Neo Magazin Royale

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Seriendaten
Originaltitel NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann
NEO MAGAZIN ROYALE Logo.svg
Produktionsland Deutschland
Jahr(e) seit 2013
Produktions-
unternehmen
Bildundtonfabrik (btf GmbH)
Länge ca. 30–44[1] Minuten
Episoden Neo Magazin Royale:
87+ in 3 Staffeln[2]
Neo Magazin:
28 in 3 Staffeln (Liste)
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich (wenn im Programm)
Genre Late-Night-Show, Comedy
Titelmusik Neo Magazin Royale (seit S03):
Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld — Neo Magazin Royale – Theme
Neo Magazin Royale (S01–S02):
Dendemann & Die Freie Radikale — Neo Magazin Royale Main Theme
Neo Magazin:
Witold Lutosławski, Konstantin Gropper: Konzert für Orchester, 1. Satz (Bearbeitung)
Musik Neo Magazin Royale (S03):
Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld
Neo Magazin Royale (S01–S02):
Dendemann & Die Freie Radikale (Band)
Moderation Jan Böhmermann
Erstausstrahlung Neo Magazin Royale:
5. Februar 2015 auf ZDFneo
Neo Magazin:
31. Oktober 2013 auf ZDFneo
Fernsehstudio „Studio König“ des Neo Magazin Royale (ehemaliges Teppichgeschäft)

Das Neo Magazin Royale (Eigenschreibweisen: NEO MAGAZIN ROYALE bzw. NEO MAGAZIN Royale) ist eine von Jan Böhmermann moderierte satirische Late-Night-Show, die in Köln produziert und seit dem 31. Oktober 2013 wöchentlich auf ZDFneo ausgestrahlt sowie in der ZDFmediathek bereits vorab zum Abruf bereitgestellt wird. Den Namenszusatz Royale trägt die Sendung seit dem 5. Februar 2015. Außerdem wird die Show seitdem in einem größeren Studio produziert und Böhmermann wird von einer Liveband unterstützt. Des Weiteren wiederholt das ZDF seit der Umbenennung die aktuelle Folge in der Freitagnacht.[3]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sendung beginnt zumeist mit einem oft kritischen Kommentar von Sprecher und Schauspieler William Cohn zu aktuellen Ereignissen des Fernsehens oder der vorhergehenden Sendung(en) im Stile von Sendungsansagern. Manchmal (zumeist nach einer Produktionspause) wird stattdessen ein Einspielfilm gezeigt. Nach dem Intro kommentiert Böhmermann satirisch aktuelle Ereignisse (Stand-Up). Es folgen zumeist scherzhafte Einspielfilme, Studio-Aktionen oder im Studio vorgeführte Lieder (siehe Rubriken und Inhalte). Zum Ende der Sendung gibt es ein kurzes Interview mit dem Gast (seltener den Gästen), welcher mithilfe eines kurzen Einspielers vorgestellt wird. Nach dem Abspann kommentiert zumeist wieder Cohn die Sendung ebenfalls kritisch bis abwertend. Seitdem die Sendung mit Dendemann & Die Freie Radikale eine eigene Live-Band besitzt, spielt diese die Titelmelodie, die zumeist bis zum Auftreten Böhmermanns verlängert wird. Außerdem werden oft die Themen des Stand-Ups oder der Lieder aufgegriffen und gespielt, während Böhmermann seine Position im Studio wechselt. Seit Oktober 2015 ist die Sendung 40 anstatt 30 Minuten lang. Seit der zweiten Staffel wurde die Sendung um weitere 5 Minuten auf 45 Minuten verlängert.[4]

Ursprung des Neo Magazins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sendungstitel als auch einzelne stilistische Merkmale lehnen sich an das bis 1988 von Gerhard Löwenthal moderierte ZDF-Magazin an. Laut Böhmermann lautete dessen Haltung: „Wir sind das Fernsehen. Was wir sagen, ist richtig!“[5] und wird von ihm ebenfalls an den Tag gelegt.

So wurde die Titelmelodie des ZDF-Magazins, Witold Lutosławskis 1. Satz des Konzertes für Orchester, leicht verändert übernommen und bis zur Winterpause 2014 verwendet. Auch war das Erscheinungsbild teilweise an jenes Magazin angelehnt, wurde im Laufe der Zeit jedoch immer weiter modifiziert und erinnert seit dem Reboot als Neo Magazin Royale und dem Studiowechsel kaum noch an das ZDF-Magazin. Das Intro-Theme wurde grundlegend geändert und setzt sich aus Samples (u. a. Fatboy Slim, The Rockafeller Skank) zusammen, das Lutosławski-Motiv wird am Ende des Vorspanns nur noch kurz angespielt.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cast Folgen Beschreibung der Rolle/Bemerkungen
Jan Böhmermann 1− (Neo Magazin) Anchorman
William Cohn 1− (Neo Magazin) Sidekick (bis Folge 34), Darsteller und Sprecher der Einspieler und des Vorspanns
Mola Adebisi 4–7 (Neo Magazin) Notar für das Neo Magazin Stupid Phone
Florentin Will 6− (Neo Magazin) Ensemble-Mitglied, verschiedene Rollen u. a. Beefträger und „Florentin Ulfkotte“
Jasin Challah 16− (Neo Magazin) Ensemble-Mitglied, verschiedene Rollen u. a. Captain Obvious
Manni Laudenbach 23− (Neo Magazin) Scherzanwalt Dr. Christian Witz, Neo Magazin Stupid Phone
Dendemann 1−65[6] (Neo Magazin Royale) Bandleader/Rapper
Hans Meiser 5−77 (Neo Magazin Royale) Darsteller des „kleinen Mannes“
Lorenz Feilke[7] 8− (Neo Magazin Royale) „Photoshop Phillip“
Larissa Rieß 17− (Neo Magazin Royale) Ensemble-Mitglied
Ralf Kabelka 35− (Neo Magazin Royale) Sidekick
Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld 48, 65– (Neo Magazin Royale) Musik

Rubriken und Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Das Neo Magazin Royale beinhaltet wiederkehrende Rubriken, die entweder im Studio durch Böhmermann (manchmal unter Einbezug des Ensembles) stattfinden, aus Einspielfilmen oder beidem bestehen. Bei den Rubriken im Studio wird häufig auch das Publikum mit einbezogen. Oft werden diese durch ein eigenes Intro eingeleitet und durch ein Outro beendet. Wiederkehrende Einspieler besitzen in der Regel ebenso ein Intro. Viele wurden mit der Umbenennung zum Neo Magazin Royale leicht überarbeitet und mit neuen Endbildern versehen, welche den Rubrikennamen zeigen. Daneben existieren verschiedene Formate ohne eigenes Intro, die unregelmäßig wiederkehren.

Wiederkehrende Rubriken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Rubriken sind ein regelmäßiger Bestandteil der Sendung, oft schon seit der ersten Staffel des Neo Magazins.

  • Prism Is a Dancer: Böhmermann macht Zuschauer im Publikum auf ihre Präsenz im Internet aufmerksam, die vorher recherchiert wurde. Zumeist erhält der Teilnehmer nach der Darstellung seiner Präsenz ein passendes Geschenk oder wird in eine thematisch passende Studio-Aktion einbezogen. Der Titel der Rubrik ist eine Verballhornung von Rhythm Is a Dancer von Snap!, verwendet den Refrain auch als Jingle und spielt auf das im Zuge der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013 bekannt gewordene NSA-Programm PRISM an.
    • In der Weihnachtsausgabe 2015 wurde die Rubrik „Chrism Is a Santa“ (etwa: „Christentum ist ein Weihnachtsmann (Santa Claus)“) genannt. Die Weihnachtsausgabe 2014 hieß „Chrism Is a dancer“.
  • Drehscheibe Internet: Böhmermann stellt zuerst das ASCII-Zeichen der Woche vor, danach folgt zumeist ein Top-5-Ranking verschiedener Themen im Internet (z. B. die fünf besten animierten GIF-Bilder oder die fünf beliebtesten WLAN-Namen). Oft wird nach dem ASCII-Zeichen der Woche ein weiteres Ding des Monats vorgestellt wie das Emoji des Monats oder die Funktionstaste des Monats.
  • Trendvulkan Mitte: Die „heißesten“ (jedoch fiktiven) Trends aus Berlin-Mitte werden präsentiert. Außerdem wird jeweils ein männlicher und weiblicher Publikumszuschauer gezeigt, der angeblich den neuesten „Look“ aus Mitte trägt, der von Böhmermann kommentiert wird. Zudem werden (ebenfalls fiktive) Jugendwörter vorgestellt, die sich auf geschichtliche Ereignisse beziehen.
  • Entscheide Dich!: Böhmermann und der Gast oder die Gäste müssen Entweder-oder-Fragen, die aus einem Hut gezogen werden, beantworten. Die Fragen bestehen häufig aus Wortspielen und haben oft Bezug zu aktuellen Ereignissen oder Prominenten.
  • Bastel Brothers: Marcel Magic und Simon Spectacular präsentieren in kurzen Clips einfache Bastelideen. Diese bestehen zumeist aus Alltagsgegenständen und ähneln mit viel Fantasie dem, was sie darstellen sollen. Beispiele sind ein Bobby Car, mit Klebeband am Rücken befestigt, als Transformers-Kostüm oder ein Tampon, an einer Damenbinde festgetackert, als Schmetterling. In einer Sendung werden mehrere Ideen gezeigt, unterbrochen von kurzen Moderationen Böhmermanns.
    • Jede Ausgabe trägt einen speziellen Untertitel (z. B. „Alaaf-Edition“ oder „Zwischen-den-Jahren-Edition“).
    • Marcel Magic und Simon Spectacular (eigentlich Marcel Lenz und Simon Rupieper) sind beide als Szenenbildner bei der Sendung tätig.
    • Es existiert ein eigener Twitter-Account der Bastel-Brothers, in dem zumeist die Clips der Sendung als animiertes Bild getweetet werden.[8]

  • Photoshop Philipp: Photoshop Philipp, ein stereotyper Nerd, erstellt – untermalt von einem von Böhmermann gesungenen Lied – verschiedenste Druckwerke mithilfe der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop. Der Inhalt parodiert reale Werke, zum Beispiel aus Zeitschriften.
    • In Folge -990 (Neo Magazin Royale Folge 2x10) wurden als Eltern „MS-DOS Manfred“ und dessen 286er vorgestellt.
    • In Folge 67 kam „Flash Player Fabian“ vor.
  • Böhmermann und die Jadebuben, Neo Magazin Royale Nerdchor: Jan Böhmermann singt ein Stück eines bekannten Rappers, welches a cappella zusammen mit einem Männerchor vorgetragen wird.
  • Der kleine Mann: Hans Meiser als „kleiner Mann“ im Anspitzer auf Böhmermanns Schreibtisch diskutiert mit diesem über aktuelle Themen. Dabei übernimmt Meiser unreflektiert und bis auf ein Stammtischniveau zugespitzt aktuelle Standpunkte der Medienlandschaft. Während Böhmermann dies mit Fakten zu widerlegen versucht, weicht Meiser nicht von seinen Ansichten ab und reagiert mit Unverständnis auf diese Erwiderungen. Oft ändert Meiser seine Aussagen und Positionen zwischen den Ausstrahlungen. Meiser beendet das Gespräch zumeist mit den Worten „armes Deutschland, armes Deutschland“. Die Produktionsfirma setzte die Zusammenarbeit mit Meiser im Mai 2017 aus, als bekannt wurde, dass dieser für ein Onlineportal, das rechtspopulistische Verschwörungstheorien verbreitet, Spots eingesprochen hat.[9]
  • Der Beef-Träger: Florentin Will als Beef-Träger stellt Böhmermann im Studio die aktuelle Post zu. Hierbei handelt es sich nicht um normale Briefe, sondern um Kommentare, die gegen Böhmermann gerichtet sind (sogenannter Beef). Nach Erklingen eines Samples des Liedes Please Mr. Postman von den Marvelettes folgt ein übertrieben gespielter Dialog zwischen Will und Böhmermann, welcher seine Überraschung ausdrückt. Böhmermanns Frage, ob denn auch Beef für ihn dabei sei, bejaht Will und präsentiert daraufhin den Beef, zumeist ein Brief oder ein anderes Medium, einschließlich dessen Absenders und einer kurzen Inhaltsangabe des Beefs. Böhmermann beantwortet diesen zumeist mit Tinte und Feder.
  • Viral oder Egal: Florentin Will als „Klickmillionär“ lässt die Aufrufzahlen von YouTube-Videos raten. Jan Böhmermann tritt gegen den/die jeweiligen Gast/Gäste an.
  • Alarmstufe Print: Böhmermann stellt vermeintlich aktuelle Entwicklungen in der Zeitschriftenbranche vor. Hierbei dient ein aktuelles Heft einer Zeitschrift als Vorlage, von dem aus in der Regel fiktive Nachahmer gezeigt und diskutiert werden.

Parodien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einspieler, die sich explizit auf ein oder mehrere reale Vorbilder im Fernsehen oder Internet beziehen.

  • Williams Internetecke: William Cohn stellt in dieser Rubrik das Internet im Stile der 1990er-Jahre vor. Hierbei geht er auf Internet-Phänomene ein – etwa die Nyan Cat oder das Star Wars Kid –, indem er diese selbst nachspielt. Von einem Video der Nyan-Cat-Parodie existiert eine 10-Stunden-Version, welche allerdings nur 9 Stunden und 21 Minuten lang ist.[10]
  • Wahre Fakten mit Florentin Ulfkotte: Florentin Will klärt im Stil der Mysterysendung X-Factor: Das Unfassbare den Zuschauer über angeblich wahre Fakten und deren Zusammenhänge auf, die auf Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten beruhen. Die meisten „wahren Fakten“ sind hierbei von kleinsten Indizien abgeleitet. Die Beweisketten enden so immer mit Michelle Obama. Will spricht Englisch und synchronisiert sich in einem Voice-over selbst ins Deutsche.
  • Das digitale Quartett: Vier ältere, großbürgerlich gekleidete Schauspieler spielen in einem antiken Schlosszimmer sitzend echte Diskussionen aus dem Internet (wie z. B. YouTube-Kommentare) nach. Dabei wird im Voraus darauf hingewiesen, dass die Texte sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch unverändert seien.
  • heute−: William Cohn parodiert die heute+-Sendung im Stil der 1980er Jahre. Das Zielpublikum von heute− seien Zuschauer über 40 Jahre.
  • Eier aus Stahl: Böhmermann kommentiert sachlich, aber mit ironisch-sarkastischen Unterton das Wirken einer Person mit Bezug auf ein aktuelles Thema, wie etwa Campino und das Band-Aid-Projekt oder Tom Beck und sein Wirken auf YouTube. Hierbei wird rechts neben Böhmermann eine Stahlwand mit verschiedenen Darstellungen eingeblendet. Diese Darstellungen zeigen thematisch passende Bilder der genannten Personen oder Fakten, die Böhmermanns Kommentar ergänzen oder bewusst widersprechen. Oft existiert eine Ton-Bild-Schere zwischen den Darstellungen und Böhmermanns Redebeiträgen, welche zumeist auf die eigentliche Meinung Böhmermanns oder die öffentliche Wahrnehmung zum jeweiligen Thema abzielen. The Colbert Report mit seinem Segment „The Word“ diente hier als Vorbild[11].
    • Nach der Ausgabe über das Band-Aid-Projekt wurden die Kommentare dazu zu einem Diss-Track im Rahmen der Rubrik Neo Wagazin verarbeitet.
    • Seit Staffel 2 des Neo Magazin Royale existieren fast identische Rubriken mit den Namen „Neo Magazin Royale – Universalwörterbuch, Deutsch – German, German – Deutsch“, „Die Neo Magazin Royale Tele-Lupe“ und „Bewusst verletzend“. Hierbei unterscheidet sich nur das Intro sowie das Aussehen der eingeblendeten „Wand“, jedoch mit Fokus auf andere Themen wie die deutsche Sprache oder das Fernsehen im Allgemeinen.
  • Die Fernsehnothilfe: Nach dem Motto „Wir haben die Ideen, die haben die Quote“ wird versucht, durch das Team des Neo Magazin Royale produzierte oder veränderte Videos in andere Sendungen einzuschleusen, sodass diese die wahre Quelle nicht erkennt. Nach Ausstrahlung der Sendung wird diese Rubrik ausgestrahlt und das (teils fiktive) Making-of des Videos gezeigt und das Neo Magazin gibt sich als Urheber aus. So wurde bei TV total eine angebliche chinesische Kopie von dessen Sendung, insbesondere der Rubrik „Blamieren oder Kassieren“ (Sendung 17) eingeschleust, welche jedoch komplett durch das Neo Magazin produziert wurde. Diese Rubrik wurde bislang häufig von anderen Medien rezipiert. Siehe dazu #Varoufake und #Verafake.
  • @therealfuehrer: Parodie verschiedener YouTuber und deren Formate sowie der Person Adolf Hitlers durch Böhmermann. Böhmermann als stereotyper Hitler, genannt Adi, präsentiert im Stil des parodierten YouTubers oder der parodierten YouTuber mit dem Vokabular und der Weltanschauung des Dritten Reiches verschiedene Produkte oder Orte, die ebenfalls Parodien sind. Hitler wird dabei als stereotyper YouTuber inszeniert, welches sich durch viele erfüllte Klischees (IKEA-Regal gefüllt mit verschiedenen Produkten, Longboard) zeigt.
    • Es existiert ein eigener Twitter-Account mit den Namen therealfuehrer, welcher ebenfalls vom Neo Magazin Royale betrieben wird.[8]
  • William will’s wissen: William Cohn möchte die Fernsehwelt fernab des Neo Magazin Royale erkunden und ist dazu Gast in verschiedenen ZDF-Sendungen (z. B. im aktuellen sportstudio, dem heute-journal und dem Morgenmagazin). Dann übernimmt Cohn auch kurze Sprechparts in der Sendung.
  • Böhmi brutzelt: Böhmermann kocht gemeinsam mit dem Gast der Sendung im Stile klassischer Kochsendungen. Dabei sind die Titelmusik und das Rubriken-Logo der einstigen ZDF-Reihe Lanz kocht! entnommen.
  • Rieß mal Neo: Larissa Rieß führt ein Exklusivinterview mit Parodien aktueller Politiker.

Zusatzrubriken (nur im Internet verfügbar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Rubriken können nur in der ZDFmediathek und auf YouTube aufgerufen werden (genannt „webexclusive“) und sind kein Bestandteil der eigentlichen Sendung.

  • Die große Kommentare-Kommentier-Show: Böhmermann liest oft hasserfüllte Kommentare aus verschiedenen Quellen über die Sendung oder seine Person vor und gibt ein kurzes Statement dazu ab. Er befindet sich hierbei in einer Wohnzimmerkulisse im Stil der 1950er- bis 1970er-Jahre. Diese Rubrik ist stark an entsprechende YouTube-Formate angelehnt und ist jeweils dienstags nach der Sendung verfügbar.
    • Diese Rubrik besaß bis zum 19. Februar 2014 kein eigenes Intro und wurde im Studio zusammen mit dem Gast aufgenommen und am Folgetag der Sendung online gestellt. Ab dem 20. Februar 2015 (Episode 28) wurde die Rubrik komplett zur jetzigen Form umgestaltet.
    • Seit Staffel 2 des Neo Magazin Royale wurde diese Rubrik durch Das Urteil ersetzt.
  • FAQjan: Zuschauer stellen unter dem gleichnamigen Hashtag Fragen an Böhmermann, welcher diese in irgendeiner Form beantwortet (siehe FAQ). Diese Rubrik erscheint unregelmäßig.
  • Das Urteil: Böhmermann liest Kommentare zur Sendung vor und fällt am Schluss ein Urteil über die Sendung unter Einbeziehung sämtlicher Bestandteile.
  • Das Orakel von Selfie: Böhmermann schließt von einem eingesendeten Selfie aus auf Eigenschaften und Charakter der abgebildeten Person.

Running Gags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In den Kommentaren Cohns zu Beginn und zu Ende der Sendung wird oft von dem Konsum der Sendung abgeraten und auf vermeintlich bessere Sendungen verwiesen oder die Sendung pauschal kritisiert. Diese Einspieler sind ab Staffel 2 kein Bestandteil mehr der Sendung.
  • In der Sendung kommen manchmal Produkte des fiktiven Getränkeherstellers Glump vor, zum Beispiel Alkohol- oder Ayran-Cola oder Glump-Mate. Wie bei den meisten von Böhmermann moderierten Sendungen wird Glump als (fiktiver) Sponsor der Sendung ausgegeben.[12]
  • Wird in einer Folge Charlotte Roche erwähnt, die mit Böhmermann früher die Talkshow Roche & Böhmermann moderierte, wird die entsprechende Stelle verpixelt bzw. akustisch zensiert. Häufig werden zudem anstatt Roches Name die Namen anderer Moderatorinnen genannt. Dies geht auf einen Teaser im Vorfeld der ersten Sendung zurück, in dem Böhmermann und Cohn (als Roche) sich vorstellen, woraufhin der angebliche Anwalt von Roche eine Unterlassungserklärung an Böhmermann, Cohn sowie das ZDF versandte, welche die Nutzung der Wörter Roche, Charlotte, Charlotte Roche und viele der in Verbindung mit ihr verwendeten Begriffe untersagte.[13]
  • Im Neo Magazin wurde häufig Technik aus den vergangenen Jahrzehnten wiederkehrend in Szene gesetzt: So stand beispielsweise ein Telefon mit Wählscheibe auf Böhmermanns Moderationstisch, das Computerspiel The Secrets of Markus iLanz auf 46 Disketten wurde als neuste Technik bezeichnet, Beiträge von Florentin Will wurden von Videokassetten abgespielt und William Cohns PowerPoint-Präsentationen auf einem alten Computer im grafischen Stil der 1990er-Jahre präsentiert.
  • In den Vorstellungseinspielern der Gäste werden oft falsche oder nicht komplett richtige Fakten über den Gast mit untergemischt.
  • In einigen Sendungen erscheint ein Superheld mit dem Namen Captain Obvious, welcher offensichtliche (daher der Name obvious – englisch für ‚offensichtlich‘) Fakten oder Feststellungen erklärt und diese damit ins Lächerliche zieht.
  • Jan Böhmermann fordert die Zuschauer zu Beginn jeder Sendung zu Feedback über Facebook und Twitter auf. Bei Letzterem besteht die Besonderheit, dass es kein festes Hashtag für die Sendung gibt, sondern wöchentlich ein neues bekanntgegeben wird. Dieses lässt Uninformierte keinen Zusammenhang mit der Sendung erkennen (z. B. „#knuddelbaer“ oder „#leckmuschel“) und soll laut Böhmermann „die Geheimdienste verwirren“, was auch eine Anspielung auf die 2013 bekannt gewordene Überwachung und Spionage durch Geheimdienste darstellt.
  • Ralf Kabelka liest Spielregeln sehr euphorisch und überbetont vor.

