Romelu Lukaku

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Romelu Lukaku

Romelu Lukaku, 2012

Spielerinformationen
Geburtstag 13. Mai 1993
Geburtsort AntwerpenBelgien
Größe 193 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1997–1998
1998–1999
1999–2005
2005–2006
2006–2009
Rupel Boom
Wintam
Lierse SK
FC Brüssel
RSC Anderlecht
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2009–2011
2011–2013
2012–2013
2013–
RSC Anderlecht
FC Chelsea
West Bromwich (Leihe)
FC Everton
55 (29)
10 0(0)
35 (17)
66 (25)
Nationalmannschaft2
2008
2011
2009
2010–
Belgien U-15
Belgien U-18
Belgien U-21
Belgien
4 0(1)
1 0(0)
5 0(1)
37 (11)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 16. Mai 2015
2 Stand: 16. November 2014

Romelu Lukaku (* 13. Mai 1993 in Antwerpen) ist ein belgischer Fußballspieler kongolesischer Abstammung. Er steht beim FC Everton unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten]

Nachdem er bereits als Jugendspieler bei Lierse SK und RSC Anderlecht aktiv war, unterzeichnete er zu Beginn der Saison 2009/10 im Alter von 16 Jahren einen Profivertrag beim RSC Anderlecht. Dort zählte er schnell zur Stammformation und war als Torschütze erfolgreich (15 Ligatore in 25 Spielen), vor allem, da er mit seiner Größe von 1,93 m zwar sehr durchschlagskräftig und kopfballstark, aber auch schnell ist. In seinem sechsten Europa-League-Einsatz erzielte er beim 3:1-Auswärtserfolg des RSC Anderlecht bei Ajax Amsterdam seine ersten beiden Tore auf europäischer Ebene, mit denen er zum Gruppensieg seines Vereins beitrug. Am 20. Dezember 2009 wurde er zum größten belgischen Sporttalent des Jahres gewählt. Dabei belegte er den ersten Platz vor dem Rennfahrer Bertrand Baguette und der Leichtathletin Anne Zagré.[1] Mit 15 Toren wurde er in der Saison 2009/10 Torschützenkönig in Belgien und hatte Anteil an dem Gewinn der belgischen Fußballmeisterschaft in der gleichen Saison.

Im August 2011 wechselte Lukaku zum FC Chelsea und unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2016; er erhielt die Rückennummer 18.[2][3] In seiner ersten Saison kam Lukaku nur zu wenig Spielzeit. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er für die Saison 2012/13 an den Ligakonkurrenten West Bromwich Albion ausgeliehen.[4] Im Supercup-Finale gegen den FC Bayern München am 30. August 2013 vergab Lukaku den entscheidenden letzten Elfmeter des Elfmeterschießens.

Am 2. September 2013 wechselte Lukaku am letzten Tag der Transferperiode innerhalb der Liga bis zum Ende der Saison 2013/14 auf Leihbasis zum FC Everton.[5] Ihm gelangen in der Liga in 31 Spielen 15 Treffer. Aufgrund seiner starken Saison wurde Lukaku zur Saison 2014/15 fest verpflichtet. Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 und kostete 28 Mio. Pfund Sterling (rund 35,4 Mio. Euro[6]) Ablöse, was ihm zum teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte machte.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Am 3. März 2010 bestritt Lukaku sein erstes Länderspiel für die belgische Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel gegen Kroatien.[8] Seine ersten beiden Tore erzielte er beim Sieg gegen Russland in einem Freundschaftsspiel am 17. November 2010 in Woronesch.[9] Das Spiel gegen Luxemburg am 26. Mai 2014, in dem Lukaku drei Tore schoss, wurde nicht als offizielles Länderspiel anerkannt, da Belgiens Nationaltrainer, Marc Wilmots, siebenmal wechselte.[10] Am 1. Juli 2014 schoss er sein erstes WM-Tor für Belgien im Achtelfinal-Duell gegen die USA in der Verlängerung zum 2:0.

Persönliches[Bearbeiten]

Sein jüngerer Bruder Jordan (* 1994) ist ebenfalls Fußballspieler.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRomelu Lukaku elected most promising player of the year. 21. Dezember 2009, abgerufen am 22. Dezember 2009.
  2. LUKAKU DEAL AGREED
  3. LUKAKU: THE FIRST INTERVIEW
  4. LUKAKU WEST BROM LOAN
  5. LUKAKU LOANED OUT
  6. VfL übertrumpft: Everton zahlt Rekordablöse für Lukaku
  7. Lukaku Becomes Club Record Signing
  8. Advocaat: "Lukaku zeigte gute Leistung" auf anderlecht-online.be
  9. Lukaku schießt Belgien zum Sieg
  10. Belgien verliert trotz Sieges ein Länderspiel. In: Berliner Morgenpost. 5. Juni 2014, abgerufen am 2. Juli 2014.