Giro d’Italia 2016

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Giro d’Italia 2016 Cycling (road) pictogram.svg
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Allgemeines
Ausgabe 99. Giro d’Italia
Rennserie UCI WorldTour 2016 2.UWT
Etappen 21
Datum 6. – 29. Mai 2016
Gesamtlänge 3.463,1 km
Austragungsländer ITA Italien
NED Niederlande
FRA Frankreich
GER Deutschland
Start Apeldoorn
Ziel Turin
Teams 22
Fahrer am Start 198
Fahrer im Ziel 154
Ergebnis
Sieger ITA Vincenzo Nibali (Astana)
Zweiter COL Esteban Chaves (Orica-GreenEDGE)
Dritter ESP Alejandro Valverde (Movistar)
Punktewertung ITA Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
Bergwertung ESP Mikel Nieve (Sky)
Sprintwertung ITA Daniel Oss (BMC Racing)
Nachwuchswertung LUX Bob Jungels (Etixx-Quick Step)
Fuga Pinarello ITA Daniel Oss (BMC Racing)
Teamwertung KAZ Astana
Teamwertung (Punkte) BEL Etixx-Quick Step
2015 2017
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Der 99. Giro d’Italia 2016 fand vom 6. bis zum 29. Mai 2016 statt. Er startete in Apeldoorn in den Niederlanden mit einem Einzelzeitfahren und endete nach 3.383 km in Turin. Es siegte – zum zweiten Mal nach 2013 – der Italiener Vincenzo Nibali.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gingen 198 Fahrer in 22 Mannschaftens zu je neun Fahrern 34 Nationen an den Start Rundfahrt. Mit 53 Fahren stellte Italien die größte Gruppe. Aus Deutschland nahmen acht, aus der Schweiz und Österreich je vier und aus Luxemburg zwei Fahrer teil.

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startberechtigt waren die 18 UCI WorldTeams. Zusätzlich waren vom Veranstalter RCS Sport per Wildcard vier UCI Professional Continental Teams eingeladen.

WorldTeams (18)
  1. FRA AG2R La Mondiale
  2. KAZ Astana
  3. USA BMC Racing
  4. USA Cannondale
  5. RSA Dimension Data
  6. BEL Etixx-Quick Step
  7. FRA FDJ
  8. SUI IAM
  9. ITA Lampre-Merida
  10. BEL Lotto-Soudal
  11. ESP Movistar
  12. AUS Orica-GreenEDGE
  13. GER Giant-Alpecin
  14. RUS Katusha
  15. NED Lotto NL-Jumbo
  16. GBR Sky
  17. RUS Tinkoff
  18. USA Trek-Segafredo
Professional Continental Teams (4)
  1. ITA Bardiani CSF
  2. RUS Gazprom-RusVelo
  3. ITA Nippo-Vini Fantini
  4. ITA Wilier Triestina-Southeast
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Favoriten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aussichtsreichsten Favoriten um den Gesamtsieg waren Vincenzo Nibali (AST), Mikel Landa (SKY), Alejandro Valverde (MOV) und Rafał Majka (TNK).[1] Für die Entscheidungen in den Massensprints wurden vor allem Arnaud Démare (FDJ), Elia Viviani (SKY), André Greipel (LTS), Marcel Kittel (EQS) und Caleb Ewan (OGE) genannt.[2]

Strecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Auftakt des Giros erfolgte im Omnisport Apeldoorn.

Wie schon 2002 und 2010 fand der Grande Partenza in den Niederlanden statt. Der Start des Auftaktzeitfahrens erfolgte innerhalb des Velodroms von Apeldoorn, dem Omnisport Apeldoorn. Die darauf folgenden beiden Flachetappen wurden hauptsächlich in der Provinz Gelderland ausgetragen, wobei auf der zweiten Etappe in Richtung Nijmegen die Strecke knapp 40 Kilometer vor dem Ziel für einige hundert Meter auch durch die deutsche Ortschaft Wyler (NRW) führte.

Am ersten Ruhetag erfolgte der Transfer in den Süden Italiens nach Catanzaro in Kalabrien. Im weiteren Verlauf wurde Italien zunächst in Richtung Norden durchquert. Etappenziel der vierten Etappe war Praia a Mare am Tyrrhenischen Meer, die erste Bergankunft befand sich in Mittelitalien im Ziel der sechsten Etappe in Aremogna (bei Roccaraso) in den Abruzzen auf einer Höhe von 1572 m. Bis dahin hatten die Fahrer im Flachland startend, bereits den Bocca della Selva auf einer Höhe von 1393 m und die anschließende Abfahrt bis auf eine Höhe von etwa 500 m überwunden. Die siebte Etappe war recht flach, wie auch der größte Teil der achten Etappe, wo nur der kurze, aber steile Anstieg von etwa 500 Höhenmeter am Alpe di Poti die Strecke erschwerte. Die neunte Etappe wurde als Einzelzeitfahren über 40,5 km in der Region Chianti ausgetragen.

Palmanova, Startort der ersten Alpen­etappe. Zwei Anstiege der ersten und zwei Anstiege der zweiten Kategorie mussten auf der 13. Etappe bezwungen werden.
Die 15. Etappe wurde als Bergzeitfahren von Kastelruth zur Seiser Alm auf 1.844 m ausgetragen.

Nach dem anschließenden zweiten Ruhetag verlief die Strecke ausgehend von der Toskana in Richtung Nordosten. Die elfte Etappe begann in Modena, am südlichen Rand der Poebene, im Ziel der zwölften Etappe wurde das an der Adriaküste gelegene Bibione erreicht. Am Ende der zweiten Woche stand die Königsetappe, die Etappe 14, mit sechs klassifizierten Anstiegen und dem Ziel in Alta Badia an. Die Strecke führt die Fahren von etwa 400 m Höhe auf über 2000 m Höhe in den Dolomiten, darunter zum Passo Pordoi, zum Passo di Giau, zum Passo di Valparola, bevor kurz vor dem Ziel noch die Mür dl Giat (Katzenmauer), einer Rampe am Ortseingang von Stern, mit einer Steigung von bis zu 19 %, bezwungen werden musste. Am nächsten Tag erfolgte ein knapp elf Kilometer langes Bergzeitfahren zur auf 1844 m Höhe gelegenen Seiser Alm.

In der dritten Woche wurde Oberitalien zunächst in westlicher Richtung durchquert. Nach einer Bergetappe von Brixen über den Mendelpass mit Bergankunft in Andalo folgten zwei Überführungsetappen, bevor in den Westalpen das Finale begann. Während der 19. Etappe wurde im Anstieg zum höchsten Punkt des Giros, dem Colle dell’Agnello (CC), die italienisch-französische Grenze passiert. Mit einer Passhöhe von 2.744 m ist er der dritthöchste Alpenpass. Die Etappe endete nach 162 km mit einem Anstieg der 1. Kategorie in Risoul. Drei Anstiege der ersten Kategorie, darunter der 2.715 m hohe Col de la Bonette und der Col de la Lombarde, der die Grenze zu Italien markiert, sowie der Schlussanstieg nach Vinadio (3. Kategorie) standen auf dem Programm der vorletzten Etappe. Die 21. und letzte Etappe führte von Cuneo nach Turin. Auf einem 7,5 km langen Rundkurs (8 Runden) entlang des Po-Ufers ging der Giro nach insgesamt 3.383 km zu Ende.

Anstiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Profil der Nordrampe des Col de la Bonette.

Insgesamt sind beim Giro d’Italia 38 kategorisierte Anstiege zu bewältigen. Fünf Anstiege der vierten Kategorie, zehn der dritten, zwölf der zweiten, zehn der ersten sowie die Cima Coppi auf dem Colle dell’Agnello.[3]

Anstiege und Pässe der ersten Kategorie und die Cima Coppi
Etappe Pass / Anstieg Höhe Länge Steigung
Ø max
10 Pian del Falco 1.352 m 16,3 km 5,2 % 13 %
13 Matajur 985 m 8,3 km 9,3 % 15 %
Cima Porzus 910 m 8,8 km 8,2 % 16 %
14 Passo Pordoi 2.239 m 9,3 km 6,9 % 9 %
Passo di Giau 2.236 m 9,8 km 9,4 % 14 %
15 Seiser Alm / Alpe di Siusi 1.844 m 9,1 km 8,3 % 11 %
19 Colle dell’Agnello 2.744 m 21,3 km 6,8 % 15 %
Risoul 1.862 m 12,9 km 6,9 % 10 %
20 Col de Vars 2.108 m 18,2 km 6,0 % 13 %
Col de la Bonette 2.715 m 22,2 km 6,7 % 10 %
Col de la Lombarde 2.350 m 19,8 km 7,5 % 12 %

Etappenübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikidata-logo S.svgEtappe Datum Etappenorte type Länge (km) Etappen­sieger Gesamt­führender
1. Etappe  6. Mai ApeldoornApeldoorn
Einzelzeitfahren
9,8 NED Tom Dumoulin NED Tom Dumoulin
2. Etappe  7. Mai ArnhemNijmegen
Flachetappe
190 GER Marcel Kittel NED Tom Dumoulin
3. Etappe  8. Mai NijmegenArnhem
Flachetappe
190 GER Marcel Kittel GER Marcel Kittel
9. Mai Ruhetag
Ruhetag
4. Etappe  10. Mai CatanzaroPraia a Mare
Mittelschwere Etappe
200 ITA Diego Ulissi NED Tom Dumoulin
5. Etappe  11. Mai Praia a MareBenevento
Hügelige Etappe
233 GER André Greipel NED Tom Dumoulin
6. Etappe  12. Mai PonteRoccaraso
Mittelschwere Etappe
157 BEL Tim Wellens NED Tom Dumoulin
7. Etappe  13. Mai SulmonaFoligno
Flachetappe
211 GER André Greipel NED Tom Dumoulin
8. Etappe  14. Mai FolignoArezzo
Mittelschwere Etappe
186 ITA Gianluca Brambilla ITA Gianluca Brambilla
9. Etappe  15. Mai Radda in ChiantiGreve in Chianti
Einzelzeitfahren
40,5 SLO Primož Roglič ITA Gianluca Brambilla
16. Mai Ruhetag
Ruhetag
10. Etappe  17. Mai Campi BisenzioSestola
Mittelschwere Etappe
219 ITA Giulio Ciccone LUX Bob Jungels
11. Etappe  18. Mai ModenaAsolo
Hügelige Etappe
227 ITA Diego Ulissi LUX Bob Jungels
12. Etappe  19. Mai Noale – Bibione
Flachetappe
182 GER André Greipel LUX Bob Jungels
13. Etappe  20. Mai PalmanovaCividale del Friuli
Mittelschwere Etappe
170 ESP Mikel Nieve CRC Andrey Amador
14. Etappe  21. Mai Farra d’AlpagoCorvara
Hochgebirgsetappe
210 COL Esteban Chaves NED Steven Kruijswijk
15. Etappe  22. Mai KastelruthSeiser Alm
Bergzeitfahren
10,8 RUS Alexander Foliforow NED Steven Kruijswijk
23. Mai Ruhetag
Ruhetag
16. Etappe  24. Mai BrixenAndalo
Hochgebirgsetappe
132 ESP Alejandro Valverde NED Steven Kruijswijk
17. Etappe  25. Mai MolvenoCassano d’Adda
Flachetappe
196 GER Roger Kluge NED Steven Kruijswijk
18. Etappe  26. Mai MuggiòPinerolo
Mittelschwere Etappe
244 ITA Matteo Trentin NED Steven Kruijswijk
19. Etappe  27. Mai PineroloRisoul
Hochgebirgsetappe
162 ITA Vincenzo Nibali COL Esteban Chaves
20. Etappe  28. Mai GuillestreVinadio
Hochgebirgsetappe
134 EST Rein Taaramäe ITA Vincenzo Nibali
21. Etappe  29. Mai CuneoTurin
Flachetappe
163 GER Nikias Arndt ITA Vincenzo Nibali

Rennverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischenstand nach der 9. Etappe
1. ItalienItalien Gianluca Brambilla EQS 34h 33' 04"
2. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels EQS + 1"
3. Costa RicaCosta Rica Andrey Amador MOV + 32"
4. NiederlandeNiederlande Steven Kruijswijk TLJ + 51"
5. ItalienItalien Vincenzo Nibali AST + 53"
6. SpanienSpanien Alejandro Valverde MOV + 55"
7. NiederlandeNiederlande Tom Dumoulin TGA + 58"
8. SpanienSpanien Mikel Landa SKY + 1' 18"
9. PolenPolen Rafał Majka TNK + 1' 45"
10. DanemarkDänemark Jakob Fuglsang AST + 1' 51"
1. DeutschlandDeutschland André Greipel LTS 119 P.
2. FrankreichFrankreich Arnaud Demare FDJ 91 P.
3. NiederlandeNiederlande Maarten Tjallingii TLJ 82 P.
1. BelgienBelgien Tim Wellens LTS 21 P.
2. ItalienItalien Damiano Cunego NIP 20 P.
3. ItalienItalien Gianluca Brambilla EQS 16 P.
1. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels EQS 34h 33' 05"
2. SpanienSpanien Carlos Verona EQS + 4' 47"
3. ItalienItalien Davide Formolo CPT + 5' 21"
1. Etixx-Quick Step 103h 41' 02"
2. Movistar Team + 2' 49"
3. Astana Pro Team + 4' 13"
1. Etixx-Quick Step 261 P.
2. Movistar Team 230 P.
3. Astana Pro Team 181 P.
Zwischenstand nach der 15. Etappe
1. NiederlandeNiederlande Steven Kruijswijk TLJ 60h 41' 22"
2. KolumbienKolumbien Esteban Chaves OGE + 2' 12"
3. ItalienItalien Vincenzo Nibali AST + 2' 51"
4. SpanienSpanien Alejandro Valverde MOV + 3' 29"
5. PolenPolen Rafał Majka TNK + 4' 38"
6. RusslandRussland Ilnur Zakarin KAT + 4' 40"
7. Costa RicaCosta Rica Andrey Amador MOV + 5' 27"
8. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels EQS + 7' 14"
9. WeissrusslandWeißrussland Kanstanzin Siuzou DDD + 7' 37"
10. DanemarkDänemark Jakob Fuglsang AST + 7' 55"
1. ItalienItalien Giacomo Nizzolo TFS 138 P.
2. ItalienItalien Diego Ulissi LAM 112 P.
3. ItalienItalien Sacha Modolo LAM 84 P.
1. ItalienItalien Damiano Cunego NIP 134 P.
2. OsterreichÖsterreich Stefan Denifl IAM 72 P.
3. KolumbienKolumbien Darwin Atapuma BMC 69 P.
1. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels EQS 60h 48' 36"
2. KolumbienKolumbien Sebastián Henao SKY + 11' 34"
3. ItalienItalien Davide Formolo CPT + 29' 20"
1. Astana Pro Team 182h 23' 30"
2. Movistar Team + 4' 40"
3. Cannondale Pro Cycling Team + 19' 05"
1. Team Lotto NL-Jumbo 346 P.
2. Etixx-Quick Step 320 P.
3. Lotto Soudal 251 P.
Maglia Rosa Maglia Bianca
Maglia Rossa Winning Team
Maglia Azzurra Super Team

Endergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vincenzo Nibali erzielte mit dem Gesamtsieg seinen vierten Karriereerfolg bei einer der Grand Tours. Er blieb zunächst hinter den Erwartungen der Öffentlichkeit zurück, verbesserte sich aber in der dritten Rennwoche. Nach einem Sturz des bis dahin Gesamtführenden Steven Kruijswijk (Niederlande) auf einer Abfahrt gewann Nibali die Bergankunft der 19. Etappe nach Risoul. Am nächsten Tag griff er den neuen Träger des Maglia Rosa, den Kolumbianier Esteban Chaves am vorletzten Berg an und übernahm hierdurch die Gesamtführung.[4] Chaves wurde daraufhin Zweiter der Gesamtwertung vor dem Spanier Alejandro Valverde.

Mit sieben Etappensiege durch André Greipel (3) Marcel Kittel (2), Roger Kluge und Nikias Arndt wurde Deutschland die Nation mit den meisten Tageserfolgen.

Die Punktewertung (Maglia Rossa) gewann der Italiener Giacomo Nizzolo, die Bergwertung (Maglia Azzurra) der Spanier Mikel Nieve und die Nachwuchswertung (Maglia Bianca) der Luxemburger Bob Jungels. Die Mannschaftswertung nach Zeit Winning Team gewann das kasachische Astana Pro Team.

Weitere Wertungen gewannen Michele Scarponi (Cima Coppi), Daniel Oss (die Zwischensprintwertung Traguardo Volante und die Ausreißerwertung), Matteo Trentin (Kampfpreis), Etixx-Quick Step (Mannschaftswertung nach Punkten Super Team) und das Team Lotto NL-Jumbo (Fairplay).

Wertungstrikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jersey pink.svg Gesamtwertung
1. ItalienItalien Vincenzo Nibali Astana Pro Team 86h 32' 49"
2. KolumbienKolumbien Esteban Chaves Orica GreenEdge + 52"
3. SpanienSpanien Alejandro Valverde Movistar Team + 1' 17"
4. NiederlandeNiederlande Steven Kruijswijk Team Lotto NL-Jumbo + 1' 50"
5. PolenPolen Rafał Majka Tinkoff + 4' 37"
6. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels Etixx-Quick Step + 8' 31"
7. KolumbienKolumbien Rigoberto Uran Cannondale Pro Cycling Team + 11' 47"
8. Costa RicaCosta Rica Andrey Amador Movistar Team + 13' 21"
9. KolumbienKolumbien Darwin Atapuma BMC Racing Team + 14' 09"
10. WeissrusslandWeißrussland Kanstanzin Siuzou Team Dimension Data + 16' 20"
Jersey red.svg Punktewertung
1. ItalienItalien Giacomo Nizzolo Trek-Segafredo 209 P.
2. ItalienItalien Matteo Trentin Etixx-Quick Step 184 P.
3. ItalienItalien Sacha Modolo Lampre-Merida 163 P.
Jersey blue.svg Bergwertung
1. SpanienSpanien Mikel Nieve Team Sky 152 P.
2. ItalienItalien Damiano Cunego Movistar Team 134 P.
3. KolumbienKolumbien Darwin Atapuma BMC Racing Team 118 P.
Jersey white.svg Nachwuchswertung
1. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels Etixx-Quick Step 86h 41' 20"
2. KolumbienKolumbien Sebastián Henao Team Sky + 29' 38"
3. ItalienItalien Valerio Conti Lampre-Merida + 1h 10' 07"

Mannschaftswertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winning Team
1. KasachstanKasachstan Astana Pro Team 260h 2' 35"
2. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cannondale Pro Cycling Team + 6' 57"
3. SpanienSpanien Movistar Team + 21' 00"
SuperTeam
1. BelgienBelgien Etixx-Quick Step 506 P.
2. NiederlandeNiederlande Team Lotto NL-Jumbo 397 P.
3. ItalienItalien Lampre-Merida 361 P.

Wertungen und Prämien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reglement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Führende der Gesamtwertung trägt das Maglia Rosa. Die Gesamtwertung ergibt sich wie stets bei internationalen Etappenrennen aus der Addition der gefahrenen Zeiten. Zusätzlich gibt es bei den Etappen - außer den Zeitfahretappen 10, 6 und 4 und bei den Zwischensprints 3, 2 und 1 Sekunden Zeitbonifikation. Für die Fahrer, die nach dem 1. Januar 1991 geboren wurden wird auf dieser Basis die Nachwuchswertung vergeben, deren Führender mit dem Maglia Bianca ausgezeichnet wird.[5]

Der Führende der Punktewertung trägt das Maglia Rossa. Für diese Wertung werden bei flachen Etappen zwischen 50 und 1 Punkt für die ersten 15, bei mittelschweren Etappen zwischen 25 und 1 Punkt für die ersten 10 sowie bei Bergetappen und Zeitfahren zwischen 15 und 1 Punkt für die ersten 10 Fahrer vergeben. Bei Zwischensprints werden auf Flachetappen zwischen 20 und 1 Punkt für die ersten 8, bei mittelschweren Etappen zwischen 10 und 1 Punkt für die ersten 5 und bei Bergetappen zwischen 8 und 1 Punkt für die ersten 3 Fahrer vergeben.[5]

Der Führende in der Bergwertung trägt das Maglia Azzurra. Punkte werden vergeben auf der Cima Coppi zwischen 45 und 1 Punkt für die ersten 9, auf Bergen der 1. Kategorie zwischen 35 und 1 Punkt für die ersten 8, auf Bergen der zweiten Kategorie zwischen 15 und 1 für die ersten 6, bei Anstiegen der dritten Kategorie zwischen 7 und 1 Punkt für die ersten 4 und bei Anstiegen der vierten Kategorie zwischen 3 und 1 Punkten für die ersten 3 Fahrer.[5]

Außerdem gibt es zwei Mannschaftswertungen. Die Wertung Winning Team ist eine Wertung, die sich aus der Addition der Tageszeiten der jeweils drei besten Fahrer des Teams ergibt. Die Wertung Super Team ergibt sich aus Punkten, die für vordere Platzierungen der Fahrer eines Teams bei den Etappen vergeben werden.

Daneben gibt es noch folgende Sonderpreise[6]:

  • Zwischensprintwertung: Auf jeder Etappe (außer Zeitfahren) erhalten die ersten fünf Fahrer bei den Zwischensprints 10, 6, 3, 2, und einen Punkt.
  • Ausreißer-Wertung: Sieger wird der Fahrer, der im gesamten Rennen am längsten in Ausreißergruppen (in einer Gruppe von maximal zehn Fahrern) aktiv war.
  • Kämpferischster Fahrer: Bei Zielankünften, den Zwischensprints und jeder Bergwertung werden Zähler für dieses Klassement vergeben. Die Anzahl der Zähler entspricht dabei aber nicht den ansonsten dort vergebenen Punkten.
  • Fair Play-Wertung: Grundlage für diese Wertung ist ein Punktesystem, bei dem es gilt, möglichst wenig Zähler zu sammeln. Beispielsweise wird eine Geldbuße in einen Strafpunkt je 10 Schweizer Franken umgerechnet, Zeitstrafen bringen zwei Punkte je Sekunde.

Wertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die Führenden der jeweiligen Wertung nach Abschluss der Etappe an.

