Liste der Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten

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Siegel des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten

Diese Liste der Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten enthält alle Personen, die einmal das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten ausgeübt haben.

Hintergründe[Bearbeiten]

Es gab in der Geschichte der USA insgesamt 18 Phasen (Stand 2014), in denen das Amt des Vizepräsidenten unbesetzt gewesen war:

  • 7 mal verstarb der Vizepräsident während seiner Zeit im Amt.
  • 2 mal trat ein Vizepräsident zurück (Calhoun und Agnew).
  • 9 mal rückte ein Vizepräsident in das Amt des Präsidenten auf (acht Präsidenten starben im Amt – vier davon wurden getötet – und einer trat zurück).

Die ersten 16 Male blieb das Amt des Vizepräsidenten bis zur nächsten Wahl, das heißt die gesamte noch verbleibende Amtszeit, unbesetzt. Es gab keine im Gesetz verankerte Handhabe für einen solchen Fall. Diese brachte erst die Verabschiedung des 25. Verfassungszusatzes im Jahr 1967. Erstmals zum Einsatz kam dieser beim Rücktritt Spiro Agnews im Jahr 1973. Nach einer knapp zwei Monate dauernden Vakanz ernannte Präsident Richard Nixon Gerald Ford zu seinem neuen Vizepräsidenten. Im darauf folgenden Jahr kam der Zusatzartikel gleich zum zweiten und seither letzten Mal in der Geschichte der USA zur Wirkung, als Nixon nun selbst vom Amt des Präsidenten zurücktrat, Gerald Ford nachrückte und das Vizepräsidentenamt in derselben Amtszeit ein zweites Mal frei wurde. Nach einer diesmal vier Monate dauernden Vakanz berief der neue Präsident Nelson Rockefeller in das Amt des Vizepräsidenten.

Liste[Bearbeiten]

Zur besseren Übersicht ist die Liste in drei große Abschnitte unterteilt, welche sich an der Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten orientiert:

  • Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Bürgerkrieg (1789 bis 1861)
  • Vom Bürgerkrieg bis zum Zweiten Weltkrieg (1861 bis 1945)
  • Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg (ab 1945)

Die Farben in der ersten Spalte und in der Spalte der Präsidenten stehen für die Parteizugehörigkeit der jeweiligen Person; eine Farblegende findet sich am Ende der Tabelle. Der Abstand zwischen zwei Wahlen in der Spalte „Wahl“ ist jeweils eine vierjährige Amtszeit (mit Ausnahme der ersten von 1789 bis 1792). Die 9 fett hervorgehobenen Präsidenten waren vorher Vizepräsident.

Während des Bürgerkrieges war Alexander Hamilton Stephens von 1861 bis 1865 Vizepräsident der Konföderierten Staaten von Amerika; er wird nicht als Vizepräsident der Vereinigten Staaten gezählt.


Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Bürgerkrieg (1789 bis 1861)[Bearbeiten]

Nr. Bild Name Wahl Zeit im Amt Anmerkung Präsident
01 John Adams 3x4.jpg
John Adams
(1735–1826)
1789 21. April 1789 – 4. März 1797 John Adams war der Vater des 6. Präsidenten, John Quincy Adams.
(Eine Föderalistische Partei gab es erst seit 1791, die engl. Wikipedia spricht gar von 1794. Davor war John Adams quasi parteilos.)
Nach seiner Amtszeit wurde er zum Präsidenten gewählt.
George Washington
1. 1792
2.
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Thomas Jefferson
(1743–1826)
1796 4. März 1797 – 4. März 1801 Jeffersons Bild ziert die Zwei-Dollar-Note und die Fünf-Cent-Münze (siehe auch: US-Dollar).
Nach seiner Amtszeit wurde er zum Präsidenten gewählt.
John
Adams
3.
03 Aaron Burr 3x4.jpg
Aaron Burr
(1756–1836)
1800 4. März 1801 – 4. März 1805 War von 1791 bis 1797 US-Senator für den Staat New York. Thomas
Jefferson
4.
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George Clinton †
(1739–1812)
1804 4. März 1805 – 20. April 1812 War von 1777 bis 1795 der erste Gouverneur von New York nach der Unabhängigkeitserklärung. Erster im Amt verstorbener Vizepräsident.
1808 James
Madison
Vakant 20. April 1812 – 4. März 1813
5.
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Elbridge Gerry †
(1744–1814)
1812 4. März 1813 – 23. Nov. 1814 Im Amt verstorben. War von 1810 bis 1812 Gouverneur des Staates Massachusetts.
Vakant 23. Nov. 1814 – 4. März 1817
6.
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Daniel D. Tompkins
(1774–1825)
1816 4. März 1817 – 4. März 1825 War von 1807 bis 1817 Gouverneur des Staates New York. Tompkins County, der Tompkins Square Park in Manhattan und die Stadt Tompkins sind nach ihm benannt. James
Monroe
1820
7.
John C Calhoun by Mathew Brady, March 1849-crop.jpg
John C. Calhoun Ø
(1782–1850)
1824 4. März 1825 – 28. Dez. 1832 War von 1832 bis 1843 und von 1845 bis 1850 US-Senator für South Carolina. Erster, der vom Amt des Vizepräsidenten zurücktrat (siehe auch: Nullifikationskrise). John Quincy
Adams
1828
Andrew
Jackson
Vakant 28. Dez. 1832 – 4. März 1833
8.
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Martin Van Buren
(1782–1862)
1832 4. März 1833 – 4. März 1837 War von 1821 bis 1829 US-Senator für den Staat New York und 1829 Gouverneur des Staates.
Nach seiner Amtszeit wurde er zum Präsidenten gewählt. Martin Van Buren war für 152 Jahre damit der letzte Vizepräsident, dem dies gelang. Mit George Bush gelang dies erst 1989 einem Vizepräsidenten wieder.
9.
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Richard Mentor Johnson
(1780–1850)
1836 4. März 1837 – 4. März 1841 War von 1819 bis 1829 US-Senator für den Staat Kentucky. Einziger Vizepräsident, der vom Senat gewählt wurde, da er bei der Präsidentschaftswahl 1836 keine Mehrheit im Electoral College erhielt. Martin
Van Buren
10.
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John Tyler ↗
(1790–1862)
1840 4. März 1841 – 4. April 1841 Mit 31 Tagen ist dies die kürzeste Amtszeit eines Vizepräsidenten in der bisherigen Geschichte der USA. Er war der erste Vizepräsident, der durch den Tod des Präsidenten selbst zu diesem Amt kam. William Henry Harrison
Vakant 4. April 1841 – 4. März 1845 John
Tyler
11.
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George M. Dallas
(1792–1864)
1844 4. März 1845 – 4. März 1849 War von 1831 bis 1833 US-Senator für Pennsylvania. Die Stadt Dallas im Bundesstaat Texas wurde nach ihm benannt. James K.
Polk
12.
MillardFillmore1857.png
Millard Fillmore ↗
(1800–1874)
1848 4. März 1849 – 9. Juli 1850 Durch den Tod des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf. Zachary
Taylor
Vakant 9. Juli 1850 – 4. März 1853 Millard
Fillmore
13.
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William R. King †
(1786–1853)
1852 4. März 1853 – 18. April 1853 War von 1819 bis 1844 und von 1848 bis 1852 US-Senator für Alabama. Starb am 18. April nach 45 Tagen im Amt, ohne auch nur eine Amtshandlung vorgenommen zu haben. Franklin Pierce
Vakant 18. April 1853 – 4. März 1857
14.
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John C. Breckinridge
(1821–1875)
1856 4. März 1857 – 4. März 1861 War mit einem Alter von 36 Jahren, 1 Monat und 11 Tagen der jüngste Vizepräsident in der bisherigen Geschichte der USA. Breckinridge war nach seiner Amtszeit als Vizepräsident 1861 kurzzeitig US-Senator für Kentucky und 1865 Kriegsminister der Konföderierten Staaten. James Buchanan

Vom Bürgerkrieg bis zum Zweiten Weltkrieg (1861 bis 1945)[Bearbeiten]

