Peyton Manning

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Peyton Manning
Peyton Manning (cropped).jpg
Peyton Manning
Denver BroncosNr. 18
Quarterback
Geburtsdatum: 24. März 1976
Geburtsort: New Orleans, Louisiana
Größe: 1,97 m Gewicht: 104 kg
NFL-Debüt
1998 für die Indianapolis Colts
Karriere
College: University of Tennessee
NFL Draft: 1998 / Runde: 1 / Pick: 1
 Teams:
Momentaner Status: aktiv
Karriere-Highlights und Auszeichnungen
Ausgewählte NFL-Statistiken
(in der 7. Woche der NFL Saison 2014)
TD-INT     510-222
Geworfene Yards     66.812
Passversuche     8.669
Angekommene Pässe     5.681
Angekommene Pässe in %     65,5%
Quarterback Rating     97,7
Statistiken bei NFL.com
Statistiken bei pro-football-reference.com

Peyton Williams Manning (* 24. März 1976 in New Orleans, Louisiana) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielt für die Denver Broncos in der National Football League (NFL), spielte vorher 14 Jahre für die Indianapolis Colts und gewann mit ihnen den Super Bowl XLI. Manning ist der Sohn von Archie Manning und ältere Bruder von Eli Manning.

College[Bearbeiten]

Peyton Manning spielte College Football an der University of Tennessee von 1994-1997, wo er die Volunteers mit einem 30:29-Sieg gegen die Auburn Tigers 1997 zur Meisterschaft in der Southeastern Conference führte.[1] Durch diesen Sieg kam Tennessee (als Nr. 3 der Setzliste) in den anschließenden Orange Bowl. Den verloren sie gegen die (an Nr. 2 gesetzte) University of Nebraska, die mit diesem Sieg ihre dritte nationale Meisterschaft in vier Jahren unter Head Coach Tom Osborne gewann.[1][2]

NFL[Bearbeiten]

Indianapolis Colts[Bearbeiten]

1998 wurde er als erster Spieler von den Indianapolis Colts im NFL Draft ausgewählt. In seiner ersten Saison für Indianapolis warf er 26 Touchdowns sowie Pässe für 3739 Yards und stellte damit zwei neue Rookie-Rekorde auf.

In der Saison 2004 stellte er einen NFL-Rekord auf: Er warf 49 Touchdownpässe und nur zehn Interceptions in der Regular Season und brach damit die 20 Jahre alte Bestmarke von Dan Marino (Miami Dolphins).

Am 21. Januar 2007 gelang ihm mit seinem Team erstmals der Einzug in den Super Bowl, als die Colts trotz eines 18-Punkte-Rückstands die New England Patriots mit 38:34 im AFC Championship Game schlugen. Somit schaffte er es nach neun Jahren in der NFL seinen „Play-off-Fluch“ zu brechen. Er führte seine Mannschaft schließlich zum Gewinn des Super Bowls XLI und wurde selbst als Super Bowl MVP ausgezeichnet.

In der Saison 2009 wurde Manning zum vierten Mal mit dem NFL Most Valuable Player Award (MVP) ausgezeichnet und wurde alleiniger Rekordhalter in dieser Kategorie. Ein weiterer Rekord gelang ihm in der gleichen Saison, als er als erster Quarterback in zehn Spielzeiten Pässe von jeweils über 4000 Yards warf. Außerdem führte er seine Colts zu insgesamt 23 Siegen in Serie in der Regular Season, was vor ihm keinem Quarterback gelang. Die zweite Teilnahme am Super Bowl endete dann jedoch mit einer 17:31-Niederlage gegen die New Orleans Saints in Super Bowl XLIV.

Von 1998 bis 2011 spielte er für die Colts, die ihn 2004 mit einem 99,2 Millionen Dollar-Vertrag zum höchstbezahlten Spieler der NFL-Geschichte machten. Im Juli 2011 unterschrieb Manning einen mit 90 Millionen Dollar dotierten 5-Jahresvertrag. Nachdem Manning bis dahin kein einziges Spiel in der NFL verpasst hatte, konnte er nach einer Operation an der Halswirbelsäule in der Saison 2011 nicht eingesetzt werden.

Am 7. März 2012 wurde Manning bei den Colts entlassen, ausschlaggebend könnte ein Bonus von 28 Millionen Dollar gewesen sein, der im März fällig geworden wäre.[3] Bei der offiziellen Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass seine Nummer 18 bei den Colts nicht mehr vergeben wird.

