Breest

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Breest führt kein Wappen
Breest
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breest hervorgehoben
Koordinaten: 53° 48′ N, 13° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Treptower Tollensewinkel
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 9,41 km2
Einwohner: 143 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17089
Vorwahl: 03965
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 017
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Webpräsenz: www.altentreptow.de
Bürgermeisterin: Anja Prusa
Lage der Gemeinde Breest im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Breest ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Die Gemeinde liegt südlich von Jarmen und ist Teil des Amtes Treptower Tollensewinkel mit Sitz in Altentreptow.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Landgraben

Breest liegt etwa 30 Kilometer westlich von Anklam und 14 Kilometer südlich von Jarmen. Bei der Burg Klempenow in der Nähe des gleichnamigen Ortsteils mündet der Große Landgraben in die Tollense.

Talbrücke der A20

Westlich des Ortes überquert die Bundesautobahn 20 das Urstromtal des Großen Landgrabens. Hier befindet sich auch die Anschlussstelle Anklam an der Bundesstraße 199, die ein Stück westlich davon von der Landesstraße 35 (ehemals Bundesstraße 96) abzweigt.

Die Feuchtwiesenflora des Tollensetals bietet Lebensraum für einige seltene Pflanzenarten.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Breest
  • Klempenow
  • Bittersberg

Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des Amtes Tollensetal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden: Bartow, im Westen: Golchen, im Südwesten: Burow, im Süden: Werder und im Osten: Spantekow im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breest

Breest war als typisches Bauerndorf den Herren der Burg Klempenow verpflichtet. Im Jahr 1766 brannte der Ort fast vollständig nieder, achtzehn Bauernhöfe und die Wassermühle wurden vernichtet. Der Müller baute daraufhin eine Windmühle.

Klempenow

1331 wurde Klempenow erstmals urkundlich als landesherrliche Burg der Herzöge von Pommern erwähnt.

Hauptartikel: Klempenow
Bittersberg

Zur Staatsdomäne und Dorf Klempenow gehörte auch das Vorwerk Bittersberg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Klempenow
Restaurierte Kapelle in der ehemaligen Vorburg (Oktober 2006)
  • Burg Klempenow, mittelalterliche niederdeutsche Burganlage von ab 1231 mit diversen Umbauten.
    • Bergfrit: Erhalten blieb einer von vier Ecktürmen; Zylindrischer Turm mit spitzem steinernem Kegel; im 17. Jh. Einbau von Wohnungen.
    • Resten der Burgmauer mit Wehrgänge und Schildmauern.
    • 3-gesch Torhaus als Fachwerkbau von um 1433; Erneuert Ende des 15. Jh. mit Renaissanceelementen.
    • Domänenpächterhaus von 1904
  • Burgwall Klempenow, Reste einer slawischen Niederungsburg aus dem 7. Jahrhundert
  • Dorfkirche Klempenow, Fachwerkbau von 1690
  • Wehrspeicher Wodarg, Rekonstruktion einer mittelalterlichen Kemlade bei Klempenow

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).