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International Federation of Football History & Statistics

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Die International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) ist eine internationale Vereinigung von Fußballstatistikern. Der Sitz befindet sich in Zürich in der Schweiz. Bekannt ist die IFFHS für ihre zahlreichen Buchveröffentlichungen zur Geschichte des Fußballs und für ihre durchgeführten Wahlen, wovon insbesondere die Auszeichnungen für den Welttorhüter und den Weltschiedsrichter größere Verbreitung in den Medien erfahren. Laut eigenen Angaben hat die Organisation rund 200 Mitglieder in 120 Ländern.[1]

Ziele und Tätigkeiten

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Ziel ist eine umfassende Dokumentation der Sportart Fußball. Zu diesem Zweck führt die Vereinigung Statistiken über Länderspiele, olympische Fußballturniere, kontinentale Wettbewerbe, nationale Meisterschaften und Pokalwettbewerbe, erstellt regelmäßig eine Klub-Weltrangliste und sammelt skurrile Fakten, die sie auch im Internet veröffentlicht. Ferner führt die IFFHS jährlich zahlreiche Wahlen unter anderem zum Welttorhüter, zum Welttorjäger oder zum Weltschiedsrichter durch.

In der Vergangenheit gab die Organisation mehrere Fußball-Zeitschriften heraus. Ferner erschienen Bücher zu A-Länderspielen, den olympischen Fußballturnieren, zu den Fußball-Europapokal-Wettbewerben sowie zu den eigenen Wahlen und Veranstaltungen. Sowohl die Veröffentlichung der Zeitschriften als auch die als Serien geplanten Buchausgaben sind Anfang der 2000er Jahre eingestellt worden. Fortan konzentrierte man sich ausschließlich auf die Veröffentlichung im Internet.

Logo bis Mitte 2013

Die Vereinigung wurde am 27. März 1984 in Leipzig von ihrem langjährigen ersten Präsidenten Alfredo Pöge gegründet. Im Juni 1985 verließ Pöge mit seiner Familie die DDR – laut eigener Aussage wurde er dazu gedrängt – und ließ sich in Wiesbaden nieder. Später verlegte Pöge seinen Wohnsitz und damit auch den Hauptsitz der IFFHS nach Bonn.[2]

Von 1987 bis 2002 gab die Organisation die Fußball-Weltzeitschrift und eine weitere Zeitschrift, den LIBERO heraus, von dem es zeitweise die Varianten spezial deutsch und international gab. In den 1980er und 1990er Jahren gab die IFFHS auch etliche Bücher und andere Print-Publikationen mit statistischen Auswertungen aus der Historie des Fußballs heraus, die später aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten eingestellt wurden.

Zu Beginn der Vergabe der Ehrungen Ende der 1980er Jahre sorgten diese noch für ein großes Medienecho. Der Sportartikelhersteller Uhlsport sponserte die Welttorhüterwahl und eine hessische Hotelkette übernahm die Reisekosten der Stars zu der von der IFFHS ausgerichteten jährlichen World Football Gala in Fulda. Bei der damals noch durchgeführten IFFHS-Wahl zum Weltfußballer – die 1988 und 1989 Marco van Basten und 1990 Lothar Matthäus gewann – stieg Adidas als Sponsor ein, bis 1991 die FIFA eine eigene Weltfußballerwahl startete und die IFFHS ihre einstellte. Lange Zeit wurden die Ergebnisse der IFFHS-Wahlen in vielen Medien verbreitet und die Preisübergabe mit Live-Übertragungen auf den TV-Kanälen RTLplus, DSF oder dem italienischen Sender RAI begleitet. Noch im März 2006 übergab Pöge live im aktuellen Sportstudio im ZDF die IFFHS-Auszeichnungen an José Mourinho, Petr Čech und Markus Merk.

Nachdem sich bei einem Gerichtsverfahren im Jahr 2006 herausstellte, dass die IFFHS als Personenvereinigung nirgendwo offiziell registriert sei und die Zweifel an der Seriosität der IFFHS lauter wurden (siehe auch Abschnitt „Kritik“), rückte die IFFHS mehr und mehr in eine Nische. Die Deutsche Presse-Agentur stellte die Vermeldung der IFFHS-Statistiken und -Auszeichnungen ein und die letzten Sponsoren sprangen ab. 2008 fand die letzte World Football Gala statt, seitdem vermeldet die IFFHS ihre Wahlergebnisse nur noch über ihre eigene Website.[1]

Geführt wird die Organisation von einem Exekutivkomitee, bestehend aus dem Präsidenten, drei Stellvertretern und weiteren Mitgliedern. Nach dem Tod von Pöge am 26. März 2013 übernahm zunächst der langjährige IFFHS-Vizepräsident Robert Ley aus Frankreich die Interimspräsidentschaft. Im März 2014 wurde nunmehr für zunächst fünf Jahre von den Mitgliedern des Exekutivkomitees Saleh Salem Bahwini aus Saudi-Arabien zum neuen Präsidenten gewählt.[3] Im April 2019 wurde er wiedergewählt. In seiner ersten Amtszeit wurde der Hauptsitz der Organisation von Lausanne nach Kloten verlegt, zudem wurde mit den Schweizer Behörden der Rechtsstatus der Organisation geklärt.[4] Mitglieder wurden bisher auf Vorschlag anderer Mitglieder aus einem Kandidatenpool ernannt.

Weltbester Spieler

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Der Titel The World’s Best Player (IFFHS-Weltfußballer) wurde bereits 1988 bis 1990 verliehen, dann aber aufgrund der Einführung der offiziellen Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres eingestellt. 2020 wurde die Wahl wieder eingeführt.

Männer – Sieger
JahrSpielerKlub(s)
1988 Marco van Basten AC Mailand
1989 Marco van Basten AC Mailand
1990 Lothar Matthäus Inter Mailand
1991–2019Nicht vergeben
2020 Robert Lewandowski FC Bayern München
2021 Robert Lewandowski FC Bayern München
2022 Lionel Messi Paris Saint-Germain
2023 Erling Haaland Manchester City
2024 Rodri Manchester City
2025 Ousmane Dembélé Paris Saint-Germain
Frauen – Siegerinnen
JahrSpielerinKlub(s)
1988–2019Nicht vergeben
2020 Pernille Harder VfL Wolfsburg
 FC Chelsea
2021 Alexia Putellas FC Barcelona
2022 Alexia Putellas FC Barcelona
2023 Aitana Bonmatí FC Barcelona
2024 Aitana Bonmatí FC Barcelona
2025 Aitana Bonmatí FC Barcelona

Der Titel Welt-Torhüter (The World’s Best Goalkeeper) wird seit 1987 jährlich an Fußballtorhüter vergeben. An der Wahl des Siegers nehmen laut IFFHS ausgewählte Fachredaktionen und Experten aus 70 Ländern aller Fußball-Kontinente teil. Seit 2012 wird auch die Welt-Torhüterin ausgezeichnet.

Welt-Schiedsrichter

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Der Titel Welt-Schiedsrichter (The World’s Best Referee) wird ebenfalls seit 1987 jährlich an Fußballschiedsrichter vergeben. An der Wahl des Siegers nehmen laut IFFHS ausgewählte Fachredaktionen und Experten aus 70 Ländern aller „Fußball-Kontinente“ teil. Seit 2012 wird auch die Welt-Schiedsrichterin ausgezeichnet.

Männer – Sieger

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JahrSchiedsrichter
1987 Romualdo Arppi Filho
1988 Michel Vautrot
1989 Michel Vautrot
1990 José Roberto Wright
1991 Peter Mikkelsen
1992 Aron Schmidhuber
1993 Peter Mikkelsen
1994 Sándor Puhl
1995 Sándor Puhl
1996 Sándor Puhl
JahrSchiedsrichter
1997 Sándor Puhl
1998 Pierluigi Collina
1999 Pierluigi Collina
2000 Pierluigi Collina
2001 Pierluigi Collina
2002 Pierluigi Collina
2003 Pierluigi Collina
2004 Markus Merk
2005 Markus Merk
2006 Horacio Elizondo
JahrSchiedsrichter
2007 Markus Merk
2008 Roberto Rosetti
2009 Massimo Busacca
2010 Howard Webb
2011 Viktor Kassai
2012 Pedro Proença
2013 Howard Webb
2014 Nicola Rizzoli
2015 Nicola Rizzoli
2016 Mark Clattenburg
JahrSchiedsrichter
2017 Felix Brych
2018 Néstor Pitana
2019 Damir Skomina
2020 Daniele Orsato
2021 Felix Brych
2022 Szymon Marciniak
2023 Szymon Marciniak
2024 François Letexier
2025 Clément Turpin

Frauen – Siegerinnen

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JahrSchiedsrichterin
2012 Jenny Palmqvist
2013 Bibiana Steinhaus
2014 Bibiana Steinhaus
2015 Kateryna Monsul
2016 Katalin Kulcsár
2017 Bibiana Steinhaus
2018 Bibiana Steinhaus
2019 Stéphanie Frappart
2020 Stéphanie Frappart
2021 Stéphanie Frappart
JahrSchiedsrichter
2022 Stéphanie Frappart
2023 Stéphanie Frappart
2024 Rebecca Welch
2025 Maria Sole Ferrieri Caputi

Der Titel Welt-Torjäger (The World’s Best Top Goal Scorer) wird seit 1991 jährlich an Fußballspieler vergeben. Bei der Ermittlung des Siegers werden dabei von der IFFHS all jene Tore berücksichtigt, welche innerhalb eines Kalenderjahres bei folgenden internationalen Spielen erzielt wurden:

Für den Fall, dass zwei oder mehrere Spieler gleich viele Tore erzielt haben, entscheidet die Zahl der in A-Länderspielen erzielten Tore über die Rangfolge. Diese Regelung kam bisher fünfmal zum Tragen.

Seit 1997 gibt es die zusätzliche Auszeichnung zum weltbesten Erstligatorschützen (The World’s Best Top Division Goal Scorer), bei dem die Anzahl der Tore in der jeweiligen nationalen Liga ausschlaggebend ist. Dabei werden nur die 100 besten nationalen Ligen berücksichtigt. Von 1997 bis 2004 gab es zusätzlich die Auszeichnung zum effektivsten Torschützen (World's Most Effective Top Division Goal Scorer of the Year). 2020 wurde eine Auszeichnung zum insgesamt besten Torschützen (The World's Best Top Goal Scorer) eingeführt, die alle Tore des Kalenderjahrs berücksichtigt.

International – Sieger

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JahrSpielerKlub(s)Toredavon
Ländersp./Klubsp.
1991 Jean-Pierre PapinOlympique Marseille167/9
1992 Dennis Bergkamp 1Ajax Amsterdam127/5
1993 Said al-UwairanAl-Shabab1815/3
1994 Christo StoitschkowFC Barcelona179/8
1995 Jürgen KlinsmannTottenham Hotspur / Bayern München176/11
1996 Ali DaeiPersepolis Teheran / al-Sadd Sports Club2222/0
1997 RonaldoFC Barcelona / Inter Mailand2217/5
1998 Jassem Al-HouwaidiAl Salmiya Club2020/0
1999 RaúlReal Madrid1410/4
2000 Rivaldo 2FC Barcelona218/13
2001 Hani Al DhabitDhofar Club2222/0
2002 Ruud van NistelrooyManchester United141/13
2003 Thierry Henry 3FC Arsenal1511/4
2004 Ali DaeiPersepolis Teheran / Saba Qom1717/0
2005 AdrianoInter Mailand1810/8
2006 Humberto SuazoCSD Colo Colo Santiago174/13
2007 Trésor Mputu MabiTout Puissant Mazembe201/19
2008 Leandson Dias da SilvaMuharraq Club190/19
2009 Shinji Okazaki 4Shimizu S-Pulse1515/0
2010 Bader al-Mutawa 5Al Qadsia Kuwait1710/7
2011 Lionel MessiFC Barcelona194/15
2012 Lionel MessiFC Barcelona2512/13
2013 Cristiano RonaldoReal Madrid259/16
2014 Cristiano RonaldoReal Madrid205/15
2015 Robert LewandowskiFC Bayern München2211/11
2016 Cristiano RonaldoReal Madrid2413/11
2017 Cristiano RonaldoReal Madrid3211/21
2018 Baghdad Bounedjahal-Sadd Sports Club207/13
2019 Cristiano RonaldoJuventus Turin2114/7
2020 Romelu LukakuInter Mailand165/11
2021 Robert LewandowskiFC Bayern München2411/13
2022 Lionel MessiParis Saint-Germain224/18
2023 Romelu LukakuInter Mailand / AS Rom227/15
2024 Soufiane Rahimial Ain Club204/16
2025 Erling HaalandManchester City2917/12
Höchstmarke / Minimalmarke
1 
Der Brasilianer Raí erzielte insgesamt ebenfalls 12 Treffer, jedoch nur 6 in A-Länderspielen.
2 
Der Brasilianer Romário erzielte insgesamt ebenfalls 21 Treffer, jedoch nur 7 in A-Länderspielen.
3 
Der Franzose David Trezeguet erzielte insgesamt ebenfalls 15 Treffer, jedoch nur 8 in A-Länderspielen.
4 
Der Ivorer Didier Drogba erzielte insgesamt ebenfalls 15 Treffer, jedoch nur 8 in A-Länderspielen.
5 
Der Kameruner Samuel Eto’o erzielte insgesamt ebenfalls 17 Treffer, jedoch nur 8 in A-Länderspielen.

Nationale Liga – Sieger

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JahrSpielerKlub(s)Tore
1997 Hakan ŞükürGalatasaray Istanbul38
1998 Iván KaviedesClub Sport Emelec43
1999 Mário JardelFC Porto36
2000 Mário JardelFC Porto38
2001 José Alfredo CastilloOriente Petrolero42
2002 Joaquín BoteroClub Bolívar49
2003 José CardozoDeportivo Toluca58
2004 Patricio GalazCD Cobreloa42
2005 AraújoGamba Osaka33
2006 Klaas-Jan HuntelaarAjax Amsterdam35
2007 Afonso AlvesSC Heerenveen34
2008 Lucas BarriosCSD Colo-Colo37
2009 Marc JankoFC Red Bull Salzburg39
2010 Luis SuárezAjax Amsterdam35
2011 Aleksandrs ČekulajevsJK Trans Narva46
2012 Lionel MessiFC Barcelona50
2013 Lionel MessiFC Barcelona46
2014 Cristiano RonaldoReal Madrid31
 Luis SuárezFC Liverpool
2015 Cristiano RonaldoReal Madrid48
2016 Luis SuárezFC Barcelona40
2017 Lionel MessiFC Barcelona37
2018 JonasBenfica Lissabon34
 Lionel MessiFC Barcelona
2019 Baghdad Bounedjahal-Sadd Sports Club39
2020 Cristiano RonaldoJuventus Turin33
2021 Robert LewandowskiFC Bayern München43
2022 Germán CanoFluminense Rio de Janeiro35
2023 Harry KaneTottenham Hotspur/
FC Bayern München
38
2024 Viktor GyökeresSporting Lissabon36
2025 Kylian MbappéReal Madrid39
Höchstmarke / Minimalmarke

Gesamt – Sieger

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JahrSpielerKlub(s)Tore
2020 Robert LewandowskiFC Bayern München47
2021 Robert LewandowskiFC Bayern München69
2022 Kylian MbappéParis Saint-Germain56
2023 Cristiano Ronaldoal-Nassr FC54
2024 Viktor GyökeresSporting Lissabon62
2025 Kylian MbappéReal Madrid66

Klub-Weltrangliste

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Seit 1991 führt die IFFHS eine monatlich aktualisierte Klub-Weltrangliste (Club World Ranking), aus der jährlich der beste Verein des abgelaufenen Kalenderjahres gekürt wird (The World’s Club Team of the Year). In die Wertung gehen die Ergebnisse aller offiziellen nationalen und internationalen Wettbewerbe ein. Seit 2012 wird auch der beste Verein im Frauenfußball ausgezeichnet.

2009 wurden für jeden Kontinent die besten Vereine des 20. Jahrhunderts benannt (Best Continental Clubs of the 20th Century). Diese waren Real Madrid (Europa), Peñarol Montevideo (Südamerika), Asante Kotoko SC (Afrika), al-Hilal (Asien), CD Saprissa (Nord-/Mittelamerika) und South Melbourne FC (Ozeanien). 2012 wurde der FC Barcelona als Bester Klub des Jahrzehnts (2001–2010) (World’s Club Team of the Decade) gekürt.

Männer – Sieger

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JahrKlub
1991 AS Rom
1992 Ajax Amsterdam
1993 Juventus Turin
1994 Paris Saint-Germain
1995 AC Mailand
1996 Juventus Turin
1997 FC Barcelona
1998 Inter Mailand
1999 Manchester United
2000 Real Madrid
JahrKlub
2001 FC Liverpool
2002 Real Madrid
2003 AC Mailand
2004 FC Valencia
2005 FC Liverpool
2006 FC Sevilla
2007 FC Sevilla
2008 Manchester United
2009 FC Barcelona
2010 Inter Mailand
JahrKlub
2011 FC Barcelona
2012 FC Barcelona
2013 FC Bayern München
2014 Real Madrid
2015 FC Barcelona
2016 Atlético Nacional
2017 Real Madrid
2018 Atlético Madrid
2019 FC Liverpool
2020 FC Bayern München
JahrKlub
2021 Palmeiras São Paulo
2022 Flamengo Rio de Janeiro
2023 Manchester City
2024 Real Madrid
2025 Paris Saint-Germain

Frauen – Siegerinnen

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JahrKlub
2012 Olympique Lyon
2013 VfL Wolfsburg
2014 VfL Wolfsburg
2015 Olympique Lyon
2016 Olympique Lyon
2017 Olympique Lyon
2018 Olympique Lyon
2019 Olympique Lyon
2020 Olympique Lyon
2021 FC Barcelona
JahrKlub
2022 FC Barcelona
2023 FC Barcelona
2024 FC Barcelona
2025 FC Barcelona

Stärkste nationale Liga

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Ebenfalls seit 1991 kürt die IFFHS jährlich die stärkste nationale Liga der Welt (The Strongest National League of the World) im abgelaufenen Kalenderjahr. In die Wertung gehen die Ergebnisse aller Vereine in den offiziellen nationalen und internationalen Wettbewerben ein. Seit 2020 wird auch die beste Liga im Frauenfußball gekürt.

JahrLiga
1991Italien Serie A
1992Italien Serie A
1993Italien Serie A
1994Italien Serie A
1995Italien Serie A
1996Italien Serie A
1997Deutschland Bundesliga
1998Italien Serie A
1999Italien Serie A
2000Spanien Primera División
JahrLiga
2001Spanien Primera División
2002Spanien Primera División
2003Italien Serie A
2004Spanien Primera División
2005England Premier League
2006Italien Serie A
2007England Premier League
2008England Premier League
2009England Premier League
2010Spanien Primera División
JahrLiga
2011Spanien Primera División
2012Spanien Primera División
2013Spanien Primera División
2014Spanien Primera División
2015Spanien Primera División
2016Spanien Primera División
2017Spanien Primera División
2018Spanien Primera División
2019England Premier League
2020Italien Serie A
JahrLiga
2021 Campeonato Brasileirão
2022 Campeonato Brasileirão
2023Italien Serie A
2024Italien Serie A
2025England Premier League
JahrLiga
2020England FA Women’s Super League
2021Frankreich Division 1 Féminine
2022Spanien Primera División
2023Spanien Primera División

Der Titel Welt-Klubtrainer (The World’s Best Club Coach) wird seit 1996 jährlich an Trainer von Klubmannschaften vergeben. Ebenfalls seit 1996 wird der Titel Welt-Nationaltrainer (The World’s Best National Coach) jährlich an Trainer von Nationalmannschaften vergeben. An der Wahl des Siegers nehmen laut IFFHS ausgewählte Fachredaktionen und Experten aus allen Fußball-Kontinenten teil. Seit 2020 werden auch die besten Trainer und Trainerinnen im Frauenfußball ausgezeichnet.

Männer – Sieger

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Welt-Klubtrainer
JahrKlubtrainerKlub(s)
1996 Marcello LippiJuventus Turin
1997 Ottmar HitzfeldBorussia Dortmund
1998 Marcello Lippi (2)Juventus Turin
1999 Alex FergusonManchester United
2000 Carlos BianchiBoca Juniors
2001 Ottmar Hitzfeld (2)FC Bayern München
2002 Vicente del BosqueReal Madrid
2003 Carlos Bianchi (2)Boca Juniors
2004 José MourinhoFC Porto / FC Chelsea
2005 José Mourinho (2)FC Chelsea
2006 Frank RijkaardFC Barcelona
2007 Carlo AncelottiAC Mailand
2008 Alex Ferguson (2)Manchester United
2009 Pep GuardiolaFC Barcelona
2010 José Mourinho (3)Inter Mailand / Real Madrid
2011 Pep Guardiola (2)FC Barcelona
2012 José Mourinho (4)Real Madrid
2013 Jupp HeynckesFC Bayern München
2014 Carlo Ancelotti (2)Real Madrid
2015 Luis EnriqueFC Barcelona
2016 Diego SimeoneAtlético Madrid
2017 Zinédine ZidaneReal Madrid
2018 Zinédine Zidane (2)Real Madrid
2019 Jürgen KloppFC Liverpool
2020 Hansi FlickFC Bayern München
2021 Thomas TuchelFC Chelsea
2022 Carlo Ancelotti (3)Real Madrid
2023 Pep Guardiola (3)Manchester City
2024 Carlo Ancelotti (4)Real Madrid
2025 Luis Enrique (2)Paris Saint-Germain
Welt-Nationaltrainer
JahrNationaltrainerNationalmannschaft
1996 Berti VogtsDeutschland
1997 Mário ZagalloBrasilien
1998 Aimé JacquetFrankreich
1999 Vanderlei LuxemburgoBrasilien
2000 Roger LemerreFrankreich
2001 Marcelo BielsaArgentinien
2002 Luiz Felipe ScolariBrasilien
2003 Jacques SantiniFrankreich
2004 Otto RehhagelGriechenland
2005 Carlos Alberto ParreiraBrasilien
2006 Marcello LippiItalien
2007 DungaBrasilien
2008 Luis AragonésSpanien
2009 Vicente del BosqueSpanien
2010 Vicente del Bosque (2)Spanien
2011 Óscar TabárezUruguay
2012 Vicente del Bosque (3)Spanien
2013 Vicente del Bosque (4)Spanien
2014 Joachim LöwDeutschland
2015 Jorge SampaoliChile
2016 Fernando SantosPortugal
2017 Joachim Löw (2)Deutschland
2018 Didier DeschampsFrankreich
2019 Fernando SantosPortugal
2020 Didier Deschamps (2)Frankreich
2021 Roberto ManciniItalien
2022 Lionel ScaloniArgentinien
2023 Lionel Scaloni (2)Argentinien
2024 Luis de la FuenteSpanien
2025 Luis de la Fuente (2)Spanien

Frauen – Sieger

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Welt-Klubtrainer
JahrKlubtrainer(in)Klub(s)
2020 Jean-Luc VasseurOlympique Lyon
2021 Lluís CortésFC Barcelona
2022 Sonia BompastorOlympique Lyon
2023 Jonatan GiráldezFC Barcelona
2024 Jonatan Giráldez (2)FC Barcelona
2025 Renée SlegersFC Arsenal
Welt-Nationaltrainer
JahrNationaltrainer(in)Nationalmannschaft
2020 Sarina Wiegman (1)Niederlande
2021 Bev PriestmanKanada
2022 Sarina Wiegman (2)England
2023 Sarina Wiegman (3)England
2024 Emma HayesUSA
2025 Sarina Wiegman (4)England

Welt-Spielmacher

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Der Titel The World’s Best Playmaker (Welt-Spielmacher) wird seit 2006 jährlich an Spielmacher vergeben. An der Wahl des Siegers nehmen laut IFFHS ausgewählte Fachredaktionen und Experten aus allen Fußball-Kontinenten teil. Seit 2012 wird auch die Welt-Spielmacherin ausgezeichnet.

Männer – Sieger
JahrSpielerKlub(s)
2006 Zinédine ZidaneReal Madrid
2007 KakáAC Mailand
2008 XaviFC Barcelona
2009 XaviFC Barcelona
2010 XaviFC Barcelona
2011 XaviFC Barcelona
2012 Andrés IniestaFC Barcelona
2013 Andrés IniestaFC Barcelona
2014 Toni KroosFC Bayern München / Real Madrid
2015 Lionel MessiFC Barcelona
2016 Lionel MessiFC Barcelona
2017 Lionel MessiFC Barcelona
2018 Luka ModrićReal Madrid
2019 Lionel MessiFC Barcelona
2020 Kevin De BruyneManchester City
2021 Kevin De BruyneManchester City
2022 Lionel MessiParis Saint-Germain
2023 Kevin De BruyneManchester City
2024 Jude BellinghamReal Madrid
2025 VitinhaParis Saint-Germain
Frauen – Sieger
JahrSpielerinKlub(s)
2006Nicht vergeben
2007
2008
2009
2010
2011
2012 MartaTyresö FF
2013 Lena GoeßlingVfL Wolfsburg
2014 Nadine KeßlerVfL Wolfsburg
2015 Carli LloydHouston Dash
2016 Dzsenifer MarozsánOlympique Lyon
2017 Lieke MartensFC Rosengård / FC Barcelona
2018 Dzsenifer MarozsánOlympique Lyon
2019 Megan RapinoeSeattle Reign FC
2020 Dzsenifer MarozsánOlympique Lyon
2021 Alexia PutellasFC Barcelona
2022 Alexia PutellasFC Barcelona
2023 Aitana BonmatíFC Barcelona
2024 Aitana BonmatíFC Barcelona
2025 Aitana BonmatíFC Barcelona

Weitere Ehrungen

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Des Weiteren kürt die IFFHS jährlich das Team of the Year mit den besten Spielern auf jeder Position, jeweils für Männer und Frauen und zusätzlich für Spieler und Spielerinnen unter 20 Jahren (U20). Auch der beste U20-Spieler und die beste U20-Spielerin eines Jahres werden gekürt.

Es gibt weitere Ranglisten und Ehrungen getrennt nach Kontinenten oder Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten.

Der renommierte Kölner Sporthistoriker Karl Lennartz bezeichnete die IFFHS als „obskur“ und vermutete dahinter weitestgehend eine „Ein-Mann-Veranstaltung“ des früheren Präsidenten Alfredo Pöge.[5][6] Jörg Kramer kam in einem Artikel des Spiegels aus dem Jahr 2009 zu einer ähnlichen Erkenntnis.[7] Dem steht gegenüber, dass in Artikeln aus von der IFFHS herausgegebenen Zeitschriften bekannte Journalisten und Statistiker als Autoren genannt werden, darunter Karl-Heinz Jens,[8] Gerhard Raschke, Colin José und Kaare M. Torgrimsen. Zudem wurden zahlreiche IFFHS-Mitglieder auf der eigenen Internetseite vorgestellt, u. a. auch etliche Autoren der bisher erarbeiteten Beiträge für den Zeitraum 1872 bis 1910. Nach Pöges Tod im März 2013 wurde die offizielle Website der IFFHS vorübergehend nicht mehr aktualisiert. Die in der Folge überarbeitete Seite enthält keinerlei fußballhistorische Angaben mehr, sondern nur noch die von der IFFHS durchgeführten Ehrungen.

Auffallend bleibt, dass zumindest aus den führenden Fußballnationen wie beispielsweise England, Italien, Brasilien, Argentinien und auch Deutschland keine weithin bekannten Journalisten oder sonstige Experten als Mitglieder der IFFHS bekannt waren. Von den 13 aufgeführten Mitgliedern des sogenannten Executive Committee galten lediglich der mexikanische Buchautor Carlos F. Ramírez und der kanadische Buchautor und Verbandsstatistiker Colin José als Autoritäten auf dem Fachgebiet Fußball. Die weiteren Mitglieder waren außerhalb des direkten Umfeldes der IFFHS kaum oder gar nicht bekannt. Teilnehmer an Wahlen zu von der IFFHS ausgegebenen Ehrungen wurden nicht klar spezifiziert. Stattdessen waren pauschal „auserwählte Fachredaktionen“ als Juroren angegeben, bzw. die Wahl erfolgte „in Einzelfällen unter der Regie der IFFHS-Mitglieder durch Fachleute“.

Weitgehende Anerkennung hatte die Fachwelt den Print-Publikationen der IFFHS aus den 1980er und 1990er Jahren gezollt, da damit in Bezug auf die Präsentation historischer, besonders statistischer Details aus der deutschen und internationalen Fußballgeschichte Neuland erschlossen wurde. Durchweg alle Texte waren mit Klarnamen der Autoren versehen. Nachdem finanzielle Probleme[7] zur Einstellung dieser Publikationen führten, verlegte die IFFHS ihre Schwerpunkte auf die von ihr herausgegebenen Ranglisten und durchgeführten Wahlen. Über deren Stellenwert bestehen in Teilen der deutschen Medienlandschaft erhebliche Zweifel. Während die IFFHS-Informationen nach erfolgter Einstellung der eigenen Printprodukte hauptsächlich in Publikationen erscheinen, die mithilfe Sport-Informations-Dienstes („sid“) verbreitet wurden, verzichtete die Deutsche Presse-Agentur („dpa“) vollständig auf die Vermeldungen.

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. 1 2 Alexander Mühlbach: Manuel Neuers dubiose Wahl zum Welttorhüter. In: Süddeutsche Zeitung. 8. Januar 2016, abgerufen am 18. Februar 2026.
  2. Jörg Kramer: Die Vermessung der Fußballwelt. In: Der Spiegel. Nr. 28, 6. Juli 2009, ISSN 0038-7452, S. 110–111 (spiegel.de [abgerufen am 28. September 2013]).
  3. The new IFFHS. In: iffhs.de. 19. Juli 2022, abgerufen am 18. Februar 2026.
  4. Congratulations for the re-election of the president and the new executive committee of the IFFHS up to May 1st 2024. In: iffhs.de. 30. April 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2019; abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  5. Erik Eggers: „Der Nabel des Weltfußballs“, In: 11 Freunde, Nr. 60 (November 2006), S. 70–72.
  6. Erik Eggers: Ernennung zum Weltschiedsrichter: Statistisches Phänomen. In: taz.de. 9. Januar 2008, abgerufen am 19. Februar 2026.
  7. 1 2 Jörg Kramer: Karrieren: Die Vermessung der Fußballwelt. In: Der Spiegel. 6. Juli 2009, abgerufen am 19. Februar 2026.
  8. langjähriger stellvertretender Chefredakteur des Kicker und ehemaliger Herausgeber des Kicker-Almanach; vgl. Meldung zu seinem 90. Geburtstag im Kicker vom 8. Mai 2008, Seite 11, und Artikel bei Skrentny/Prüß, Mit der Raute im Herzen (Göttingen 2008), S. 341