Twitter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Twittern)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt den Kurznachrichten- oder Microbloggingdienst. Für das gleichnamige Unternehmen siehe Twitter Inc.
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite, unter „Struktur des Artikels“, angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Twitter
Logo
twitter.com
Beschreibung Mikroblogging-Dienst
Registrierung Ja (tweeten, followen, retweeten, favorisieren, Apps autorisieren)
Sprachen multilingual
Eigentümer Twitter Inc.
Urheber Jack Dorsey
Erschienen 15. Juli 2006
Jahreseinnahmen 665 Mio. US-Dollar (2013)[1]
Mitglieder 271 Millionen (Juli 2014)[1]
Status aktiv
Twitter-Schriftzug (ehemaliges Logo)
ehemaliges Markenzeichen von Twitter: der blaue Vogel „Larry“[2]
Softwareentwickler und Twitter-Erfinder Jack Dorsey
Der Internetunternehmer Evan Williams ist auch der Gründer von Blogger.com
Grafiker Biz Stone
Die Twitter-Gründer Biz Stone und Jack Dorsey 2008, einen TechCrunch-Preis für das beste mobile StartUp entgegennehmend
Erste Notizen und Ideen vom Erfinder Jack Dorsey aus dem März 2006

Twitter (englisch für Gezwitscher) ist eine digitale Echtzeit-Anwendung zum Mikroblogging (zur Verbreitung von telegrammartigen Kurznachrichten). Es wird zudem als Kommunikationsplattform, soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einsehbares Online-Tagebuch definiert. Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten (Tweets) im Internet. Diese dürfen maximal 140 Zeichen aufweisen.

Twitter wurde im März 2006 unter dem Namen „twttr“ gegründet und gewann weltweit rasch an Popularität: Der erste Tweet wurde am 21. März 2006 durch den Twitter-Mitgründer Jack Dorsey mit dem Satz „just setting up my twttr.“ verschickt. Nach firmeneigenen Angaben nutzten Ende 2011 rund 100 Millionen Personen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen mindestens einmal im Monat das Angebot.[3] Diese heißen im Twitter-Jargon Follower, englisch für „Folgende“, „Anhänger“.

Funktionen[Bearbeiten]

Tweets[Bearbeiten]

Die Kommunikation auf Twitter erfolgt über sogenannte Tweets (von englisch tweetzwitschern‘). Dies sind kurze Textbeiträge, die angemeldete Nutzer erstellen können. Sie sind standardmäßig öffentlich für jeden (auch unangemeldete Leser) sichtbar. Jeder Tweet ist auf maximal 140 Unicode-Zeichen begrenzt.[4] Er kann Hashtags (mit #), Links (als URL), auch solche auf andere Nutzer (mit @), sowie Bilder (als URL) oder Standorte enthalten. Tweets werden in erster Linie den Followern eines Benutzers angezeigt, v. a. über Hashtags oder Verlinkungen kann aber auch ein breiteres Publikum erreicht werden.

Die Beiträge sind häufig aus der Ich-Perspektive geschrieben und können völlig unterschiedliche Inhalte haben; am häufigsten werden persönliche Meinungen, Gedanken und aktuelle Tätigkeiten mit Abonnenten geteilt. Es werden auch mit anderen Nutzern Konversationen geführt. Letzteres führt dann zu einem Thread, der einzeln angezeigt werden kann. Die Beiträge anderer Nutzer können favorisiert (geliked), retweetet (geteilt) oder mit einem eigenen Tweet wiederum kommentiert werden. Die Verfassenden selbst werden als „Twitterer“, seltener als „Tweeps“ bezeichnet.

Das Mikroblog bildet ein für Verfasser und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind denen möglich, die selbst bei Twitter über ein Konto verfügen. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch anderen Formen der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird als „Twittern“, die Liste der abonnierten Beiträge häufig als „Timeline“ oder kurz „TL“ bezeichnet.

Es besteht die Möglichkeit, sämtliche verfasste Tweets nur akzeptierten Followern zugänglich zu machen, diese Option heißt geschützte Tweets.

Am 8. Januar 2010 hat die American Dialect Society den Begriff tweet zum Word of the Year 2009 gewählt.

Hashtags[Bearbeiten]

Hauptartikel: Hashtag

Ein Hashtag (z. B. #wikipedia) ist ein Begriff in Form eines Tags, welcher ein Wort oder eine Zeichenkette in einem Tweet hervorhebt. Die Bezeichnung stammt vom Doppelkreuz „#“ (englisch hash), mit dem der betreffende Begriff markiert wird. Im Gegensatz zu anderen Tag-Konzepten werden Hashtags direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt. Daher werden in einem Tweet alle Begriffe, vor denen ein Doppelkreuz steht, von Twitter als Tags interpretiert. Das Hash kann aus Buchstaben und Ziffern bestehen, es dürfen jedoch weder Satz- noch Leerzeichen enthalten sein.[5]

Retweeten[Bearbeiten]

Wer einen Tweet an seine Follower weiterleiten möchte, kann ihn „Retweeten“.[6] Dafür bietet Twitter eine integrierte Retweet-Funktion an. Ebenfalls möglich ist es, einen anderen Tweet zu zitieren. Ein Retweet ist daran erkennbar, dass vor dem Zitat die Buchstaben RT stehen.

Favoriten[Bearbeiten]

Nutzer haben die Möglichkeit, einen Beitrag anderer Personen als Favorit zu kennzeichnen. Diese Bewertung ist neben der Anzahl an Retweets das wichtigste Kennzeichen für den Erfolg und die Verbreitung einer Nachricht, weshalb die Favoriten auch durch Twitter und andere Statistik-Dienste ausgewertet werden. Die Funktion wurde aufgrund des großen Erfolgs von Facebook eingeführt, dessen Pendant Liken zum Synonym geworden ist.

Im Herbst 2012 wurde ein Test durchgeführt, im Rahmen dessen die Favoriten durch eine Funktion ersetzt werden, die ebenfalls Like genannt wird.[7] Auch die Bezeichnung Star wurde getestet. Ob und wann die Favoriten komplett abgelöst werden, ist unklar.

Folgen[Bearbeiten]

Will man zukünftig über Beiträge anderer Nutzer auf dem Laufenden gehalten werden, kann man ihnen „folgen“. So abonniert man den Nutzer entsprechend und dessen Tweets werden daraufhin in der eigenen Timeline angezeigt. Ein Nutzer, der einem anderen folgt, wird als „Follower“ (von englisch follow ‚folgen‘) bezeichnet.

Direktnachricht[Bearbeiten]

Nicht jede Kommunikation muss auf Twitter öffentlich verlaufen, es ist ebenso möglich, anderen Nutzern private Direktnachrichten zu schicken.

Weitere Funktionen[Bearbeiten]

Über eine Programmierschnittstelle (API) stellen Komplementoren die über Twitter veröffentlichten Nachrichten zur Verfügung, so dass die Aktualisierungen auf verschiedenen Kanälen von vielen Diensten abgerufen und von dort auch wieder eingespeist werden können. Dem Benutzer stehen unter anderem Kommunikationstechniken wie SMS (nur Vereinigte Staaten, Kanada und Indien)[8] oder einfache Eingabehilfen über die Twitter-Website (RSS) oder Desktop-Software zur Verfügung.

Bei Veranstaltungen kann eine Twitterwall eingesetzt werden – eine „Wand“, an die oder auf der Tweets zu einem vorher bestimmten einheitlichen Hashtag projiziert werden, sodass sie von allen Teilnehmenden gelesen werden können.

Seit Mai 2012 ist es möglich, sich die besten Tweets der Woche per E-Mail zusenden zu lassen. So erhält der Nutzer eine Übersicht über die relevantesten Tweets jener Konten, denen er folgt beziehungsweise über jene, die von abonnierten Konten besonders häufig geteilt oder kommentiert wurden.[9] Im Juni 2012 wurde bekannt, dass in Tweets gesetzte Links verschiedener Medien künftig Vorschauen und Bilder in sich tragen.[10]

Unternehmen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Twitter Inc.
Die Twitter-Zentrale in San Francisco (2011)

Der Gründer Evan Williams sammelte etwa 22 Millionen US-Dollar Risikokapital zum Betrieb und Ausbau seines Dienstes ein.[11] Twitter ist durch Fred Wilsons Union Square Ventures, Digital Garage, Spark Capital und Jeff BezosBezos Expeditions finanziell abgesichert.[12] The Industry Standard verwies auf das Fehlen von Einnahmen als Gefahr für die langfristige Lebensfähigkeit.[13] 2008 verkaufte Twitter keine Werbung und erzielte keinerlei Einnahmen.[14]

Am 12. September 2013 reichte das Unternehmen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Börsenprospekt als Voraussetzung für eine Börsennotierung ein.[15] Am 7. November war Twitter mit einem Ausgabekurs von 26 USD erstmals an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert und schloss an diesem Tag mit einem Kurs von 44,90 USD, nachdem vormittags sogar kurzzeitig um 50 USD erreicht worden sind.[16]

2013 übernahm Twitter das Unternehmen MoPub für rund 350 Millionen Dollar. 2014 folgte die Anzeigenplattform Namo Media für weniger als 100 Millionen Dollar.[17]

Sprachversionen[Bearbeiten]

Japanische Version

Am 22. April 2008 gab Twitter in seinem Blog bekannt, dass es eine Version für japanische Benutzer geschaffen habe, weil diese wichtige Anwender des Dienstes seien. Die Benutzeroberfläche blieb jedoch vollständig auf Englisch.[18] Eine Woche nach dem Start wurde berichtet, dass die japanische Version von Twitter an Fahrt gewinne;[19] Japanisch ist heute nach Englisch die am zweithäufigsten verwendete Sprache bei Twitter.[20] Anders als beim US-Dienst wird beim japanischen Dienst Werbung angezeigt.[21]

Weitere Sprachversionen

Im November/Dezember 2009 wurde das Benutzerinterface von Twitter nacheinander in den Sprachen Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch verfügbar gemacht.[22] Die Übersetzungen wurden durch die Mithilfe freiwilliger Übersetzer erstellt.[23]

Datenschutz[Bearbeiten]

Twitter sammelt personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Twitter sieht diese Informationen als einen Aktivposten und behält sich das Recht vor, sie zu verkaufen, wenn das Unternehmen seinen Eigentümer wechselt.[24]

Im Mai 2011 händigte Twitter, vermutlich erstmals,[25] nach einer Klage vor einem kalifornischen Gericht die IP-Adressen, Mobilfunknummern, E-Mail-Adressen und weitere Daten von mehreren Nutzerkonten an den Gemeinderat des englischen South Tyneside aus, um den Urheber von Beleidigungen gegen Ratsmitglieder zu identifizieren.[26]

Seit Mitte Mai 2012 kann mithilfe des Do-Not-Track-Headerfeldes (DNT) einiger Browser das Sammeln personenbezogener Daten deaktiviert werden. Dies wurde von Mozilla, den Erfindern des DNT-Feldes, begrüßt.[27]

Technologie[Bearbeiten]

Twitter setzt Java für die Erzeugung von Webseiten ein.[28] Ursprünglich war die Message Queue, die für die Weiterleitung der eigentlichen Nachrichten zuständig ist, in Ruby geschrieben. Diese musste jedoch aufgrund von Skalierungsproblemen neu geschrieben werden, was in der Programmiersprache Scala erfolgte.[29] Für die Oberflächengestaltung verwendet Twitter ein eigens entwickeltes UI-Framework namens Bootstrap, welches als Open-Source-Projekt der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird.

Schnittstellen[Bearbeiten]

Die Twitter-API erlaubt die Integration von Twitter in andere Webdienste und Anwendungen.[30] Twitter kann neben spezialisierten Clients wie Seesmic Desktop auch in verschiedenen anderen Programmen verwendet werden, beispielsweise im Kundenbeziehungsmanagement-Dienst Salesforce.com, den Instant-Messaging-Client-Diensten Adium, Digsby oder im Flock-Browser. T-Mobile USA hat in sein Sidekick-Mobiltelefon neben Facebook auch Twitter integriert.

Mittels Erweiterungen lassen sich zusätzliche Informationen über den Absender und die Empfängergruppe anzeigen, wie etwa der jeweilige Standort auf dem Kartendienst Google Maps.

Mit spezialisierten Clients wie TweetDeck lassen sich Nachrichten übersichtlicher darstellen. So kann auch bei mehreren Twitter-Konten die Übersicht behalten werden.[31]

Am 9. April 2010 wurde bekannt, dass Twitter die Entwicklerschmiede des mobilen Clients Tweetie übernommen hat und zukünftig eine Applikation für das Apple iPhone kostenlos anbieten möchte. Die offizielle Twitter-Applikation erschien am 19. Mai 2010 im App Store.[32]

Übersicht von Clients (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Echofon (für iOS sowie Android)
  • Gwibber (ab Version 10.04 von Ubuntu vorinstalliert)
  • Hootsuite (für Android, iOS)
  • Hotot (Für Linux)
  • MetroTwit (für Windows)
  • Osfoora (für iOS, Mac OS)
  • Peep (für Android mit HTC Sense)
  • Phnx (für HP webOS)
  • Plume (für Android)
  • Seesmic (für Android, iOS, BlackBerry, Windows Phone 7, Windows und Mac OS, Nachfolger von Twhirl)
  • SharedMinds Desktop (für Windows)
  • Sparrow (für HP webOS)
  • Spaz (für HP webOS)
  • Tweetbot (für iOS und Mac OS)
  • TweetComb (für Android, gut geeignet für Android-Tablets)
  • Tweetdeck (für Android, iOS, Windows, Mac OS sowie Linux)
  • Tweetings (für Mac OS, iOS, Windows und Google Chrome)
  • Tweettime (für iOS)
  • Twicca (für Android)
  • Twitdroyd (für Android)
  • twittAmiga (für AmigaOS)
  • Twitter for Mac (vormals Tweetie) (für Mac OS)
  • TwitterNeighbor
  • Twitterrific (für Mac OS, iOS)

Sicherheit[Bearbeiten]

Die erste Sicherheitslücke bei Twitter wurde am 7. April 2007 von Nitesh Dhanjani gemeldet. Das Problem entstand dadurch, dass Twitter die Absenderangabe einer SMS als Authentifizierung für ein Benutzerkonto nutzte. Nitesh verwendete einen Free-SMS-Dienst, um eine SMS zu manipulieren, woraufhin Twitter die Nachricht im Namen des Opfers verbreitete. Diese Sicherheitslücke kann nur ausgenutzt werden, wenn die Telefonnummer des Opfers bekannt ist.[33] Wenige Wochen nach dieser Entdeckung führte Twitter eine optionale PIN ein, um SMS authentifizieren zu können. Am 20. März 2009 wurde eine weitere Sicherheitslücke entdeckt, nachdem Twitter kurz zuvor ein Problem mit fälschbaren SMS-Aktualisierungen zumindest provisorisch hatte lösen können.[34] Bei der neuen Lücke handelt es sich um eine Cross-Site-Scripting-Lücke, die prinzipiell sogar ein Wurm ausnutzen könnte.

Am 21. September 2010 wurde das Webinterface von Twitter das Opfer eines Angriffs via Cross-Site-Scripting, bei dem der JavaScript-Befehl „onmouseover“ genutzt wurde. Dies veranlasste die Nutzer dazu, teilweise automatisch die ungewünschten Inhalte unter ihren Followern weiterzuverbreiten, ähnlich der Weiterverbreitung eines Computerwurms. Die Auswirkungen betrafen dabei nicht die Benutzung des Dienstes über Apps bzw. Clients. Nach ersten Medienberichten führte ein Bug beim Kurz-URL-Dienst „t.co“ von Twitter zur clientseitigen Ausführung des Javascript-Codes.[35]

Ausfallzeiten[Bearbeiten]

Twitter war 2007 ungefähr zu 98 Prozent der Zeit erreichbar, das heißt, insgesamt über einen Zeitraum von sieben vollen Tagen nicht.[36][37] Twitters Ausfallzeiten fielen insbesondere während gut besuchter Veranstaltungen der Technologie-Industrie auf, wie der 2008er Macworld-Conference-&-Expo-Eröffnungsansprache.[38][39] Wenn Twitter abstürzt, sehen die Benutzer als Fehlermeldung den „Fehlschlag-Wal“ (englisch fail whale) – ein Bild von roten Vögeln, die einen Weißwal aus dem Ozean hieven.[40] Die Grafik wurde von Yiying Lu gestaltet.[41]

Im Mai 2008 hat Twitters neues Entwicklungsteam die notwendigen Architekturänderungen implementiert, um dem Wachstum gerecht zu werden. Stabilitätsprobleme führten zu Ausfallzeiten oder zum zeitweisen Entfernen von Funktionen. Im August 2008 zog Twitter die freien SMS-Dienste für den größten Teil der Welt zurück.[42] Seit September 2008 ist die Unterstützung von Instant Messaging „zeitweilig nicht verfügbar“.[43] Wann diese Funktion wieder bereitgestellt wird, ist unklar.[44]

Archivierung[Bearbeiten]

Im Juli 2012 kündigte Dick Costolo eine Funktion an, die den Export sämtlicher Tweets eines Nutzers in eine Datei ermöglichen soll.[45] Damit werden Anwender befähigt, ihre Meldungen auf ihrem eigenen Rechner zu archivieren oder zu einem anderen Dienst umzuziehen. Bislang stellt Twitter nur die letzten Tweets eines Nutzers bereit, ältere Nachrichten sind nicht abrufbar. Die Funktion ist seit Juni 2013 verfügbar.

Nutzung und Verbreitung[Bearbeiten]

Laut einer Nutzerstatistik des Marktforschungsunternehmens Nielsen hatte Twitter im Juni 2009 in Deutschland 1,8 Millionen Nettonutzer (Unique Audience).[46] Damit habe sich die Nutzerzahl von Twitter in Deutschland laut dieser Nielsen-Studie von April 2009 bis Juni 2009 fast verdoppelt. Allerdings zeigt die „Loyalitätsanalyse“ von Nielsen, dass lediglich „35,7 Prozent der Nutzer des Vormonats im Juni erneut Twitter besucht haben.“ Die Studie fand weiterhin heraus, dass der Großteil der Twitter-Nutzer im Juni 2009 nur einmal (71,1 Prozent) und nur 14,8 Prozent der Nutzer mindestens dreimal auf der Webseite waren. Und nur 6,5 Prozent der Twitter-Nutzer hätten im Juni 2009 mehr als 30 Minuten auf der Seite verbracht. Das Fazit von Nielsen zum Nutzerverhalten der Twitter-Nutzer aus dieser Studie lautet: „Auf der einen Seite steht das enorme Interesse und der Zuwachs der Nutzerzahlen. Auf der anderen Seite statteten die Nutzer Twitter nur wenige Besuche ab und viele Nutzer des Vormonats sind nicht wieder zurückgekehrt.“[47]

Zahlen für Österreich werden regelmäßig durch den Social Media Radar Austria erhoben. Demnach hatte Twitter im Mai 2011 45.367 österreichische Nutzer, wovon 16.201 schreibende Konten waren. Insgesamt existierten in Österreich 21.669 aktive Konten.[48]

Demographische Informationen über die Twitter-Nutzer: Laut einer Online-Twitterumfrage vom März 2009, in der 2779 brauchbare Datensätze ausgewertet wurden, war das Durchschnittsalter der deutschen Twitter-Nutzer 32 Jahre, 74 Prozent der Nutzer waren männlich und 78 Prozent hatten Abitur. Laut dieser Umfrage würden zudem zwei von drei Twitter-Nutzern selbst einen eigenen Blog betreiben und unter anderem über Technik, Web-2.0-Themen oder Privates schreiben. 50 Prozent der Nutzer würden aus der Medien- oder Marketingbranche stammen und jeder Vierte sei Führungskraft oder Unternehmer.[49]

Laut plattformeigenen Angaben haben sich per Ende 2011 rund 100 Millionen Nutzer mindestens einmal pro Monat mit einem eigenen Konto bei Twitter eingeloggt, rund die Hälfte davon täglich. Im November 2013 hatte Twitter gut 230 Millionen aktive Nutzer.[50] 55 % der User nutzen mobile Endgeräte. 40 % der User nutzen Twitter lediglich zur Informationsbeschaffung, ohne selber Kurznachrichten zu publizieren. Mittlerweile hat Twitter mehr als 1,48 Milliarden Mitglieder. (Stand Juni 2013)[51]

Beliebteste Konten[Bearbeiten]

Übersicht der followerstärksten Konten – weltweit (Stand: Mitte Februar 2014)[52]
Bekannte Persönlichkeiten
Lf. WR* Benutzer Follower
1. 1. Katy Perry 58,3 Mio.
2. 2. Justin Bieber 55,7 Mio.
3. 3. Barack Obama 48,1 Mio.
4. 4. Lady Gaga 42,5 Mio.
5. 6. Taylor Swift 45,2 Mio.
Soziale Medien
Lf. WR* Benutzer Follower
1. 5. YouTube 39,2 Mio.
2. 9. Instagram 30,6 Mio.
3. 11. Twitter 28,7 Mio.
4. 42. Twitter en español 13,7 Mio.
5. 43. Facebook 13,5 Mio.
Medien (TV, Zeitungen, Zeitschriften)
Lf. WR* Benutzer Follower
1. 35. CNN BRK 15,3 Mio.
2. 54. CNN 11,7 Mio.
3. 64. New York Times 10,8 Mio.
4. 68. MTV 10,4 Mio.
5. 91. ESPN 8,8 Mio.
Unternehmen
Lf. WR* Benutzer Follower
1. 103. Google 8,0 Mio.
2. 122. Samsung Mobile 7,1 Mio.
3. 176. Starbucks Coffee 5,7 Mio.
4. 199. iTunes Music 5,4 Mio.
5. 223. Samsung Mobile US 5,0 Mio.

WR = World Ranking

Auf Platz 35 rangiert CNN Breaking News als erstes Unternehmen außerhalb des Celebrities- und Social-Media-Plattform-Umfeldes. Mit der New York Times, CNN, People, ESPN, Times und BBC Breaking News folgen sechs weitere Medienplattformen, bis mit Starbucks Coffee das erste Unternehmen außerhalb der Big3 (Celebrities, Social Media, News) auftaucht.

Übersicht der followerstärksten Firmen-Konten in Deutschland und der Schweiz (Stand: November 2012)[53]
Deutschland
Lf. NR* Benutzer Follower
1. 7. SoundCloud 557.257
2. 9. ProSieben 464.264
3. 24. Spiegel 185.600
4. 29. Zeit online 157.239
5. 36. Stern.de 144.370
Schweiz
Lf. NR* Benutzer Follower
1. 1. World Economic Forum (WEF) 1,6 Mio.
2. 37. Swiss AirLines 26.422
3. 42. NZZ 24.216
4. 46. Novartis 22.260
5. 54. Beaume & Mercier 20.349

NR = National Ranking

Außerhalb der Firmen-Konten gehört auch der deutsche „Let’s Player“ Gronkh mit rund 163.000 Followern zu den beliebtesten Konten in Deutschland.

Follower-Dienste[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Im Netz werden viele Aktionen angeboten, mit denen man seine Followerzahlen erhöhen kann. Auch der Dienst „Twittercounter“ (der von Twitter offiziell betrieben wird) bietet Twitter-Follower gegen Geld an. Mit dem Service „Tweepi“ kann man mehreren Personen gleichzeitig folgen. Ob diese Personen dann auch zurück folgen, ist diesen freigestellt und hängt von der empfundenen Relevanz ab. Mehrfaches Folgen und Entfolgen derselben Person wird in der Regel als Spamming aufgefasst.

Forscher gingen 2013 davon aus, dass nur etwa 35% der „Follower“ eines durchschnittlichen Twitternutzers reale Personen sind, während der Rest aus sogenannten „Socialbots“ besteht, Computerprogrammen, die sich als reale Personen tarnen.[54]

Öffentliche Institutionen[Bearbeiten]

Die Zwecke, für die Twitter über die individuelle Kommunikation hinaus genutzt wird, sind vielfältig. Öffentliche Einrichtungen stellen Informationen bereit; z. B. unterhält die US-Weltraumbehörde NASA Twitter-Feeds zu diversen Projekten; es wurden auch Feeds vom Weltraum aus bedient.[55][56] Das Los Angeles Fire Department verwendete den Service zur Informationsverbreitung während der Waldbrände in Südkalifornien 2007.[57][58]

In der Hochschullehre werden bereits erste Erfahrungen zum Einsatz von Twitter gesammelt.[59] Einzelne Universitäten verteilen Informationen an ihre Studenten und nutzen Twitter zur Lehrevaluation.[60] Auch Wissenschaftler nutzen Twitter während Konferenzen, um abwesende Kollegen zu informieren.[61][62]

Privatwirtschaft[Bearbeiten]

Unternehmen nutzen Twitter, um Produktinformationen bereitzustellen und mit ihren Kunden zu kommunizieren. Das Mikro-Blogging dient dabei auch als Marketing- und Marktforschungsinstrument zur Produkt- und Unternehmensentwicklung.[63][64][65]

So hat es beispielsweise Microsoft geschafft, erfolgreich einen Supportkanal für seine Spielkonsole Xbox zu etablieren. Ein firmeneigenes Team durchsucht Twitter mit Monitoring Tools automatisch auf relevante Schlüsselwörter, die mit der Xbox zu tun haben. Daraufhin wird aktiv reagiert, wenn ein Nutzer eine Frage oder ein Problem hat und dies in seinem eigenen Twitter-Profil kundtut. Microsoft kontaktiert diese Benutzer dann direkt und bietet Hilfestellung an.[66]

Massenmedien[Bearbeiten]

Nachrichtenagenturen sowie renommierte Medien wie die BBC haben ebenfalls begonnen, Twitter zu benutzen. Durch seinen Kurznachrichten-Charakter sind Hinweise auf aktuelle Ereignisse bei Twitter oft sogar schneller zu finden, als redaktionell bearbeitete Medien dies leisten könnten. Beispiele sind die Notwasserung von US-Airways-Flug 1549 oder der Amoklauf von Winnenden. An letzterem zeigte sich jedoch auch, dass die Unmittelbarkeit der Nachrichtenübertragung per Twitter dazu führen kann, dass unüberprüfbare Falschmeldungen und Gerüchte multipliziert werden.[67]

Google News hat bestimmten Twitter-Benutzern dieselbe News-Priorität wie kleineren Zeitungen zugeteilt und deren „Aktualisierungen“ erscheinen gelegentlich auf der amerikanischen Version von Google News. Auch Technorati durchsucht die aktuellen Einträge nach Auswertbarem, OneRiot hat sich auf Twitter und vergleichbare Dienste spezialisiert.

Eine Moderatorin, die wie die ZDF-Moderatorinnen Sandra Schünemann und Jeannine Michaelsen Twitter-Nachrichten im Fernsehen vorliest, wird nach einem satirisch Beitrag von Meedia als „Twitter-Tussi“ bezeichnet.[68]

Politik[Bearbeiten]

Im politischen Raum wird Twitter ebenso eingesetzt; so hielt z. B. das Wahlkampfteam von Barack Obama im Jahre 2008 alle Helfergruppen mit Kurznachrichten „online“. So kommunizierten die Wahlkampfteams des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama per Twitter.[69] Auf dem Parteikonvent 2008 der Demokraten kam Twitter verstärkt zum Einsatz.

Politische Aktivisten koordinierten Straßenproteste gegen einen Parteitag der US-Republikaner in Minneapolis/St. Paul.[70]

Im Rahmen der Wahlen im Iran 2009 erwies sich Twitter als wichtiges Instrument der Opposition. So konnten Anhänger von Hussein Mussawi trotz Internet-Zensur der iranischen Regierung Informationen weltweit verbreiten, die Sender wie die ARD, das ZDF oder verstärkt der US-Sender CNN ihrerseits für Berichte nutzten. Es wurde jedoch kritisiert, dass Nachrichtendienste zunehmend die Berichterstattung via Twitter beeinflussen wollten.[71]

Politik in Deutschland[Bearbeiten]

Anlässlich der Bundesversammlung 2009 wurden verschiedene Textnachrichtendienste genutzt, um vorab das Ergebnis der Wahl des Bundespräsidenten zu streuen. So wurden bereits ab 14:00 Uhr SMS mit dem Auszählungsergebnis versendet, um 14:15 Uhr twitterte dann der SPD-Abgeordnete Ulrich Kelber das Ergebnis. Gegen 14:18 Uhr veröffentlichte die CDU-Abgeordnete Julia Klöckner, die überdies in der Stimmauszählungskommission saß, das Resultat der Wahl. Die frühzeitige Bekanntgabe des Wahlergebnisses über Twitter führte zu heftigen Diskussionen in Kreisen des Bundestages.[72] Die SPD verlangt deshalb, im Bundestag die Einrichtung von Störsendern zu prüfen.[73]

Auch bei Wahlen für die Landtage im Saarland, in Sachsen und Thüringen gelangten Wahlprognosen vor der Schließung der Wahllokale mittels Twitter an die Öffentlichkeit. Die veröffentlichten Zahlen unterschieden sich nicht maßgeblich von denen, die um 18 Uhr in der ARD und im ZDF veröffentlicht wurden. Durch diesen Sachverhalt entstand die Diskussion um eine mögliche Beeinflussung und entsprechende Ungültigkeit der Wahlen.[74]

In der CDU twittern neben einigen Bundestagsabgeordneten beispielsweise die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesumweltminister Peter Altmaier.[75][76] Von den Spitzengrünen twittert Volker Beck, der allerdings die Spezifität des Mikro-Bloggings als Kommentarmöglichkeit versteht. Er wird laut FAS „in der sog. Internetgemeinde allseits als sachverständigster Twitterer gelobt. Er verzichtet völlig auf private Anekdoten und glaubt offensichtlich tatsächlich an den Dialog mit seinen Anhängern.“[77] Auch der ehemalige Parteivorsitzende Reinhard Bütikofer hat nach anfänglicher Skepsis Twitter als intensiven Kommunikations- und Dialogkanal entdeckt.[78] Die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken Halina Wawzyniak twittert seit Januar 2009. Auch die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag setzte diese Kommunikationstechnik ein, um auf ihre Pressemitteilungen aufmerksam zu machen.[79] Die Bundespartei und einige Landesverbände der Grünen twittern und berichten dabei über ihre Parteitage und Veranstaltungen.[80]

Wahlkampf in Deutschland[Bearbeiten]

Der ehemalige Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil, hatte als Gast auf dem Kongress der US-Demokraten die Twitter-Technik kennengelernt und für die SPD-Gremien und die Fraktion eingeführt. In Deutschland unterhielten verschiedene Politiker im Wahlkampf zur Landtagswahl in Hessen 2009 Twitter-Feeds. Mindestens ein Kanal wurde dabei vom Satire-Magazin Titanic persifliert, das einen eigenen Kanal eröffnete und sich für den betroffenen Politiker ausgab.[81]

Der erste Wahlkampf in Deutschland, in dem Twitter seinen Einsatz fand, war die hessische Landtagswahl 2009, in der alle großen Parteien eigene Twitter-Seiten hatten, etwa die CDU mit einem Blog sowie der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel mit einem personalisierten Twitter-Konto.[82][83] Im Landtagswahlkampf Baden-Württemberg 2011 spielte Twitter neben klassischer Präsent- und Plakatwerbung hingegen kaum eine Rolle.[84]

Wahlforschung[Bearbeiten]

Aufgrund der Diskussion über den Obama-Wahlkampf versuchten auch Medien-Institute, im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes 2009 auf sich aufmerksam zu machen. So hat eine Studie von Nielsen Media Research[85] die gefälschten und tote Konten nicht aussortiert und danach die Twitter-Stärke der Parteien bewertet.[86]

Durch die Auswertung von Hashtags kann ein politisches Stimmungsbild der Benutzer von Twitter wiedergegeben werden.[87][88]

Kulturbereich[Bearbeiten]

Auch Museen, Theater, Orchester und soziokulturelle Zentren nutzen immer häufiger aktiv Twitter. In einer im Herbst 2009 durchgeführten Umfrage[89] unter Twitter-Nutzern, die im Kulturbereich tätig sind, meinten 84 Prozent, dass Kultureinrichtungen Twitter erfolgreich für Marketing und Werbung einsetzen können, jedoch nur 45 Prozent, dass Twitter verstärkt Teil des Kulturschaffens werden sollte, also z. B. in Form einer Twitter-Oper (wie in der Londoner Royal Opera aufgeführt). Als Hauptgründe für die Twitter-Nutzung wurde angegeben, dass man durch Twitter zu kulturellen Ereignissen besser informiert ist und neue Kontakte zu Kulturschaffenden gewonnen habe. Über 40 Prozent der Befragten gaben an, dass zur Pflege ihrer kulturellen Interessen Twitter unverzichtbar geworden sei.

Zudem kann Twitter als Analyseinstrument für Kinoerfolge dienen. Wissenschaftler des HP-Labs in Palo Alto haben verschiedene Algorithmen entwickelt, mithilfe derer man mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent die Besucherzahlen am Startwochenende eines neuen Kinofilms berechnen kann.[90]

Missbrauch und Spamming[Bearbeiten]

Twitter kann durch Spamming für Werbung missbraucht werden. Darunter fallen u. a. die Publikation einer großen Anzahl von Links sowie das Folgen von Profilen unbekannter Personen mit dem Zweck, dass diese auch den Tweets des Spammers folgen (Aggressive Following).[91] Auch die Trending Topics werden von Spammern missbraucht, indem sie ihre Meldungen automatisch mit Begriffen aus den aktuellen Trending Topics versehen.[92] Ziel des Spammings kann es z. B. sein, durch zahlreiche Wiederholungen eigene Trending Topics zu erstellen, Google-Suchergebnisse zu beeinflussen und/oder die Werbemeldungen glaubwürdiger erscheinen zu lassen, da viele verschiedene (in Wirklichkeit ‚gefakte‘) Konten diese Werbebotschaft senden. Das Forschungsvorhaben „Truthy Projekt“ an der Indiana University hat das Ziel zu erforschen, wie in Twitter Meinungskampagnen durch Spamming organisiert werden.[93] Es ist einfach, das Erstellen von Twitter-Profilen bei dubiosen Dienstleistungsunternehmen zu kaufen. Mitunter kommt es auch vor, dass Agenturen ohne das Wissen ihrer Kunden Follower kaufen. Zudem sind auch Fälle bekannt, in denen Unternehmen oder Organisationen Twitter-Follower für deren Wettbewerber kaufen, um deren Reputation zu schädigen.

Anfang Januar 2011 wurde bekannt, dass das US-Justizministerium mittels einer Subpoena von Twitter die Herausgabe sämtlicher Benutzerdaten prominenter WikiLeaks-Unterstützer gefordert hatte. Ob und inwieweit Twitter dem Folge leistete, ist unklar.[94]

Im April 2013 wurde bekannt, dass der britische Technologie-Pionier Kevin Ashton für die Erstellung eines bis dahin als „echt“ geltenden mexikanischen „Social Media“-Gurus namens „Santiago Swallow“ verantwortlich ist. Die virtuelle Internet-Persönlichkeit „Santiago Swallow“ hatte etwa 90.000 Twitter-Follower und verfügte über eine glaubhaft scheinende Biographie auf der englischsprachigen Wikipedia. Kevin Ashton bezeichnete die Einrichtung dieser Kunstfigur als Versuch darzustellen, dass die Anzahl der Twitter-Follower nichts darüber aussagt, wie glaubwürdig die Person ist, der gefolgt wird.[95]

Rezeption[Bearbeiten]

Die Psychologin Tracy Alloway von der University of Stirling in Schottland stellte im September 2009 die These auf, das soziale Netzwerk Facebook mache seine Nutzer klüger, der Mikroblogging-Dienst Twitter hingegen dümmer.[96] Während Facebook das Arbeitsgedächtnis erweitere und deshalb auch die Intelligenz fördere, bewirke Twitter das Gegenteil. Allerdings wurde diese These bislang nicht bestätigt.

Medienberichte, nach denen Forscher der University of Southern California einen Verfall von Moral und Empathie der Nutzer von Twitter und Facebook festgestellt hätten, stellten sich als falsch heraus.[97][98]

Kurznachrichtendiensten wie Twitter, die zu Demonstrationen aufrufen und vor Polizeiaktionen warnen, wird seit der Revolution in Tunesien 2010/2011 wie anderen sozialen Netzwerken eine wichtige Rolle bei der Organisation politisch motivierter Protestgruppen zugeschrieben. Kritiker halten die Gewichtung zwar für übertrieben, mussten aber eingestehen, dass solche Dienste insbesondere dort, wo klassische Medien unter Zensur leiden, die einzige Möglichkeit darstellen, unbeeinflusst zu berichten. Unstrittig sei dagegen, dass durch Twitter und Facebook vor allem junge Menschen motiviert werden, sich an Protestkundgebungen zu beteiligen.[99]

Mittlerweile ist Twitter auch als Motiv in der Popkultur angekommen. So findet sich beispielsweise in der Episode 7.13 der US-amerikanischen Arztserie Grey’s Anatomy eine Szene, in der eine Assistenzärztin die Schnitte ihrer Vorgesetzten während einer Operation twittert und dadurch Lösungsansätze für ein Problem erhält.[100] In der Episode 3.18 der Fernsehserie Castle fragt ein verdächtiger Fan einer Fernsehserie während eines Verhörs, ob sie kurz den Tod der Haupt-Drehbuchautorin twittern dürfe.

In der Literatur ist im Jahr 2009 bei Penguin Books in London von Alexander Aciman & Ement Rensin das Buch Twitterature. The World’s Greatest Books Retold Through Twitter erschienen. In dem 146-seitigen Bändchen werden 60 Bücher mit jeweils maximal 20 Tweets dargestellt.

Yassin Musharbash schrieb im April 2013 einen Essay über die Rolle bzw. die Auswirkungen von Twitter in den Tagen nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon,[101] während sich der Botschafter von Tschechien darüber beklagte, das in Twittermeldungen militärische Schläge gegen sein Land gefordert wurden, weil die Autoren der Tweets es offenbar mit Tschetschenien verwechselt hatten.[102]

Kritik[Bearbeiten]

Die Verbindung zum sozialen Netzwerk LinkedIn wurde im Juni 2012 beendet. Damit hat Twitter erstmals den Zugriff eines Mitbewerbers auf seine API aktiv eingeschränkt. Nutzer können keine Tweets mehr innerhalb ihres LinkedIn-Profils lesen oder versenden.[103] Als Grund für diese Entscheidung wurde angeführt, Twitter wolle Nutzer stärker an seine eigenen Apps binden, um ein konsistenteres „Erlebnis“ zu bieten.

Im August 2012 wurde bekannt, dass Twitter den Zugriff auf seine API-Schnittstelle weiter einschränken wird. Grund dafür ist die Aktualisierung der API auf Version 1.1, die ausschließlich noch authentifizierte Abrufe ermöglicht und deren Zahl auf maximal 350 je Stunde beschränkt.[104] Twitter möchte auf diesem Weg besonders Dienste für professionelle Nutzer und Unternehmen stärken, schränkt damit aber gleichzeitig die Unterstützung dritter Twitter-Apps massiv ein. Da die hauseigenen Apps teilweise nicht den gleichen Funktionsumfang aufweisen und recht instabil sind, wurde diese Entscheidung massiv kritisiert.[105] Da Twitter unter anderem durch Twitter-Clients bekannt wurde, fühlen sich vor allem Entwickler, die schon früh Apps für Twitter entwickelt haben, durch diese Änderungen benachteiligt. Viele Entwickler haben daraufhin die aktive Entwicklung ihres Twitter-Clients aufgegeben.[106]

Im November 2012 hat der Jüdische Studentenverband Frankreichs in Paris Anzeige gegen das Unternehmen erstattet. Grund dafür sind antisemitische Tweets. Der Verband wirft Twitter vor, nicht ausreichend gegen solche Tweets aktiv zu werden und verlangt insbesondere die Herausgabe der Adressen der entsprechenden Nutzer nach richterlichem Beschluss. Twitter fordert dafür aber unter Berufung auf die durch die amerikanische Verfassung garantierte Meinungsfreiheit den Beschluss eines amerikanischen Richters.[107]

Zensurmaßnahmen[Bearbeiten]

Am 26. Januar 2012 kündigte Twitter in einem Blogbeitrag an, dass künftig Tweets gefiltert würden, sofern sie Inhalte verbreiten, die in bestimmten Staaten gegen geltendes Recht oder gesellschaftliche Konventionen verstießen.[108][109]

Deutschland[Bearbeiten]

Am 18. Oktober 2012 wurde zum ersten Mal ein ganzes Twitter-Konto in einem einzelnen Land gesperrt. Auf Anfrage der Polizei Hannover sperrte Twitter das Konto „@hannoverticker“, da dieser von einer Neonazi-Gruppierung betrieben wurde, die bereits verboten wurde. Die Sperrung ist ausschließlich in Deutschland aktiv – in anderen Ländern ist das Konto nach wie vor aufrufbar.[110][111]

Türkei[Bearbeiten]

In der Nacht vom 20. auf den 21. März 2014 ließ die Regierung der Türkei den Zugang zu Twitter sperren. Wer seither in der Türkei Twitter erreichen möchte, landet auf einer Seite mit einer offiziellen Stellungnahme der „türkischen Aufsichtsbehörde für Telekommunikation“ mit der Information, dass der Kurznachrichtendienst gesetzlich gesperrt ist.[112]

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat somit seine Drohung wahr gemacht, dieses soziale Netzwerk zu sperren. Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft „seien ihm egal“.[113]

Erdoğan sagte des Weiteren, dass dies nichts mit „Unterbindung der Meinungsfreiheit“ zu tun hätte. Das Eindringen ins Privatleben oder das Ausspionieren von Staatsgeheimnissen durch soziale Netzwerke sei von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt. Bereits Anfang März 2014 hatte Erdoğan mit dem Verbot von Youtube und Facebook gedroht.[114]

Nach der Sperrung erklärte ein Pressesprecher der türkischen Regierung gemäß der türkischen Tageszeitung Hürriyet und der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Verantwortlichen bei Twitter mehrere Gerichtsbeschlüsse ignoriert hätten, welche die Entfernung von verschiedenen Links bzw. Inhalten anordneten.[115]

Twitter hat sich nicht zu dieser Sperrung geäußert. Der Kurznachrichtendienst hat jedoch seine rund 10 Millionen türkischen Nutzer per „Tweet“ darüber informiert, dass diese über SMS weiterhin „Tweets“ versenden können – trotz der Sperre.[116]

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül geht jedoch von einer baldigen Aufhebung der Twitter-Blockade in der Türkei aus. Weiterhin sei es seiner Meinung nach „technisch unmöglich, eine derart global vernetzte Kommunikationstechnologie zu unterbinden“.[117] Viele türkische Internet-Aktivisten und auch Erdoğan-Kritiker hoffen nun darauf, dass mit einem Veto des als durchaus Internet-freundlich geltenden Gül die Twitter-Sperre eine neue Wendung nimmt. Am 2. April 2014 hat das Verfassungsgericht der Republik Türkei einer Klage gegen das Twitter-Verbot einstimmig rechtgegeben. Im Urteil wurde festgehalten, dass das Verbot dem Artikel 26 der Verfassung der Republik Türkei über die Freiheit der Äußerung und Verbreitung der Meinung widerspricht.[118]

Literatur[Bearbeiten]

Deutschsprachige Literatur[Bearbeiten]

Englischsprachige Literatur[Bearbeiten]

  • Shel Israel: (09/2009) Twitterville: How Businesses Can Thrive in the New Global Neighborhoods – Portfolio ISBN 978-1-59184-279-8
  • Tim O’Reilly, Sarah Milstein: (05/2009) The Twitter Book – O’Reilly Media ISBN 978-0-596-80281-3
  • Kevin Makice: (04/2009) Programming Twitter: Learn How to Build Applications with the Twitter API – O’Reilly Media ISBN 978-0-596-15461-5
  • Joel Comm, Anthony Robbins, Ken Burge: (03/2009) Twitter Power: How to Dominate Your Market One Tweet at a Time – John Wiley & Sons ISBN 978-0-470-45842-6
  • Julio Ojeda-Zapata: (11/2008) Twitter Means Business: How Microblogging Can Help or Hurt Your Company – Happy About ISBN 978-1-60005-118-0
  • Deborah Micek, Warren Whitlock: (10/2008) Twitter Revolution: How Social Media and Mobile Marketing Is Changing the Way We Do Business & Market Online – Xeno Press ISBN 978-1-934275-07-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Twitter – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Twitter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Twitter – Zitate
 Wikinews: Twitter – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Twitter Aktie: stolzer Umsatz jedoch kaum Nutzerwachstum, Gideon Gottfried, Musikmarkt, 6. Februar 2014
  2. nach Larry Bird
  3. NZZ Online: Twitter wird sechs und wächst weiter. 21. März 2012. Abgerufen am 22. Oktober 2013.
  4. Counting Characters. In: Twitter Developers. Twitter, Inc.. 12. April 2012. Abgerufen am 29. Januar 2014.
  5. Twitter Hilfe-Center, abgerufen am 29. Dezember 2013
  6. Twitter Hilfe-Center, abgerufen am 29. Dezember 2013
  7. Lars Budde: Twitter testet Likes und Sternchen anstelle der Favoriten. In: t3n Magazin. 23. Oktober 2012, abgerufen am 24. Oktober 2012.
  8. Im August 2008 hat Twitter den Versand von SMS-Kurznachrichten außerhalb der Vereinigten Staaten, Kanadas und Indiens eingestellt. Pressemitteilung zur Einstellung des SMS-Versandes
  9. Twitter schickt dir die besten Tweets der Woche per E-Mail, t3n, 15. Mai 2012. Abgerufen am 15. Mai 2012.
  10. Twitter: Neue erweiterte Tweets mit Fotos und Videos. In: netzwelt. 14. Juni 2012, abgerufen am 15. Juni 2012.
  11. Brian Womack: Twitter Shuns Venture-Capital Money as Startup Values Plunge (Englisch) Bloomberg. 12. November 2008. Abgerufen am 12. November 2008.
  12. Claire Cain Miller: Twitter Sidelines One Founder and Promotes Another (Englisch) The New York Times. 16. Oktober 2008. Abgerufen am 5. November 2008.
  13. Bill Snyder: Twitter: Fanatical users help build the brand, but not revenue (Englisch) In: The Industry Standard. 31. März 2008. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  14. Claire Cain Miller: Popularity or Income? Two Sites Fight It Out (Englisch), The New York Times. 20. Oktober 2008. Abgerufen am 5. November 2008. 
  15. Breaking News: Twitter will an die Börse - n-tv.de. Website n-tv.de. Abgerufen am 12. September 2013.
  16. Handelsblatt: Die neue Aktie startet furios. Abgerufen am 8. November 2013.
  17. Twitter kauft Namo Media für fast 100 Mio Dollar. In: apfellike.com. 9. Juni 2014, abgerufen am 15. Juni 2014.
  18. Biz Stone: Twitter for Japan (Englisch) Twitter. 22. April 2008. Abgerufen am 22. Januar 2011.
  19. Richard MacManus: Early Stats Show Twitter Taking Off in Japan (Englisch) ReadWriteWeb. 28. April 2008. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  20. Ricardo Niederberger Cabral: Language most spoken on Twitter (Englisch) isnotworking.com. 10. September 2008. Abgerufen am 11. September 2008.
  21. Crampton, Thomas: Joi Ito: Twitter makes money in Japan. ThomasCrampton.com. 23. Mai 2008. Abgerufen am 23. Mai 2008.
  22. Jenna Dawn: Was gibt’s Neues?. log.twitter.com. 16. Dezember 2009. Abgerufen am 19. Dezember 2009.
  23. Biz Stone: Coming Soon: Twitter in More Languages (Englisch) blog.twitter.com. 8. Oktober 2009. Abgerufen am 12. Dezember 2009.
  24. Twitter Privacy Policy (Englisch) Twitter. 14. Mai 2007. Abgerufen am 5. November 2008.
  25. http://www.guardian.co.uk/technology/2011/may/29/twitter-anonymous-user-legal-battle guardian.co.uk, 29. Mai 2011, Nigel Green und Josh Halliday „Twitter unmasks anonymous British user in landmark legal battle“, gesichtet am 31. Mai 2011
  26. http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-tyne-13588284 bbc.co.uk, 30. Mai 2011, „South Tyneside Council ’gets Twitter data’ in blog case“, gesichtet am 31. Mai 2011
  27. Twitter Implements Do Not Track Privacy Option (Englisch) New York Times. 17. Mai 2012. Abgerufen am 1. Juni 2012.
  28. Twitter ersetzt Ruby on Rails durch Java (Deutsch) Heise Verlag. 12. April 2011. Abgerufen am 12. April 2011.
  29. Bill Venners: Twitter on Scala (Englisch) Artima, Inc.. 3. April 2009. Abgerufen am 17. April 2009.
  30. Twitter API Dokumentation (Englisch) Twitter. Abgerufen am 8. Mai 2008.
  31. Mit TweetDeck den Überblick bei Twitter behalten (Deutsch) DatenSchaetze. Abgerufen am 24. November 2009.
  32. Offizielle Twitter Applikation im App Store (Deutsch) Appblogger. Abgerufen am 24. Mai 2010.
  33. Nitesh Dhanjani: Twitter and Jott Vulnerable to SMS and Caller ID Spoofing (Englisch) 7. April 2007. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  34. Twitter schließt eine Lücke und die nächste taucht auf (Deutsch) 20. März 2009. Abgerufen am 5. März 2011.
  35. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCluley, Graham: Twitter 'onmouseover’ security flaw widely exploited. 21. September 2010, abgerufen am 21. September 2010 (deutsch).
  36. Doug Caverly: Twitter Downtime Revealed, Ridiculed (Englisch) WebProNews. 20. Dezember 2007. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  37. Erick Schonfeld: Twitter Downtime On the Upswing (Englisch) TechCrunch. 20. Dezember 2007. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  38. Jack Dorsey: MacWorld. Twitter. 15. Januar 2008. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  39. Jake Kuramoto: MacWorld Brings Twitter to its Knees (Englisch) Oracle AppsLab. 15. Januar 2008. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  40. Whyte, Murray. (June 1, 2008) Toronto Star Tweet, tweet there’s been an earthquake 1. Juni 2008
  41. Rob Walker: Fail Whale. In: Consumed, New York Times Magazine, 15. Februar 2009, S. 17. 
  42. Jake Stride: A World without Twitter SMS (Englisch) In: Barking. the Senokian blog. 14. August 2008. Abgerufen am 15. August 2008.
  43. Jack Dorsey: Twitter IM down May 23rd-May24th (Englisch) Get Satisfaction. 05 2008. Abgerufen am 29. Juli 2008.
  44. IM: Not coming soon (Englisch) Twitter. Abgerufen am 22. Januar 2009.
  45. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAlexander Zollondz: Twitter: Download-Funktion für alte Tweets in Arbeit. In: netzwelt. 25. Juli 2012, abgerufen am 26. Juli 2012.
  46. Nielsen Nutzerstatistik von Twitter im Juni 2009
  47. Nielsen Online: Das Phänomen Twitter: Nielsen ermittelt Verdopplung der Nutzerzahlen in Deutschland seit April (Deutsch) 4. August 2009. Abgerufen am 5. März 2011.
  48. Social Media Radar Austria – Twitterzahlen (Deutsch) Abgerufen am 27. Juni 2011.
  49. deutsche Twitterumfrage 2.0, Autor: Thomas Pfeiffer, Webevangelist, März 2009
