Saab Automobile

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National Electric Vehicle Sweden
NEVS Saab Logo.png
Rechtsform AB (Aktiebolag)
Gründung 2012 als Nachfolge der insolventen Saab Automobile AB
Sitz Trollhättan, Schweden
Leitung Karl-Erling Trogen (Chairman), Kai Johan Jiang

(CEO und President)

Branche Automobilhersteller
Produkte AutomobileVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.saabcars.com
Orio AB / Saab Automobile Parts AB
Saab wordmark grey.svg
Rechtsform AB (Aktiebolag)
Gründung 1947, Ausgliederung aus Saab Automobile: 2012
Sitz Nyköping, Schweden
Leitung Hans L. Bergqvist, Vorstandsvorsitzender

Lennart Ståhl, Geschäftsführer

Mitarbeiter 310 (2012)[1]
Umsatz 6,78 Mrd. SEK (2010)[2]
Branche Automobilzulieferer
Produkte Ersatzteile für Saab-FahrzeugeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website orio.com
Saab 92001 (1947)
Saab 93B (1957–1959)
Saab 96 (1960–1980)
Saab Sonett III (1970–1974)
Saab 900 (1978–1993)
Saab 9000 CC (1985–1998)
Saab 9-5 (1997–2010)
Saab 9-3 II (2002–2011)
Saab 9-5 II (2010–2011)
Saab 9-4X (2011)[3]

Saab Automobile ist ein schwedischer Automobilhersteller. Das im Jahr 1947 als Produktionssparte des Flugzeugherstellers Saab gegründete Unternehmen war von 2000 bis 2010 ein Tochterunternehmen des US-Konzerns General Motors, im Februar 2010 verkaufte GM den Großteil des Unternehmens an Spyker Cars[4]. Nach der Insolvenz[5] Ende 2011 wurde es von dem neu gegründeten Konsortium NEVS gekauft[6]. Nachdem GM wichtige Lizenzen für aktuelle Modelle verweigert hatte, ruhte die Produktion. Dagegen fertigt Saab Automobile Parts weiterhin Ersatzteile für Saab-Fahrzeuge.[7]

Im September 2013 startete NEVS die Produktion der Vorserienfahrzeuge im Werk Trollhättan. Gebaut wird vorerst wieder der Saab 9-3, der 2014 auch als Elektroauto erscheinen soll.[8] Am 15. April 2014 begann NEVS mit der Auslieferung von Neufahrzeugen des Typs 9-3 Aero Sedan an schwedische Vertragshändler.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Als eigenständiger Automobilhersteller[Bearbeiten]

Der erste Pkw war der am 10. Juni 1947 vorgestellte Saab 92001, der ab 1949 als Saab 92 in Serie produziert wurde. 1969 übernahm Saab den Lastkraftwagen-Hersteller Scania und firmierte seitdem als Saab-Scania.

Der Saab 92 wurde über lange Zeit weiterentwickelt und wurde so zum Saab 93 und 96. Als zweite Produktreihe wurde 1968 der etwas größere 99 eingeführt, der eine Neuentwicklung darstellte und in der Folgezeit ebenfalls zum 900 weiterentwickelt wurde (mit vielen Gleichteilen). Ab 1969 wurden Saab-Fahrzeuge auch in Finnland bei Saab-Valmet produziert, darunter nur dort der Saab Finlandia.

Saab vertrieb in Skandinavien den Lancia Delta als Saab 600 und war auch an dessen Entwicklung beteiligt. Wenngleich das Fahrzeug als solches kein kommerzieller Erfolg war, so wurde das zweite gemeinsame Projekt ein Modell der gehobenen Mittelklasse entwickelt. Saab brachte den 9000 auf den Markt, und Lancia den Thema. Beide Modelle wiesen jedoch auch in technischer Sicht in vielen Bereichen eigenständige Lösungen auf. Der Entwicklung schlossen sich später auch Fiat und Alfa Romeo an. Der 9000 war bis 2010 (danach der 9-5) der größte gebaute Saab. Mehrere gescheiterte Projekte, aus diesem 9000 einen Nachfolger des 900 zu marktfähigen Preisen zu entwickeln, führten bei Saab Scania dann zu dem Bestreben, einen geeigneten Partner für die weitere Entwicklung der Autosparte zu suchen, der 1989 mit General Motors gefunden schien.

Übernahme durch GM[Bearbeiten]

Nach Verlusten auf dem Fahrzeugsektor im Jahr 1989 und gescheiterten Kooperationsplänen mit Ford[10] ging Saab-Scania im Dezember 1989 eine Partnerschaft mit dem US-Konzern General Motors ein.[11] Im März 1990 wurde mit dem Fahrzeugsektor der Saab-Scania AB dann das Joint-Venture Saab Automobile AB gegründet; die Unternehmensanteile lagen zu je 50 % bei GM und Saab.[11] Seit der erneuten Ausgliederung der Scania AB firmierte der Mutterkonzern als Saab AB. Das erste Produkt der neuen Unternehmensstruktur war der 1993 erschienene 900 der zweiten Generation, der auf der sogenannten „GM2900“-Plattform basierte, die von Opel entwickelt worden war und z.B. im Opel Vectra verwendet wurde. Im Januar 2000 verkaufte Saab AB seine restlichen Anteile. Die Saab Automobile AB war damit vollständig im Besitz von General Motors.

Mit Ausnahme einer kurzen Phase des Erfolgs in den 90er Jahren erwirtschaftete Saab Automobile seit 1989 stets Verluste,[12] die durch entsprechende Umsatzbuchungen des Mutterkonzerns GM verursacht wurden.[13] Saab übernahm auch Entwicklungs- und Produktionsleistungen für GM, so wurde der Cadillac BLS von Saab entwickelt und von 2006 bis 2009 in Trollhättan gebaut.

2007 wies das Unternehmen einen operativen Verlust von umgerechnet 201 Millionen Euro aus, im Jahr davor waren es 267 Millionen Euro. Der durch die internationale Wirtschaftskrise schwer angeschlagene GM-Mutterkonzern erklärte Mitte Februar 2009, er wolle die finanzielle Unterstützung für Saab zurückfahren und Saab bis zum 1. Januar 2010 aus dem Konzern herauslösen.

Am 20. Februar 2009 beantragte das Unternehmen Gläubigerschutz („Företagsrekonstruktion“), nach schwedischem Recht eine Vorstufe der Insolvenz, kündigte dabei aber auch die Fortsetzung der Produktion an.[14] Am 25. Februar 2009 musste die Produktion jedoch – aufgrund einer Anordnung des schwedischen Zolls – bereits für einen Tag angehalten werden. Das Unternehmen konnte die Zollgebühren für Materiallieferungen nicht mehr bezahlen.[15] Die schwedische Regierung lehnte mehrmals Staatshilfen ab und ein neuer Eigentümer wurde nicht gefunden.[16][17] Im Rahmen einer Restrukturierung entließ Saab im April 2009 701 Angestellte.[18]

Übernahme durch Spyker[Bearbeiten]

Am 11. Juni 2009 wurde bekannt, dass mit dem schwedischen Sportwagenhersteller Koenigsegg ein Käufer für Saab gefunden worden sei.[19] Der Kauf wurde am 16. Juni 2009 vereinbart und sollte bis Jahresende vollzogen werden, er verzögerte sich aber erst einmal wegen nicht gewährter Kredite der Europäischen Investitionsbank (EIB) (ca. 450 Millionen Euro)[20], die am 21. Oktober in Höhe von 400 Millionen Euro schließlich zugesichert wurden.[21] Am 9. September 2009 wurde eine Vereinbarung über eine Minderheitsbeteiligung zwischen Koenigsegg und dem der Stadt Peking gehörenden BAIC-Konzern an der Koenigsegg Group bekanntgegeben, wodurch fehlende Finanzmittel sichergestellt werden sollten.[22]

Nach Verhandlungen über einen Komplettverkauf an die schwedische Koenigsegg Group im Oktober 2009[23] sagte diese am 24. November 2009 die Übernahme ab.[24] Der chinesische Autokonzern BAIC übernahm Technologie und Fertigungsanlagen der Modelle 9-3 und 9-5.[25]

Am 18. Dezember 2009 gab GM bekannt, dass die Verhandlungen über einen Verkauf von Saab gescheitert seien und das Unternehmen vom Jahresende an abgewickelt werden soll.[26] Am 21. Dezember legte der niederländische Sportwagenhersteller Spyker ein neues Angebot vor.[27] Zu einem neuen Fristablauf am 7. Januar 2010[28] lagen mehrere Gebote vor.[29][30][31][32] Am 26. Januar wurde bekannt gegeben, dass sich GM mit Spyker geeinigt habe. Der Kaufpreis sollte bei 74 Mio. USD in Barmitteln sowie 324 Mio. USD in Form von Vorzugsaktien der in Rechtsnachfolge von Spyker gegründeten Saab Spyker Automobile liegen, womit GM weiterhin ein wichtiger Anteilseigner bleibe.

GM wollte Saab Spyker durch die Fertigung des Saab 9-4X in Mexiko, Lieferung von Antriebssträngen, Entwicklungsleistungen und Wartung/Garantieübernahme unterstützen. Der Verkauf hing noch von einem Kredit (400-550 Mio. Euro, je nach Quelle) von der EIB ab, den Saab für Neuentwicklungen benötigte, und für den der schwedische Staat bürgen sollte.[33][34][35][36] Die Aktionäre von Spyker stimmten der Übernahme des schwedischen Autoherstellers Saab am 12. Februar 2010 zu.[37] Am 23. Februar wurde der Verkauf abgeschlossen und Saab ging in den Besitz von Spyker über.[38]

Unter Spyker[Bearbeiten]

Ende März 2011 begannen Zulieferer wegen Außenständen die Lieferung von Komponenten einzustellen. Saab musste daraufhin in der ersten Aprilwoche die Automobilmontage im Werk Trollhättan erst einmal stoppen.[39] Anfang Mai wollte der chinesische Konzern Huatai Motor Group als strategischer Partner bei Saab einsteigen, musste aber bereits wenige Tage später von diesen Plänen Abstand nehmen, da er nicht in der Lage war, die notwendigen Genehmigungen beizubringen.[40][41]

Am 16. Mai 2011 trat der chinesische Autohandelskonzern Pang Da als Investor in Erscheinung und kündigte an, er wolle für 65 Millionen Euro 24 Prozent am Mutterunternehmen Spyker Cars erwerben und in China Gemeinschaftsunternehmen für Vertrieb und Produktion zu gründen sowie vor Ort Fahrzeuge von Saab und einer neuen chinesischen Marke zu fertigen.[42] Nachdem Pang Da eine Vorauszahlung von 30 Millionen Euro für 1.200 zu liefernde Autos geleistet hatte, nahm Saab die Produktion am 27. Mai wieder auf.[43] Bereits in der zweiten Juniwoche kam es zu einem erneuten Produktionsstopp, als Grund wurden wiederum Lieferengpässe angegeben.[44]

Am 22. Juni 2011 scheiterten Gespräche mit den Zulieferern über eine Stundung von Außenständen. Einen Tag später teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit, dass Saab nicht in der Lage sei, die Löhne und Gehälter für den Monat Juni zu bezahlen.[45] Während der folgenden Tage nahm Saab einen Kredit bei einer Investmentgesellschaft auf, verkaufte 50 Prozent der Anteile an den eigenen Fabrikanlagen und erhielt eine Vorauszahlung für 582 Fahrzeuge von einem nicht genannten chinesischen Kunden. Auf diese Weise gelang es Saab, flüssige Mittel in Höhe von insgesamt 66 Millionen Euro zu generieren und daraus am 29. Juni die Mitarbeiter zu bezahlen.[46]

Während Saab die Juli-Löhne der Arbeiter pünktlich zum Monatsende zahlte, erfolgte die Auszahlung der Gehälter der rund 1.600 Angestellten erst am 5. August. Die dazu notwendigen Mittel beschaffte die Mutter Swedish Automobile durch einen Verkauf eigener Aktien an die Investmentgesellschaft GEM Global Yield Fund.[47] Ende August musste Saab eingestehen, auch im August nicht in der Lage zu sein, die Mitarbeiter pünktlich zu bezahlen. Als Grund gab das Unternehmen an, dass von Investoren zugesagte Gelder noch nicht eingetroffen wären. Von Gewerkschaftsseite erfolgte daraufhin die Ankündigung, im Falle einer erneut verspäteten Zahlung rechtliche Schritte einzuleiten.[48]

Nach Bekanntgabe eines Halbjahresverlusts von 224 Millionen Euro beantragte Saab am 7. September 2011 Gläubigerschutz. Das Unternehmen wollte den Schutz für eine Umstrukturierung nutzen, außerdem kam es so einem drohenden Insolvenzantrag durch die Gewerkschaften zuvor.[49][50] Am 8. September 2011 lehnte das Amtsgericht Vänersborg den Antrag mit der Begründung ab, dass kein glaubwürdiges Konzept für eine dauerhafte Sanierung vorliege.[51] Das Mutterunternehmen Swedish Automobile kündigte am selben Tag an, Einspruch gegen die Entscheidung einlegen zu wollen.[52] Am 12. September stellten zwei Angestelltengewerkschaften Insolvenzantrag gegen Saab, um ausstehende Gehälter ihrer Mitglieder zu sichern. Saab stellte den angekündigten Berufungsantrag auf Gläubigerschutz und teilte mit, man erwarte in Kürze eine Überweisung von dem chinesischen Unternehmen Youngman.[53]

Am 23. Oktober 2011 gab Saab bekannt, die Verträge mit den chinesischen Partnern seien gekündigt, da die Überbrückungsgelder, die für die Zahlung der Gehälter genutzt werden sollten, nicht überwiesen wurden.[54] Am 28. Oktober 2011 wurde bekannt, dass die beiden chinesischen Unternehmen Youngman und Pang Da von der Muttergesellschaft Swedish Automobile für 100 Millionen Euro sämtliche Saab-Aktien übernehmen wollen.[55] Am 19. Dezember 2011 meldete Saab Insolvenz an, nachdem General Motors als vorheriger Besitzer alle Rettungspläne für den schwedischen Autobauer zurückgewiesen hatte. Dessen Zustimmung wäre nötig gewesen, da Saab aus der gemeinsamen Zeit noch zahlreiche Patente nutzte, die nicht auf den neuen Eigentümer übergegangen waren.

Übernahme durch NEVS und Ausgliederung von Saab Parts[Bearbeiten]

Das neugegründete Unternehmen National Electric Vehicle Sweden (NEVS) übernahm im Juni 2012 Anlagen und Immobilien der bisherigen Saab Automobile, ebenso die Rechte an ihren Fahrzeugen und der neuen Plattform Phoenix. NEVS will in Trollhättan Elektroautos entwickeln und ab 2014 auf den Markt bringen.[56] Grundlage des ersten Fahrzeugs, welches neben der Version mit Verbrennungsmotor ab 2014 auch als Elektrofahrzeug produziert werden soll, ist der bisherige 9-3.

Nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Rüstungskonzern Saab werden diese Fahrzeuge den Namen Saab tragen, nicht jedoch das alte Logo, da der Eigner Scania dieses nun exklusiv nutzen wolle. Im Januar 2013 wurde ein neues Logo vorgestellt, das von Stockholm Design Lab entworfen wurde. Es beinhaltet den traditionellen Schriftzug, der von einem Kreis eingerahmt wird.

Nicht übernommen von NEVS wurde das Unternehmen Saab Parts, das die Ersatzteilversorgung bisheriger Modelle betreut und im Saab-Werk Ersatzteile produziert - nach Abschluss des Konkursverfahrens wurde es verstaatlicht und firmiert mittlerweile unter der Bezeichnung Orio AB. Zwischen Saab Parts und NEVS wurde eine Kooperation vereinbart. Die Domain saabparts.com wird von der Orio AB genutzt, NEVS nutzt saabcars.com.

Im Januar 2013 wurde eine Zusammenarbeit zwischen NEVS, NEVSs Muttergesellschaft National Modern Energy Holdings Ltd und der chinesischen Großstadt Qingdao vereinbart, die den Bau einer Automobilfabrik in der Stadt mit einer Jahreskapazität von 400.000 Fahrzeugen und eine Beteiligung von 22% an Saab vorsieht [57].

August 2013 gab sich NEVS zuversichtlich im Herbst 2013 in Trollhättan die Produktion des Typs 9-3 regulär wiederaufzunehmen und bis 2014 die Weiterentwicklung zum Elektrofahrzeug zu schaffen.[58][59] Am 18. September 2013 startete die Produktion der Vorserienfahrzeuge, Anfang Dezember 2013 die Serienproduktion; nach Vorstellung des Faceliftmodells 2014 sind auch wieder Exporte geplant.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Das Werk in Trollhättan

Im Jahr 2008 verkaufte Saab 93.295 Fahrzeuge, 25 Prozent weniger als 2007 und 1,1 Prozent des Gesamtabsatzes von General Motors.[17] 2009 betrug die Produktion 20.950 (bei einem Absatz von 39.800 zu Lasten der Lagerbestände bei Saab-Händlern), 2010 32.048.[60]

Seit 2004 erfolgte die Steuerung durch die GM-Europazentrale in der Schweiz. Der Saab-Bereich GM Powertrain Sweden war im GM-Konzern für die Motorenentwicklung im Bereich der Turbo- und Bioethanoltechnik zuständig. Die ursprünglich zu GM Powertrain Sweden gehörenden Werke für Motoren und Getriebe sind 2008 verkauft worden. Zu Saab Automobile gehörten damit 2009 noch das Werk und die Entwicklungsabteilungen in Trollhättan, sowie ein Designzentrum und eine Marketing-Abteilung in Mölnlycke (nähe Göteborg).[61] Im Herbst 2009 erfolgte die Konzentration aller Design- und Entwicklungsaktivitäten in Trollhättan.[62] Bei Saab selbst waren Anfang 2010 noch ca. 3.400 Mitarbeiter beschäftigt.

Marke und Corporate Design[Bearbeiten]

Die Markenrechte von Saab liegen beim Rüstungskonzern Saab. Einst wurde ein Logo mit einem stilisierten Flugzeug, später nur noch der Schriftzug benutzt. Ab den späten 1980er Jahren wurde ein Logo mit dem Wappentier der Provinz Schonen eingeführt, mit der Abspaltung von Scania übernahm diese auch die Markenrechte am Logo. Einst waren alle drei Unternehmen in einem Konzern organisiert. Saab Automobile nutzte in seinem Corporate Design konsequent die Schriftart Gill Sans.

Das neue Unternehmen NEVS wird den Markennamen Saab für seine Fahrzeuge nutzen, nicht jedoch das seit den 1980er Jahren verwendete Logo mit dem Greif. Am 14. Januar 2013 wurde ein neues Logo und eine „visuelle Präsenz“ für Saab vorgestellt. Das neue Logo ist ein Kreis mit einem Ring am Rand und dem bekannten Schriftzug „SAAB“ in der Mitte [63], während das Design u. a. den SAAB-Schriftzug in einer Version umfasst, in der die Buchstaben mit Motiven der skandinavischen Jahreszeiten (Wald, Polarlicht, Sterne) gefüllt sind [64] Die neue Schriftart ist die Akzidenz-Grotesk.

Produkte[Bearbeiten]

Aufgrund der Erfahrungen im Flugzeugbau legte man auch bei den Autos großen Wert auf die Aerodynamik. Losgelöst von den Konventionen der traditionellen Automobilhersteller erwarb Saab rasch den Ruf eines innovativen Unternehmens, der beständig gepflegt wurde. Bekanntheit erlangte die Marke auch durch Erfolge im Rallye-Sport.

Der Designer der Saab Automobile vom Ur-Saab bis hin zum Saab 99 war der Schwede Sixten Sason (geb. Karl-Erik Sixten Andersson, 1912–1967), der auch an der Entwicklung der Mittelformatkamera Hasselblad 1600 F beteiligt war.

In Europa bekannte langjährige Modellreihen waren der kleinere Saab 900 (auch als Cabriolet) und der größere Saab 9000. Als einer der ersten Hersteller beherrschte Saab den Bau von standfesten Turbomotoren mit Direktzündung. Leistungsgesteigerte Sportmodelle tragen traditionell den Beinamen Aero (früher auch Viggen).

Seit dem Einstieg von General Motors wurden viele GM-Teile benutzt (z. B. Epsilon-Plattform und GM-Powertrain-Motorblöcke). Allerdings erfolgte immer noch eine Saab-spezifische Optimierung von Motoren (eigene Motorelektronik Trionic 8, Turbolader) und Fahrwerk (mitlenkende Hinterachse). Auch im Design ist keine Übereinstimmung mit anderen GM-Modellen ersichtlich. Zum Bau neuer Modelle gab es verschiedene Planungen. So musste Saab den Cadillac BLS entwickeln und finanzieren,[65] des Weiteren eine neue „Premium“-Plattform, gegen deren Einsatz sich GM dann entschied (aber Alfa Romeo im Alfa Romeo 159). Ferner wurde erwogen, den neuen Saab 9-3 (ab ca. 2012) in einem Opelwerk zu bauen und/oder den neuen 9-5 (ab 2010) zusammen mit dem Plattform-gleichen Opel Insignia im GM-Werk Rüsselsheim, dem Stammsitz von Opel. Dafür sollte im Stammwerk in Trollhättan ab 2010 ein neuer, kleinerer Saab 9-1 (auch 9-2 genannt) auf der GM-Delta-Plattform gebaut werden. Ebenfalls wurde erwogen, den kommenden 9-3 auf dieser Delta-Plattform aufzubauen,[66] auf der auch der neue Opel Astra J ab Ende 2009 basiert.[67] Seit 2002 ist der Schweizer Tuningbetrieb Hirsch Performance offizieller Werkstuner von Saab. Die getunten Fahrzeuge werden unter dem Label Saab Performance by Hirsch verkauft.

Ab 2010 wurden sämtliche Modellreihen im Werk Trollhättan gebaut, auch (seit 11. Januar 2010) das bisher in Lohnfertigung bei Magna Steyr im österreichischen Graz gebaute Saab 9-3 Cabriolet.[68][69]. Gegenwärtig arbeitet NEVS an einer Neuauflage des Saab 9-3 sowohl mit konventionellem Verbrennungsmotor als auch als Elektroauto, gefertigt werden beide Varianten im Werk Trollhättan. Das neue Modell wird auf der Phoenix-Plattform basieren.[70] Langfristig ist auch eine zusätzliche Fertigung in China vorgesehen.

Beispiele für Saab-Entwicklungen[Bearbeiten]

  • Erster Seitenaufprallschutz im Automobilbau im Ursaab (Saab 92). Da in Schweden etwa jeder sechste Autounfall durch einen seitlich in oder auf einen PKW springenden Elch verursacht wurde, war dort schon vor dem heutigen hohen Verkehrsaufkommen eine stabile Fahrgastzelle notwendig. Die ersten Saab wurden daher kopfüber aufgehängt und aus mehreren Metern auf den Boden fallen gelassen, um die Stabilität der Fahrgastzelle zu testen und zu verbessern. Dies machte bereits den ersten Saab zum sichersten, wenn auch aufgrund des DKW-Zweitaktmotors nicht betriebssichersten Auto seiner Zeit.
  • 1964 diagonal geteilte Zweikreisbremsanlage im Saab 95 und 96, später allgemeiner Sicherheitsstandard.
  • 1978 Erster Kabinenluftfilter (Pollenfilter)[71][72][73][74]
  • 1980 Einführung der Automatic Performance Control (APC)
  • 1985 Die Direktzündung mit direkt über der Zündkerze verbauter Zündspule für jeden Zylinder macht sowohl den Zündverteiler als auch die Zündkerzenkabel überflüssig
  • 1991 erste Version der Trionic-Motorsteuerung, der ersten mit 32-Bit-Prozessor
  • 1993 Einführung des Nightpanels: Auf Knopfdruck schalten die Instrumente auf Nachtbetrieb um – dieses Nightpanel zeigt dem Fahrer nur noch wesentliche Infos, damit er bei Dunkelheit nicht abgelenkt wird.
  • 1993 Das mit Preisen ausgezeichnete Safeseat-Konzept verbessert im 900 II die Sicherheit der Rücksitze mittels eines an ihrer Oberkante angebrachten, massiven Querträgers
  • 1996 wurden von Saab aktive Kopfstützen entwickelt und verbaut. Das Saab Active Head Restraints (SAHR) genannte System vermindert bei Unfällen die Gefahr von Schleudertraumata.
  • 1997 wurde der Saab 9-5 als erster Pkw mit ventilierten Vordersitzen ausgerüstet
  • 2007 wurde in Kooperation mit Haldex die Haldex-Kupplung der vierten Generation entwickelt[75], die bei Saab mit XWD (cross wheel drive) bezeichnet wird.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Saab-typische Form der Fenster­kante, der sogenannte “hockey stick