Wetten, dass..?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ZDF kündigte am 11. Oktober 2016 an, dass eine Sonderausgabe des Neo Magazin Royale mit dem Untertitel Wetten, dass..? produziert werde. Die Show wurde als Aufzeichnung aufgeteilt auf zwei Sendetermine am 13. und 20. Oktober 2016 gezeigt. Als Gäste waren das Model Eva Padberg, der Politiker Jens Spahn, der Moderator Ulrich Wickert, der Musiker DJ Bobo und der Rapper Eko Fresh anwesend.[14][15]

Produktion und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Sendezeit betrug bis zum 22. Oktober 2015 rund 30 Minuten und wurde zu diesem Zeitpunkt um 10 Minuten verlängert. Seit dem 4. Februar 2016 wurde die Sendezeit auf rund 44 Minuten verlängert.[16][17]
Ehemaliges Logo des Neo Magazins
  • Der Sprecher der Sendung William Cohn wirkte bereits bei Roche & Böhmermann mit und war ab Folge fünf des Neo Magazin und bis Folge 34 des Neo Magazin Royale zudem der Sidekick Böhmermanns.
  • Erstmals am 21. November 2013 lief zeitgleich auf EinsPlus die ebenfalls von Jan Böhmermann moderierte Lateline. Zum Jahresende 2013 beendete Böhmermann seine Tätigkeit bei der Lateline.
  • Neben dem offiziellen Twitter-Account der Sendung werden weitere Konten betrieben. So haben etwa die Bastel Brothers, das Neo Wagazin, Adi (in Anspielung auf Sami Slimani) und neoleaks (in Anspielung auf WikiLeaks) eigene Twitter-Accounts.[8]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Artikel Neo Magazin Royale#Kontroversen und Jan Böhmermann#Kontroversen überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. TheRandomIP (Diskussion) 18:28, 7. Nov. 2016 (CET)

#Varoufake[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2015 löste die Sendung durch einen satirischen Beitrag eine öffentliche, teils politische Kontroverse aus, als behauptet wurde, ein von Günther Jauch als echt präsentiertes Video, auf dem der damalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Stinkefinger zeigt, sei von Böhmermann manipuliert worden.[18][19]

Das ZDF stellte später klar, dass es sich bei der Sendung um Satire handle.[20][21] Viele Kommentatoren sahen in der Aktion eine geniale Mediensatire.[19] Die Wiener Zeitung Online schrieb, es sei „der wahrscheinlich genialste PR-Coup der TV-Geschichte“ gelungen.[22] Böhmermann sei das Kunststück gelungen, „in einem Aufwaschen den Alibi-Journalismus der TV-Talkshows ebenso lächerlich zu machen wie die empörungsgetriebene Berichterstattung der Online-Medien“.[23] Für diesen satirischen Beitrag wurde in der Kategorie „Innovation“ der Grimme-Preis 2016 verliehen.[24]

Ich hab Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von Böhmermann gesungene satirische Rapsong Ich hab Polizei, dessen Musikvideo in der Ausgabe am 26. November 2015 unter dem Künstlernamen POL1Z1STENS0HN veröffentlicht wurde, fand in den Medien ein breites Echo und wurde kontrovers diskutiert. Das Lied stand in der ersten Woche auf Platz sechs des Download-Rankings von GfK Entertainment.[25] In den deutschen Single-Charts stieg es am 4. Dezember auf Platz 10 ein.[26]

Erdoğan-Gedicht Schmähkritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Böhmermann-Affäre

Die Sendung vom 31. März 2016 wurde nur wenige Stunden nach Veröffentlichung in der Mediathek wieder entfernt. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass das von Böhmermann vorgetragene Gedicht Schmähkritik auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan nicht den Ansprüchen des ZDF an Satire bzw. Parodie entspreche. Videos des Beitrags, die von Dritten auf der Internetplattform YouTube veröffentlicht wurden, wurden ebenfalls seitens des ZDF entfernt.[27][28] Zuvor hatte die Produktionsfirma bildundtonfabrik behauptet, dass die Sendung wegen technischer Probleme nicht abrufbar sei.[29] In der Wiederholung im ZDF in der Nacht vom 1. April 2016 wurde eine um 4:41 Minuten gekürzte Fassung gesendet.[30] Am 2. April 2016 wurde die Sendung in dieser gekürzten Fassung wieder in die Mediathek eingestellt.

