Barkelsby

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Barkelsby
Barkelsby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Barkelsby hervorgehoben
Koordinaten: 54° 30′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 17,87 km2
Einwohner: 1515 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 24360, 24340
Vorwahl: 04351
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 012
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Website: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Fritz-Wilhelm Blaas (FWB)
Lage der Gemeinde Barkelsby im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Barkelsby ist eine Gemeinde auf der Halbinsel Schwansen im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barkelsby wurde 1542 als „Berkeißbu“ urkundlich erwähnt und bedeutet vermutlich „Dorf des Biarnkil“, wobei by für Dorf, Siedlung steht und Biarnkil vom altdänischen „biorn“ für „Bär“ und „ketil“ für „Kessel“ abgeleitet ist[2].

Der Ortsname Hemmelmark wurde erstmals 1462 schriftlich dokumentiert. Er beschreibt eine Rodung am Abhang, an der Höhe zu dän. Mark für eine Rodung oder ein Feld und altdänisch *hæmil, mndt. Hamel für Klippe, Stein, Höhe[3]. Böhnrüh ist vermutlich eine Zusammensetzung aus ndt. Böhn für Boden und entweder Rüh für eine Schneise im Wald oder dän. ryde für morastiges Gelände oder Kratt (vgl. mitteldän. ry)[4]. Rossee bedeutet Pferdesee zu Roß[5] (≈Pferd, vgl. altnordisch rǫkn). Westerschau kommt aus dem Dänischen und bedeutet westlicher Wald (vgl. dän. skovWald)[6].

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Barkelsby

Barkelsby liegt 1 km nordöstlich von Eckernförde im Landesteil Südschleswig. Südöstlich verläuft die Schwansenstraße (B 203) von Eckernförde nach Kappeln, westlich die Bahnlinie von Kiel nach Flensburg. An die Gemeinde Barkelsby grenzen die Gemeinden Gammelby, Loose, Rieseby und Waabs.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile: Böhnrüh (dän. Bønry), Engelsburg (Engelsborg), Hemmelmark Schmiede, Rossee, Rosseemoor sowie die Güter (z. T. samt gleichnamiger Siedlung) Hemmelmark (Himmelmark), Hohenstein, Mohrberg, Neubarkelsby, und Westerschau (Vesterskov).

Ausgliederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden Gebietsteile mit damals mehr als 500 Einwohnern an die Stadt Eckernförde abgetreten.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die SPD seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze, die CDU hatte fünf.[8]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die Wählergemeinschaft FWB seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die SPD fünf und die CDU zwei Sitze.[9]

2018 waren bei der Kommunalwahl 15 Sitze zu vergeben, wobei ein Sitz ein Überhangsitz und ein Sitz ein Mehrheitssitz ist. Die FWB gewann 8 Sitze, die Wählergemeinschaft Aktive Bürger (ABB) erhielt drei Sitze, die SPD und die CDU haben je zwei Sitze.[10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Unter dreimal eingebogenen blauen Schildhaupt in Gold ein grüner Eichenbaum mit drei Eicheln, dessen Stamm mit einem blauen Wellenbalken hinterlegt ist.“[11]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Torhaus des Gutes Hemmelmark

In der Liste der Kulturdenkmale in Barkelsby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Gut Hemmelmark:

In der Gemeinde liegt das Gut Hemmelmark, das von Prinz Heinrich von Preußen bewohnt wurde und wo dieser auch begraben ist.

Gut Hohenstein

Herrenhaus „Gut Hohenstein“ mit angegliedertem Heimatmuseum. Der Landschaftspark Hohenstein ist nicht mehr offen zugänglich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barkelsby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 140
  3. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 324
  4. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 162
  5. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 553
  6. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 693
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  8. Feststellung des Ergebnisses der Gemeindewahl am 25.05.2008. (PDF) amt-schlei-ostsee.de, abgerufen am 27. Oktober 2018.
  9. Feststellung des Ergebnisses der Gemeindewahl am 26.05.2013. (PDF) amt-schlei-ostsee.de, abgerufen am 27. Oktober 2018.
  10. Feststellung des Ergebnisses der Gemeindewahl am 06.05.2018. (PDF) amt-schlei-ostsee.de, abgerufen am 27. Oktober 2018.
  11. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein