Neukirchen (Nordfriesland)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Nordfriesland | |
| Amt: | Südtondern | |
| Höhe: | 0 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,58 km² | |
| Einwohner: |
1.282 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25927 | |
| Vorwahl: | 04664 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NF | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 54 086 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Marktstraße 12 25899 Niebüll |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Ewaldsen | |
| Lage der Gemeinde Neukirchen im Kreis Nordfriesland | ||
Neukirchen (dänisch: Nykirke, friesisch: Naischöspel, plattdeutsch Niekarken) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Seebüll – ehemals Wohnort des Malers Emil Nolde – ist ein Ortsteil von Neukirchen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Neukirchen wurde erstmals 1231 im Waldemar-Erdbuch als Kirchdorf erwähnt. Die St.-Johannes-Kirche wurde kurz vorher auf einer alten Warft als spätromanische Backsteinbau errichtet. Nach dem Vorbild des Riber Doms erhielt sie wenig später ein frühgotisches Gewölbe. Neben Resten verschiedener mittelalterlicher Wandmalereien besitzt die Kirche einen Taufstein, der vielleicht noch älter ist als die Kirche, eine Darstellung des thronenden Christi inmitten der Apostel aus dem 14. Jahrhundert, einen spätgotischen Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert und eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Der hölzerne Glockenturm stammt von 1731.[2]
Bei der Eindeichung der Wiedingharde 1436, dem Bau des sogenannten Goldenen Rings, blieb das auf Warften liegende Dorf außen vor. Erst die Eindeichung des Gotteskooges 1566 brachte dauernden Schutz vor dem Meer.
Neukirchen war ab 1889 bis 1967 Verwaltungssitz des Amtsbezirks bzw. Amtes Neukirchen und danach bis zum 30. September 2005 des Amtes Wiedingharde.
[Bearbeiten] Politik
Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWG seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die CDU und die SPD haben je drei Sitze und der SSW einen.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Unter rotem, mit einem goldenen Balken nach unten abschließendem Schildhaupt, darin ein rechtsgewendeter goldener Mond zwischen zwei sechsstrahligen goldenen Sternen in Blau ein einmastiges goldenes Segelschiff mit viereckigem Segel, dessen Kiel, Steuerruder und seitliches Schwert teilweise unter der Wasserlinie verschwinden.“[3]
Die Sterne und die Mondsichel sind dem Wappen der Wiedingharde entnommen. Der goldene Balken steht für den „Goldenen Ring“, den Deich des Wiedingharder Alten Kooges, der das Gemeindegebiet teilt. Das Segelschiff stellt ein stilisiertes „Hemsenboot“, lange Zeit das Hauptverkehrsmittel im Gotteskoog, dar. Die Farbgebung ist mit Gold, Rot und Blau traditionell nordfriesisch.
[Bearbeiten] Emil Nolde
Auf einer Warft errichtete Emil Nolde ein Wohngebäude mit Atelier und Ausstellungsräumen, das er – wie den Garten – selbst entworfen hatte und das er Seebüll nannte. In diesem Gebäude lebte und arbeitete er von 1926 bis zu seinem Tod 1956. Nach seinem Tod wurde Seebüll in die Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde umgewandelt und – wie in Noldes Testament verfügt – als Museum genutzt. Haus und Garten sind weitgehend unverändert.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Beschreibung der Kirche (mit Glockengeläut)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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