Wikipedia Diskussion:Kurier

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Wien-Detektiv[Quelltext bearbeiten]

Ich verstehe Asurnipals Frust über die Löschung, andererseits wird die Kritik daran auch deutlich übertrieben. Als geeignete Alternative besteht immer noch die Möglichkeit, diese Aktion im Artikel über Thomas Brezina mit mehr als einem Satz zu erwähnen und so dessen Einsatz für die "Leselust der Kinder" zu würdigen. --Pakeha (Diskussion) 23:54, 10. Jun. 2017 (CEST)

Mir gehen diese Kurierbeiträge auf den Zwirn, die gut bugründete und begründbare Admin- oder Communityentscheidungen dramatisieren und wahlweise den Untergang des Abendlandes oder der Wikipedia androhen, falls diese Entscheidung nicht revidiert würde. Hier ist Enzyklopädie und hier ist Kooperation. Da muss man auch mal eine "Niederlage" in einer – ehrlich gesagt – Marginalie hinnehmen können, ohne hier öffentlich rumzuheulen. Und dieser Vergleich: Dualsystem gegen Wien-Detektiv. Wie peinlich ist das denn? Natürlich hat Apple als Garagenfirma angefangen. Trotzdem haben 100 % aller heutigen Garagenfirmen keine enzyklopädische Relevanz. Das ist doch enzyklopädische Propädeutik. --Drahreg01 (Diskussion) 07:47, 11. Jun. 2017 (CEST)

"Jahrhundertelang interessierte es aber keinen, außer einigen Wissenschaftler in ihrem Elfenbeinturm." Genau das hätte genügt, die Relevanz zu begründen. Und dann die sattsam bekannte verdrehte Auslegung der Relevanzkriterien als Löschkriterien. Ein ungewöhnlich schlecht informierter Artikel. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 10:22, 11. Jun. 2017 (CEST)
Ich sag doch, wir brauchen dazu mal definierte Maßstäbe. Graf Umarov (Diskussion) 16:23, 11. Jun. 2017 (CEST)
Klar doch. Und zuvor müssen wir aber die Definierer definieren. MfG --Methodios (Diskussion) 18:38, 11. Jun. 2017 (CEST)
Das ist doch das aktuelle Verfahren. Nennt sich Admin WW. Graf Umarov (Diskussion) 23:08, 11. Jun. 2017 (CEST)

zu @Methodios. Wer untersucht einmal die Toleranzkriterien der geltenden Relevanzkriterien? - z. B. auch im Hinblick auf den Unterschied zwischen gemeinnützigen und eigennützigen Artikeln? Diese Unterscheidung fand bei der Verurteilung zur Ketzerverbrennung nicht statt. Alle Ketzer waren aus der Sicht der herrschenden Mehrheit eigensüchtige Trittbrettfahrer erster Ordnung, die das Gemeinwohl gefährdeten. Früher wie heute werden bei verminderter Toleranz endgültige Fakten geschaffen. Was haben Ketzerverbrennung und Artikellöschung gemeinsam?: Hinterher ist es immer einer weniger! - - - Bei einer Diskussion über eine Artikellöschung muss die Frage gestellt werden, welche Kosten entstehen beim Behalten oder der Löschung eines Artikels. (vgl. z. B. sog. "verwässerte Relevanzkriterien" versus Verlust eines gemeinnützigen / eigennützigen Autors) Der aktuelle Fall ist ein bedeutsames Beispiel für wikipedianische Toleranzkriterien. 'tend and befriend', ist ♂-Wikipedia fremd. --Edward Steintain (Diskussion) 08:58, 12. Jun. 2017 (CEST)

<Quetsch> Die eigensüchtigen Trittbrettfahrer erster Ordnung definieren das Gemeinwohl um. Alles schon gehabt. SED-Parole: "Alles für den Wohlstand des Volkes!" (weiße Lettern auf rotem Spruchband) Wurde dann SO gelesen: "Alles für den Wohl-Stand des Volkes" - also eine Neuauflage von: "Bonze im Speck, Volk im Dreck". Und auf uns bezogen: der Gemein-heit geht es wohl, also haben wir auch das real existierende Gemein-Wohl. Was wollen wir mehr? Und was sagt eigentlich unser Denkakustiker dazu? MfG --Methodios (Diskussion) 18:18, 12. Jun. 2017 (CEST)
<Quetsch> <Quetsch> Trittbrettfahrer erster Ordnung war im aktuellen wissenschaftlichen Verständnis gemeint. Enzyklopädisches Verständnis erreicht nicht dieses Niveau (uralter Gammelkram: siehe de.wp:EKEL). Viele Stichworte wurden in der Geschichte bereits benutzt. Doch diese Stichworte müssen mit neuen Inhalten belegt werden, wobei sich de.wp da reichlich schwer tut. Im Disput werbe ich für Wandel bei Wikipedia; z. B. für die Diskussion über Toleranz bei den RK - unter Beachtung von 'adverse effects'. Ich fordere eine Frauenquote bei Wikipedia. Wird diese nicht erreicht, werden nach jedem ¼ Jahr zufällig ausgewählte 5 der >100-♂-Beiträger für einen Monat gesperrt - z.B. langjährige wikipedianisches Wohlfühl-Editors mit den 500sten Beitrag über medizinische Preisträger. Im gesellschaftlichen Kampfverständnis von @Methodios könnten die als 'Systemfuttzies' bezeichnet werden und so als Last für die Zukunft von de.wp aufgefasst werden. N.B. Auf dieser Ebene ist Kooperation nicht möglich. Viele Grüße, --Edward Steintain (Diskussion) 23:00, 12. Jun. 2017 (CEST) (siehe auch [Meidung https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Edward_Steintain/Meidung]

Ach, es wurde ein Artikel gelöscht: Weltuntergang! Untergang der Wikipedia!!!! Mindestens. Dann wird noch dreist behauptet, dass die Autoren wegbleiben, weil angeblich so viel gelöscht wüprde. Selten hat man solchen hahnebüchenen Unsinn gelesen. Heutzutage sind 20-40 Artikel in der täglichen Löschdiskussion, früher waren wir bei 150-200 Artikel. Und da hatten wir viele Autoren. Vielleicht wird umgedreht ein Schuh draus. In einer Zeit wo alles und jedes in der Wikipedia landet, verschwinden die Autoren, weil sie keinen Sinn mehr in diesem Sammelsurium sehen. Liesel 10:03, 12. Jun. 2017 (CEST)

Er wurde nicht gelöscht! Lesart A: er ist für Normaluser nicht mehr sichtbar. Laaaangweilig... Lesart B: er wurde quasi bücherverbrannt, sorry, nach Inquistionsmanie verbrannt. SENSATION!!!!! Ist der Kurier denn überhaupt etwas anders als ein Verlautbarungsmedium für die Gefrusteten dieser WP? Ja, okay, technische Neuerungen oder Veranstaltungen verirren sich auch gelegentlich dahin. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:34, 12. Jun. 2017 (CEST)
Wie sinnlos wir hier Diskussionen führen wegen "zeitüberdauernder Relevanz" sieht man/frau gerade beim Artikel Grenfell Tower (Löschdiskossion hier) bestens. Das ergänzt meine Ausführungen zu Wien-Detektiv. Am einfachsten solche Gummiparagraphen in den Relevanzkriterien ersatzlos herauslöschen, andere Sprachversionen in WP überleben dies auch, ohne an der Fülle der Artikel zu Grund zu gehen (siehe nur den englischen Artikel zum Grenfell Tower - dort wird erst gar nicht darüber diskutiert, ob das Hochhaus nun "zeitüberdauernd" relevant ist oder nicht - komisch, oder vielleicht doch nicht? Liegt es an uns selbst vielleicht? SG, Asurnipal (Diskussion) 15:23, 14. Jun. 2017 (CEST)
Gerade gefunden: "Congratulations to all contributing editors who have created a fine article in a very short time." In der en-WP gratuliert man/frau sich, dass ein Artikel gemeinsam in kurzer Zeit erstellt wurde. Bei uns, bekämpft man/frau sich und droht mit VM und anderem. Ist dies ein Sittenbild zweier Sprachversionen der WP? Asurnipal (Diskussion) 15:28, 14. Jun. 2017 (CEST)
Tut mir leid, Asurnipal, ich kann dir hier nicht ganz folgen. Ein Account hat LA gestellt, in der Disk haben innerhalb von rund drei Stunden ein Dutzend anderer Accounts ein LAE befürwortet, außer dem ursprünglichen Antragsteller hat kein einziger Account die Relevanz bezweifelt. Der LA steht nach drei Stunden auf LAE, und ich denke nicht, dass sich das noch ändern wird.
Trollige LAs kann man nie ausschließen, aber in klaren Fällen wie diesen setzt sich der überzeugende Wille der Community doch meistens schnell und eindeutig durch. Auch bei noch so großzügigen RKs werden sich solche LAs nicht verhindern lassen. Entscheidend ist das Ergebnis, und das ist hier doch eindeutig.
Was dieser Fall mit dem von dir bejammerten Wien-Detektiv zu tun hat und inwiefern das deine Argumentation von zu vielen Artikellöschungen untermauern könnte, sehe ich nicht.
Den Link zur LD habe ich repariert.
Troubled @sset  Work    Talk    Mail   16:32, 14. Jun. 2017 (CEST)
Hallo Troubled asset, schön von Dir zu lesen. Es geht doch nicht um den Artikel Wien-Detektiv! Es geht darum, dass wir hier Löschanträge und Vorbringen erdulden müssen, weil wir Relevanzkriterien nicht genau genug formulieren und weil hier ein paar wenige den Glauben haben, es würde die Welt untergehen, wenn wir zu viele Artikel haben (meine Einschätzung). Auf diesen Umstand mache ich aufmerksam. Es werden zukünftig noch viele, mE sinnlose Löschanträge von Leuten wie in Grenfell Tower gestellt werden mit der Behauptung, dass keine "zeitüberdauernde Bedeutung" vorliegt, obwohl dies eben niemand derzeit, auch nicht in einem, fünf oder zehn Jahren behaupten oder nachweisen kann. Solche "Gummiparagraphen" gehören mE einfach aus den Relevanzkriterien herausgelöscht. Wien-Detektiv ist einfach nur ein Beispiel für eine von vielen Löschungen und Diskussionen dazu. Und dann die ergänzende Frage, warum ist dies gerade (mM) in der dt-WP so ein Problem? Warum brauchen wir ein Kriterium "zeitübergreifende Bedeutung"? SG, --Asurnipal (Diskussion) 18:01, 14. Jun. 2017 (CEST)

Aus den LDs bin ich (exclusive persönlicher Betroffenheit) schon lange raus. Macht doch, was ihr wollt (macht ihr doch sowieso). Nur ganz kurz noch die Stimme aus dem Off: erstens sollte ein Online-Lexikon das abbilden, was aktuell relevant ist, und genau dann, wenn man sich zeitübergreifend dünkt, sollte man sich mal bemühen, darüber nachzudenken, was wäre in zweihundert Jahren noch relevant. Die aktuellen LDs sind Lichtjahre von dieser zwingenden Logik entfernt. MfG --Methodios (Diskussion) 07:39, 15. Jun. 2017 (CEST)

Hallo @Methodios, danke! Damit das bei ♂-de.Wikipedia mit ihren reichlich binären Beiträgern verstanden wird, muss man beim Geschwurbel (als absolute wikipedianische ♂-Triumpfkeule) schon etwas deutlicher werden, um verstanden zu werden: z.B. binary contributer wäre so einer, wenn das wikipedianische Geschwurbel keine Zwischentöne kennt. Ein ♂-de.wp-Meinungsbild zum Rasieren von Körperregionen mit Hautfalten würde meine Position stärken, denke ich. ♂-de.wp ist toleranzmüde: der wikipedia-gaile Binär-Wikipedianer als Toleranz-Schlappschwanz! (ein dummer Tit-for-Tat-Futtzie. Cave: Wikipedia ist enzyklopädisch insgesamt nicht schlauer. Neues Wissen ist nicht enzyklopädisch: WP:TF)
Immer mehr lassen sich das nicht mehr gefallen. [1] (siehe auch Meidung) --Edward Steintain (Diskussion) 22:49, 18. Jun. 2017 (CEST)
Moin, Edward Steintain. Wunderbarer Sinkflug, innert zehn Jahre die neuen Nutzer in WP.de mit 10+ Edits nicht nur halbiert, sondern regelrecht gevierteilt! Herrlich! Die Leute werden langsam munter... Da ich mich ja gerne wieder wiederhole: "Zur Zeit ist die Veranstaltung hier doch nur noch Benutzerverarsche seitens eines eingefleischten Klüngels." Und wir beide sind da bei den 528 noch dabei... Schmunzel. MfG --Methodios (Diskussion) 22:07, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ja-ja, die Rasierer von de.Wikipedia, die Schampfleger mit der Blutklinge. Vor zwei Jahrhundertwenden hatten wir das alles schon mal.
Mittelberg, aufgenommen ca. 1900
Das Dorf Mittelberg im Kleinwalsertal hat das Tal und die Hänge radikal rasiert. Jedes Gebüsch und jeder Baum wurde weggemacht. Neue Pflänzchen hatten keine Chance. Dann kamen die Lawinen ins Tal. Früher konnte man nicht nachhaltig in Mittelberg denken: Alles wurde rasiert - heute macht das ♂-de.wp noch einmal.
Stoppt die wikipedianischen WP-addicted-dopey-Glatzen als soziale Loners einsam vor den WP-Bildschirm sitzend! Nehmt den intoleranten binären Systemfuttzies die Blutklingen des WP-Niedergangs. Wikipedia hat viele Fehler bereit, um dadurch zu lernen, wie es besser gehen kann. Diese Fehler müssen systematisch zugelassen werden. Das Fehlermanagement von de.wp ist bisher total Scheiße und auf dem Stand vor einhundert Jahren (vgl. HSE Management Systems und Hudson-Leiter.[2], [3] Neue Artikel werden das eingenistete Binär-Gesöcks von ♂-de.wp entlarven. Dann folgen gute Zeiten mit der neuentdeckten Toleranz! ♂-de.wp wird wieder stark - mit Unterstützung von ♀. Schreibt! Ich kann auch anders und setzte dann ein Neinzeichen als HTML-Akronym. --Edward Steintain (Diskussion) 00:14, 20. Jun. 2017 (CEST)
Yepp. Gut zusammengefaßt, Edward Steintain. Was ich gestern noch wegließ, war schon spät: in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der neuen Benutzer von WP.de mit 10+ Edits nicht nur auf 528 gevierteilt, sondern die Zahl der Hauptamtlichen auf so 150+ (ich denk mal von [annähernd] Null) signifikant erhöht. Lassen wir denen doch den Vortritt bei der Arbeit! Die Hauptamtlichen machen sowieso überall die Musik, die Ehrenamtlichen sind und bleiben die Dummen. Und dann habe ich erst in diesem Jahr vernommen, daß die chinesische Regierung 10.000+ Mitarbeiter bezahlt, welche gerade ein chinesisches (Anti-)WP schreiben. Die Türkei ist wohl auch nah dran an dieser Lösung. Jede Diktatur ihr WP! Wie wäre es mit einer Petition an den Bundestag zwecks bezahlter WP unter der Diktatur der Demokratie? Ist aber nicht meine Baustelle. Es dürfte aber mehr herauskommen als bei der jetzigen WP unter der Diktatur der - wie nennen wir das denn jetzt? - Freiwilligkeit?... Vernebelung? ... Verarsche?... MfG --Methodios (Diskussion) 06:39, 20. Jun. 2017 (CEST)
@Methodios fragte: "..., wie nennen wir das denn jetzt?" Soweit ich das mit meinem Verständnis der Gemeinwesen-Spieltheorie verstehe, antworte ich: "Eigensüchtige Systemfuttsie als Trittbrettfahrer erster Ordnung! Sie können sich auf die Trittbrettfahrer zweiter Ordnung verlassen, die immer Gutes tun, aber auf die Bestrafung von Trittbrettfahrern erster Ordnung verzichten, weil sie mit Vergeltungsmaßnahmen rechnen müssen, die weh tun." (vgl. Versionsgeschichte von WP.Sei mutig; hier warnen die wikipedianischen Heuchler nicht vor adversen Effekten des Mutes.) Wer sich dieses üble Spiel von Trittbrettfahrern erster und zweiter Ordnung nicht gefallen lässt, wird Defektor genannt. Für Defektoren werden uralte kulturelle Strategien genannt. Vor zehn Jahren beschrieb Science das in einen Review: Meidung. Mit diesem Verständnis lässt sich die Entwicklung von Wikipidia in den letzten Jahren begreifen. Nur für die herrschenden Ober-Wp.uffties (sprich: [We: 'puff ti:s]) im auto-befriedeten Milieu des heimischen Computerbildschirms ist das WP.TF. Zudem haben sie auch noch recht: ein moralpsychologischer Ansatz der sinkenden Wahlbeteiligung ist den Politwissenschaften von Ruhrgebiet-Unis bisher eher fremd. Die fummeln herum, was für Menschen das sind, die nicht zur Wahl gehen; die Interessen der Menschen haben keine Bedeutung - wie bei de.wp.) Und deshalb wird die weitere Entwicklung der Editorenzahl bei de.wp sich in bekannter Weise fortsetzen, bis dann auf einmal Kooperation verstanden wird. Die Attribute von Kooperation sind Toleranz und Loyalität. Ich rufe zur Besinnung auf, dass jeder einzelne Edit oder Revert einen tiefen Eingriff in die Loyalität bedeuten kann. Scheitert die Kooperation wegen Verletzung der Loyalität, dann folgt Meidung. Das kennen die Menschen seit vielen tausend Jahren. WMDE muss die Entwicklung des Artikels [Kooperation]] fördern, um de.wp zu retten! Meidung beschreibt die Folgen der gescheiterten Kooperation (sic!) --Edward Steintain (Diskussion) 23:01, 20. Jun. 2017 (CEST)
So schnell wird es nicht gehen, bis verstanden wird: de.wp ist Ground zero der Kooperation! Und es wird eine Weile dauern, bis bei Kooperation zu lesen ist: bei b / c > 1 entsteht Kooperation (dtsch: Nutzen geteilt durch Kosten ist größer 1, damit Kooperation entstehen kann). de.wp muss lernen, die Interessen der ehemaligen (gegangenen) und neuen Editors zu respektieren. Das alte de.wp-Gesöcks und seine Regeln ist ein nachhaltiger und niederträchtiger Garant des Niedergangs.
Wenn auch nur ein Einziger darauf antworten würde, fasste ich das als Anerkennung meiner Interessen auf (nur Wahrnehmung und nicht Zustimmung). Das brauchen alle Editoren zur wohlgefälligen Entwicklung von de.wp. Dazu ist das alte de.wp-Gesöcks mit drei Scheunensternen nicht in der Lage. Alles Gute, --Edward Steintain (Diskussion) 22:08, 21. Jun. 2017 (CEST) (Ich bin eine de.wp-Prämigrant.)
Moin, Edward Steintain Mit Wahrnehmung kann ich spätestens seit der Wikipedia Diskussion:Wiki 2030/Zyklus 1 dienen, mit Zustimmung in weiten Teilen. Da ich ja in einigen Wikis unterwegs bin: Ja, "de.wp ist Ground zero der Kooperation!" Aber es steht zu befürchten, daß das so bleibt. Ich erinnere nochmals an die Worte eines Bürgervereinsvorsitzenden nach 20 Jahren aufreibendem Engagements: "Wir haben immer wieder versucht, vieles anzustoßen, um echte Verbesserungen für die Mündelheimer Bürger zu erreichen", sagt er. Ohne den gewünschten Erfolg.. Wen interessieren schon die Interessen der Bürger oder der Menschen oder der ehemaligen (gegangenen) und neuen Editors? MfG --Methodios (Diskussion) 10:48, 22. Jun. 2017 (CEST)
L'alba: Danke Methodios, ich habe Dich gelesen. Selbst im Jahr 500 nach dem Drucker Luther haben die Menschen nur mühsam dazu gelernt.
Alba sul lago Titicaca, vicino a Puno in Perù.
Die enzyklopädischen Futtzies von de.wp machen auf strengen Weise re-proting (be-richten). Das wird zunehmend out sein; es werden redaktionelle 'pro-porting' (er-richten) Konzepte gebraucht, die zielorientiert strukturierte Kooperation stiften, um Vielfalt abzubilden und Konsens (sowie Toleranz und Loyalität) zu fördern. Vom Ansatz her wird Wikipedia alt - mit Unterstützung von vergruffteten Key-Wikipedianern. Ich lass mir meine Hoffnung nicht nehmen. de.wp sollte abgestimmt ihre Position zum 500-jährigen Lutherjahr darstellen. Wenn WMDE die Entwicklung des Artikels Kooperation unterstützt, wäre das ein Stück Neues für die intolerant versiffte, untergehende de.- wp. de.wp ist ein Vielfalt-Feigling! --Edward Steintain (Diskussion) 22:27, 23. Jun. 2017 (CEST) (siehe auch Mental health within the community mit der Bitte um Unterstützung, wer 'Fight or Flight' und 'Tend and befriend' versteht.)
Sollte jemand die Auffassung in typisch-wikipedianischer Weise vertreten: "Das ist doch alles nur Geschwurbel. Ejh, Du Arsch, ich löscht oder revertier Dich!", dem halte ich Meidung entgegen als Versuch, den aktuellen Niedergang von de.wp moralpychologisch zu deuten. Wikipedia ist in eine Phase getreten, dass alte Konzepte zum Loser (der schlechte Ruf ist ein Indikator der Ablehnung) wurden. Ich bin dankbar, dass uralte Konzepte der Menschen immer noch (trotz der wikipedianischen, enzyklopädischen Gleichschaltung) wirksam sind. Das ist ein Zwang und eine Chance für de.wp! --Edward Steintain (Diskussion) 00:20, 25. Jun. 2017 (CEST)

Was ist denn nun eigentlich richtig?[Quelltext bearbeiten]

Nun ja, es gibt halt die Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch. Über die kann man sicherlich geteilter Meinung sein und über einzelne Knackpunkte diskutieren, aber ich würde schon erwarten, dass ein Kurier-Beitrag erst mal die Hintergründe recherchiert und Problematiken im Detail herausarbeitet. "Ich kenne die Regel nicht und bin verwirrt" finde ich ein bisschen zu wenig, um hier vor großem Publikum ein Thema vorzubringen. Das gehört so eher ins Wikipedia:Café. Gruß --Magiers (Diskussion) 09:37, 14. Jun. 2017 (CEST)

Lieber Magiers. Ich zeige im Kurier etwas auf, ich bewerte nicht (zumindest ist dies in diesem Artikel überhaupt nicht meine Absicht gewesen). Die WP-Mitarbeiter haben dies sicherlich mit gutem Gewissen und vorbildlich iS aller WP-Kriterien gemacht. Die Problematik wird mE dennoch augenfällig für jeden. Damit es nicht langweilig wird, ist ja schließlich ein Kurier-Artikel, ist es nicht als Abhandlung verfasst, sondern noch mit einem Schuss Ironie (Selbstironie steht uns WP-ianern mE gut an). --Asurnipal (Diskussion) 11:08, 14. Jun. 2017 (CEST)
Haben wir nicht erst kürzlich über kyrillisch gesprochen? --Ailura (Diskussion) 09:41, 14. Jun. 2017 (CEST)

Nebenpunkt: Englischer Gebrauch ist nicht Deutscher Gebrauch, daher kann und müssen die Artikelnamen hier und dort abweichen. Agathoclea (Diskussion) 10:41, 14. Jun. 2017 (CEST)

Alles richtig, aber trotzdem irgendwie Mist. Ist aber wohl nicht zu ändern... --93.184.128.28 10:48, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ab und an ist nicht einmal deutscher Gebrauch maßgeblich. Und in einigen Fällen weiß es wiki sogar besser als die Person selbst. Gruß Dag (Diskussion) 11:21, 14. Jun. 2017 (CEST)
Es ist richtig, dass Personen aus Sprachräumen, in denen das kyrillsche Alphabet verwendet wird, nicht wirklich immer bestens über die Transkriptionsregeln in jedem Land informiert sind. Die Regeln lassen verschiedene Vaianten zu und keine der zulässigen Varianten ist die einzig richtige, nur eine vielleicht die gebräuchlichste... --Gretarsson (Diskussion) 13:24, 14. Jun. 2017 (CEST)
Schönes Beipsiel ist hier Henrich Mchitarjan. Über Fifa, Spieler, Verein, etc. ist er als Henrikh Mkhitaryan zu finden. Nur hier heißt er anders. Gruß Dag (Diskussion) 17:03, 14. Jun. 2017 (CEST)
Nö, er heißt hier nicht anders, sondern wird hier nur anders geschrieben (transkribiert). Tatsächlich kommt diese Transkription der korrekten Aussprache seines Namens viel näher als Henrikh Mkhitaryan, denn „Henrik Mickitarian“, wie ihn die meisten sogenannten Journalisten aussprechen, heißt er tatsächlich nicht ;-) (wobei die Journalisten generell mit der Aussprache slawischer osteuropäischer Namen ihre Probleme haben, ich sag nur „Piss-Check“ oder „Mandsukitsch“ und „Salihamidsitsch“ -- nur bei Edin Džeko hat’s mit der korrekten Aussprache des „ž“ aus irgend einem Grund von Anfang an geklappt). Henrikh Mkhitaryan als Hauptlemma wäre aber natürlich nicht falsch und dazu die gebräuchlichere Schreibweise. Ich bin da leidenschaftslos... --Gretarsson (Diskussion) 19:23, 14. Jun. 2017 (CEST); nachträgl. geänd. 21:05, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ich finde das faszinierend. Überall woll ihr immer Englisch, Englisch, Englisch. Warum redest du, @Dag hb:, überhaupt noch Deutsch mit uns? Die korrekte deutsche Transkribtion ist nunmal Henrich Mchitarjan. Da gibt es Regeln. In jeder Sprache! Das wirklich Schlimme ist aber nicht einmal diese Ignoranz. Das wirklich Schlimme ist, daß Leute wie du mit eindeutig falschen Argumenten hantieren. Schauen wir doch mal nach, wie die Realität allein in der Wikipedia aussieht: de: Henrich Mchitarjan, az: Henrix Mxitaryan, ca, da, en, fr, ga, etc.: Henrikh Mkhitaryan, cs: Henrich Mchitarjan, es: Henrij Mjitarián, fi: Henrikh Mkhitarjan, hr: Henrih Mhitarjan, ht: Henrikh Mkhitarian, hu: Henrih Mhitarjan, it: Henrix Mxit'aryan, lv: Henriks Mhitarjans, mi: Henrikh Mkhitaryān, nah: Henrik Mkhitarian, nl: Henrich Mchitarjan, pl: Henrich Mychitarian, tr: Henrih Mhitaryan. Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert: diese Falschaussage aus möglicher Unwissenheit aber eben auch Ignoranz sich wirklich um die Realität zu kümmern, oder aber alternativ die wissentliche Falschaussage, was dann eine Lüge wäre. Es ist also bei weitem mit nichten so, daß nur die de:WP eine andere Form verwendet, und der Rest der Welt durchweg die anglizierte Form verwendet. Die auch nur deshalb so auf dem Trikot steht, weil eine Form dort stehen muß. Da hat sich die englische Transkribtion eingebürgert. Wirklich korrekt ist das nicht. Und wenn dir das noch nicht reicht, dann schaue dir doch auch noch die verschiedenen Schreibweisen in den kyrillisch geschriebenen Sprachen an. Da ist es nämlich ganz genau so. Fast alle Sprachen unetrscheiden sich bei der Schreibweise. Marcus Cyron Reden 12:26, 15. Jun. 2017 (CEST)
Dear Marcus, I sincerely apologize for my wording. Das ist aber mit Sicherheit aber kein Grund ausfallend zu werden. Leider muss ich an dieser Stelle die Diskussion mit dir dann auch abbrechen. Dafür ist mir die Zeit zu schade. Gruß Dag (Diskussion)

Müsste es übrigens nicht Boris Awramowitsch Kusnezow heißen? Бори́с Авра́мович Кузнецо́в würde ich so transkribieren.--Mautpreller (Diskussion) 11:48, 14. Jun. 2017 (CEST)

Wir hätten da noch Kusnezov, Kusnezof und Kusnezoff. Alles schon mal gehabt. MfG --Methodios (Diskussion) 12:22, 14. Jun. 2017 (CEST)
(Quetsch) „-off“ war bis vor ungefähr 100 Jahren noch üblich, siehe z.B. Georgi Dimitroff oder Bœuf Stroganoff. Und „Awramowitsch“ wäre korrekt... --Gretarsson (Diskussion) 13:24, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ich hätte auch noch Savickij im Angebot. Im übrigen frage ich mich eher, ob der Mann nicht einfach nur russifiziert wurde, obwohl er eher Ukrainer war? Siehe dazu die Artikeldisk. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 13:33, 14. Jun. 2017 (CEST)

Das Problem ist doch, das sich Namen eben nicht an Regeln halten. Viele russischstämmige haben sich in der Emigration für eine bestimmte lateinische Schreibweise entschieden oder der Einwanderungsbeamte hat das nach Gehör für sie gemacht. Und damit ist diese die korrekte Schreibweise, auch für die deutschsprachige Wikipedia. Irgendwelche Transkriptionsregeln ändern daran nichts. Die neue Schreibweise gilt ja auch für Kinder und Enkel, die u.U. nie eine kyrillische Schreibweise verwendet haben. Wollt ihr wirklich Vater und Sohn unter zwei verschiedenen Schreibweisen haben? Einige Einwanderer haben übrigens ihren Namen bis zur Unkenntlichkeit verändert. --Eingangskontrolle (Diskussion) 08:29, 20. Jun. 2017 (CEST)

Heißt das jetzt, der Name soll englisch geschrieben werden, weil der Mann sich zur Zeit im Exil in den USA aufhält? Ich lese nirgendwo, dass er in den USA eingebürgert worden sei. --Digamma (Diskussion) 09:07, 20. Jun. 2017 (CEST)
Nein, der soll so geschrieben werden, wie sich der Mensch selber schreibt. Und nicht so wie er sich nach der reinen Lehre in Deutschland schreiben würde. --2003:E3:ABD3:E500:6D03:B5C4:9929:B021 08:53, 26. Jun. 2017 (CEST)

Workshop zum digitalen Engagement am 23. Juni[Quelltext bearbeiten]

Hallo @Julian Fischer (WMDE): kannst du bitte mal für eher einfach gestrickte Menschen wie mich erklären, worum es geht? Ich verstehe leider aus diesem mit Buzzwords gespickten Schachtelsatz fast gar nichts. Marcus Cyron Reden 18:42, 14. Jun. 2017 (CEST)

Hi @Marcus Cyron:, gerne. Es gibt einige offene Fragen zum digitalen Engagement: z.B. "Wie lautet die Definition von digitalem Engagement?", "Wie lässt sich digitales Engagement stärken?", "Was sollte dazu auf Bundesebene passieren?", "Welche Unterschiede gibt es im digitalen Engagement auf dem Land und in der Stadt?" und viele weitere Fragen. Gemeinsam mit anderen wollen wir erfassen, welche offene Fragen es eigentlich zum digitalen Engagement gibt. Um dann zu überlegen, welche davon besonders wichtig und beantwortbar sind. Nach dem Workshop wollen wir dann an diesen Fragen weiter arbeiten und den Diskurs fachlich anschieben, um für mehr Anerkennung der digital Engagierten beizutragen. Bisher laufen die Debatten um Ehrenamt meist ohne die tolle Arbeit der Aktiven im digitalen Raum (wie z.B. in den Wikimedia-Projekten) zu berücksichtigen. Hilft dir diese Erklärung? (nicht signierter Beitrag von Julian Fischer (WMDE) (Diskussion | Beiträge) 19:18, 14. Jun. 2017)
Jawoll, danke dir. Das ist sehr viel verständlicher. Marcus Cyron Reden 21:06, 14. Jun. 2017 (CEST)
Moment. Digitales Engagement, Digital Engagierte, Digitales Ehrenamt(?)... Hm. Digitales Engagement? Vielleicht Digitale Welt-Engagement...? Aber so ganz versteh ich immernochnicht... --Nurmalschnell (Diskussion) 10:57, 15. Jun. 2017 (CEST)
Also ich weiß nicht … mit einer dermaßen rein selbstreferenziellen Erklärung kann ich wenig anfangen … was ist denn nun „digitales Engagement“? Mit diesem Text könnte man auch einen Workshop zum Thema Hurrz beschreiben: „"Wie lautet die Definition von Hurrz?", "Wie lässt sich Hurrz stärken?", "Was sollte dazu auf Bundesebene passieren?", "Welche Unterschiede gibt es im Hurrz auf dem Land und in der Stadt?" und viele weitere Fragen. Gemeinsam mit anderen wollen wir erfassen, welche offene Fragen es eigentlich zu Hurrz gibt. …“
Gibt es nicht eine wenigstens provisorische Definition, worum es überhaupt geht?
Troubled @sset  Work    Talk    Mail   11:57, 15. Jun. 2017 (CEST)
Nunja - daß es aber nicht um "Hurz" geht war von Beginn an klar. Marcus Cyron Reden 12:07, 15. Jun. 2017 (CEST)
"Digitales Engagement" ist, soweit ich es verstehe, eine Umschreibung für ehrenamtliche Tätigkeit im Internet, speziell in den Wikimedia-Projekten. Also freiwillige, nicht am materiellen Gewinn, sondern am Gemeinwohl orientierte, öffentliche und gemeinschaftliche Tätigkeit. Oder anders: Bürgerschaftliches Engagement mit digitalen Mitteln. Das Ganze scheint mir ein wenig verschwurbelt, es könnte letztlich darauf hinauslaufen, dass die Tätigkeit (zum Beispiel) in der Wikipedia denselben Stellenwert und dieselbe Förderung erhält wie bspw. ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr, in Selbsthilfegruppen oder bei Amnesty international.--Mautpreller (Diskussion) 13:46, 15. Jun. 2017 (CEST)
@Mautpreller: Du machst einen wichtigen Punkt. Es geht mir letztendlich um die Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Aktiven in den Wikimedia-Projekten. Wir haben auch festgestellt, dass es insgesamt noch sehr bescheidene Anerkennung für Engagement im digitalen Raum gibt. Und häufig wissen Leute gar nicht, dass alle Inhalte in den Wikimedia-Projekten von Freiwilligen erstellt und gepflegt werden. Zur Definition. Eine anerkannte Definition von digitalem Engagement oder auch digitalem Ehrenamt gibt es noch nicht. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat sich mal an die Thematik in Form eines Blogbeitrages unter dem Titel "Bürgerschaftliches Engagement im digitalen Zeitalter und digitales bürgerschaftliches Engagement" gemacht und unterscheidet dabei auch zwischen Engagement als Oberbegriff und dem Ehrenamt als Teil davon. Fraunhofer Fokus hat 2014 eine kleine Studie unter dem Titel "Digitales Bürgerschaftliches Engagement" zur Thematik veröffentlicht. Julian Fischer (WMDE) (Diskussion) 14:29, 15. Jun. 2017 (CEST)
Alles klar. Und demnächst die ersten anonymen Bundesverdienstkreuze etc. an WP-Accounts? Oder dann doch lieber ein paar steuerfinanzierte Plätze bei den "Anonymen Worcaholicern" - vgl. WP:ANON? Und die Stimme aus dem Off noch: "Ich hoffe, daß meine Steuergelder nicht auch noch dafür verschwendet werden..." MfG --Methodios (Diskussion) 15:33, 15. Jun. 2017 (CEST)
Was mich daran etwas bedenklich stimmt, ist die Liste der Organisationen, die "zugesagt haben". Es scheint mir der Gedanke nicht völlig abwegig, dass da auch Versuche unternommen werden, "digitales Engagement" für kommerzielle Zwecke auszuschlachten. Es gibt ja vielfältige Formen der Einbindung von freiwilliger und unbezahlter Arbeit in die Sphäre gewinnorientierter Unternehmen, bspw. bei Open Source Communities und vielem anderen, und man müsste doch auch unterscheiden, was kommerziell betriebenes Crowdsourcing von selbstgesteuertem ehrenamtlichem Engagement unterscheidet. Mir scheint, die Selbstbestimmung der Ehrenamtler über die organisatorische und institutionelle Form und den Zweck ihrer Tätigkeit ist da ganz entscheidend.--Mautpreller (Diskussion) 15:35, 15. Jun. 2017 (CEST)
Anerkennung? Nur die wenigsten wissen überhaupt, dass ich hier aktiv bin und die wenigen, die es mitbekommen haben belächeln mich mitleidig als irgendwo zwischen nerdig, zeitverschwendend und seltsame Hobbies betreibend. Und das wird sich auch durch solche Workshops nicht ändern. Anerkennung kommt von außen, nicht über die bestrebte Suche danach. Und da es so ist, wird - wenn es nach mir geht - auch weiterhin kaum jemand aus dem analogen Leben von meiner seltsamen, nerdigen und zeitverschwendenden Tätigkeit hier etwas mitbekommen. Benutzerkennung: 43067 15:40, 15. Jun. 2017 (CEST)
Mir erschließt sich jetzt nicht die skeptische Haltung einiger Benutzer hier. Ich bedanke mich bei Julian Fischer (WMDE) ausdrücklich für seinen obigen Beitrag und diese Initiative. Wikipedianer sind ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls tätig, und die wenigsten Nutzer der Wikipedia wissen das - und wenn sie es erfahren, sind sie verblüfft. Es wird ja wohl (leider) nicht darauf hinauslaufen, dass Wikipedianer künftig als Bufdis ein Jahr lang Artikel schreiben dürfen - obwohl der Gedanke schon Charme hat :-) . --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 09:48, 16. Jun. 2017 (CEST)
Aber bei WMDE können Bufdis immerhin seit diesem Jahr ihren Freiwilligendienst leisten - und mit Chiara hat WMDE derzeit eine ganz tolle und überaus engagierte! :) Marcus Cyron Reden 23:10, 20. Jun. 2017 (CEST)

Ich halte die gefühlt geringere Wertschätzung des Engagements in der Wikipedia im Vergleich zur freiwilligen Feuerwehr nicht für eine Frage von digital vs. RL sondern eher für ein Problem mit Kultur- und Bildungsarbeit kontra Lebensrettung u.ä. --Ailura (Diskussion) 15:10, 16. Jun. 2017 (CEST)

Was zum Nachdenken[Quelltext bearbeiten]

Schwacher Versuch, MAGISTER, der dich (mir) nicht sympathischer macht. Anscheinend weißt du, was Aufmerksamkeitsökonomie ist. In diesem Sinne → hier ← für interessierte mal etwas, über das nachzudenken sich eher lohnt, als über das weinerliche Geschreibsel eines neurechten Alt-SGlers (vor diesem Hintergrund wirkt übrigens die erstinstanzliche Behaltensentscheidung des Artikels Defend Europe noch etwas fragwürdiger als sie es eh schon ist). --Gretarsson (Diskussion) 02:00, 16. Jun. 2017 (CEST)

