Winnemark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Winnemark
Winnemark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Winnemark hervorgehoben
Koordinaten: 54° 37′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 9,58 km2
Einwohner: 510 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24398
Vorwahl: 04644
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 174
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Wilhelm Fülling (CDU)
Lage der Gemeinde Winnemark im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Winnemark (dänisch: Vindemark (Windfeld)) ist eine Gemeinde auf der Halbinsel Schwansen im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Außer dem Dorf liegen Siedlung und Gut Karlsburg, die Höfe Bockholz (Bogholt), Bocksrüde (Bogsrye), Böllermaas (Bollemose), Charlottenhof, Emers, Haberkoppel (Haberkobbel), Hestemaas, Köllnerfeld, Mühlenholz (Mølleskov), Nixenburg, Scharfeck, Schwonsburg (Svaneborg) und Steinerholz (Stenholt) sowie die Albert-Schweitzer-Schule für Schwerbehinderte Sundsacker im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winnemark liegt etwa 5 km südlich von Kappeln am Schwansener Ufer der Schlei. Östlich verläuft die Schwansenstraße von Kappeln nach Eckernförde.

Zu Winnemark gehört die Halbinsel Schwonsburg, auf der sich gegenüber der Stadt Arnis gelegen eine spätmittelalterliche Burg befunden haben soll.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winnemark selbst wurde 1462 erstmals als Windemark erwähnt. Der älteste bekannte Ortsteil ist Karlsburg (bis 1806 Gereby), 1352 erstmals als Gereby erwähnt. Das Gut wurde 1826 zu Ehren des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel, der hier 1790 hier die Leibeigenschaft aufhob, in Carlsburg umbenannt. Das dazugehörige, landläufig als Schloss bezeichnete Herrenhaus wurde 1721 errichtet. Es befindet sich bis heute in Privatbesitz, in der Vergangenheit unter anderem in dem der herzoglichen Familie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze und die SPD zwei.

Das Sitzverhältnis änderte sich mit der Kommunalwahl 2013: seither hat die CDU fünf Sitze, die SPD zwei Sitze und die Wählergemeinschaft Winnemark WGW zwei Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Gold und Blau erhöht geteilt. Oben drei aufrecht stehende grüne Lindenblätter, unten ein natürlich tingierter, schwimmender Höckerschwan.“[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Winnemark stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Winnemark steht das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Gerhart Bettermann (1910–1992).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Winnemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ergebnisse der Gemeindewahl am 26. Mai 2013. amt-schlei-ostsee.de; abgerufen am 30. August 2016.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein