Rudolf Augstein, Herausgeber des Spiegels, wegen des Artikels Bedingt abwehrbereit bei der Bundesanwaltschaft wegen Landesverrats an und löste damit die Spiegel-Affäre aus. Der damalige FDP-Bundesgeschäftsführer Karl-Hermann Flach veröffentlichte daraufhin in der Frankfurter Rundschau den kritischen Artikel Der General und das Abendland. Mit seiner Klage gegen die Veröffentlichung vor dem Landgericht Würzburg bekam von der Heydte teilweise Recht.[73] Von der Heydte kommentierte die Anzeige später mit: Ohne diese Anzeige „hätten wir uns selbst strafbar gemacht, auch im demokratischen Staat kann die Pressefreiheit nicht so weit gehen, daß streng geheime Dokumente“ an die Öffentlichkeit geraten.[74]

In einer Dokumentation der Spiegel-Affäre von 1966 bezeichneten der Politik- und Verwaltungswissenschaftler Thomas Ellwein, der Sozialwissenschaftler Manfred Liebel (einst Bundesvorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes), und die Soziologin Inge Negt von der Heydte der 1960er Jahre als „Inbegriff der Reaktion“.[75] Laut den Publizisten Hans Leyendecker, Michael Stiller und Heribert Prantl (2000), allesamt Journalisten der Süddeutschen Zeitung, sei er in „konservativen Kreisen“ eine „Legende“.[76]

Parteipolitik[Bearbeiten]

Er sympathisierte zunächst mit der Bayernpartei (BP).[77] Im Jahr 1947 trat er aber in die CSU ein, wo er Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Hochschulgemeinschaft wurde. Er war zeitweise Mitglied es CSU-Bezirksschiedsgerichts in Kitzlingen.

Ab 1951 war er in der europäischen förderalistischen Bewegung aktiv. 1953 vertrat er gemeinsam mit Georg Strickrodt die CDU auf der Jahrestagung der Internationalen Union der Christlichen Demokraten (NEI) in Tours.[78] Er gehörte überdies zu den Teilnehmern des Ellwanger Kreises, einem Diskussionsforum christlicher Politiker, allen voran der Unionsparteien, im Nachkriegsdeutschland.[79]

Landtagsabgeordneter der CSU[Bearbeiten]

Als Listenkandidat der CSU für den Wahlkreis Unterfranken gehörte er vom 20. November 1966 bis 22. November 1970 dem Bayerischen Landtag an. Er war dort von 1966 bis 1970 Mitglied des Ausschusses für kulturpolitische Fragen und 1970 des Zwischenausschusses. Im Landtag hatte er 1969 gemeinsam mit Alfred Seidl ein „scharfes Vorgehen“ gegen krawallbereite Studenten gefordert.[80] Von 1967 bis 1970 war er Beiratsmitglied der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (BLpB) und der Wiedergutmachung beim Landesentschädigungsamt. 1969/70 war er stellvertretendes (nichtberufliches) Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und der Kommission nach Art. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Gesetzes zu Art. 10 Grundgesetz.

Im Zuge der Bundestagswahl 1969 versuchte er sich erfolglos gegen den Parteifreund Matthias Engelsberger (CSU) als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Traunstein (Wahlkreis 211) aufstellen zu lassen; er erhielt nur eine Stimme.[81] Aufgrund des neuen „Inkompatibilitätsgesetzes“, wonach er sich hätte beurlauben lassen müssen, ließ er sich nicht nochmal für den Landtag aufstellen.[42]

Flick-Parteispendenaffäre[Bearbeiten]

Von der Heydte vertrat 1958 die schwarze Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) im Normenkontrollverfahren der Parteienfinanzierung durch steuerbegünstigte Spenden.[82]

Bereits seit den frühen 1960er Jahren diente das gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Adolf Süsterhenn (CDU) begründete und von von der Heydte viele Jahre geschäftsführend geleitete Institut für Staatslehre und Politik e. V. (ISP) an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg als „Geldwaschanlage“ der Staatsbürgerliche Vereinigung 1954 e. V. (SV) der CDU in Koblenz, was in den 1980er Jahren öffentlich und kontrovers diskutiert wurde.[77][83] Von der Heydte wurde zu einer der zentralen Figuren in der sogenannten Flick-Affäre. So soll er u. a. Kontakte zu Karl Friedrich Grau (CDU) unterhalten haben.[84] Von der Heydte wies Anschuldigungen, in den Skandal verwickelt gewesen zu sein, trotz der Vorhalte zurück. Das Institut wollte vielmehr ausländische Dozenten honorieren.[85]

Weitere Mitgliedschaften und Aktivitäten[Bearbeiten]

1958 war er Gründungsmitglied des antikommunistischen Komitees Rettet die Freiheit (RdF) um Franz Josef Strauß. Weiterhin war bei ähnlich konservativ ausgerichteter Organisationen wie als Mitarbeiter der Frankfurter Studiengesellschaft für staatspolitische Öffentlichkeitsarbeit von Theodor Oberländer und als Gründer des Deutschen Kreises 1958 in München aktiv.[60] Von der Heydte war Autor der konservativen CSU-Zeitung Bayernkurier; bekannt wurden darüber hinaus auch Beiträge in der Deutschen National Zeitung und Soldaten-Zeitung des Verlegers Gerhard Frey in den 1960er Jahren.[86][87] Außerdem war er Mitarbeiter der CSU-nahen Demokratisch-Konservativen Korrespondenz und fungierte 1963 als Gutachter für die Vertriebenenverbände Ostpreußen, Pommern, Berlin-Mark-Brandenburg und Schlesien. Er gehörte 1969 zu den Teilnehmern des „Europa-Kongresses“ des Bundes der Vertriebenen (BdV).

Außerdem pflegte er Kontakte zu den Obristen der griechischen Militärjunta der 1960er und 1970er Jahre und dem Franco-Regime in Spanien.[88] Er kommentierte eine umstrittene Reise, die er gemeinsam mit einer CSU-Delegation unternahm, mit: „Wenn man nach Moskau fahren kann, kann man auch nach Athen.“[89] Kritisch widmeten sich seinen rechten Aktivitäten die investigativen Journalisten Oliver Schröm und Egmont R. Koch in ihrem Buch Verschwörung im Zeichen des Kreuzes (2005).

Von der Heydte galt als (rechts-)konservativ und regierungsnah.[90] Ihm wurde in einem Nachruf eine nationale, zugleich aber auch westliche Gesinnung attestiert.[91] So stand er als Politiker für die Pflege der Deutsch-französischen Beziehungen ein.

LaRouche-Bewegung[Bearbeiten]

Nach seiner aktiven Politikerzeit orientierte er sich zunächst an der Nationalliberalen Aktion um Erich Mende.[92]

Bei der Bundestagswahl 1987 unterstützte von der Heydte die rechte Splitterbewegung „Patrioten für Deutschland“ um Lyndon LaRouche.[15] Der US-amerikanische Politaktivist LaRouche steuerte bereits 1986 in der Neuauflage von Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen ein Vorwort bei. Es erschienen dann Artikel und Interviews sowie Analysen zu von der Heydte in der Wochenzeitschrift Executive Intelligence Review (EIR) der sektenartigen LaRouche-Bewegung.

Familie und Nachlass[Bearbeiten]

Er war laut Autobiografie[93] ab 1938 mit Gabrielle de Garnerin de la Thuille,[94] Gräfin von Montgelas (* 1910 in Egglkofen; † 1985 in Aham), Tochter des Päpstlichen Geheimkämmerers, Königlich bayerischen Kammerherrn, Majors a.D. und erblichen Reichsrates der Krone Bayern Joseph de Garnerin Graf von Montgelas, Fkhrn auf Egglkofen, Aham und Gerzen, und dessen Frau Marie Le Sergeant d'Hendecourt a.d.H. der Vicomtes de Pont de l'Arche, verheiratet.[95] Von der Heydtes Frau war damit eine Nachfahrin[17] des bayerischen Staatsreformers Maximilian von Montgelas. Sie hatten drei Kinder,[17] darunter den Juristen Gottfried (* 1949), Kanzler der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.[96] Sein Sohn Rudolf Konrad (* 1939), Kaufmann und Gründer der Graf von Montgelas-Stiftung, wurde 1969 durch dessen kinderlosen Onkel adoptiert.[97] Nach seiner Pension hatte sich Friedrich August in Aham an der Vils in Niederbayern zur Ruhe gesetzt[98] und überlebte seine Frau um fast ein Jahrzehnt. Im Jahr 1994 verstarb er nach langer Krankheit.

Bei der Totenmesse 1994 der französischen Fallschirmjäger in der französischen Pfarrkirche St-Louis-en-l’Île in Paris waren neben hochrangigen Staatsgästen auch die Nachkommen von von der Heydte geladen. Es wurde eine Fürbitte verlesen.[54]

Das Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) führt ihn im Bestand.[99]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1933–1945

nach 1945

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Das Weiss-Blau-Buch zur deutschen Bundesverfassung und zu den Angriffen auf Christentum und Staatlichkeit der Länder. J. Habbel Verlag, Regensburg 1948.
  • Montesquieu: Vom Geist der Gesetze. Eine Auswahl, Übersetzung und Erläuterung durch Friedrich August von der Heydte, de Gruyter, Berlin 1950.
  • Die Geburtsstunde des souveränen Staates. Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts, der allgemeinen Staatslehre und des politischen Denkens. J. Habbel Verlag, Regensburg 1952.
  • Fiktion und Wirklichkeit der westdeutschen Demokratie (= Politische Studien, Heft 48). Isar-Verlag, München 1954.
  • Die Berufsbeamten und die Staatskrisen (= Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Heft 13). Berichte von Friedrich August von der Heydte, Günter Dürig, Richard Naumann, Hans Spanner und Aussprache zu den Berichten in den Verhandlungen der Tagung der deutschen Staatsrechtslehrer zu Tübingen am 14. und 15. Oktober 1954. de Gruyter, Berlin 1955.
  • Vom heiligen Reich zur geheiligten Volkssouveränität. Ulrich Steiner Verlag, Laupheim 1955.
  • mit Karl Sacherl (Hrsg.): Soziologie der deutschen Parteien. Isar-Verlag, München 1955.
  • Verfassung und Gewerbefreiheit (= Politische Studien, Heft 76). Isar-Verlag, München 1956.
  • mit Friedrich Giese (Hrsg.): Der Konkordatsprozess. 4 Bände, Isar-Verlag, München 1956–1958.
  • Daedalus returned. Crete 1941. Übersetzung aus dem Deutschen durch W. Stanley Moss, Hutchinson, London 1958.
  • Völkerrecht. Ein Lehrbuch. 2 Bände, Verlag für Politik und Wirtschaft, Köln 1958–1960.
  • mit Georg Stadtmüller, Helmut Ibach: Bürgerschaft und Staatsordnung in Geschichte und Gegenwart (= Schriftenreihe des Kommunal-Verlags, 6). Mit einem Vorwort von Hans Peters, Kommunal Verlag, Recklinghausen 1959.
  • mit Ignaz Seidl-Hohenveldern (Hrsg.): Völkerrecht und rechtliches Weltbild. Festschrift für Alfred Verdross. Springer, Wien 1960.
  • Vorrang oder Subsidiarität der freien Jugendhilfe? (= Hamburger öffentlich-rechtliche Nebenstunden, Band 7). Forschungsstelle für Völkerrecht und Ausländisches Öffentliches Recht, Hamburg 1961.
  • Krise des Parlamentarismus (= Beiträge zur Begegnung von Kirche und Welt, Bände 58/59). Akademie der Diözese Rottenburg, Stuttgart 1961.
  • Kirche und Staat (= Veröffentlichungen der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg, Band 2). Badenia-Verlag, Karlsruhe 1966.
  • Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen. Mit einem Vorwort von Lyndon LaRouche, Neuausgabe, Böttiger, Wiesbaden 1986, ISBN 3-925725-03-2. (Erstausgabe: Holzner-Verlag, Würzburg 1972)
  • Muß ich sterben, will ich fallen … Ein Zeitzeuge erinnert sich. Hrsg. von Hendrik van Bergh, Vowinckel-Verlag, Berg am See 1987, ISBN 3-921655-39-0 (Autobiografie).
  • Die Monarchie – Eine europäische Idee. Österreich vom Wiener Kongress bis St. Germain. Amalthea Signum, Wien 1993, ISBN 3-85002-340-0.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Nachschlagewerke und Biografien

Festschrift

Nachrufe und Würdigungen

Spezielle Beiträge

  • Christopher Benkert: Staats- und Verwaltungsrecht: Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 173–181. [Dissertation]
  • Vanessa Conze: Friedrich August Freiherr von der Heydte: Ein katholischer Adeliger im „Reich“ – ein Wehrmachtsgeneral im „Großraum“. In: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970). Verlag R. Oldenbourg, München 2005, ISBN 978-3-486-57757-0, S. 63–71. [Dissertation]
  • Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Ein klerikaler Amokläufer. Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 91–124.
  • Lieselotte Steveling: Assistent: Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Juristen in Münster. Ein Beitrag zur Geschichte der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/Westf. (= Beiträge zur Geschichte der Soziologie. Bd. 10). Lit, Münster 1999, ISBN 3-8258-4084-0, S. 427–429 (inklusive Kurzbiografie, S. 428). [Dissertation]

Kurz-Biografien

  • Samuel W. Mitcham: Defenders of Fortress Europe: The Untold Story of the German Officers during the Allied Invasion. Potomac Books, Washington, D.C. 2009, ISBN 978-1-59797-274-1, S. 49–51, 198 (siehe Kurzbiographie).
  • Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 451–452 (siehe Kurzbiographie).
  • Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 71 (siehe Kurzbiographie).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 173.
  2. a b c d Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band 88 (Freiherrliche Häuser XIV), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1986, ISBN 3-7980-0788-8, S. 213.
  3. a b Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 425.
  4. Anmerkung: In der Literatur ist auch von „During World War I, he was a page to the royal court of the House of Wittelsbach“ die Rede, dazu: Samuel W. Mitcham: Defenders of fortress Europe. The untold story of the German officers during the Allied invasion. Potomac Books, Washington, D.C. 2009, ISBN 978-1-59797-274-1, S. 49.
  5. a b c d e f g h i j k l m Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 174.
  6. Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955–1999. die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale; Teil VIb). Band 2, 1: Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 978-3-7648-2369-6, S. 353.
  7. Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 451.
  8. a b Ludwig Maria Freibüter: In memoriam mortuorum: August Freiherr von der Heydte. In: unitas 134 (1994) 4, S. 107.
  9. a b Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 426.
  10. Hans Kelsen: Hans Kelsen Werke. Band 1: Veröffentlichte Schriften 1905–1910 und Selbstzeugnisse. Hrsg. von Matthias Jestaedt in Kooperation mit dem Hans-Kelsen-Institut, Mohr Siebeck, München 2007, ISBN 978-3-16-149419-2, S. 78.
  11. a b c d e f Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 175.
  12. Reinhard Mehring: Kriegstechniker des Begriffs. Biographische Studien zu Carl Schmitt (= Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts. 78). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, ISBN 978-3-16-153452-2, S. 87.
  13. Raphael Gross: Politische Polykratie 1936. Die Gestapo-Akte Carl Schmitt. In: Dan Diner, Frank Stern (Hrsg.): Nationalsozialismus aus heutiger Perspektive (= Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte. Bd. 23). Im Auftrag des Instituts für Deutsche Geschichte, Universität Tel Aviv, Bleicher, Gerlingen 1994, ISBN 3-88350-497-1, S. 127.
  14. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 000.
  15. a b c Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970) (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 69). Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57757-3, S. 67.
  16. a b Antony Beevor: Crete: The Battle and the Resistance. John Murray, London 2005, ISBN 0-7195-6831-5, S. 76.
  17. a b c d e f g Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 176.
  18. Carnegie Endowment for International Peace Records, 1910–1954: Subseries IV. D. Divison of International Law – Fellowships, 1925–1935, Rare Book & Manuscript Library, Columbia University, abgerufen am 17. Mai 2015.
  19. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 102.
  20. a b c d e Lieselotte Steveling: Juristen in Münster. Ein Beitrag zur Geschichte der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/Westfalen. (= Beiträge zur Geschichte der Soziologie, 10) Lit, Münster 1999, ISBN 3-8258-4084-0, S. 428.
  21. Alfred Holm: Die Beleidigten – Dokumentation und Kommentar über ein publizistisches Abenteuer. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 3/1965, S. 266–271, hier: 267.
  22. a b c d e f g h i j Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955–1999. die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale; Teil VIb). Band 2, 1: Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 978-3-7648-2369-6, S. 354.
  23. a b c d e f g Samuel W. Mitcham: Defenders of fortress Europe. The untold story of the German officers during the Allied invasion. Potomac Books, Washington, D.C. 2009, ISBN 978-1-59797-274-1, S. 50.
  24. Siehe auch dazu The Battle of Crete, in: Antony Beevor: Crete: The Battle and the Resistance. John Murray, London 2005, ISBN 0-7195-6831-5, S. 57 ff.
  25. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 104.
  26. Stephen E. Ambrose: D-Day, June 6, 1944: the climactic battle of World War II. Simon and Schuster, New York u.a. 1994, ISBN 0-671-71359-0, S. 116.
  27. a b c Samuel W. Mitcham: Defenders of fortress Europe. The untold story of the German officers during the Allied invasion. Potomac Books, Washington, D.C. 2009, ISBN 978-1-59797-274-1, S. 198.
  28. John Toland: Battle: The Story of the Bulge. Mit einem Vorwort von Carlo D’Este, University of Nebraska Press, Lincoln u.a. 1999, ISBN 0-8032-9437-9, S. 18.
  29. Stephen E. Ambrose: D-Day, June 6, 1944: the climactic battle of World War II. Simon and Schuster, New York u.a. 1994, ISBN 0-671-71359-0, S. 207.
  30. Günter Roth: Die deutsche Fallschirmtruppe 1936–1945. Der Oberbefehlshaber Generaloberst Kurt Student. Strategischer, operativer Kopf oder Kriegshandwerker und das soldatische Ethos. Würdigung, Kritik, Lektion. Mittler, Hamburg u.a. 2010, ISBN 978-3-8132-0906-8, S. 282.
  31. Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 72.
  32. a b Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 57.
  33. Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 59.
  34. Christian H. Stifter: Zwischen geistiger Erneuerung und Restauration. US-amerikanische Planungen zur Entnazifizierung und demokratischen Reorientierung und die Nachkriegsrealität österreichischer Wissenschaft 1941–1955. Böhlau, Wien u. a. 2014, ISBN 978-3-205-79500-1, S. 285.
  35. Sönke Neitzel: Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (= List-Taschenbuch. 60760). List, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-60760-3, S. 452.
  36. Alfred Holm: Die Beleidigten – Dokumentation und Kommentar über ein publizistisches Abenteuer. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 3/1965, S. 266–271, hier: 268.
  37. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 60.
  38. a b c d e f g h Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 177.
  39. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 66.
  40. a b Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 427.
  41. Anne Rohstock: Von der „Ordinarienuniversität“ zur „Revolutionszentrale“? Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957–1976 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Bd. 78). Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59399-0, S. 227.
  42. a b c Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 178.
  43. Jürgen Hagemann, Jürgen Bleher: Der SHB entschuldigt sich. Vorwürfe gegen Bbr. Professor von der Heydte zurückgezogen. In: unitas 105 (1965) 9, S. 188.
  44. Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 107.
  45. Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 108.
  46. Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 291.
  47. a b c d Dieter Blumenwitz: Friedrich August Freiherr von der Heydte †. In: Neue Juristische Wochenschrift 1994, S. 2006.
  48. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 114.
  49. Winfried Bausback, Gilbert Gornig, Tobias H. Irmscher, Burkhard Schöbener: In Memoriam Dieter Blumenwitz. In: Ders. (Hrsg.): Iustitia et pax. Gedächtnisschrift für Dieter Blumenwitz (= Schriften zum Völkerrecht. Bd. 176). Duncker & Humblot, Berlin 2008, ISBN 978-3-428-12745-0, S. 7–16, hier: S. 8.
  50. Frieder Günther: Denken vom Staat her. Die bundesdeutsche Staatsrechtslehre zwischen Dezision und Integration 1949–1970 (= Ordnungssysteme. Bd. 15). Oldenbourg, München 2004, ISBN 3-486-56818-3, S. 75.
  51. Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970). Verlag R. Oldenbourg, München 2005, ISBN 978-3-486-57757-0, S. 89.
  52. Tim Geiger: Atlantiker gegen Gaullisten. Außenpolitischer Konflikt und innerparteilicher Machtkampf in der CDU, CSU 1958–1969 (= Studien zur internationalen Geschichte. Bd. 20). Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58586-5, S. 281.
  53. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 86.
  54. a b c Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 429.
  55. Heino Kaack: Geschichte und Struktur des deutschen Parteiensystems. Westdeutscher Verlag, Opladen 1971, ISBN 3-531-11059-4, S. 367.
  56. Aus der unitarischen Familie: Ehrungen. In: unitas 100 (1960) 2, S. 6.
  57. Ursula Münch: Familien-, Jugend- und Altenpolitik. In: Michael Ruck, Marcel Boldorf (Hrsg.): Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945. Band 4: Bundesrepublik Deutschland, (1957–1966). Sozialpolitik im Zeichen des erreichten Wohlstandes. Nomos, Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-7890-7319-9, S. 593.
  58. siehe: Heinrich Kipp, Franz Mayer, Armin Steinkamm (Hrsg.): Um Recht und Freiheit. Festschrift für Friedrich August von der Heydte zur Vollendung des 70. Lebensjahres dargebracht von Freunden, Schülern und Kollegen. 2 Bände. Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-03862-2.
  59. a b Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 71.
  60. a b Guido Müller, Vanessa Plichta: Zwischen Rhein und Donau. Abendländisches Denken zwischen deutsch-französischen Verständigungsinitiativen und konservativ-katholischen Integrationsmodellen 1923–1957. In: Journal of European Integration History 5 (1999) 2, S. 35 (siehe Kurzbiografie).
  61. General der Reserve. In: Hamburger Abendblatt, 24. Oktober 1962.
  62. Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 428.
  63. Christopher Benkert: Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg 1914 bis 1960. Ausbildung und Wissenschaft im Zeichen der beiden Weltkriege (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 62). Ergon Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-89913-481-8, S. 180.
  64. Hans-Erich Volkmann: Die innenpolitische Dimension Adenauerscher Sicherheitspolitik in der EVG-Phase. In: Lutz Köllner et al.: Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik. 1945–1956. Band 2: Die EVG-Phase. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-51681-7, S. 556.
  65. Axel Schildt: Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre (= Ordnungssysteme. Band 4). Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56344-0, S. 66.
  66. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 91.
  67. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 96.
  68. a b Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 98.
  69. Rudolf Uertz: Konservative Kulturkritik in der frühen Bundesrepublik Deutschland. Die Abendländische Akademie in Eichstätt, 1952–1956. In: Historisch-Politische Mitteilungen, 8. Jahrgang (2001), S. 61 f.
  70. Axel Schildt: Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre (= Ordnungssysteme. Band 4). Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56344-0, S. 70 f.
  71. Friedrich Heer: Der Linkskatholizismus. In: Zeitschrift für Politik, Neue Folge 5 (1958) 2, S. 134–161, hier: S. 155.
  72. Vgl. Friedrich August von der Heydte: «Probleme des Linkskatholizismus». Die Antwort des «Integralisten». In: Schweizer Rundschau, Juli-August 1959, S. 217–228.
  73. Heinrich Senfft: Schmäher vor Gericht. Persönlichkeitsschutz und öffentliche Meinung in Deutschland (= Göttinger Sudelblätter). Wallstein, Göttingen 1993, ISBN 3-89244-063-8, S. 18 f.
  74. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 111.
  75. Thomas Ellwein, Manfred Liebel, Inge Negt: Die Spiegel-Affäre (= Texte und Dokumente: Zeitgeschichte). Band 2: Die Reaktion der Öffentlichkeit. Hrsg. durch Jürgen Seifert, Walter, Olten u.a. 1966, S. 34; zitiert etwa in: Hans Werner Kilz, Joachim Preuss: Flick. Die gekaufte Republik (= Spiegel-Buch. 48). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1983, ISBN 3-499-33048-2, S. 82.
  76. Hans Leyendecker, Michael Stiller, Heribert Prantl: Helmut Kohl, die Macht und das Geld. Steidl, Göttingen 2000, ISBN 3-88243-738-3, S. 76.
  77. a b Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 107.
  78. Geschichte der CDU: Kalender: 1953, Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 17. Mai 2015.
  79. Andreas Dornheim: Adel in der bürgerlich-industrialisierten Gesellschaft. Eine sozialwisenschaftlich-historische Fallstudie über die Familie Waldburg-Zeil (= Europäische Hochschulschriften / 3) . Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-44859-7, S. 382.
  80. Anne Rohstock: Von der „Ordinarienuniversität“ zur „Revolutionszentrale“? Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957–1976 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Bd. 78). Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59399-0, S. 222.
  81. Die Vatermörder. In: Der Spiegel, 28/1969, 7. Juli 1969.
  82. Daniel Herbe: Hermann Weinkauff (1894–1981). Der erste Präsident des Bundesgerichtshofs. Mohr Siebeck Verlag, München 2008, ISBN 978-3-16-149461-1, S. 97.
  83.  Die drehen heute genüßlich die Daumen. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1989, S. 37–45 (26. Juni 1989, online).
  84.  Affären: Absturz nach dem Melken. In: Der Spiegel. Nr. 51, 1984, S. 92–93 (17. Dezember 1984, online).
  85. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 122.
  86. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 114; Gert Heidenreich: Rechts hinter der Wand. In: Ingeborg Drewitz (Hrsg.): Strauß ohne Kreide. Ein Kandidat mit historischer Bedeutung. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1980, ISBN 3-499-14637-1, S. 71; Zitate. In: Der Spiegel, 1/1964, 8. Januar 1964.
  87. Dietrich Strothmann: Angeklagt: die National-Zeitung. In: Die Zeit, 8. September 1967, Nr. 36; Otto Köhler: Anschlag auf den Staat. In: Der Spiegel, 34/1967, 14. August 1967.
  88. Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Dunkle Ritter im weißen Gewand. In: Die Zeit, Nr. 13/1994.
  89. Krücke für Chrike. In: Der Spiegel, 39/1976, 20. September 1976.
  90. Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970) (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 69). Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57757-3, S. 66.
  91. Roland Riz: Friedrich August von der Heydte 80 Jahre. In: Europa Ethnica 44 (1987), S. 103.
  92. Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 119.
  93. Anmerkung: Von der Heydte ging laut seiner Autobiografie Muß ich sterben, will ich fallen … (1987: 68), erschienen im Vowinckel-Verlag, am 4. Oktober 1938 die Ehe ein; das GHdA (2000: 312) gibt den 26. Oktober 1938 und das GHdA (1986: 214) den 27. Oktober 1938 für die Eheschließung an; auch die Personalenzyklopädie Wer ist wer? (1981: 486) datiert das Jahr 1938; davon abweichend die spätere Würzburger Fakultätsgeschichtsschreibung von Benkert (2005: 176), die den 7. Oktober 1936 angibt, jedoch ohne Fußnote.
  94. Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band 88 (Freiherrliche Häuser XIV), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1986, ISBN 3-7980-0788-8, S. 214.
  95. Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band 123 (Gräfliche Häuser XVI), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2000, ISBN 3-7980-0823-X, S. 312.
  96. Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band 120 (Freiherrliche Häuser XXI), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1999, ISBN 3-7980-0820-5, S. 135.
  97. Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band 123 (Gräfliche Häuser XVI), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2000, ISBN 3-7980-0823-X, S. 300.
  98. Hans Werner Kilz, Joachim Preuss: Flick. Die gekaufte Republik (= Spiegel-Buch. 48). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1983, ISBN 3-499-33048-2, S. 82.
  99. Bestandsübersicht. Archiv für Christlich-Demokratische Politik, Konrad-Adenauer-Stiftung, aktualisierte Auflage 2013, S. 167.
Vorgänger Amt Nachfolger
Franz zu Salm-Reifferscheidt-Dyck Croix de l Ordre du Saint-Sepulcre.svg Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
1958−1965
Lorenz Höcker