Denver Broncos[Bearbeiten]

Nachdem die Colts Manning entlassen hatten, meldeten einige Teams der NFL Interesse an seiner Verpflichtung, darunter die Miami Dolphins, Seattle Seahawks, Arizona Cardinals und die Denver Broncos. Nachdem sich Manning mit ein paar Teams getroffen hatte, unterschrieb er bei den Denver Broncos einen mit 96 Millionen Dollar dotierten 5-Jahresvertrag.

Am 9. September 2012 gab Manning beim 31:19-Sieg seiner Broncos über die Pittsburgh Steelers sein Comeback. Neben Pässen für 253 Yards Raumgewinn (bei 19 erfolgreichen in 26 Versuchen) warf er zwei Touchdowns. Am 11. November 2012 gelang ihm zum sechsten Mal in Folge, bei einem Minimum von 20 erfolgreichen Pässen, ein Spiel mit mindestens 70% erfolgreich zugespielten Pässen. Das war ein neuer NFL-Rekord, den er sich bis dahin gemeinsam mit Brett Favre (fünf Spiele) teilte. Manning beendete die Regular Season mit 4.659 Yards Raumgewinn mit 37 Touchdowns bei elf Interceptions und führte die Broncos als topgesetztes Team in die AFC-Play-offs. Dort unterlagen sie den Baltimore Ravens nach zweifacher Verlängerung mit 35:38, wobei Manning vier Ballverluste unterliefen.

Nachdem er die Saison 2011 aussetzen musste, wurde Manning am 2. Februar 2013 von Mitgliedern der Presse als NFL Comeback Player of the Year ausgezeichnet. Er setzte sich dabei gegen Adrian Peterson von den Minnesota Vikings durch, welcher wiederum die Auszeichnung des Most Valuable Player (MVP) gegen Manning gewann.

In der Spielzeit 2013 brach Manning mehrere NFL-Rekorde. Er warf 55 Touchdowns in der Regular Season und holte sich die Bestleistung von Tom Brady (50) zurück. Der Quarterback der Patriots hatte 2007 den Rekord des damaligen Spielmachers der Colts übertroffen. Manning erzielte zudem 5.477 Yards an Raumgewinn und übertraf damit Drew Brees (5.476). Darunter war ein Sieben-Touchdown-Spiel am 1. Spieltag gegen den amtierenden Meister Baltimore Ravens, womit Manning einen NFL-Rekord einstellte. Er trug außerdem erheblichen Anteil daran, dass die Broncos als erstes NFL-Team mehr als 600 Punkte erzielten.

Am fünften Spieltag der Saison 2014, gelang ihm beim 41-20 Sieg gegen die Arizona Cardinals sein 500. Touchdown-Pass. Brett Favre ist der einzige Spieler, dem dies zuvor gelang.[4] Am 19. Oktober 2014 gelang ihm im Spiel gegen die San Francisco 49ers sein 509. Touchdown-Pass, wodurch er Brett Favre's alten NFL Rekord von 508 übertraf und somit nun alleiniger Rekordhalter ist.[5]

Privates[Bearbeiten]

Peyton Manning ist der Sohn des früheren Quarterbacks der New Orleans Saints, Archie Manning, und der ältere Bruder des Quarterbacks der New York Giants, Eli Manning. Seit dem 17. März 2001 ist Manning mit seiner Frau Ashley verheiratet. Jeden Sommer leitet er mit seinem Vater und seinen Brüdern Eli und Cooper die Manning Passing Academy. Deren Ziel ist es, die Offense-Fähigkeiten von Quarterbacks, Wide Receivern, Tight Ends und Runningbacks zu verbessern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Barrett Sallee: Classic SEC Football: Tennessee Tops Auburn in the 1997 SEC Championship Game. In: bleacherreport.com. Bleacher Report, 24. August 2012, abgerufen am 26. Dezember 2013 (englisch): „Early in the fourth, Manning hit Marcus Nash for a 43-yard touchdown pass to complete the comeback and give the Vols a 30-29 lead. That lead would not be relinquished.“
  2. Tom Osborne. In: huskers.com. Nebraska Athletics, abgerufen am 26. Dezember 2013 (englisch): „Osborne’s coaching career came to a poetic end in the 1998 Orange Bowl. In his final game, the Huskers defeated No. 3 Tennessee, 42-17, giving him a share of a third national title in his final four seasons.“
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatManning entlassen: Colts feuern den 90-Millionen-Mann. In: sport1.de. 7. März 2012, abgerufen am 13. Januar 2013 (deutsch).
  4. Manning records 500th touchdown (englisch) CBSSports.com, Abgerufen am 14. Oktober 2014
  5. Manning bricht NFL Rekord Spiegel.de, Abgerufen am 20. Oktober 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peyton Manning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien