Fons (Ardèche)

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Fons
Fons (Frankreich)
Fons
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Ardèche
Arrondissement Largentière
Kanton Aubenas-2
Gemeindeverband Bassin d’Aubenas
Koordinaten 44° 35′ N, 4° 21′ OKoordinaten: 44° 35′ N, 4° 21′ O
Höhe 232–492 m
Fläche 4,03 km2
Einwohner 321 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 80 Einw./km2
Postleitzahl 07200
INSEE-Code

Fons ist eine französische Gemeinde im Département Ardèche in der Region Auvergne-Rhône-Alpes mit 321 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa fünf Kilometer südwestlich der Kantons-Hauptstadt Aubenas an der südöstlichen Grenze des Regionalen Naturparks Monts d’Ardèche, im sogenannten Piémont Cévenol. Fons liegt am Abbruch zum Tal des Flusses Ardèche. Der westliche Teil des Gemeindegebietes ist überwiegend mit Wald bewachsen, der östliche Teil landwirtschaftlich genutzt und wird hauptsächlich vom Ruisseau de Valgrand entwässert, der zunächst in den Auzon und dieser dann in die Ardèche mündet.

Nachbargemeinden sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Fons leitet sich vom Lateinischen fontana = Quelle, Brunnen ab.[1]

Die Résistance soll – laut den Recherchen des Journalisten Gabriel Domenech aus dem Jahre 1950 – den 42 Meter tiefen Schacht eines Bergwerks in Fons zur Beseitigung der Leichen von 292 Personen benutzt haben, zumeist von angeblichen Kollaborateuren und mehreren deutschen Soldaten, die im Rahmen der Säuberung umgebracht worden sein sollen. Der Schacht ist mit ungelöschtem Kalk und Steinen verfüllt. Bei Ausgrabungsarbeiten durch ein Unternehmen aus Gleysal im Auftrag der deutschen Kriegsgräberfürsorge im Jahre 1959 wurden 34 Skelette ausgegraben. Unklar ist, wie viele Leichen sich noch im Schacht befinden.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fons (Ardèche) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auguste Longnon: Les noms de lieu de la France, S. 605. Paris, 1929.
  2. Spiegel Nr. 23, 1990 (online)