Lobsann

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Lobsann
Wappen von Lobsann
Lobsann (Frankreich)
Lobsann
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Reichshoffen
Koordinaten 48° 58′ N, 7° 51′ OKoordinaten: 48° 58′ N, 7° 51′ O
Höhe 157–308 m
Fläche 2,73 km2
Einwohner 634 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 232 Einw./km2
Postleitzahl 67250
INSEE-Code

Ortseingang Lobsann

Lobsann ist eine französische Gemeinde mit 634 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied der Communauté de communes Sauer-Pechelbronn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf ist eine Streusiedlung. Weite Teile des Gemeindegebietes sind bewaldet. Lobsann hat Anteil am Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord.

Wissembourg liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich, die Gemeinde Soultz-sous-Forêts etwa vier Kilometer südöstlich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Lobsann als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
Einwohner 448[1] 505 538 510 491 579 496 586 627

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wichtiger Erwerbszweig ist die Landwirtschaft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche des Ortes wurde 1760/61 als Simultankirche gebaut und am 22. Juli 1761 geweiht. 1837 wurde das Simultaneum aufgelöst, nachdem die Lutheraner sich eine eigene Kirche gebaut hatten. Seitdem ist die Kirche römisch-katholisch.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lobsann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Weißenburg
  2. Kathrin Ellwardt: Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter Johann Reinhard III. und Ludwig IX.. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18-59 (38).