Massimo Busacca

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Massimo Busacca (2011).
Massimo Busacca im freundlichen Umgang mit den Spielern.

Massimo Busacca (* 6. Februar 1969 in Bellinzona) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballschiedsrichter.

Busacca wohnt in Monte Carasso bei Bellinzona. Der Geschäftseigentümer, dessen Heimatverein der US Monte Carasso ist, war von 1996 - 2011 Schiedsrichter der höchsten Schweizer Spielklasse, der Axpo Super League (bis 2003 Nationalliga A). Seit 1998 war er FIFA-Schiedsrichter. Busacca leitete an der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mit den Assistenten Matthias Arnet und Francesco Buragina drei Spiele. Bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 in Österreich/Schweiz leitete er zwei Vorrundenspiele und das Halbfinale Deutschland - Türkei. Hier unterstützten ihn die Assistenten Matthias Arnet und Stéphane Cuhat. 2009 leitete er das Finalspiel der Champions League.

Am 20. September 2009 reagierte er während der Leitung des Cupspiels zwischen dem FC Baden und den Young Boys Bern auf Schmährufe von Berner Fans mit dem Stinkefinger und wurde dafür drei Spielrunden gesperrt. Trotzdem wurde er von der IFFHS als Welt-Schiedsrichter 2009 ausgezeichnet. Die Auszeichnung zum Schweizer „Schiedsrichter des Jahres“ erhielt Busacca von 2005 bis 2010 sechs Mal in Folge.[1] An der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika kam er nur in einem Vorrundenspiel der Gastgebermannschaft zum Einsatz.

Im Juli 2011 gab er seinen Rücktritt als FIFA-Schiedsrichter bekannt. Er übernimmt die Leitung der FIFA-Schiedsrichterabteilung.[2]

Einsätze[Bearbeiten]

  • WM Qualifikation (2006)
    • 5 Einsätze

Einsätze bei wichtigen Spielen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Massimo Busacca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. football.ch: Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.football.chSchiedsrichter des Jahres
  2. fifa.com: Massimo Busacca wird Leiter der FIFA-Schiedsrichterabteilung, abgerufen am 13. Juli 2011