Etappe Jersey pink.svg
Gesamt­wertung
Jersey red.svg
Punkte­wertung
Jersey blue.svg
Bergw­ertung
Jersey white.svg
Nach­wuchs­wertung
Mannschafts­wertungen
Winning Team Super Team
1. NiederlandeNiederlande Tom Dumoulin
(TGA)
NiederlandeNiederlande Tom Dumoulin(1) (TGA) nicht vergeben SchwedenSchweden Tobias Ludvigsson
(TGA)
Team Giant-Alpecin Team Giant-Alpecin
2. DeutschlandDeutschland Marcel Kittel(2)
(EQS)
SpanienSpanien Omar Fraile (DDD)
3. DeutschlandDeutschland Marcel Kittel (EQS) NiederlandeNiederlande Maarten Tjallingii (TLJ) Etixx-Quick Step
4. NiederlandeNiederlande Tom Dumoulin
(TGA)
ItalienItalien Damiano Cunego
(NIP)
LuxemburgLuxemburg Bob Jungels(3)
(EQS)
Astana Pro Team
5.
6.
7. DeutschlandDeutschland André Greipel(4)
(LTS)
BelgienBelgien Tim Wellens
(LTS)
Lotto Soudal
8. ItalienItalien Gianluca Brambilla
(EQS)
Etixx-Quick Step Etixx-Quick Step
9.
10. LuxemburgLuxemburg Bob Jungels
(EQS)
ItalienItalien Damiano Cunego
(NIP)
Movistar Team
11.
12.
13. Costa RicaCosta Rica Andrey Amador (MOV) ItalienItalien Giacomo Nizzolo
(TFS)
14. NiederlandeNiederlande Steven Kruijswijk
(TLJ)
Astana Pro Team
15. Team Lotto NL-Jumbo
16.
17.
18. Etixx-Quick Step
19. KolumbienKolumbien Esteban Chaves (OGE)
20. ItalienItalien Vincenzo Nibali
(AST)
SpanienSpanien Mikel Nieve
(SKY)
21.
Sieger ItalienItalien Vincenzo Nibali (AST) ItalienItalien Giacomo Nizzolo (TFS) SpanienSpanien Mikel Nieve (SKY) LuxemburgLuxemburg Bob Jungels (EQS) Astana Pro Team Etixx-Quick Step
(1) Während der zweiten Etappe trug Primož Roglič (TLJ) stellvertretend das Rote Trikot der Punktewertung.
(2) Während der vierten Etappe trug Elia Viviani (SKY) stellvertretend das Rote Trikot der Punktewertung.
(3) Während der elften, zwölften und 13. Etappe trug Davide Formolo (CPT) stellvertretend das Weiße Trikot der Nachwuchswertung.
(4) Während der 13. Etappe trug Giacomo Nizzolo (TFS) das Rote Trikot der Punktewertung, da André Greipel nicht an den Start ging.

Prämien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt wurden 1.366.510 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Davon erhielt der Sieger 115.668 Euro, der Zweite 58.412 Euro und der Dritte 28.801 Euro. Ein Etappensieg brachte 11.010 Euro ein, ein Tag im Maglia Rosa 1000 Euro. In den Mannschaftswertungen erhielten die jeweiligen Sieger je 5000 Euro.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Giro d’Italia 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Favoriten auf den Giro-Sieg – Fünf Sterne für Nibali und Landa. radsport-news.com, 4. Mai 2016, abgerufen am 6. Mai 2016.
  2. Stephen Farrand: Giro d'Italia: A guide to the top 10 sprinters. cyclingnews.com, 3. Mai 2016, abgerufen am 6. Mai 2016.
  3. Giro d'Italia Fight for Pink – Il Garibaldi. La Gazzetta dello Sport, RCS Sport, S. 18, abgerufen am 9. Mai 2016.
  4. Nibali mit Aufholjagd im Hochgebirge zum Giro-Triumph. radsportnews.com, 29. Mai 2016, abgerufen am 29. Mai 2016.
  5. a b c Le maglie di classifica e gli abbuoni. In: Bicisport: La Guida del Giro 2016. S. 11.
  6. a b Reglement und Prämien–Giro 2016: Wertungen, Preisgelder, Trikots, Berge, Sprints. radsport-news.com, 17. Mai 2016, abgerufen am 17. Mai 2016.