Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2016

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Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2016
106. Austragung
WFSC 2016 Logo PMS outline.jpg
Typ: ISU-Meisterschaften
Datum: 28. März – 3. April 2016
Austragungsort: TD Garden, Boston, USA
Goldmedaillengewinner
Herren: SpanienSpanien Javier Fernández (2)
Damen: RusslandRussland Jewgenija Medwedjewa
Paare: KanadaKanada Meagan Duhamel / Eric Radford (2)
Eistanz: FrankreichFrankreich Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron (2)
Titelverteidiger
Herren: Javier Fernández
Damen: Jelisaweta Tuktamyschewa
Paare: Meagan Duhamel / Eric Radford
Eistanz: Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
201520162017

Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2016 fanden vom 28. März bis 3. April 2016 in der US-amerikanischen Stadt Boston statt. Die Internationale Eislaufunion gab die Vergabe der Titelkämpfe im Juni 2013 bekannt.[1] Veranstaltungsort war der TD Garden.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 RusslandRussland Russland 1 0 1 2
2 KanadaKanada Kanada 1 0 0 1
FrankreichFrankreich Frankreich 1 0 0 1
SpanienSpanien Spanien 1 0 0 1
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 2 1 3
6 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 0 1 1 2
7 JapanJapan Japan 0 1 0 1
8 DeutschlandDeutschland Deutschland 0 0 1 1
Total 4 4 4 12

Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konkurrenz Gold Silber Bronze
Herren SpanienSpanien Javier Fernández JapanJapan Yuzuru Hanyū China VolksrepublikVolksrepublik China Jin Boyang
Damen RusslandRussland Jewgenija Medwedjewa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ashley Wagner RusslandRussland Anna Pogorilaja
Paare KanadaKanada Meagan Duhamel / Eric Radford China VolksrepublikVolksrepublik China Wenjing Sui / Cong Han DeutschlandDeutschland Aljona Savchenko / Bruno Massot
Eistanz FrankreichFrankreich Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maia Shibutani / Alex Shibutani Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Chock / Evan Bates

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kurzprogramm wurde am 31. März ausgetragen. Die Kür fand am 1. April statt.

Rang Name Nation Punkte Kurzprogramm Kür
1 Javier Fernández SpanienSpanien Spanien 314.93 2 98.52 1 216.41
2 Yuzuru Hanyū JapanJapan Japan 295.17 1 110.56 2 184.61
3 Jin Boyang China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 270.99 5 89.86 3 181.13
4 Michail Koljada RusslandRussland Russland 267.97 6 89.66 5 178.31
5 Patrick Chan KanadaKanada Kanada 266.75 3 94.84 8 171.91
6 Adam Rippon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 264.44 7 85.72 4 178.72
7 Shoma Uno JapanJapan Japan 264.25 4 90.74 6 173.51
8 Max Aaron Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 254.14 8 81.28 7 172.86
9 Michal Březina TschechienTschechien Tschechien 237.99 11 79.29 10 158.70
10 Grant Hochstein Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 237.29 16 74.81 9 162.44
11 Denis Ten KasachstanKasachstan Kasachstan 230.13 12 78.55 12 151.58
12 Ivan Righini ItalienItalien Italien 228.52 9 81.17 13 147.35
13 Alexei Bychenko IsraelIsrael Israel 226.07 19 69.86 11 156.21
14 Deniss Vasiļjevs LettlandLettland Lettland 224.54 10 81.07 16 143.47
15 Misha Ge UsbekistanUsbekistan Usbekistan 223.53 15 77.43 14 146.10
16 Jorik Hendrickx BelgienBelgien Belgien 221.43 14 77.72 15 143.71
17 Brendan Kerry AustralienAustralien Australien 210.56 17 71.04 17 139.52
18 Maxim Kowtun RusslandRussland Russland 210.14 13 78.46 21 131.68
19 Michael Christian Martinez PhilippinenPhilippinen Philippinen 204.10 23 66.98 18 137.12
20 Chafik Besseghier FrankreichFrankreich Frankreich 203.20 20 69.23 20 133.97
21 Julian Zhi Jie Yee MalaysiaMalaysia Malaysia 202.94 22 67.60 19 135.34
22 Phillip Harris Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 190.42 21 68.53 22 121.89
23 Ivan Pavlov UkraineUkraine Ukraine 178.89 24 65.20 23 113.69
24 Lee June-hyoung Korea SudSüdkorea Südkorea 174.88 18 70.05 24 104.83
Kür nicht erreicht
25 Javier Raya SpanienSpanien Spanien 65.06 25 65.06 N/A
26 Yan Han China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 62.56 26 62.56 N/A
27 Nam Nguyen KanadaKanada Kanada 61.61 27 61.61 N/A
28 Franz Streubel DeutschlandDeutschland Deutschland 57.19 28 57.19 N/A
29 Denis Margalik ArgentinienArgentinien Argentinien 52.31 29 52.31 N/A
30 Slavik Hayrapetyan ArmenienArmenien Armenien 49.36 30 49.36 N/A

