Borgstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Borgstedt
Borgstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Borgstedt hervorgehoben
Koordinaten: 54° 20′ N, 9° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hüttener Berge
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 9,15 km2
Einwohner: 1585 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24794
Vorwahl: 04331
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 024
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Webpräsenz: www.gemeinde-borgstedt.de
Bürgermeister: Gero Neidlinger (CDU)
Lage der Gemeinde Borgstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Borgstedt (dänisch Borgsted) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borgstedt liegt 5 km nordöstlich von Rendsburg am Nordufer des Nord-Ostsee-Kanals.

Ein Gedenkstein aus dem Jahr 1784 markiert die Mündung der Exbek

Durch die Gemeinde fließt die Exbek, ehemals ein Nebenfluss der Eider. Durch die im 18. Jahrhundert erfolgte Einbeziehung der Eider in den Eider-Kanal fließt der Bach nördlich der Rader Insel bei der Borgstedter Enge in das durch die 1912 bis 1914 durchgeführte Begradigung des Nord-Ostsee-Kanals entstandene ehemalige Kanalbett.

Im Gemeindegebiet liegen die Ortsteile Lehmbek, Diekshof und Borgstedtfelde.

Wichtige Verkehrsanbindungen sind die A 7 und die B 203 sowie die Rendsburger Infrastruktur mit Bahnhof und Hafen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste planmäßige Besiedelung des heutigen Gemeindegebietes erfolgte um 1250. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde 1375. Kriegerische Handlungen rund um die Rendsburger Festung im 16. und 17. Jahrhundert verhinderten einen weiteren Anstieg der Einwohnerzahl.

Erst mit dem Bau des Eider-Kanals zwischen 1777 und 1784 wuchs die Bevölkerung. 1880 wohnten 283 Menschen in Borgstedt. 1912 wurde der Kanal begradigt und es entstand die Borgstedter Enge.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1975 wurde die Gemeinde Lehmbek eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 sieben Sitze und die Wählergemeinschaft UWG sowie die SPD haben je drei Sitze.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einem goldenen Dingstock, unten von einem goldenen Rad mit acht Speichen. Der Dingstock besteht aus einem kurzen Schaft, der oben in drei Ösen endet, durch die jeweils ein Ring gezogen ist.“[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Borgstedt (140 Schüler)

Soziale Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten
  • Alten- und Pflegeheim
  • Rentnerwohnheim

Sport und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportplatz
  • zwei Fußballfelder
  • zwei Tennisplätze
  • Turnhalle an der Grundschule
  • Badestelle an der Eider
  • Reit- und Laufwege an der Eider
  • Jugendtreff
  • Yachthafen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Borgstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  3. Sitzverteilung nach Kommunalwahl 2013. Archiviert vom Original am 20. Dezember 2013; abgerufen am 14. Januar 2018 (PDF).
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein