Biedenkopf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Biedenkopf (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Biedenkopf
Biedenkopf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Biedenkopf hervorgehoben
50.918.5319444444444305Koordinaten: 50° 55′ N, 8° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 90,33 km²
Einwohner: 13.609 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35216
Vorwahl: 06461
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 004
Stadtgliederung: 9 Stadtteile bzw. Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hainstraße 63
35216 Biedenkopf
Webpräsenz: www.biedenkopf.de
Bürgermeister: Joachim Thiemig (SPD)
Lage der Stadt Biedenkopf im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Münchhausen (am Christenberg) Biedenkopf Breidenbach Steffenberg Angelburg Bad Endbach Dautphetal Gladenbach Lohra Fronhausen Wetter (Hessen) Lahntal Rauschenberg Wohratal Cölbe Weimar (Lahn) Marburg Ebsdorfergrund Neustadt (Hessen) Kirchhain Amöneburg Stadtallendorf Nordrhein-Westfalen Landkreis Waldeck-Frankenberg Schwalm-Eder-Kreis Lahn-Dill-Kreis Landkreis Gießen VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild
Schloss und Oberstadt mit Stadtkirche

Der Luftkurort Biedenkopf ist eine Stadt im Norden Mittelhessens an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen am Oberlauf der Lahn. Sie war bis zur Zusammenlegung mit dem Landkreis Marburg im Jahre 1974 Kreisstadt des Landkreises Biedenkopf und kann als Hauptstadt des historischen Hinterlandes angesehen werden, das heute zum Teil auch in anderen Landkreisen liegt.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Biedenkopf liegt im westlichsten Teil des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Nordöstlich stößt die Kernstadt an die 674 m hohe Sackpfeife und ihre Vorhöhen, südwestlich an den zum Gladenbacher Bergland gehörigen Schwarzenberg und seine Ausläufer.

Zusammen mit 18 anderen Kommunen gehört Biedenkopf zum Naturpark Lahn-Dill-Bergland.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Biedenkopf (sie werden nach dem Uhrzeigersinn im Norden beginnend genannt): Die Städte Hatzfeld und Battenberg im Landkreis Waldeck-Frankenberg, im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Städte Münchhausen und Wetter und die Gemeinden Dautphetal und Breidenbach sowie die Städte Bad Laasphe und Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein, welche zu Nordrhein-Westfalen gehören.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in die Kernstadt Biedenkopf sowie die Stadtteile Breidenstein, Dexbach, Eckelshausen, Engelbach, Katzenbach, Kombach, Wallau und Weifenbach.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Stand: 1. Januar 2005[2] und 1. Januar 2009[3]

Flächennutzung Fläche 2005 Fläche 2009
in Hektar in % in Hektar in %
Gebäude- und Freifläche 573 6,34 572 6,33
Betriebsfläche 10 0,11 12 0,13
Erholungsfläche 73 0,81 75 0,83
Verkehrsfläche 387 4,28 390 4,32
Landwirtschaftsfläche 1.732 19,17 1.726 19,11
Waldfläche 6.117 67,72 6.117 67,72
Wasserfläche 72 0,80 71 0,79
Sonstige Nutzung 69 0,76 70 0,77
Gesamt 9.033 100,00 9.033 100,00

Geschichte[Bearbeiten]

Burg und Stadt Biedenkopf nach einem Stich von Matthäus Merian
Marktplatz um 1860

Erstmals wurde Biedenkopf 1196 erwähnt, als ein Harmouthdus von Biedencaph als Ministeriale des Kölner Erzbischof auftrat. Die Familie von Biedencap(h) entstammt der von Hohenfels und erbaute einen Vorgängerbau des Schlosses Biedenkopf. Um 1231 gelangte die Burg in den Besitz von Landgraf Konrad von Thüringen, der die Stadt Biedenkopf unterhalb der Burg anlegen ließ. 1302 kam Biedenkopf in den Besitz der Landgrafen von Hessen, welche die Stadt jedoch häufig verpfändeten. Die Stadt wurde Sitz eines eigenständigen Amtes (als Kreisstadt).

Weitere lokale Adelsgeschlechter waren:

  • die Familie von Breidenbach mit der Hufenburg (einem 1647 im Hessischen Bruderkrieg abgebranntem Adelshof) im sogenannten Hofgarten unterhalb des früheren Felsenkellers
  • die Familie von Döring mit der Döringsburg in der Obergasse
  • die Familie von Schenk (Das sogenannte Schenkbarsche Haus, ein Fachwerkhaus gegenüber der Kirche)

Ab dem 6. Juni 1832 war Biedenkopf Kreisstadt des Kreises Biedenkopf[4].

In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde eine Eisenbahnstrecke geplant. Der Bau begann aber erst 1880; die Strecke wurde am 19. März 1883 eröffnet.

Zur Erinnerung an die Gefallenen des Kreises Biedenkopf in den Kriegen 1866 und 1870/71 wurde vom Kriegerverein 1904 am Marktplatz ein Kriegerdenkmal mitsamt Brunnen errichtet. Vorher stand an dieser Stelle ein Sandstein-Brunnen zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Weitere Brunnen dieser Art befanden sich am oberen Marktplatz neben dem ersten Rathaus (heute noch vorhanden) und in der Stadtgasse (Bocksborn).

Um 1933 war Hessen eine Hochburg der NSDAP; deshalb bekam Adolf Hitler im Jahr 1933 die Ehrenbürgerschaft verliehen. Diese wurde ihm – kurioserweise zweimal – aberkannt: 1946 und 2007.

Nach dem Krieg wurde viel neu gebaut, vor allem für Heimatvertriebene. Davon zeugen Straßennamen wie zum Beispiel Donauschwabenstraße oder Sudetenstraße.

Am 1. Juli 1974 verlor Biedenkopf den Status als Kreisstadt, als im Zuge der hessischen Gebietsreform der Kreis Biedenkopf, der Landkreis Marburg und die kreisfreie Stadt Marburg zum Landkreis Marburg-Biedenkopf zusammengefasst wurden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Dexbach, Eckelshausen, Engelbach und Kombach eingegliedert.[5] Am 1. Juli 1974 kamen die Stadt Breidenstein, die Gemeinde Wallau (Lahn) und der Ortsteil Katzenbach der Gemeinde Buchenau (Lahn) hinzu.[6]

Religion[Bearbeiten]

Der Marktplatz in Biedenkopf mit Kriegerdenkmal in der Mitte

Historisch bedingt ist die Bevölkerung der Kernstadt Biedenkopf überwiegend evangelisch-lutherisch geprägt. Die vormals geringe Minderheit der katholischen Bevölkerung erhielt in den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen eine deutlich größere Relevanz. Als christliche Gemeinden sind in Biedenkopf die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (Stadtkirche in der Oberstadt, Hospitalkirche in der Hospitalstraße),[7] die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Josef (Pfarrkirche St. Josef in der Hainstraße, Kirche St. Elisabeth in der Hospitalstraße)[8] sowie die Freie evangelische Gemeinde (Gemeindehaus in der Schulstraße, Jugendwerk & Jugend-Café „Lifetime“ in der Hainstraße)[9] vertreten. Aufgrund der Größe teilt sich die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde administrativ in zwei Bezirke auf, den West- und den Ost-Bezirk. Türkische Muslime besuchen die „Yunus Emre Camii“-DİTİB-Moschee in der Industriestraße.[10][11]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau über silberner Zinnenmauer drei silberne Türme – der mittlere bezinnt, die beiden kleineren Seitentürme mit rotem Kegeldach und goldenem Knauf; beiderseits des Mitteldachs ein goldenes Vierblatt; unter der Mauer in Rot ein schreitender goldener Löwe.

Das Wappen wurde 1908/09 amtlich gebilligt und am 24. Juli 1975 vom Hessischen Minister des Innern erneut genehmigt. Das Wappen stellt das in einen Schild gesetzte farbige Stadtsiegel dar. Dieses ist seit 1259 bekannt und seit 1266 urkundlich belegt. Es zeigt die Stadt im Bild.

Flagge[Bearbeiten]

Die rot-weiß gestreifte Flagge zeigt im oberen Drittel das Stadtwappen.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Gemeindewahl in Biedenkopf vom 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis (Ergebnisse aus 2006 zum Vergleich):[12]

Gemeindewahl in Biedenkopf 2011
Wahlbeteiligung 45,0 %
 %
40
30
20
10
0
37,6 %
27,9 %
19,2 %
12,1 %
3,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+4,0 %p
-3,7 %p
+0,6 %p
+0,3 %p
-1,3 %p
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
Biedenkopf 2011: Sitzverteilung Stadtverordnetenversammlung
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 37,6 14 33,6 12
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,9 10 31,6 12
BB Bürgerblock Biedenkopf 19,2 7 18,6 7
UBL Unabhängige Bürgerliche Liste 12,1 5 11,8 4
FDP Freie Demokratische Partei 3,1 1 4,4 2
Gesamt 100 37 100 37
Wahlbeteiligung in % 45,0 42,8

SPD und UBL haben auf Grundlage einer knappen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung eine Koalition vereinbart. Sie wählten am 2. Mai 2011 in ihrer konstituierenden Sitzung den Stadtverordneten Dirk Balzer (UBL) zu ihrem Stadtverordnetenvorsteher. Auf gemeinsamen Vorschlag aller Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung wurden ein CDU-Abgeordneter (Michael Blöcher-Ortmüller) und ein BB-Abgeordneter (Hubert Nassauer) zu stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehern gewählt.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Liste der Bürgermeister ist seit 1310 überliefert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Aktualität sind hier die hauptamtlichen Amtsinhaber seit 1866 dargestellt.

Neues Rathaus
Zeitraum Bürgermeister
1866–1894 Jacob Unverzagt
1895–1923 Ferdinand Grünewald
1923–1924 Karl Thöne
1924–1933 Konrad Stückrath
1933–1934 Otto Jäger
1934–1937 Wilhelm Thiele
1937–1945 Heinrich Klein
Zeitraum Bürgermeister
1945–1954 Carl Hillenbrand
1954–1972 Kurt Schwerdt
1973–1981 Axel Elgeti
1981–1993 Martin Müller
1993–2011 Karl-Hermann Bolldorf
2011– Joachim Thiemig[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Dem Beispiel anderer Städte folgend, hat Biedenkopf im Jahre 1960 damit begonnen, Städtepartnerschaften mit anderen europäischen Städten einzugehen, um einen Beitrag zur friedlichen Entwicklung Europas zu leisten. Die erste Städtepartnerschaft wurde mit dem französischen Ort La Charité sur Loire eingegangen. Das 50-jährige Jubiläum dieser Verschwisterung ist im Jahre 2010 gewürdigt worden. In der Folge wurde ein Verschwisterungsverein gegründet und weitere Städte aus anderen Nationen konnten in die gelebte europäische Partnerschaft integriert werden; nach der Wiedervereinigung kam mit Neustadt an der Orla auch eine ostdeutsche Gemeinde aus Thüringen hinzu. Als sogenannte 4-Städte-Treffen (später: 5-Städte-Treffen) werden im jährlichen Wechsel gemeinsame Jugendaustauschprogramme mit Feriencamps organisiert. Diese werden durch Freundschaftsbesuche zwischen Schulen Biedenkopfs und seiner Partnerstädte ergänzt. Die Feuerwehren aus dem belgischen Küstenort Oostduinkerke und Biedenkopf unterhalten ebenfalls regelmäßige Kontakte. Einzig der Kontakt zur italienischen Gemeinde Cogoleto ist in den letzten Jahrzehnten eingeschlafen.[14]

Zur Würdigung des Engagements in den partnerschaftlichen Beziehungen wurde die Stadt 1985 mit der Ehrenfahne des Europarates ausgezeichnet.[15]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Neben dem Hinterlandmuseum im Schloss Biedenkopf gehören der Schartenhof in Eckelshausen, das Dorfmuseum Wallau, die Dorfstube Engelbach, ein privates Holder (Traktor)-Museum in Engelbach sowie das ebenfalls private Ikonen- und Textilmuseum „Schenkbarsches Haus Museum“ in der Oberstadt zur Museumslandschaft Biedenkopfs.

Musik[Bearbeiten]

Musikalisch erwähnenswert sind die Eckelshausener Musiktage, die in der 21. Kalenderwoche im Mai stattfinden. Nach kurzlebigen Vorgängervereinen unter dem Turnverein und der Freiwilligen Feuerwehr existiert seit 1970 in der Kernstadt Biedenkopf ein Spielmannszug als eingetragener Verein, zeitweise mit einer eigenen Jugendabteilung. 1989 wurde die Hessenmeisterschaft errungen. Biedenkopf verfügt zudem über mehrere Gesangvereine, ein Harmonika-Orchester (gegründet 1956) und eine Mundharmonika-Gruppe. Das Kammerorchester Lahn wurde 1994 gegründet und ist ein Streichorchester, das Kammerkonzerte in der Region gestaltet. Die Weifenbacher Musikanten repräsentieren die jahrzehntelange Tradition der dort ansässigen Musikkapellen. Im „Musikantendorf“ Weifenbach gibt es unter anderem noch drei Gesangvereine, den MGV 1885 Weifenbach, Frauenchor Weifenbach und den gemischten Chor „lets sing“. In allen anderen Stadtteilen sind weitere Laienchöre aktiv. Seit 1954 existiert eine Trachtentanzgruppe in Biedenkopf; zeitweilig mit einer separaten Kindergruppe.

Fachwerk-Detail in der Altstadt

Bauwerke[Bearbeiten]

→ siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Biedenkopf

In der Altstadt von Biedenkopf haben sich zahlreiche Fachwerkhäuser erhalten, deren ältestes das landgräfliche Amtshaus an der Kirche ist, das als „Schenkbarsches Haus“ bekannt ist.

Oberhalb der Stadt liegt die Burg Schloss Biedenkopf aus dem 14. Jahrhundert. Heute beherbergt sie das Hinterlandmuseum.

Ein stadtbildprägendes Gebäude ist die denkmalgeschützte evangelische Stadtkirche im alten Stadtkern.

Parks[Bearbeiten]

  • Stadtpark unterhalb des Bürgerhauses
Bürgerhaus mit angeschlossenem Park-Hotel

Sport[Bearbeiten]

Biedenkopf verfügt über vier Sporthallen in der Kernstadt (Großsporthalle, Sporthalle der Stadtschule, Lahntalhalle des Lahntalschulgymnasiums, Vater-Jahn-Halle des TV 1862 Biedenkopf) sowie eine Großsporthalle in Wallau und eine Turnhalle in Weifenbach. Schwimmmöglichkeiten ergeben sich im Hallenbad im Bürgerhaus (inzwischen Bestandteil einer privaten Hotelanlage) und im Lahnauenbad (Freibad). Hinzu kommt der Perfstausee mit Badestrand im Stadtteil Breidenstein. Spielstätte des Tennisclubs TC Rot-Weiß 1969 Biedenkopf sind die Tennisplätze neben dem Franz-Josef-Müller-Stadion in der Lahnaue. Ein weiterer Tennisclub – Aue TC – spielte u. a. im benachbarten privaten Aue-Tennis- und Soccercenter. Im Herbst 2011 fusionierten beide Vereine und bilden seitdem den TC Biedenkopf mit circa 200 Mitgliedern. Im Franz-Josef-Müller-Stadion finden Leichtathletikwettbewerbe statt und die Fußball-Heimspiele des VfL 1911 Biedenkopf werden dort auf Kunstrasen ausgetragen. Auf der Bleiche – einem Festplatzgelände an der Lahn gegenüber dem Stadion – finden Reitturniere statt. Eine Reithalle mitsamt Stallungen und Reitplatz, ein Schießstand am Schützenhaus und ein Trimm-dich-Pfad im Kottenbachtal ergänzen das sportliche Angebot der Kernstadt. In heimischen Vereinen sind auch die Schachspieler und Freunde des Budo-Sports organisiert.

1992 wurde durch den Zusammenschluss der Kunstturnabteilungen aus den Vereinen TV Biedenkopf, TV Weifenbach, TV Wallau und TuS Niederlaasphe die Kunstturnvereinigung Obere Lahn e. V. gegründet, die bis 2011 mit ihrer ersten Männer-Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord turnte. Seit der Saison 2012 startet das Team als Nachrücker in der 1. Bundesliga.[16] 2013 wurde die Mannschaft Deutscher Vizemeister.[17] Um einen dauerhaften Trainingsbetrieb zu gewährleisten, ist ein Teilbereich der Lahntalhalle für die KTV Obere Lahn e. V. reserviert. Dort sind Geräte zum Kunstturnen fest installiert.

Auf der Sackpfeife, dem „Hausberg“ Biedenkopfs und der höchsten Erhebung des Landkreises Marburg-Biedenkopf (673,3 m, innerhalb des Stadtgebietes/Landkreises um 660 m) betreibt ein städtischer Eigenbetrieb das Freizeitzentrum Sackpfeife unter anderem mit einer Sommerrodelbahn und einem Wintersportzentrum, bestehend aus einer Skipiste mit Flutlichtbeleuchtung, Sessellift und gespurten Langlauf-Loipen. Die Infrastruktur wird mit Hilfe des ortsansässigen Skiclubs Sackpfeife gepflegt; dieser unterhält auch eine vereinseigene Skihütte an der Piste.

Zeichnung des Goßfeldener Malers und Illustrators Otto Ubbelohde von 1907

Biedenkopf ist die Heimat vieler Kegelvereine; öffentliche Kegelbahnen befinden sich im Gasthaus „Die Esse“ (auch Bowling), im Bürgerhaus und in einem separaten Bau des ehemaligen Hotels „Frauental“. Ein Sportkegelclub war temporär in der zweiten Bundesliga erfolgreich. Aktuell spielt der inzwischen fusionierte Klub als KSG-Hinterland e. V. in der Hessenliga.

Die Volleyballabteilung des TV Biedenkopf wurde 1971 gegründet und war in den 1980er Jahren so erfolgreich, dass die erste Herrenmannschaft ab der Saison 1985/86 zeitweilig in der 2. Bundesliga spielte.[18]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

→ siehe Hauptartikel Grenzgang in Biedenkopf

Alle sieben Jahre findet jeweils von Donnerstag bis Samstag der dritten August-Woche der Grenzgang in Biedenkopf statt. Dieses große Volksfest mit zehntausenden von Besuchern entstand aus der Grenzbegehung, bei der mit den Nachbargemeinden die Grenze der Gemarkung geklärt wurde. Der Grenzgang ist seit 1693 bezeugt. Seit 1839 wandelte er sich zum Volksfest. Der nächste Grenzgang findet im Jahr 2019 statt.[19]

Kartoffelbraten[Bearbeiten]

Das Kartoffelbraten, im Volksmund „der Brott“, ist ein typischer Biedenkopfer Brauch, der sich aus der herbstlichen Kartoffelernte entwickelt hat. Auf zahlreichen Waldplätzen werden traditionell im frühen Herbst rohe Kartoffeln in der Glut eines Buchenfeuers gegart. Das Feuer wird aus frisch geschlagenem Buchenholz erstellt, mit dem Ziel, es auf einen Haufen von Glutkohle zu reduzieren. Sobald das Feuer eine hinreichende Menge an Glutkohle ergeben hat, wird vom Feuer die Glutkohle separiert und flächig ausgebreitet. Dann werden die Kartoffeln zunächst „zum Schwitzen“ in die Glut gelegt, damit überflüssiges Wasser aus den Kartoffeln entdampfen kann. Danach werden die Kartoffeln vollständig mit Glut bedeckt und somit zum Garen gebracht. Nach der Garzeit werden die Kartoffeln dem Feuer mit geeigneten Hilfsmitteln entnommen, ideal sind langstielige und engmaschige Gabeln aus dem Kleinpflasterbau zur Trennung von Glut und Kartoffeln. Die gegarten und ungepellten Kartoffeln werden unter Zugabe von Butter und Salz, sowie mit Beilage von Leberwurst und Salaten, verzehrt. Zum Biedenkopfer Kartoffelbraten werden traditionell ausschließlich drei Salatsorten als Beilage genutzt: Rettichsalat, Zwiebelsalat und Heringssalat. Das Feuer wird von einem Bratmeister am Morgen entzündet, damit am Mittag genügend Glutkohle für das Garen der Kartoffeln zur Verfügung steht. Nach dem Garen der Kartoffeln wird das Feuer und der Gluthaufen weiterhin gepflegt, damit für den Rest des Tages genügend Glut vorrätig ist, denn in der Glutkohle werden im Verlauf des Nachmittags und Abends noch Mettwürstchen und portionierte Hackbraten im Speckmantel gegart. Sowohl Würstchen als auch Hackbraten werden zuvor entweder in Butterbrot- und Zeitungspapier (traditionelle Variante) oder in Alufolie verpackt. Dazu reicht man Fassbier (Pils) und klaren (meist Kümmel-) Schnaps.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Raumplanerische Einordnung[Bearbeiten]

Im Regionalplan Mittelhessen 2001 ist die frühere Kreisstadt Biedenkopf als Mittelzentrum im ländlichen Raum ausgewiesen. Die Stadt ist Teil der Regionalachse Marburg – Dautphetal – Biedenkopf – (Bad Laasphe). Diese Achse hat zur Aufgabe, die Region zu erschließen, einen Leistungsaustausch zwischen den Mittelzentren zu ermöglichen sowie die Region an das Oberzentrum Marburg und an das Fernverkehrsnetz anzubinden. Dabei soll dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs eine besondere Bedeutung zukommen. Zusätzlich besteht mit der Achse Dillenburg – Steffenberg – Breidenbach – Biedenkopf eine überörtliche Nahverkehrs- und Siedlungsachse mit regionaler Verbindungsfunktion. Gemeinsam mit Dautphetal und Breidenbach ist Biedenkopf auch als gewerblicher Schwerpunkt ausgewiesen.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr

Neben den beiden regionalen Buslinien 481 und 491 kommen noch lokale Buslinien hinzu.

Bahnhof Biedenkopf, Gleisseite
Schienenverkehr

Im Biedenkopfer Stadtgebiet gibt es zwei Bahnhöfe, hinzu kommt noch einer im Stadtteil Wallau. → Siehe: Bahnhof Biedenkopf
Siehe: Bahnhof Wallau (Lahn)

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Biedenkopf und seinen Ortsteilen ist traditionell der Maschinen-, Modell- und Formenbau stark vertreten. Dazu zählen unter anderem die Meissner AG (Modell- und Werkzeugbau), BANSS Schlacht- und Fördertechnik GmbH oder CFS (Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungssysteme, ehemals Krämer & Grebe Tiromat). Auch die kunststoffverarbeitende Industrie ist in der Stadt ansässig, unter anderem die Firma Elkamet.

Medien[Bearbeiten]

Die Tageszeitung mit dem größten Marktanteil in Biedenkopf ist der Hinterländer Anzeiger der Zeitungsgruppe Lahn-Dill. Einen Lokalteil für den Altkreis Biedenkopf gibt auch die Oberhessische Presse aus Marburg heraus. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anzeigenblättern, wie „Hinterland extra“ von der Oberhessischen Presse, die MAZ (Mittelhessische Anzeigen Zeitung) oder das „Sonntag Morgenmagazin“ aus Gießener Verlagshäusern.

Hauptgebäude des Amtsgerichts Biedenkopf (2011)
Außenstelle der Kreisverwaltung (Landratsamt) in Biedenkopf, Kiesackerstraße
Lahn mit Hochwasserschutzmauer

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Polizeistation[Bearbeiten]

In Biedenkopf besteht eine Polizeistation des Polizeipräsidium Mittelhessen. Untergebracht ist die Station in der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Hospitalstraße mit fünf Dienstgruppen und einer dezentralen Ermittlungsgruppe.

Technisches Hilfswerk[Bearbeiten]

In Biedenkopf ist ein Ortsverband des THW stationiert. Dieser besteht aus einem Zugtrupp, der ersten Bergungsgruppe (B1), der zweiten Bergungsgruppe (B2) und einer Elektrofachgruppe (Fgr E). Zudem gibt es in Biedenkopf eine THW-Jugendgruppe, die zum Stab gehört.

Feuerwehr[Bearbeiten]

Seit 1868 ist die Existenz einer Freiwilligen Feuerwehr in Biedenkopf belegt. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in der Kreisstadt eine Pflichtfeuerwehr, die im Jahr 1924 wieder durch eine Freiwillige Brandwehr ersetzt werden konnte. Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre konnten die ersten motorisierten Spritzen in Dienst gestellt werden. Die Biedenkopfer Feuerwehr entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer modern ausgerüsteten Stützpunktwehr. Mit Hilfe von kreis- und landeseigenen Löschgeräten konnte auch bei der Bekämpfung von Großbränden (zum Beispiel nach Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg auf Frankfurt am Main und Kassel) mitgeholfen werden. Das 50-jährige Jubiläum des Kreisfeuerwehrverbandes Biedenkopf wurde 1954 mit der Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages gewürdigt. Mit freundschaftlichen Beziehungen zu den Feuerwehren der französischen Stadt La Charité sur Loire (ab 1961) und der belgisch-flämischen Stadt Oostduinkerke aan Zee (ab 1968) wurde die Grundlage zur offiziellen Verschwisterung mit diesen Städten gelegt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die Organisation der Feuerwehren durch gesetzliche Änderungen als öffentliche Einrichtungen organisiert; vormals galten noch vereinsrechtlichen Strukturen. So wurde ein Stadtbrandinspektor eingesetzt, welcher im Falle eines Einsatzes auch die Befehlsgewalt über die ansonsten selbstständigen Feuerwehren der Stadtteile Dexbach, Engelbach, Eckelshausen und Kombach ausübt. 1976 wurde ein großzügiges Gelände in Lahnnähe als Feuerwehrstützpunkt Biedenkopf in Betrieb genommen. Neben einem Trockenturm stehen dort unter anderem Garagen, Werkstätten und Fortbildungsräume zur Verfügung. Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr wird inzwischen durch eine Jugendfeuerwehr ergänzt; aus deren Reihen rekrutiert man den Nachwuchs. Durch immer größere Industrieansiedlungen in Biedenkopf und neue Aufgaben, die der Feuerwehr im Rahmen der Prävention und des Umweltschutzes zufielen, wurde die technische Ausstattung kontinuierlich den gestiegenen Anforderungen angepasst. Heute umfasst der Fuhrpark etwa zwölf Einsatzfahrzeuge inklusive eines Einsatzleitwagens und der 30-Meter-Drehleiter.

Rettungswache[Bearbeiten]

In Biedenkopf befindet sich zudem eine Rettungswache des DRK-Rettungsdienst Mittelhessen. Die Wache befindet sich auf dem ehemaligen EON-Gelände am Roten Stein mit einer direkten Notfallzufahrt auf die Bundesstraße 62. Im Schichtdienst sind dort u. a. ca. 20 hauptamtliche Rettungsassistenten beschäftigt. Stationiert sind hier zwei Mehrzweckfahrzeuge, eins im 24 Stunden-Dienst, das andere im Tagdienst. Rund 2300 Einsätze pro Jahr werden im zu versorgenden Gebiet erbracht.

Krankenhaus[Bearbeiten]

DRK Krankenhaus

Biedenkopf besitzt ein DRK-Krankenhaus mit 105 Betten. Träger ist der DRK Kreisverband Biedenkopf e.V.[20]

Neben der Chirurgie sind die Fachbereiche Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin sowie Urologie verfügbar. Eine Intensivstation mit 6 Betten wurde am 11. Februar 2008 in Betrieb genommen. Das ärztliche Personal auf dieser Station wird durch einen Kooperationsvertrag mit dem inzwischen privatisierten Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH von dort gestellt, die Intensiv-Pflege übernehmen eigene Kräfte.

Sendeanlage Sackpfeife[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Sender Biedenkopf

Biedenkopf ist seit 1953 Standort einer Sendeanlage für UKW und Fernsehen des Hessischen Rundfunks auf der Sackpfeife. Als Antennenträger kommt ein 210 Meter hoher abgespannter Stahlfachwerkmast bei 8° 32′ 1″ östlicher Länge und 50° 57′ 8″ nördlicher Breite mit einem Querschnitt von 1,8 Meter × 1,8 Meter zum Einsatz.[21]

Bildung[Bearbeiten]

Berufliche Schulen
Standort der Technischen Hochschule Mittelhessen
Lahntalschule (LTS)
  • Berufliche Schulen Biedenkopf
  • Jüngster Hochschulstandort Hessens: Die Technische Hochschule Mittelhessen betreibt im Rahmen des dualen Hochschulstudiums Studium Plus eine Außenstelle in Biedenkopf. In den Gebäuden der Beruflichen Schulen Biedenkopf werden seit dem Wintersemester 2012/2013 bis zu 40 Studienplätze für den Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen mit der Fachrichtung Formgebung angeboten. Die Häufung von Industriebetrieben und damit Arbeitsplätzen im Formenbau, der in der Region traditionell ansässig ist, machte die Etablierung dieses neuen Zweiges der akademischen Qualifizierung möglich.[22][23][24]
  • Grundschule Biedenkopf
  • Lahntalschule Biedenkopf (LTS, Gymnasium)
  • Mittelpunktschule Wallau (MPS, Grund- und Hauptschule)
  • Stadtschule Biedenkopf (Real- und Hauptschule)
  • Volkshochschule Marburg-Biedenkopf
  • Musikschule (privat)
  • gemeinsame Stadt- und Schulbücherei (in den Räumen der Stadtschule/ehemaliges Forsthaus)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Biedenkopf in der Literatur[Bearbeiten]

Biedenkopf ist der ungenannte Schauplatz des Romans Fix und Fertig von Wolfgang Gabel (Beltz & Gelberg Verlag, 1978) sowie als „Bergenstadt“ verfremdet in Stephan Thomes Roman Grenzgang (Suhrkamp Verlag, 2009). Der in Biedenkopf aufgewachsene Sohn des gleichnamigen ersten Nachkriegsbürgermeisters Karl Hillenbrand schildert in seinem Buch Kottenbacher Geschichten oder Der Krieg fand eigentlich woanders statt (Scherz Verlag, 1981) Kindheitserinnerungen.

