Owschlag

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Owschlag
Owschlag
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Owschlag hervorgehoben
Koordinaten: 54° 24′ N, 9° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hüttener Berge
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 39,32 km²
Einwohner: 3641 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24811,
24848 (Boklund)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04336
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 127
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Webpräsenz: www.owschlag.de
Bürgermeisterin: Christiane Ostermeyer (CDU)
Lage der Gemeinde Owschlag im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Owschlag (dän.: Okslev) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Norby, Boklund, Ramsdorf (Ramstorp), Sorgwohld (Sorgvold) und Steinsieken (Stensig) liegen im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Owschlag liegt etwa 8 km nördlich von Rendsburg und 13 km südlich von Schleswig am Rand der Hüttener Berge. Östlich verläuft die Bundesautobahn 7 von Hamburg nach Flensburg, westlich die Bundesstraße 77 von Rendsburg nach Schleswig. Die Bahnlinie, die beide Städte verbindet, hat im Ort einen Bahnhof. Bis 1954 existierte eine Bahnlinie der Eckernförder Kreisbahnen von Owschlag nach Eckernförde.

In der Gemeinde liegt der gleichnamige Owschlager See.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde um 1500 erstmals als to Osslachte erwähnt. Er gehörte zum Kreis Eckernförde, bis dieser aufgelöst wurde.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

65 % der Bevölkerung sind evangelisch, 4 % katholisch.[2] Die evangelische Erlöserkirche gehört zum Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Die wenigen Katholiken des Ortes gehören zur Pfarrei St. Martin in Rendsburg, Erzbistum Hamburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 neun Sitze, die SPD vier, die Wählergemeinschaft BfO drei Sitze und die FDP hat einen Sitz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Silber und Blau geteilt. Oben ein Birkhahn in natürlicher Tingierung, unten ein unterhalbes, achtspeichiges goldenes Mühlrad.“[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Owschlag stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weiblichen Handballsparte des TSV Owschlag ist durch die 1. Frauen und die weibliche Jugend A überregional bekannt. Beide Mannschaften spielten in der jeweiligen Regionalliga Nordost. Lone Fischer, die jetzt in der ersten Bundesliga beim Buxtehuder SV spielt, spielte von 2002 bis 2008 beim TSV Owschlag.

Durch den Zusammenschluss der Handballsparte des TSV Owschlag mit der ehemaligen HSG Kropp-Tetenhusenein 2015ntstand die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen. Die 1. Frauen spielt in der 3. Liga, während die 2. Frauen in der Oberliga HH/SH antritt. Auch der weibliche Jugendbereich spielt ab der C-Jugend in der höchsten Altersklasse.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Owschlag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Zensusdatenbank
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein