Landkreis Schweinfurt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Schweinfurt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Schweinfurt hervorgehoben50.0210.26Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Schweinfurt
Fläche: 841,29 km²
Einwohner: 113.007 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Kreisschlüssel: 09 6 78
Kreisgliederung: 29 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schrammstr. 1
97421 Schweinfurt
Webpräsenz: landkreis-schweinfurt.de
Landrat: Florian Töpper (SPD)
Lage des Landkreises Schweinfurt in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Schweinfurt liegt in der östlichen Hälfte des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Er umgibt vollständig die kreisfreie Stadt Schweinfurt, welche der Verwaltungssitz ist.

Landschaft südlich von Schweinfurt

Geographie[Bearbeiten]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge
Landkreis Main-Spessart Nachbargemeinden Landkreis Haßberge
Landkreis Würzburg Landkreis Kitzingen Landkreis Bamberg

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt liegt zum Großteil in der naturräumlichen Großregion 3. Ordnung Mainfränkische Platten mit einem kleinen Anteil am Fränkischen Keuper-Lias-Land in Form der Keuperbergländer Steigerwald im Südosten und Haßberge im äußersten Nordosten des Landkreises. Die höchste Erhebung des Landkreises ist der in den Haßbergen gelegene Laubhügel (504 m ü NN). Der Main ist das zentrale Fließgewässer. Er kommt von Osten und ändert in Schweinfurt seine Laufrichtung nach Süden um das Maindreieck zu formen. Der tiefste Punkt des Landkreises liegt nahe Stammheim am Main bei ca. 195 m ü NN.
Das größte stehende Gewässer Unterfrankens, der Ellertshäuser See, befindet sich im Nordosten des Landkreises. Laubhügel und Ellertshäuser See befinden sich auf dem Gebiet des Marktes Stadtlauringen.

Geologie[Bearbeiten]

Triassische Sedimentgesteine und quartäre Lockersedimente bilden den geologischen Untergrund des Landkreises Schweinfurt. Über den Kalksteinen, Dolomite und Mergeln des Muschelkalks liegen die Gesteine des Unterkeupers und des Gipskeupers, die überwiegend tonig-mergelig mit wenigen Kalk- und Sandsteinlagen sind. Die Schichtstufe von Steigerwald und Haßbergen wird aus Sandsteinkeuper gebildet.[2][3]
Im Bereich der großen Flusstäler, insbesondere des Mains, finden sich Schotter und Sande, die bei der Laufveränderungen während der Einschneidung im Quartär abgelagert wurden. Südöstlich des Mainbogens liegen Flugsande. In den flacheren Lagen westlich und nördlich des Mains liegt Löss.[2]

Naturräume[Bearbeiten]

Im Zentrum des Landkreises liegt das Schweinfurter Becken. Nordöstlich grenzt das bergige Hesselbacher Waldland (Schweinfurter Rhön). Der Nordosten des Landkreises liegt in den flachwelligen südlichen Ausläufern des Grabfelds, das vor der Geländestufe der Haßberge liegt. Das im Vorfeld der Steigerwaldstufe liegende flache Steigerwaldvorland im Südosten des Landkreises grenzt ohne sichtbare Grenze an das Schweinfurter Becken. Südwestlich des Schweinfurter Beckens grenzen die flachwelligen Gäuplatten im Maindreieck, nordöstlich die etwas hügeligeren Wern-Lauer-Platten. Der Taleinschnitt des Mains ab Wipfeld bildet den Naturraum Mittleres Maintal.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

Der Großteil des Kreisgebietes gehörte vor 1800 zu den Ämtern Werneck und Mainberg des Hochstifts Würzburg. Nach dem erstmaligen Übergang an Bayern wurden 1804 die Landgerichte Schweinfurt und Werneck sowie Gerolzhofen gebildet. Diese Landgerichte gehörten ab 1806 zum Großherzogtum Würzburg und gingen mit diesem 1814 endgültig an Bayern über. Seitdem gehörten die drei Landgerichte zum Mainkreis, ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde. Aus den Herrschaftsgerichten Wiesentheid und Rüdenhausen entstand 1853 das Landgericht Wiesentheid.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Im Jahr 1862 wurde aus den Landgerichten Schweinfurt und Werneck das Bezirksamt Schweinfurt.[5] und aus den Landgerichten Gerolzhofen und Wiesentheid das Bezirksamt Gerolzhofen gebildet. Das letztgenannte wurde 1872 um einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Volkach vergrößert.

Am 10. März 1871 trat das Bezirksamt Karlstadt die Gemeinde Brebersdorf an das Bezirksamt Schweinfurt ab.

Am 1. Dezember 1919 wurde die Gemeinde Oberndorf in die Stadt Schweinfurt umgegliedert.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[6] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Gerolzhofen und Schweinfurt.

Landkreis Schweinfurt[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 der Landkreis Schweinfurt um den Großteil des Landkreises Gerolzhofen und um kleinere Teile der Landkreise Karlstadt, Hammelburg (Wasserlosen), Bad Kissingen und Hofheim in Unterfranken (Stadtlauringen) auf seine heutige Ausdehnung vergrößert. Der Rest des Landkreises Gerolzhofen kam zum vergrößerten Landkreis Kitzingen. Kreissitz des Landkreises Schweinfurt blieb die kreisfreie Stadt Schweinfurt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Schweinfurt um knapp 3000 Einwohner bzw. um rund 4 %. Seit 2002 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 117.000 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 45.740 50.924 66.978 85.330 87.582 98.100 103.697 113.858 116.569 115.924 114.039 112.857

Politik[Bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2008[7]
Wahlbeteiligung: 65,5 %
 %
50
40
30
20
10
0
49,3 %
17,0 %
14,0 %
7,8 %
5,2 %
3,4 %
3,2 %

Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Kreistag:

2002 2008
CSU 34 31
SPD 13 10
FW 7 8
GRÜNE/Offene Liste* 3 4
REP 2 2
FDP/Freie Bürger 1 2
LINKE n.a 3
Gesamt 60 60

* 2008 angetreten als "GRÜNE/Aktive BürgerInnen/OL"

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Landkreis Schweinfurt.svg Das Landkreiswappen zeigt geteilt oben den Reichsadler schwarz auf goldenem Grund, unten den Fränkischen Rechen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wirtschaft im Landkreis Schweinfurt ist stark von der Industrie in der kreisfreien Stadt Schweinfurt abhängig. Die Landkreispolitik zielt auf gute Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Lebensqualität ab und schreibt sich hierbei die niedrige Arbeitslosenquote (2,9 Prozent im Juli 2008) und den Zuwachs beim Arbeitsplatzangebot zu. Demgegenüber hat jedoch der Landkreis das geringste Arbeitsplatzangebot[8] und das niedrigste Bruttoinlandsprodukt der unterfränkischen Landkreise.[8] Einer der größten Arbeitgeber im Landkreis selbst ist das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Der Landkreis weist das höchste Gründungswachstum in der Region Main-Rhön und zurückgehende Hartz-IV-Fallzahlen auf.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen von Bedeutung sind unter anderem die Geomed-Klinik in Gerolzhofen, das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck, das Kreisalten- und Pflegeheim in Werneck und die Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen. Das Gymnasium des Landkreises (Celtis-Gymnasium) befinden sich in Schweinfurt. Im Landkreis gibt es eine gymnasiale Unter- und Mittelstufe mit der Gerolzhofener Außenstelle des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt verfügt über eine zentrale Lage sowohl innerhalb des wiedervereinigten Deutschlands als auch im östlichen Randbereich der Europäischen Union. Die Region ist eingebunden in den überregionalen Wirtschaftsraum und liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt von vier Bundesautobahnen.

Die A 7 Hamburg–Ulm, eine wichtige Nord-Süd-Verbindung, führt direkt durch das Kreisgebiet. Die A 3 Frankfurt–Nürnberg verläuft südlich. Die A 70 Schweinfurt–Bamberg stellt die Verbindung zur Autobahn nach Berlin her. Durch den Neubau der A 71 Schweinfurt–Erfurt sind die neuen Bundesländer besser erreichbar.

Der Landkreis wird in Ost-West-Richtung durch die Bundesautobahn 70 erschlossen. Parallel dazu verläuft die B 26. Des Weiteren wird er weiter südlich von der Bundesstraße 22 ebenfalls in Ost-West-Richtung kurz durchquert. In Nord-Süd Richtung durch die A 71, die Bundesstraßen 19 und 286. In Schweinfurt beginnt die B 303.

Der kleine Flugplatz Schweinfurt Süd liegt nördlich von Schwebheim auf der Gemarkung Gochsheim. In Schweinfurt gibt es auch einen Hafen zum Güterumschlag am Main.

30 Kilometer entfernt liegt der Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt, der mit Flugzeugen bis zu 5,7 Tonnen Höchstgewicht angeflogen werden kann. Der internationaler Luftverkehr ist an den Flughäfen Nürnberg (120 km entfernt) und Frankfurt (150 km entfernt) erreichbar.

Die von Bamberg mainabwärts führende staatliche Ludwigs-West-Bahn erreichte im Jahre 1852 die Stadt Schweinfurt und anschließend 1854 Würzburg.

Schweinfurt wurde durch die hier 1871 nach Bad Kissingen abzweigende Strecke der Bayerischen Staatseisenbahnen zum Bahnknoten. Diese Linie bekam 1874 einen Zweig nach Meiningen.

In Waigolshausen geht seit 1879 von der Würzburger Bahn eine eingleisige Querverbindung nach Gemünden ab, die heute überwiegend dem Güterverkehr dient und daher elektrifiziert worden ist.

Der Gerolzhöfer Gau am Westrand des Steigerwaldes wurde 1893 durch eine Nebenbahn Kitzingen–Gerolzhofen an das Eisenbahnnetz angeschlossen; sie führte seit 1903 bis Schweinfurt. Der Markt Stadtlauringen im Norden des Kreises war ab 1900 Endstation einer Nebenbahn von Rottershausen.

Der Personenverkehr in diesem Netz von nun 77 km Länge wurde um 33 km reduziert:

  • 1959: Rottershausen–Stadtlauringen (1 km)
  • 1976: Waigolshausen–Wernfeld–Gemünden (7 km)

Seit 2004 verkehrt hier an Sonntagen, neuerdings auch an Samstagen, der Radelzug Aschaffenburg–Bamberg.

  • 1981: Kitzingen–Lülsfeld–Gerolzhofen (5 km)
  • 1987: Gerolzhofen–Schweinfurt Hbf. (20 km)

Im Landkreis befinden sich nur noch vier Stationen für Personenzüge in Betrieb (Eßleben, Oberwerrn,Poppenhausen, Waigolshausen).

Tourismus[Bearbeiten]

Stadt und Landkreis Schweinfurt haben im Jahr 2010 ihre touristischen Aktivitäten in einem Zweckverband zusammengeführt. In den Räumen im Erdgeschoss des alten Schweinfurter Rathauses Am Markt 1 residiert jetzt die gemeinsame Touristinfo Schweinfurt 360°.

Vor allem das gut ausgeschilderte Radwegenetz gilt – neben den Weinaktivitäten – als wichtiger Eckpfeiler des Tourismus. Insgesamt finden Radfahrer im Schweinfurter Land das bestausgebaute Radwegenetz Unterfrankens mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen vor: 880 Kilometer führen quer durch das Schweinfurter Land – vom Ellertshäuser See bis in den Steigerwald. Davon verlaufen über 150 Kilometer ausgebaute Radwege an Kreis-, Gemeinde-, Staats- und Bundesstraßen entlang. Infotafeln, Beschilderungen, Radwanderkarten und Radwanderführer stellen die Umsetzung das Radwanderwegkonzept des Landkreises dar: ausgewiesen sind 20 thematische Rundrouten mit ergänzenden Ortsverbindungen. Die unterfränkischen Radfernwege und die Radfernwege des Naturparks Steigerwald (z. B. Main-Steigerwald-Radweg) sind in das Radwanderwegenetz auf etwa 160 Kilometern einbezogen. Darüber hinaus gibt es noch die Fernradwanderwege wie z.B. den Main-Radweg oder den Main-Werra-Radweg.

Besondere kulturelle Veranstaltungen im Landkreis Schweinfurt waren 2004 und 2006 das Internationale Varieté Festival in Sennfeld. 2006 kamen zu diesem Event 15.000 Besucher. Alle fünf Jahre finden in Sömmersdorf die Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf statt. 2008 besuchten sie 30.000 Zuschauer. Eine ähnliche Zahl wird für 2013 erwartet.

Von Mai bis Oktober finden in vielen Gemeinden Wein- und Hofschoppenfeste statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[9])

Stadt

  1. Gerolzhofen (6699)

Märkte

  1. Oberschwarzach (1388)
  2. Stadtlauringen (4038)
  3. Werneck (10.224)

Gemeinden

  1. Bergrheinfeld (5125)
  2. Dingolshausen (1311)
  3. Dittelbrunn (7112)
  4. Donnersdorf (2000)
  5. Euerbach (3002)
  6. Frankenwinheim (999)
  7. Geldersheim (2561)
  8. Gochsheim (6154)
  9. Grafenrheinfeld (3446)
  10. Grettstadt (4201)
  11. Kolitzheim (5414)
  12. Lülsfeld (811)
  13. Michelau i.Steigerwald (1110)
  14. Niederwerrn (7760)
  15. Poppenhausen (4201)
  16. Röthlein (4548)
  17. Schonungen (7635)
  18. Schwanfeld (1823)
  19. Schwebheim (4034)
  20. Sennfeld (4252)
  21. Sulzheim (2032)
  22. Üchtelhausen (3849)
  23. Waigolshausen (2797)
  24. Wasserlosen (3392)
  25. Wipfeld (1089)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Gerolzhofen (Stadt Gerolzhofen, Markt Oberschwarzach, Gemeinden Dingolshausen, Donnersdorf, Frankenwinheim, Lülsfeld, Michelau i.Steigerwald und Sulzheim)
  2. Schwanfeld (Gemeinden Schwanfeld und Wipfeld)

Gemeindefreie Gebiete (35,29 km²)

  1. Bürgerwald (8,04 km²)
  2. Geiersberg (0,79 km²)
  3. Hundelshausen (11,12 km²)
  4. Nonnenkloster (1,21 km²)
  5. Stollbergerforst (4,18 km²)
  6. Vollburg (1,46 km²)
  7. Wustvieler Forst (8,49 km²)
Schweinfurt Würzburg Landkreis Main-Spessart Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Bamberg Nonnenkloster (Unterfranken) Stollbergerforst Bürgerwald Vollburg Wustvieler Forst Hundelshausen (Bayern) Geiersberg (Gemeindefreies Gebiet) Bergrheinfeld Dingolshausen Dittelbrunn Donnersdorf Euerbach Frankenwinheim Geldersheim Gerolzhofen Gochsheim Grafenrheinfeld Grettstadt Kolitzheim Lülsfeld Michelau im Steigerwald Niederwerrn Oberschwarzach Poppenhausen (Unterfranken) Röthlein Schonungen Schwanfeld Schwebheim Sennfeld Stadtlauringen Sulzheim (Unterfranken) Üchtelhausen Waigolshausen Wasserlosen Werneck WipfeldMunicipalities in SW.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Schweinfurt 64 Gemeinden (siehe Liste unten).[10] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Abersfeld Schonungen Landkreis Schweinfurt
Ballingshausen Stadtlauringen Landkreis Schweinfurt
Bergrheinfeld Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Brebersdorf Wasserlosen Landkreis Schweinfurt
Dittelbrunn Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Dürrfeld Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Ebertshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Eckartshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Egenhausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Eßleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Ettleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Euerbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Forst Schonungen Landkreis Schweinfurt
Garstadt Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Geldersheim Geldersheim Landkreis Schweinfurt
Gochsheim Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Grafenrheinfeld Grafenrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Grettstadt Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Hain Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Hambach Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Hausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Heidenfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Hergolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Hesselbach Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Hirschfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Holzhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Kronungen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Kützberg Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Löffelsterz Schonungen Landkreis Schweinfurt
Madenhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Maibach Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Mainberg Schonungen Landkreis Schweinfurt
Marktsteinach Schonungen Landkreis Schweinfurt
Niederwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Obbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Obereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Oberwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Pfändhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Pfersdorf Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Poppenhausen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Reichmannshausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Röthlein Röthlein Landkreis Schweinfurt
Rundelshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Schleerieth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schnackenwerth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schonungen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Schraudenbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Schwanfeld Schwanfeld Landkreis Schweinfurt
Schwebheim Schwebheim Landkreis Schweinfurt
Sennfeld Sennfeld Landkreis Schweinfurt
Sömmersdorf Euerbach Landkreis Schweinfurt
Stettbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Theilheim Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Üchtelhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Untereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Vasbühl Werneck Landkreis Schweinfurt
Waigolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Waldsachsen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Weipoltshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Werneck Werneck Landkreis Schweinfurt
Weyer Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Wipfeld Wipfeld Landkreis Schweinfurt
Zell bei Schweinfurt Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Zeuzleben Werneck Landkreis Schweinfurt

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 20 Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 1166 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 1994 eingerichtete Naturschutzgebiet Hörnauer Wald.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich elf (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SW zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen GEO (Gerolzhofen) erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Schweinfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Bayerisches Geologisches Landesamt (Hrsg.): Geologische Karte von Bayern 1:500.000. 4. neubearb. Aufl., München 1996.
  3. Josef Schwarzmeier: Geologische Karte von Bayern 1:25.000 Blatt Nr. 5927 Schweinfurt mit Erläuterungen. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982.
  4. Verschiedene Autoren: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten
    • Blatt 140: Schweinfurt (Brigitte Schwenzer 1968; 43 S.)
    • Blatt 152: Würzburg (Horst Mensching, Günter Wagner 1963; 45 S.)
    • Blatt 153: Bamberg (Karl Albert Habbe 2004, in Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft 2003/2004, S. 55-102; 48 S.)
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  6.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  7. Ergebnis der Kommunalwahl 2008 für Schweinfurt auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 2. Januar 2014.
  8. a b Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Unterfranken, Stand 31. Dezember 2004, auf dem Webportal „Unterfranken in Zahlen“ der Regierung von Unterfranken, abgerufen am 2. Januar 2014.
  9. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  10. http://geschichte-on-demand.de/schweinfurt.html