Siemens Gamesa

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Siemens Gamesa Renewable Energy S.A.

Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN ES0143416115
Gründung 28. Januar 1976[1]
Sitz Zamudio, Spanien Spanien
Leitung Jochen Eickholt, CEO
Mitarbeiterzahl 26.000[2]
Umsatz 10,198 Mrd. Euro
Branche Erneuerbare Energien
Website www.siemensgamesa.com
Stand: 31. Dezember 2021
Zamudio – Wissenschafts- und Technologiepark von Bizkaia, Sitz der Gamesa Corporación Tecnológica

Siemens Gamesa Renewable Energy (Abkürzung Siemens Gamesa oder SGRE) ist ein international tätiger und börsennotierter Hersteller von Windkraftanlagen mit Sitz in Zamudio bei Bilbao in der nordspanischen Provinz Vizcaya. Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen von Siemens Energy. Es entstand im April 2017 durch die Umbenennung der Gamesa Corporación Tecnológica S.A. nach deren Fusion mit dem damaligen Bereich Windenergie von Siemens. Siemens Gamesa gehört neben Vestas, Goldwind und GE Wind zu den größten Produzenten von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen weltweit.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siemens Wind Power entstand aus den ehemaligen Firmen Bonus Energy A/S (Brande, Dänemark, 1980 als Danregn Vindkraft A/S gegründet), und AN Windenergie GmbH (Bremen). Bonus Energy A/S wurde von Siemens im Oktober 2004 gekauft,[3] der Preis lag schätzungsweise zwischen 250 bis 400 Millionen US-Dollar (1,5 bis 2,5 Milliarden dänische Kronen).[4] Bonus machte damals mit 750 Mitarbeitern einen Umsatz von 300 Millionen Euro. Im November 2005 wurde der Geschäftsbereich durch den Kauf des AN Windenergie GmbH erweitert.[5] Diese Firma war seit 1989 Kooperationspartner und Lizenznehmer von Bonus Energy in Deutschland und vertrieb hier die Anlagentypen des dänischen Partners unter der Bezeichnung AN Bonus.

Ende 2011 vereinbarten Siemens und Shanghai Electric eine strategische Zusammenarbeit, um China als weltweit größten Markt für Windenergie besser bedienen zu können. Die Zusammenarbeit wurde 2015 auf eine Lizenzpartnerschaft reduziert.[6] 2021 wurde der vollständige Marktrückzug aus China angekündigt.[7]

Im Juli 2012 schlossen Siemens und der dänische Energiekonzern Dong Energy einen Rahmenvertrag über 300 direkt angetriebene Windenergieanlagen, die zwischen 2014 und 2017 in Offshore-Windparks in Großbritannien errichtet wurden.[8] Die Anlagen kommen u. a. im Offshore-Windpark Westermost Rough und Offshore-Windpark Race Bank zum Einsatz.

Im Dezember 2013 erhielt Siemens Wind Power den größten Auftrag, der bis dato in der Onshore-Windbranche vergeben wurde. Das US-Energieunternehmen MidAmerican bestellte für fünf Windparks insgesamt 448 Anlagen des Typs SWT-2.3-108 mit einer Gesamtleistung von 1050 MW.[9]

Nach der Ankündigung im Juli 2015, in Cuxhaven ein Produktionswerk für Gondeln, Generatoren und Naben für Offshore-Windkraftanlagen bauen zu wollen,[10] investierte Siemens ca. 200 Mio. Euro in die Fertigungseinrichtung, in der bis zu 1000 Arbeiter beschäftigt werden sollen.[11] Am 12. Juli 2017 wurde die Produktion aufgenommen.[12] Im November 2020 wurde die 500. Turbine, eine SG 8.0-167 DD für den britischen Offshore-Windpark Hornsea gefertigt. Die passenden Rotorblätter werden im ebenfalls neuen Werk im britischen Hull produziert.[13] Zur Fertigung der Rotorblätter für die Märkte in Afrika, dem Mittleren Osten und Europa investierte Siemens weitere 100 Mio. Euro in eine neue Fabrik in der marokkanischen Stadt Tanger.

Im Juni 2016 wurde bekannt, dass sich der spanische Windenergieanlagenhersteller Gamesa und Siemens grundsätzlich auf eine Fusion ihrer Windenergie-Geschäfte geeinigt haben.[14] Abgeschlossen wurde die Fusion zwischen Gamesa und Siemens Wind Power zum 3. April 2017, indem Siemens 59 % der Geschäftsanteile an Gamesa übernommen hat.[15] Der Hauptsitz und die Zentrale für die Onshore-Aktivitäten werden in Spanien gebündelt. Die Offshore-Aktivitäten bleiben an den bisher von Siemens Wind Power genutzten Standorten in Hamburg und Vejle.

Die Adwen-Serie, ein 2015 entstandenes Joint-Venture aus AREVA Wind (ehemals Multibrid) und Gamesa für Offshore-Windenergieanlagen mit Sitz in Bremerhaven, gab Siemens Gamesa zugunsten der getriebelosen Siemens-Technologie im Herbst 2017 auf.[16]

Gemessen an der neu installierten Leistung von 5740 Megawatt[17] war Siemens Gamesa im Jahr 2020 nach GE Wind Energy, Goldwind, Vestas und Envision weltweit der fünftgrößte Hersteller bei Onshore-Windkraftanlagen (2019: 5490 MW[18], 2018: 4080 MW[19], 2017: 6800 MW[20]). Vor ihrer Fusion installierten Siemens 2100 MW und Gamesa 3700 MW im Jahr 2016.[21] Im Offshore-Bereich war Siemens Gamesa im Jahr 2020, wie in den Vorjahren, Weltmarktführer.

2019 hat Siemens Gamesa die Projektentwicklungsgesellschaft Gamesa Energie Deutschland GmbH mit Sitz in Oldenburg an enercity verkauft.[22] Im Oktober 2019 erfolgte eine vertragliche Einigung über den Kauf einiger Geschäftsteile des insolventen Wettbewerbers Senvion für insgesamt 200 Mio. Euro: europäisches Service-Geschäft für Onshore-Windenergieanlagen, gesamtes geistiges Eigentum und die Onshore-Rotorblatt-Produktion in Vagos (Portugal).[23]

Der Siemens-Aufsichtsrat hat dem Kauf eines Aktienpakets von 8,1 Prozent an Siemens Gamesa in seiner regulären Sitzung am 4. Februar 2020 zugestimmt und Siemens hat alle von Iberdrola gehaltenen Anteile zum Kaufpreis von 20,00 Euro pro Aktie übernommen, das entspricht einem Gesamtbetrag in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Alle Rechtsstreitigkeiten zwischen Iberdrola und Siemens werden beigelegt.[24]

Für den aufstrebenden Asien-Pazifik-Markt (außer China) wurde im Sommer 2021 eine neue Fabrik für Offshore-Turbinen in Taichung eröffnet.[25]

Zur Erfüllung von Local-Content-Klauseln baute Siemens Gamesa ein neues Produktionswerk im französischen Port du Havre. Dort werden seit 2022 Turbinen und Rotorblätter für die französischen Offshore-Windparks im Ärmelkanal gefertigt.[26]

Unternehmensausblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2021 gab der Hersteller bekannt, er habe die ersten vollständig recycelbaren Rotorblätter produziert. Erreicht wurde dies durch die Verwendung eines neuen Harzes bei der Rotorblattproduktion, das es im Gegensatz zu bisher verwendeten Harzen ermöglicht, alle Rotorblattbestandteile nach Ende der Nutzungsdauer durch Lösen in einer leichten Säure wieder voneinander zu trennen. Anschließend könnten diese wiederverwendet werden. Die ersten Rotorblätter dieser Art mit einer Länge von 81 m sind im deutschen Offshore-Windpark Kaskasi und in Frankreich vorgesehen.[27]

Für Offshore-Windparks in den Vereinigten Staaten von Amerika plant Siemens Gamesa ein neues Rotorblatt-Produktionswerk am Seehafen von Portsmouth (Virginia).[28]

Anteilseigner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anteil Anteilseigner
67,1 % Siemens Energy
32,9 % Streubesitz

Stand: 17. Februar 2020[29]

Antriebskonzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Windkraftanlagen mit Siemens-Technologie greifen auf zwei unterschiedliche Antriebskonzepte zurück: Mit Unternehmenskauf der Bonus Energy A/S wurde ursprünglich eine konventionelle Antriebstechnologie bestehend aus einem Antriebsstrang mit Getriebe übernommen. Das Getriebe wandelt das Drehmoment der Hauptwelle in eine hohe Rotationsgeschwindigkeit um, die den Asynchrongenerator antreibt.

2008 begann Siemens mit der Erprobung einer eigenen getriebelosen Antriebstechnologie, bei der ein Synchrongenerator mit Permanenterregung vom Rotor direkt angetrieben wird. Der Generator besteht aus dem Rotor in Form eines Zylinders, an dessen Innenseite die Magnete sitzen. Die Magnete umkreisen den feststehenden Stator.[30] Die Verwendung von Permanentmagneten erlaubt eine einfachere und kompaktere Konstruktion des Generators ohne elektrische Erregung, dessen Steuerung und Schleifringe. In Permanentmagneten werden allerdings zum Teil Metalle der Seltenen Erden eingesetzt. Siemens arbeitet an Strategien zur effizienteren Nutzung, Wiederverwertung und Substitution dieser Materialien.

Die erste marktfähige getriebelose Windenergieanlage von Siemens, eine SWT-3.0-101, wurde 2010 errichtet. Verglichen mit der Getriebe-Turbine SWT-2.3-101 bietet die SWT-3.0-101 25 % mehr Leistung bei geringerem Gewicht und halbierter Komponentenzahl.

Im Dezember 2012 errichtete Siemens den Prototyp der SWT-4.0-130, eine Weiterentwicklung der SWT-3.6-120, im Windkraftanlagentestfeld Østerild, wobei zunächst noch der 120-Meter-Rotor der als technische Basis dienenden Turbine zum Einsatz kam. Die Anlage, die bei einem Rotordurchmesser von 130 m über eine Nennleistung von 4 MW verfügt, wurde seit 2015 in Serie gefertigt. Hauptprodukt im Offshore-Sektor ist die D7-Plattform, die schrittweise weiterentwickelt wird und bis in die 2020er Jahre gefertigt werden soll. Bis 2020 erwartete Siemens dadurch eine Kostensenkung der Offshore-Windenergie auf 100 Euro/MWh. Mit einer neuen Anlagengeneration in der Leistungsklasse von ca. 10 MW sollen sich die Offshore-Stromgestehungskosten inklusive Netzanschluss bis 2025 auf etwa 80 Euro/MWh reduzieren.[31] Anfang 2019 wurde mit dem Anlagentyp SG 10.0-193 DD die Weiterentwicklung des getriebelosen Direktantriebs für den Offshore-Einsatz vorgestellt.[32]

Windenergieanlagen an Land (onshore)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Siemens Gamesa[33]

2.X-Plattform mit Getriebe
Anlagentyp SG 2.9-129
IEC-Windklasse S
Nennleistung (kW) 2900
Rotordurchmesser (m) 129
überstrichene Fläche (m²) 13070
Umdrehungen pro Minute 12,5
Blattlänge (m) 63,5
Nabenhöhe (m) 87
3.X-Plattform mit Getriebe
Anlagentyp SG 3.4-132 SG 3.4-145
IEC-Windklasse IA/IIA III/S
Nennleistung (kW) 3000–3750 3400–5000
Rotordurchmesser (m) 132 145
überstrichene Fläche (m²) 13,658 16.513
Blattlänge (m) 64,5 71
Nabenhöhe (m) 84–114 100,5–127,5
4.X-Plattform mit Getriebe
Anlagentyp SG 5.0-132 SG 5.0-145 SG 4.7-155
IEC-Windklasse IA IIB IIIB
Nennleistung (kW) 4000–5000 4000–5200 4000–5000
Rotordurchmesser (m) 132 145 155
überstrichene Fläche (m²) 13.685 16.513 18.868
Nabenhöhe (m) 84 90–127,5 90–120,5

Der Prototyp der SG 5.0-145 wurde Mitte 2019 mit 107,5 Meter Nabenhöhe im spanischen Windkraftanlagentestfeld Aláiz (Navarra) errichtet.[34]

Die ersten drei SG 5.0-132 wurden Mitte 2020 in der Struer Kommune aufgebaut. In einem Repowering werden dort drei Bonus-Anlagen mit je 1 MW aus 1999 ersetzt. Es ist der zweite dänische Windpark an Land, der ohne subventionierte Einspeisevergütung auskommt.[35]

5.X-Plattform mit Getriebe
Anlagentyp SG 6.6-155 SG 6.6-170
IEC-Windklasse IIA/IIB S/IIIA/IIIB
Nennleistung (kW) 5600–6600 5600–6600
Rotordurchmesser (m) 155 170
überstrichene Fläche (m²) 18.869 22.697
Nabenhöhe (m) 90–165 100–165

Der Prototyp der SG 5.8-155 wurde 2021 im spanischen Windkraftanlagentestfeld Aláiz errichtet. Die ersten beiden SG 6.6-155 in Deutschland mit einer Leistung von 6,6 MW werden im schleswig-holsteinischen Nortorf errichtet.[36][37]

Der Prototyp der SG 6.6-170 ist 2021 im Windanlagentestfeld Høvsøre errichtet worden.[38]

SWT-DD-130 im Windpark Silberberg
Plattform mit Direktantrieb
Anlagentyp SWT-DD-120 SWT-DD-130
IEC-Windklasse IA/S/T IB
Rotordurchmesser (m) 120 130
Nennleistung (kW) 3900–4300 3900–4300
Blattlänge (m) 58,6 63
überstrichene Fläche (m²) 11310 13300
Nabenhöhe (m) 75–155 85–165

Der Prototyp der SWT-DD-130 mit 3,7 MW wurde Ende 2016 im Windtestfeld Nord in Südermarsch errichtet.[39] Für den Offshore-Windpark Fryslân in Küstennähe sollen 89 SWT-DD-130 mit einer Leistung von je 4,3 MW (382,7 MW Gesamtleistung) geliefert werden.

2015 wurde die SWT-3.3-130 zur „Windkraftanlage des Jahres“ in der Kategorie „Onshore-Anlagen 3MW-plus“ gewählt.[40]

Im März 2017 wurde der Prototyp der speziell für Schwachwindstandorte konzipierten SWT-3.15-142 im dänischen Drantum in der Ikast-Brande Kommune errichtet. Die Anlage, die mit Nabenhöhen bis 165 Meter erhältlich war, kann laut Siemens auf Standorten mit niedrigen 6 m/s mittlerer Jahreswindgeschwindigkeit ein Regelarbeitsvermögen von ca. 10 Mio. kWh pro Jahr liefern.[41] Die erste Anlage dieses Typs in Deutschland wurde im Oktober 2017 in Vetschau/Spreewald in Betrieb genommen.[42]

Windenergieanlagen auf See (offshore)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende internationale Offshore-Windparks mit Siemens-Gamesa-Turbinen sind z. B. die Windparks Walney, Gwynt y Môr, Greater Gabbard, London Array und Anholt. In Deutschland kommen Siemens-Windkraftanlagen z. B. bei den Offshore-Windparks Riffgat, Meerwind und Borkum Riffgrund zum Einsatz.

Anlagentyp SWT-6.0-154 SWT-7.0-154 SG 8.0-167 DD SG 10.0-193 DD SG 11.0-200 DD SG 14-222 DD SG 14-236 DD
IEC-Windklasse IA IB IB/S IB/S S I/S I/S
Rotordurchmesser (m) 154 154 167 193 200 222 236
Nennleistung (kW) 6000 7000 8000–8600 10000–11000 11000 14000–15000 14000–15000
Blattlänge (m) 75 75 81,4 94 97 108 115
überstrichene Fläche (m²) 18600 18600 21900 29300 31400 39000 43500
Serienproduktionsstart 2014 2017 2020 2022 2022 2024 2024

Im Jahr 2013 wurde die SWT-6.0-154 vom Fachmagazin Windpower Monthly zur Windkraftanlage des Jahres in der Kategorie Anlagen 3,6MW-plus gewählt.[43] Bereits 2015 wurde der Offshore-Windpark Westermost Rough mit 35 Anlagen des Typs SWT-6.0-154 ausgestattet. 2017 folgten dann die Projekte Offshore-Windpark Gode Wind I und Offshore-Windpark Gode Wind II.

Die SWT-7.0-154 wurde 2015 und 2016 als Windkraftanlage des Jahres in der Kategorie Offshore ausgezeichnet.[44][45] Anfang 2018 wurde der Offshore-Windpark Nissum Breding mit den ersten Offshore-Turbinen des Typs SWT-7.0-154 in Betrieb genommen. Im selben Jahr wurden die Offshore-Windparks Race Bank und Galloper in Betrieb genommen.

Der Prototyp der SG 8.0-167 DD wurde 2018 hinsichtlich Generator-Leistungsfähigkeit und Netzverträglichkeit durch das Fraunhofer IWES getestet.[46] Ein Prototyp wurde 2018 im Windkraftanlagentestfeld Østerild aufgestellt. Der Anlagentyp wurde 2018 als „Windkraftanlage des Jahres“ in der Kategorie „Offshore“ ausgezeichnet.[47] Der niederländische Offshore-Windpark Borssele mit 94 Anlagen ist das erste kommerzielle Projekt und wurde 2020 errichtet.

Die SG 10.0-193 DD wurde Ende 2019 durch den TÜV Nord zertifiziert.[48]

140 Einheiten der SG 11.0-200 DD sind im Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid in den Niederlanden geplant.[49] Der Prototyp der Anlage wurde im Windkraftanlagentestfeld Østerild aufgestellt. Die Serienproduktion lief im Januar 2022 an.[50]

Die SG 14-222 DD wurde 2021 als Windkraftanlage des Jahres in der Kategorie Offshore ausgezeichnet.[51] 100 Maschinen dieses Typs hat RWE Renewables für das Teilprojekt Sofia im Offshore-Windpark Dogger Bank bestellt.[52]

Frühere Anlagentypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AN Bonus-Anlagentypen (Beispiele)
Anlagentyp Anwendung Rotordurchmesser (m) Nennleistung (kW) Blattlänge (m) überstrichene Fläche (m²) Technologie Bild
AN Bonus 150/30 onshore 30 150 15 707 Getriebe
AN Bonus 300/33 onshore 33 300 16,5 855 Getriebe
AN Bonus 450/37 onshore 37 450 18,5 1075 Getriebe AN Bonus 450-37 in Börgerende-Rethwisch.jpg
AN Bonus 600/41 onshore 41 600 20,5 1320 Getriebe
AN Bonus 600/44 onshore 44 600 22 1521 Getriebe WP Freiensteinau5.JPG
AN Bonus 1000/54 onshore 54 1000 27 2290 Getriebe Dorfkapelle Adelshofen-e.jpg
AN Bonus 1300/62 onshore 62 1300 31 3019 Getriebe Windkraft1.jpg
AN Bonus 2000/76 onshore 76 2000 38 4536 Getriebe Smøla vindpark 1.jpg
AN Bonus 2300/82 onshore 82 2300 41 5281 Getriebe
Siemens D7-Plattform
Anlagentyp Anwendung Rotordurchmesser (m) Nennleistung (kW) Blattlänge (m) überstrichene Fläche (m²) Technologie
SWT-6.0-120 offshore 120 6000 59 11.300 Direktantrieb
SWT-8.0-154 offshore 154 8000 75 18.600 Direktantrieb
Anlagentyp Anwendung Rotordurchmesser (m) Nennleistung (kW) Blattlänge (m) überstrichene Fläche (m²) Technologie Bild
SWT-2.3-82 VS onshore 82,4 2300 40 5300 Getriebe
SWT-2.3-93 onshore/offshore 93 2300 45 6800 Getriebe Wildorado Wind Ranch, Oldham County, TX IMG 4919.JPG
SWT-2.3-113 onshore 113 2300 55 10.000 Direktantrieb Siemens SWT-2.3-113.jpg
SWT-2.3-101 onshore 101 2300 49 8000 Getriebe Vindmolle, Nordland Norge (3).jpg
SWT-2.3-108 onshore 108 2300 53 9160 Getriebe
SWT-2.625-120 onshore 120 2625 59 11.310 Getriebe
SG 2.1-114 onshore 114 2100 56 10.207 Getriebe Siemens Gamesa SG 2.0-114.jpg
SG 2.2-122 onshore 122 2200 60 11.690 Getriebe
SG 2.6-114 onshore 114 2625 56 10.207 Getriebe
SWT-3.0-108 offshore 108 3000 53 9160 Direktantrieb Windpark Westermeerwind southern part NL 2017.jpg
SWT-3.0-101 onshore 101 3000 49 8000 Direktantrieb
SWT-3.0-113 onshore 113 3000 55 10.000 Direktantrieb Siemens SWT-3.0-113 (1).jpg
SWT-3.2-101 onshore 101 3200 49 8000 Direktantrieb
SWT-3.4-101 onshore 101 3400 49 8000 Direktantrieb
SWT-3.2-108 onshore 108 3200 53 9144 Direktantrieb
SWT-3.4-108 onshore 108 3400 53 9144 Direktantrieb
SWT-3.2-113 onshore 113 3200 55 10.000 Direktantrieb
SWT-3.6-107 offshore 107 3600 52 9000 Getriebe Walney Offshore Windfarm - geograph.org.uk - 2391702.jpg
SWT-3.6-120 offshore 120 3600 59 11.300 Getriebe Danish wind turbine.JPG
SWT-4.0-120 offshore 120 4000 59 11.300 Getriebe
SWT-4.0-130 offshore 130 4000 63 13.300 Getriebe ØsterildTestcenter.JPG
SWT-DD-142 onshore 142 3500-4100 69,3 15.800 Direktantrieb Siemens SWT-DD-142.jpg

SG 2.1-114: Im Dezember 2014 wurde die speziell für Schwachwindstandorte konzipierte Windkraftanlage Gamesa G114-2.0MW von dem Fachmagazin Windpower Monthly zur Windkraftanlage des Jahres in der Kategorie „Onshore-Turbinen bis 2,9 MW“ ausgezeichnet.[53]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gamesa Corporación Tecnológica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Siemens Wind Power – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.infocif.es/ficha-empresa/siemens-gamesa-renewable-energy-sa
  2. Annual Report 2021. Siemens Gamesa, 2022, abgerufen am 15. April 2022.
  3. Siemens kauft dänischen Windkraftanlagen-Bauer Bonus Energy. In: Handelsblatt. 20. Oktober 2004, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  4. Wind turbine concern Bonus Energy is up for sale. Udenrigsministeriet, archiviert vom Original am 25. Juni 2004; abgerufen am 20. Dezember 2017 (englisch).
  5. Füllhorn in Österreich. In: Manager Magazin. 3. November 2005, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  6. Siemens ends Shanghai Electric wind JVs, agrees licence deals. In: RECHARGE. Abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  7. Bernd Ziesemer: Schlechte Karten für Siemens Gamesa. In: Capital. 6. September 2021, abgerufen am 15. September 2021.
  8. Siemens baut riesigen Windpark in Großbritannien. In: Die Welt. 19. Juli 2012, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  9. "Meilenstein" mit Milliardenwert - Siemens feiert Windkraft-Rekordauftrag. In: n-tv. 16. Dezember 2013, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  10. Siemens baut Windkraft-Fabrik in Cuxhaven – bis zu 1000 neue Jobs. Focus, 5. August 2015; abgerufen am 5. August 2015
  11. Siemens baut 200-Millionen-Werk in Cuxhaven. In: NDR. Abgerufen am 17. März 2016.
  12. Thomas Sassen: Siemens startet Produktion in Cuxhaven. In: Cuxhavener Nachrichten. 10. August 2017, abgerufen am 3. Januar 2018.
  13. Siemens eröffnet neues Werk für Rotorblätter für Windturbinen im britischen Hull. In: Windkraft-Journal. 11. Januar 2017, abgerufen am 13. April 2017.
  14. Siemens und Gamesa wollen Windgeschäfte fusionieren und führenden Windkraftanbieter schaffen. In: siemens.com. Abgerufen am 20. Juni 2016.
  15. Siemens-Übernahme beschert Gamesa-Aktionären satte Dividende. In: IWR. 5. April 2017, abgerufen am 13. April 2017.
  16. Siemens Gamesa liefert Direktantriebsanlagen nach Frankreich und nimmt Adwen-Typ aus Sortiment. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin. 21. September 2017, abgerufen am 2. Dezember 2017.
  17. Global Wind Industry Had a Record, Near 100GW, Year as GE, Goldwind Took Lead From Vestas. In: Bloomberg New Energy Finance. Abgerufen am 15. September 2021 (englisch).
  18. Vestas Still Rules Turbine Market, But Challengers Are Closing In. In: Bloomberg New Energy Finance. Abgerufen am 5. März 2020 (englisch).
  19. Vestas Leads Break-Away Group of Big Four Turbine Makers. In: Bloomberg New Energy Finance. Abgerufen am 14. Februar 2019 (englisch).
  20. Vestas Keeps Lead in Onshore Wind, Siemens Gamesa Narrows Gap. In: Bloomberg New Energy Finance. Abgerufen am 26. Februar 2018 (englisch).
  21. Vestas wieder Windweltmeister – Nordex erobert Top-10-Position. In: IWR. Abgerufen am 27. Februar 2017.
  22. Enercity übernimmt Windkraft-Tochter von Siemens Gamesa. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 16. Oktober 2019.
  23. Verkauf von Senvion-Teilen ist beschlossene Sache. In: Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 21. Oktober 2019.
  24. Siemens übernimmt alle Siemens Gamesa Renewable Energy-Anteile von Iberdrola. In: siemens.com. 4. Februar 2020, abgerufen am 10. September 2020.
  25. Siemens Gamesa beginnt Montage von Windturbinen in Taichung. In: Radio Taiwan International. 3. August 2021, abgerufen am 15. September 2021.
  26. Siemens Gamesa startet neues Werk in Le Havre, Frankreich, für Offshore-Windturbinen. In: windkraft-journal.de. 30. März 2022, abgerufen am 31. März 2022.
  27. Siemens Gamesa ‘produces first fully recyclable offshore wind turbine blades’. In: Windpower Monthly, 7. September 2021. Abgerufen am 8. September 2021.
  28. Siemens Gamesa plant erstes Werk für Offshore-Windturbinenblätter in den USA. In: it-times.de. 21. Oktober 2021, abgerufen am 13. November 2021.
  29. Iberdrola verkauft alle SGRE-Anteile an die Siemens AG. In: windmesse.de. 10. Februar 2020, abgerufen am 10. September 2020.
  30. Windkraft ohne Umweg. In: Technology Review. Verlag Heinz Heise, 29. April 2010, abgerufen am 12. April 2017.
  31. Siemens teases a 10MW+ turbine. In: Windpower Monthly. Abgerufen am 22. Juni 2016 (englisch).
  32. Siemens Gamesa und GE stellen neue Superturbinen auf. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin. Abgerufen am 17. Januar 2019.
  33. Siemens Gamesa / Products and services. In: siemensgamesa.com. Abgerufen am 29. April 2019 (englisch).
  34. Siemens Gamesa: First SG 4.5-145 prototype: the installation story auf YouTube, 5. Juli 2019, abgerufen am 24. September 2019.
  35. Subsidy-Free Onshore Wind Farm Will Host First Siemens Gamesa 5-MW Turbines. In: powermag.com. Abgerufen am 19. Dezember 2019 (englisch).
  36. Die leistungsstärkste Onshore-Windkraftanlage der Welt feiert Deutschlandpremiere. In: windkraft-journal.de. 23. März 2021, abgerufen am 28. März 2021.
  37. Wilstermarsch: Fundamente für die leistungsstärksten Windräder. In: ndr.de. 7. Dezember 2021, abgerufen am 11. Dezember 2021.
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