Loose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Loose (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Loose
Loose
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Loose hervorgehoben
54.5166666666679.883333333333323Koordinaten: 54° 31′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 13,11 km²
Einwohner: 761 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24366
Vorwahl: 04358
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 099
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.gemeinde-loose.de
Bürgermeister: Gerhard Feige (CDU)
Lage der Gemeinde Loose im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Loose (dänisch: Lose) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Im Gemeindegebiet liegen einige Gutshöfe, darunter Charlotten-, Erichs- und Osterhof.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Loose liegt etwa 8 km nordöstlich von Eckernförde auf der Halbinsel Schwansen. Die Schwansenstraße (Bundesstraße 203) von Eckernförde nach Kappeln durchquert das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung und teilt das Dorf in die Ortsteile Loosau im Westen und Loose (Dorfstraße) im Osten. Außerdem liegen die Ortschaften Grünthal (Grøndal), Ilewitt (Ileved), Kasmarkhof, Kommherut, Lüttrott ( Lillerød), Mohrbergmühle, Rosahl, Tolsrüh (Thorsrye) sowie die Gutshöfe Kasmark, Charlotten-, Erichs- und Osterhof im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Loose (Loh-see = Wald-See), erstmals 1339 erwähnt, war ursprünglich eine zum Rittergut Saxtorf (heute Gemeinde Rieseby) gehörende Siedlung im Herzogtum Schleswig. Bis 1864 war das Herzogtum Schleswig unter dänischer Verwaltung. Nach dem Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Dänemark wurde es von Preußen verwaltet. Gemäß Erlass des deutschen Kaiser wurde Loose im Jahre 1876 ein eigenständiger Gemeindebezirk mit einem Gemeindevorsteher. Die o. a. Gutshöfe sowie Ilewitt waren ursprünglich Meierhöfe von Saxtorf. 1,6 Kilometer nordöstlich des Ortes befindet sich das Großsteingrab Loose.

Politik[Bearbeiten]

Von den zwölf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft WVL vier und die SPD hat zwei Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold unter blauem Wellenschildhaupt und über blauem Wellenschildfuß eine rote Rose mit grünen Kelchblättern zwischen zwei grünen Eichenblättern.“[3]

Die heraldische Rose illustriert die Mittellage des Ortes auf der Halbinsel Schwansen zwischen den Wassern. Entsprechend steht das Wellenschildhaupt für die Schlei und der Wellenschildfuß für die Ostsee. Die Eichenblätter zu beiden Seiten der Rose weisen auf den riesigen Eichenwald (der Isarnhoe) hin, der die Gegend einst bedeckte, und vertreten zugleich die beiden Ortsteile Loose und Loosau.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Bürgerbegegnungsstätte in der einstigen Molkerei bietet ein Gäste- und Tagungshaus im ehemaligen Dorfkrug Lindenhof kulturellen Veranstaltungen Raum. Außer einer Zimmerei und einem Dachdeckerbetrieb ist die dörfliche Wirtschaft jedoch, abgesehen von der Tankstelle an der Schwansenstraße, weitestgehend zum Erliegen gekommen.

Soziale Einrichtung[Bearbeiten]

In der Gemeinde befindet sich ein Kindergarten, seit 1964 eine Kapelle, eine Bürgerbegegnungsstätte und ein Sportverein. Wegen der rücklaufenden Anzahl von Schülern werden die Schüler der ehemaligen Grundschule Loose seit Sommer 2006 in diejenige von Barkelsby geschickt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Loose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/feige-bleibt-buergermeister-in-loose-id3279231.html
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein