COVID-19-Pandemie in Russland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Föderationssubjekte nach bestätigten Infektionen pro 10.000 Einwohner.
Bau eines Krankenhauses für COVID-19-Patienten Ende März 2020 bei Moskau

Die COVID-19-Pandemie in Russland tritt als regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Atemwegserkrankung COVID-19 auf und beruht auf Infektionen mit dem Ende 2019 neu aufgetretenen Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren. Die COVID-19-Pandemie breitet sich seit Dezember 2019 von China ausgehend aus.[1] Ab dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als Pandemie ein.[2]

Die Pandemie erreichte Russland offiziell im Januar 2020. In Kalenderwoche 19 (4. bis 10. Mai) wurden 75.001 Neuinfektionen registriert. Dann sank die Zahl bis auf 33.577 in Kw 35 (24. bis 30. August), seitdem steigt sie (Kw 41: 83.717). Seit dem 8. November 2020 wurden täglich über 20.000 Neuinfektionen registriert. Es gibt zahlreiche Berichte von Überlastungen im Gesundheitssystem.[3]

Die offizielle Zählweise der Todesfälle der Regierung registriert weniger als halb so viele Fälle wie die des Statistikamtes. Am 8. Februar 2021 gab Rosstat die Zahl der Covid-19-Toten für das Jahr 2020 mit 162.429 an, die Regierung hingegen mit weniger als 60.000.[4]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der registrierten Fälle entwickelte sich wie folgt:

Infektionen und Genesene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Infizierte nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[5]

Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Todesfälle nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[5]

Anzahl durchgeführter Tests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzahl durchgeführter Tests (täglich) in Russland[6] [7]

Die Zahl der durchgeführten Testungen auf das neuartige Coronavirus in Russland belief sich bis zum 15. April 2020 auf 1.500.000.[8] Bis zum 20. April überschritt diese Zahl 2.000.000 (zweiter Platz in der Welt nach den USA mit rund 3.800.000 Testungen bis zum 20. April)[9] Bei der intensiven Durchführung der Tests zeigten per Test-Zeitpunkt um den 3. Mai nur rund 50 Prozent der gut 10.000 positiv Getesteten Symptome der Krankheit.[10]

Zuverlässigkeit der Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Glaubwürdigkeit der im Vergleich zu anderen Ländern außergewöhnlich niedrigen Zahl an Todesfällen in den offiziellen russischen Statistiken ist Gegenstand der Diskussion.[11][12][13] Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten werden in Russland Verstorbene nur dann als COVID-19-Tote gezählt, wenn durch eine Autopsie nachgewiesen wurde, dass COVID-19 Ursache für den Tod war. Daten aus manchen Großstädten zeigen hingegen eine deutliche Übersterblichkeit an. Beispielsweise starben in Sankt Petersburg im Mai 2020 6.427 Menschen. Das sind rund 1.400 Todesfälle mehr als im Mai im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts auftraten; die Zahl ist ebenfalls höher als in jedem einzelnen Mai des vergangenen Jahrzehnts. Gleichzeitig weisen die Todesstatistiken viele Fälle von Lungenentzündung als Todesursache auf, von denen viele wahrscheinlich auf COVID-19 zurückzuführen sind. Beispielsweise gab es in Sankt Petersburg bis Mitte Mai nur 63 offizielle Todesfälle durch COVID-19, dafür aber 694 Menschen, die an Lungenentzündung gestorben waren. Russland bestreitet Vorwürfe der Manipulation deutlich.[13]

Insbesondere die Vorwürfe seitens Financial Times und The New York Times erregten die Aufmerksamkeit der russischen Behörden. Die beiden internationalen Zeitungen haben dabei die Sterblichkeit mit dem Vorjahresmonat verglichen und kamen auf Werte, die zwischen 60 bis 70 Prozent höher liegen müssten als die offiziellen Zahlen. Nach Angaben der russischen Behörden wird bei jedem COVID-19 Verdacht obduziert und entschieden, ob der Tod aufgrund des Virus oder wegen anderer Krankheiten eingetreten ist. Aber auch wenn die Übersterblichkeit in Bezug auf den Vorjahresmonat berücksichtigt wird, ist die Corona-Sterblichkeit in Russland eindeutig niedriger als in ähnlich schwer betroffenen Ländern.[14]

Auch in der zweiten Welle fanden Analysten in den angegebenen Zahlen Auffälligkeiten, die auf eine Schönung der gemeldeten Ansteckungen in vielen Regionen des Landes hin wiesen. Betreffend der Schwere der Pandemie betrugen die Zahlen in den zuverlässig erscheinenden Regionen rund das Sechsfache der ersten Welle.[15]

Am 29. Dezember 2020 erklärte die stellvertretende Premierministerin Tatjana Golikowa, dass etwa 80 % der im Jahr 2020 registrierten Übersterblichkeit in Russland auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen sei. Die russische Statistikbehörde Rosstat hatte diese Übersterblichkeit mit insgesamt 229.700 Fällen angegeben. Demzufolge läge die Zahl der COVID-19-Toten in Russland im Jahr 2020 bei etwa 186.000, womit das Land weltweit an dritter Stelle stände – nach den Vereinigten Staaten und Brasilien.[16] Nach offiziellen Angaben gab es bis Ende 2020 55.827 COVID-19-Tote in Russland. Die Differenz zwischen diesen beiden Zahlen wurde damit erklärt, dass die offizielle Statistik nur die Fälle zähle, wo COVID-19 als Haupttodesursache angegeben sei.[17] Am 8. Februar 2021 gab Rosstat die Zahl der Covid-19-Toten für das Jahr 2020 offiziell mit 162.429 an, was deutlich über der Angabe der Regierung liegt, nach der es 2020 knapp 60.000 Covid-19-Tote gab. Allein die Todeszahl für Dezember 2020 wurde mit 44.435 mehr als doppelt so hoch angegeben wie bisher.[18][4]

Verlauf und Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf und Reaktionen in Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten COVID-19-Fälle wurden in Russland am 31. Januar 2020 gemeldet. Zu den anfänglichen Präventionsmaßnahmen gehörten die Schließung der Grenze zu China und durchgeführte Tests auf das Virus. Nachdem sich das Virus weiter ausbreitete, wurden ab Mitte März 2020 die meisten Veranstaltungen im Land abgesagt sowie Universitäten, Theater und Museen geschlossen, dies, nachdem der Bürgermeister von Moskau voran gegangen war.[19] Die Millionenmetropole Moskau ist am stärksten betroffen. Seit fast Anfang April herrschen dort strenge Ausgangsbeschränkungen. Zur Arbeit gehen konnten Moskauer Bürger ab dann nur mit einer speziellen Genehmigung. Nach Kontrollen in der Metro, die zeitweise zu dichten Menschenansammlungen geführt hatten, sah die Stadt sich dem Vorwurf ausgesetzt, Tausende Menschen der Gefahr einer Ansteckung ausgesetzt zu haben. Das Kontrollsystem wurde danach geändert.[20] Maßnahmen der RZD während der COVID-19-Pandemie wurden in einem Aufruf der RZD an ihre Fahrgäste dargestellt.[21]

In der Region Krasnojarsk hatte der Gouverneur bereits am 17. März die Schulen schließen lassen; in dem durch Luftverschmutzung belasteten Gebiet gibt es besonders viele Menschen mit Atemwegserkrankungen.[22]

112.000 Personen standen am 25. März unter Quarantäne, als die Zahl der Infizierten mit 658 angegeben wurde.[23] Am 28. März starb der fünfte Einwohner Russlands an COVID-19. Es handelte sich dabei um den ersten Todesfall außerhalb Moskaus, wo sich zu diesem Zeitpunkt 70 Prozent aller 1264 positiv getesteten Personen befanden.[24]

Die Ausrufung vorerst einer arbeitsfreien Woche Ende März durch Präsident Putin führte anstatt zur Selbstisolation zu einer Reisewelle in Ferienorte,[25][26] diese Woche wurde drei Tage später auf einen Monat bis Ende April ausgedehnt.[27] Arbeitnehmer sollten demnach den vollen Lohn bekommen, befürchtet wurde jedoch vielmehr ein Sterben kleiner und mittlerer Betriebe.[28] [29][30] Ende April wurde Zeit bis zum 11. Mai, die in Russland ohnehin vorwiegend aus Freitagen besteht, ebenfalls als arbeitsfrei deklariert.[31]

In der Stadt Moskau waren ab dem 30. März alle Bürger, mit wenigen Ausnahmen bestimmter Berufsgruppen, dazu aufgerufen, in ihren Wohnungen zu bleiben[32] oder maximal 100 Meter mit dem Hund raus zu gehen. Präsident Putin hatte sich auf das Landgut Nowo-Ogarjowo zurückgezogen.

Eine für den 22. April 2020 geplante, jedoch nicht bindende[33] Abstimmung über eine von Russlands Präsidenten Putin bereits eingeleitete Verfassungsänderung wurde verschoben.[34]

Für Verletzungen der Ausgangsbestimmungen billigte die Duma Strafen, die bis zu sieben Jahren Haft reichten für das Verschulden eines Todes durch Bruch der Quarantäne durch einen Infizierten.[25] Am 1. April[35] 2020 wurde das russische „Fake-News“-Gesetz verschärft, das für die Verbreitung von „falschen Informationen zur Pandemie und den Maßnahmen der Regierung“ hohe Strafen ermöglichte.[36][37] Die BBC meldete hingegen, dass gerade die Staatsmedien Falschnachrichten verbreiteten.[38]

Ab 15. April wurde in Moskau und der Oblast Moskau eine digitale Genehmigung für Reisen mit allen Verkehrsmitteln benötigt.[39][40] Mitte April wurde die Parade zum Tag des Sieges am 9. Mai abgesagt, dies auf die öffentliche Bitte von Veteranenverbänden an die Adresse von Präsident Putin – dass sich der Kreml bei heiklen Entscheiden öffentlich bitten lässt, ist ein in Russland geübtes Vorgehen.[41] Wegen der COVID-19-Pandemie hatten mehrere Staatschefs bereits ihre Teilnahme abgesagt.[42] In der letzten Maiwoche wies Putin an, die Siegesparade am 24. Juni 2020 nachzuholen; die Proben sollten am 8. Juni beginnen.[43]

Mit der Republik Altai erreichte COVID-19 am 16. April alle Subjekte der Föderation. Damals galten mehr als 27.000 Menschen in Russland als erkrankt[44] (plus unbekannte Dunkelziffer).

Mangels ausreichendem Personal helfen in den Kliniken der russischen Großstädte Medizinstudenten seit Ausbruch der Pandemie in Vollzeit aus.[45]

Am 10. Mai meldete Russland mehr als 200.000 Infizierte und 1.915 Tote.[46] Zwanzig Tage später waren es fast 400.000 Infizierte, 4.555 Tote und täglich mehr als 8.000 neue Fälle.[43] Mitte Juni wurden 500.000 Infektionen gezählt, Ende Juni über 600.000, Anfang Juli 700.000 und Ende Juli 2020 über 800.000. Mehr als 550.000 Infizierte galten Ende Juli 2020 als genesen, was mehrere hunderttausend aktive Fälle zeitgleich bedeutete. Die Zahl der Toten, die am 3. Juli 2020 die 10.000 überschritt, wurde Ende Juli mit 14.000 angegeben, ist aber aufgrund eines auffälligen Anstiegs von Toten durch Lungenentzündung umstritten.[47][13]

Am 1. August 2020 wurde durch den Gesundheitsminister Michail Muraschko bekanntgegeben, dass der vom staatlichen Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau seit Mai 2020 entwickelte COVID-19-Impfstoff mit seiner Prüfung fertig sei und keinerlei negative Nebenwirkungen habe. Die Impfung der russischen Bevölkerung solle demnach Anfang Oktober 2020 beginnen. Da Details nicht publiziert wurden, konnte eine unabhängige Bewertung zunächst nicht erfolgen. Zudem verkündete Muraschko, dass ein zweiter Impfstoff gegen das Virus SARS-CoV-2 klinisch getestet würde.[48][49]

Lage in russischen Regionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National und international wurde beobachtet, dass die ansonsten strikte Machtvertikale in Russland außer Kraft gesetzt wurde; nicht Präsident Putin übernahm die Führung, sondern er delegierte die Entscheidungen an die Gouverneure, die kaum über Mittel und Vollmachten verfügten;[50][51] drei Gouverneure traten umgehend zurück.[52] Gouverneure mit einem direkten Draht zum Präsidenten seien auffallend passiv geblieben,[50] die meisten Regionen folgten den Maßnahmen, die der Bürgermeister Moskaus Sergei Sobjanin angeordnet hatte.[53]

In der Republik Tschetschenien verglich der Republikchef Ramsan Kadyrow Corona-Erkrankte mit „Terroristen“. Die Menschen fürchteten sich davor, sich bei den Behörden zu melden, nachdem die Krankheit durch Pilger aus Saudi-Arabien ins Land gekommen war. Als eine Reportage in der Nowaja Gaseta daraufhin formulierte, es sei schöner, an Coronavirus zu sterben als durch die Repression des Staates, wurde die Zeitschrift gezwungen, den Artikel zu entfernen.[54][55]

Reaktionen der Russisch-Orthodoxen Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Patriarch der Russisch-Orthodoxen Kirche, Kyrill I., erklärte am 22. März, das Virus helfe den Menschen zu verstehen, dass sich die menschliche Zivilisation in einer großen Krise befinde, „die mit Selbstsicherheit und Stolz“ verbunden sei,[56] was auch im Sinne einer „gerechten Strafe“ ausgelegt werden konnte.[57] Solche und andere Verlautbarungen, wonach „die Infektion gegen Gottes Gnade machtlos“ sei, führten dazu, dass viele Priester sich weigerten, Maßnahmen zum Schutz der Gläubigen zu ergreifen.[57] Die Behörden waren gegenüber der ROK äußerst zurückhaltend, „während für Menschenrechte demonstrierende Einzelpersonen mit Verweis auf die Corona-Regeln festgenommen“ würden, so ein Kommentar.[58] Am Palmsonntag hatten die Menschen die Kirchen noch förmlich „erstürmt“. Zum Osterfest gab es sieben Regionen, in denen es keinerlei Einschränkungen zum Besuch von Gottesdiensten gab, in 44 Regionen gab es Einschränkungen, während die Moskauer Behörden sowie diejenigen in Sankt Petersburg das Betreten der Kirchen verboten. Die Gottesdienste wurden im Internet übertragen.[59] Es ist bekannt, dass der russische Staat und die Kirche in den vergangenen Jahren eine „Symbiose“ (theologisch: Symphonia) eingegangen waren, die in der Corona-Krise hart geprüft wurde.[57][60]

Am 21. April starb mit dem 48-jährigen Erzpriester Alexander Ageykin, vormals Rektor der Moskauer Epiphanien-Kathedrale zu Jelochowo, erstmals ein hoher Würdenträger; am 25. April starb Protodiakon Jewgeni Trofimow, ein Geistlicher der Kathedrale. Zuvor waren erste Sicherheitsmaßnahmen verordnet worden. Am 11. April hatte das Patriarchat von Moskau und der ganzen Rus für die Region Moskau verfügt, dass Gottesdienste ohne Gemeindemitglieder stattfinden sollen.[61][62] Am 26. April starb der der erste russisch-orthodoxe Bischof, der 54-jährige Wenjamin (Korolow) von Schelesnogorsk und Lgow.[63] Erst diese Todesfälle führten zu einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen, die Kyrill I. am 5. Mai verkünden ließ. Die bisher geöffneten Kirchen wurden geschlossen und bei Nichtbeachtung Strafen angedroht. Allein im Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad sollen 37 Mönche infiziert sein. Anderslautende Berichte sprechen von 52 Infizierten der dort ansässigen Moskauer Theologischen Akademie. Aus Tscheljabinsk wurde ein Dutzend Fälle gemeldet, darunter der Metropolit Grigorij selbst, der am 29. April die Schließung der Kirchen seiner Eparchie verfügt hatte.[64]

Anfang Mai 2020 wurde bekannt, dass die Weihe der neuen Hauptkirche der Streitkräfte Russlands („Kirche des Sieges“) wegen der aktuellen Krise verschoben wird. Das Prestigeobjekt ist die drittgrößte Kathedrale Russlands und sollte anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges im Zweiten Weltkrieg über das Deutsche Reich eröffnet werden.[65][66] Die Weihe wurde am 14. Juni 2020 trotz weiterhin hoher Infektionszahlen (über 7.000 neue Fälle pro Tag) nachgeholt. Die meisten Anwesenden verzichteten auf einen Mund-Nasen-Schutz.[67]

145 russisch-orthodoxe Priester sind in Russland bisher an Corona gestorben, wurde im Februar 2021 mitgeteilt.[68]

Unterstützende Maßnahmen der russischen Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die russische Staatsduma verabschiedete am 22. Mai 2020 das dritte Gesetzespaket zur Unterstützung russischer Unternehmen und Bürger während der Coronavirus-Pandemie. Am 8. Juni 2020 wurde das Paket durch weitere Maßnahmen ergänzt. Sie umfasste folgende Schwerpunkte[69]:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Einzelunternehmer, die in den am stärksten von Coronavirus betroffenen Branchen tätig sind, sowie einschlägige NGO und religiöse Organisationen wurden von der Zahlung von Steuern und Vorauszahlungen sowie von Sozialversicherungsprämien befreit, die im zweiten Quartal 2020 angefallen sind.
  • Die Regierung verlängert den Zeitraum des Aufschubs von Mietzahlungen für Staatseigentum für KMU aus den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Branchen bis zum 1. Oktober 2020. Zugleich können Schulden innerhalb von zwei Jahren zurückgezahlt werden – vom 1. Januar 2021 bis zum 1. Januar 2023.
  • Die betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen können ihre Mietverträge vorzeitig ohne Vertragsstrafe kündigen.
  • Kleine und mittlere Unternehmen, die verbrauchssteuerpflichtige Waren verkaufen, einschließlich Catering- und Hotelunternehmen mit einer Lizenz für den Alkoholverkauf, können finanzielle Unterstützung aus dem Staatshaushalt erhalten.
  • Die Beträge der abgeschriebenen Raten für Kredite, die Einzelunternehmer oder Unternehmen im laufenden Jahr zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung aufgenommen haben, und die darauf aufgelaufenen Zinsen werden nicht als Einkommen bei der Steuer betrachtet.
  • Von der Einkommensteuer (ESt) befreit wird Einkommen in Form einer Barzahlung mit Anreizcharakter für die Ausführung besonders wichtiger Arbeiten, für besondere Arbeitsbedingungen und für die zusätzliche Belastung von Personen, die an der Identifizierung, Verhütung und Beseitigung der Folgen der neuen Coronavirus-Infektion beteiligt sind, und Bürger, einschließlich Ärzten und Sozialarbeitern, die soziale Dienste anbieten.
  • Einzelunternehmer (Selbständige), die nach dem 1. März 2020 gezwungen waren, ihre Tätigkeit einzustellen, erhalten von Juni bis August 2020 Arbeitslosengeld in Höhe von maximal 12.130 Rubel. (ergänzt von der russischen Regierung am 8. Juni 2020)
  • Einzelunternehmer (Selbstständige) erhalten für das Jahr 2019 eine Rückerstattung ihrer Einkommensteuer.

Private Initiativen und Spenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie löste eine breite Welle der Hilfsbereitschaft in Russland aus. Bereits am 21. März 2020 startete eine große Spendenaktion #WirZusammen (#Мы вместе) – eine großformatige Initiative der Internetplattform DOBRO.RU, und der Dachorganisation der russischen Freiwilligen-Verbände, die bis zum 15. April 2020 1,1 Mrd. Rubel einsammelte, um alten und bedürftigen Menschen zu helfen[70]. Mehrere große Unternehmen in Russland, wie Yandex, AFK System, Mail.ru Group haben für den Kampf gegen COVID-19 große Beiträge angekündigt und gespendet.[71]

Im Mai 2020 bezeichnete die englische Tageszeitung „The Sunday Times“ den russischen Unternehmer und Mäzen Alischer Usmanov als größten Stifter unter den Teilnehmern des Rich-List-Rankings zur Bekämpfung von COVID-19 neben Jack Dorsey und Bill Gates.[72] So beliefen sich die Spenden des Milliardärs für diese Zwecke allein in Russland auf 126 Millionen US-Dollar und in Usbekistan auf 25 Millionen US-Dollar.[73] Die Mittel fanden Verwendung für den Kauf persönlicher Schutzausrüstung für Ärzte und Freiwillige sowie zur finanziellen Unterstützung des medizinischen Personals.

Internationale Zusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. Februar 2020, als es in China einen Mangel an Mitteln der Virusbekämpfung gab, startete eine Iljuschin Il-76 mit 23 Tonnen Fracht (darunter 2 Mio. Atemschutzmasken, Schutzanzüge, Medikamente und Testsysteme) nach China. Im März 2020 entsandte Russland sowohl medizinisches Personal als auch Ausrüstung nach Italien und kündigte Lieferungen für Serbien an.[74][75] Bis zum 4. April starteten elf Il-76-Flugzeuge mit Hilfsgütern nach Serbien. Auch Weißrussland, Nordkorea, Moldawien, Mongolei, Armenien, Kasachstan erhielten Hilfe aus Russland, insbesondere Testsysteme, um das Virus zu erkennen.

Am 1. April landete eine russische Militärmaschine An-124 mit medizinischer Ausrüstung und Schutzmasken für die Pandemie in den USA in New York, nachdem Russlands Präsident Putin und US-Präsident Donald Trump telefoniert hatten.[76][75] Unter der medizinischen Ausrüstung befanden sich auch Beatmungsgeräte des russischen Unternehmens KRET, das zum Staatskonzern Rostec gehört und mit dem Geschäfte einzugehen US-amerikanischen Unternehmen aufgrund verhängter Sanktionen verboten war.[76][75] Die Hälfte der Lieferung wurde von Russland bezahlt, die andere Hälfte von den USA.[77]

Ein Flugzeug aus Usbekistan brachte Mitte April fünf Millionen Schutzmasken nach Moskau. Aus China waren schon Anfang April 26 Tonnen Material angekommen.[78]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die geringe Zahl der von Russland gemeldeten Infektionen wurde Ende März 2020 von ausländischen Medien vor allem aufgrund der Landesgröße angezweifelt, unabhängig davon, dass Beamte vor Ort selbst angaben, dass die tatsächlichen Infektionsfälle wohl nicht vollständig gemeldet wurden.[79][80] Eine regierungskritische Ärztin hatte gesagt, die Spitäler Moskaus seien voller Menschen mit Lungenentzündungen, welche nicht auf Corona getestet worden seien.[81] Sie wurde später von der Polizei festgehalten, weil sie gegen die Ausgangsbestimmungen verstoßen hätte, als sie Schutzausrüstung in ein Regionalspital brachte.[82] In einzelnen Fällen wurde zu Beginn bekannt, dass als Todesursache die Vorerkrankung angegeben worden war, welche im Ausland als Corona-Tote gälte.[83]

Experten kritisierten auch die Maßnahme von Kremlchef Wladimir Putin, der zu Beginn der Virusausbreitung die Bürger einen Monat lang bei laufender Lohnfortzahlung in den Urlaub geschickt hatte. Dies hätte bei der Eindämmung des Virus mehr geschadet als genützt, weil viele Menschen noch verreist wären.[84]

