Wachtberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wachtberg
Wachtberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wachtberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 7° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Höhe: 222 m ü. NHN
Fläche: 49,68 km²
Einwohner: 20.457 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 412 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53343
Vorwahlen: 0228, 02225
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 072
Gemeindegliederung: 13 Ortschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 34
53343 Wachtberg
Webpräsenz: www.wachtberg.de
Bürgermeister: Renate Offergeld (SPD)
Lage der Gemeinde Wachtberg im Rhein-Sieg-Kreis
Rheinland-Pfalz Bonn Köln Kreis Euskirchen Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Erft-Kreis Alfter Bad Honnef Bornheim (Rheinland) Eitorf Hennef (Sieg) Königswinter Lohmar Meckenheim (Rheinland) Much Neunkirchen-Seelscheid Niederkassel Rheinbach Ruppichteroth Sankt Augustin Siegburg Swisttal Troisdorf Wachtberg WindeckKarte
Über dieses Bild

Wachtberg ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis im Land Nordrhein-Westfalen. Sie grenzt unmittelbar an die Bundesstadt Bonn und an das Land Rheinland-Pfalz. Auf einer Fläche von 49,7 Quadratkilometern leben in den 13 Ortsteilen etwa 20.000 Menschen. Darunter sind rund 5000 Pendler, 3000 davon arbeiten in Bonn.

Die Gemeinde wurde am 1. August 1969 im Zuge des Gesetzes zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn („Bonn-Gesetz“) neu gebildet. Namensgebend war eine etwa in der Gemeindemitte gelegene Anhöhe (258 m) zwischen Villip und Berkum. Durch ihre geografische Nähe zu Bonn haben in Wachtberg viele Menschen ihren Wohnsitz, die in Bundesbehörden und in Bonn ansässigen Unternehmen tätig sind. Zudem war und ist die Gemeinde Wohnort zahlreicher Politiker, die zur Zeit Bonns als Regierungssitz gewirkt haben.

Wachtberg war Sitz zahlreicher Botschaften (Burundi, China, Kambodscha) und Residenzen (Demokratische Republik Kongo, Papua-Neuguinea, Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Singapur, Slowenien und Vereinigte Arabische Emirate) (siehe auch Liste der diplomatischen Vertretungen in Bonn). Heute ist die Gemeinde Sitz von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, die zuvor als Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften (FGAN) firmierten.

2010 zählte Wachtberg vier Einkommensmillionäre und nimmt damit Rang 138 von 229 aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen für die Anzahl der Einkommensmillionäre je 10.000 Einwohner ein.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage zwischen Vulkankuppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachtberg liegt linksrheinisch zwischen dem Kottenforst, der Swist-Niederung, der Voreifel, dem unteren Mittelrheintal und dem Ahrgebirge am Südrand der Kölner Bucht.

Die Gemeinde Wachtberg liegt unmittelbar vor den Toren der Bundesstadt Bonn, 35 Kilometer südlich von Köln und 40 Kilometer nordöstlich von Koblenz. Wachtberg grenzt unmittelbar an die Grenze zum Land Rheinland-Pfalz.

Das Gemeindegebiet ist geprägt von Kuppen vulkanischen Ursprungs, unter anderem dem Wachtberg (258 m, zwischen Villip und Berkum), dem Stumpeberg (etwa 230 m), dem Hohenberg (263 m, beide bei Berkum) sowie dem Dächelsberg zwischen Oberbachem und Niederbachem. Viele dieser 25 Millionen Jahre alten erloschenen Vulkane wurden, zum Teil bereits zur Römerzeit sowie im Mittelalter, als Steinbrüche für Trachyt und Basalt genutzt und stehen heute unter Naturschutz.

Der Rodderberg am Grenzpunkt zu Bonn-Mehlem und Remagen-Rolandswerth ist ebenfalls ein – allerdings jüngerer – erloschener Vulkan.

Höchste Erhebung ist die Anhöhe südlich von Werthhoven (269 m), die zugleich die Landesgrenze und die Wasserscheide zwischen dem Ahrtal im Süden und Mehlemer Bach im Norden bildet. Auf dieser unscheinbaren Anhöhe stehen zwei kleine Sendemasten.

Der tiefste Punkt befindet sich in der Nähe der Mehlemer Straße im Ortsteil Niederbachem an der Stadtgrenze zu Bonn (Ortsteil Bad Godesberg-Mehlem), wo der Mehlemer Bach das Gemeindegebiet verlässt.

Den besonderen Reiz der Landschaft macht der Ausblick auf das rechtsrheinisch gelegene Siebengebirge aus. Bestimmend ist dabei insbesondere der Drachenfels. Die Bezeichnung „Drachenfelser Ländchen“ stammt jedoch von den Rittern von Drachenfels, denen das Gebiet einst gehörte.

Den ehemaligen Vulkanismus des Wachtberger Gebietes – mit Ausnahme des Rodderbergs – sehen Geologen eher im Zusammenhang mit den alten Vulkanen des Siebengebirges als mit den ebenfalls nicht fernen jüngeren Vulkanen der Eifel (unter anderem Laacher See, Bausenberg und Bergkegel der Burg Olbrück bei Niederzissen).

Das gesamte Gemeindegebiet Wachtbergs ist Bestandteil des aus dem ehemaligen Naturpark Kottenforst-Ville entstandenen Naturparks Rheinland.

Typische Landschaft in Wachtberg: Wald und Wiesen in Klein Villip

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Bachtäler durchziehen das Gemeindegebiet von West nach Ost. Alle Bäche fließen direkt zum Rhein.

Adendorf liegt im Einzugsbereich der Swist, die Burg Münchhausen im Westen des Ortes und zugleich im äußersten Westen des Gemeindegebietes liegt direkt an der Swist.

Die nächstgelegenen größeren Gewässer sind der Rhein in zwei sowie die Ahr in sechs Kilometer Entfernung.

Nachbarstädte und -gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Wachtberg. Sie gehören mit Ausnahme von Remagen und Grafschaft, die im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz liegen, alle zu Nordrhein-Westfalen:

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohnerzahlen vom 25. September 2014)[3]

Ortschaft Einwohnerzahl
Adendorf mit Klein Villip 1.527
Arzdorf 317
Berkum 2.450
Fritzdorf 1.002
Gimmersdorf 860
Holzem 210
Ließem 1.660
Niederbachem 4.145
Oberbachem mit Kürrighoven 1.097
Pech 2.633
Villip mit Villiprott 3.540
Werthhoven 1.048
Züllighoven 290

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erdgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die meisten vulkanischen Kuppen des Wachtberger Gebietes wie das Siebengebirge aus der Zeit vor 25 Millionen Jahren stammen, ist der Rodderberg sehr viel jüngeren Datums: Das Gestein stammt aus einer Zeit vor 600.000 Jahren und der letzte Ausbruch war um 250.000 vor Christus zur Zeit einer früheren Eiszeit.

Erste menschliche Besiedelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der letzten Eiszeit lebten Neandertaler weit verstreut in Europa (unter anderem um 40.000 vor Christus im namensgebenden Neandertal bei Düsseldorf). Für die Zeit nach dem Rückgang der letzten Eiszeit um 14.000 vor Christus sind in Oberkassel Menschen nachgewiesen.

Auf Wachtberger Gebiet war zuerst die Gegend um das heutige Adendorf besiedelt. Hier ist eine Siedlung mit Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit (etwa 4.000 vor Christus) aus dem Kulturkreis der Bandkeramik nachgewiesen worden. Die erste Besiedelung breitete sich von den Löß-Gebieten um die Zülpicher Börde her aus.

Weitere recht frühe Siedlungsspuren sind bei Arzdorf und bei Werthhoven gefunden worden. Die dauerhafte Besiedelung der rheinnäheren Gebiete Wachtbergs erfolgte erst sehr viel später. Der erste singuläre Fund einer Axt bei Niederbachem (aus der Zeit um 2.000 vor Christus) deutet nicht auf eine dauerhafte Besiedelung hin.

Bronzezeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1.800 vor Christus wurde der Fritzdorfer Goldbecher unweit der Fritzdorfer Windmühle auf dem Scheid (bei Fritzdorf) vergraben. Ein solch reichverziertes und aufwendig gearbeitetes Gefäß ist aus dieser Zeit in Mitteleuropa nicht bekannt. Sehr wahrscheinlich ist der Fund des Goldbechers an dieser Stelle ein Hinweis auf die Existenz eines bronzezeitlichen Fernhandelsweges von dem damaligen Zentrum der europäischen Hochkultur in Süd-Griechenland bis zu den Britischen Inseln dort, wo im Verlaufe des Mittelalters die bedeutende Krönungsstraße verlief. Vergleichbare Gold-Gefäße wurden zu dieser Zeit in Mykene und Kreta hergestellt. Vergleichbare Funde gibt es auf den Britischen Inseln.

Keltenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst um 750 vor Christus wurden die dem Rhein näheren Gebiete, wie Berkum, Niederbachem und Pech, dauerhaft besiedelt, da die härteren Böden erst durch den Fortschritt der Eisenzeit urbar gemacht werden konnten. Die Kelten, in diesem Raum speziell die Gallier, haben die Technik des eisernen Pfluges in diesen Raum gebracht. Aus der Zeit der gallischen Bevölkerung stammen der Name des Mehlemer Baches (ursprünglich Melanbach) und einige Flurnamen.

Römerzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Eroberung Galliens durch Julius Caesar bis zum Rhein um 50 v. Chr. gehörte Wachtberg zum Römischen Reich. Zu Beginn und nach der aus römischer Sicht verlorenen Varusschlacht (9 n. Chr.) war Wachtberger Gebiet für insgesamt etwa 500 Jahre unmittelbares Grenzgebiet.

Die Befestigung des Römischen Reiches fand massiert an der Grenze statt und nicht etwa in der Tiefe des Raumes. Dadurch war das Wachtberger Gebiet unmittelbar in die Grenzsicherung eingebunden. Gesichert ist, dass am Hohenberg ein Steinbruch durch die Römer betrieben wurde, an dem Trachyt für Hausbau und Straßenbau gebrochen wurde.

Die gefundenen Fundamente von größeren römischen Gebäuden am Fuße des Dächelsberges bei Niederbachem weisen darauf hin, dass am Dächelsberg bereits zu römischer Zeit Basalt abgebaut wurde.

Das Wachtberger Gebiet wurde von Straßen durchzogen: Eine Straße verlief im Tal des Mehlemer Baches, eine von der heutigen Gemeindegrenze zwischen Niederbachem und Mehlem auf die Höhe des Rodderberges – von dort führte die militärische Straße direkt oberhalb des Rheins, der die Grenze, bildete über die Höhen nach Süden. „Auf dem Höchsten“ (Name eines Bergrückens auf der Grenze zwischen Niederbachem und Oberwinter) kreuzte diese die Straße, die vom Rhein über Bandorf bis genau zu den römischen Gebäuderesten im Tal des Mehlemer Baches führte.

Das Wachtberger Gebiet wurde darüber hinaus genutzt, um das Legionslager Remagen, dem es zugeordnet war, mit landwirtschaftlichen Gütern zu versorgen. Villip kam dabei eine besondere Bedeutung zu, da es als Drehscheibe zur Verteilung nach den beiden größeren Legionslagern Bonn und Remagen diente.

Die Römer brachten das Wissen um den Weinanbau mit, der ab fränkischer Zeit vor allem in Niederbachem nachweisbar ist. Auf den Höhen bei Berkum wurden die Götter angebetet. Ein Matronenbildnis aus römischer Zeit wurde gefunden.

Von 9 n. Chr. an war eine Periode von über 250 Jahren geprägt von ruhiger und gesicherter Aufbauzeit. Etwa ab dem Jahr 250 sind immer wiederkehrende Einfälle der Germanen vom anderen Rheinufer nachzuweisen. Zerstörungswellen von Osten Richtung Adendorf und weiter Richtung Flerzheim (Ortsteil von Rheinbach) sind gefolgt von Wiederaufbau und erneuter Zerstörung.

Als um 455 Köln von den Franken, einem Zusammenschluss der Germanen, erobert wurde, war die Römische Herrschaft in diesem Raum endgültig vorbei.

Frankenzeit und Frühes Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedeutung des Wachtberger Gebietes in der Grenzsicherung zwischen den Legionslagern Bonn und Remagen ging verloren. Die Absatzgebiete vor allem für Steine (die Franken bauten ihre Häuser ausschließlich aus Holz, Lehm und Stroh) brachen weg. Die deutlich verringerte Bevölkerung produzierte nur noch für den Eigenbedarf.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der heutigen Dorfnamen fallen in die Zeit um 800. Als erstes wurden Fritzdorf und Werthhoven (früher Pissenheim) 770 erwähnt: Ländereien bei Pissenheim, Fritzdorf, Eckendorf und Remagen einschließlich einer Gesinde-Familie wurden dem Kloster Lorsch entsprechend einem Testament geschenkt. Unterschrieben hat die Urkunde unter anderem als Zeuge der Gaugraf Angilger. Diese Besitzungen wurden 1175 im Lorscher Codex aufgeführt.

Am 19. Juli 798 wurde Niederbachem zum ersten Mal erwähnt: Liudger, der Gründer der Reichsabtei Werden bei Essen kaufte einen Weingarten in Bachem (damals noch ein ungeteilter Ort) für das Kloster Werden.

Der Kottenforst am Nordrand des Wachtberger Gebietes war das beliebteste Jagdrevier der Fränkischen Könige und wurde bereits im 7. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Forst, dessen Zahl der Blätter als Sinnbild für die Anzahl der Teufel benutzt wurde, gehörte bis 973 zum Reichsgut, als Otto II. im Jahr seiner Kaiserkrönung das Jagdrecht dem Erzbischof von Köln übertrug (siehe auch: Ottonisch-salisches Reichskirchensystem). Erzbischof Anno II. vergab den Forst 1064 der Abtei Siegburg, als wichtigsten Gründungsbesitz. Zu den sogenannten „Viermännern“ gehörten die Besitzer der Burg Adendorf und der Burg Odenhausen (sowie die beiden Besitzer des Thurmhofs und des Binsfelderhofes in Friesdorf (Bonn)). Diese vier Vasallen der Abtei hatten im Kottenforst Holz- und Weiderechte.

Zuvor (um 820) hatte die adlige Besitzerin von Oberbachem das Recht zuerkannt bekommen, 30 Schweine in den Kottenforst zur Eichelmast treiben zu lassen.

Das Mittel für neue Einflussmöglichkeiten an diesem Südrand des entstehenden Territoriums von Kurköln waren für den Erzbischof von Köln die ihm treu ergebenen Klöster. In den bisher wenig erschlossenen Gebieten, wie Niederbachem, legten die Klöster ihre Höfe an, so legte zum Beispiel das Kölner Stift Sankt Gereon im 9. Jahrhundert den Fronhof in Niederbachem und bald eine Kirche für Niederbachem (zusätzlich zu der in Oberbachem bereits bestehenden Kirche) an.

886 wurde die Broicher Mühle bei Villip zum ersten Mal erwähnt. Der Adlige Hartmann überträgt der Abtei Prüm in einem Prekarievertrag seinen Besitz in und um Villip, darunter die Broicher Mühle, für immer und erhält dafür zur lebenslangen Nutzung Ländereien im Auelgau, im Lahngau sowie in Rheinhessen.[4][5]

Auf dem Scheidt (bei Fritzdorf) war der Gerichtsplatz des Ahrgaus, zu dem auf jeden Fall Fritzdorf und Arzdorf gehörten. Der Bonngau und der Ahrgau waren zeitweise in gleicher Hand. Dazwischen lagen noch der Swistgau, zu dem Adendorf zu zählen ist, und der Odangau um Villip, Werthhoven, Ödingen und sehr wahrscheinlich die Godesburg.

Spätes Mittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1301 gehörten die Dörfer Niederbachem, Oberbachem, Ließem, Kürrighoven, Gimmersdorf, Berkum, Züllighoven und Werthhoven zu den Kurkölnischen Rittern von Drachenfels (seit 1301), was bereits vor der Neuordnung durch die Franzosen ab 1794 zu der Namensgebung „Drachenfelser Ländchen“ geführt hat.

Vor 1296 war der Herr über das Gericht über ganz Bachem (Oberbachem und Niederbachem) der Besitzer des älteren Fronhofs in Oberbachem. Dies war Gerhard IV. von Blankenheim, nachdem er durch eine Fehde diesen von der Abtei Prüm erkämpft hatte.

Das Gericht Werthhoven, bestehend nur aus Werthhoven, sowie das Gericht „up dem geuwe“, Rechtsverbund der Dörfer Berkum, Gimmersdorf, Ließem, Kürrighoven und Züllighoven waren bereits im Einflussbereich des Erzbischofs von Köln. Ziel des Erzbischofs war es, diese südlichen Grenzgebiete weiter abzusichern. Sein treuer Gefolgsmann Heinrich von Drachenfels, dem er gerne die Sicherung dieses Gebietes überlassen wollte, wollte seinerseits eine eigene Herrschaft aufbauen. Bisher besaß der Burggraf nur die Burg Drachenfels selbst sowie den sehr einträglichen Trachyt-Steinbruch, mit dessen Steinen bereits 50 Jahre lang der Kölner Dom aufgebaut wurde.

Den Interessen dieser beiden Herren standen die Herrschaftsrechte über Oberbachem, etwa im Zentrum des gesamten Gebietes, im Wege. Es kam 1296 zur Fehde. Der genaue Verlauf der Fehde, die Leiden der Bevölkerung und die Gründe für das Ausbleiben von etwaigen Verbündeten für die Seite von Blankenheims ist aus den Quellen nicht zu ersehen. Der Ausgang der Fehde ist jedoch bekannt:

Gerhard IV. von Blankenheim war unterlegen und landete in Gefangenschaft im Burgverlies der Burg Drachenfels. Dies war zu dieser Zeit weit verbreitet, um dem Gefangenen beziehungsweise seinen Angehörigen oder Verbündeten eine Zustimmung abzupressen – eine Entlassung aus der Haft wurde erst nach Zustimmung gewährt. (Heinrich von Drachenfels hatte zusammen mit dem damaligen Erzbischof von Köln nach der gemeinsam verlorenen Schlacht von Worringen im Verlies des Grafen von Berg eingesessen.)

Trotz der Inhaftierung des von Blankenheim zog sich eine Einigung hin. Vor dem Hintergrund der verstärkten Bedrohung des Erzbischofs von Köln von Süden seitens König Albrecht I. von Habsburg war jedoch eine Einigung von seiner Seite gesehen dringend. So kam es 1301 zu einer Einigung in Form eines Dreiecksgeschäfts.

Die Gerichtsrechte über ganz Bachem übertrug Gerhard IV. von Blankenheim dem Erzbischof von Köln gegen eine Zahlung von 500 Mark, die Einkünfte aus dem Fronhof in Oberbachem sowie das Patronatsrecht für die Kirche in Oberbachem behielt Gerhard IV. von Blankenheim jedoch. Der Erzbischof von Köln verlieh Heinrich von Drachenfels die Gerichtsherrschaft über Bachem weiter, sowie die Gerichtsherrschaft über die Gerichte Werthhoven und „up dem geuwe“, die anschließend mit Bachem zu einem Herrengericht zusammengelegt wurden. Dafür entließ Heinrich von Drachenfels den von Blankenheim aus seiner Haft.

Diese Regelung war die Geburtsstunde der Unterherrschaft Drachenfelser Ländchen innerhalb Kurkölns. Diese Regelung überdauerte zugleich fast 500 Jahre: Die Unterherrschaft Drachenfelser Ländchen blieb in dieser Zeit in ihrer Größe unverändert und die Grundrechte von Blankenheims blieben bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 erhalten.

Das Herrengericht der Unterherrschaft tagte abwechselnd im Blankenheimer Fronhof in Oberbachem und im Wirtshaus in Niederbachem. Erst im 18. Jahrhundert verlegten die Herren der Unterherrschaft das Gericht auf „neutralen Boden“ nach Gimmersdorf. Hierdurch verloren sowohl Niederbachem und Oberbachem, als auch der Fronhof der Blankenheimer, an Bedeutung.

Seit 1493 kam es zu Erbstreitigkeiten in der Drachenfelser Herrenfamilie, von der der eine Zweig auf der Burg Gudenau und der andere auf der Burg Drachenfels saß. Erst 1695 setzten sich die Freiherren von Gudenau durch.

Die Familie von Drachenfels hat nach dieser erfolgreichen Bildung einer ersten geschlossenen Unterherrschaft (1301) weitere Erwerbungen gemacht:

Von einem Eberhard, Vogt zu Belle, kauften sie 1402 die Burg Are, die Burg Gudenau und den Hof Merl, der ein Lehen des Stiftes St. Cassius in Bonn war.

Am 13. Mai 1425 verpfändete Erzbischof Dietrich von Köln das Amt Wolkenburg mit der Stadt Königswinter und dem Dorf Ittenbach dem Burggrafen Göddert von Drachenfels, der damit zum ersten Mal um seine Burg selbst Fuß fassen konnte. Es kam zum Streit und daraufhin wurde die Burg Wolkenburg als solche an einen Dritten weiterverpfändet.

Der Dingstuhl Villip, bestehend aus den Dörfern Villip, Villiprott, Holzem und Pech, die zu einem Kirchspiel gehörten, war Teil der Grafschaft Are und nach der Erbteilung (1221) und dem Bau der Burg Neuenahr Teil der Grafschaft Neuenahr.

Mit dem Aussterben der Linie Neuenahr (1358) begannen Erbfolgestreitigkeiten, die sich mehrere Jahrzehnte hinzogen. Schließlich nutzte der Erzbischof von Köln die Gelegenheit zur Einmischung (Zerstörung der Burg Neuenahr 1372) und konnte sich angesichts der Bindung seines Rivalen Herzogtum Jülich, der immerhin formaler Lehnsherr der Grafschaft Neuenahr war, durch den Geldrischen Erbfolgekrieg (1371–1379) als Mitherr der Grafschaft durchsetzen.

Während der Hof in Merl durch die politische Schwäche des Cassiusstiftes fast wie ein Eigengut (Allod) war und die Burg Are kurze Zeit später wieder dem Erzbischof von Köln zugerechnet wurde, war die erworbene Burg Gudenau in ebendieser Grafschaft Neuenahr, in der der Oberherr der Drachenfelser, nämlich der Erzbischof von Köln, Mitherr wurde. Der Dingstuhl Villip, in dem die Burg Gudenau einziger befestigter Adelssitz war, lag direkt benachbart zu dem Drachenfelser Ländchen.

Neuere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1794 bis 1814 stand das linke Rheinufer und mit ihm die Ortschaften der heutigen Gemeinde Wachtberg unter französischem Einfluss. Die Besetzer führten Verwaltungsstrukturen nach französischem Vorbild ein. Die selbstständigen Gemeinden Berkum, Gimmersdorf, Holzem, Ließem, Niederbachem, Oberbachem (mit Kürrighoven), Pech, Pissenheim, Villip (mit Villiprott) und Züllighoven bildeten die Mairie Villip im Kanton Bonn externe (Kanton Bonn-Land). Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf gehörten mit Meckenheim und weiteren Gemeinden zur Mairie Adendorf im Kanton Rheinbach. Von 1801 bis 1814 waren die Mairies im Rhein-Mosel-Département Teil des französischen Staatsgebiets. Auf der Grundlage der Beschlüsse des Wiener Kongresses (1815) wurde das Rhein-Mosel-Département und mit ihm die nunmehr als Bürgermeistereien bezeichneten Verwaltungseinheiten dem Königreich Preußen zugeschlagen. 1927 wurden die Bürgermeistereien in der Rheinprovinz in Ämter umbenannt. Das Amt Adendorf, das seit 1932 wie das Amt Villip ebenfalls zum Landkreis Bonn gehörte, wurde 1935 umbenannt in Amt Meckenheim. Aufgrund des Gesetzes zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz) wurden die Ämter Meckenheim und Villip zum 31. Juli 1969 aufgelöst.

Gemeindebildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1969 wurde die Gemeinde Wachtberg durch den Zusammenschluss der bisher selbstständigen Gemeinden Adendorf, Arzdorf, Berkum, Fritzdorf, Gimmersdorf, Holzem, Ließem, Niederbachem, Oberbachem, Pech, Villip, Werthoven und Züllighoven neu gebildet.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen von 1969 bis 1999 vom Landesamt für Statistik*, von 2000 bis 2015 von ADV-Statistik**.

Jahr Einwohner
1969 12.469
1979 16.477
1989 16.919
1999 18.697
2000 19.586
Jahr Einwohner
2001 19.785
2002 20.130
2003 20.130
2004 20.618
2005 20.826
Jahr Einwohner
2006 20.050
2007 20.093
2008 20.117
2009 20.149
2015 20.457
* 0Erhebung jeweils zum 31. Dezember.
** Erhebung jeweils zum 30. Juni.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat Wachtberg
      
Von 42 Sitzen entfallen auf:
Ratswahl in Wachtberg 2014
Wahlbeteiligung: 62,26 %
 %
50
40
30
20
10
0
40,87
23,04
11,57
5,73
9,65
9,14
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-1,31
+3,72
-3,14
-8,61
+0,20
+9,14
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Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung der Gemeinde Wachtberg. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 25. Mai 2014 statt.[7][8]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1969–1969: Sebastian Luhmer (CDU) Ratsbeauftragter, ehrenamtlich
  • 1969–1975: Josef Bedorf (CDU), ehrenamtlich
  • 1975–1977: Walter Hausmanns (CDU), ehrenamtlich
  • 1977–1989: Joachim von Heymann (CDU), ehrenamtlich
  • 1989–1999: Peter Schmitz (CDU), ehrenamtlich
  • 1999–2004: Hans-Jürgen Döring (parteilos)
  • 2004–2014: Theo Hüffel (CDU)
  • seit 2014: Renate Offergeld (SPD)[9]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachtberg unterhält eine Partnerschaft mit dem französischen Kanton La Villedieu du Clain[10] in der Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes sowie zur italienischen Gemeinde Bernareggio in der Provinz Monza und Brianza.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Wachtberg
Wappen der Gemeinde Wachtberg
Wappenbeschreibung:

„In Blau ein Flammen speiender silberner Lindwurm.“

Wappenbegründung:

Der Lindwurm (Drachen) symbolisiert das historische Drachenfelser Ländchen, aus dem das Amt Villip als Gebietskörperschaft deckungsgleich hervorgegangen war. Die Farben Blau und Silber stehen für die Familie von der Leyen, die über Jahrhunderte von Burg Adendorf aus die Geschicke der umliegenden Dörfer lenkte. Der Gemeinde Wachtberg ist mit Urkunde vom 13. April 1971 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.

Der Gemeinde Wachtberg ist ferner mit Urkunde des Kölner Regierungspräsidenten vom 13. April 1971 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Beschreibung der Flagge: „Blau-weiß-blau, längsgestreift im Verhältnis 1:2:1 mit Wappeneindruck.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebiet der Gemeinde Wachtberg befinden sich zahlreiche Bau- und Bodendenkmäler. Der Denkmalschutz umfasst auf dem Gemeindegebiet insgesamt 12 Kirchen und Kapellen, 61 Fachwerkhäuser und -höfe sowie 55 historische, meist aus Vulkanstein gefertigte Wege- und Flurkreuze. Darüber hinaus finden sich in Wachtberg zahlreiche weitere Fachwerkgebäude, die jedoch nicht denkmalgeschützt sind.

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirchengemeinde Wachtberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alte Kirche St. Gereon in Berkum
  • Evangelisches Gemeindehaus in Niederbachem
  • Gnadenkirche in Pech

Die Evangelischen in Arzdorf, Fritzdorf und Adendorf gehören traditionell zur Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim.

Katholische Kirchengemeinde St. Marien, Wachtberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand durch Zusammenschluss der bisherigen Pfarrgemeinden zum 1. Januar 2010. Sie gehört zum Dekanat Meckenheim-Rheinbach (Erzbistum Köln).

In der Gemeinde gibt es folgende Gotteshäuser:

Kirchen

  • Hl. Drei Könige in Oberbachem
  • St. Georg in Fritzdorf
  • St. Gereon in Berkum
  • St. Gereon in Niederbachem
  • St. Margareta in Adendorf
  • St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum
  • St. Simon und Judas in Villip[11]
  • Zu den heiligen Erzengeln in Pech

Kapellen

  • Antoniuskapelle in Arzdorf
  • Broichhofkapelle (in Niederbachem, am Rand des Rodderbergs)
  • Kapelle Limbachstift in Berkum
  • Marienkapelle in Klein-Villip
  • St.-Jakobus-Kapelle in Werthhoven
  • St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle (Anton-Raaff-Kapelle) in Holzem (gestiftet von Anton Raaff)
  • St.-Josefs-Kapelle in Gimmersdorf
  • St.-Marien-Kapelle in Ließem
  • St.-Michael-Kapelle in Pech
  • St.-Pius-Kapelle in Züllighoven
  • Hl.-Scholastika-Kapelle in Kürrighoven

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritzdorfer Goldbecher
  • Drehwerk 17/19 in Adendorf
  • Kellertheater Chateau Pech
  • Laienspielkreis Oberbachem
  • Pecher Dorfbühne
  • Studiobühne Wachtberg

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Atelier Scheler
  • Bilderstübchen
  • DrehArt Kemp
  • Galerie Zauberwald
  • Kunstkreis Wachtberg
  • Turm-Galerie-Bonn

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimatmuseum Villip
Im Museum befindet sich ein Replikat des Fritzdorfer Goldbechers, der aus der Frühbronzezeit (um 1800 v. Chr.) stammt. Das Original liegt im Rheinischen Landesmuseum Bonn.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Gudenau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Gudenau
Burganlage Gudenau
Die gesamte Burganlage mit Barockgarten
Burg Gudenau von Süden aus gesehen

Die Burg Gudenau wurde um 1200 gebaut und seit 1246 (Bestandteil der Hochstadenschen Schenkung, die vor allem die Grafschaft Are beinhaltete) gehörte sie zu Kurköln, womit Kurköln bereits bedeutenden Einfluss im Dingstuhl Villip wahrnahm. Als Godart von Drachenfels die Burg Gudenau 1402 von Eberhard gekauft hatte, empfing er die Burg nach mittelalterlichem Recht von Kurköln zu Lehen.

Durch Erbe ging die Burg Gudenau auf die Familie Waldbott von Bassenheim über. Die Grafschaft Neuenahr wurde 1546 nach dem Aussterben der letzten Grafen von Neuenahr als erledigtes Lehen vom Herzogtum Jülich eingezogen und zum Amt Neuenahr innerhalb Jülichs umgewandelt.

Die Rechtsverhältnisse wurden schwierig und es kam zu diversen Prozessen um Steuern und Zuständigkeiten, als die Waldbott von Bassenheim als erzbischöfliche Lehnsmänner auf der Burg Gudenau gleichzeitig in dem jülichschen Amt Neuenahr residierten und zum Beispiel zur Bierverbrauchssteuer herangezogen wurden. Hier begann sich das Territorialprinzip langsam gegen das Personalitätsprinzip durchzusetzen.

1659 erlangte Otto Werner von Waldbott von Bassenheim für den Dingstuhl Villip mit der Gudenau Reichsfreiheit durch einen Territorialtausch mit dem Herzog von Jülich (siehe auch: Reichsburg Landskron)

Durch den gleichen Territorialtausch erlangte die Familie von der Leyen Reichsfreiheit für die Dingstühle Adendorf und Eckendorf mit ihren Burgen Adendorf und Münchhausen.

Während jedoch die Familie Waldbott von Bassenheim in diesem Vertrag auf ihren Anteil an der für das Herzogtum Jülich strategisch wichtigen Reichsritterschaft Landskron verzichtete, verzichtete die Familie von der Leyen in Person des Erzbischofs Karl Kaspar von der Leyen lediglich auf sein nur noch formales Lehnsrecht als oberster Lehnsherr der in Zukunft direkt dem Deutschen König unterstellten Waldbott von Bassenheim.

Unter den sogenannten Religionskriegen des 16. und 17. Jahrhunderts hatten die Dörfer des heutigen Wachtberg schwer zu leiden.

Vordergründig ging es in dem Kölner Krieg (1583–1589) um die Religionszugehörigkeit der Bewohner von Kurköln, es ging aber auch um eine schöne Frau, Agnes von Mansfeld-Eisleben, die der Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldburg trotz seines kirchlichen Amtes unbedingt heiraten wollte, um die Austarierung der Machtverhältnisse im Deutschen Reich, um die Machtinteressen der Wittelsbacher sowie der Waldburger, die weltlichen Interessen der katholischen Kirche.

1588 kam es durch die Belagerung der Godesburg zu einer schweren Hungersnot im direkt benachbarten „Drachenfelser Ländchen“ mit vielen Todesopfern. Im Dreißigjährigen Krieg zogen 1633 schwedische Truppen durch Niederbachem und brandschatzten mehrere Teildörfer.

In diesen für die Bevölkerung schon schweren Zeiten holte auch noch Ferdinand Waldbott von Bassenheim zu Gudenau ab Juli 1630 den kurkölnischen Hexenrichter Franz Buirmann ins Ländchen, der mehrere Frauen und Männer als „Hexen“, „Zauberer“ oder „Werwölfe“ anklagte und zumeist hinrichten ließ, falls sie nicht einflussreiche Freunde hatten. (siehe auch: Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage Der Frommen Unschültigen).

Burg Odenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Odenhausen
Eingang zur Burg Odenhausen bei Berkum

Die Burg Odenhausen befindet sich auf einer Erhebung nahe Berkum. Sie entstand im 11. Jahrhundert zunächst als Turmhügelburg. Im Mittelalter wurde die Befestigungsanlage zu einer Wasserburg mit Vor- und Hauptburg ausgebaut. 1560 erfolgte ein Umbau zu einer Renaissance-Anlage. Es handelt sich um den seltenen Typ einer Wasserburg in Höhenlage, bei der die Wassergräben von Quellen gespeist wurden. Die Burg wurde erstmals 1316 urkundlich erwähnt. Sie war über Jahrhunderte ein Lehen der Abtei von Siegburg, auf der Ritter saßen.

Wachtberg, Burg Odenhausen aus südlicher Richtung

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Bauwerke im Gemeindegebiet stellen dar:

  • Broicher Mühle bei Villip
  • Broichhof auf dem Rodderberg
  • Burg Münchhausen bei Adendorf
  • Forsthaus Schönwaldhaus bei Villiprott
  • Jesuitenhof in Berkum
  • Köllenhof in Ließem, heute beliebter Bürgertreff
  • Landhaus Kremmel in Villiprott, das ursprünglich im Rahmen der Bundesautobahn 565 als Autobahnraststätte geplant war.[12]
  • Schäfereihof in Adendorf, 12. Jahrhundert
  • Sommersberger Hof bei Fritzdorf, im 15. Jahrhundert Rittersitz
  • Wasserburg Adendorf bei Adendorf
  • Windmühle Fritzdorf bei Fritzdorf
  • Windmühlenturm in Villip

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Part Six

Die Boygroup Part Six bewohnte gemeinsam ein Bandhaus in Wachtberg-Villiprott. Die Band hatte zwei Lieder, die es bis in die Top 50 der deutschen Musikcharts schafften.

  • Musik- und Kunstschule
  • Studiobühne Wachtberg
Totale vom Rodderberg.jpg
Rodderberg Blick auf Bonn.jpg
Rodderberg

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BC Wachtberg

Der bekannteste Sportverein in Wachtberg ist der TTC Fritzdorf. Die Damenabteilung spielt 2014 in der Tischtennis-Regionalliga. Größter Erfolg war die Qualifikation zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, der jedoch aus finanziellen Gründen abgelehnt wurde.

Der SV Wachtberg spielte von 2009 bis 2011 in der Fußball-Mittelrheinliga. 2014 spielt der Verein in der Bezirksliga.

In Wachtberg bestehen zahlreiche Reitclubs. So betreibt die Springreiterin Luciana Diniz, zusammen mit Édouard de Rothschild, eine Reitanlage auf dem Dreilindenhof am Rodderberg.[13][14]

Der Badminton Club Wachtberg wurde 1977 gegründet und nimmt jährlich mit bis zu fünf Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb teil.

In Niederbachem betreibt der Golfclub Bonn-Godesberg in Wachtberg e. V. an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz einen 18-Loch-Golfplatz.[15]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachtberg weist einen überdurchschnittlichen Kaufkraftindex in Höhe von 126,7 Prozent des Bundesdurchschnitts (100 Prozent) für das Jahr 2015 auf.[16] Im Rhein-Sieg-Kreis übertrifft lediglich Bad Honnef mit 127,2 Prozent diesen Wert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buslinien verbinden die Wachtberger Ortschaften mit den Bonner Stadtteilen Alt-Godesberg und Mehlem, mit den Städten Meckenheim und Bad Neuenahr-Ahrweiler, mit der Gemeinde Grafschaft und der Stadt Remagen mit deren Stadtteilen Oedingen und Kripp.

Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind im Nordosten Bonn-Bad Godesberg, Bonn-Mehlem und Remagen an der Strecke Köln–Bonn–Remagen–KoblenzBingenMainz (linke Rheinstrecke), im Westen Meckenheim an der Strecke Bonn–EuskirchenBad Münstereifel (Voreifelbahn) sowie im Südosten Ahrweiler, Bad Neuenahr und Heimersheim an der Strecke AdenauAhrbrückAltenahrBad Neuenahr-Ahrweiler–Remagen–Bonn (Ahrtalbahn).

In Wachtberg gilt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Tarifübergreifend gilt der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM).

Die Gemeinde ist an mehrere Radwanderwege angeschlossen:

Am Grenzgebiet zu Rheinland-Pfalz unterhalb der Fritzdorfer Windmühle verläuft die historische Krönungsstraße, Aachen-Frankfurter Heerstraße (AFH).

In der Gemeinde waren am 1. Januar 2012 13.888 Kraftfahrzeuge zugelassen, darunter 11.714 Personenkraftwagen. [17]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Amtsblatt der Gemeinde ist der sogenannte Wir Wachtberger, der wöchentlich erscheint.
  • Die Heimatzeitung Blick Aktuell, Sitz in Adenau mit einer regionalen Ausgabe für Wachtberg erscheint ebenfalls wöchentlich.
  • Der Blickpunkt, die regionale Gemeinschaftszeitung für Meckenheim, Bad Godesberg, Rheinbach, Swisttal, Wachtberg und der Grafschaft erscheint ebenfalls wöchentlich.

