Bundesstraße 299

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Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B
Bundesstraße 299 in Deutschland
Bundesstraße 299
Karte
Verlauf der B 299
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Waldsassen-OT Hundsbach
(50° 2′ N, 12° 20′ O50.03957912.338079)
Straßenende: Altenmarkt a. d. Alz
(48° 0′ N, 12° 32′ O48.0045212.53394)
Gesamtlänge: ca. 330 km

Bundesland:

Ausbauzustand: größtenteils zweispurig
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Die Bundesstraße 299 (Abkürzung: B 299) liegt in Bayern und führt meist in Nord-Süd-Richtung von der nördlichen Oberpfalz bis ins Chiemgau.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühere Strecken und Bezeichnungen[Bearbeiten]

Bei der ursprünglichen Nummerierung 1937 führte die damalige Reichsstraße 299 nicht über den heutigen Streckenverlauf hinaus.

Verlauf[Bearbeiten]

von Hundsbach bis zur A 93[Bearbeiten]

Die B 299 beginnt an der tschechischen Grenze bei Hundsbach in der Oberpfalz. In südöstlicher Richtung verlaufend passiert sie Waldsassen und tangiert Mitterteich, bevor sie auf knapp zwölf Kilometern Länge durch die A 93 ersetzt wird.

zwischen A 93 und A 6[Bearbeiten]

In der Folge führt die B 299 an Reuth, Krummennaab und Erbendorf vorbei, wobei die Ortsumgehung Erbendorf in gemeinsamem Verlauf mit der B 22 erfolgt. Nach dem Abzweig von der B 22 geht es durch den Pressather Forst nach Pressath, wo die B 470 gekreuzt wird, und kurz darauf nach Grafenwöhr, wo die B 299 kilometerlang am gleichnamigen Truppenübungsplatz vorbeiführt. Anschließend werden die Orte Freihung, Gebenbach und Hahnbach tangiert, bevor die Bundesstraße die kreisfreie Stadt Amberg erreicht. An die Ortsumgehung Amberg schließt sich ein vierspuriges Teilstück an, das als Zubringer zur A 6 dient.

zwischen A 6 und A 3[Bearbeiten]

Nach dem Anschluss an die A 6 wird die B 299 wieder zweispurig und führt in südwestlicher Richtung über Ursensollen, Kastl, Lauterhofen und Pilsach unter der A 3 hindurch nach Neumarkt in der Oberpfalz, das westlich von der Ortsumgehung tangiert wird. Ein Teilstück dieser Ortsumgehung ist als Zubringer zur B 299a und A 3 vierspurig ausgebaut.

zwischen A 3 und A 93[Bearbeiten]

Hinter Neumarkt verläuft die B 299 nach Süden am Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang an Sengenthal vorbei und durch Mühlhausen, bis kurz vor Berching auch der Main-Donau-Kanal in einen zur B 299 parallelen Verlauf einschwenkt. Nach der Ortsdurchfahrt von Beilngries im Altmühltal steigt die B 299 stark an und verläuft nun etwa 30 Kilometer in südlicher Richtung über eine flach zur Donau abfallende Ebene. Dabei führt die Straße an Altmannstein vorbei, durchquert Mindelstetten und tangiert Pförring, bis jenseits der Donau Neustadt mit der unübersehbaren Erdölraffinerie erreicht wird.

Von hier aus verläuft die B 299 einige Kilometer gemeinsam mit der B 16 in östlicher Richtung, bevor sie in Richtung Südosten abzweigt. Sie schliesst an die B 301 und die A 93 bei Siegenburg an.

zwischen A 93 und A 92[Bearbeiten]

Anschließend wird die östliche Hallertau durchquert. Die Bundesstraße führt an Pfeffenhausen vorbei, durchquert dann einige Ortschaften auf dem Gemeindegebiet von Weihmichl und Furth (die einzigen verbliebenen Ortsdurchfahrten auf dem vielbefahrerenen Teilstück zwischen Neustadt und Landshut). Nach der Ortsumgehung von Pfettrach erfährt die B 299 bei Altdorf einen knapp drei Kilometer langen Versatz durch die A 92.

zwischen A 92 und A 94[Bearbeiten]

In der Folge wird die kreisfreie Stadt Landshut auf einer vielbefahrenen Straße durchquert, die teils wegen des Verlaufs über die engen Isarbrücken und die Insel Mitterwöhr nur eine Fahrbahn pro Richtung aufweist. Nach Verlassen des Stadtgebietes steigt die B 299 am sog. Kasernenberg (Isarhangleite) in dreispurigem Ausbau stark an und führt in südöstlicher Richtung an Geisenhausen und Vilsbiburg vorbei, bevor sie einige Kilometer gemeinsamen Verlauf mit der B 388 in östlicher Richtung besitzt. Dann zweigt die B 299 wieder ab und führt in südöstlicher Richtung durch Egglkofen und an Neumarkt-St. Veit vorbei zur A 94.

von der A 94 bis nach Altenmarkt a.d. Alz[Bearbeiten]

Nachdem sie auf etwa neun Kilometern Länge durch die A 94 ersetzt wird, überquert sie bei Neuötting den Inn, tangiert Altötting und Unterneukirchen, bevor mit der Ortsdurchfahrt von Garching ein schlechter ausgebautes Teilstück erreicht wird. Weiter verläuft die B 299 im Alztal durch die Orte Tacherting, Trostberg und Altenmarkt, wo sie an der Einmündung in die B 304 endet.

