Bundesstraße 100

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Dieser Artikel beschreibt die Bundesstraße 100 in Deutschland. Zur gleichnamigen Straße in Österreich siehe Drautal Straße.

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Bundesstraße 100 in Deutschland
Bundesstraße 100
Karte
Verlauf der B 100
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Halle (51° 30′ N, 11° 59′ O51.5000511.984147)
Straßenende: Kemberg (51° 49′ N, 12° 38′ O51.81809712.637103)
Gesamtlänge: 68 km

Bundesland:

Ausbauzustand: West: vierstreifig
Ost: zweistreifig

Die Bundesstraße 100 (Abkürzung: B 100) beginnt in Halle (Saale) und endet an der B 2 in Eutzsch (südlich von Lutherstadt Wittenberg). Zwischen Halle (Saale) und Brehna Kreuzung A 9 wurde sie bereits in den 1970er Jahren vierspurig ausgebaut, inklusive der Ortsumgehung Hohenthurm. Im Zuge des sechstreifigen Ausbaus der A9 zwischen den Anschlussstellen (12) Bitterfeld-Wolfen und (13) Halle (Saale) von 2003 bis 2005 wurde die vierstreifige Ortsumgehung Brehna gebaut. Des Weiteren ist im aktuellen BVWP ein weiterer vierstreifiger Ausbau zwischen Brehna-Ost und der Einmündung der B184 südwestlich von Bitterfeld vorgesehen.

Im Bereich Brehna - Bitterfeld gefährdete der nahe der Straße gelegene ehemalige Tagebau Freiheit II bei Roitzsch die Standsicherheit der Straße. Sie wurde deshalb in diesem Bereich in den 1980er Jahren auf einer Länge von etwa 2 km um ca. 50 Meter nach Nordwesten (parallel zum alten Verlauf) verschoben.

Im Bereich Mühlbeck - Schlaitz wurde 1954 – 1975 der Tagebau Muldenstein erschlossen. In dieser Zeit wurde die B 100 im Abschnitt zwischen Mühlbeck bis Ortseingang Gossa verlegt. Eine Erweiterung des Tagebaues Goitzsche (heutiger Goitzschesee) machte die Verlegung der Mulde auf einer Strecke von ca. 11 km nötig. Ein Teil des neuen Flusslaufs wurde durch den ausgekohlten Tagebau Muldenstein (nun zum Muldestausee umfunktioniert) gelegt. Diese Erweiterung machte eine weitere Verlegung der Straße zwischen Bitterfeld und Mühlbeck notwendig. Sie verläuft deshalb hier gleichzeitig mit der Bundesstraße 183 nach Pouch. Im Weiteren Verlauf Richtung Wittenberg wurde in etwa 1984 zwischen Gröbern und Gräfenhainichen eine weitere Verlegung der damaligen Fernstraße 100 durch den Aufschluss des Tagebau Gröbern notwendig. Die erste Verlegung wurde bereits etwa 1908 durch den Aufschluss des Tagebau Bergwitz nötig.

Die heutige Bundesstraße 100 wurde in den Jahren 1823 und 1824 als Teil der Preußischen Staatschaussee Nr. 60, die von Berlin über Halle nach Kassel führte, erbaut. Allerdings ist sie durch die diversen Verlegungen durch den Braunkohletagebau und mehrere Ortsumfahrungen nicht mehr mit dem ursprünglichen Verlauf aus dem 19. Jahrhundert identisch. Dadurch ist der einst sehr geradlinige Verlauf der Chaussee außerhalb der Ortschaften oftmals verloren gegangen, aber auf Satellitenbildern teilweise noch erkennbar.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bundesstraße 100 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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