  50. 230 Millionen aktive Nutzer Quelle = FAZ.net mit dpa-AFX, Reuters
  51. http://twopcharts.com/twitter1billion.php (englisch)| Abgerufen am 2. Juni 2013
  52. The Twitaholic.com Top 100 Twitterholics based on Followers. Twitter Counter, 12. Februar 2014, abgerufen am 12. Februar 2014 (englisch).
  53. Social Media Schweiz: Die erfolgreichsten Corporate Twitter-Auftritte der Schweiz (deutsch) 21. März 2012. Abgerufen am 26. März 2012.
  54. Ian Urbina:"I Flirt and Tweet. Follow Me at #Socialbot" NYT vom 10. August 2013, gesichtet am 11. August 2013
  55. Tariq Malik: NASA astronaut trains and tweets for journey. MSNBC. 11. Mai 2009. Abgerufen am 25. Mai 2009.
  56. Claire Bates: Hubble astronaut sends first ever Twitter message from space to say he is ’enjoying the view'. Daily Mail. 13. Mai 2009. Abgerufen am 14. Mai 2009.
  57. Alexis Madrigal: Mars Phoenix Tweets: „We Have ICE!“ (Englisch) Wired News. 19. Juni 2008. Abgerufen am 1. Juni 2008.
  58. Spiegel Online: Live-Berichte aus dem Orbit – „Hubble“-Reparatur wird Web-Ereignis
  59. Julia Hisserich, Jasmin Primsch: Wissensmanagement in 140 Zeichen: Twitter in der Hochschullehre. (German) Community of Knowledge. 10. August 2010. Abgerufen am 31. März 2011.
  60. S. Stieger, Burger, C.: Let’s go formative: Continuous student ratings with Web 2.0 application Twitter.. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 13(2), 163-167. doi:10.1089/cyber.2009.0128. 2010. Abgerufen am 31. Juli 2011.
  61. Wolfgang Reinhardt, Martin Ebner, Günter Beham, ristina Costa: How People are using Twitter during Conferences (PDF; 364 kB) Graz University of Technology. 5. Juni 2009. Abgerufen am 8. März 2010.
  62. 7 Things You Should Know About Backchannel Communication. Educause. 9. Februar 2010. Abgerufen am 9. März 2010.
  63. Jodi Mardesich: Business Uses for Twitter (Englisch) inc.technology.com. 2008. Abgerufen am 17. November 2008.
  64. Deutsche Post leistet Support zum E-Postbrief über Twitter. TwitterSmash. 16. September 2010. Abgerufen am 8. Juli 2011.
  65. 6 Goldene Regeln für das Marketing mit Twitter. Birgit Schultz. 7. Mai 2012. Abgerufen am 18. September 2012.
  66. Anne Grabs, Karim-Patrick Bannour: Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing. Galileo Press, Bonn 2011, 1. Auflage, 2. korrigierter Nachdruck 2012, ISBN 978-3-8362-1672-2, S. 185.
  67. Mitteldeutsche Zeitung, 12. März 2009
  68. Die bekanntesten Internet-Vorleserinnen Deutschlands: Neues Trend-Berufsbild: die Twitter-Tussi
  69. Obama, Barack: Twitter / BarackObama. Twitter. 7. Mai 2008. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  70. Twin Cities IMC: Organizing Resistance. Twin Cities IMC. 21. September 2008. Abgerufen am 21. September 2008.
  71. Christian Stöcker: Propagandakrieg um Twitter. Spiegel Online. 16. Juni 2009. Abgerufen am 17. Juni 2009.
  72. Süddeutsche Zeitung: Das Zwitschern der Weinkönigin 26. Mai 2009
  73. Spiegel 29. Mai 2009 Twitter-Ärger im Reichstag – SPD prüft Einrichtung von Handy-Störsendern
  74. Zeit 31. August 2009 Landtagswahlen: Wahlprognosen auf Twitter ausgeplaudert
  75. Kristina Schröder bei Twitter
  76. Peter Altmaier bei Twitter
  77. [Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Harald Staun: 140 Zeichen heiße Luft FAS 17. Mai 2009]
  78. Twitter-Konto von Reinhard Bütikofer
  79. Viralmythen: Volker Beck, Hubertus Heil und die FDP – die Politik entdeckt die Macht des Mikrobloggens
  80. Henning Schürig: Bundestags-Listenaufstellung live auf Twitter
  81. Daisy Whitney: „CNN, MSNBC Web Sites Most Popular on Election Day(Englisch). In: TV Week, Crain Communications, 5. November 2008. Abgerufen am 6. November 2008. 
  82. Wahlkampf-Twitter der CDU Hessen
  83. SPD-Sitzenkandidat bei Twitter
  84. Social Media und die Landtagswahl im Süden
  85. Trost, Silke: Twitter als Sprachrohr von Bundestagsabgeordneten. Marketing Börse. 11. Februar 2009. Abgerufen am 20. August 2009.
  86. Beckedahl, Markus: 68 twitternde Bundestagsabgeordnete?. Netzpolitik.org. 11. Februar 2009. Abgerufen am 20. August 2009.
  87. wahlgetwitter.de – Dienst zur Auswertung des politischen Stimmungsbilds
  88. Parteigezwitscher – Die politische Stimmung auf twitter
  89. Simon A. Frank: Warum nutzen Kulturschaffende Twitter?. Kulturgezwitscher. 19. Januar 2010. Abgerufen am 15. März 2010.
  90. Twitter prophezeit Kinoerfolge. Beyond-Print. 8. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.
  91. Artikel im Twitter-Blog vom 21. Juli 2008, abgerufen am 5. August 2009
  92. Techcrunch, 3. Juli 2009: Once Again, Twitter Trending Topics Polluted By Spam, abgerufen am 1. April 2010
  93. Falsche Online-Vögel, Heise Technology Review, 9. November 2010
  94. Spiegel Online vom 8. Januar 2011: WikiLeaks-Unterstützer: US-Justizministerium verlangt Zugriff auf Twitter-Daten
  95. Ross McGuiness in „Meet Santiago Swallow… the biggest social media star you’ve never heard of“, Metro, 20. April 2013 zuletzt abgerufen am 5. Mai 2013.
  96. Psychologin: Twitter macht dumm, Facebook klug
  97. Pressetext: Twitter schadet der Moral seiner Nutzer
  98. Twitter macht Journalisten dumm
  99. Web-Aktivisten drohen Ägyptens Regierung Spiegel Online vom 27. Januar 2011
  100. tv.com: Grey’s Anatomy: Don’t Deceive Me (Please Don’t Go), Zugriff am 23. Juni 2011
  101. Im Twitterversum
  102. RIA NOVOSTI:„US Bloggers Fail Geography in Boston Bombing Mix-Up“ vom 20. April 2012, gesichtet am 21. April 2013
  103. Karsten Werner: Selbst gewählte Isolation? Twitter beendet Zusammenarbeit mit LinkedIn. In: t3n Magazin. 2. Juli 2012, abgerufen am 3. Juli 2012.
  104. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatChristian Klaß: Mehr Vorgaben und Beschränkungen. In: netzwelt. 17. August 2012, abgerufen am 23. August 2012.
  105. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatTwitter ist doof. In: TechnikLOAD. Abgerufen am 23. August 2012 (Video, Folge 95).
  106. Twitter kündigt API-Änderungen für Entwickler an (englisch)
  107. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/frankreich-verband-verklagt-twitter-wegen-antisemitischen-tweets-a-876431.html
  108. Tweets still must flow (Englisch) Abgerufen am 26. Januar 2012.
  109. Ihr Tweet ist in diesem Land leider nicht verfügbar (Deutsch) netzfeuilleton.de. Abgerufen am 26. Januar 2012.
  110. Twitter sperrt Neonazis in Deutschland aus. www.social-secrets.com. Abgerufen am 21. Oktober 2012.
  111. Die Welt, 18. Oktober 2012, abgerufen 14. November 2012
  112. http://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-regierungschef-erdoan-laesst-twitter-sperren-1.1918402
  113. http://www.dha.com.tr/turkei-twitter-nicht-mehr-erreichbar_628453.html
  114. http://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-regierungschef-erdoan-laesst-twitter-sperren-1.1918402
  115. http://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-regierungschef-erdoan-laesst-twitter-sperren-1.1918402
  116. http://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-regierungschef-erdoan-laesst-twitter-sperren-1.1918402
  117. http://www.dha.com.tr/turkei-twitter-nicht-mehr-erreichbar_628453.html
  118. Verfassungsgericht der Republik Türkei: Aktenzahl 2014/3986