Nr. Bild Name Wahl Zeit im Amt Anmerkung Präsident
15.
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Hannibal Hamlin
(1809–1891)
1860 4. März 1861 – 4. März 1865 War 1860 kurzzeitig erster republikanischer Gouverneur von Maine. Abraham
Lincoln
16.
16 Andrew Johnson 3x4.jpg
Andrew Johnson ↗
(1808–1875)
1864 4. März 1865 – 15. April 1865 Johnson war von 1853 bis 1857 und 1862–1865 Gouverneur von Tennessee, außerdem war er von 1857 bis 1862 und 1875 US-Senator für diesen Staat.
Durch die Ermordung des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.
Vakant 15. April 1865 – 4. März 1869 Andrew Johnson
17.
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Schuyler Colfax
(1823–1885)
1868 4. März 1869 – 4. März 1873 War von 1863 bis 1869 Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Ulysses S. Grant
18.
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Henry Wilson †
(1812–1875)
1872 4. März 1873 – 22. Nov. 1875 Im Amt verstorben. War von 1855 bis 1873 US-Senator für den Bundesstaat Massachusetts.
Vakant 22. Nov. 1875 – 4. März 1877
19.
19 William Wheeler 3x4.jpg
William A. Wheeler
(1819–1887)
1876 4. März 1877 – 4. März 1881 Rutherford B. Hayes
20.
20 Chester Arthur 3x4.jpg
Chester A. Arthur ↗
(1829–1886)
1880 4. März 1881 – 19. Sept. 1881 War von 1871 bis 1878 Oberster Zolleinnehmer des Hafens in New York.
Durch die Ermordung des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.
James A. Garfield
Vakant 19. Sept. 1881 – 4. März 1885 Chester A. Arthur
21.
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Thomas A. Hendricks †
(1819–1885)
1884 4. März 1885 – 25. Nov. 1885 Im Amt verstorben. Hendricks war von 1863 bis 1869 US-Senator für den Bundesstaat Indiana und von 1873 bis 1877 dessen Gouverneur. Er ist der einzige Vizepräsident, der jemals auf einer US-Banknote abgebildet wurde (10-$-Schein von 1886). Grover Cleveland
Vakant 25. Nov. 1885 – 4. März 1889
22.
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Levi P. Morton
(1824–1920)
1888 4. März 1889 – 4. März 1893 Morton war von 1881 bis 1885 Botschafter in Frankreich. Nach seiner Amtszeit als Vizepräsident war er von 1895 bis 1896 Gouverneur des Staates New York. Die Stadt Morton Grove im Bundesstaat Illinois ist nach ihm benannt. Benjamin Harrison
23.
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Adlai E. Stevenson
(1835–1914)
1892 4. März 1893 – 4. März 1897 Grover Cleveland
24.
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Garret Hobart †
(1844–1899)
1896 4. März 1897 – 21. Nov. 1899 Im Amt verstorben. Hobart war von 1876 bis 1882 Staatssenator in New Jersey. William McKinley
Vakant 21. Nov. 1899 – 4. März 1901
25.
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Theodore Roosevelt ↗
(1858–1919)
1900 4. März 1901 – 14. Sept. 1901 Roosevelt war mit 42 Jahren der jüngste Präsident in der bisherigen Geschichte der USA.
Durch die Ermordung des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.
Vakant 14. Sept. 1901 – 4. März 1905 Theodore
Roosevelt
26.
26 Charles Fairbanks photo portrait seated 3x4.jpg
Charles W. Fairbanks
(1852–1918)
1904 4. März 1905 – 4. März 1909 Fairbanks war von 1897 bis 1905 US-Senator für den Bundesstaat Indiana. Die Stadt Fairbanks im Bundesstaat Alaska wurde 1903 nach ihm benannt.
27.
27 James Sherman 3x4.jpg
James S. Sherman †
(1855–1912)
1908 4. März 1909 – 30. Okt. 1912 Im Amt verstorben. Sherman ist bis heute der letzte Vizepräsident, der während seiner Amtszeit verstarb. William Howard Taft
Vakant 30. Okt. 1912 – 4. März 1913
28.
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Thomas Riley Marshall
(1854–1925)
1912 4. März 1913 – 4. März 1921 War von 1909 bis 1913 Gouverneur des US-Bundesstaates Indiana. Woodrow Wilson
1916
29.
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Calvin Coolidge ↗
(1872–1933)
1920 4. März 1921 – 3. Aug. 1923 War vor seiner Vizepräsidentschaft von 1919 bis 1920 Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts.
Durch den Tod des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.
Warren G. Harding
Vakant 3. Aug. 1923 – 4. März 1925 Calvin Coolidge
30.
Charles Dawes, Bain bw photo portrait.jpg
Charles Gates Dawes
(1865–1951)
1924 4. März 1925 – 4. März 1929 Begründer und Namensgeber des Dawes-Plans, erhielt dafür 1925 den Friedensnobelpreis.
31.
31 Charles Curtis 3x4.jpg
Charles Curtis
(1860–1936)
1928 4. März 1929 – 4. März 1933 Von 1907 bis 1913 und von 1915 bis 1929 war er US-Senator für den Bundesstaat Kansas. Seine Mutter entstammte dem Volk der Kansa; Curtis war damit der erste und bisher einzige indianischstämmige Politiker, der in ein derart hohes Amt gelangte. Herbert Hoover
32.
32 John Garner 3x4.jpg
John Nance Garner
(1868–1967)
1932 4. März 1933 – 20. Jan. 1941 Garner war von 1903 bis 1933 Mitglied im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, ab 1931 als dessen Vorsitzender (Speaker). 1940 kam es zum Bruch mit Roosevelt, da Garner es ablehnte, dass dieser für eine dritte Amtszeit kandidieren wollte. Seine Gegenkandidatur war nicht erfolgreich. Franklin D. Roosevelt
1936
33.
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Henry A. Wallace
(1888–1965)
1940 20. Jan. 1941 – 20. Jan. 1945 Wallace war von 1933 bis 1940 Landwirtschaftsminister. Seine Vizepräsidentschaft war vom Zweiten Weltkrieg dominiert; so saß er wichtigen Arbeitsgruppen und Komitees für ökonomische Kriegsführung und zur Sicherung des Nachschubs für die amerikanischen Truppen vor.
34.
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Harry S. Truman ↗
(1884–1972)
1944 20. Jan. 1945 – 12. April 1945 Truman war von 1935 bis 1945 US-Senator für den Staat Missouri. Während des Zweiten Weltkrieges war er Leiter des Kongressausschusses für die Überwachung der Kriegsproduktion.
Durch den Tod des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg (ab 1945)[Bearbeiten]

Nr. Bild Name Wahl Zeit im Amt Anmerkung Präsident
Vakant 12. April 1945 – 20. Jan. 1949 Harry S.
Truman
35.
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Alben W. Barkley
(1877–1956)
1948 20. Jan. 1949 – 20. Jan. 1953 Barkley war von 1927 bis 1949 Senator für den Bundesstaat Kentucky. Er war der erste Vizepräsident, der dem Nationalen Sicherheitsrat vorsaß.
36.
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Richard Nixon
(1913–1994)
1952 20. Jan. 1953 – 20. Jan. 1961 War von 1949 bis 1953 US-Senator für Kalifornien. 1960 war er der Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, verlor aber gegen John F. Kennedy. Dwight D. Eisenhower
1956
37.
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Lyndon B. Johnson ↗
(1908–1973)
1960 20. Jan. 1961 – 22. Nov. 1963 War von 1949 bis 1961 US-Senator für Texas und von 1955 bis 1961 Fraktionsführer der Demokraten im Senat.
Durch die Ermordung des Präsidenten während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf.
John F. Kennedy
Vakant 22. Nov. 1963 – 20. Jan. 1965 Lyndon B.
Johnson
38.
38 H Humphrey 3x4.jpg
Hubert H. Humphrey
(1911–1978)
1964 20. Jan. 1965 – 20. Jan. 1969 Humphrey war von 1949 bis 1964 erster demokratischer Senator aus dem Staat Minnesota. 1960 bewarb er sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, wurde aber in der Vorwahl von John F. Kennedy geschlagen. In den Vorwahlen von 1968 kandidierte er erneut, wurde jedoch diesmal von dessen Bruder Robert Kennedy geschlagen. Nach dessen Ermordung war er nun der aussichtsreichste Kandidat für die demokratische Partei, unterlag jedoch bei den Wahlen gegen Richard Nixon.
39.
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Spiro Agnew Ø
(1918–1996)
1968 20. Jan. 1969 – 10. Okt. 1973 Agnew musste wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit zurücktreten und war der zweite Vizepräsident, der sein Amt niederlegte (nach John C. Calhoun). Richard
Nixon
1972
Vakant 10. Okt. 1973 – 6. Dez. 1973
40.
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Gerald Ford ↗
(1913–2006)
6. Dez. 1973 – 9. Aug. 1974 Nach dem Rücktritt Spiro Agnews ernannte Nixon Gerald Ford als neuen Vizepräsidenten. Durch den dann später folgenden Rücktritt Nixons während seiner Amtszeit rückt er selbst in das Präsidentenamt auf. Er wurde damit der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der weder als Präsident noch als Vizepräsident durch vom Volk gewählte Wahlmänner gewählt worden war. Bei beiden Vorgängen kam jeweils erstmals der 25. Verfassungszusatz zum Tragen.
Vakant 9. Aug. 1974 – 19. Dez. 1974 Gerald
Ford
41.
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Nelson Rockefeller
(1908–1979)
19. Dez. 1974 – 20. Jan. 1977 Enkel des Ölmagnaten John D. Rockefeller. Nelson A. Rockefeller war von 1959 bis 1973 Gouverneur des Bundesstaates New York. 1960, 1964 und 1968 bewarb er sich vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei. Neben Gerald Ford einziger nicht gewählter Vizepräsident.
42.
WalterMondale.png
Walter Mondale
(*1928)
1976 20. Jan. 1977 – 20. Jan. 1981 Mondale war von 1965 bis 1976 US-Senator für den Bundesstaat Minnesota. Er war 1984 Präsidentschaftskandidat der Demokraten, verlor jedoch deutlich gegen Amtsinhaber Ronald Reagan. Jimmy
Carter
43.
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George Bush
(*1924)
1980 20. Jan. 1981 – 20. Jan. 1989 War von 1976 bis 1977 Direktor des Auslandsgeheimdienstes CIA.
Nach seiner Amtszeit wurde er zum Präsidenten gewählt. George Bush ist bislang der letzte Vizepräsident, dem dies gelang.
Ronald Reagan
1984
44.
44 Dan Quayle 3x4.jpg
Dan Quayle
(*1947)
1988 20. Jan. 1989 – 20. Jan. 1993 Quayle war von 1981 bis 1989 Senator für den Bundesstaat Indiana. Von 1977 bis 1981 gehörte er bereits dem Repräsentantenhaus an. Eine Präsidentschaftskandidatur für die Wahl 2000 zog er bereits 1999 nach kurzer Zeit wieder zurück. George
Bush
45.
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Al Gore
(*1948)
1992 20. Jan. 1993 – 20. Jan. 2001 Gore war vor seiner Zeit als Vizepräsident Senator für den Bundesstaat Tennessee. Er war im Jahr 2000 Präsidentschaftskandidat der Demokraten, verlor aber gegen George W. Bush in einer umstrittenen Wahl. Bill
Clinton
1996
46.
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Dick Cheney
(*1941)
2000 20. Jan. 2001 – 20. Jan. 2009 War von 1978 bis 1989 republikanischer Abgeordneter für den Staat Wyoming im US-Repräsentantenhaus, danach Verteidigungsminister. George W. Bush
2004
47.
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Joe Biden
(*1942)
2008 seit 20. Jan. 2009 Biden war von 1973 bis zum Amtsantritt als Vizepräsident Senator für den Bundesstaat Delaware. Barack Obama
2012

Legende[Bearbeiten]

  • Graue gestrichelte Linien heben die 9 Vizepräsidenten hervor, die in das Amt des Präsidenten aufgerückt waren.

Farben:

Farbe Partei
Demokratische Partei
Republikanische Partei
Föderalistische Partei
Demokratisch-Republikanische Partei
Whig-Partei

Symbole hinter den Namen:

†   im Amt verstorben.
↗  rückte in das Präsidentenamt auf.
Ø  trat zurück.

Literatur[Bearbeiten]

(Angegebene Literatur auf Englisch)

  • Steve Tally: Bland Ambition: From Adams to Quayle--The Cranks, Criminals, Tax Cheats, and Golfers Who Made It to Vice President. Verlag: Harcourt, o. O. September 1992. ISBN 0-15-613140-4
  • Carole Chandler Waldrup: Vice Presidents: Biographies of the 45 Men Who Have Held the Second Highest Office in the United States. Verlag: McFarland & Company, Inc., o. O. 27. Januar 2006. ISBN 0-7864-2611-X
  • L. Edward Purcell: Vice Presidents: A Biographical Dictionary (Facts on File Library of American History). Verlag: Facts on File; 3rd edition, o. O. 15. Juli 2005. ISBN 0-8160-5740-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

(Alle angegebenen Links auf Englisch)