Der Spanier Javier Fernández verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr.
Nach dem Kurzprogramm hatte noch sein Trainingsgefährte Yuzuru Hanyū mit über zwölf Punkten Vorsprung vorne gelegen. Dem favorisierten Japaner unterliefen in seiner Kür jedoch ungewohnt viele Fehler, sodass ihn Fernández mit der besten Kür seiner bisherigen Karriere noch überholen konnte. Die Kür zum Gesang von Frank Sinatra enthielt u.a. einen vierfachen Toeloop, eine Vierfach-Salchow-Dreifach-Toeloop-Kombination, einen vierfachen Salchow und zwei dreifache Axel.[2] Dem Spanier unterliefen keinerlei Fehler bei seinen Sprungelementen und er bekam durchweg positive Bewertungen in der Ausführung.[3] Noch bevor seine Kür ganz zu Ende war, gab es stehenden Beifall des Publikums. Es war das erste Mal, dass ein Eiskunstläufer bei Weltmeisterschaften die 300-Punkte-Marke erreichte. Dabei hatte Fernández am Tag der Kür aufgrund einer Fersenentzündung kaum trainieren können.[4]

Das Podium komplettierte bei seinem WM-Debüt der chinesische Meister Jin Boyang. Sein Kurzprogramm wies mit 50,73 den höchsten Basiswert aller Teilnehmer auf.[5] Mit der Vierfach-Lutz-Dreifach-Toeloop-Kombination beinhaltete es das Element mit dem höchsten Basiswert (17,90) aller im Kurzprogramm gezeigter Elemente.[6] Auch die Kür des Chinesen wies mit 103,10 den deutlich höchsten Basiswert aller Teilnehmer auf.[7] Sie beinhaltete vier Vierfachsprünge,[8] so viele wie nie zuvor in einer Eiskunstlauf-Kür. Jin stand alle Sprünge und wurde damit der erste Eiskunstläufer, der insgesamt sechs Vierfachsprünge in einem Wettbewerb erfolgreich landete, dies jedoch mit unsauberen Landungen.[9] Daher gab es keine nennenswerten Pluspunkte im Grad der Ausführung (GOE).[10] Dazu verlor er in den Programmkomponenten erwartungsgemäß zahlreiche Punkte. Dennoch reichte dies, um sich vom fünften Rang auf den Bronzerang vorzuarbeiten.[11] Boyang Jin gelang damit bei seiner ersten Weltmeisterschaft sofort der Sprung auf das Podium. Es war die erste Medaille für einen Chinesen in der Herrenkonkurrenz bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften.[12]

Mit dem russischen Vizemeister Michail Koljada belegte ein weiterer WM-Debütant einen vorderen Platz. Er zeigte die zweitsauberste Kür der letzten Gruppe und sicherte sich damit den vierten Platz. Koljada stellte persönliche Punktebestleistungen in Kurzprogramm, Kür und Gesamtleistung auf und stellte mit seinem starken Debüt die Rangfolge der russischen Eiskunstläufer in Frage, da der russische Meister Maxim Kowtun einmal mehr die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte und mit einer desolaten Kürleistung am Ende nur den 18. Platz belegte.

Das Comeback des dreimaligen Weltmeisters Patrick Chan nach einjähriger Auszeit verlief am Ende nicht wie geplant. Nach dem Kurzprogramm hatte der Kanadier noch auf dem dritten Rang gelegen. In der Kür konnte er seine famose Leistung, die er noch bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften gezeigt hatte, jedoch nicht wiederholen. Ihm unterliefen als letztem Starter zahlreiche Fehler, sodass er sich am Ende mit dem fünften Platz zufriedengeben musste.

Der japanische Vizemeister Shoma Uno komplettierte die letzte Startgruppe in der Kür. Er hatte nach dem Kurzprogramm auf dem vierten Platz und damit in aussichtsreicher Position gelegen. In der Kür musste er allerdings einen schweren Sturz hinnehmen. Am Ende reichte es für ihn zum siebten Platz.

Eine kollektiv starke Leistung zeigten die drei US-Amerikaner vor heimischer Kulisse. In der Kür konnte sowohl der US-Meister Adam Rippon, als auch der sprunggewaltige Max Aaron sowie der für den verletzten Dritten der US-Meisterschaften Nathan Chen nachgerückte Grant Hochstein überzeugen. Adam Rippon versuchte den vierfachen Lutz; dieser wurde ihm jedoch als unterrotiert abgewertet. Dennoch zeigte der merklich gereifte Rippon eine gelöste und mitreißende Kür, die am Ende mit Jubelstürmen des Publikums aufgenommen wurde. Am Ende reichte es für ihn zum sechstem Platz. Dem vom Eishockey kommenden Max Aaron glückte seine Vierfach-Salchow-Dreifach-Toeloop-Kombination sowie sein vierfacher Salchow als Einzelsprung. Das Gelingen der Sprünge wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Aaron belegte mit dieser Leistung den siebten Platz. Auch Grant Hochstein übertraf mit seiner Leistung alle Erwartungen. Er stand einen vierfachen Toeloop und blieb wie seine Landsleute sturzfrei. Er beendete den Wettbewerb als Zehnter. Alle drei US-Amerikaner verbuchten persönliche Punktebestleistungen in der Kür, Hochstein auch bezüglich seiner Gesamtleistung und Rippon bezüglich aller Segmente.

Der tschechische Meister Michal Březina erreichte nach einer langanhaltenden Phase der Inkonsistenz und dem enttäuschenden 15. Platz im Vorjahr mit Platz 9 wieder ein Top-Ten-Ergebnis. Zwar stürzte er wie gewohnt bei seinem ersten Kürelement, dem vierfachen Salchow, fand danach allerdings wieder in die Spur und konnte das Programm zusammenhalten.

Für den kasachischen Olympiadritten von Sotschi, Denis Ten, verlief die WM, wie schon die gesamte Saison, enttäuschend. Am Ende wurde er Elfter.

Der italienische Meister Ivan Righini erreichte mit einer ordentlichen Leistung den zwölften Platz und damit sein bestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften.

Der Israeli Alexei Bychenko, der bei der Europameisterschaft hinter Fernández noch Silber gewonnen hatte, erlebte ein desolates Kurzprogramm, das für ihn auf dem 19. Platz endete. In der Kür ließ er allerdings sein Können aufblitzen und kämpfte sich mit zwei vierfachen Toeloops noch auf den elften Platz vor.

Ein bemerkenswertes Debüt zeigte mit Endplatz 14 der junge Lette Deniss Vasiļjevs.

Für den usbekischen Vorjahressechsten Misha Ge reichte es nach einer komplizierten Saison nur zu Platz 15.

Der Belgier Jorik Hendrickx erreichte mit seiner umstrittenen Titanic-Kür, deren Musik Originalstimmen aus dem gleichnamigen Film enthielt, immerhin den sechzehnten Platz und damit sein bestes WM-Ergebnis.

Auch ein Erfolgserlebnis konnte der Australier Brendan Kerry mit dem 17. Platz verbuchen. Dabei stand er sowohl in Kurzprogramm als auch Kür einen vierfachen Toeloop, wenn auch mit Abzügen beim Grad der Ausführung (GOE).

Michael Christian Martinez von den Philippinen schaffte mit Platz 19 sein bislang bestes WM-Ergebnis.

Ein bemerkenswertes Debüt lieferte Julian Zhi Jie Yee, indem er als erster Malaysier überhaupt an einer Herrenkonkurrenz teilnahm und sich sogleich für die Kür qualifizieren konnte. Am Ende wurde er 21.

Überraschend ausgeschieden waren bereits im Kurzprogramm der Chinese Yan Han und der Kanadier Nam Nguyen.

Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kurzprogramm wurde am 31. März ausgetragen. Die Kür fand am 2. April statt.

Die Damenkonkurrenz sah einen starken Wettbewerb. Bereits im Kurzprogramm blieben alle sechs Eiskunstläuferinnen der letzten Gruppe fehlerfrei und erreichten hohe Punktzahlen. Es führte die US-Meisterin Gracie Gold, die jedoch in der Kür Fehler machte und am Ende Vierte wurde. Die russische Meisterin Jewgenija Medwedjewa lief in der Kür einen neuen Punkteweltrekord von 150,10 Punkten und gewann damit ihren ersten WM-Titel. Silber ging an die in Heidelberg geborene US-Amerikanerin Ashley Wagner, die nervenstark blieb und sich vor einer begeisterten Kulisse ihre lang ersehnte WM-Medaille sicherte. Die Russin Anna Pogorilaja errang die Bronzemedaille. Die Vorjahreszweite und japanische Meisterin Satoko Miyahara belegte den fünften Platz. Ihre zurückgekehrte Landsfrau und dreifache Weltmeisterin Mao Asada wurde Siebte.

Rang Name Nation Punkte KP K
1 Jewgenija Medwedjewa RusslandRussland Russland 223.86 3 73.76 1 150.10
2 Ashley Wagner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 215.39 4 73.16 2 142.23
3 Anna Pogorilaja RusslandRussland Russland 213.69 2 73.98 4 139.71
4 Gracie Gold Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 211.29 1 76.43 6 134.86
5 Satoko Miyahara JapanJapan Japan 210.61 6 70.72 3 139.89
6 Elena Radionova RusslandRussland Russland 209.81 5 71.70 5 138.11
7 Mao Asada JapanJapan Japan 200.30 9 65.87 7 134.43
8 Rika Hongo JapanJapan Japan 199.15 7 69.89 8 129.26
9 Gabrielle Daleman KanadaKanada Kanada 195.68 8 67.38 9 128.30
10 Mirai Nagasu Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 186.65 10 65.74 11 120.91
11 Li Zijun China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 184.52 11 65.39 12 119.13
12 Elizabet Tursynbaeva KasachstanKasachstan Kasachstan 183.62 12 61.63 10 121.99
13 Nicole Rajičová SlowakeiSlowakei Slowakei 173.05 15 56.56 13 116.49
14 Choi Da-bin Korea SudSüdkorea Südkorea 159.92 16 56.02 15 103.90
15 Angelīna Kučvaļska LettlandLettland Lettland 158.99 18 54.78 14 104.21
16 Roberta Rodeghiero ItalienItalien Italien 158.41 13 57.90 19 100.51
17 Alaine Chartrand KanadaKanada Kanada 157.82 17 55.67 17 102.15
18 Park So-youn Korea SudSüdkorea Südkorea 154.24 22 52.27 18 101.97
19 Anna Khnychenkova UkraineUkraine Ukraine 154.02 19 53.86 20 100.16
20 Viveca Lindfors FinnlandFinnland Finnland 152.93 23 50.18 16 102.75
21 Amy Lin Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei 146.55 14 57.50 22 89.05
22 Niki Wories NiederlandeNiederlande Niederlande 140.87 24 49.86 21 91.01
23 Zhao Ziquan China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 139.67 21 52.80 23 86.87
24 Anastasia Galustyan ArmenienArmenien Armenien 136.07 20 53.24 24 82.83
Kür nicht erreicht
25 Maé-Bérénice Méité FrankreichFrankreich Frankreich 49.50 25 49.50 N/A
26 Anne Line Gjersem NorwegenNorwegen Norwegen 49.39 26 49.39 N/A
27 Kailani Craine AustralienAustralien Australien 48.86 27 48.86 N/A
28 Ivett Tóth UngarnUngarn Ungarn 47.92 28 47.92 N/A
29 Eliška Březinová TschechienTschechien Tschechien 47.75 29 47.75 N/A
30 Joshi Helgesson SchwedenSchweden Schweden 47.67 30 47.67 N/A
31 Laurine Lecavelier FrankreichFrankreich Frankreich 46.92 31 46.92 N/A
32 Kerstin Frank OsterreichÖsterreich Österreich 46.77 32 46.77 N/A
33 Aleksandra Golovkina LitauenLitauen Litauen 44.58 33 44.58 N/A
34 Yasmine Yamada SchweizSchweiz Schweiz 43.65 34 43.65 N/A
35 Nathalie Weinzierl DeutschlandDeutschland Deutschland 43.25 35 43.25 N/A
36 Kristen Spours Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 42.64 36 42.64 N/A
37 Sonia Lafuente SpanienSpanien Spanien 39.99 37 39.99 N/A
38 Daša Grm SlowenienSlowenien Slowenien 37.95 38 37.95 N/A

Paare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kurzprogramm fand am 1. April und die Kür am 2. April statt.

Die Kanadier Meagan Duhamel und Eric Radford konnten ihren Titel verteidigen. Auch Silber ging wie im Vorjahr an die Chinesen Sui Wenjing und Han Cong. Bei ihrer ersten gemeinsamen Teilnahme gewannen Aljona Savchenko und Bruno Massot sogleich die Bronzemedaille. Die Olympiasieger Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow, die nach einem Jahr Abstinenz ihr Comeback hatten, konnten ihren dritten Platz nach dem Kurzprogramm nicht halten und wurden nach einer enttäuschenden Kür am Ende nur Sechste.

Rang Name Nation Punkte Kurzprogramm Kür
1 Meagan Duhamel / Eric Radford KanadaKanada Kanada 231.99 2 78.18 1 153.81
2 Sui Wenjing / Han Cong China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 224.47 1 80.85 2 143.62
3 Aljona Savchenko / Bruno Massot DeutschlandDeutschland Deutschland 216.17 4 74.22 3 141.95
4 Ksenija Stolbowa / Fjodor Klimow RusslandRussland Russland 214.48 5 73.98 4 140.50
5 Evgenia Tarasova / Wladimir Morosow RusslandRussland Russland 206.27 6 72.00 5 134.27
6 Tatjana Wolossoschar / Maxim Trankow RusslandRussland Russland 205.81 3 77.13 7 128.68
7 Ljubow Iljuschetschkina / Dylan Moscovitch KanadaKanada Kanada 199.52 8 68.17 6 131.35
8 Kirsten Moore-Towers / Michael Marinaro KanadaKanada Kanada 190.90 10 66.06 8 124.84
9 Alexa Scimeca / Chris Knierim Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 190.06 7 71.37 12 118.69
10 Vanessa James / Morgan Cipres FrankreichFrankreich Frankreich 185.83 9 66.69 10 119.14
11 Nicole Della Monica / Matteo Guarise ItalienItalien Italien 183.81 11 64.82 13 118.49
12 Peng Cheng / Zhang Hao China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 182.46 12 60.01 9 122.45
13 Tarah Kayne / Daniel O'Shea Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 178.23 14 59.27 11 118.96
14 Valentina Marchei / Ondrej Hotarek ItalienItalien Italien 170.73 13 59.76 15 110.97
15 Wang Xuehan / Wang Lei China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 168.64 15 57.32 14 111.33
16 Lola Esbrat / Andrei Novoselov FrankreichFrankreich Frankreich 137.24 16 52.78 16 84.46
Finale nicht erreicht
17 Goda Butkute / Nikita Ermolaev LitauenLitauen Litauen 51.65 17 51.65 N/A
18 Ioulia Chtchetinina / Noah Scherer SchweizSchweiz Schweiz 49.32 18 49.32 N/A
19 Adel Tankova / Evgeni Krasnopolski IsraelIsrael Israel 46.81 19 46.81 N/A
20 Tatiana Danilova / Mikalai Kamianchuk WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 45.56 20 45.56 N/A
21 Miriam Ziegler / Severin Kiefer OsterreichÖsterreich Österreich 45.31 21 45.31 N/A
22 Sumire Suto / Francis Boudreau Audet JapanJapan Japan 38.50 22 38.50 N/A

Eistanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kurztanz wurde am 30. März ausgetragen.[13] Der Kürtanz fand am 31. März statt.

Den Franzosen Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron gelang die Titelverteidigung vor den beiden US-amerikanischen Paaren Maia Shibutani und Alex Shibutani sowie Madison Chock und Evan Bates. Bei ihrer Weltmeisterschaftskür brachen Papadakis und Cizeron den Punkteweltrekord von Meryl Davis und Charlie White und verbesserten ihn auf 118,17 Punkte.[14]

Rang Name Nation Punkte Kurztanz[13] Kürtanz
1 Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron FrankreichFrankreich Frankreich 194.46 1 76.29 1 118.17
2 Maia Shibutani / Alex Shibutani Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 188.43 2 74.70 2 113.73
3 Madison Chock / Evan Bates Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 185.77 3 72.46 3 113.31
4 Anna Cappellini / Luca Lanotte ItalienItalien Italien 182.72 6 70.65 4 112.07
5 Kaitlyn Weaver / Andrew Poje KanadaKanada Kanada 182.01 4 71.83 5 110.18
6 Madison Hubbell / Zachary Donohue Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 176.81 7 68.44 6 108.37
7 Penny Coomes / Nicholas Buckland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 173.17 8 68.23 7 104.94
8 Piper Gilles / Paul Poirier KanadaKanada Kanada 173.07 5 70.70 8 102.37
9 Wiktorija Sinizina / Nikita Kazalapow RusslandRussland Russland 168.97 9 67.68 10 101.29
10 Charlène Guignard / Marco Fabbri ItalienItalien Italien 167.91 10 65.96 9 101.95
11 Alexandra Stepanowa / Iwan Bukin RusslandRussland Russland 163.30 11 63.84 11 99.46
12 Isabella Tobias / Ilia Tkachenko IsraelIsrael Israel 154.41 13 60.97 12 93.44
13 Laurence Fournier Beaudry / Nikolaj Sørensen DanemarkDänemark Dänemark 151.66 15 59.75 13 91.91
14 Federica Testa / Lukáš Csölley SlowakeiSlowakei Slowakei 148.83 12 61.75 15 87.08
15 Kana Muramoto / Chris Reed JapanJapan Japan 147.90 16 59.00 14 88.90
16 Natalia Kaliszek / Maksim Spodyriev PolenPolen Polen 146.42 14 59.88 16 86.54
17 Kavita Lorenz / Panagiotis Polizoakis DeutschlandDeutschland Deutschland 138.66 18 54.80 17 83.86
18 Cecilia Törn / Jussiville Partanen FinnlandFinnland Finnland 132.85 17 56.51 19 76.34
19 Olexandra Nasarowa / Maxym Nikitin UkraineUkraine Ukraine 131.39 20 53.64 18 77.75
20 Barbora Silná / Juri Kurakin OsterreichÖsterreich Österreich 130.88 19 54.63 20 76.25
Finale nicht erreicht
21 Alisa Agafonova / Alper Uçar TurkeiTürkei Türkei 53.56 21 53.56 N/A
22 Wang Shiyue / Liu Xinyu China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 52.92 22 52.92 N/A
23 Elisabeth Paradis / François-Xavier Ouellette KanadaKanada Kanada 51.94 23 51.94 N/A
24 Cortney Mansour / Michal Češka TschechienTschechien Tschechien 51.68 24 51.68 N/A
25 Rebeka Kim / Kirill Minov Korea SudSüdkorea Südkorea 49.79 25 49.79 N/A
26 Celia Robledo / Luis Fenero SpanienSpanien Spanien 49.58 26 49.58 N/A
27 Tina Garabedian / Simon Proulx-Sénécal ArmenienArmenien Armenien 47.11 27 47.11 N/A
28 Viktoria Kavaliova / Yurii Bieliaiev WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 40.82 28 40.82 N/A
29 Olga Jakuschina / Andrei Newski LettlandLettland Lettland 40.80 29 40.80 N/A
30 Anastassija Chromowa / Daryn Schunussow KasachstanKasachstan Kasachstan 40.69 30 40.69 N/A

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. isu.org: ISU Championships 2015 and 2016 provisional allotments 10. Juni 2013
  2. http://www.goldenskate.com/2016/04/worlds-2016-men/
  3. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_FS_Scores.pdf
  4. http://www.goldenskate.com/2016/04/worlds-2016-men/
  5. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_SP_Scores.pdf
  6. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_SP_Scores.pdf
  7. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_FS_Scores.pdf
  8. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_FS_Scores.pdf
  9. http://www.goldenskate.com/2016/04/worlds-2016-men/
  10. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/wc2016_Men_FS_Scores.pdf
  11. http://www.isuresults.com/results/season1516/wc2016/CAT001RS.HTM
  12. http://www.goldenskate.com/2016/04/worlds-2016-men/
  13. a b ISU World Figure Skating Championships 2016 - Ice Dance.
  14. http://www.goldenskate.com/2016/04/2016-worlds-fd/