Bundesstraße 15n

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Bundesstraße 15n in Deutschland
Bundesstraße 15n
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 130 km im Endausbau
  davon in Betrieb: 29 km
  davon in Bau: 9 km
  davon in Planung: 92 km

Bundesland:

Ausbauzustand: 2 × 2 Fahrstreifen

Die Bundesstraße 15n (Abk.: B 15n, auch B15n) ist eine seit 2006 im Bau befindliche und seit 2011 teilweise fertiggestellte Bundesstraße in Deutschland. Mit ihrer Gesamtlänge von rund 130 km[1] verläuft sie vollständig in Bayern. Nach ihrer Fertigstellung soll sie von Regensburg über Landshut durch das Inntal bis nach Rosenheim führen.

Die Strecke ist durchgehend vierspurig mit Standstreifen (RQ 26) geplant. Es handelt sich um eine „gelbe Autobahn“. Eine spätere Umwidmung zur Bundesautobahn ist denkbar.

B 15n lautete zudem die offizielle Bezeichnung einer ehemaligen Schnellstraße vor ihrem Ausbau zur heutigen Bundesautobahn 93 im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle 19 (Falkenberg/B 299) und der Einmündung in die ehemalige Bundesstraße 15, nahe der heutigen Anschlussstelle 25 (Weiden-Süd).

Der Bau der Bundesstraße 15n findet nicht nur Befürworter, sondern ist hinsichtlich seiner verkehrlichen Wirkung sowie aufgrund der landschaftlichen und ökologischen Eingriffe sehr umstritten und es gibt dagegen zahlreichen Widerstand in Bevölkerung und Politik.

Verlauf[Bearbeiten]

B15 neu - ca. 2 km vor dem Dreieck Saalhaupt

Die B 15n zweigt südlich von Regensburg bei Saalhaupt von der A 93 ab und soll über Landshut nach Rosenheim führen, wo sie nahe dem Autobahndreieck zur A 93 (Inntaldreieck) auf die A 8 stoßen soll. Sie verbindet damit wie die jetzige B 15 Regensburg mit Landshut und Rosenheim,[2] verknüpft aber darüber hinaus als autobahnähnliche Bundesstraße die Autobahnen A 93, A 92, A 94 und A 8 miteinander[3] und bietet damit nach einer Fertigstellung eine alternative Nord-Süd-Verbindung zur bisherigen Münchner Ostumfahrung und zur B 299.

Gebietskörperschaften[Bearbeiten]

Überquerte Gewässer[Bearbeiten]

  • Espergraben, bei Bad Abbach
  • Paringer Graben, bei Schierling
  • Große Laber, bei Schierling
  • Allersdorfer Bach, bei Schierling
  • Haselbach, bei Mallersdorf-Pfaffenberg
  • Schaltdorfer Bach, bei Neufahrn
  • Kleine Laber, bei Neufahrn
  • Dörnbacher Graben, bei Ergoldsbach
  • Goldbach, bei Ergoldsbach
  • Gänsgraben, bei Essenbach
  • Moosgraben, bei Essenbach

Geschichte[Bearbeiten]

In den sechziger Jahren wurde mit der Planung einer durchgehenden Autobahnverbindung über Landshut (Projektname: „Bundesautobahn A 93 Regensburg-Traunstein“) begonnen und 1972 von der Regierung Niederbayern das Raumordnungsverfahren eingeleitet. Mit der Aufgabe der ursprünglichen Zielrichtung südlich von Landshut nach Traunstein wurde das Verfahren ausgesetzt. Mit geänderter Trassenführung Richtung Rosenheim (Autobahndreieck Inntal) wurde das Raumordnungsverfahren 1975 neu beantragt (Projektname: „Bundesautobahn A 93 Landshut-Rosenheim“). Dieses Verfahren wurde mit der landesplanerischen Beurteilung von der Regierung von Oberbayern (22. April 1976) und von der Regierung von Niederbayern (22. Dezember 1977) abgeschlossen; für den Streckenabschnitt Regensburg-Landshut war dies bereits am 12. Dezember 1975 erfolgt. Am 20. November 1978 wurde diese Linienführung durch den Bundesminister für Verkehr nach § 16 Bundesfernstraßengesetz zur landesplanerisch positiv beurteilten Trasse bestimmt und am 30. Juli 1980 diese Linienbestimmung auf die B 15 neu übertragen.[4] 1987 gab es die ersten genehmigten Vorentwürfe. Ab 1989 wurde mit der Einleitung von Planfeststellungsverfahren begonnen.[5]

Somit ersetzt die B 15n die frühere Planung der A 93, denn diese wurde südlich von Regensburg (ab Saalhaupt) nicht nach Rosenheim, sondern zum Dreieck Holledau (A 9) geführt – das Teilstück zwischen den Dreiecken Saalhaupt und Holledau war ursprünglich als Teil der A 90 geplant. Die Trasse der B 15n entspricht in etwa dem Verlauf der Bundesstraße 15, jedoch streckenweise in größerem Abstand. Es ist deshalb möglich, dass die B 15 nach Fertigstellung der B 15n in Teilbereichen nicht zur Staatsstraße abgestuft wird, sondern als Bundesstraße bestehen bleibt.

2003 wurde die B 15n in den Bundesverkehrswegeplan 2003 (BVWP 2003) und in das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) aufgenommen. Im Abschnitt Regensburg – A 94, wurde sie als rasch zu verwirklichende bzw. fertigzustellende Bundesfernstraße genannt. Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes wurde durch die Bayerische Staatsregierung (August 2006) das Ziel einer zügigen Planung und Verwirklichung der B 15 neu von Regensburg bis Rosenheim formuliert.[4] Im Landesentwicklungsprogramm 2013 wird eine zügige Realisierung der bayerischen Straßenbauprojekte des BVWP 2003 eingefordert und auf die 2015 anstehende Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans hingewiesen.[6] Der für den Bundesverkehrswegeplan 2015 eingereichte Entwurf einer Trassenführung weicht in einigen Abschnitten von der Raumordnungstrasse aus den Jahren 1976/77 ab.[7]

Baufortschritt/Planungsstand[Bearbeiten]

Trassenvarianten der B 15 neu.

Gemäß Autobahndirektion Südbayern sollen durch die B 15n die Verkehrsströme in Nord-Süd-Richtung möglichst weiträumig am Großraum München vorbeigeführt werden, da diese dort nicht mehr zu bewältigen seien.[8] Im Landesentwicklungsplan 2006 des Freistaates Bayern wird die B 15n als Maßnahme definiert, um wegen des steigendenden Verkehrsaufkommen durch die EU-Osterweiterung eine Lücke im Bundesverkehrsstraßennetz im Zuge der Ost-West- wie auch der Nord–Süd-Transversalen zu schließen.[9] Hierzu werden innerhalb des bayerischen Fernstraßennetzes die A 3, A 93, A 92, A 94 und A 8 miteinander verbunden. Daneben soll durch die B 15n „die Verkehrssicherheit auf der bestehenden B 15 insbesondere in den Ortsdurchfahrten erhöht werden“.[10]

Fertigstellung der jeweiligen Teilabschnitte
Streckenabschnitt Planfest-
stellungs-
beschluss
Baubeginn Verkehrs-
freigabe
Bauzeit
Saalhaupt (A 93) bis Neufahrn i. NB 1994 2006 2011 5 Jahre
Neufahrn i. NB bis Ergoldsbach 2007 2009 2013 4 Jahre
Ergoldsbach bis Essenbach (A 92) 2011 2013 voraussichtlich
2018/2019
voraussichtlich
5 bis 6 Jahre

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten]

Nach der Fertigstellung der A 93 betrug 2002 das Verkehrsaufkommen bei Regensburg 60 bis 70 Tausend Fahrzeuge pro Tag. Aktuell verkehren auf der B 15 (alt) mehr als 10.000 und abschnittsweise bis zu 18.000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Der Schwerlastanteil beträgt bis zu 27 Prozent.[11][10]

Der Regelquerschnitt RQ 26 der B 15n (Gesamtbreite der Trasse von 26 m) entspricht den Vorgaben für gering belastete Autobahnen und Stadtautobahnen bei beengten Platzverhältnissen mit einer Leistungsfähigkeit zwischen 20.000 und 60.000 Fahrzeuge pro Tag. Für die B 15n wurde ein Verkehrsaufkommen (überregionaler Fernverkehr, Nahverkehr und Regionalverkehr) von 30.000–40.000 Fahrzeugen pro Tag angenommen.[8] 2009 genannte Verkehrsprognosedaten mit 32.500 Kraftfahrzeugen pro Tag[12] dienen auch 2014 als Planungsbasis.[13] Mit der Fertigstellung werden 37.500 Kraftfahrzeuge täglich mit einem Schwerverkehrsanteil von bis zu 19,4 % (zirka 7.300 LKW) erwartet.

Zwischen den Anschlussstellen Schierling Nord und Schierling Süd verkehrten 2014 auf der B 15n durchschnittlich 10.000 Fahrzeuge pro Tag (in Spitzenzeiten bis zu 13.000). Davon sind 1.600 (in Spitzenzeiten bis zu 2.700) Fahrzeuge dem Schwerlastverkehr zuzuordnen.[14] Bis zur Freigabe der B 15n bis Kläham bei Ergoldsbach am 2. Dezember durchfuhren Ergoldsbach täglich etwa 18.000 Fahrzeuge.[15] Danach reduzierte sich der PKW-Verkehr im Ort um 30 Prozent und der LKW-Verkehr um 50 bis 70 Prozent.[16] Am Kreisverkehr bei Siegensdorf jedoch, wo der Verkehr der B 15n wieder der B 15 zugeleitet wird, beklagen Anwohner vermehrt Verkehrslärm und das Feinstaubaufkommen.[15]

Bauabschnitt 1 (komplett freigegeben seit 18. November 2011)[Bearbeiten]

Flächenbedarf / Ausgleichsflächen[10]
Strecken-
abschnitt
Fläche für
Straßenbau
Ausgleichs-
fläche
Gesamt-
flächenbedarf
Bauabschnitt 1 163 ha 129 ha 292 ha
Bauabschnitt 2 43 ha 17,8 ha 60,8 ha
Bauabschnitt 3 83,8 ha 18,8 ha 102,6 ha
Gesamt 289,8 ha 165,6 ha 455,4 ha
B15 neu - Brücke zwischen Hofendorf und Winkelsaß

Die Bundesstraße ist auf dem ersten 21,6 km langen Teilabschnitt zwischen Saalhaupt (A 93) und Neufahrn in Niederbayern fertiggestellt. Der Planfeststellungsbeschluss erfolgte 1994 und wurde beklagt. 2001 folgte ein ergänzender Planfeststellungsbeschluss, der ebenfalls beklagt wurde.[8] Im Bundesverkehrswegeplan 2003 wurde dieser Abschnitt unter der laufenden Nr. 127 im vordringlichen Bedarf eingestuft. Mit Erdaufschüttungen wurde im Tal der Großen Laber bei Schierling in 2005 begonnen und die ersten der insgesamt 43 Brücken wurden ab 2006 gebaut.[17] Am 21. Juli 2006 fand der offizielle Spatenstich bei der zukünftigen Unterführung der Kreisstraße KEH 17 bei Saalhaupt im Beisein von Vertretern des Bundes- und des bayerischen Verkehrsministeriums statt. Die Fahrbahn der B 15n wurde von Saalhaupt bis Schierling in Asphaltbauweise und zwischen Schierling und Neufahrn als Betonfahrbahn hergestellt.

B15 neu - Brücke nahe Oberndorf

Eine der auffälligsten Brücken befindet sich in einem 22 m tiefen Einschnitt im Forst Grafenschlag.[18] Die Bogenbrücke überspannt mit einer Länge von 99 m die B 15n. Im Tal der Kleinen Laber wurde eine 273 m lange Talbrücke mit einem neuen Bauverfahren hergestellt, um die Dauerhaftigkeit zu erhöhen.[19]

Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war der Streckenabschnitt von Saalhaupt nach Neufahrn i. NB mit Investitionskosten von 113,4 Millionen € veranschlagt worden. 2008 schätzte die Autobahndirektion Südbayern sie auf 154 Millionen €.[1] Nach Fertigstellung 2011 betrugen die Baukosten 159,1 Millionen €,[20] was einer Kostensteigerung von 40 Prozent entspricht.

Seit 26. Juli 2011 ist die B 15n bis Schierling-Süd befahrbar,[21] die Verkehrsfreigabe bis Neufahrn erfolgte am 18. November 2011.[22] Eineinhalb Jahre nach Fertigstellung musste der Streckenabschnitt zwischen Schierling und Neufahrn saniert werden. Grund waren Mängel an den Dehnungsfugen der Betonfahrbahn.[23]

Bauabschnitt 2 (freigegeben seit 2. Dezember 2013)[Bearbeiten]

Der zweite 7,2 km lange Bauabschnitt Neufahrn–Ergoldsbach (Bau-km 33,735 bis 39,000) war im Bundesverkehrswegeplan 2003 unter der laufenden Nr. 200 im vordringlichen Bedarf eingestuft. Das Planfeststellungsverfahren startete am 16. Januar 2004. Zum Planfeststellungsbeschluss kam es am 16. Juli 2007. Klagen dagegen vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof wurden am 4. November 2008 abgelehnt und eine Revision nicht zugelassen.

B15 neu - Ausfahrt Neufahrn i. Nb.

Eine Nichtzulassungsbeschwerde wurde am 24. April 2009 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Baubeginn für diesen zweiten Bauabschnitt der Bundesstraße 15n war am 31. August 2009. Insgesamt zehn Brücken wurden für diesen Bauabschnitt errichtet.[20]Die beiden größten Brücken spannen sich mit einer Gesamtstützweite von 179 m über das Dörnbachtal zwischen Oberdörnbach und Unterdörnbach sowie einer Gesamtstützweite von 243 über das Goldbachtal bei Kläham.[10]

Die Finanzmittel für diesen Streckenabschnitt wurden im Februar 2012 im Rahmen des Infrastrukturbeschleunigungsprogrammes[24] Bayern zur Verfügung gestellt.[25] Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war der Streckenabschnitt von Neufahrn i. NB nach Ergoldsbach mit Investitionskosten von 50,1 Millionen € veranschlagt worden. 2013 schätzte die Autobahndirektion Südbayern sie auf 66,1 Millionen €,[20] was einer Kostensteigerung von 32 Prozent entspricht.

Am 2. Dezember 2013 gab Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer diesen Abschnitt der B15 neu für den Verkehr frei.[26]

Zusätzliche Anschlussstelle Neufahrn-Süd (LA 25): Zwischen den Ortschaften Neufahrn und Ergoldsbach liegt ein größeres Industriegebiet, das etwa zu gleichen Teilen von beiden Gemeinden genutzt wird. Um einem verstärkten Verkehrsaufkommen durch diese Orte und ihre Ortsteile (Prinkofen, Iffelkofen, Jellenkofen) entgegenzuwirken, war der Bau einer zusätzlichen Anschlussstelle Neufahrn-Süd an der LA 25 vorgeschlagen worden.

2010 stimmte das Bundesverkehrsministerium der zusätzlichen Anschlussstelle zwischen den Orten Neufahrn und Ergoldsbach zu. Im Frühjahr 2011 billigte der Tiefbauausschuss des Landkreises Landshut deren Planung. Zunächst für Anfang 2012 vorgesehen[27] wurde das Planfeststellungsverfahrens im Juli 2014 eingeleitet.[28][29][30]

Die Gesamtkosten werden mit 4,4 Millionen Euro veranschlagt, von denen das Bundesverkehrsministerium 80 Prozent und der Landkreis Landshut 20 Prozent übernehmen.[31]

Bauabschnitt 3 (in Bau)[Bearbeiten]

B15 neu - Höhe nördliches Ergoldsbach

Für den dritten Bauabschnitt Ergoldsbach–Essenbach (Bau-km 39,000 bis 48,110) bis zur A 92 startete am 20. September 2005 die Planfeststellungsphase. Er war im Bundesverkehrswegeplan 2003 unter der laufenden Nr. 201 im vordringlichen Bedarf eingestuft. Der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Niederbayern erging am 16. Dezember 2011.[4] Zunächst wurde dieser Beschluss beklagt; unter anderen durch den Markt Essenbach wegen der Auswirkungen auf die Wohngebiete in Ohu-Ahrain durch eine Anbindung der B 15n an die A 92 in Form eines Kleeblatts anstatt einer „Trompetenlösung“.[32] Die letzten Klagen wurden am 2. Februar 2013 zurückgezogen.[3] Der neun Kilometer lange Bauabschnitt sieht eine Anschlussstelle zwischen Essenbach und Unterwattenbach an der Staatsstraße 2141 vor. Das Bauabschnittsende markiert die Verbindung mit der A 92 bei Ohu. Vor dem Anschluss an die A 92 wird die B 15 neu abgesenkt und unter der A 92 hindurch geführt. Größtes Einzelbauwerk ist eine wegen des hoch anstehenden Grundwassers hierfür notwendige Grundwasserwanne bei Ohu mit einer Länge von 1.000 m.[3] Erste Vorarbeiten begannen am 11. Februar 2013 mit der Rodung im Kreuzungsbereich der B 15 neu mit der bestehenden B 15, um den Bau einer Brücke nördlich von Essenbach (geplant ab Herbst 2013) zu ermöglichen.[33] Baubeginn war dann am 30. Juli 2013.[34] Im April 2013 wurde von der Regierung Niederbayern die Genehmigung erteilt, die bestehende Kreisstraße LA 7, die durch die Trassenführung B 15 neu zerschnitten würde, auf einer Strecke von 1.267 Metern zu verlegen. Die Planfeststellung dieses Vorhabens erfordert eine entsprechende Änderung der Planfeststellung der B 15 neu.[35] Ursprünglich war vorgesehen, dass die B 15 neu mittels Brücke über die LA 7 geführt wird. Deren Verlegung kostet den Landkreis 9,4 Millionen Euro.[36] Die hierfür notwendige Verlegung von Versorgungsleitungen (20-kV-Freileitung und Mittelspannungsleitungen) kostet den Markt Essenbach 126.000 Euro.[37] Die im Zuge dieser Verlegung notwendigen Brückenarbeiten an der B 15 über die Trasse der B 15 neu wurden von Ende Juli[38] bis Anfang November 2014 durchgeführt[39]. Ende November begannen im Kreuzungsbereich der B 15 neu mit der A 92 die Vorarbeiten (Rodung des Gehölzbestandes an den Böschungen) für den Anbau der Verteilerfahrbahnen. Der Beginn der Erdarbeiten wurde auf Juni 2015 festgelegt.[40]

B15 neu - Höhe südliches Ergoldsbach

Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war der Streckenabschnitt von Ergoldsbach nach Essenbach (A 92) mit Investitionskosten von 88,3 Millionen € veranschlagt worden. 2014 schätzte die Autobahndirektion Südbayern sie auf 118,3 Millionen €,[3] was einer Kostensteigerung von 34 Prozent entspricht.

Der Lückenschluss von Ergoldsbach zur A 92 wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr für 2018/2019 erwartet[41] und ist abhängig von der Bereitstellung der hierfür notwendigen Finanzmittel durch das Bundesverkehrsministerium für die Hauptmaßnahme, was bis Ende Juli 2013 noch nicht geschehen war[42]. Die bauvorbereitenden Arbeiten 2013 wurden mit einem Volumen von 5 Millionen €[11] aus Mitteln des Investitionsbeschleunigungsprogramms II Bayern[24] finanziert, welches im Dezember 2012 aufgelegt worden war.[43][44] Die Gesamtmaßnahme ist im Investitionsrahmenplan für den Zeitraum 2011 bis 2015 in der Kategorie C eingestuft. Gemäß Bundesverkehrsministerium „wird für Vorhaben der Kategorie C die Möglichkeit eröffnet, in Abhängigkeit von den Finanzierungsmöglichkeiten mit dem Bau zu beginnen.“[45][32] Im Juli 2014 gab der Bund die Finanzmittel für den Bau frei.[46]

Bisherige Kostenentwicklung
beim Bau der B 15 neu
Strecken-
abschnitt
Kosten nach
BVWP 2003
(Ansatz)
Kosten nach
Autobahn-
direktion Süd
Kosten-
steigerung
Bauabschnitt 1 113,4 Mio. € 159,1 Mio. € + 40 %
Bauabschnitt 2 50,1 Mio. € 66,1 Mio. € + 32 %
Bauabschnitt 3 88,3 Mio. € 118,3 Mio. € + 34 %
Gesamt 251,8 Mio. € 343,5 Mio. € + 36 %
Zusatzkosten wegen der
Verlegung der LA 7
Träger
der
Kosten
Höhe
der
Kosten
Landkreis Landshut 9,4 Mio. €[36]
Markt Essenbach 0,126 Mio. €[37]
Gesamt 9,526 Mio. €
Zusatzkosten
AS Neufahrn-Süd[31]
Träger
der
Kosten
Höhe
der
Kosten
Bund 3,52 Mio. €
Landkreis Landshut 0,88 Mio. €
Gesamt 4,4 Mio. €

Bauabschnitt 4 (in Planung)[Bearbeiten]

Planungsabschnitt der B 15 neu von der A 92 nach Geisenhausen sowie Trassenvariante über Kumhausen.

Der 15,5 km lange vierte Bauabschnitt von Essenbach (A 92) nach Geisenhausen (B 299) ist im Bundesverkehrswegeplan 2003 als weiterer Bedarf mit Planungsrecht eingestuft. Er befindet sich bei der Autobahndirektion Südbayern in der Planungsphase.[47] Nach der Isarquerung über eine 395 m lange Brücke war ursprünglich vorgesehen, die Trasse von Ohu kommend und an Auloh vorbei dann bei Stallwang die Isarleite hoch und an Wölfelkofen vorbei nach Geisenhausen weiterzuführen. Zwischen Essenbach und Geisenhausen sind zwei Anschlussstellen an der Kreisstraße LA 14 (Richtung Landshut) und an der Staatsstraße ST 2045 bei Adlkofen geplant.[12] 2002[8] stand bereits fest, dass die Querung des Isarhanges naturschützerisch besonders schwierig ist wegen eines in diesem Bereich befindlichen Fauna-Flora-Habitats (Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite – errichtet 2001,[48]) sodass zwischen der Kreisstraße LA 14 und Adlkofen nun die Trasse in einem 2,1 km langen Tunnel bei Eisgrub geführt werden soll. Diese Vorplanung wurde im Februar 2009 dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt[5] und wurde im Februar 2012 genehmigt[42][13]

Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war der Streckenabschnitt mit Investitionskosten von 98 Millionen € veranschlagt worden. Durch die Streckenänderung mit Bau des Tunnels bei Eisgrub stiegen die geschätzten Kosten auf 312,7 Millionen €.[5] Auf der 122. Sitzung des Regionalen Planungsverbandes Landshut am 10. November 2011 sprach man bereits von 350 Millionen €.[49]

Am 4. März 2014 teilte das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr mit, die Planfeststellungsunterlagen vorzubereiten.[41] Es hat hierzu den Bauabschnitt „Essenbach (A 92) – Geisenhausen (B 299)“ als Unterprojekt zum Projekt „B 15n, A 92 (Landshut) – A 94 (Schwindegg)“ für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.[50] Zum Datum eines Baubeginns oder einer Fertigstellung war Stand Februar 2014 keine Aussage möglich. Im Falle einer Einstufung im vordringlichen Bedarf soll das Planfeststellungsverfahren beantragt werden. Dessen Dauer ist auch abhängig von einem nicht auszuschließenden Klageverfahren. Ein Weiterbau kann erst nach Vorliegen eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses erfolgen, sofern dann auch entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.[51] Die Einleitung eines solchen Planfeststellungsverfahrens erfordert die Klärung der weiteren Streckenführung ab Geisenhausen vor allem im Abschnitt Velden-Schwindegg.[52]

Strebte Mitte 2014 Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann für den Abschnitt zwischen A 92 und A 94 einen Baubeginn ab 2020 an[53], so verkündete er am 19. Januar 2015 das Aus für einen entsprechenden Weiterbau an.[54][55] Dieser Abschnitt soll nun als Ost-Süd-Umgehung Landshuts bis zu alten B 15 weitergeführt werden.[56][57] Parallel hierzu laufen schon seit Jahren Diskussionen um ein Osttangente Landshut, die diesen Bereich bis zur B 299 anschließen soll.

Weitere Planungsabschnitte[Bearbeiten]

Die weiteren Streckenabschnitte sind nach Bundesverkehrswegeplan 2003 folgendermaßen eingestuft:

  • Geisenhausen (B 299) – Velden (B 388): vordringlicher Bedarf
  • Velden (B388) – Schwindegg (A 94): weiterer Bedarf
  • Schwindegg (A 94) – Rechtmehring (B 15): weiterer Bedarf
  • Rechtmehring (B 15) – Kolbermoor (A 8): weiterer Bedarf

Für den 9,8 km langen und 450 Millionen Euro[52] teuren Abschnitt Geisenhausen–Haarbach-Velden inklusive der sogenannten „Vilstalspange“ zur B 388 ruhte seit 1999 das Verfahren, denn der Planfeststellungsbeschluss vom 16. Februar 1991 war vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof sowie dem Bundesverwaltungsgericht beklagt worden. Die Aussetzung des Verfahrens endete am 14. Dezember 2011 mit Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs und am 26. Januar 2012 wurde der Planfeststellungsbeschluss von der Regierung von Niederbayern aufgehoben,[58] was eine Überprüfung des Trassenkonzepts südlich Vilsbiburgs bis zur A 94/B 15 im Rahmen eines neuen Raumordnungsverfahren notwendig macht.[5] Zunächst war hier geplant worden, den Bau des Abschnittes Geisenhausen-Haarbach vorzuziehen. 2011 ist dann der Bau durchgehend von Geisenhausen nach Velden angedacht.[10]

Der 15 km lange Abschnitt Velden–Schwindegg mit Anbindung an das derzeit im Bau befindliche Teilstück der A 94 ist zwar im Bundesverkehrswegeplan 2003 als weiterer Bedarf eingestuft, aber kategorisiert mit festgestelltem hohem ökologischem Risiko. Planungsarbeiten finden nicht statt.[59] Die Baukosten werden auf 440 Mio. Euro geschätzt. Problematisch ist hier die Querung des Isentales, welches als FFH-Gebiet eingestuft ist. Die Trassenführung von 1978 steht hierzu im Konflikt.[52] 2000 wurden im Rahmen einer Raumempfindlichkeitsuntersuchung entsprechende Korridore für eine Trassierung ermittelt.[10]

Für den 55 km langen Abschnitt südlich der Kreuzung B 15n mit der A 94 bei Schwindegg bis zur A 8 bei Kolbermoor finden ebenfalls keine Planungsarbeiten statt. Ein neues Raumordnungsverfahren ist erforderlich.[5] Im BVWP 2003 ist dieser Bereich in zwei Teilabschnitte unterteilt gewesen: Schwindegg (A 94) – Rechtmehring (B 15) und Rechtmehring (B 15) – Kolbermoor (A 8). 2011 wurde von drei Teilabschnitten[10] gesprochen:

  • Teilabschnitt 1: Schwindegg bis Rechtmehring (B 15),
  • Teilabschnitt 2: Rechtmehring (B 15) bis Pfaffing (B 304)
  • Teilabschnitt 3: Pfaffing (B 304) bis Kolbermoor (A 8 Ost).

Drei Teilabschnitte in diesem Bereich wurden von der Bayerischen Staatsregierung auch für den in Aufstellung befindlichen BVWP 2015 angemeldet.

Ging Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann wegen der Finanzausstattung des Verkehrshaushaltes noch von einem Baubeginn des Abschnitts zwischen A 94 und A 8 nicht vor 2030 aus,[53] so verkündete er am 19. Januar 2015 das Aus für einen entsprechenden Weiterbau an.[54][55]

Kostenansätze für die weiteren Planungsabschnitte
Streckenabschnitt Kosten nach
BVWP 2003
(Ansatz)
Kosten nach
Autobahn-
direktion Süd
Kosten-
steigerung
Essenbach-Geisenhausen 98,0 Mio. € 312,7 Mio. € + 319 %
Geisenhausen-Velden 45,3 Mio. €
+ 15,0 Mio. €
450 Mio. €[52] + 746 %
Velden-Schwindegg 114,5 Mio. € 440 Mio. €[52] + 384 %
Schwindegg-Rechtmehring 71,1 Mio. €
+ 96,3 Mio. €
- -
Rechtmehring-Pfaffing 48,5 Mio. € - -
Pfaffing-Kolbermoor 227,6 Mio. € - -
Gesamt 716,3 Mio. € 1.646,2 Mio. €
inklusive Ansatz
nach BVWP2003
+ 230 %
inklusive Ansatz
nach BVWP2003

Die Kostenschätzung im Bundesverkehrswegeplan 2003 ging von 968,1 Millionen € bis zur Fertigstellung der B 15n aus.

Bundesverkehrswegeplan 2015[Bearbeiten]

Am 12. März 2013 war eine durch das Bayerische Innenministerium Anmeldetrasse für den Bundesverkehrswegeplan 2015 eingereicht worden. Nachdem sich dagegen in Politik und Bevölkerung deutlicher Widerstand geregt hat, wurde am 6. Dezember 2014 in Hinterberg bei Dorfen eine alternative Trassenführung vorgestellt, zu der der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner am 14. Januar eine zusätzliche Trassenvariante ins Gespräch brachte. Da auch diese Trassenvorschläge nicht konsensfähig waren und nachdem sich gezeigt hatte, dass für einen Weiterbau die nötigen finanziellen Mittel auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen, verkündete der Bayerische Innenminister Herrmann am Montag, den 19. Januar 2015, im Kabinett das Aus für den Weiterbau der B 15 neu und die Rückziehung der bisherigen Anmeldetrasse. Dafür soll die bestehende B 15 zwischen Landshut und Rosenheim ausgebaut werden. Ebenso sollen die Planungen für eine Fortführung der B15 neu ab der A 92 in einer Ost-Süd-Umgehung Landshuts bis zu alten B 15 weitergeführt werden.[60][54][61][56] Ebenso soll die Westumfahrung Rosenheims weitergebaut werden.[57]

Anmeldetrasse (12. März 2013)[Bearbeiten]

Bezüglich der B15 neu wurden vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr drei Projekte für den in Aufstellung befindlichen Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Diese sind wiederum in sieben Teilprojekte unterteilt.

  • Projekt 1) B 15n, A 93 (Regensburg) – A 92 (Landshut)
  • Unterprojekt 1) B 15n Ergoldsbach – Essenbach (A 92)
  • Projekt 2) B 15n, A 92 (Landshut) – A 94 (Schwindegg)
  • Unterprojekt 1) B 15n Essenbach (A 92) – Geisenhausen (B 299)
  • Unterprojekt 2) B 15n Geisenhausen (B 299) – Velden (B 388)
  • Unterprojekt 3) B 15n Velden (B 388) – Schwindegg (A 94)
  • Projekt 3) B 15n, A 94 (Schwindegg) – A 8 (Rosenheim)
  • Unterprojekt 1) B 15n Schwindegg (A 94) – Rechtmehring (B 15)
  • Unterprojekt 2) B 15n Rechtmehring (B 15) – Ostermünchen
  • Unterprojekt 3) B 15n Ostermünchen – Kolbermoor (A 8)[50]

Die Kosten hierfür werden auf etwa 1,7 Milliarden € geschätzt.[62]

Alternativer Trassenvorschlag (6. Dezember 2014)[Bearbeiten]

alternative Trassenführung der B 15 neu (Dezember 2014).

Alternativ hierzu wurde von Innenminister Hermann am 6. Dezember 2014 auf einer Verkehrskonferenz in Hinterberg bei Dorfen ein neuer Trassenvorschlag zur Diskussion gestellt, welcher sechs Kilometer kürzer ist als die bisherige Anmeldetrasse.[63] Führte die bisherige Trasse über Adlkofen, Geisenhausen, Velden und Schwindegg zur A 94, geht es nun zunächst an Adlkofen und Kumhausen vorbei, um dann parallel zur bestehenden B 15 an Vilsheim, Taufkirchen und Dorfen vorbei an die A 94 anzuschließen.[64][65] Eine Kostenschätzung liegt noch nicht vor.[66]

Der Vorschlag sieht folgende Streckenabschnitte vor:[63]

  • Umfahrung Landshut/Kumhausen (ca. 6 km)
  • Abschnitt Kumhausen/Taufkirchen (ca. 17 km)
  • Umfahrung Taufkirchen (ca. 8 km)
  • Umfahrung Dorfen (ca. 5 km)
  • Umfahrung St. Wolfgang (ca. 8 km)
  • Umfahrung Haag (ca. 8 km)

Im Frühjahr 2015 sind Gespräche mit den Bürgern der betroffenen Regionen und dem Bundesverkehrsminister bezüglich Anpassung der Anmeldetrasse zum Bundesverkehrswegeplan 2015 geplant. Die weiteren Planungsarbeiten sollen von der Autobahndirektion Südbayern auf die örtlich zuständigen Staatlichen Bauämter in Landshut, Freising und Rosenheim übertragen werden.[67]

Als Folge hiervon lud Ende Dezember 2014 Landrat Peter Dreier die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden aus dem Landkreis Landshut sowie Vertreter der Stadt Landshut zu einem Gespräch ein.[68][69]Als Termin hierfür wurde der 23. Januar und für ein Abstimmungsgespräch der betroffenen Bürgermeister der 22. Januar 2015 vereinbart.[70]

„Oßner-Vorschlag“ (14. Januar 2015)[Bearbeiten]

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner brachte am 14. Januar 2015 eine weitere optionale Trasse ins Gespräch. Zentraler Punkt ist ein Weiterbau mit vierspuriger Umfahrung von Landshut und Anschluss an die B299 in Höhe Berggrub. Die Querung der Isarhangleite erfolgt wie geplant mit einem Tunnel bei Eisgrub. Ab der B299 ist eine zweispurige Weiterführung vorgesehen. Südlich von Grammelkam trift sie auf die bestehende Trasse der B15. Diese beiden Teilabschnitte haben eine Gesamtlänge von 16,3 km. Der erste Teilabschnitt mit der Umfahrung Landshuts bis zur B299 wird als bis 2025 realisierbar erachtet, beide Teilabschnitte zusammen bis 2030. Deren mögliche Kosten werden mit 310 Millionen Euro veranschlagt. Anschließend ist für die B15 ein dreispuriger Ausbau bis nördlich von Taufkirchen angedacht, wo sie auf die B388 trifft. Für die folgenden 13 km ist der Bau einer neuen dreispurigen Trasse vorgesehen, um Taufkirchen und Dorfen westlich zu umfahren, bevor sie an die A94 anschliesst.[71][72]

Verkehrssicherung[Bearbeiten]

Die polizeiliche Zuständigkeit wurde der Autobahnpolizeistation Wörth a. d. Isar übertragen. Im Zuge des Lückenschlusses durch den dritten Bauabschnitt plant das Polizeipräsidium Niederbayern die Zuständigkeiten für die B 15 neu, die A 92 und die A 93 neu zu regeln.[73] Die Zuständigkeit für den bei Essenbach liegenden Abschnitt wurde der Feuerwehr Essenbach übertragen, was ein Fahrzeug mit spezieller Ausrüstung erfordert.[74]

Befürworter und Gegner[Bearbeiten]

Contra[Bearbeiten]

Mit der Einleitung des Raumordnungsverfahrens im Jahr 1972 für das damals noch „Bundesautobahn A 93 Regensburg-Traunstein“ genannte Projekt Bundesstraße 15n formierte sich auch der Widerstand dagegen und führte 1974 zur Gründung der „Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg – Rosenheim e. V.[75] Sie beging am 26. September 2014 ihr 40-jähriges Bestehen.[76] Der Verein hat heute mehr als 800 Mitglieder.[77]

Am 21. Juli 2009 wurde der Grundstein zur Gründung weiterer Bürgerinitiativen unter dem Namen „Stop B 15 Neu[78] gelegt. Bürgerinitiativen gründeten (Gründungsdatum) sich daraufhin in:

Darüber gründeten sich auch Bürgerinitiativen in:

Derzeit gibt es etwa 30 lokale Bürgerinitiativen.[62][82][83] Am 31. August 2009 protestierten die Bürgerinitiativen sowie Betroffene aus dem südlichen Landkreis, vorwiegend aus dem Bereich Adlkofen über Geisenhausen bis Vilsbiburg, gegen den geplanten vierten Bauabschnitt, indem die komplette Fahrbahnbreite mit 27 Menschen nebeneinander symbolisiert wurde. Am 23. Juli 2013 war eine Online-Petition an den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags und das Bundesverkehrsministerium gestartet worden. Bis zu deren Stichtag wurden 12.343 Unterschriften (davon 11.485 aus Bayern) gesammelt,[84] die am 11. März 2014 der Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär, übergeben wurden.[85] Einem Aufruf der Bürgerinitiative folgend brannten am 10. Mai 2014 in insgesamt 35 Gemeinden in vier Landkreisen entlang der geplanten Strecke 206 Mahnfeuer als Zeichen des Widerstands dagegen.[86] Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium, wurden im Juli Postkarten von 6.000 Bürgern übergeben mit der Forderung der Streichung der B 15 neu und der Umsetzung alternativer Straßenbaumaßnahmen.[87] Am 26. Juli fand zudem ein Protestzug durch das Vilstal nach Adlkofen statt, während dessen 10.000 Holzscheite beschrieben mit Wünschen der Bewohner gesammelt wurden, um sie am Folgetag vor das Münchner Innenministerium zu bringen.[88] Am 10. Januar 2015 fand eine weitere Aktion mit 420 Mahnfeuern in fünf Landkreisen statt.[86] Am 12. Januar 2015 fand eine von knapp 500 Bürgern besuchte Informationsveranstaltung der B15-neu-Gegner in Vilsheim statt[89], eine weitere am 15 Januar 2015 in Geisenhausen.[90] Am 18. Januar fand mit 300 Teilnehmern eine weitere Protestveranstaltung mit Sternmarsch zur geplanten Trasse der B 15 neu bei Vilsheim statt.[91]

Auch die BN Kreisgruppe Landshut des Bund Naturschutz in Bayern ist dagegen seit langen Jahren aktiv[92] sowie die BN Kreisgruppe Rosenheim.[93]

Sowohl der Bund Naturschutz in Bayern als auch die Bürgerinitiativen fordern die B 15 neu an der Autobahn A 92 enden zu lassen.[94]

Protest erfolgt auch dort, wo die B 15n bereits in Betrieb ist oder derzeit endet. Die Anwohner am Kreisverkehr bei Siegensdorf, wo der Verkehr der B 15n wieder der B 15 zugeleitet wird, beklagen fehlenden Lärmschutz sowie des gestiegene Feinstaubaufkommen. Eine Unterschriftenliste der 24 Betroffenen wurde dem Markt Ergoldsbach sowie dem Staatlichen Bauamt überreicht.[15]

Der Bayerische Bauernverband sieht den Bau der B 15n kritisch hinsichtlich einer Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Nutzflächen und hat 2014 eine Plakataktion mit dem Titel „Keine Felder und Wiesen für die B 15n“ gestartet.[95]

Stellungnahmen von Gebietskörperschaften[Bearbeiten]

Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften[Bearbeiten]

2009: In Adlkofen (21. September) und Geisenhausen (24. September)[96] konnten Gemeinderatsbeschlüsse erwirkt werden, die einen sofortigen Planungsstopp und die Streichung des Abschnitts Essenbach–Schwindegg aus dem Bundesverkehrswegeplan fordern.

2010-2013: Ein ähnlicher Beschluss scheiterte am 8. April 2010 in Velden wegen Stimmengleichheit im Gemeinderat.[97] Weitere Beschlüsse gegen den Weiterbau der B 15n hatten der Markt Essenbach (2012[98]), die Gemeinden Rechtmehring, Pfaffing (März 2013)[99], Albaching, Bad Aibling, Kolbermoor[100], Markt Gars a. Inn (9. Oktober 2013)[101][102] und Tuntenhausen (Ende 2012)[103] gefasst. Neben der im Dezember 2012 kundgetanen Forderung des Gemeinderates Aßling zur Herausnahme der B 15 neu aus dem Bundesverkehrswegeplan 2015 wurde durch den Gemeinderat am 18. Juni 2013 beschlossen, dies auch auf Bundesebene zu beantragen.[104] Im September 2013 befürwortete der Gemeinderat von Emmering ohne Beschluss, die B 15 neu aus dem Bundesverkehrswegeplan herauszunehmen[105]. Im April 2013 hob der Gemeinderat von Geisenhausen einen vier Jahre alten Beschluss dagegen in einer knappen 11:9-Entscheidung auf und sprach sich nun dafür aus.[106] Im November folgte der Stadtrat von Vilsbiburg, der einen drei Jahre alten Beschluss dagegen aufhob und sich nun ebenfalls dafür aussprach.[107].

2014: Am 13. März behandelte der Gemeinderat von Tuntenhausen das Thema 18. Änderung des Flächennutzungsplanes für die Herausnahme der B 15 neu im Gemeindegebiet Tuntenhausen.[108] Beschlüsse gegen die geplante B 15n fassten im April die Gemeinde Soyen[109] und Wurmsham (14. April)[110], im Mai die Stadt Wasserburg[111] und im Juni die Gemeinden Oberbergkirchen[112] und Lohkirchen[113]. Eine Resolution gegen den Weiterbau fassten am 26. Juni die Gemeinderäte von Edling.[114] Auch die Gemeinderäte der Gemeinden Ramerberg und Rott am Inn (10. Juli) forderten im Sommer den Freistaat Bayern auf weitere Planungen zu beenden. Der Gemeinderat des Marktes Buchbach lehnte eine B 15 neu mit Beschluss vom 9. Dezember ab[79], der Gemeinderat von Obertaufkirchen am 10. Dezember[115]. Ebenso im Dezember lehnten die Holzlandgemeinden Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg und Steinkirchen einstimmig den Bau der B15 neu im Landkreis Erding ab.[116]Am 22. Dezember fasste auch der Gemeinderat von Vilsheim einen Beschluss dagegen.[117]

2015: Am 8. Januar 2015[118] fand in Kumhausen eine Bürgerversammlung mit etwa 300 Zuhörern zur Bundesstraße 15n statt.[66]. Ebenso im Januar fassten die Gemeinderäte von Kumhausen und Tiefenbach einstimmig Beschlüsse gegen eine Westtrasse der B15 neu.[70] Der Markt Essenbach bekräftigte im Januar noch einmal seine bereits 2012 durch Beschluss geäußerte Ablehnung einer Weiterführung der B 15 neu über die A 92 hinaus.[98]

Kreistage[Bearbeiten]

Weitere Beschlüsse gegen den Weiterbau der B 15n hatten die Kreistage von Rosenheim[119] und Ebersberg gefasst. Ende Oktober 2014 stimmte der Kreistag von Mühldorf am Inn Anträgen von CSU, SPD und Grünen zu, die aktuelle Anmeldetrasse zum Bundesverkehrswegeplan 2015 abzulehnen und die Suche nach einer neuen Linienführung zu beauftragen, die bei der Dimensionierung das jeweils örtliche Verkehrsaufkommen berücksichtigt.[120][121]

Reaktionen auf den alternativen Trassenvorschlag vom 6. Dezember 2014:

Mit Beschluss vom 15. Dezember 2014 lehnte der Kreistag von Erding „eine durch den Landkreis Erding führende Paralleltrasse zur besthenden B 15“ ab.[122]

Pro[Bearbeiten]

Im April 2013 wurde die Initiative „Pro B15 neu“ gegründet, die für den zügigen Ausbau der B15neu bis nach Rosenheim eintritt.[123] Sie selbst erhebt keine Mitgliederbeiträge, wird aber finanziert von der Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung (GSV), einem Lobbyverband der Straßenbauindustrie.[124] Politiker und Unternehmen aus der Region, insbesondere aus Landshut, sind ihr beigetreten.[125] Beim Regionalen Planungsverband Landshut hatte sie den Antrag gestellt der Initiative beizutreten. Dies wurde aber am 3. Dezember 2013 auf der 127. Sitzung des Planungsausschusses einstimmig abgelehnt.[126] Januar 2014 zählte sie etwa 900 Mitglieder; darunter mehrere Unternehmen sowie verschiedene Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Landshut.[127] Hierzu zählt die im Landshuter Stadtrat vertretene politische Gruppierung Landshuter Mitte (LM).[128] Im Juni 2014 startete sie eine an den Bundesverkehrsminister gerichtete Unterschriftenaktion.[129] Diese fand auch Unterstützung beim Bund der Selbstständigen (BDS) in Landshut.[130] Am 19. Januar 2015 wurden in München 33.068 Unterschriften an Staatsminister Herrmann übergeben.[54]

Im März 2012 beschloss der Regionale Planungsverband Landshut, eine Resolution des Marktes Ergolding und der Stadt Landshut zum Weiterbau bis zur A 94 zu unterstützen.[131] Von den IHK-Gremien in Ober- und Niederbayern gibt es eine Resolution für die B 15 neu, unterstützt von fast hundert Unternehmen.[132][133] Der Wirtschaftsbeirat Bayern unterstützt ebenfalls das Vorhaben.[134]

Trivia[Bearbeiten]

Nach Straßenverkehrsordnung sind nicht nur Autobahnen, sondern allgemein mehrspurige Straßen mit baulicher Trennung der beiden Fahrtrichtungen frei von allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Der freigegebene Teil der B 15n ist eine der wenigen Nicht-Autobahnen, wo dies tatsächlich (also auch durch Beschilderung) so ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesstraße 15n – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen: Bundesstrasse B15 neu / Regensburg – Landshut – Rosenheim / Abschnitt: Saalhaupt – Neufahrn i. Nb. In: abdsb.bayern.de. Autobahndirektion Südbayern, Oktober 2008, abgerufen am 15. Juni 2014.
  2. Autobahndirektion Südbayern: B 15 neu (Regensburg –) Landshut – Rosenheim, Anmeldetrasse BVWP 2015 – Stand: Dezember 2013. JPG. Online auf: abdsb.bayern.de. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  3. a b c d Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen: Bundesstraße B 15neu / Regensburg – Landshut – Rosenheim / Abschnitt Ergolsbach – Essenbach (A 92). In: abdsb.bayern.de. Autobahndirektion Südbayern, März 2014, abgerufen am 15. Juni 2014.
  4. a b c Regierung von Niederbayern: Planfeststellungsbeschluss vom 16. Dezember 2011 / B 15 neu „Regensburg – Landshut – Rosenheim“ / Neubau von Ergoldsbach bis Essenbach (A 92). PDF. Online auf: regierung.niederbayern.de. Abgerufen am 21. Mai 2014.
  5. a b c d e Autobahndirektion Südbayern: 15n Regensburg-Landshut-Rosenheim. Vortrag von Präsident Lichtenwald beim Regionalplanungsverband Landshut vom 21. März 2012. PDF. Online auf: region.landshut.org. Abgerufen am 11. Juli 2014.
  6. Bayerische Staatsregierung: Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP). 1. September 2013. PDF. Online auf www.landesentwicklungsplan-bayern.de. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  7. Autobahndirektion Südbayern: B 15neu Regensburg (A 93) – Landshut (A 92) – Rosenheim (A 8). Online auf: abdsb.bayern.de. Abgerufen am 28. Mai 2014.
  8. a b c d Regionaler Planungsverband Landshut: Niederschrift über die 57. gemeinsame Sitzung von Planungsausschuss (104. Sitzung) und regionalem Planungsbeirat (63. Sitzung). Online auf region.landshut.org. Abgerufen am 1. August 2014.
  9. Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie: Download LEP 2006; Teil B: Ziele und Grundsätze zur nachhaltigen Entwicklung der raumbedeutsamen Fachbereiche - B V: Nachhaltige technische Infrastruktur. PDF;Begründung zu den Zielen und Grundsätzen - B V: Nachhaltige technische Infrastruktur. PDF. Online auf stmwi.bayern.de. Abgerufen am 3. August 2014.
  10. a b c d e f g Bundesstraße B 15neu Regensburg – Landshut – Rosenheim. In: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung/Bayerisches Staatsministerium des Innern. Autobahndirektion Südbayern, Juli 2011, abgerufen am 19. Oktober 2014 (PDF).
  11. a b Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Verkehrsfreigabe der B 15 neu im Abschnitt Neufahrn - Ergoldsbach. 2. Dezember 2013. Online auf bmvi.de. Abgerufen am 10. August 2014.
  12. a b Informationen zu aktuellen Planungen: Bundesstraße B 15 neu / Regensburg – Landshut – Rosenheim / Abschnitt Neufahrn i. NB – Geisenhausen. In: abdsb.bayern.de. Autobahndirektion Südbayern, Januar 2009, abgerufen am 8. Juli 2014.
  13. a b Autobahndirektion Südbayern: Bundesstraße B 15 neu, Regensburg - Landshut - Rosenheim/Abschnitt Neufahrn i. NB - Geisenhausen. März 2014. PDF. Online auf abdsb.bayern.de. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  14. Landshuter Zeitung: B15neu: Entlastung für die Ortsdurchfahrten, 2. August 2014.
  15. a b c Landshuter Zeitung: Um vier Uhr morgens ist die Nacht zu Ende, 9. August 2014.
  16. Landshuter Wochenblatt: Wie sind Ihre ersten Erfahrungen seit der B15 neu-Freigabe?, 18. Dezember 2013.
  17. Panoramio Foto: B 15n-Brücke bei Schierling.
  18. Panoramio Foto: B 15n-Brücke im Einschnitt Forst Grafenschlag.
  19. Neubau der Brücke über die kleine Laber B 15neu – Labertalbrücke. Bei: fritsche-ingenieure.de.
  20. a b c Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen: Bundesstraße B 15 neu / Regensburg – Landshut – Rosenheim / Abschnitt Saalhaupt – Neufahrn i. NB / Abschnitt Neufahrn i. NB – Ergoldsbach. In: abdsb.bayern.de. Autobahndirektion Südbayern, Juli 2013, abgerufen am 15. Juni 2014.
  21. Innenminister weiht die B 15 neu ein. Mittelbayerische Zeitung, 27. Juli 2011.
  22. Eröffnung der B 15 neu. 84 Millionen für elf Kilometer aus der „Mottenkiste“. Wochenblatt, 18. November 2011.
  23. Bundesstraße – 15 Neu muss saniert werden. In: tvaktuell.com. TVA Fernsehen für Ostbayern, 6. Mai 2013, abgerufen am 15. Juni 2014.
  24. a b Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Infrastrukturbeschleunigungsprogramm. Online auf bmvi.de. Abgerufen am 10. August 2014.
  25. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Infrastrukturbeschleunigungsprogramm Bayern. Online auf bmvi.de. Abgerufen am 10. August 2014.
  26. Die neue B15: Ramsauer eröffnet heute Teilstück bis Ergoldsbach. Bayerischer Rundfunk vom 2. Dezember 2013. Abgerufen am 2. Dezember 2013.
  27. Klassischer Knoten mit linksgerichteter Trompete – Tiefbauausschuss billigt Planung für zusätzliche Anschlussstelle Neufahrn-Süd zur B15 neu. PDF. Online auf: bbi-ingenieure.de. Abgerufen am 21. Juni 2014.
  28. Landshuter Zeitung: Entlastung von Lastern, 24. Juli 2014.
  29. Regierung von Niederbayern: Gemeinsames Planfeststellungsverfahren nach §§ 17 ff. FStrG und Art. 72 ff. BayVwVfG für die Vorhaben B 15 neu, Regensburg - Landshut - Rosenheim;. Online auf regierung.niederbayern.bayern.de. Abgerufen am 27. Juli 2014.
  30. Autobahndirektion Südbayern: B15 neu - Neubau der Anschlussstelle LA 25. Online auf abdsb.bayern.de. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  31. a b Homepage von MdL Hubert Aiwanger: B15 neu Neufahrn Süd gesichert. 6. Juli 2010. Online auf hubert-aiwanger.de. Abgerufen am 14. Juli 2014.
  32. a b idowa: Essenbach -„Widerstand gegen B15neu begründet“. 25. April 2012. Online auf idowa.de. Abgerufen am 3. August 2014.
  33. Autobahndirektion Südbayern: ABDSB Rodung im Kreuzungsbereich der B 15n mit der B 15 alt. (PDF; 235 kB). Online auf: abdsb.bayern.de. Abgerufen am 28. Mai 2014.
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  37. a b Landshuter Zeitung: Marktrat auf großer Besichtigungstour, 16. September 2014.
  38. Landshuter Zeitung: Brückenbauarbeiten bei B15 neu beginnen, 19. Juli 2014.
  39. Landshuter Zeitung: B15neu-Brücke: Der Verkehr rollt wieder, 8. November 2014.
  40. Landshuter Zeitung: B15neu: Vorarbeiten beginnen am Mittwoch, 18. November 2014.
  41. a b Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Weiterbau A 94 und Planungen B 15neu – B 15neu: Nord-Südverbindung von der A 93 bis zur A 8. Online auf: stmi.bayern.de. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  42. a b Homepage von Gerhard Eck MdL: Pressemitteilungen - Beginn der Vorarbeiten B 15 neu Egolsbach-Essebach. 30. Juli 2013. Online auf mdl-gerhard-eck.de. Abgerufen am 14. Juli 2014.
  43. Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michael Groß, Martin Burkert, Klaus Barthel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD – Drucksache 17/13188 –. 17. Wahlperiode – Drucksache 17/13844 vom 10. Juni 2013. Online auf: dip21.bundestag.de. Abgerufen am 15. Juli 2014.
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  55. a b Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Planungen zur B 15neu. 19. Januar 2015. Online auf www.stmi.bayern.de. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  56. a b Landshuter Zeitung: Kabinett beerdigt vierspurige B15neu, 20. Januar 2015.
  57. a b Landshuter Zeitung: CSU gibt „Platzhaltertrasse“ auf, 20. Januar 2015.
  58. Regierung von Niederbayern: Genehmigungsverfahren für B 15 neu bei Vilsbiburg soll neu aufgerollt werden – Planfeststellungsbeschluss für Abschnitt Geisenhausen-Haarbach aufgehoben. Online auf: regierung.niederbayern.de. Abgerufen am 26. Juni 2014.
  59. Information der ABD Südbayern in Landshut. (PDF; 203 kB). Abgerufen am 17. Februar 2009.
  60. Süddeutsche Zeitung: Herrmann verkündet Aus für "B 15 neu". Online auf www.sueddeutsche.de. Abgerufen am 19. Januar 2015.
  61. idowa.de: Vierspurige B15 neu bis Rosenheim ist endgültig vom Tisch. Online auf www.idowa.de. Abgerufen am 19. Januar 2015.
  62. a b Süddeutsche Zeitung: Zündstoff aus Asphalt. 11. Mai 2014. Online auf: sueddeutsche.de. Abgerufen am 25. Juni 2014.
  63. a b Autobahndirektion Südbayern: Vortrag von Ministerialdirigent Karl Wiebel, Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau der Obersten Baubehörde, zur 15n Regensburg – Landshut – Rosenheim. PDF. Online auf abdsb.bayern.de. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  64. Landshuter Zeitung: „B15neu-Planung an A92 stoppen“, 9. Dezember 2014.
  65. Bayerisches Staatsministerium des Inneren für Bau und Verkehr: Aktueller Planungsstand B 15neu. Online auf stmi.bayern.de. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  66. a b Landshuter Zeitung: Für Bürgermeister Thomas Huber „untragbar“, 10. Januar 2015.
  67. Autobahndirektion Südbayern: Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann lädt im Frühjahr 2015 zur Bürgerversammlung: Gemeinsam über bedarfsgerechten Ausbau der B 15 sprechen. Online auf abdsb.bayern.de. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  68. Landshuter Wochenblatt: B15 neu: Landrat trommelt die Gemeinden zusammen. Online auf www.wochenblatt.de.
  69. Vilsbiburger Zeitung: B15 neu: Landrat ruft Bürgermeister zusammen, 24. Dezember 2014.
  70. a b Landshuter Zeitung: Gemeinderat gegen Westtrasse der B15neu, 15. Januar 2015.
  71. Landshuter Zeitung: B15 neu: CSU zu Kompromiss bereit, 14. Januar 2015.
  72. Landshuter Zeitung: CSU verabschiedet sich von „gelber Autobahn“, 14. Januar 2015.
  73. Bayerischer Landtag: Anfragen zum Plenum vom 27. Januar 2014 mit den dazu eingegangenen Antworten der Staatsregierung. Drucksache 17/516 – 17. Wahlperiode, 30. Januar 2014. PDF. Online auf: bayern.landtag.de. Abgerufen am 14. Juli 2014.
  74. Landshut aktuell: Feuerwehr bezieht neues Domizil. 9. Juli 2014.
  75. Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg – Rosenheim e. V.
  76. a b c d Landshuter Zeitung: 40 Jahre Widerstand gegen die „Autobahn“, 26. September 2014.
  77. Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg-Rosenheim e. V.: STOP B15 neu, Imagebroschüre des Vereins, Januar 2015.
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