  • Bei nahezu allen Modellen von Saab befindet sich das Zündschloss in der Mittelkonsole.
Diese Besonderheit soll der Sicherheit dienen. Da Forschungen ergeben hatten, dass bei Unfällen sich viele Fahrer beim Aufprall auf das extrem harte Zündschloss die Knie zertrümmerten, wurde das Zündschloss in den Bereich hinter den Schalthebel verlegt. Damit befand sich am Lenkstock kein harter Gegenstand mehr. Darüber hinaus kam der besondere Effekt des Diebstahlschutzes: Der Zündschlüssel kann nur bei eingelegtem Rückwärtsgang (bei Automatik auf Stellung P) abgezogen werden, das Getriebe ist dann mit einem Stahlbolzen gesperrt. Beim Saab 9-3 II war aufgrund der Gleichteilstrategie im Konzern GM diese Besonderheit aufgegeben worden, statt dessen schaltet dort das Zündschloss elektrisch ein konventionelles Lenkradschloss.[76]
  • Die Saab-Modelle 900-II, 9-3 und 9-5 sind oft mit der Funktion Nightpanel ausgerüstet:
Per Knopfdruck lässt sich bei einer Nachtfahrt mit Ausnahme des unteren Tachobereichs die Beleuchtung des Cockpits ausschalten. Nur eventuelle Warnhinweise werden eingeblendet. Diese Innovation soll ebenfalls der Sicherheit dienen und ein ruhigeres Fahren in der Nacht sowie eine erhöhte Konzentration auf den Verkehr ermöglichen.
  • Doppelte Sonnenschutzblende über der Windschutzscheibe
In skandinavischen Ländern steht die Sonne oft tief und kann daher besonders blenden. Im 9-5 wurden daher zweilagige Sonnenschutzblenden eingebaut. Die erste Lage – mit beleuchtetem Kosmetikspiegel – kann nach unten und seitlich weg zum Seitenfenster, die zweite Lage dann ihrerseits nach unten geklappt werden.
  • Außengriffe der Türen mit spezieller Griffschale
Seit den 1990er Jahren entwickelte Modelle haben unter den äußeren Türgriffen eine nach innen gewölbte anthrazitfarbige pulverbeschichtete Schale, die verhindert, dass der Türlack um den Türgriff herum durch Ringe o. Ä. zerkratzt wird. Besonders bei hellen Fahrzeuglackierungen führen die dunken Griffschalen zu einer starken optischen Betonung der Türgriffe. Ähnliche Konstruktionen gibt es bei Volvo und beim 7er-BMW.
  • Bordcomputer und SID (Saab-Info-Display)
In der oberen Mittelkonsole befindet sich das bernsteinfarbende SID. Neben einem klassischen Bordcomputer mit Uhrzeit, Temperatur, statistischen Verbrauchs- und Geschwindigkeitswerten zeigt es eine Reihe von Warnmeldungen: Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt, Leuchten vorne oder hinten defekt, Schlüsselbatterie schwach, Wischwasserstand niedrig, Kundendienst fällig. Mit jeder erstmaligen Warnmeldung erklingt ein charakteristischer Signalton.

