Pierre van Hooijdonk

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Pierre van Hooijdonk

Pierre van Hooijdonk 2014

Spielerinformationen
Voller Name Petrus Ferdinandus Johannes van Hooijdonk
Geburtstag 29. November 1969
Geburtsort SteenbergenNiederlande
Größe 193 cm
Position Sturm
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1989–1991
1991–1995
1995–1996
1997–1999
1999–2000
2000–2001
2001–2003
2003–2005
2005
2005–2007
RBC Roosendaal
NAC Breda
Celtic Glasgow
Nottingham Forest
Vitesse Arnheim
Benfica Lissabon
Feyenoord Rotterdam
Fenerbahce Istanbul
NAC Breda
Feyenoord Rotterdam
69 (33)
115 (81)
68 (44)
71 (36)
29 (25)
30 (19)
61 (52)
52 (32)
17 0(5)
37 0(8)
Nationalmannschaft
1994–2004 Niederlande 46 (14)
Stationen als Trainer
2011
2013–2014
Türkei(Co-Trainer)
Jong Feyenoord /Excelsior Rotterdam
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Petrus „Pierre“ Ferdinandus Johannes van Hooijdonk (* 29. November 1969 in Steenbergen, Niederlande) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Seine Klubs als Aktiver waren RBC Roosendaal, NAC Breda, Celtic Glasgow, Nottingham Forest, Vitesse Arnheim, Benfica Lissabon, Feyenoord Rotterdam und Fenerbahçe Istanbul. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er bei Feyenoord Rotterdam, als er mit Feyenoord 2002 den UEFA-Cup gewann. Im Finale in de Kuip gegen Borussia Dortmund trug er mit seinen zwei Toren wesentlich zum 3:2-Sieg bei. Eine erfolgreiche Zeit erlebte er auch bei Fenerbahçe Istanbul, wo er zweimal Meister wurde.

Im Sommer 2005 wechselte er von Fenerbahçe zum NAC Breda, kehrte aber im Januar 2006 wieder zu Feyenoord Rotterdam zurück. Hier beendete er im Mai 2007 seine aktive Laufbahn nach den Playoff-Spielen, in denen Feyenoord es erstmals seit 1991 verpasste, sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. In seinem letzten Spiel, dem Rückspiel der ersten Playoff-Runde, erzielte van Hooijdonk den Treffer beim 1:1 gegen den FC Groningen; das reichte jedoch für die Rotterdamer nach der 1:2 Hinspielniederlage nicht.

Er lief 46 mal für das niederländische Nationalteam auf und nahm an der WM 1998, der EM 2000 und an der EM 2004 teil. Auch in der Nationalelf stellte der torgefährliche Stürmer seine Qualitäten unter Beweis. Seine präzisen Freistöße waren gefürchtet. Van Hooijdonk galt als zweikampfstark und, trotz seiner Größe, technisch versiert. Bei der WM 1998 erzielte er in drei Spielen einen Treffer, für die EM 2000 war er zwar nominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz, und in der EM-Qualifikation für 2004 traf er in vier Spielen einmal ins Tor.

Am 3. Februar 2011 unterschrieb er einen Vertrag als Co-Trainer der Türkischen Fußballnationalmannschaft und stand dort seinem Landsmann und Nationaltrainer des türkischen Verbandes, Guus Hiddink, zur Seite . Der Vertrag sollte bis zum Ende der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine laufen. [1] Er war dafür zuständig als Scout in Deutschland,England und der Niederlande geeignete Spieler mit türkischen Wurzeln zu suchen. So empfahl er Gökhan Töre, Mehmet Ekici, Ömer Toprak und Sercan Sararer für die türkische Nationalmannschaft. Nach der verpassten Qualifikation der türkischen Nationalmannschaft zur Europameisterschaftsendrunde trennte sich der türkische Fußballverband auch von van Hooijdonk.[2] In der Saison 2013/14 betreute er gemeinsam mit Patrick Lodewijks Jong Feyenoord/Excelsior Rotterdam in der Beloften Division B. Ebenfalls arbeitet er beim niederländischen Rundfunk- und Fernsehsender NOS, wo er Fußballspiele in der Sendung NOS Studio Voetbal analysiert.[3]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Feyenoord Rotterdam (2001–2003)
Fenerbahçe Istanbul (2003–2005)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pierre van Hooijdonk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Van Hooijdonk wird Hiddinks Assistent In: Zeit Online vom 4. Februar 2011
  2. http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/1303/Artikel/pierre-van-hooijdonk-interview-schalke-galatasaray-wesley-sneijder-ronaldo-cristiano-freistoesse,seite=2.html
  3. http://www.nieuwsblad.be/sportwereld/cnt/dmf20140430_01087801