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Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern bietet einen unvollständigen Überblick über Personen, die der NSDAP ab 1925 angehörten und mit einem eigenen Artikel in der Wikipedia vertreten sind.

In Ergänzung zur Kategorie „NSDAP-Mitglied“ werden die einzelnen Parteimitglieder hier nicht alphabetisch, sondern nach ihrer Mitgliedsnummer sortiert, beginnend mit der niedrigsten Nummer.

Archivarische Überlieferung

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Die NSDAP-Zentralkartei (R 9361-VIII KARTEI) und die NSDAP-Gaukartei (R 9361-IX KARTEI) der 1925 neu gegründeten NSDAP werden seit der Übernahme aus dem Berlin Document Center als eigene Bestände im Bundesarchiv am Standort Berlin-Lichterfelde verwahrt. Beide Karteien sind alphabetisch sortiert und wurden um 2020 vollständig digitalisiert, so dass sie an Arbeitsplätzen im Archiv digital eingesehen und durchsucht werden können. Von der Gaukartei sind 8.289.661 Karten erhalten, von der Zentralkartei 4.427.351, wobei Hinweiskarten in der Gaukartei auf die Zentralkartei, mehrere Karten für eine Person, Verweise auf die Lehrer- und die Ärztekartei sowie Warnkarten de facto die Zahl der überlieferten Parteimitglieder noch weiter senken. Dementsprechend sind etwa 80 bis maximal 90 Prozent der Parteimitglieder über die Karteien nachweisbar. Eine Sammlung parteistatistischer Fragebögen sowie Parteikorrespondenz stehen im Bundesarchiv bei der Ermittlung von Mitgliedsnummern ebenso zur Verfügung wie die Personalakten der SS, verschiedener Ministerien oder der Reichskulturkammer.

Mitglieder der ursprünglichen DAP/NSDAP (1920–1923)

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Mitglieder der neugegründeten NSDAP (1925–1945)

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Als die NSDAP am 27. Februar 1925 neu gegründet wurde, musste die Mitgliedschaft in der Partei neu beantragt werden. Weder wurden alte Mitgliedsnummern der zum 9. November 1923 verbotenen Partei übernommen noch die Mitgliedschaft in selbiger ab 1925 automatisch fortgeführt.

Nummernkreis 1–999

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Das Goldene Parteiabzeichen erhielten ab Ende 1933 in der Regel alle Parteimitglieder mit einer Nummer unter 100.000 und ununterbrochener Mitgliedschaft.

Nummernkreis 1.000–9.999

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Nummernkreis 10.000–99.999

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Nummernkreis 100.000–999.999

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Nummernkreis 1.000.000–1.999.999

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Nummernkreis 2.000.000–2.999.999

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Nummernkreis 3.000.000–3.999.999

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Nummernkreis 4.000.000–4.999.999

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Mitgliedskarte von Franz Herbst (Nr. 4.594.441). Die Karte stammt aus dem Nachlass (5. Juni 2017) seiner Tochter Helga Herbst an die Familie Lauber.

Nummernkreis 5.000.000–5.999.999

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Nummernkreis 6.000.000–6.999.999

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Nummernkreis 7.000.000–7.999.999

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Nummernkreis ab 8.000.000

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Alfred Hentzens NSDAP-Karteikarte mit der Mitgliedsnummer 8.156.299 (1. Juli 1940).

1989 gab das Berlin Document Center die höchste in seinem Karteibestand aufgefundene Mitgliedsnummer mit 10.174.581 an.[8]

  • Wolfgang Benz (Hrsg.): Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-18068-4.
  • Anton Joachimsthaler: Hitlers Liste. Ein Dokument persönlicher Beziehungen. Herbig, München 2003, ISBN 3-7766-2328-4.
  • Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.

Einzelnachweise

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  1. Faksimile seines Parteimitgliedsausweises, abgedruckt in Richard Bauer (Hrsg.): München, „Hauptstadt der Bewegung“. Bayerns Metropole und der Nationalsozialismus. Ausstellungsband. Klinkhardt und Biermann, München 1993, ISBN 3-7814-0362-9, S. 169.
  2. Christian Hartmann/Klaus A. Lankheit: Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen, Bd. V, S. 24, Fußnote 15 erläutert, dass Hitler in der ursprünglichen NSDAP, der er mit Mitgliedsnummer 555 angehörte, als Werbeobmann das siebente Mitglied des Arbeitsausschusses der Partei war. Da die Nummer 7 aus diesem Grund im Zusammenhang mit den Anfängen von Hitlers Parteikarriere für die NS-Bewegung eine kultisch-mystische Bedeutung hatte, wurde sie wahrscheinlich bei der Neugründung der Partei 1925 an niemanden vergeben, sondern blieb aus Reverenz vor Hitler als eine sozusagen „magische“ Zahl vakant.
  3. Robert Probst: Die NSDAP im Bayerischen Landtag 1924–1933. 1998, S. 61.
  4. Institut für Zeitgeschichte: Mecklenburg im Zweiten Weltkrieg. Die Tagungen des Gauleiters Friedrich Hildebrandt mit den NS-Führungsgremien des Gaues Mecklenburg 1939–1945. Eine Edition der Sitzungsprotokolle. 2009, S. 1017.
  5. Werner Maser: Hermann Göring. Hitlers janusköpfiger Paladin – Die politische Biographie. Edition q, Berlin 2000, S. 74 f.
  6. 1 2 3 Hans Henning Hahn (Hrsg.): Hundert Jahre sudetendeutsche Geschichte. Eine völkische Bewegung in drei Staaten. Lang, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-55372-5, S. 139.
  7. Andreas Dornheim: Röhms Mann fürs Ausland. 1998, S. 179.
  8. Jürgen W. Falter (Hrsg.): Junge Kämpfer, alte Opportunisten. Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945. Campus, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50614-2, S. 175.