Weitere Aktivitäten[Bearbeiten]

Vorführung des Saab Performance Teams auf einem Flugplatz in den 1990er Jahren
  • Unter dem Namen SAABO wurde in den 1960er Jahren ein Wohnwagen produziert, weil es bis dahin keinen Wohnwagen gab mit dem eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten werden durfte. Das Design war dem Automobildesign entlehnt. Die externe Firma Toppola bot später eine kleine Wohnkabine für Saab-Modelle an.
  • Unter dem Namen Saab CFME produzierte das Unternehmen Friktionstester für Flughäfen. Diese Sparte war sehr klein und wurde von GM ausgegliedert in das fortan unabhängige Unternehmen CFME, auch die Firma Sarsys produzierte Friktionstester auf Saab-Basis.
  • Das Saab Performance Team organisierte öffentliche Vorführungen (teils akrobatischer Art) mit Fahrzeugen und organisierte auch Fahrsicherheitstrainings. Es firmiert heute als DynaTech Performance Team des Automobilzulieferers DynaTech.

Serienmodelle[Bearbeiten]

Zeitleiste der Saab-Modelle von 1949 bis 2011
Typ Ab 1949 eigenständige Automobilproduktion Ab 1990 hielt GM 51 %, ab 2000 100 % Spyker insolvent
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kompaktklasse 92 93 96 / 95 600[1]
99 90 9-2X[3]
Mittelklasse 900 900 II [4] 9-3 [4] 9-3 II [5]
Obere Mittelklasse 9000[2] 9-5 [4] 9-5 II [7]
GT GT 750 Sport / GT 850
Sportwagen Sonett I Sonett II Sonett III
SUV 9-7X [6] 9-4X [8]
  • Kooperation mit Fiat: [1] baugleich mit dem Lancia Delta (für Skandinavien); [2] baugleiche Teile mit Fiat-, Lancia- und Alfa-Modell
  • Kooperation GM mit Subaru: [3] baugleich mit dem Subaru Impreza (für den US-Markt)
  • basierend auf GM-Plattformen: [4] GM2900; [5] GM-Epsilon; [6] GMT360 (nur für den amerikanischen Markt); [7] GM-Epsilon II; [8] GM Theta (nur für den amerikanischen Markt)

Konzeptautos und Studien[Bearbeiten]

  • Saab 92001 („Ursaab“, 1947)
  • Saab Monster (1959)
  • Saab 60 (1962)
  • Saab Quantum(1962)
  • Saab Catherina (1964)
  • Saab MFI13 (1965)
  • Saab Toad (1966)
  • Saab 98 (1974)
  • Saab EV-1 (1985)
  • Saab 9-X (2001)
  • Saab 9-3X (2002)
  • Saab 9-3 SportHatch (2003)
  • Saab 9-5 Aero BioPower (2006)
  • Saab Aero-X (2006)
  • Saab 9-3 Cabrio mit 221 kW/300 PS (2006)
  • Saab 9-4X Biopower Concept mit 221 kW/300 PS (2008)
  • Saab 9-X Bio-Hybrid (2008)
  • Saab PhoeniX (2011)

Vgl. ebenfalls das auf dem Saab 9-5 basierende Konzeptauto Bertone Novanta.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saab-Fahrzeuge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Saab Automobile – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.saab.com/de-de/germany/footer-menu/information/about-saab-parts/
  2. http://www.allabolag.se/5562588912/bokslut
  3. [1]
  4. http://www.spykercars.nl/download/artikel/closure_SAAB_Feb_230210_final.pdf News Release: SPYKER CARS FINALIZES THE PURCHASE OF SAAB (PDF, englisch)
  5. Autobranche: Saab beantragt Insolvenz handelsblatt.de, 19. Dezember 2011
  6. NEVS kauft Saab Automobile automobil-produktion.de, 13. Juni 2012
  7. http://www.saab.com/de-de/germany/the-company/heritage/history/
  8. Erster Saab nach Insolvenz vom Fließband gerollt auf automobil-produktion.de, 19. September 2013. Abgerufen am 3. November 2013.
  9. The first Saab cars delivered to partners in Sweden auf saabcars.com, 15. April 2014 (englisch). Abgerufen am 15. April 2014.
  10. Ford Seeks 51% Of Saab-Scania (Englisch) New York Times. 14. Oktober 1989. Abgerufen am 20. Februar 2009.
  11. a b Saab-G.M. Unit Set Up (Englisch) New York Times. 23. März 1990. Abgerufen am 20. Februar 2009.
  12. FAZ.net: Akute Zahlungsprobleme: Saab stellt Produktion ein
  13. [2]
  14. Autokonzern Saab meldet Insolvenz an Spiegel Online vom 20. Februar 2009
  15. Saab-Chef spricht von sieben Kaufinteressenten. Spiegel.de. 26. Februar 2009. Abgerufen am 27. Februar 2009.
  16. Schweden lehnt Einstieg bei GM-Tochter Saab weiter ab. Reuters. 18. Februar 2009. Abgerufen am 20. Februar 2009.
  17. a b Schweden erwartet endgültiges Aus für Saab. Spiegel.de. 22. Februar 2009. Abgerufen am 27. Februar 2009.
  18. [3]
  19. Sportwagenbauer Koenigsegg kauft Saab
  20. Winzige Sportwagen-Schmiede soll Autokonzern Saab retten. Reuters. 16. Juni 2009. Abgerufen am 4. November 2009.
  21. Koenigsegg erhält EIB-Kredit über 400 Mio Euro. manager-magazin.de. 21. Oktober 2009. Abgerufen am 4. November 2009.
  22. Koenigsegg - press release (Englisch) Cision Wire. 9. September 2009. Abgerufen am 9. September 2009.
  23. Verkauf von Saab
  24. Der Verkauf von Saab ist geplatzt
  25. [4]
  26. "US-Autokonzern General Motors gibt Saab auf", (abgerufen am 18. Dezember 2009).
  27. Autohaus Online, "Saab darf wieder hoffen"
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