Die Reaktionen in Politik und Presse reichten von Kritik an Böhmermanns Gedicht über den Vorwurf der Selbstzensur wegen der Entfernung des Beitrages aus der Mediathek durch das ZDF und Kritik an der gemeinsamen Bewertung durch Angela Merkel und Erdoğan bis zur Anerkennung für ein Spiel Böhmermanns mit Grenzen von Satire. Das Gedicht war Anlass sowohl strafrechtlicher als auch zivilrechtlicher Gerichtsverfahren.

#Verafake[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sendung vom 12. Mai 2016 gab Böhmermann unter dem Hashtag #verafake bekannt, einen Kandidaten in die von Vera Int-Veen moderierte RTL-Sendung Schwiegertochter gesucht eingeschleust zu haben. Bei dem in der Sendung vom 10. April 2016 als 21-Jähriger vorgestellten Kandidaten Robin handelt es sich um den 30-jährigen Schauspieler Simon Steinhorst. Dessen vermeintlicher Vater René wurde von dem 55-jährigen Darsteller Andreas Schneiders verkörpert. Das Team des Neo Magazin Royale (benannt „Team Royaleraff“ in Anlehnung an die RTL-Produktion Team Wallraff – Reporter undercover) hatte eine Wohnung im Ruhrgebiet gemietet und diese passend zum Kandidaten ausgestattet. Bei dem daraufhin gezeigten Bericht, der die Arbeiten der Produktionsfirma mit versteckten Kameras zeigte, wurde unter anderem bekannt, dass die Kandidaten für die 10 bis maximal 30 Drehtage eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 150 Euro bekommen sollten. Im Gegensatz verlange RTL von Werbetreibenden bis zu 90.000 Euro pro Minute in der entsprechenden Sendezeit. Zusätzlich müssten Kandidaten eine eidesstattliche Versicherung abgeben, dass sie sich im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten befinden. Obwohl der vermeintliche Vater angab, jeden Tag acht Flaschen Bier zu trinken, vermerkte die Redakteurin im Fragebogen, dass er nicht täglich Alkohol konsumiere. Den unterschriebenen Vertrag erhielten die vermeintlichen Bewerber erst nach Ausstrahlung der Sendung – rund zwei Monate nach dessen Unterzeichnung – zurück.

Auf Nachfrage des Medienmagazins DWDL.de gab RTL-Sprecher Christian Körner an, dass zunächst die ausgestrahlte Folge geprüft und bei Bedarf Rücksprache mit den Produzenten gehalten werden solle, bevor man die Angelegenheit kommentiere.[31] RTL entfernte daraufhin am 13. Mai 2016 die den eingeschleusten Kandidaten betreffende Sendung aus seiner Mediathek.[32]

Infolge der Enthüllung leitete die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) eine Vorprüfung ein. NLM-Direktor Andreas Fischer kritisierte: „Die Art und Weise, wie die Produktionsfirma Verträge mit den Kandidaten abschließt und sie dabei bedrängt, erinnert stark an Haustürgeschäfte.“ Die NLM habe daher den Vertrag angefordert, den die Produktionsfirma Warner Bros. International Television Production Deutschland mit den Kandidaten der Sendung abschließt.[33]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Dezember 2015[34] veröffentlichte die Bildundtonfabrik den nach eigenen Angaben ersten Teil einer Videospielreihe zur Fernsehsendung mit dem Titel Das Neo Magazin Game Royale – Jäger der verlorenen Glatze. Es wurde von ZDF Enterprises lizenziert und im Rahmen des Staffelfinales der ersten Staffel des Neo Magazin Royale offiziell in der Sendung vorgestellt.[35]

Das zweite Spiel The Secret of Jannis Island folgte ein Jahr später am 15. Dezember 2016 als Browserversion.[36] Ähnlich wie sein Vorgänger ist auch der zweite Teil der Reihe wieder im C64-Stil gehalten. Versionen für Smartphones und alle gängigen Betriebssysteme sollen am 22. Dezember 2016 folgen.

Beide Spiele sind, bzw. sollen für Android, iOS, Microsoft Windows und Mac OS X verfügbar sein und können kostenlos heruntergeladen werden.[37] Die Spieldauer wird mit bis zu drei Stunden angegeben, in der Praxis liegt dieser Wert aber darunter.[38]

Es handelt sich bei den beiden Spielen um ein Point-and-Click-Adventure im Stile eines Retro-Games, welches mit der Maus oder dem Touchscreen gesteuert werden kann.[37] Man steuert darin den Moderator Jan Böhmermann.

Game Royale – Jäger der verlorenen Glatze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jan Böhmermann muss kurz vor Beginn der Sendung das Sendungsbuch zu William Cohn bringen; dieser ist jedoch nicht auffindbar. Böhmermann findet Cohn im Quotenkeller. Dieser hat sich mit Glump-Alkoholcola ins Koma getrunken. Damit er an der Sendung teilnehmen kann, muss der Spieler alle Gegenstände für ein Konterglump finden und dieses zusammenmischen. Dabei trifft man während des Spiels auf einige bekannte Charaktere aus der Sendung, wie den Beefträger, Captain Obvious, die Bastelbrothers oder den POL1Z1STENS0HN. Untermalt wird das Spiel durch viele Anspielungen auf die Sendung und Witze von Böhmermann.

Das Spiel endet mit einem Cliffhanger: Böhmermann wird unmittelbar vor Beginn der Sendung entführt und mit einem Erpresserbrief fordern die Entführer 1 Milliarde Euro vom GEZ-Überschusskonto.

Game Royale – The Secrets of Jannis Island[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweite Teil des Spiels setzt unmittelbar am Ende des ersten Teils an. Böhmermann erwacht ohne jegliche Erinnerung auf einer verlassenen Südseeinsel.

In einer Nebenhandlung steuert man William Cohn, der seinen Freund retten möchte.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grimme-Preis
    • 2014: Preisträger in der Kategorie Unterhaltung[39]
    • 2016: Preisträger in der Kategorie Unterhaltung/Spezial – Innovation für #Varoufake[40]
    • 2017: Preisträger in der Kategorie Unterhaltung – Innovation für #verafake und die Einspielerschleife aus der Sendung vom 6. April 2016[41]
  • Deutscher Comedypreis
    • 2014: Nominierung in der Kategorie Beste Comedyshow[42]
    • 2015: Nominierung in der Kategorie Beste Personality-Show[43]
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Satire-Show
  • Deutscher Fernsehpreis
    • 2016: Preisträger in der Kategorie Beste Unterhaltung Late Night
    • 2017: Preisträger in der Kategorie Beste Unterhaltung Late Night
  • Quotenmeter-Fernsehpreis
    • 2014: Preisträger in der Kategorie Beste Titelmusik
    • 2014: Nominierung in der Kategorie Beste Show mit einer Laufzeit von maximal einer Stunde
    • 2014: Nominierung in der Kategorie Bestes Main-Title/On-Air-Design
    • 2015: Preisträger in der Kategorie Beste Titelmusik
    • 2015: Preisträger in der Kategorie Beste Show mit einer Laufzeit von maximal einer Stunde
    • 2016: Preisträger in der Kategorie Beste Show mit einer Laufzeit von maximal einer Stunde[44]
    • 2016: Preisträger in der Kategorie Bester Moderator für Jan Böhmermann[44]
    • 2017: Preisträger in der Kategorie Beste Show mit einer Laufzeit von maximal einer Stunde
    • 2017: Preisträger in der Kategorie Bester Moderator für Jan Böhmermann
  • Deutscher Computerspielpreis
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Inszenierung für Das Neo Magazin Game Royale – Jäger der verlorenen Glatze[45]
  • Goldene Kamera
  • Deutscher Webvideopreis
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Best Video of the Year für das Musikvideo von Ich hab Polizei
    • 2017: Preisträger in der Kategorie Comedy für das Video Every Second Counts[46]

Aufgrund dieser Sendung wurde Jan Böhmermann von der GQ zum wichtigsten Meinungsmacher Deutschlands gekürt.[47] 2015 belegte das Neo Magazin Royale den zehnten Rang der in Deutschland am meisten im Social Media kommentierten Fernsehsendungen.[48]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Folge 1x08 des Neo Magazin hat eine abweichende Laufzeit von 60 Minuten
  2. + Weihnachtsspecial und Best of
  3. "Neo Magazin" im ZDF – Böhmermann im Hauptprogramm. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Oktober 2014. Abgerufen am 29. Dezember 2014.
  4. ZDFneo gewährt dem „Neo Magazin“ noch mehr Zeit. In: DWDL.de. 15. Dezember 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
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