Da aufgrund der Schließung der Grenzen zu vielen anderen europäischen Ländern eine sonst häufiger genutzte Möglichkeit zu Behandlungen im Ausland nicht mehr bestand, versuchte ein Teil der russischen Oberschicht, private medizinische Vorsorge zu betreiben und mit mehr oder weniger Erfolg einzelne Beatmungsgeräte zu kaufen sowie medizinisches Personal zu gewinnen.[85][86]

Ärzte, die Kritik an den Umständen übten, stürzten in mindestens drei Fällen zwischen dem 24. April und 2. Mai 2020 kurz danach aus dem Fenster ihres jeweiligen Krankenhauses. Zudem kam es zu weiteren Verhaftungen wegen der Verbreitung von angeblichen Falschmeldungen.[87][88]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Russland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lungenärzte im Netz: Covid-19: Ursachen. Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 14. April 2020.
  2. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 14. April 2020.
  3. „Schickt Ärzte, bevor das Volk auf den Straßen stirbt“ (3. November 2020)
  4. a b Corona-Ticker. Bayerischer Rundfunk, 8. Februar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021 (siehe „18.20 Uhr: 162.429 Corona-Tote in Russland 2020“).
  5. a b WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard; oben rechts auf der Seite ist ein Link zum Download der Daten im CSV-Format
  6. covid-testing-all-observations.xlsx. (Office Open XML) Abgerufen am 25. September 2020 (englisch).
  7. Информационные бюллетени о ситуации и принимаемых мерах по недопущению распространения заболеваний, вызванных новым коронавирусом. Федеральная служба по надзору в сфере защиты прав потребителей и благополучия человека, abgerufen am 25. Dezember 2020 (russisch).
  8. стопкоронавирус.рф. Abgerufen am 13. April 2020 (russisch).
  9. Маргарита Дмитриева: В России проведено более 2 млн тестов на COVID-19. 20. April 2020, abgerufen am 2. Mai 2020 (russisch).
  10. Die Zahl der Neuinfektionen überstieg 10.500, Interfax, 3. Mai 2020
  11. Russlands fragwürdige Covid-19-Statistik. Der Spiegel, 9. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  12. Stefan Scholl: Es gibt Zweifel an Russlands Corona-Zahlen. Badische Zeitung, 14. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  13. a b c St Petersburg death tally casts doubt on Russian coronavirus figures. In: The Guardian, 4. Juni 2020. Abgerufen am 5. Juni 2020.
  14. Markus Ackeret: Russlands geringe Corona-Sterblichkeit wird zum Politikum. Neue Zürcher Zeitung, 16. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  15. Porträt der zweiten Welle, Nowaja Gaseta, 2. Dezember 2020; „Wenn das tägliche Wachstum in einem ähnlichen Umfang liegt. oder nur in eine Richtung wächst, wird ersichtlich, dass es sich um eine Fälschung handelt“
  16. Thomas Schuster: Covid-19 in Russland: Die Zahlen und die Toten. Abgerufen am 6. Januar 2021.
  17. Russian Covid deaths three times the official toll. BBC News, 28. Dezember 2020, abgerufen am 28. Dezember 2020 (englisch).
  18. Doppelt so viele Corona-Tote in Russland wie bislang bekannt. In: bluewin.ch. 8. Februar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  19. The Bolshoi and the Hermitage now closed due to coronavirus: What else made the list?. RBTH, 18. März 2020(englisch)
  20. tagesschau.de: Coronavirus: Russland hat mehr Infizierte als China. Abgerufen am 29. April 2020.
  21. RZD: Information of RZD OJSC for passengers. In: OSJD Bulletin 2/2020, S. 42.
  22. Virus der Veränderung, Nowaja Gaseta, 28, März 2020
  23. Die Zahl der Patienten mit Coronavirus in Russland stieg auf 658 Personen, Nowaja Gaseta, 25. März 2020
  24. Ein Coronavirus-Patient stirbt in Orenburg, Interfax, 28. März 2020 (russisch)
  25. a b Coronavirus: Russia includes jail terms to enforce crackdown, BBC, 31. März 2020
  26. Putins freie Woche für alle bringt Probleme, Tagesschau, 29. März 2020
  27. Ärzte, keine Silowiki, Nowaja Gaseta, 2. April 2020
  28. Der Schönwetterpräsident, Frankfurter Rundschau, 24. April 2020
  29. Kopflos durch die Coronakrise: Wie Wladimir Putin die Pandemie managt , gmx, 9. April 2020; 'Macht dicht, aber zahlt die Löhne weiter'
  30. Die Kavallerie wird nicht kommen, Nowaja Gaseta, 3. April 2020; "In den Vereinigten Staaten sollen 9 % des Bruttoinlandsprodukts Bürgern und Unternehmen helfen. In Großbritannien – 14 %. In Deutschland – 20 %. In Russland – nur 1,2% "
  31. Putin verlängert „arbeitsfreie Zeit“ bis zum 11. Mai, OWC, 28. April 2020
  32. Denis Kliewer: Russland: Harte Maßnahmen gegen Coronavirus. In: mdr.de. 1. April 2020, abgerufen am 11. April 2020.
  33. Der ewige Putin, SZ, 23, April 2020
  34. Verfassungsreform in Russland: Putin verschiebt Abstimmung wegen Corona. In: tagesschau.de. 25. März 2020, abgerufen am 3. April 2020.
  35. Die Staatsduma wird die Veröffentlichungen von «Medusa» und «Radio Liberty» zum Mangel an Beatmungsgeräten in Russland untersuchen, Nowaja Gaseta, 5. April 2020
  36. Russische Medien und Corona. Umstrittenes „Fake News“-Gesetz verschärft. In: deutschlandfunk.de. 7. April 2020, abgerufen am 11. April 2020.
  37. Die Staatsduma genehmigte Geldstrafen von bis zu 10 Millionen Rubel und eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren für Falschinformationen zum Coronavirus, Nowaja Gaseta, 31, März 2020
  38. Coronavirus: What does ‘from Russia with love’ really mean? BBC, 3. April 2020
  39. Pass system in Moscow and Moscow Region to go live from April 15 . TASS, 12. April 2020.
  40. «Bleiben Sie zu Hause!» – Die grosse Moskauer Leere in Zeiten des Coronavirus, NZZ, 29. April 2020
  41. Russland verschiebt die Militärparade auf dem Roten Platz und alle Feierlichkeiten zum Kriegsende, NZZ, 16. April 2020
  42. Corona-Krise in Russland: Putin verschiebt Siegesparade. In: tagesschau.de. 16. April 2020, abgerufen am 19. April 2020.
  43. a b FAZ.net 30. Mai 2020 (11:50): Liveblog zum Coronavirus
  44. Der erste Patient mit COVID-19 wurde in der Altai-Republik identifiziert. Jetzt ist das Coronavirus in allen Regionen des Landes nachgewiesen, Nowaja Gaseta, 16. April 2020
  45. Christina Hebel, Alexander Chernyshev, DER SPIEGEL: Corona in Russland: Wladimir Putins letzte Reserven – Studenten – DER SPIEGEL – Politik. Abgerufen am 27. April 2020.
  46. Coronavirus: Interaktive Karte zeigt aktuelle Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland, Europa und weltweit. Abgerufen am 10. Mai 2020.
  47. Alissa Ganiewa: Putin verbietet Ärzten Kritik. Plötzlich sterben etliche Russen an „Lungenentzündung“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 19. Mai 2020, abgerufen am 6. August 2020.
  48. Luisa Billmayer: Impfstoff soll schon fertig sein. Im Herbst soll es losgehen – Russland will Bevölkerung gegen das Coronavirus impfen. In: Münchner Merkur. 3. August 2020, abgerufen am 6. August 2020.
  49. [1]
  50. a b «Hilf dir selbst» – mehr hat Putin nicht im Programm, WOZ, 22. April 2020
  51. Julija Latynina: Willst du wirklich einen Ausnahmezustand?, Nowaja Gaseta, 3. April 2020; „20 Jahre erklärten sie uns, dass es ohne ihn unmöglich sei, und plötzlich befahl Putin in einem kritischen Moment den Gouverneuren, alles zu entscheiden!“
  52. Wo ist Supermann Putin?, 15. April 2020
  53. That dirty little word: quarantine How Vladimir Putin and federal officials have avoided responsibility for Russia’s fight against coronavirus, meduza, 2. April 2020
  54. Der Tod des Coronavirus ist das geringere Übel, Nowaja Gaseta, 12. April 2020
  55. Wo Infizierte als Terroristen gelten, Spiegel, 23. April 2020
  56. „Nicht Zorn, sondern Gnade Gottes“: Patriarch Kyrill äußert sich zu Coronavirus. Sputnik, 22. März 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  57. a b c Klaus-Helge Donath: Coronavirus in Russland: Gottesmutter im Autokorso. Die Tageszeitung, 15. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020: „Die Orthodoxie ist in Russland mit dem Staat in einer „Symphonia“, einer Harmoniegemeinschaft, verbunden.“
  58. Борис Вишневский: От благодати до заразы (Von der Gnade zur Infektion). Nowaja Gaseta, 24. März 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (russisch): „Gleichzeitig ist es leider unbestreitbar, dass die Behörden politischen Protest als viel größere Bedrohung betrachten als das „Coronavirus“. Dies ist (in jeder Hinsicht) ein sehr gefährlicher Fehler.“
  59. Emily Sherwin: Coronavirus: Streit um Kirchenschließung in Moskau. Deutsche Welle, 19. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  60. Александр Солдатов: Fest des Glaubens während der Epidemie. Nowaja Gaseta, 19. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (russisch): „Nach dem „Osterverbot“ in diesem Format und mit einer solchen Rhetorik wird es nicht sehr bald möglich sein, zum Thema „geistliche Bande“ und „Symphonie der Kirche und des Staates“ zurückzukehren.“
  61. Died rector of the Elohovsky Cathedral Alexander Ageykin. Corona 24 News, 21. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  62. The Russian Orthodox Church told how Archpriest Alexander Ageykin contracted COVID-19. Corona 24 News, 25. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  63. Russischer Bischof nach CoV-Infektion gestorben. ORF, 27. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  64. Russland: Maßnahmen der orthodoxen Kirche gegen Corona weiter verschärft. Vatican News, 5. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  65. Russland: Weihe neuer Kirche wird verschoben. Vatican News, 1. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  66. Russische „Kirche des Sieges“ wird später geweiht. ORF, 1. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  67. Putin-Mosaik wieder entfernt. Russland weiht „Kirche des Sieges“ ein. n-tv, 14. Juni 2020, abgerufen am 25. Juni 2020. The Russian Orthodox Church told how Archpriest Alexander Ageykin contracted COVID-19. Corona 24 News, 25. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  68. Russland: 145 orthodoxe Priester an Corona gestorben
  69. COVID-19: Maßnahmen der Regierung (3. Hilfspaket, Details) | Special | Coronavirus | Russland. Abgerufen am 25. Januar 2021 (deutsch).
  70. Россияне пожертвовали более ₽1 млрд на борьбу с коронавирусом. Abgerufen am 25. Januar 2021 (russisch).
  71. Сколько денег российский бизнес пообещал пожертвовать на борьбу с коронавирусом. Abgerufen am 25. Januar 2021.
  72. LONG READ: Alisher Usmanov, the path of a game-changer. 11. Mai 2020, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  73. Alastair McCall and Sian Griffiths: Sunday Times Giving List 2020: Stormzy breaks new ground. ISSN 0140-0460 (thetimes.co.uk [abgerufen am 25. Januar 2021]).
  74. Janita Hämäläinen, DER SPIEGEL: Internationale Corona-Hilfe für Italien: „Aus Russland mit Liebe“ – DER SPIEGEL – Politik. Abgerufen am 23. März 2020.
  75. a b c Christina Hebel, DER SPIEGEL: Beatmungsgeräte für USA stammen von mit Sanktionen belegter Firma – DER SPIEGEL – Wirtschaft. Abgerufen am 3. April 2020.
  76. a b Russian ventilators shipped to U.S. made by firm under U.S. sanctions: RBC. In: Reuters. 3. April 2020 (reuters.com [abgerufen am 3. April 2020]).
  77. Russian coronavirus aid delivery to US prompts confusion and criticism. CNN, 3. April 2020
  78. Usbekistan dandte ein Flugzeug mit medizinischen Masken nach Russland, Nowaja Gaseta, 18. April 2020
  79. Mary Ilyushina: Why does Russia, population 146 million, have fewer coronavirus cases than Luxembourg? CNN, 21. März 2020, abgerufen am 2. Mai 2020 (englisch).
  80. Matthew Bodner & Luke Denne: Russia's low infection numbers viewed skeptically. 18. Mai 2020, abgerufen am 2. Mai 2020 (englisch).
  81. Madeline Roache: Where's Putin? Russia's President Stays Out of Sight as Coronavirus Hits Economy. Time, 24. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  82. Andrew Higgins: Russian Doctor Detained After Challenging Virus Figures. The New York Times, 3. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  83. Виталий Шкляров: Режим «русского чуда» включен (Der Modus „Russisches Wunder“ ist aktiviert). Nowaja Gaseta, 25. März 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (russisch): „Überall auf der Welt wird der Tod durch Verschlimmerung chronischer Krankheiten vor dem Hintergrund des Coronavirus als Tod durch COVID-19 in die Statistik aufgenommen. Aber nicht in Russland.“
  84. Coronavirus: Russland hat mehr Infizierte als China. In: tagesschau.de. ARD, 27. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  85. Tatiana Sutkovaja, Christina Hebel, Alexander Chernyshev: Russland in der Coronakrise: Wenn die Reichen Beatmungsgeräte hamstern. Der Spiegel, 1. April 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  86. Pjotr Sauer, Evan Gershkovich & Jake Cordell: Exclusive: Rich Russians Are Hoarding Ventilators to Protect Themselves Against the Coronavirus. Moscow Times, 21. März 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  87. Zwei russische Ärzte nach Systemkritik durch Fenstersturz gestorben. T-Online, 5. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020.
  88. THIRD Russian doctor plunges from Covid hospital window: Medic, 37, is now fighting for life... just days after warning of PPE shortages and being forced to work despite being infected. Daily Mail, 3. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).