Zudem gibt es in der regionalen Tageszeitung General-Anzeiger einen Lokalteil für Bad Godesberg und Wachtberg.

Radome Wachtberg.jpeg
Wachtberg, Radom der FGAN.jpg
Radom des Fraunhofer FHR in Wachtberg

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachtberg ist Sitz zweier Institute der Fraunhofer Gesellschaft, welche im Juni 2009 von der Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften e. V. (FGAN) in die Fraunhofer Gesellschaft eingegliedert wurden. Das zu dieser Anlage gehörende Radom mit einem Durchmesser von 49 Metern ist das weltweit größte Radom und bildet das Wahrzeichen von Wachtberg, welches weithin sichtbar ist.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Schulen befinden sich in Wachtberg:

  • Gemeinschaftsgrundschule Wachtberg (Adendorf)
  • Gemeinschaftsgrundschule Wachtberg (Berkum)
  • Gemeinschaftsgrundschule „Drachenfelsschule“ Wachtberg (Niederbachem)
  • Katholische Grundschule Wachtberg (Pech)
  • Katholische Grundschule Wachtberg (Villip)
  • Sekundarschule Wachtberg (Berkum)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Kaspar von der Leyen

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger der Gemeinde Wachtberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fred Münch (* 1940, † 2002; ernannt 1999), Gemeindedirektor a. D.[18]
  • Hans-Dietrich Genscher (* 1927, † 2016; ernannt 2015), ehemaliger Bundesminister und FDP-Vorsitzender[19]

Persönlichkeiten mit Bezug zu Wachtberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm V. * 28. Juli 1516, † 5. Januar 1592 in Düsseldorf, Herzog von Jülich-Kleve-Berg, ist mit der Geschichte von Wachtberg verbunden.
  • Wilhelm von der Leyen * 1650, † 1722, Besitzer der Burg Adendorf, Sohn von Adolf von der Leyen, lebte in Adendorf.
  • Anton Raaff * 6. Mai 1714, † 28. Mai 1797 in München, Tenorsänger, lebte in Holzem.
  • Franz Karl Movers * 1806, † 1856, Theologe und Orientalist, Pfarrer in Berkum von 1833–1839
  • Johannes Adenauer * 1873, † 1937, Pfarrer, Bruder von Konrad Adenauer, lebte in Fritzdorf.
  • Hermann Abs * 15. Oktober 1901, † 5. Februar 1994 in Bad Soden am Taunus, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, lebte in Berkum.
  • Gustav-Adolf Kuntzen, * 23. Dezember 1907 in Berlin, † 15. August 1998 in Wachtberg, war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant der Bundeswehr.
  • Eberhard Bethge, * 28. August 1909, † 18. März 2000, evangelischer Pastor und Theologe, lebte in Villiprott.
  • Hans-Dieter Blatzheim * unbekannt, † 14. August 1985 auf dem Nürburgring, Bauunternehmer und Automobilrennfahrer, lebte in Pech.
  • Gerd Berendonck * 5. März 1924 in Solingen, ehemaliger deutscher Diplomat und Botschafter in Algerien, Kambodscha und Pakistan, lebt in Villip.
  • Werner Schattmann, * 3. April 1924 in Oels, Schlesien, † 31. Oktober 2014 in München, war ein deutscher Jurist und Diplomat und lebte in Niederbachem.
  • Wolf J. Bell, * 10. Juni 1924 in Kassel, † 21. Juni 2014, Journalist, lebte in Pech.
  • Johannes Steinhoff * 15. September 1913, † 21. Mai 1994 in Pech, Offizier der Deutschen Luftwaffe, Generalleutnant und Inspekteur der Luftwaffe der Bundeswehr, lebte in Pech.
  • Josef Rommerskirchen * 16. Februar 1916 in Odenkirchen, † 9. März 2010 in Wachtberg, Mitglied des Bundestages von 1960 bis 1976, lebte in Niederbachem.
  • Carl Cüppers * 15. September 1920, † 24. September 2008 in Bergisch Gladbach, Schulamtsdirektor im Rheinisch-Bergischen Kreis, lebte in Gimmersdorf.
  • Richard Ellerkmann * 6. Juni 1928 in Duisburg, ist ehemaliger deutscher Botschafter in Uganda, im Irak und in Kanada, lebte in Ließen und war als Wachtberger Ratsmitglied und Vorsitzender des Schulausschusses tätig und versah zeitweilig das Amt eines Schiedsmannes.
  • Heinrich Karl Erben * 19. Mai 1921, † 15. Juli 1997 in Bonn, deutscher Paläontologe, lebte in Adendorf.
  • Günter Heinrich Hermann Schmitz * 8. Juni 1921 in Dortmund-Dorstfeld, † 26. Juli 1998 in Bonn, Oberst, Verteidigungsattaché in Indien (und für Nepal und Birma), lebte in Pech.
  • Alois Mertes * 29. Oktober 1921, † 16. Juni 1985 in Bonn, Staatsminister im Auswärtigen Amt, lebte in Pech.
  • Hans Riegel * 1. Januar 1923 in Bonn, † 15. Oktober 2013 in Bonn, Unternehmensinhaber des Süßwarenkonzerns Haribo, lebte in Pech.
  • Josef Ertl * 7. März 1925, † 16. November 2000 in Murnau am Staffelsee, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, lebte in Pech.
  • Heinrich Köppler * 26. November 1925, † 20. April 1980 in Düsseldorf, Mitglied des Deutschen Bundestages und des nordrhein-westfälischen Landtages, lebte in Niederbachem.
  • Jürgen Diesel, * 4. Januar 1926 in Berlin; † 5. November 1993 in Pech, war ein deutscher Botschafter.
  • Günter Kuhfuß * 31. Januar 1926, † 2. Februar 2001 in Mainz, Kommunalpolitiker, Oberbürgermeister der Stadt Worms, lebte in Berkum.
  • Hubert Roer * 19. November 1926, † 17. November 2002 in Villiprott, deutscher Biologe, Entomologe, Fledermausforscher und Naturschützer, lebte in Villiprott.
  • Hans Werner Lautenschlager * 31. Januar 1927 in Tianjin, China, deutscher Diplomat, lebt in Pech.
  • Hans-Dietrich Genscher * 21. März 1927 in Halle an der Saale, † 31. März 2016 in Pech; Vizekanzler, früherer Bundesaußen- und Innenminister, lebte in Pech.
  • Konrad Wünsche * 25. Februar 1928 in Zwickau, Lehrer und Buchautor, lebte in Fritzdorf.
  • Helmut Kohl * 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein, Altbundeskanzler, lebte in Pech.
  • Jürgen Gehl, * 6. Juli 1930 in Berlin; † 25. Januar 2012 in Berkum, war ein deutscher Jurist, Diplomat und Botschafter in Liberia, Mosambik und Bangladesch.
  • Richard Giesen * 11. April 1933 in Krefeld, deutscher Diplomat, lebt in Niederbachem.
  • Clas Michael Naumann zu Königsbrück * 26. Juni 1939, † 15. Februar 2004 in Pech, deutscher Zoologe, lebte in Pech.
  • Helmut Merklein * 1. Juni 1940, † 30. September 1999 in Adendorf, katholischer Theologe, lebte in Adendorf.
  • Jörg Weigand * 21. Dezember 1940 in Kelheim/Donau, deutscher Schriftsteller
  • Klaus Miebach * 19. April 1944 in Nürnberg, Richter am Bundesgerichtshof, lebt in Pech.
  • Peter Hartmann * 18. August 1935 in Aachen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, lebte in Pech.
  • Bernd Pfaffenbach * 7. Mai 1946 in Kassel, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, lebte in Pech.
  • Ulrike Merten * 13. Dezember 1951 in Bielefeld, Mitglied des Deutschen Bundestages, lebt in Niederbachem.
  • Michael Mertes * 26. März 1953 in Bonn, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen a. D., lebt in Pech.
  • Karsten Matthis * 22. Dezember 1959 in Hannover, Bundesgeschäftsführer der Senioren-Union in der CDU-Bundesgeschäftsstelle, lebt in Niederbachem.
  • Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis * 23. Februar 1960 in Stuttgart, Unternehmerin, lebte in Adendorf.
  • Herbert Müller * 18. Mai 1960 † 2012 in Bonn, Politiker und Unternehmer, Generalsekretär der CDU Hessen, lebte in Villiprott.
  • Petra Vieten * 8. September 1964 in Duisburg als Petra Langrock, ist eine deutsche Unternehmerin und Moderatorin und lebt auf Burg Odenhausen in Berkum.
  • Jürgen Kohler * 6. Oktober 1965 in Lambsheim, Fußballspieler und -trainer, spielberechtigt für den SV Alemannia Adendorf[20]
  • Clint Christian Staak * 15. April 1969 in Frankfurt am Main, deutscher Schauspieler, lebt in Pech.
  • Ralph T. Niemeyer * 9. Oktober 1969 in Berlin, Schriftsteller, Journalist, Dokumentarfilmer, Filmproduzent und Politiker, lebte in Niederbachem.
  • Till Brönner * 6. Mai 1971 in Viersen, Sänger, Jazzmusiker, lebte in Berkum.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Böhner: Siedlungen des frühen Mittelalters am Nordostrand der Eifel. In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 25: Nordöstliches Eifelvorland, Einführende Aufsätze. Philipp von Zabern, Mainz 1974, DNB 750172835.
  • Martin Fuß: Bachemer Platt – Eine Dokumentation der Mundart von Niederbachem und Oberbachem. Mit 24 Sprachaufnahmen auf einer CD. Eine Publikation des Landschaftsverbandes Rheinland. Amt für Rheinische Landeskunde, Bonn/ Siegburg 2001, ISBN 3-87710-320-0.
  • Barbara Hausmanns: Wachtberg – Aus dreizehn Dörfern wird eine Gemeinde. Wachtberg 2011, ISBN 978-3-936256-49-9.
  • Heimatverein Niederbachem (Hrsg.): Niederbachem – Ein Dorf im Wandel (Zur Feier der 1200 jährigen Geschichte). 1998, ISBN 3-930376-12-1.
  • Frank Hüllen: Sitten und Bräuche in der Gemeinde Wachtberg, Sutton Verlag GmbH, Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-725-9.
  • Franz Müller: Leben rund um den Wachtberg. Eine Zeitreise durch 30.000 Jahre Geschichte einer rheinischen Landschaft. Wachtberg 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wachtberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)
  2. IT.NRW: Einkommensmillionäre in NRW 2007 und 2010 (PDF), abgerufen am 27. März 2016
  3. Einwohnerzahlen Gemeinde Wachtberg (Stand: 25. September 2014)
  4. Die Geschichte der Broicher Mühle – Mühle Werner Bedorf
  5. Beruf: Müllerin in der WDR-Lokalzeit aus Bonn (6. Oktober 2011)
  6. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.
  7. Gemeinde Wachtberg. Gesamtergebnis. 25. Mai 2014, abgerufen am 16. Juni 2014 (22 von 22 Schnellmeldungen).
  8. WDR Fernsehen Stichwahl - Die Überraschung in Wachtberg und Bad Honnef, WDR Lokalzeit. 16. Juni 2014, abgerufen am 16. November 2014.
  9. Gemeinde Wachtberg. Stichwahl des/der Bürgermeisters/in. 15. Juni 2014, abgerufen am 16. Juni 2014.
  10. Partnerschaft mit dem Canton de La Villedieu du Clain. Artikel auf der Website der Gemeinde Wachtberg. Abgerufen am 28. Dezember 2009.
  11. Amtsblatt des Erzbistums Köln, Stück 1, 1. Januar 2010, Nr. 37
  12. General-Anzeiger (Bonn):Der Traum von der Kottenforst-Autobahn, abgerufen am 27. März 2016.
  13. General-Anzeiger vom 3. Juni 2010: Baron von Rothschild kauft Dreilindenhof
  14. Familie & Freunde – Edouard de Rothschild ist ein ganz besonderer Freund – Luciana Diniz
  15. Website des Golfclubs, abgerufen am 29. März 2016
  16. Kaufkraft. Rhein-Sieg-Kreis, abgerufen am 25. Dezember 2015.
  17. Mobilität in Nordrhein-Westfalen – Daten und Fakten 2013. In: Straßenverkehr. Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, 2013, S. 64, abgerufen am 28. Mai 2015.
  18. General-Anzeiger vom 27. Juni 2015: Genscher soll Ehrenbürger werden
  19. General-Anzeiger vom 31. Oktober 2015: Genscher ist Ehrenbürger von Wachtberg
  20. Westfalen-Blatt Bielefeld Nr. 162, 16. Juli 2009.