Rimsdorf

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Rimsdorf
Wappen von Rimsdorf
Rimsdorf (Frankreich)
Rimsdorf
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Ingwiller
Gemeindeverband Alsace Bossue
Koordinaten 48° 56′ N, 7° 8′ OKoordinaten: 48° 56′ N, 7° 8′ O
Höhe 225–352 m
Fläche 6,07 km2
Einwohner 316 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 52 Einw./km2
Postleitzahl 67260
INSEE-Code

Rimsdorf ist eine französische Gemeinde mit 316 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Saverne und zum Kanton Ingwiller.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rimsdorf im Krummen Elsass liegt auf einem Höhenrücken, der das Saartal im Westen vom Einzugsbereich der Eichel im Osten trennt. Auf dem Gebiet der Gemeinde entspringt der Metzlachgraben als direkter Saar-Zufluss, östlich des Dorfkerns der Hoellgraben, ein Nebenfluss der Eichel. Ein Drittel des 6,07 km² umfassenden Gemeindegebietes gehört zum Waldgebiet Forêt domaniale de Sarre-Union (früher: Bannholz), der größte Teil des sanft hügeligen Gebietes besteht aus Weiden und Äckern.

Nachbargemeinden von Rimsdorf sind Domfessel im Nordosten, Mackwiller im Osten, Thal-Drulingen und Burbach im Süden, Sarrewerden im Westen sowie Sarre-Union im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rimsdorf gehörte den Grafen von Sarrewerden, von 1745 bis zur Französischen Revolution 1789 zum Haus Nassau-Weilburg.

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirche wurde durch eine 1960 fertiggestellte moderne Kirche ersetzt.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine schrägrechte silberne Wolfsangel mit Querstrebe.“

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 242 249 230 253 251 258 262 316

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Einwohnerzahl Rimsdorfs annähernd konstant geblieben.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine Rolle in Rimsdorf (Getreideanbau, Schweinehaltung). Des Weiteren ist ein Sägewerk in der Gemeinde ansässig. Einige Einwohner sind Pendler in die nahen Industriegebiete der Stadt Sarre-Union.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet Rimsdorfs führt in Nord-Süd-Richtung die Autobahn Paris-Straßburg mit dem Anschluss Sarre-Union, einen Kilometer südlich des Dorfkerns gelegen. Die zur Autobahn parallel verlaufende Nationalstraße 61 (Saarbrücken-Phalsbourg) tangiert den Süden der Gemeinde. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Sarralbe und Diemeringen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Hein: „Das Krumme Elsaß und seine Dörfer“, Band 44, Köln 1982

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rimsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.actuacity.com
  2. rootsweb.ancestry.com