Bilder aus dem Ort[Bearbeiten]

Historische Quellen[Bearbeiten]

Das Stadtarchiv Biedenkopf wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt (Bestand 330 Biedenkopf). Der Bestand ist vollständig erschlossen und ist online recherchierbar.[25]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Karl Huth, Magistrat der Stadt Biedenkopf (Hrsg.): Biedenkopf: Burg und Stadt im Wandel der Jahrhunderte. Wetzlardruck GmbH, Wetzlar 1977.
  •  Günter Bäumner: Biedenkopf und seine Stadtteile: Bilder erzählen aus vergangenen Tagen. Geiger, Horb am Neckar 1988, ISBN 3-89264-236-2.
  •  Hans-Günther Möntnich, K. J. Günter Hinz (Red.), Jubiläumsverein 750 Jahre Stadt Biedenkopf e. V. (Hrsg.): Geschichten und Geschichte unserer Stadt (Festbuch zum Jubiläum 750 Jahre Stadt Biedenkopf, 2 Bände). Wetzlardruck GmbH, Wetzlar 2004.
  •  Gerald Bamberger, Antje Coburger: Biedenkopf. Reihe Archivbilder. Sutton Verlag GmbH, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-861-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hessische Gemeindestatistik Ausgabe 2008 (Zugriff am 8. März 2013)
  3. Hessische Gemeindestatistik Ausgabe 2009 (Zugriff am 8. März 2013)
  4. Großh.-Hess. Reg.-Bl. 1832, S. 365, S. 564.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.
  6. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) vom 12. März 1974 GVBl. I S. 154; GVBl. II Nr. 330-27
  7. Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Biedenkopf. Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Biedenkopf, 29. September 2014, abgerufen am 20. November 2014.
  8. St. Josef Biedenkopf. Pastoraler Raum Biedenkopf, 2014, abgerufen am 20. November 2014.
  9. Freie evangelische Gemeinde Biedenkopf. feg-biedenkopf.de, 2013, abgerufen am 20. November 2014.
  10. Yunus Emre Camii – Biedenkopf. moscheesuche.de, 1. Februar 2013, abgerufen am 20. November 2014.
  11. Türkisch-Islamische Gemeinde zu Biedenkopf e. V. ditib-biedenkopf.de, 2014, abgerufen am 20. November 2014.
  12. Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011, Biedenkopf, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 11. April 2011.
  13. Thiemig gewinnt die Wahl, auf http://www.mittelhessen.de/ (Zugriff am 26. September 2010).
  14. 50 Jahre Verschwisterung zwischen Biedenkopf und La Charité sur Loire; Verschwisterungsverein auf biedenkopf.de, Oktober 2010
  15. Liste der Würdigungen des Europarats (PDF; 154 kB)
  16. KTV Obere Lahn rückt in die 1. Bundesliga nach; deutsche-turnliga.de vom 6. Januar 2011
  17. Stuttgart und Wetzgau DTL-Mannschaftsmeister; deutsche-turnliga.de vom 23. November 2013
  18. Vom Schlosser zum Professor – Deutschem Volleyballmeister ist auch beruflich keine Hürde zu hoch; Hinterländer Anzeiger vom 25. Oktober 2010
  19. Kurzdarstellung des Grenzgangsfestes mit weiterführenden Links auf biedenkopf.de
  20. DRK Biedenkopf
  21. Biedenkopf. In: Structurae.
  22. StudiumPlus eröffnet Außenstelle in Biedenkopf
  23. Studium in Biedenkopf startet; Hinterländer Anzeiger vom 28. Februar 2012
  24. Hochschulstandort Biedenkopf – Chance für Akademiker im Hinterland; Oberhessische Presse vom 1. Oktober 2012
  25. Übersicht über den Bestand "Stadtarchiv Biedenkopf" Hessisches Archiv-Dokumentations- und Informations-System. Abgerufen am 18. Juli 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Biedenkopf – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Biedenkopf – Reiseführer
 Wikisource: Biedenkopf – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Biedenkopf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen