Lochwiller

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Lochwiller
Wappen von Lochwiller
Lochwiller (Frankreich)
Lochwiller
Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Saverne
Koordinaten 48° 42′ N, 7° 25′ OKoordinaten: 48° 42′ N, 7° 25′ O
Höhe 200–271 m
Fläche 4,63 km²
Einwohner 441 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 95 Einw./km²
Postleitzahl 67440
INSEE-Code

Lochwiller (deutsch Lochweiler) ist eine Gemeinde mit 441 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Kanton Saverne im Département Bas-Rhin in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine in Frankreich. Sie ist Mitglied der Communauté de communes du Pays de Marmoutier.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt in der Oberrheinischen Tiefebene und hat keinen direkten Zugang zu einer Departementsstraße; das Netz der Nebenstraßen ist sternförmig. Das Gebiet außerhalb des Dorfkerns wird vor allem landwirtschaftlich genutzt. Die Nachbargemeinden sind Schwenheim im Norden, Wolschheim im Nordosten, Kleingœft im Südosten, Reutenbourg im Südwesten und Marmoutier im Westen. Die nächstgelegene Stadt ist Saverne, neun Kilometer westlich von Lochwiller.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Jacques-le-Majeur, datiert auf das Jahr 1756.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
260 268 281 322 341 345 372 443

Erdwärmebohrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine misslungene Erdwärmebohrung, bei welcher eine undurchlässige Tonschicht in 100 Metern Tiefe durchbohrt wurde, dringt Grundwasser in weiche Gesteinsschichten vor, reagiert dort chemisch mit Calciumsulfat zu Gips, welcher sich ausdehnt und die Oberfläche dadurch anhebt. Es kommt zu Rissen an Gebäudefassaden und zu eingesunkenen Straßen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lochwiller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. n24.de: Nach Erdwärme-Bohrung: Französisches Dorf bricht auseinander, abgerufen am 16. Juli 2003