Ersetzungen[Bearbeiten]

Abschnitte wie

wurden durch Autobahnteilstücke ersetzt.

Teilweise verläuft die B 299 auch gemeinsam mit anderen Bundesstraßen.

Verkehrsbelastung und Ausbauplanungen[Bearbeiten]

Während der nördliche Teil der Bundesstraße relativ gering belastet ist, tritt im Abschnitt zwischen Neustadt an der Donau und Altenmarkt an der Alz ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen auf. Dieses Teilstück der B 299 stellt die Verbindungsachse zwischen dem Bayerischen Chemiedreieck und dem Industriegebiet zwischen Neustadt und Ingolstadt her.

Im besonders belasteten Raum Landshut liegt die tägliche Verkehrsbelastung bei bis zu 20.000 Fahrzeugen.

Noch weiter südlich - im Tal der Alz - ist der Ausbauzustand der B 299 durch zahlreiche Ortsdurchfahrten, gefährliche Kreuzungen und Ampeln vergleichsweise schlecht.

Ortsumgehungen[Bearbeiten]

Mit dem Bau der Ortsumgehungen von Geisenhausen in den 1990er-Jahren, Vilsbiburg um die Jahrtausendwende und Neumarkt-Sankt Veit im Jahr 2012 konnten südlich von Landshut die Beeinträchtigungen für die Anwohner bereits deutlich reduziert werden. Durch den Neubau der A 94 sowie der Ortsumgehungen von Neuötting, Altötting und Unterneukirchen konnte auch im Inn-Salzach-Raum die Verkehrssituation bereits entschärft werden.

Nordwestlich von Landshut gelegen wird schon seit längerem eine Ortsumfahrung der Orte Oberneuhausen und Unterneuhausen angestrebt. Eine Bürgerinitiative kämpft für den Bau einer Ortsumfahrung der Orte Weihmichl und Arth.[1]

Für die Orte Garching, Tacherting, Trostberg und Altenmarkt sind bereits Umgehungsstraßen angedacht, wobei letztere in gemeinsamem Verlauf mit der B 304 geführt würde.

Bundesverkehrswegeplan 2015: Bezüglich der B 299 wurden vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr 13 Projekte für den in Aufstellung befindlichen Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Diese sind wiederum in 20 Teilprojekte unterteilt.

  • Projekt 1) B 299, (Ingolstadt) B&nbsp16 (Neustadt/Donau) – Landshut
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Neuhausen
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Weihmichl
  • Projekt 2) B 299, A 92 – Landshut
  • Unterprojekt 1) B 299 A 92 – St. 2045 bei Landshut
  • Projekt 3) B 299, Landshut A 94 (Mühldorf)
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Egglkofen
  • Projekt 4) B 299/304, A 94 (Altötting) – A 8 (Traunstein)
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Garching a.d.Alz
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Tacherting/Trostberg
  • Unterprojekt 3) B 299 OU Altenmarkt (mit Aubergtunnel)
  • Unterprojekt 4) B 299 OU Neuhausen/Matzing
  • Projekt 5) B 299, A 93 (Mitterteich) – BGr. D/CZ
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Waldsassen/Kondrau
  • Projekt 6) B 299, OU Grafenwöhr
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Grafenwöhr
  • Projekt 7) B 299, Amberg – Grafenwöhr
  • Unterprojekt 1) B 299 W-OU Amberg
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Großenschönbrunn
  • Unterprojekt 3) B 299 OU Saugast
  • Unterprojekt 4) B 299 OU Tanzfleck
  • Projekt 8) B 299, A 6 (AS Amberg-West) – B 85 (Amberg)
  • Unterprojekt 1) B 299 Ursensollen – Amberg (B 85)
  • Projekt 9) B 299, OU Ursensollen
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Ursensollen
  • Projekt 10) B 299, Neumarkt – Beilngries
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Mühlhausen i.d.Opf.
  • Projekt 11) B 299, OU Beilngries
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Beilngries
  • Projekt 12) B 299, OU Pondorf
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Pondorf
  • Projekt 13) B 299, OU Mindelstetten
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Mindelstetten[2]

Ausbauzustand[Bearbeiten]

  • grundsätzlich zweispurig (meist mit höhengleichen Kreuzungen)
  • dreispurig südlich von Landshut (Isarhangleite)
  • vierspurig als Autobahnzubringer südwestlich von Amberg und nördlich von Neumarkt in der Oberpfalz

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landshut aktuell: Künstlicher Stau als Protest für eine Ortsumgehung, 16. Juli 2014.
  2. Bayerisches Staatsministerium des Innern: Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP 2015) – Projektanmeldung für den Bereich der Bundesfernstraßen in Bayern – Stand: 12. März 2013. PDF. Online auf: baysis.bayern.de. Abgerufen am 20. Mai 2014.