Schwedische Männer-Handballnationalmannschaft

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Schweden
Verband Svenska Handbollförbundet
Konföderation EHF
Trainer Kristján Andrésson
Meiste Tore Magnus Wislander: 1185
Meiste Spiele Magnus Wislander: 384
Olympische Spiele
Teilnahmen 8 von 13 (Erste: 1972)
Bestes Ergebnis Silber: 1992, 1996, 2000, 2012
Handball-Weltmeisterschaft
Teilnahmen 24 von 26 (Erste: 1938)
Bestes Ergebnis Weltmeister 1954, 1958, 1990, 1999
Handball-Europameisterschaft
Teilnahmen 12 von 13 (Erste: 1994)
Bestes Ergebnis Europameister 1994, 1998, 2000, 2002
(Stand: 28. Januar 2018)

Die schwedische Männer-Handballnationalmannschaft vertritt Schweden bei internationalen Turnieren im Handball.

Mit vier Titeln bei Weltmeisterschaften, der Rekordanzahl von vier Titeln bei Europameisterschaften und vier Silbermedaillen bei Olympischen Spielen zählt die Mannschaft zu den erfolgreichsten der Welt. In der stärksten Zeit zwischen 1988 und 2004, als bei 16 Meisterschaften 13 Medaillen erspielt wurden, trainierte Bengt Johansson das Team.

Viele Spieler der Mannschaft erlangten weltweite Erfolge. Der Rekordnationalspieler Magnus Wislander wurde 1990 zum Welthandballer des Jahres ausgezeichnet, im Jahr 2000 kürte man ihn zusätzlich zum Handballer des Jahrhunderts.

Teilnahme an internationalen Meisterschaften (Hallenhandball)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handball-Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostseepokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Ostseepokal, der auch zweimal (1969 und 1976) in Schweden stattfand, belegte die Mannschaft folgende Plätze:

  • 1970: 2. Platz

Supercup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Supercup in der Bundesrepublik Deutschland kam das Team zu diesen Erfolgen:

  • 1991: 3. Platz
  • 1993: 1. Platz
  • 1995: 3. Platz
  • 1999: 3. Platz
  • 2001: 3. Platz
  • 2003: 3. Platz
  • 2005: 1. Platz
  • 2007: 2. Platz
  • 2009: 3. Platz

Nationalspieler und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Nationalauswahl spielten bisher (Stand: 26. Januar 2015) 188 Spieler. Magnus Wislander ist mit 384 Länderspielen der Rekordnationalspieler Schwedens, gefolgt von Ola Lindgren (376 Spiele), Staffan Olsson (358 Spiele), Per Carlén (329 Einsätze), Tomas Svensson (327 Spiele) und Magnus Andersson (307 Spiele).

Die meisten Tore erzielte Magnus Wislander (1185), gefolgt von Stefan Lövgren (1138), Per Carlén (1032), Erik Hajas (996), Björn Jilsén (957) und Magnus Andersson (922)[1].

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Position Verein
12 Andreas Palicka Torhüter DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
20 Mikael Appelgren Torhüter DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
5 Max Darj Kreisläufer DeutschlandDeutschland Bergischer HC
9 Jerry Tollbring Linksaußen DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
10 Niclas Ekberg Rechtsaußen DeutschlandDeutschland THW Kiel
15 Hampus Wanne Linksaußen DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
17 Simon Jeppsson Rückraum links DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
23 Albin Lagergren Rückraum rechts DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
24 Jim Gottfridsson Rückraum Mitte DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
25 Linus Arnesson Rückraum Mitte DeutschlandDeutschland Bergischer HC
32 Mattias Zachrisson Rechtsaußen DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
35 Andreas Nilsson Kreisläufer UngarnUngarn KC Veszprém
36 Jesper Nielsen Kreisläufer DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
55 Kim Andersson Rückraum rechts SchwedenSchweden Ystads IF HF
60 Kim Ekdahl Du Rietz Rückraum links FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain
65 Lukas Nilsson Rückraum links DeutschlandDeutschland THW Kiel

* Stand: 10. Januar 2019

Ehemalige Nationalspieler (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Trainer der Auswahl fungierten:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.svenskhandboll.se, Stand 26. Januar 2015, abgerufen am 23. Februar 2015 (PDF)