Alexander Koch (Fechter)

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Alexander Koch (* 22. Februar 1969 in Bonn) ist ein ehemaliger deutscher Fechter, der für den OFC Bonn antrat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde 1988 Juniorenweltmeister und Einzel-Fechtweltmeister 1989 in Denver mit dem Florett. Die Mannschaft unterlag im Finale der Mannschaft aus der Sowjetunion und wurde Vizeweltmeister.

Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann Alexander Koch mit der Mannschaft Gold, zusammen mit seinem Bonner Mannschaftskameraden Ulrich Schreck sowie mit den Tauberbischofsheimern Udo Wagner, Ingo Weißenborn und Thorsten Weidner. Im selben Jahr wurde er mit einem Bambi ausgezeichnet.

Außerdem erhielt er für seinem Olympiasieg am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

Mit Uwe Römer statt Ulrich Schreck gewann die Mannschaft auch bei den Fechtweltmeisterschaften 1993 in Essen Gold. Im Einzel gewann Koch seinen zweiten Titel nach 1989, im Finale besiegte er den Ukrainer Serhij Holubyzkyj. Bei den Fechtweltmeisterschaften 1994 unterlagen Weidner, Wagner, Römer und Koch im Finale den Italienern.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta wurde der mittlerweile für ETuF Essen fechtende Alexander Koch mit der Mannschaft Sechster.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Barcelona 1992. Die deutsche Olympiamannschaft, Frankfurt 1992

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landessportbund Niedersachsen e. V. VIBSS: Artikel: Der Bundespräsident und seine Aufgaben im Bereich des Sports: Am 23. Juni 1996 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker in einer gemeinsamen Veranstaltung behinderte und nicht behindert Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 1992 mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus