Nübbel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nübbel
Nübbel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nübbel hervorgehoben
Koordinaten: 54° 16′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Fockbek
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 14,02 km2
Einwohner: 1525 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24809
Vorwahl: 04331
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 118
Adresse der Amtsverwaltung: Rendsburger Straße 42
24787 Fockbek
Webpräsenz: www.nuebbel.de
Bürgermeister: Rudolf Ehlers (KWG)
Lage der Gemeinde Nübbel im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Nübbel (dänisch: Nybøl) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt westlich von Rendsburg an der Eider. Nordwestlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 203 von Rendsburg nach Heide und südlich verlaufen die Eider und – nur durch einen schmalen Landstreifen getrennt – der Nord-Ostsee-Kanal. Der Nord-Ostsee-Kanal ist hier auch zur „Kanalweiche Nübbel“ ausgebaut. Von 1902 bis 1923 existierte der Haltepunkt Nübbel an der Bahnstrecke Rendsburg–Schenefeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche von Nübbel

Das Dorf wurde 1331 erstmals erwähnt. Landwirtschaft und Schiffbau waren prägend für den Ort, der über bis zu sieben Werften zur Herstellung von Holzschiffen verfügte. Der Betrieb der letzten Werft wurde 1914 eingestellt. Das Heimatmuseum ist in der Mühle Anna untergebracht.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den vormals 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die Wählergemeinschaft KWG seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die SPD vier Sitze und die CDU drei Sitze. Nach Unstimmigkeiten über die Ausweisung von Windenergieflächen waren zwei Mitglieder der KWG und ein Mitglied der SPD der neu gebildeten Wählergemeinschaft Bürgerforum Nübbel BFN beigetreten. Somit hatte die KWG vier Sitze und CDU, SPD und BFN je drei Sitze. Nach der Wahl am 26. Mai 2013 konnte sich das BFN mit sieben Direktmandaten als stärkste Kraft durchsetzen. Die KWG stellt derzeit drei, CDU und SPD je zwei Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein breiter silberner Wellenbalken, belegt mit einem zweimastigen schwarzen Segelschiff.“[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Nübbel stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale. Die Windmühle Anna ist ein Erdholländer und wird seit 1982 als Heimatmuseum genutzt.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nübbel ist der Nübbeler Karnevals Verein (NKV) von 1968 beheimatet. Jedes Jahr ab dem 11. November wird an der Eider Karneval gefeiert. Die Prunksitzung findet alljährlich am Samstag vor Rosenmontag statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der Präsentation von Sketchen und einer Hitparade.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Vielseitigkeitsreiter und Olympiasieger Hinrich Romeike (* 1963) lebt in Nübbel.
  • Der Schauspieler und Regisseur Christian Poewe (* 1974) ist in Nübbel zur Schule gegangen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nübbel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Horst Becker: Heftige Verluste und ein Riesenerfolg. Alt Duvenstedt / Nübbel. In: www.shz.de. LANDESZEITUNG, 28. Mai 2013, abgerufen am 6. August 2013.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein