Elefanten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Elephantidae)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elefant ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Elefant (Begriffsklärung) aufgeführt.
Elefanten
Afrikanische Elefanten

Afrikanische Elefanten

Systematik
Amnioten (Amniota)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Afrotheria
Ordnung: Rüsseltiere (Proboscidea)
Familie: Elefanten
Wissenschaftlicher Name
Elephantidae
Gray 1821
Arten

Die Elefanten (Elephantidae) (altgr. ἐλέφαντ- eléphant-, Stamm von ἐλέφᾱς eléphās ‚Elefant‘) bilden eine Familie der Rüsseltiere. Diese Familie umfasst alle heute noch lebenden Vertreter der Rüsseltiere.

Elefanten sind die größten noch lebenden Landtiere. Schon bei der Geburt wiegt ein Kalb bis zu 100 Kilogramm. Die Tragzeit ist mit 20 bis 22 Monaten die längste aller Landsäugetiere. Je nach Art kann ein Elefant im Durchschnitt zwischen 2 und 5 Tonnen Körpergewicht und eine Größe von bis zu 4 Metern erreichen. Das größte Exemplar war ein am 4. April 1978 im Damaraland (Namibia) erlegter Bulle, 4,21 Meter groß und 10,39 Meter lang.[1] Der älteste Elefant lebte im Zoo von Taipeh und wurde 86 Jahre alt.[2][3]

Systematik[Bearbeiten]

Von den Rüsseltieren leben heute nur noch drei Arten, die alle zu den echten Elefanten gehören. Diese sind:

Eine Minderheit von Elefantenforschern und Kryptozoologen hat den Zwergelefanten (Loxodonta pumilio) als Art vorgeschlagen; diese ist jedoch in der Fachwelt nicht akzeptiert. Er soll neben dem großen Waldelefanten als kleinere Art im tropischen Regenwald (Gabun, Kongo, Kamerun) vorkommen. Auch genetische Untersuchungen an verschiedenen Exemplaren der zentralafrikanischen Region brachten keine Hinweise auf eine vierte Elefantenart.[4]

Die einzig bekannte Hybride zwischen einer asiatischen Elefantenkuh und einem afrikanischen Elefantenbullen wurde 1978 im Zoo von Chester geboren. Es handelte sich um das Bullenkalb „Motty“. Es starb zwei Wochen nach seiner Geburt.[5]

Verbreitung[Bearbeiten]

  • Verbreitung des Afrikanischen
  • und des
  • Asiatischen Elefanten

Das Verbreitungsgebiet des Asiatischen Elefanten erstreckte sich früher im südlichen Asien durchgängig von Syrien bis zu weiten Teilen Chinas. Heute ist er noch in Vorder- und Hinterindien, Sri Lanka sowie einigen der großen Sundainseln zu finden.

Der Afrikanische Elefant (= Steppenelefant) lebte früher auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, heute befindet sich die nördlichste Grenze seines Verbreitungsgebietes im Süden des Sudans. Er kommt heute in vier getrennten Populationen vor: in den Savannen des östlichen und südlichen Afrika, in Westafrika, in der nördlichen Namib (Südwestafrika) und im zentralafrikanischen tropischen Regenwald. Im südlichen Afrika ist er vor allem in Nationalparks zu finden.

Der Waldelefant lebt in den Regenwäldern Westafrikas, unter anderem in Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik.

Alle heute noch lebenden Elefanten sind stark in ihrem Bestand gefährdet, da ihr Lebensraum beständig schrumpft und sie bis in die jüngste Zeit wegen ihrer aus wertvollem Elfenbein bestehenden Stoßzähne gejagt wurden.

Anfang des 20. Jahrhunderts soll es in Afrika mehrere Millionen Elefanten gegeben haben. Der Bestand hat sich nach Daten des Kenya Wildlife Service Research Center in Tsavo-East von 1,2 Millionen im Jahre 1981 auf etwa 0,6 Millionen 1997 reduziert.[6] Nach groben Schätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN gab es 2012 zwischen 423.000 bis 660.000 Afrikanische Elefanten.[7] Der Bestand des Asiatischen Elefanten soll sich laut WWF von etwa 160.000 Tieren Mitte des 20. Jahrhunderts über 34.000 bis 53.700 im Jahre 1990 auf schätzungsweise 25.600 bis 32.750 (zuzüglich etwa 15.000 Tiere in Gefangenschaft) im Jahre 2006 reduziert haben.[8]

Anatomie[Bearbeiten]

Vergleich von Kopf und Vorderteil des Körpers von Asiatischem (1) und Afrikanischem (2) Elefanten

Körperbau[Bearbeiten]

Da die verschiedenen Elefantenarten eine unterschiedliche Anzahl Brust-, Lenden-, Kreuzbein-, und Schwanzwirbel besitzen, besteht ein Elefantenskelett aus 326 bis 351 Knochen.

Etwa 394 Skelettmuskeln bewegen den Elefantenkörper. Die inneren Organe des Elefanten sind im Verhältnis nicht größer als bei anderen Säugetieren. Das Gehirn wiegt etwa vier bis fünf Kilogramm, das Herz – je nach Alter – zwischen zwölf und einundzwanzig Kilogramm. Es schlägt etwa 30 Mal pro Minute. Die Blutmenge entspricht etwa 10 Prozent des Körpergewichtes. Die Körpertemperatur eines gesunden Elefanten beträgt circa 36,5 °C. Die Haut ist etwa zwei Zentimeter dick.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Säugetieren befindet sich das Gesäuge bei den Elefantenkühen wie bei den Primaten und Seekühen zwischen den Vorderextremitäten.[9][10] Damit das Elefantenkalb bei der Geburt sanft auf die Erde fällt, befindet sich die Geburtsöffnung nicht unter dem Schwanzansatz, sondern zwischen den Hinterbeinen. Dies verkleinert die Fallhöhe bei der Geburt von rund 1,70 Meter auf 70 Zentimeter.

Elefantenzähne, von links nach rechts: vorletzter, unterer Backenzahn des Asiatischen Elefanten, selbiger des Afrikanischen Elefanten und letzter Backenzahn von Mastodon giganteum

Elefanten besitzen zwei Arten von Zähnen: die zu Stoßzähnen gewandelten Oberkieferschneidezähne und die Backenzähne.[11] Als Kaufläche werden nur die vorderen Backenzähne genutzt. Sind diese abgenutzt, wachsen von hinten die nächsten Zähne durch Resorption und Anlagerung der Kieferknochen vor und stoßen die alten Zähne heraus. Ein Elefant bekommt so in seinem Leben sechsmal neue Zähne.[12] Sollte ein Elefant diese alle verbrauchen, muss er verhungern. Inzwischen existieren erfolgreiche Versuche, Zahnersatz für Elefanten anzufertigen.[13]

Schädel eines gewilderten Elefanten (Stoßzähne fehlen)

Die aus Elfenbein bestehenden Stoßzähne werden vor allem zum Entrinden der Bäume sowie als Waffe gegen Feinde eingesetzt, wobei die Stoßzähne mehr dem Imponiergehabe als dem wirklichen Kampf dienen.

Während seit mindestens der Spätantike die Ansicht vertreten war, Elefanten hätten keine Ellenbogen- und Kniegelenke,[14] ist mittlerweile bekannt, dass diese lediglich völlig frei sind.[15] Das Kniegelenk des Elefanten zeigt eine erweiterte Ruheposition, sodass beim Stehen der Winkel zwischen Oberschenkel und Schienbein fast 180° beträgt. Dies ist für Quadrupeden ungewöhnlich und nur beim bipeden Menschen anzutreffen. Es gibt weitere Parallelen: Das Oberschenkelgelenk des Elefanten zeigt große Ähnlichkeit mit dem des Menschen. Die Menisken sind sehr schmal und dünn und das Kreuzbandsystem ist ebenfalls vorhanden. Die Bewegungsmuster der gewichtstragenden hinteren Gliedmaßen erinnern ebenfalls mehr an den Menschen als an cursoriale Quadrupeden. Die Hauptbewegung des Kniegelenks ist eine Extension-Flexion mit einem Aktionsradius von 142°. Im fortgeschrittenen Alter sind die Kniegelenke anfällig für Arthrose.[16]

Elefanten sind Zehenspitzengänger. Sie haben zur Unterstützung einen sechsten „Zeh“ an der Hinterseite des Fußes.[17]

Eine weitere anatomische Besonderheit der Elefanten betrifft ihren Pleuraspalt. Als einzige Säugetiergruppe ist dieser durch lockeres Bindegewebe überbrückt. Dadurch sind die Pleurablätter trotzdem weiterhin gegeneinander verschiebbar, aber bei Weitem nicht so empfindlich. Dies ermöglicht es Elefanten beispielsweise, einen Fluss zu durchqueren und währenddessen mit ihrem langen Rüssel zu „schnorcheln“. Dabei atmen sie Luft mit atmosphärischem Druck ein, während sich ihr Körper, und damit insbesondere die Lunge, etwa 2 Meter unter Wasser befindet. Diese Druckdifferenz würde bei jedem anderen Säugetier (mit „normalem“ Pleuraspalt) dazu führen, dass die Blutgefäße, die das Wandblatt der Pleura versorgen, förmlich „ausgequetscht“ und zerstört würden.[18]

Rüssel[Bearbeiten]

Ein Arbeitselefant in Thailand stößt Wasser durch seinen Rüssel aus.

Ein Rüssel ist eine verlängerte Nase mit Nasenlöchern (Rüsselloch). Bei Elefanten ist der Rüssel ein äußerst feinfühliges und langes Organ, das im Lauf der Phylogenese aus Oberlippe und Nase entstand. Etwa 40.000 zu Bündeln verflochtene Muskeln machen den Rüssel sehr beweglich. Der Rüssel enthält kein Nasenbein oder andere Knochen. Er besteht ausschließlich aus Muskelgewebe und ist das auffälligste anatomische Merkmal der Elefanten.

Der Rüssel ist ein Multifunktionsorgan, welches als Tast- und Greiforgan, zur Atmung und Geruchswahrnehmung sowie als Waffe und Drohmittel und als Saug- und Druckpumpe beim Trinken dient. Während der Rüssel des afrikanischen Elefanten in zwei fingerartigen Fortsätzen endet, ist es beim indischen Elefanten nur einer.[19]

An seiner Spitze befinden sich empfindliche Tasthaare, die kleinste Unebenheiten wahrnehmen. Dadurch eignet sich der Rüssel auch zum Tasten. Bei der Kontaktaufnahme zu Artgenossen in der Herde wird der Rüssel eingesetzt: gegenseitiges Umschlingen der Rüssel als Liebes- und Freundschaftszeichen und beim Spiel. Mit dem Rüssel werden Staub und Schmutz auf der Haut verteilt, was zum Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung und vor Insekten geschieht. Der Rüssel wird zum Greifen von Gegenständen benutzt, beispielsweise, um sie zum Mund zu führen. Ausgebildete Arbeitselefanten können in Zusammenarbeit mit dem Elefantenführer Gegenstände von erheblichem Gewicht mit Hilfe des Rüssels – mit Unterstützung der Stoßzähne – manipulieren, heben und bewegen. Mit Hilfe des Rüssels kann ein Elefant Äste und Pflanzen aus bis zu sieben Meter Höhe erreichen. Ähnlich einem Giraffenhals verdoppelt er damit seine Streckhöhe.

Gelegentlich wird der Elefantenrüssel beim Baden oder Schwimmen als eine Art Schnorchel eingesetzt, zum Riechen wird er hoch in die Luft gehalten.

Durch Heben des Kopfes und des ausgestreckten Rüssels 30 bis 40 Grad über die Horizontale nimmt ein Elefant eine dominante Haltung ein. Der Rüssel kann ebenso als Schlagwaffe dienen, indem er beispielsweise eingerollt (ähnlich einem aufgewickelten Schlauch, zur Innenseite hin – Richtung Mund) und dann zum Schlag mit viel Kraft wieder gestreckt wird; seitliche Hiebe mit dem schwingenden Rüssel sind sehr kraftvoll.

Es passen pro Zug zirka 8 bis 10 Liter Wasser in den Rüssel.[15] Mit Hilfe seines Rüssels kann ein Elefantenbulle in 5 Minuten 200 Liter Wasser trinken.

Zytologie[Bearbeiten]

In den Zellkernen des Afrikanischen Elefanten befindet sich ein doppelter Chromosomensatz mit zweimal 27 Autosomen und zwei Geschlechtschromosomen. Das Genom wurde erstmals im Jahre 2009 vollständig sequenziert. Das Referenzgenom besteht aus 3.196.743.967 Basenpaaren. Die genaue Zahl der Gene ist noch unbekannt.[20][21]

Ernährung[Bearbeiten]

Elefanten sind ausnahmslos Pflanzenfresser und ernähren sich vor allem von Gräsern und Blättern, fressen bei Nahrungsknappheit Äste, Dornbüsche und ähnliche Nahrung.

Sie nehmen täglich etwa 200 Kilogramm Nahrung zu sich. Dazu brauchen sie 17 Stunden am Tag. Sie fressen vor allem Gras, gefolgt von Früchten, Wurzeln, Zweigen und Rinde. Der Rüssel ist bei der Nahrungsaufnahme als Greiforgan enorm nützlich. Mit den fingerartigen Fortsätzen können sie einzelne Halme und Gräser aufnehmen. Ihre Nahrung verwerten sie zu etwa 40 Prozent, da sie ein weniger effizientes Verdauungssystem haben als etwa die Wiederkäuer. Wasser ist für die Elefanten ein wichtiger Lebensfaktor. Sie trinken 70 bis 150 Liter Wasser am Tag. Ihre Harnblase fasst dabei etwa 18 Liter.[22] Täglich benötigen Elefanten etwa 250.000 Kilokalorien.

Natürliche Feinde[Bearbeiten]

Durch ihre Größe und ihr Leben im Herdenverband haben Elefanten wenige natürliche Feinde. Nur den größten Raubkatzen wie Löwen und Tigern gelingt es bisweilen, Jungtiere zu erbeuten.[23] In einigen Gebieten Afrikas scheinen Elefanten häufiger von Löwen erbeutet zu werden als bisher angenommen. Im Eiszeitalter hatten Elefanten darüber hinaus noch die mittlerweile ausgestorbenen Säbelzahnkatzen zu fürchten. Insbesondere für die Gattung Homotherium konnte zumindest lokal eine Nahrungspräferenz für junge Präriemammuts nachgewiesen werden.[24]

Verhalten[Bearbeiten]

Afrikanische Elefanten vor dem Kilimandscharo im Amboseli-Nationalpark
Badende afrikanische Elefanten im Addo Elephant National Park in Südafrika

Elefanten leben in Herden, bestehend aus Kühen und Kälbern. Die Herden werden von einer Leitkuh angeführt, die eine Vorbildrolle innerhalb der Gruppe einnimmt. Dabei handelt es sich meist um eine sehr erfahrene, mittlerweile unfruchtbar gewordene Kuh im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Fehlen Vorbilder wie diese Leitkuh, etwa weil sie getötet wurden, so hat dies schwerwiegende Folgen: Die Kälber werden von den verbliebenen jungen Müttern aufgezogen, und daher werden viele soziale Werte nicht vermittelt.[25][26] Man spricht bei Elefanten von einem Matriarchat, analog zum Matriarchat in menschlichen Gesellschaften.

Die Größe der Herde variiert mit dem Nahrungsangebot. Ist reichlich Nahrung vorhanden, so schließen sich kleinere Familienherden zu größeren zusammen. Bei akutem Nahrungsmangel kommt es oft vor, dass einzelne Familien – bestehend aus ein bis zwei Kühen mit ihren Nachkommen – „Miniherden“ bilden und allein unterwegs sind. Ebenfalls von der Nahrung abhängig ist das Wanderverhalten der Herden. Während sie bei hohem Nahrungsangebot relativ ortsbeständig sind, bewegen sie sich in Trockengebieten mit schlechter Nahrungsversorgung oft über lange Strecken, um Nahrung zu finden. Dabei bilden sich sogenannte „Elefantenstraßen“, die bereits lange Zeit bestehen und immer wieder benutzt werden.

Elefanten haben brustständige Milchdrüsen

Im Alter von etwa 12 Jahren trennen sich Bullen von den übrigen Herdentieren. Nur zur Brunftzeit stoßen sie zu den Herden, um sich zu paaren. Außerhalb der Paarungszeit bestreiten sie ihr Leben entweder als Einzelgänger oder in losen Gruppen. In der Vergangenheit kam es zumindest in Afrika mehrfach vor, dass solche Gruppen als aggressiv auffielen, indem sie beispielsweise Nashörner töteten. Ursache dieses Verhaltens könnte eine Art posttraumatische Belastungsstörung durch Zusammenstöße mit Wilderern sein. Die Gehirnstruktur solcher Elefanten weist Parallelen zur Gehirnstruktur traumatisierter Menschen auf.[27]

Elefantenbullen erleben periodisch eine Verhaltensänderung, deren Dauer stark variieren kann und die als Musth bezeichnet wird.

Durch eine Versuchsreihe im New Yorker Bronx-Zoo ließen sich Anzeichen ermitteln, die nahelegen, dass Elefanten über ein Ichbewusstsein verfügen. Asiatische Elefanten wurden hierfür einem Spiegel-Selbsterkennungstest unterzogen. Die Ergebnisse zeigten, dass Elefanten wie Delfine und Affen dem Anschein nach die Fähigkeit besitzen, sich selbst im Spiegel zu erkennen. Dies deutet auf das Vorhandensein eines Ichbewusstseins hin.[28][29] Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Elefanten in der Lage sind, zu zählen und einfachste Additionsaufgaben zu lösen. Wahrscheinlich erlaubt ihnen diese Fähigkeit, die Vollständigkeit der Herde zu überprüfen.[30]

Elefanten sind in der Lage, Stoßzähne und Knochen von toten Artgenossen zu erkennen. Dies ergab eine Studie im Amboseli-Nationalpark, die von der University of Sussex durchgeführt wurde.[31] Sie scheinen sich auch für den Verbleib von toten Artgenossen zu interessieren. So suchen sie Dörfer auf, deren Bewohner einen Elefanten ihrer Herde getötet haben.[32]

Entgegen der weitverbreiteten Ansicht kommunizieren Elefanten überwiegend nicht durch Trompetenlaute. Diese erzeugen sie nur in bestimmten Stimmungslagen (z. B. Aufregung, Angst, Aggressivität). Zur Verständigung mit Artgenossen nutzen sie zu ⅔ Infraschall-Laute.[33] Diese für Menschen unhörbaren Schwingungen werden durch die Luft und durch das Erdreich über dutzende Kilometer übertragen. Auf diese Weise können die Tiere mit weit entfernten Artgenossen kommunizieren. Elefanten erkennen an der Stimme, ob Menschen ihnen gefährlich werden können. Verzerrte und verfremdete Stimmen erkennen sie.[34]

Stammesgeschichte der Elefanten[Bearbeiten]

Die ausgestorbenen Mammuts gehören zur Familie der Elefanten

Stammesgeschichtlich sind Elefanten eine relativ junge Familie der Rüsseltiere (Proboscidea). Die frühesten Rüsseltiere stammen aus dem Paläozän Nordafrikas und sind etwa 60 Millionen Jahre alt.[35] Die Rüsseltiere bildeten verschiedene Familien aus, dazu zählen die Moeritherien, die Deinotherien, die Barytherien, die Gomphotherien, die Echten Mastodonten und die Stegodonten.

Diese ausgestorbenen Rüsseltiere waren keine Elefanten, obwohl sie teilweise ganz ähnlich aussahen. Einige dieser Familien wie die Stegodonten, die Gomphotherien und die Echten Mastodonten waren bis ins Eiszeitalter Zeitgenossen der Elefanten. Die Elefanten entwickelten sich aus der Familie der Stegodonten. Die Entwicklungslinie zu den Elefanten begann im späten Miozän vor etwa 7 Millionen Jahren durch Gattungen wie Primelephas und Stegotetrabelodon,[36] die sich durch die fehlende Zahnschmelzhülle um ihre vier Stoßzähne und das Vorhandensein von Schmelzlamellen auf den Backenzähnen von anderen Rüsseltieren unterschieden. Die Schmelzlamellen gelten als besonders charakteristisches Merkmal für Angehörige der Elephantidae und stellen eine Anpassung an Grasnahrung dar. Eine andere Rüsseltierfamilie, die Stegodonten, entwickelte unabhängig ähnliche Strukturen, die den Schmelzlamellen der Elefanten entsprachen.

Auf Primelephas gehen wohl die späteren Gattungen der Elefanten, Elephas, Loxodonta und Mammuthus zurück. Das vereinfachte Kladogramm der Familie sieht so aus:


Elephantidae 

 Primelephas


 Elephantini 

 Elephas


     

 Mammuthus



     

 Loxodonta



Die Gattung Elephas entstand im späten Miozän Afrikas, molekulargenetischen Analysen zufolge spalteten sich Elephas und Loxodonta vor 7,6 Millionen Jahren auf,[37] und verbreitete sich von dort aus über Eurasien. Die früheste bisher bekannte Art mit einem Alter von rund 6,5 Millionen Jahren ist Elephas nawataensis.[38] Eine der bekanntesten ausgestorbenen Elephas-Arten, die gewöhnlich als Altelefanten bezeichnet werden, ist der Europäische Waldelefant (Elephas antiquus). Die Zwergelefanten (beispielsweise der Sizilianische Zwergelefant), die im Pleistozän auf einigen Inseln des Mittlermeeres und Südostasiens verbreitet waren, gehören zu dieser Gattung. Mit dem Ende des Pleistozäns war Elephas ausschließlich auf Asien beschränkt, eine kleine Population von Zwergelefanten überlebte aber noch bis um 1.300 v. Chr. auf der Mittelmeerinsel Tilos.[39] Heute lebt als einzige Art der Indische Elefant (Elephas maximus).

Die zweite noch existierende Gattung Loxodonta entstand im ebenfalls im ausgehenden Miozän Afrikas und ist gegenwärtig durch zwei Arten, den Afrikanischen Steppenelefanten (Loxodonta africana) und den Waldelefanten (Loxodonta cyclotis), repräsentiert. Sie trat erstmals mit Loxodonta cookei vor etwa 7 Millionen Jahren in Erscheinung.[38]

Die bekanntesten fossilen Elefanten sind zweifellos die Mammuts (Mammuthus bzw. Mammonteus). Diese Gattung hatte sich laut molekulargenetischen Untersuchungen vor 6,7 Millionen Jahren von Elephas getrennt.[37] Erste Nachweise stammen mit der frühpliozänen Art Mammuthus subplanifrons ebenfalls aus Afrika.[40] Die ursprüngliche Form Mammuthus meridionalis, auch unter dem Namen Südelefant bekannt, erreichte vor mindestens drei Millionen Jahren Eurasien und verbreitete sich von dort aus bis nach Nordamerika.[41] Zu Beginn der Eiszeit lebte das Steppenmammut Mammuthus (=Mammonteus) trogontherii, welches später durch das Kaltsteppen- oder Wollhaarmammut Mammuthus (=Mammonteus) primigenius abgelöst wurde. Dieses wird umgangssprachlich auch als Echtes Mammut bezeichnet. Teile von Wollhaarmammuts werden heute noch häufig im sibirischen Dauerfrostboden gefunden. Dabei handelt es sich vor allem um Knochen und Haare, gelegentlich finden sich jedoch auch erstaunlich gut erhaltene Mammuts im Eis. Das Mammutelfenbein wurde von alters her vor allem in China und Russland zur Elfenbeinschnitzerei genutzt. Die Menschen im späten Pleistozän jagten die Tiere, und nach verschiedenen Theorien waren sie möglicherweise für das Aussterben der letzten Mammuts verantwortlich. Alternative Theorien gehen von einer Abfolge vieler schwerer Winter und Nahrungsknappheit aus. In den meisten Gebieten Eurasiens und Nordamerikas verschwanden die Mammuts vor etwa 10.000 Jahren, die letzten lebten vor etwa 3700 Jahren auf der Wrangelinsel.

Mensch und Elefant[Bearbeiten]

Arbeitselefant in Pune (Indien)
Dressierte Elefantenkuh. Zu erkennen sind das Gesäuge und die Geburtsöffnung (Vulva).
Ganesha (13. Jh., Indien)
Elefanten im Porzellanladen (Majolika-Manufaktur), Karlsruhe
Der Elefant als Symbol für Afrika: das ehemalige Reichskolonial-Ehrenmal in Bremen

Es gibt heute noch Menschen, die den Elefanten wegen seiner Stoßzähne illegal jagen. Asiatische Elefanten sind auch Nutztiere und werden in einigen Ländern beispielsweise zur Lastenbeförderung eingesetzt.

Wegen ihrer Intelligenz und beeindruckenden Größe sind Elefanten ferner als Dressurtiere im Zirkus verbreitet. In Zoos zählen die Dickhäuter zu den beliebtesten Attraktionen und ziehen jährlich ganze Scharen von Besuchern an. Die Haltung der großen Tiere ist allerdings problematisch und kann zu Unfällen zwischen Elefant und Mensch führen. Die European Elephant Group, ein „Zusammenschluss von Menschen, denen das Schicksal von Elefanten, die als Folge nicht tiergerechter Haltung mittel- oder unmittelbar durch Schäden an ihrer physischen bzw. psychischen Gesundheit bedroht sind, am Herzen liegt“,[42] bezeichnet die grauen Riesen als die gefährlichsten Wildtiere in Menschenhand, da es immer wieder zu Unfällen mit dem Pflegepersonal kommt. Sie berichtet allein von 51 Toten und mehr als 100 Verletzten in Zoos und Safariparks seit 1980.[43] Elefanten können zahlreiche Verhaltensstörungen entwickeln, von denen das rhythmische Hin- und Herbewegen (Weben) vielleicht die bekannteste ist.

Mensch-Elefant-Konflikte[Bearbeiten]

In freier Wildbahn kommt es, insbesondere durch die zunehmende Einengung der Lebensräume des Elefanten, immer wieder zu Konflikten zwischen Elefant und Mensch, die durch die „Human-Elephant Conflict“-Statistik (HEC) erfasst werden. Elefanten leben in freier Wildbahn in 37 afrikanischen und 12 asiatischen Staaten.[44] Nach Schätzungen werden weltweit jährlich über 500 Menschen durch Elefanten getötet,[45] davon allein 300 in Indien.[44] Gleichzeitig werden tausende Elefanten durch Menschen getötet – vielfach durch Bauern, die ihre Felderträge schützen wollen, oder als Vergeltung für menschliche Todesopfer, in zunehmendem Maße wieder durch Wilderei. Die Zahl der derzeit (Stand 2009) für den Elfenbeinhandel in Afrika gewilderten Elefanten wird auf 38.000 Tiere pro Jahr geschätzt.[46] Darüber hinaus werden Elefanten durch die Auswirkungen menschlicher Auseinandersetzungen, etwa durch Landminen in Sri Lanka, getötet.[44]

Elefanten in der menschlichen Geschichte[Bearbeiten]

Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. waren Elefanten im ägyptischen Einflussgebiet ausgestorben oder ausgerottet. Thutmosis III. ging nach einem erfolgreichen Eroberungsfeldzug in Asien auf Elefantenjagd. Assyrische Königsinschriften des 8. bis 7. Jahrhunderts v. Chr. berichten von der Elefantenjagd im heutigen Syrien, was entsprechende Knochenfunde belegen.

Während in Indien Arbeitselefanten bereits im Altertum eingesetzt wurden, kannten die Griechen zunächst nur das Elfenbein als Handelsobjekt. Erste Begegnung mit Elefanten hatten sie bei der Schlacht von Gaugamela. Später wurden in allen Diadochen-Heeren bis zu 500 Kriegselefanten gleichzeitig eingesetzt. Einer von ihnen, Pyrrhus, setzte sie bei seinen Kämpfen gegen Rom ein. Nach der Region, in der der erste Kampf stattfand, nannten die Römer die Elefanten anfänglich „lukanische Ochsen“ (boves Lucas).

Der karthagische Feldherr Hannibal überquerte 218 v. Chr. mit Kriegselefanten die Alpen.

In Rom waren die ersten Elefanten im Triumphzug 275 v. Chr. zu sehen. Seit 169 v. Chr. wurden sie im Zirkus zur Schau gestellt. Im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden Elefantenschaukämpfe gegen Tiere und Menschen Mode, die in der späteren Kaiserzeit durch artistische Darstellungen abgelöst wurden. Im Triumphzug mit vorgespannten Elefanten (Quadriga) scheiterte Pompeius 81 v. Chr. an den engen Stadttoren Roms. Dies sollte später Severus Alexander und Gordian I. gelingen.

In die europäische Geschichte namentlich eingegangen sind Abul Abbas, ein Geschenk des Kalifen Harun ar-Raschid an Karl den Großen, Hanno, das Lieblingstier Papst Leos X., Soliman, der erste Elefant in Wien, Hansken (1630–1655), eine gelehrte Elefantendame des 17. Jahrhunderts, und Jumbo (ca. 1861–1885), der König der Elefanten. Ludwig IX., der Heilige, brachte 1255 nach einem Kreuzzug einen Elefanten nach Frankreich, den er an Heinrich III. von England weiterverschenkte. Ludwig XIV. von Frankreich hielt 13 Jahre lang ein seltenes afrikanisches Exemplar in Versailles.

In Asien gibt es noch heute Elefantenschulen, in denen Elefanten für Touristen, oder für die Arbeit abgerichtet werden. Indische, thailändische und sri-lankische Elefantenführer werden Mahut (auch: Mahout) genannt.

Elefanten in Symbolik und Mythologie[Bearbeiten]

Der Elefant gilt als weise, stark und keusch, aber auch als böse. Er ist auch ein Symbol für die Mäßigkeit.[47] Er ist das Wappentier mehrerer asiatischer und afrikanischer Staaten sowie das politische Wappentier der Republikaner in den USA. Der höchste dänische Orden heißt Elefantenorden. Die Seekriegsflagge Thailands ziert ein weißer Elefant, der dort als Zeichen von Macht verehrt wird.

In der indischen Mythologie ist Airavata der erste Elefant. Gott Ganesha erscheint mit dem Kopf eines Elefanten. Er ist eine der beliebtesten Gottheiten des Hinduismus und gilt als Verkörperung von Weisheit und Wohlstand und als Helfer in schwierigen Lebenssituationen. Die buddhistische Überlieferung kennt eine Legende, nach der Mahamaya, der Mutter Siddhartha Gautamas, vor dessen Geburt ein weißer Elefant erschien.

Im Gleichnis „Die blinden Männer und der Elefant“, das im Sufismus, Jainismus, Buddhismus und Hinduismus erzählt wird, geht es um die begrenzte Fähigkeit des Menschen, die Realität – symbolisch durch den Elefanten dargestellt – so zu erkennen und zu verstehen, wie sie wirklich ist.

In China erscheint ein weißer elefantenköpfiger Gott, der eine jungfräuliche Göttin, Moye, schwängert. Moye gebiert den Helden Fu-Hi. In China gelten Elefanten noch heute als Symbol für männliche Potenz. Im Judentum bzw. Christentum taucht der elefantenköpfige Dämon Behemoth auf, und auch er symbolisiert die „Fleischlichkeit“ (sexuelle Energie). Die Verbindung zwischen Elefanten und sexueller Energie existierte in Heldenepen des europäischen Mittelalters, in denen „Hörner aus Elfenbein“ eine wichtige Rolle spielten (z. B. das Horn Olifant im Rolandslied). Gemahlenes Elfenbein gilt noch heute bei einigen asiatischen Völkern als Potenzmittel. In eine andere Richtung deutet dagegen die Legende vom Elefantenfriedhof.

Seit dem indischen Chaturanga bestand in vielen historischen Schachformen eine Elefantenfigur.[48]

Schließlich ist der Begriff des Elefanten teilweise auch negativ besetzt. So knüpft die Redensart „wie ein Elefant im Porzellanladen“ an die Vorstellung an, Elefanten seien ungeschickt.[49]

Rezeption[Bearbeiten]

In den Medien sind Elefanten zu finden, die sich meist speziell an Kinder richten. So gibt es Hörspiele wie Benjamin Blümchen und Zeichentrickfiguren wie Dumbo oder Babar und den kleinen blauen Elefanten aus der Sendung mit der Maus. Auf Elefanten basieren Otto Waalkes' Ottifanten. Einen Elefanten im Logo verwenden Hersteller von Spielzeugen wie die Simba-Dickie-Group und Jumbo.

In Werken Salvador Dalís sind Elefanten häufiger zu finden, beispielsweise in seinen Gemälden Schwäne spiegeln Elefanten (1937)[50] und Die Elefanten (1948).[51] Der italienische Bildhauer Gian Lorenzo Bernini schuf (ausgeführt 1667 durch seinen Schüler Ercole Ferrata) einen Elefanten, der einen Obelisken auf dem Rücken trägt (siehe Obelisco della Minerva). Dieses barocke Werk vor der römischen Santa Maria sopra Minerva wurde vermutlich durch den Renaissance-Roman Hypnerotomachia Poliphili inspiriert, in dem ein Gebäude in Form eines Elefanten auftaucht, der ebenfalls einen Obelisken trägt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elefanten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Guinness-Buch der Rekorde 1992, Ullstein, München, ISBN 3-550-07750-5.
  2. Guinness World Records 2007, Bibliographisches Institut, Mannheim 2006
  3. New York Times: World’s Oldest Elephant, 86, Is Dead (23. Februar 2003)
  4. PDF bei socserv.mcmaster.ca (Version vom 27. Februar 2008 im Internet Archive)
  5. Motty, die Kreuzung aus afrikanischem und asiatischem Elefanten.
  6. Die Elefanten-Bestandszahlen der 36 afrikanischen „Elefanten-Länder“. Website des Rettet die Elefanten Afrikas e. V. , veröffentlicht am 3. Januar 2002.
  7. Der afrikanische Elefant Webseite des WFF, abgerufen am 2. Dezember 2013.
  8. Hintergrundinformation Asiatischer Elefant Webseite des WWF, veröffentlicht im März 2006
  9.  Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy: The Proboscidea – Evolution and palaeoecology of elephants end their relatives.. Oxford University Press, 1996, ISBN 978-0198546528, 2, S. 20 (The mammary glands are located between the forelegs, a condition which enables the mother to be in touch with her calv while it nurses.).
  10. Arif Mustafa: Biological functions of lactation.Online-Kurse McGill-University, 2000 (PDF)
  11. Foto eines Elefantenmauls
  12. Grafik zum Zahnwechsel
  13. Thailand-Community-Infocenter: Thailändischer Elefant bekommt erstmals Zahnersatz (Version vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  14. Der Neue Physiologus: Elefant
  15. a b Wilhelm Eigener: Enzyklopädie der Tiere, Nikol Verlagsgesellschaft 2004, ISBN 978-3-933203-98-4.
  16. G. E. Weissengruber, F. K. Fuss, G. Egger, G. Stanek, K. M. Hittmair und G. Forstenpointner: The elephant knee joint: morphological and biomechanical considerations (PDF)
  17. nature.com vom 22. Dezember 2011: How the elephant got its sixth toe. Bone used as a thumb by pandas supports elephants' feet. (doi:10.1038/nature.2011.9712)
    John R. Hutchinson et al.: From Flat Foot to Fat Foot: Structure, Ontogeny, Function, and Evolution of Elephant ‚Sixth Toes‘. In: Science, Band 334, Nr. 6063, 2011, S. 1699–1703, DOI:10.1126/science.1211437
  18. American Physiological Society: For elephants, it’s not just their ears and trunk that make them unique on land
  19. Markus Kappeler: Ceylon-Elefant – Elephas maximus maximus, 1986 (erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection, Groth AG, Unterägeri).
  20. Genom-Projekteintrag bei NCBI
  21. Genom im UCSC Browser
  22. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/saeugetiere-urinieren-dauert-bei-allen-arten-aehnlich-lang-a-977186.html
  23. Vratislav Mazak: Der Tiger. Nachdruck der 3. Auflage von 1983. Westarp Wissenschaften Hohenwarsleben, 2004 ISBN 3-89432-759-6
  24. Mauricio Anton, Angel Galobart, Alan Turner: Co-existence of scimitar-toothed cats, lions and hominins in the European Pleistocene. Implications of the post-cranial anatomy of Homotherium latidens (Owen) for comparative palaeoecology. Quaternary Science Reviews 24 (2005) 1287–1301.
  25. New York Times: An Elephant Crackup? (8. Oktober 2006)
  26. Nature: Elephant Breakdown, Bradshaw et al., 2005 (PDF; 131 kB)
  27. Ethology: How Elephants are opening doors. Bradshaw & Schore, 2007 (PDF; 492 kB)
  28. Joshua M. Plotnik, Frans B. M. de Waal, Diana Reiss: Self-recognition in an Asian elephant. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 2006, online vorab veröff., 10.1073/pnas.0608062103.
  29. Wissenschaft.de: Selbsterkenntnis mit Rüssel – Elefanten erkennen ihr Spiegelbild
  30. newscientist.com: Elephants master basic mathematics
  31. Wissenschaft.de: Elefanten mit Sinn für Tote
  32. Kerstin Kullmann: Rache in Neon, Januar 2007.
  33. Die Sprache der Elefanten (Forschungsprojekt unter der Leitung von Univ. Prof. Doz. Dr. Helmut Kratochvil; Tiergarten Schönbrunn) Untersuchung der Elefanten-Sprache im Wiener Zoo, Günther Mayr in ORF
  34. Christine Westerhaus: Elefanten fürchten männliche Massai, in Deutschlandfunk – „Forschung aktuell“ vom 11. März 2014
  35. Emmanuel Gheerbrant: Paleocene emergence of elephant relatives and the rapid radiation of African ungulates. PNAS 106 (26), 2009, S. 10717–10721
  36. Jan van der Made: The evolution of the elephants and their relatives in the context of a changing climate and geography. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 340–360
  37. a b Nadin Rohland, Anna-Sapfo Malaspinas, Joshua L. Pollack, Montgomery Slatkin, Paul Matheus und Michael Hofreiter: Proboscidean Mitogenomics: Chronology and Mode of Elephant Evolution Using Mastodon as Outgroup. PLOSBiology 5 (August), 2007, S. 1663–1671
  38. a b Karol Schauer: Anmerkungen und Quellenangaben zur Evolutionstafel der Proboscidea in Afrika und Asien. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 630–650
  39. Maria Rita Palombo: Elephants in miniature. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich – Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 275–295
  40. Adrian M. Lister, Andrei V. Sher, Hans van Essen und Guangbiao Wei: The pattern and process of mammoth evolution in Eurasia. Quaternary International 126–128, 2005, S. 49–64
  41. Adrian M. Lister und Hans van Essen: The earliest Mammoth in Europe. Abstracts of the 18th International Senckenberg Conference 25. bis 30. April 2004 in Weimar
  42. Elefanten-Schutz Europa e. V.: Startseite, Zugriff am 12. Dezember 2012.
  43. Elefanten-Schutz Europa e. V.: Das Unfallproblem mit Elefantenkühen in Zoos eskaliert. Zugriff am 12. Dezember 2012.
  44. a b c Oswin Perera: The Human-Elephant Conflict: A Review of Current Status and Mitigation Methods (PDF; 1,2 MB). Gajah, Journal of the IUCN/SSC Asian Elephant Specialist Group, Gajah, Ausgabe Band 30, 2009, S. 41–52.
  45. Elephants Attack as HumansTurn Up the Pressure. National Geographic News, 3. Juni 2005
  46. S. Wasser, B. Clark & C. Laurie (2009): The Ivory Trail. Scientific American 301 (1), S. 68–74.
  47. Elefant, in: Sigrid und Lothar Dittrich, Lexikon der Tiersymbole (Petersberg, 2. Auflage 2005 ISBN 3-937251-18-9) 89-94
  48. In Europa entwickelte sich daraus der Läufer, der im russischen Sprachraum immer noch als „Elefant“ bezeichnet wird.
  49. In der Fernsehsendung Das will ich wissen, ZDF, 6. November 2009, wurde das reale Verhalten eines Elefanten in einem Porzellanladen gezeigt. Das Tier bewegte sich äußerst behutsam und vorsichtig, entnahm einer Kristallschale eine Frucht und nicht ein Stück Porzellan ging zu Bruch.
  50. Salvador Dali: Schwäne spiegeln Elefanten.
  51. Salvador Dali: Die Elefanten.