Och nöö. Ich war echt neugierig, aber nun verlinkte man mir Böhmermann... Weisste, ob ich für Dich interessant erscheine oder eben net, ist sowas von egal. Vielleicht lesen aber Einige User den umseitigen Text. VG --Magister 02:09, 16. Jun. 2017 (CEST)
Pure Zeitverschwendung, da es nur aus Selbstbeweihräucherung und Geheule besteht. Was sollen diese persönlichen Ansichten eines sich selbst völlig diskreditierenden (rechts-)Außenseiters überhaupt im Kurier? --Lumpeseggl (Diskussion) 03:33, 16. Jun. 2017 (CEST)
Von wem "diskreditiert"? Von unseren linken Wiki-Aktivi.. ähhhhh User? Stimmt. Das ist hier leider so. Also von meiner Seite aus hat jeder Respekt verdient, der sich politisch engagiert, egal ob für die AfD, Die Linke oder der FDP. Man ist deshalb immer Kritik ausgesetzt und braucht eine dicke Haut. Das Problem war eher, dass sich hier einschlägige Benutzer aufgespielt haben. --Benqo (Diskussion) 05:31, 16. Jun. 2017 (CEST)
"Aufspielen" tut sich nur einer mit selbstgerechtem Gelaber, das höchstens von seinen wenigen politischen Gesinnungsgenossen goutiert wird. Mit Enzyklopädie hat das umseitige gerade mal gar nichts zu tun und darum ist es höchst deplaziert. Jeder darf hier seine Meinung äußern, mancheiner blamiert sich damit aber so gut er kann. --Lumpeseggl (Diskussion) 10:23, 16. Jun. 2017 (CEST)

Politisch steht Magister an einer Stelle, der ich weder Sympathie noch Verständnis entgegen bringe. WP-ethisch hat er aber recht. Wir sind hier ein Enzyklopädie-Projekt, keine Kneipe. Wer sich hier beteiligt wird an der Qualität seiner Edits gemessen, nicht an der Farbe seines Parteibuches, nicht an seinem Heiligen Buch, nicht an seinen Bettgewohnheiten. All das spielt keine Rolle, wenn das gegenseitige Neutralisieren von Formulierungen in Artikeltexten funktioniert. Dafür sind möglichst viele Sichtweisen auf die diversen Themen extrem hilfreich, nicht schädlich. Erhebliche Probleme machen mir dagegen die am Beispiel Magister zu erkennenden Überreaktionen von Leuten, die ich persönlich meist auf mir ebenfalls unangenehmen Standorten sehe. Hier gilt das ständige Mantra: WP lebt von der Vielfalt. In den Artikeln. In den Gremien. Meines Erachtens tun wir uns keinen Gefallen, wenn wir darüber auch nur nachdenken, diese Vielfalt einzuschränken. --Unscheinbar (Diskussion) 05:57, 16. Jun. 2017 (CEST)

Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.

Ich muss nicht Magister mögen, noch das, was er sagt. Aber er hat verdammt noch mal das Recht es zu sagen. Yotwen (Diskussion) 06:20, 16. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich. Es hindert ihn auch niemand daran. Obwohl ... [4] [5] [6] --Benqo (Diskussion) 06:32, 16. Jun. 2017 (CEST)
Und die Community hat das Recht ihre Meinung zu sagen, wenn bestimmte Personen nicht erwünscht sind.--Sinuhe20 (Diskussion) 08:15, 16. Jun. 2017 (CEST)
Eher bei bestimmten Leuten nicht erwünscht sind. Die "Community" in ihrer Gesamtheit ist nicht greifbar oder lokalisierbar, aber durch das Entstehen von Fraktionen, vorwiegend bestehend aus Vertretern der alteingesessenen unerbittlichen Wikipedianer, wird ein permanentes Kräftemessen unausweichlich sein. Da wird noch einiges Unangenehmes an Konflikten auf dieses Projekt zukommen. Der derzeitig zu beobachtende Rechtsdrall ist nur der Anfang einer wachsenden Konfliktzone, die bald das Hauptbetätigungsfeld hier sein wird. --Schlesinger schreib! 08:30, 16. Jun. 2017 (CEST)
die Community hat das Recht ihre Meinung zu sagen, wenn bestimmte Personen nicht erwünscht sind – hat sie das? Wahrhscheinlich schon, wenn es um Personen und ihr konkretes Verhalten geht. Nicht aber, wenn es pauschal gegen die Person geht, nur weil sie einer bestimmten Gruppe angehört. Hier sind Katholiken unerwünscht" – undenkbar. "Hier sind AfD-Wähler unerwünscht" sollte genauso undenkbar sein, solange der Benutzer sich an [WP:NPOV]] hält. Wenn jemand ordentliche Artikel abliefert über irgendeine exotische Pflanzengattung, ist mir seine politsche Ansicht vollkommen egal, wenn er Artikel einseitig umformuliert, dann stört es mich. Und solche, die auf NPOV einen Dreck geben, gibt es in der WP au der linken Seite des Spektrums mindestens genauso viele. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:21, 16. Jun. 2017 (CEST)
Nun ist Magister aber Funktionär einer Partei, die für die Verfolgung von abweichenden Meinungen ist, die antidemokratisch und antifreiheitlich ist, sprich jemand, der aktiv dafür eintritt, dass Dein Zitat mit Füßen getreten wird. Völkischer Nationalismus ist nun mal das explizite Gegenteil von menschlicher Brüderlichkeit, sprich Du nennst implizit Magister eine erbärmliche Kreatur, oder habe ich da was falsch verstanden? Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 08:47, 16. Jun. 2017 (CEST)

WP.de braucht MAGISTER (also bitte nicht sperren). Sonst hat der Shit hier nix mehr zum Stürmen. MfG --Methodios (Diskussion) 07:08, 16. Jun. 2017 (CEST)

Shitstorm? --87.153.116.76 07:44, 16. Jun. 2017 (CEST)
Nein, niemand hat Magister gehindert: [7], [8], das Lamento steht immer noch im Kurier, dem ultimativen Verlautbarungsorgan für alle von der WP Verfolgten. Während Jens Best seine Plattform auf der SG-Rückseiten etabliert hat, musste Magister halt hier schnell ein weiteres Feuerchen entzünden. Zum Kotzen finde ich beide Aktionen, aber anders als die beiden ertrage ich das einfach. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 08:32, 16. Jun. 2017 (CEST)

Bisher hat sich niemand mit deinem Text auseinandergesetzt, was du beklagst, Magister. Ich gehe mal darauf ein: „mochte nie im Mittelpunkt der Ereignisse stehen“ – das ist nicht glaubwürdig, denn diesen Zustand hättest du im Handumdrehen beenden können. Du schriebst auf der SG-Diskussion: „Hätte es seinerzeit eine Diskussion gegeben, wäre das SG nicht beschädigt worden, ich hätte mich schon aufgrund der Achtung vor der Meinung der erfahrenen Kollegen sowie im Sinne der Handlungsfähigkeit des Gremiums einfach zurückgezogen.“ (22:33, 14. Dez. 2016) Es wäre nun ein Leichtes gewesen, diesen Rückzug jederzeit später einzuläuten, du hättest bei einer dann sicherlich anstehenden Nachwahl wieder antreten können, und die Community hätte mit Wissen über deine Funktionärstätigkeit informiert abstimmen können – dein „ich musste es tun“ ist also Quatsch. „Macht einfach mal die Augen auf“: Es ist arrogant, den Andersmeinenden abzusprechen, dass sie über ihre eigene Position nachgedacht haben könnten. Nur, weil andere dich getriezt haben (warum haben sie das getan? Weil du keinerlei Bereitschaft gezeigt hast, auf deine Kritiker zuzugehen, und wer sich umstritten in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt und zugleich einmauert, wird beschossen), heißt das keineswegs, dass du Solidarität einfordern könntest. Du schriebst kürzlich auf deiner Benutzerdiskussion: „Da mag man net mehr Zeit investieren.“ (00:13, 15. Jun. 2017) Dem kann ich nur zustimmen: Lass deine Meta-Sache ruhen und zeige, dass du ausgewogen und literaturbasiert zur Darstellung des Wissens hier beiträgst, oder verabschiede dich tatsächlich von uns. Als Renegat in eigener Sache schadest du dir nur immer weiter. --Andropov (Diskussion) 08:59, 16. Jun. 2017 (CEST)

@Sänger - Ob Magister für freie Meinungsäusserung eintritt oder nicht - hier gelten die Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Ob jemand NPD, AFD, FPÖ oder SVP wählt, Marine Le Pen, Geert Wilders, Recep Tayyip Erdoğan oder Wladimir Putin bewundert - das alles ist belanglos. Er darf seine Meinung äussern, auch wenn er selbst niemandem dieses Recht zuspricht.
Wenn ich Demokrat bin, dann muss ich auch glauben, dass die meisten Leute diese Rattenfänger erkennt und zum rechten Zeitpunkt klar Stellung bezieht.
Denn wenn ich das gleiche tue wie sie, dann bin ich selbst eine erbärmliche Kreatur. Yotwen (Diskussion) 09:15, 16. Jun. 2017 (CEST)
Solange er nur als Autor auftritt, und dies gem. NPOV, kann ich Dir zustimmen. Nur muss ich Leute vom Schlag eines LePen hier nicht als Schiedsrichter gutheißen, das hat was von Bock und Gärtner, und dass er es mit dem NPOV nicht so genau nimmt, wurde durch seine Protektion für den widerlichen quellenfälschenden Wehrmachtsverherrlicher Pimboli recht deutlich. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 10:25, 16. Jun. 2017 (CEST) P.S.: Außerdem wählt er die nicht nur, er ist Funktionär, das ist schon eine deutlich andere Kajüte.
+1, die Artikelarbeit ist nun auch nicht annähernd so herausragend, wie der Betreffende sie umseitig feiert. Das würden manche hier einhändig oder mit den Füßen tippen. --Lumpeseggl (Diskussion) 10:31, 16. Jun. 2017 (CEST)
Zum Pimboli, ja der war ein "Wahnsinn". Schrieb er doch den Artikel über das Flugzeug Arado Ar 196 und erwähnte nicht, dass auch Zwangsarbeiter bei der Produktion beschäftigt waren. Aber zu Glück wurde das aufgedeckt, siehe letzter Punkt hier: [9]. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 10:36, 16. Jun. 2017 (CEST)
An diesem Artikel war noch viel mehr Nacharbeit nötig. Da brauchst du nur in die Versionsgeschichte zu schauen. Außerdem war er nicht der Erstautor des Artikels. --87.153.116.76 11:15, 16. Jun. 2017 (CEST)

Das Votum der Community[Quelltext bearbeiten]

Magister du schreibst umseitig Mich selbst kümmert das Gejammer anderer außer dem Votum der Community nix. Nun gehöre auch ich zu denjenigen, die Dich 2016 gewählt haben. Beim nachlesen Deiner Kandidaturseite und einschlägiger WP-Regularien finde ich nicht, wo ich Dich mit meiner Stimme legitimiert habe, das SG-Wiki für Informationen über Deine politischen Aktivitäten zu missbrauchen. Ich habe Dich ebenfalls nicht dazu legitimiert, damit zu drohen SG-Beratungen zu veröffentlichen. Das einzige wozu ich Dich legitimiert habe ist, ein Jahr lang über Anträge ans Schiedsgericht zu entscheiden. Ich hatte mich auch dagegen ausgesprochen, dass man nach der Beschlussunfähigkeit des Schiedsgerichts einfach vorfristig ein neues wählt. Nichtsdestotrotz hätte es Dir gut angestanden, spätestens nachdem die Beschlussunfähigkeit erreicht war ebenfalls zurückzuteten. Deine Wähler als Legitimation für Dein Verhalten zu instrumentieren ist ziemlich dreist. Eine Stimme beinhaltet mitnichten eine Blankovollmacht für den Rest Deiner Amtszeit. --Varina (Diskussion) 14:50, 18. Jun. 2017 (CEST)

Da sich die Arbeitslast der Schiedsrichter im letzten Halbjahr doch sehr in Grenzen hielt, ist es interessant zu sehen, dass Du Dich derart auf die Artikelarbeit konzentriertest, dass Du darob sogar die Wahlberechtigung für das Schiedsgericht verpasstest.

Wo hat er das Schiedsgericht zu was mißbraucht? Er hat intern dem Schiedsgericht seine Parteizugehörigkeit offengelegt, wie ich es verstehe nachdem jemand anders aus dem Schiedsgericht ausserhalb eines "Prozesses" die Politik ins Spiel gebracht hat. Die Veröffentlichung und die anschließende Fahnenflucht der anderen Mitglieder des SG ist das Problem. Die Arbeitsunfähigkeit wurde erst duch die Rücktritte verursacht. --Eingangskontrolle (Diskussion) 08:43, 20. Jun. 2017 (CEST)
Mein Informationsstand als nicht-Beteiligter ist. Bei der SG-Skypo nach der M-VP Wahl, wurde wohl auch darüber geplaudert. Konkretes hat keiner erwähnt. Daraufhin hat Magister im SG-Wiki seine AfD-Mitgliedschaft und -Funktion erwähnt – laut Angabe Magister. Darauhin traten eineige SG-Mitglieder zurück – aus persönlichen Gründen ohne Magister zu erwähnen. Aus den Äußerungen aller weitere SG-Mitglieder war klar, dass es etwas mit Magister zu tun hat, aber was wurde nicht kommuniziert. Nach der nächsten SG-Wahlrunde wurde diese Info aus dem SG-Wiki in WP öffentlich gemacht. Die Korrektheit der Aussagen wurde von Magister bestätigt.
In WP:SGR steht – sonst habe ich im Regelwerk nichts zum SG-Wiki gefunden – Mitglieder des Schiedsgerichts erhalten für die Zeit ihrer Tätigkeit im Schiedsgericht Zugang zum SG-Wiki, wo Anfragen gemeinsam bearbeitet und Abstimmungen vorbereitet werden.
Zum Zeitpunkt von Magisters ich bin in der AfD_Eintrag ins SG-Wiki gab es keine Anfragen. Das SG-Wiki ist offenkundig zweckgebunden und dient der Arbeit des SG. Die anschliessende Diskussion wurde unter der Prämisse geführt, dass Einträge im SG-Wiki genauso vertraulich sind, wie Beratungen des SG zu konkreten Anfragen.
Mit Mißbrauch beziehe ich mich darauf, dass diese Mitteilung einer Parteizugehörigkeit im SG-Wiki in keinem Zusammenhang mit einer Anfrage oder der Tätigkeit im SG steht. Sollte Magister die Meinung vertreten, dass seine AfD Mitgliedschaft irgendeine Auswirkung auf seine SG-Arbeit hat, dann sollte er dazu seine Wähler befragen. Diese wurden aber bei der Wahl Mai 2016 nicht darüber informiert. Ergo, war es im Mai nach Magisters Meinung seine Parteimitgliedschaft keine relevante information für die SG-Wähler. So weit kein Problem. Wir habe weder damals noch derzeit eine Regel, die SG-Kandidaten zur Offenlegung ihrer Parteizugehörigkeit zwingt. Warum die Parteimitgliedschaft allerdings so wichtig ist, dass sie mich als Wähler nichts anging, aber andererseits im SG-Wiki unbedingt erwähnt werden musste, wurde bislang von Magister nie begründet. Ob das jetzt eine Affekthandlung von ihm als Reaktion auf die Skypo war, oder eine vorsätzliche Provokation, das weiss nur Magister. Wie auch immer. Entweder das ist wichtig, dass er in der AfD ist, dann soll er das bei der Kandidatur sagen, oder es ist irrelevant, dann soll er das auch nicht ins SG-Wiki schreiben, das ist schliesslich kein kostenloser Web-Space für Infos zum Privatleben der SG-Mitglieder. --Varina (Diskussion) 09:42, 24. Jun. 2017 (CEST)

Was zum Nachdenken 2[Quelltext bearbeiten]

Ein schlechter Kurier-Artikel, weil der, der nicht weiß, worum es geht, nicht erfährt, worum es geht. Ich geh jetzt auch mal voran. An die enzyklopädische Arbeit. --Drahreg01 (Diskussion) 06:12, 16. Jun. 2017 (CEST)

+1 --87.153.116.76 07:45, 16. Jun. 2017 (CEST)
Um was es geht? Seit Tagen spielt einer auf der SG-Disk "selbsternannter Retter der DE-WP", anstelle dass er sich als Enzyklopädieschreiber einbringt. Wenn der Angefriffene nach längerer Zeit dann doch mal etwas heftig reagiert, dann ist gleich eine IP als Melder da und ein anderer der ihn wegen PA sperrt [10]. Der "Inquisitor" darf aber ohne Probleme gegen WP:ANON verstoßen [11] und kein Hahn kräht danach. Irgendwann ist dann doch mal ein SG-Mitglieder tätig geworden und hat es entfernt [12]. Ein anderes SG-Mitglied stellt lieber eine VM gegen den, der dem "Inquisitor" eine passende Replik gab: [13] - schöner Saftladen das hier, oder? – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 08:58, 16. Jun. 2017 (CEST)
Deine "passende Replik" war, alle Leute, die aus dem SG zurückgetreten waren, als "zersetzende Linksextremisten" zu bezeichnen. Die VM tut mir nicht leid.--Mautpreller (Diskussion) 12:13, 16. Jun. 2017 (CEST)
Worte wie "rechtsextrem", "Nazi" oder auch "linksextrem" haben in dieser Art von Diskussionen einen ähnlichen Wert wie "Bremsbelag" oder "Fruchtyoghurt". Sie werden einfach viel zu häufig benutzt und sind dadurch verwässert. Man sollte sich extreme Begriffe genau für das aufbewahren, was sie bezeichnen: nämlich exterme, also das Ende der Skala und nicht – wie in jenem Tweet für Parteien die eine regionale Mehrheit bilden. --Wurgl (Diskussion) 12:17, 16. Jun. 2017 (CEST)
Sorry für Goodwin, aber ich fühle mich genötigt, dich darauf hinzuweisen, dass nach deiner Lesart die NSDAP keine rechtsextreme Partei wäre, denn die hatte bekanntermaßen Anfang der 1930er auch „regionale Mehrheiten“ inne. Ansonsten hast du aber recht, „rechtsextrem“ und „linksextrem“ sind Begriffe, die hauptsächlich als politisches Kampfmittel dienen, von Vertretern der „extremen Mitte“ ;-) übrigens immer gerne möglichst zugleich in beide Richtungen... --Gretarsson (Diskussion) 12:55, 16. Jun. 2017 (CEST)
Ausnahmen bestätigen die Regel. Hier ist noch ein (aus heutiger Sicht) Extremer, ein Mitglied der SPD und ein Mitglied des Reichstages: Alfred Grotjahn. Da er Mitglied des Reichstages war und das wohl nur mit Hilfe dieser Partei werden konnte, muss man also auch die damalige SPD als rechtsextrem bezeichnen – zumindest aus heutiger Sicht, wie das damals gesehen wurde mag anders sein. Aber lassen wir das, es führt zu nichts. Zum zweiten Teil: Die genannte "extreme Mitte" schießt in beide Seiten, die am Rand der Mitte stehenden nur auf die jeweils andere Seite – was auch logisch ist, denn sonst wären die ja nicht am Rand. --Wurgl (Diskussion) 13:21, 16. Jun. 2017 (CEST)
Wer sagt denn, dass die AfD ein Regelfall ist? ;-) Und dass ich „extreme Mitte“ in Anführungszeichen gesetzt habe, hat seinen Grund, nämlich in der vermeintlichen Gegensätzlichkeit der Begriffe Mitte und Extrem. „Vermeintlich“ deshalb, weil auch bei den sogenannten Parteien der Mitte durchaus radikale (sic!) Positionen vertreten werden, z.B. Marktradikalismus. Aber ich will das mit dem Extremismus nicht weiter Vertiefen, weil hier tendenziell offopic (daher auch oben schon klein). Wollte eben nur angemerkt haben, dass es kein Anzeichen für ihre Gemäßigtheit ist, wenn eine bestimmte Partei breite Wählerunterstützung erfährt. Es sagt eher was über die politische Stimmung und über die gesellschaftliche Situation aus. --Gretarsson (Diskussion) 13:45, 16. Jun. 2017 (CEST)
Schöne Grüße aus der Abteilung Fake-News, der Verstoß des "Inquisitors" gegen WP:Anon basierte auf dieser Eigenaussage: [14]. Ist die Opferrolle eigentlich so schön? --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:13, 16. Jun. 2017 (CEST)
Oh, danke, kannte ich nicht! War eine Stellungsnahme, nachdem man monatelang die Sau durchs Dorf trieb und der selbsternannte Retter der DE-WP ist wohl der Meinung, dass jetzt nach einem halben Jahr man wieder die Sau durchs Dorf teiben soll [15], oder? – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 09:17, 16. Jun. 2017 (CEST)
PS: Hier die Zusammenfassung wie man mit der "Sau" umging: [16]. Ergebnis ist: Erfolgreich erlegt und ein produktiver WP-Mitarbeiter weniger, aber ein Jens Best wird den Verlust schon ausgleichen. Und natürlich auch die Verluste, die angewidert so einen Laden verlassen bzw. in so einem Laden gar nicht eintreten wollen. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 09:23, 16. Jun. 2017 (CEST)
Der mittlere Teil Deiner Aussage ist einfach nur Müll un das musste einfach gerade gerückt werden. Auch JB kann nicht ungestraft gegen WP:ANON verstossen und Deine Aussage und Dein "Beleg" mittels Deiner fehlgeschlagenen VM liegt irgendwo zwischen Quatsch und Lüge. Unabhängig von seinen sonstigen Einlassungen wurde er hier völlig zu Recht nicht abgewatscht und Magister völlig zu Recht für den "Trottel" wegen KPA gesperrt. Keine Weltverschwörung, keine Unterwanderung der WP durch linksradikale Agenten. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:36, 16. Jun. 2017 (CEST)
Wennst meinst, dass das die richtige Kommunikationsform in einer Enzyklopädie-Redaktionsstube ist, dann denke ich, dass ich hier auch falsch bin, weil dies sich eher als eine Politredaktionsstube liest und ich nur in einer Enzyklopädie-Redaktionsstube unentgeltich meine Freizeit einbringen will. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 09:47, 16. Jun. 2017 (CEST)
Netter Ablenkungsversuch, aber das Thema war Deine Fake-News. Du wirst mich so auch nicht dazu bekommen, JBs Verhalten gut zu heissen oder zu verdammen. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:57, 16. Jun. 2017 (CEST) P.S.: Schreibe lieber einen eigenen Kurier-Artikel, Deine Stimmung ist ja offensichtlich gerade die richtige dafür.
Ist nicht so wichtig für die Hauptseite. Sieht doch eh jeder ohne Scheuklappenblick, dass die Mitarbeiter in der Redaktionsstube immer weniger werden, fast keine neu eintreten wollen und so mancher sie mit einer Politredaktionsstube verwechselt. Manche etwas dezenter und manche offen wie ein Alkim/FT und aktuell ein Jens Best. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 10:20, 16. Jun. 2017 (CEST)
Ein Jens Best? Heißt das, davon gibt es mehrere? OMG. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 10:21, 16. Jun. 2017 (CEST)

Rumjammern über angebliche ANON-Verletzungen wenn man unter Klarnamen für die AfD Funktionär ist, dieses hier durchsickern lässt ist schon eine Klasse AfD-Verfolgten-Opfer-Nummer. Kennt man von Sekten und ähnlichen Vereinen wo dann hinterher die Blutzeugen präsentiert werden, darf dann gern noch etwas Verband mehr sein. Wären die Gegner der AfD so wie die AfD in ihrem Wahn meint, sie würden ja aufs Realleben durchgreifen. Das wäre ja hier nicht so schwer. Und gekommen ist nix. Worüber der Herr jammert ist nur das sein Nutzername verbrannt und sein Fassade von ihm zum Einsturz gebracht wurde.--Elektrofisch (Diskussion) 10:53, 16. Jun. 2017 (CEST)

Wer hat denn das befeuert, WP:Anon mit Füßen getreten und nen drittklassigen Personenartikel in dem Kontext angelegt? (der aus nachvollziehbaren Gründen gelöscht wurde und zudem gabs ja auch ne ansehnliche Sperre).... und hatte dann selbst Schiss als es vermeintlich um die eigene Haut ging. Und das es nach Anon-Verstößen zu unschönen bis schlimmen Rückwirkungen für Wikipedianer im Realleben kam ist dir auch bekannt. Mach mal halblang, das bescheuerte Blutzeugengequatsche aus deiner Feder ist einfach nur peinlich. --Schreiben Seltsam? 10:56, 16. Jun. 2017 (CEST)

Wer interessiert sich denn heute noch für die Causa Magister? Das war mal interessant, heute bringt das nur noch Knalltüten zum platzen.--87.179.0.198 12:09, 16. Jun. 2017 (CEST)

Was für ein Jammer. Und das mit Ankündigung. Es hat sich trotz tagelanger Anstrengungen anscheinend niemand gefunden, dieses verheulte Zeug gegenzulesen und zumindest sprachlich auf ein erträgliches oder auch nur verständliches Niveau zu bringen. --JosFritz (Diskussion) 12:40, 16. Jun. 2017 (CEST)

Wenn ich in Dein Sperrlogbuch schaue, bist Du aber ebenfalls eine zweibeinige Zumutung für ein Enzyklopädieprojekt. Lasst doch mal endlich Euren Politikmist hier raus!--87.179.0.198 14:22, 16. Jun. 2017 (CEST)

+1 zum OP Drahreg01. @Bwag: Danke für die Erklärung - aber es wäre vom Autor eines Kurierartikels nicht zuviel verlangt gewesen, diese Hintergründe in Klartext zu benennen. --KnightMove (Diskussion) 15:49, 16. Jun. 2017 (CEST)

Nur dass der Herr Bwag in seiner "Erklärung" die Unwahrheit gesagt hat. Dass der Benutzer MAGISTER ein Funktionär der rechtsextremistischen AfD ist, hat er selbst in der WP bekanntgegeben. Damit ist das kein Verstoss gegen ANON (wie man auch selbst prüfen kann, wenn man der VM folgt, die Herr Bwag in seiner Falschaussage verlinkt hat). Dass MAGISTER und Bwag zu den üblichen Verdächtigen gehörten, die eine von meiner Seite sachlich geführte Diskussion unter Verleumdungs- und anderen Derailing-Versuchen begraben haben, ist ja auch leider nicht ungewöhnlich, wenn es darum geht, sich mal Gedanken darüber zu machen, wie mit der gestiegenen gesellschaftlichen Verantwortung der Wikipedia umgegangen werden sollte. Da es aber noch genügend Benutzer gibt, die durch ihr Editier- und anderes Verhalten erkennbar Mitglieder oder Anhänger einer rechtsextremistischen Organisation sind, wird der nächste Skandal sicher nicht lange auf sich warten lassen. Eine Organisation, die nicht durch internen Diskurs an ihrer notwendigen Veränderung arbeitet, lernt erfahrungsgemäß dann durch öffentlichen Druck, dass man als Top5 der deutschspr. Websites verantwortlichere Kontroll- und Entscheidungsstrukturen haben muss, als sie bis jetzt gegeben sind. --Jens Best (Diskussion) 16:34, 16. Jun. 2017 (CEST)
Beweis erst mal, dass AfD und andere konservative Parteien wie die FPÖ rechtsextrem sind. Würden Sozialdemokraten mit Rechtsextremen koalieren? (Landesregierung Niessl IV [17]) --193.81.96.207 18:52, 16. Jun. 2017 (CEST)
Hahahahaha. --Jens Best (Diskussion) 19:17, 16. Jun. 2017 (CEST)
Eine argumentative Meisterleistung. Ich nehme also zur Kenntnis, dass ein FPÖ-Mitglied Landesrat bzw. Minister in einem (Bundes-)Land sein darf, in der einem Hobbyprojekt aber keinesfalls höhere Positionen innehaben darf. Man suche das Missverhältnis. --193.81.96.207 20:09, 16. Jun. 2017 (CEST)
Wer Menschenrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellt, der sollte sich wirklich fragen, was er bei einem Projekt der Aufklärung zu suchen hat. Es sei denn, er hätte andere Motive. Yotwen (Diskussion) 06:30, 17. Jun. 2017 (CEST)
@Yotwen: Also einem Koalitionspartner der Sozialdemokraten zu unterstellen, Menschenrechte und die Demokratie abzulehen, finde ich schon etwas gewagt. --193.81.138.38 17:03, 17. Jun. 2017 (CEST)
Yotwen? Augenreib... Du hältst doch dieses Propagandainstrument der Herrschenden Lehrmeinung und der politischen Überkorrektheit nicht etwa für ein Projekt der Aufklärung? Ich empfehle dringend, mal die Aufklärer im Original zu studieren (hab ich zum Glück schon vor einem halben Jahrhundert). Aber zurück zur Person MAGISTER: für mich ein Selbststeller (sollte man eigentlich gelernt haben im Leben, über Kritik an politischer Anschauung zu stehen und diesen "politischen Mist" [s.o.] aus der Sacharbeit herauszuhalten und hier nichts "durchsickern" zu lassen [+1 zu Elektrofisch oben]). Und aus dieser für mich unreifen Selbststellerei entwickelte sich die hier in WP unnötige Lawine. Und sie rollt und rollt und rollt... Schaun mer mal, wo die Talsohle liegt. MfG --Methodios (Diskussion) 07:49, 17. Jun. 2017 (CEST)
Nur Verständnisfrage zur besseren Orientierung: Dürfte ein deutscher Beinamputierter einen Artikel über einen türkischen Marathonläufer schreiben? (Alternativ: muslimischer Armaputierter und israelischer Diskuswerfer)? scnr GEEZER … nil nisi bene 08:42, 17. Jun. 2017 (CEST)
natürlich dürfte er, solange er seine eigene Behinderung nicht in den Artikel einfließen lässt. --AnnaS. (Diskussion) 10:18, 17. Jun. 2017 (CEST)
Aber das gilt doch für ALLE ... wenn wir mal den Terminus "Behinderung" sehr, sehr weit fassen, oder? (Darf ein Agnostiker Jesus von Nazaret editieren? Darf ein Baptist Dark Metal editieren? Darf ein Bayer Preußen bearbeiten? Usw, usf. GEEZER … nil nisi bene 14:36, 17. Jun. 2017 (CEST)
@Methodios da unterscheidet sich Partei und Funktionär wohl nicht.--Elektrofisch (Diskussion) 10:30, 17. Jun. 2017 (CEST)
Moin, Elektrofisch. Haben Parteifunktionäre wohl so an sich - obwohl: zur AfD bin ich nicht wirklich im Bilde. Macht doch, was ihr wollt. Mfg --Methodios (Diskussion) 10:39, 17. Jun. 2017 (CEST) P.S Mir reichts noch, wie Pro-AfD-Kräfte mir hier reingegrätscht sind, um der AfD einen goldenen Heiligenschein zu zimmern. Mit dem Ergebnis, daß der Artikel seitdem verwaist ist (ich schlag mich doch mit sowas nicht rum).
@quetsch Also ein weiterer Artikel, bei dem es den AfD-nahen Benutzern gelungen ist, mit ihren rechtsextremistischen Zersetzungs-Taktiken die enzyklopädische Arbeit zu unterbrechen und normale Benutzer zu vergrätzen. Und genau diese Taktiken geschehen in spezifischen Artikelclustern kontinuierlich. Der AfD-Artikel selbst lag lange brach und viele andere Artikel lagen in schlechten Versionen (weissgewaschen durch rechtsextremistische Kräfte) monatelang rum. Da viele dieser Artikel gleichzeitig überdurchschnittlich hohe Abrufzahlen haben, wird die Community als de facto Ersteller der Top5-Website im deutschsprachigen Raum ihrer damit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung nicht mehr gerecht. Sie wird in diesen Artikelclustern von rechtsextremistischen Kräften missbraucht. Zeit als Community hier mit einem Katalog von effektivem Vorgehen wieder Verantwortung zu übernehmen. --Jens Best (Diskussion) 12:05, 17. Jun. 2017 (CEST)
(BK)@Methodios Na, diese im Besonderen. Wenn man die realpolitischen oder parlamentarische Arbeit ansieht, gibt es da einen bedeutenden Unterschied zu anderen Parteien und die AfD ist der NPD, den REPs oder DVU durchaus ähnlich. Da geht es um Verteilung dessen was im Fleischtopf vermutet wird und dann ist auch schon Asche. Die kleinen Skandale um die Geldverwendungen sind da typisch. Wesentliches zum Umgang der Funktionäre untereinander kann man - da bietet die AfD nichts neues - bei Hannah Arendt im Kapitel über Antisemitismus nachlesen, Allerdings sind das Bemerkungen über diese Bewegung in Frankreich nach der Dreyfus-Affäre.--Elektrofisch (Diskussion) 11:32, 17. Jun. 2017 (CEST)
Dreyfus-Affäre & Hannah Arendt - in einem post. Alexpl (Diskussion) 13:19, 17. Jun. 2017 (CEST)
Hätte man wirklich Ahnung von Hannah Arendt, wüsste man, dass Elektrofisch sich auf ihr Werk: Ursprünge totalitärer Herrschaft...oder so ähnlich genannt....bezieht (Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft), wo Arendt ihre Totalitarismus-Theorie darlegte, worunter auch die Abschnitte Dreyfus-Affäre und Antisemitismus gehören. Interessant ist aber auch der Abschnitt über Mob und Massen. Der Piperverlag hat das Buch vor kurzen neu herausgebracht, sehr schön gemacht....--62.158.161.59 13:34, 17. Jun. 2017 (CEST)

Unglaubwürdiger Versuch einer persönlichen Reinwaschung. Wenn du, Magister, wirklich ein Votum der Gemeinschaft unter ehrlichen Bedingungen hättest haben wollen, wärest du angetreten. Marcus Cyron Reden 19:48, 17. Jun. 2017 (CEST)

+1 --Anima (Diskussion) 20:38, 17. Jun. 2017 (CEST)

I glaub, wie man mit ihm umgegangen ist, wird er wenig Lust mehr haben, sich hier einzubringen, geschweige denn eine Funktion zu übernehmen. Apropos, welche Reinwaschung? Was hat er in der DE-WP-Redaktionsstube verbrochen, Marcus? – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 19:55, 17. Jun. 2017 (CEST)
Würde ja wirklich gerne antworten - weiß aber nicht, wie ich auf diesen wirren Kommentar reagieren soll, weil ich ihn nicht verstehe. Marcus Cyron Reden 16:55, 18. Jun. 2017 (CEST)
OK, du schreibst um 19:48, 17. Jun. 2017: „Unglaubwürdiger Versuch einer persönlichen Reinwaschung.“ Ich stelle anschließend diese einfachen Fragen: Apropos, welche Reinwaschung? Was hat er in der DE-WP-Redaktionsstube verbrochen, Marcus? Kannst sie aber nicht beantworten, weil du angeblich diese einfachen Fragen nicht verstehst. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 17:23, 18. Jun. 2017 (CEST)

Vor vielen Jahren als ich noch ein kleiner Waldbauernbub war hatte ich im Neoliberalismusstreit mal Kontakt mit Magister in Schiedsgerichtsfunktion. Hätte ich damals gewusst dass Magister Parteimitglied der AFD ist - einer neoliberalen Partei - hätte ich mir sicherlich sehr viel Sorgen gemacht (p.s. damals gab es die AFD noch nicht, aber ihr wisst sicher was ich meine). Damals war er ausgerechnet Moderator im Neoliberalismusstreit. Hat seine Sache aber gut und neutral gemacht. Deshalb Leutle: schaut auf den Mensch, schaut was er macht, schaut auf die Fakten, schaut auf die Argumente. Schaut nicht so sehr auf Schubladen. Kein Mensch ist nur verkehrt und kein Mensch liegt immer richtig. Deshalb bin ich ein zutiefst überzeugter Fan von Meinungspluralismus. --Pass3456 (Diskussion) 20:10, 17. Jun. 2017 (CEST)

Wer Menschenrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellt, der sollte sich wirklich fragen, was er bei einem Projekt der Aufklärung zu suchen hat. Sorry Leute, aber gehts noch? Als ich das letzte Mal in WP:Grundprinzipien nachgeschaut habe, stand da Freiheitliche demokratische Grundordnung noch nicht. Wird auch schwerfallen, da es den Begriff nur im Geltungsgebiet des deutschen Grundgesetzes gibt, der hat nicht mal Interwikis. Wird vor allem schwerfallen, weil auch Benutzer aus dem Iran, aus der Volksrepublik China oder Rußland aufgefordert sind, an dieser Enzyklopädie mitzuwirken. Die maßgeblich Richtlinie ist WP:Neutraler Standpunkt und nicht WP:Freiheitliche demokratische Grundordnung. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:21, 17. Jun. 2017 (CEST)
Danke, mal auf den Punkt gebracht! – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 21:52, 17. Jun. 2017 (CEST)

Qualifiziert dieses Sperr-Logbuch zusammen mit einer etwas mehr als sonst wahrgenommenen und erst wenige Wochen zurückliegenden Schiedsgerichtsmitgliedschaft nun neuerdings zum elder statesman, der im Kurier seine mahnende Stimme erhebt? --Chricho ¹ ² ³ 13:33, 18. Jun. 2017 (CEST)

Nö. Aber wenn man sich hier als (vermeintlicher) Kritiker etabliert hat, hat man Narrenfreiheit. Marcus Cyron Reden 16:55, 18. Jun. 2017 (CEST)
Zu Sperrlogbuch. Das musst du anders sehen. Seit Mai 2006 ist Magister dabei, seit Ende 2011 mit Unterbrechungen im SG. Herbst 2016 plauderte ein SG-Mitglied aus dem Nähkästchen (regelwidrig, ohne Sanktoinen), der Empfänger hängte es dann auf die große Glocke (regelwidrig und er bekam eine 3-Tagessperre (!)). Aber egal, dann trieb man die Sau monatelang durchs Dorf und weil sie aufjaulte, kam nach über 10 Jahren Mitarbeit die 1. Sperre und in weiterer Folge gleich noch ein paar dazu: [18]. Die letzte war ja auch symptomatisch. JB treibt jetzt nach einem halben Jahr wieder die Sau durchs Dorf mit Kommentare wie: [19]. JB wurde nicht gesperrt, jedoch der aufjaulte: [20]. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 17:36, 18. Jun. 2017 (CEST)
Jau, oder kurz gesagt: Nach dem Outing nur noch Getrolle. --Lumpeseggl (Diskussion) 17:44, 18. Jun. 2017 (CEST)
Sagen sie mal, Bwag, was glauben sie eigentlich mit diesen verleumderischen Lügen und Verdrehungen zu erreichen? Der Sachverhalt ist: MAGISTER, Funktionär der rechtsextremistischen AfD, droht mir auf meinem BNR und ich mache diese Drohung dort öffentlich, wo an diesem Tag über die Nachwirkungen des Skandals um einen Funktionär der rechtsextremistischen AfD im Schiedsgericht der Wikipedia diskutiert wurde. Ich treibe als nichts durch Dorf, sondern mache eine aktuelle Drohung ("Du hast fortan ein Problem…mit mir.") gegen meine Person öffentlich. Da gibt es nichts zu sperren, außer vielleicht den Funktionär der rechtsextremistischen AfD, der hier glaubt anderen Benutzer drohen zu können. --Jens Best (Diskussion) 18:29, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ja, die durch's Dorf getriebene Sau muckte auf ... – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 19:23, 18. Jun. 2017 (CEST)
PS: Und weil du es immer so betonst („Funktionär der rechtsextremistischen AfD“) - gibt es irgendeine Regel, dass diese nicht mitschreiben dürfen? – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 19:25, 18. Jun. 2017 (CEST)
Es handelte sich um einen der WP-Skandale in der letzten Zeit, der breit in Presse und Öffentlichkeit rezipiert wurde. Da wurde keine Sau durchs Dorf gejagt, sondern valide darüber berichtet, dass sich bei den bestehenden Strukturen ein Funktionär der rechtsextremistischen AfD in die Entscheidungsebene der deWP unentdeckt einschleichen konnte. Nein, aktuell gibt es keine Regel gegen Benutzer wie MAGISTER. Aktuell dürfen auch Funktionäre einer rechtsextremistischen Partei in der Wikipedia mitschreiben. Was das dauerhaft mit der Glaubwürdigkeit der Wikipedia machen wird, wenn nichts gegen rechtsextremistische Tendenzen unternommen wird, steht auf einem anderen Blatt. Wenn mal ein Rechtsextremist in der Wikipedia aufgedeckt wird in der nächsten Zeit, wird die Öffentlichkeit und die Presse sich sicher fragen, warum man da so oft merkwürdige Dinge über den Einfluss rechtsextremistischer Personen und Organisationen in der Wikipedia liest. Und warum die Wikipedia sich da offenbar nicht gegen wehrt oder Massnahmen trifft, damit soetwas nicht immer wieder vorkommt. Und sicher wird sich auch die demokratische Politik irgendwann fragen, warum der Einfluss dieser Kreise auf einer der Top5-Websiten in Deutschland offenbar intern nicht so behandelt wird, damit das nicht mehr vorkommt. Ja, es gibt aktuell keine Regel dagegen, dass Vertreter einer rechtsextremistischen Partei hier mitschreiben dürfen, aber das muss ja nicht jeder für richtig halten. Vorallem, wenn solche Personen aus rechtsextremistischen Organisationen einen hier in der deWP bedrohen, kaum dass man diese andere Meinung einbringt. --Jens Best (Diskussion) 19:43, 18. Jun. 2017 (CEST)
Dieses Mal habe ich nach "unentdeckt einschleichen" aufgehört zu lesen. Happ ich auch, mich "unentdeckt eingeschlichen". --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 19:52, 18. Jun. 2017 (CEST)
Du dürftest dank deines Verhaltens inzwischen mit weitaus mehr Usern als nur MAGISTER ein "Problem" haben. Aber das ist keine Drohung, das ist Fact. --Koyaanis (Diskussion) 20:05, 18. Jun. 2017 (CEST)
Weißt was, JB, ich könnte dir ja noch so halbwegs folgen, wenn du allgemein gegen Extremismus wärest, aber so mit deinen einseitigen Kommentaren kommst du mir nur vor wie ein extrem engagierter Februarkämpfer. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 20:36, 18. Jun. 2017 (CEST)
Da ich eine gewisse Standfestigkeit in Disputen habe und mich mehr von belastbaren Argumenten und differenzierter Darstellung als von unreflektierten Ahnungslosigkeiten, Anwürfen und Verleumdungen überzeugen lasse, kann ich mir gut vorstellen, dass das hier nicht jedem gefällt. Und außerdem ist es für mich als jemand mit wehrhaftem demokratischen und aufgeklärtem Hintergrund eine Auszeichnung, wenn Leute wie MAGISTER, Benqo, Bwag, Koyaanis, Q-ß, Lukati usw. mit mir ein Problem haben. --Jens Best (Diskussion) 21:14, 18. Jun. 2017 (CEST)
Sorry, ich habe mit dir kein Problem, sondern eher Mitleid. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 22:01, 18. Jun. 2017 (CEST)

Man kann von Jens best halten, was man will, aber sein Hinweis, dass diese Community einen eindeutigen Rechtsdrall hat und sich das in bestimmten viel gelesenen Artikeln zu politischen Themen niederschlägt, ist absolut richtig. Die DE-Wikipedia driftet nach rechts. --Schlesinger schreib! 21:20, 18. Jun. 2017 (CEST)

Na, den Beweis ist er bisher schuldig geblieben. Und dann jemand mit wehrhaftem demokratischen und aufgeklärten Hintergrund... - Jens, den möchtest du bestimmt auch besitzen, nicht wahr? Teuflisch grinsendes Smiley, als Emoticon >:D (Wobei sich "Demokratie" und "Wehrhaftigkeit" im aufgeklärten 21. Jahrhundert eigentlich gegenseitig ausschließen sollten, aber man ist ja lernfähig.) --Koyaanis (Diskussion) 21:31, 18. Jun. 2017 (CEST)
Jepp. Und anbetracht der Tatsache, daß der politische Median der Wikipedia derzeit etwa bei Petra Claudia Roth verläuft, ist a) ein bißchen mehr Rechtsdrall seit Jahren überfällig und kann das b) der Neutralität nur gut tun.
Daß der Kollege Best der Meinung ist, eine gewisse Standfestigkeit in Disputen zu haben, könnte daran liegen, daß er die generelle Tendenz hat, seine Gesprächspartner solange zuzulabern, bis denen vor lauter Kopfschmerzen die Lust am Disput vergangen ist und ist weniger der Qualität seiner Argumente gesschuldet. Die Eigenwahrnehmung ist in solchen Fällen oft etwas ungenau kalibriert. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:53, 18. Jun. 2017 (CEST)
Das gibt mir jetzt wirklich "was zum Nachdenken". Bei Petra Roth verläuft der politische Median der Wikipedia? Heißt das, die eine Hälfte der Wikipedianer ist "rechts" von dieser CDU-Politikerin, die andere "links" davon? Wie ermittelt man das und was bedeutet es? Und wieso brauchts da noch mehr Rechtsdrall? Oder ist das vielleicht eine Verwechslung mit Claudia Roth? Aber wie links ist Claudia Roth und wer ist linker und wer ist rechter? Fragen über Fragen.--Mautpreller (Diskussion) 22:03, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ja, habe ich verbuchselt; ich hatte in einem anderen Tab gerade einen anderen Personenartikel offen. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:50, 18. Jun. 2017 (CEST)
(nach BK) @mathiasb - Wenn du das so siehst, kann ich das hinsichtlich meiner eigenen Argumentation nur so als Hinweis annehmen. Es gilt trotzdem weiter, dass mich unreflektierte Ahnungslosigkeiten (siehe eins weiter oben), Anwürfen und Verleumdungen von nichts überzeugen, dem entgegen sind belastbare Argumenten und differenzierte Darstellung immer etwas, was meine Aufmerksamkeit bekommt. Bezgl. des "politischen Medians" der Wikipedia kann ich dein Urteil nicht nachvollziehen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich immer eine differenzierte Darstellung gegeben habe. Ich sprach nie von einem Rechtsdrall in der Wikipedia, sondern von rechtsextremistischen Kräften, die in spezifischen, für ihre Agenda wichtigen Artikelfeldern zersetzend auf den normalen Editierprozess einwirken. Das habe ich an anderer Stelle ausführlichst erläutert, von einer braunen Unterwanderung der gesamten Wikipedia kann man nicht sprechen und habe ich auch nie gesprochen. --Jens Best (Diskussion) 22:08, 18. Jun. 2017 (CEST)
Merke: ...dass ich immer eine differenzierte Darstellung gegeben habe. Und gleich im Folgesatz: Ich sprach nie von einem Rechtsdrall in der Wikipedia, sondern von rechtsextremistischen Kräften... Wenn das differenziert sein soll, möchte ich lieber nicht wissen, wann bei dir die indifferente Stufe erreicht ist. --Koyaanis (Diskussion) 22:15, 18. Jun. 2017 (CEST)
"..von rechtsextremistischen Kräften, die in spezifischen, für ihre Agenda wichtigen Artikelfeldern zersetzend auf den normalen Editierprozess einwirken." Das ist eine differenzierte Darstellung als zu behaupten, die Wikipedia an sich hätte einen Rechtdrall. Wer nicht lesen kann sollte sich hier besser raushalten. --Jens Best (Diskussion) 22:22, 18. Jun. 2017 (CEST)
(nach BK) Wie sehr Benutzer:Jensbest an "differenzierter Darstellung" interessiert ist, kann man live hier beobachten. Diese verlangt er offenbar nur, wenn es politisch in sein Weltbild passt. Was für eine Heuchelei. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 22:19, 18. Jun. 2017 (CEST)
Nur weil der Benutzerin Nicola meint man dürfe die historischen Linien des Antisemitismus nicht in einer Enzyklopädie darstellen, wenn man auch nicht noch ihre (unbelegte) Meinung, dass das ja gar nicht so sei, einbaue, muss ich mir nicht vorwerfen lassen, ich wäre in diesem Thema nicht differenziert. Es grenzt schon an Unverschämtheit, wie diese Benutzerin dort auftritt und etliche gestandene Benutzer in diesem Thema meint mit ihrer fortgesetzten unbelegten Meinungsattacke verleumden zu müssen. Aber zum Glück ist mir die Benutzerin Nicola bei Artikelarbeit jenseits von Fahrrädern eh schon lange egal. --Jens Best (Diskussion) 22:27, 18. Jun. 2017 (CEST)
Nur leider habe ich von Fahrrädern keine Ahnung, hatte ich noch nie. Und ich bin in der dortigen Diskussion nicht allein - wozu das verschweigen? Ist das ordentliche "Artikelarbeit"? Nö. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 22:32, 18. Jun. 2017 (CEST)
Stimmt, du hast noch weitere Benutzer, die ebenfalls ohne Belege und zunehmend emotional und verleumderisch auf der Disk. versuchen, eine im Artikel korrekte Darstellung durch Produzieren von Disk.-Kilometern wegzureden. --Jens Best (Diskussion) 22:37, 18. Jun. 2017 (CEST)
At its best: „emotional und verleumderisch“, was für ein krasser Scheiss. --Schreiben Seltsam? 23:08, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ihr Verhalten auf der Disk. ist klar von Emotionalität und nicht von Sachlichkeit geprägt und für einen Beobachter, der die tlw. fragwürdigen WP-Zustände nicht kennt, ist ihr wording gegenüber Hardenacke und Kopilot eindeutig verleumderischer Natur. Außerhalb der deWP würde eine solche Nummer keine 5min in einer ernsthaften Diskussion akzeptiert. --Jens Best (Diskussion) 23:20, 18. Jun. 2017 (CEST)
Trifft doch eher hier auf dich zu --Schreiben Seltsam? 23:22, 18. Jun. 2017 (CEST)
Der Artikel ist krass einseitig - da wird man sich doch schon mal Gedanken über die Beweggründe machen dürfen. Im Gegensatz zu Deinen üblichen Äußerungen anderen Benutzerin gegenüber, lieber Jens, sind meine Überlegungen doch echt harmlos. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 23:26, 18. Jun. 2017 (CEST)
Die historische und politische Vorgeschichte und Entstehung des Lemmas ist belegt und in guter Form und Umfang im Artikel eingebracht. Da ist nichts "einseitig" oder gar "krass einseitig", es stellt die historische und politische Vorgeschichte des Lemmas da und konzentriert sich, auch wiederum dem Lemma angemessen, auf den Einsatz von Boykott als Mittel der antisemitischen und antizionistischen Auseinandersetzung mit Juden/Israelis. Wenn jemand den Artikel ergänzen will, soll er gut belegte Ergänzungen einbringen. Aber irgendetwas aus einem Artikel zu löschen, weil eine Benutzerin emotional agitierend dort auf der Disk. aufschlägt und meint, wenn sie nur lange genug nicht belegte und tlw. nicht zusammenhängende Behauptungen einwirft, würde das schon richtig sein – sorry, dass ist nicht die Art wie wir hier einen sachlichen Konsens herstellen. Am Anfang waren Hardenacke und ich, später Kopilot offen nachfragend und um einen Konsens bemüht. Leider kam nichts von der Benutzerin und von den herbeigeeilten anderen Benutzern, um in der Sache einen Konsens herzustellen. --Jens Best (Diskussion) 23:58, 18. Jun. 2017 (CEST)
Aber wenn wir schon von Indifferenz sprechen... :-) :-) --Koyaanis (Diskussion) 22:21, 18. Jun. 2017 (CEST)
Der arme Bob Geldof, missbraucht von Koyaanis. Das englische Wort für Differenzierung ist "differentiation". Indifference/Indifferenz steht für Gleichgültigkeit. Insofern beschreibt es dann doch ganz gut, wie sich Koyaanis geistig an diesen Diskussionen beteiligt. --Jens Best (Diskussion) 22:34, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ehrlich gesagt habe ich das Video nur gewählt, weil bis auf den Pullover eine gewisse Ähnlichkeit besteht. --Koyaanis (Diskussion) 22:39, 18. Jun. 2017 (CEST)

Interessant und amüsant in diesem Zusammenhang ist die auf einmal plötzlich auftretende wikipediatypisch absurde Verquickung von Antizionismus, Israelkritik, dem Thema Radsport und das Gezerre neulich um einen Neutralitätsbaustein im Artikel Boycott, Divestment and Sanctions. Es reicht offenbar, wenn zwei User, aktuell Jens Best (in dieser Community gibt es zu viele Rechtspopulisten!) & Nicola (die Palästinenser sind bedauerswert, Israel ist nicht zu trauen) aus unterscheidlichen politischen lagern in irgendeiner Diskussion aufeinandertreffen. Alle Ideologien, Dogmen und internationalen Konflikte der Zeit finden sich auf engstem Raum auf dieser Seite wieder. Ernst nehmen kann man das nicht, aber es hat den Unterhaltungswert eines absurden Theaters. --Schlesinger schreib! 23:23, 18. Jun. 2017 (CEST) :-) 

@Schlesinger: Das hat mit "politischem Lager" überhaupt nichts zu tun, wenn man den WP:NPOV einfordert. Der ist im vorliegenden Fall nicht gegeben, unter anderem deshalb, weil der so auf "Differenzierung" bedachte Benutzer jegliche Differenzierung in diesem Artikel negiert und den WP:POV eines anderen Benutzers unterstützt. DAS ist ein politisches Lager. Ich bin eine Wikipedianerin, die Neutralität einfordert. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 08:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Schlesinger. Man kann es natürlich als unterhaltsam ansehen, wenn eine (auch im RL nicht unübliche) Front mit allen Mitteln versucht, die antisemitische Tradition, in der BDS steht, zu leugnen oder zu verschleiern. Aber man kann auch die Verantwortung, gerade der deutschsprachigen Wikipedia, sehen, wenn es um die Verharmlosung des Antisemitismus geht. Die Fakten und Belege sind klar. Bis jetzt liegt von der Seite, die Teile des Artikels löschen will, keine belegte Begründung dafür vor. --Jens Best (Diskussion) 12:16, 19. Jun. 2017 (CEST)
Es liegt keine belegte Begründung für eine Verquickung vor, DAS ist Fakt. Der Rest ist das übliche Bla-bla von "Fronten", Leugnung, Verschleierung, Verharmlosung - es gab hier einen Benutzer, der sich darüber beschwerte, dass man soviel unnütze Energie und Zeit in manche Artikel stecken müsse. Wohl wahr. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie man mit solcher geballter Verbohrtheit verbunden mit Diskreditierung des Gegenübers umgehen soll. Vielleicht sollte man, anstatt die Gesinnung zu überprüfen, mal die Synapsen checken. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 12:25, 19. Jun. 2017 (CEST)
Genau, Nicola, die antisemitische BDS ist 2005 vom Himmel gefallen. Es gab niemals zuvor einen Boykott gegen Juden/Israels, der antisemitisch motiviert war und es gibt keinerlei Belege (außer denen, die im Artikel gebracht werden halt), dass es eine historische und politische Vorgeschichte in Bezug auf antisemitischen Boykott gibt. Ich habe mich intensiv mit BDS und seiner Gechichte beschäftigt und mich kürzlich sogar mit exponierten Vertretern von BDS in Frankfurt unterhalten. Das Ding ist 100% antisemitisch und man ist stolz auf die lange Geschichte. Du und andere Pali-Besorgte wollen in diesem Punkt einfach nicht wahrhaben, dass die belegte Realität schlichtweg halt nicht so neutral ist, wie ihr den Artikel haben wollt. Wir stellen aber bestehendes Wissen dar und nicht "Nicola hätt's gerne ein wenig neutraler"-Artikel. Es bringt auch nichts, dich um Belege zu bitten, weil ja eh nichts Verwertbares kommt. Ich warte jetzt mal auf den angekündigten Text von Benutzer Andropov, der scheint im Gegensatz zu dir und anderen emotional Involvierten ja an einer sachlichen Diskussion und Prüfung interessiert zu sein. EOD für das Thema hier für mich. --Jens Best (Diskussion) 13:35, 19. Jun. 2017 (CEST)
Was bitte sind "Pali-Besorgte"? Ich bin allenfalls eine "Neutra-Besorgte", wenn schon. Aber Du willst ja keine Neutralität, Du willst Politik und Stimmung machen. Deshalb bist Du weiterhin in der WP fehl am Platze - aus dieser meiner Ansicht habe ich nie ein Hehl gemacht. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 13:47, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ach liebe Nicola, es ist schon ein wenig amüsant. Man kann es dir in klaren Worten schreiben und du verstehst es trotzdem nicht: "…belegte Realität ist schlichtweg halt nicht so neutral, wie ihr den Artikel haben wollt…" - Du verstehen? Wenn nix neutral in Realität, dann kann nix neutral in Artikel. Verstehen? --Jens Best (Diskussion) 13:52, 19. Jun. 2017 (CEST)
Facepalm  --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 13:59, 19. Jun. 2017 (CEST)
Jens Best: Hör auf mit solch diffamierenden Formulierungen wie "Du verstehen? Wenn nix neutral in Realität, dann kann nix neutral in Artikel. Verstehen?" Das ist widerwärtig. --Schlesinger schreib! 14:01, 19. Jun. 2017 (CEST)
Widerwärtig ist es, wenn die verschleiernde Propaganda von Antisemiten ohne Einordnung in einen Artikel gedrückt werden soll. Von offenbar dem politisch verschlagen Niveau der in RL agierenden Kreisen nicht gewachsenen Benutzern, die es halt einfach gerne irgendwie "neutral" haben. Die Darstellung von Antisemiten ist aber nicht "die andere Perspektive", sondern verschleiernde Propaganda, auf die irgendein halbwegs prominentes Gesicht reinfällt und dann natürlich in der WP ohne Einordnung abgebildet werden muss. Das ist – freundlich formuliert – gefährlich naiv. --Jens Best (Diskussion) 14:18, 19. Jun. 2017 (CEST)
Also wenn schon unser Neuköllner Lederhosen-Mephisto aus der Antifa-Szene-Kneipe etwas für widerwärtig hält, dann muss was dran sein an der Widerwärtigkeit :-) --87.179.26.169 14:34, 19. Jun. 2017 (CEST)
Eine Lösung des Problems wäre es aus meiner Sicht, wenn der geschätzte Kollege eine eigene "Bestipedia" einrichten würde, in der er seine kruden Unterstellungen und Theorien in aller Breite darstellen kann. Die muss ja dann nicht neutral sein, und da muss man auch keine Ahnung haben. Ich verstehe ja, dass der Benutzer meint, außer ihm und ein paar Getreuen hätte alle anderen keine Ahnung - man sollte allerdings mit einer solchen Einordnung ohne Hintergrundkenntnisse zurückhaltend sein. Nicht jeder geht mit seinen vermeintlichen Kenntnissen, Abschlüssen, Diplomen oder Veröffentlichungen hausieren. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 15:18, 19. Jun. 2017 (CEST)

Faktencheck dazu[Quelltext bearbeiten]

dass sich bei den bestehenden Strukturen ein Funktionär der rechtsextremistischen AfD in die Entscheidungsebene der deWP unentdeckt einschleichen konnte. Nur mal so: seit wann gibt es die AfD nach dem Putsch gegen Lucke, seit wann war Magister im SG. Mich würden weiterhin Belege interessieren, wonach Magister sich gezielt im Auftrag der AfD ins SG eingeschlichen hat. Bitte kein Geschwurbel wegen verstehenden Lesen usw., es kommt auf jeden Fall so rüber, und ich glaube auch das der Eindruck erweckt werden soll, das die AfD angeblich die WP planmäßig unterwandert. Und bitte auch nicht mit der Verleumdungskeule kommen, ich gebe nur das wieder was Sie, Herr JB hier von sich geben.--scif (Diskussion) 07:44, 19. Jun. 2017 (CEST)

Magister ist aber schon lange kein Funktionsträger mehr, und deshalb ist das Thema der Schnee von vorgestern. ❄🌛❄--2003:75:8F20:5EA0:987F:C3FC:7E3D:77B8 09:01, 19. Jun. 2017 (CEST)
Und was jetzt? Der entlarvende Faktencheck oder die Behauptung von Jens Best? – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 09:03, 19. Jun. 2017 (CEST)
Mich würde Stand heute eher interessieren, ob Jens Best mal einen lesenswerten Artikel schreibt, dafür würde ich ihn dann bewundern. 📃 --2003:75:8F20:5EA0:987F:C3FC:7E3D:77B8 09:18, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke, Jens Best wird eher nie vom Politstüberl in die Artikelschreibstube wechseln. – Postfaktisches Enzyklopädie-Zeitalter? 09:25, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich schreibe immer mal wieder neue Artikel, ich baue regelmässig veraltete Artikel inhaltlich aus, ich führe regelmässig Wartungsarbeiten an vielen Artikeln in etlichen Bereichen durch und ich kümmere mich regelmässig darum, dass Artikel nicht durch rechtsgerichtete Benutzer weissgewaschen bzw. manipuliert werden. Der Versuch, mir also jetzt auf der "Schreibt der auch Artikel?"-Ebene ans Bein zu pinklen, zeigt nur, dass der Personenkreis, der in spezifischen Artikelfelder für das Weisswaschen und Manipulieren von Rechtsaußen zuständig ist, hier seine Verleumdungstaktik fortsetzt.
Der Benutzer MAGISTER ist mWn kein aktiver Artikelweisswascher, aber trotzdem ist er als ein Funktionär einer rechtsextremistischen Partei ein Grund gewesen, dass dem SG nicht mehr vertraut werden konnte. Inwieweit andere bekannte Rechtsaußen-Benutzer (davon gibt es leider einige) ebenfalls Mitglieder der rechtsextremistischen AfD oder anderer neurechter Organisationen sind, kann aufgrund der Verwendung von Pseudonymen nicht ermittelt werden. Das ist natürlich ein Problem, denn damit können Rechtsextremisten weiter ihr zersetzendes Unwesen in den spezifischen Artikelfeldern fortführen. Dass der Benutzer MAGISTER durch die Offenlegung nun de facto stillgelegt ist, ist kaum ein Trost, denn es gab nach dem SG-Skandal keine Strukturverbesserungen, die sicherstellen, dass sich nicht ein neuer "MAGISTER" in das SG einschleichen kann. Bei den Artikelmanipulatoren ist seit dem konsequenzlosen Skandal eine Enthemmung festzustellen. Das schadet der Arbeit in den Artikelfeldern und wird mittelfrisitg ggf. zu einem Verlust normaler Benutzer aus dem demokratischen Spektrum führen, weil man keine Lust mehr hat, sich die sinn- und endlosen Pseudo-Diskussionen um Alternative Fakten und andere Zersetzungstaktiken von rechts auszusetzen. Der nächste Skandal ist also vorprogrammiert. --Jens Best (Diskussion) 11:49, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Jensbest: Wenn man sich die Entwicklung der Benutzerbeiträge von MAGISTER anschaut, ist ein schon seit Jahren abnehmendes Interesse an der Mitarbeit in der Wikipedia festzustellen. Ins Schiedsgericht gewählt wurde er erstmals im Dezember 2011. Die AfD existierte damals noch nicht, sie wurde erst während seiner zweiten Amtszeit als Schiedsrichter am 6. Februar 2013 gegründet. Zum Zeitpunkt seiner ersten Wahl ins SG, 2011, war er ein durchaus aktiver Wikipedianer. Schon 2012 hat sich aber die Anzahl seiner Beiträge halbiert und ist seit 2013 (Jahr der AfD-Gründung!) geradezu abgestürzt. 2011 waren es noch 1.479 Edits, 2012 772 und 2013 347; auf diesem niedrigen Niveau ist die Beitragszahl seither verblieben, jedes Jahr weniger Beiträge im ANR - 2016 waren es noch ganze 38 Edits im ANR von total 285. Ich denke, man kann da ohne weiteres vermuten - und MAGISTER wird es ja vielleicht sogar gerne selbst bestätigen - dass sich sein Interesse und Engagement eben von der Wikipedia in die Politik verlagert hat. In der Wikipedia, in der er ja seit 2006 aktiv ist, ist er zwar geblieben - aber, hat man den Eindruck, nur noch so "nebenbei". Insofern kann man hier keine Geschichte "AfDler schleicht sich in die Wikipedia-Entscheidungsebene ein" konstruieren, vielmehr ist ein langjähriger Wikipedianer und langjähriges SG-Mitglied zum AfDler geworden. Das kann man sehr bedauern (ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich denke, dass die grundsätzliche Ausrichtung der AfD kaum mit den Grundsätzen der Wikipedia vereinbar scheint), aber deine permanente Dramatisierung hilft auch nicht unbedingt weiter. Gestumblindi 12:21, 19. Jun. 2017 (CEST)
+1. Wir alle wollen keinen AfD-Funktionär im Schiedsgericht, deshalb wurde er nicht mehr gewählt. Das wichtigtuerische Politik-Geschwurbel viele Monate danach geht mir aber auf den Zeiger. Soweit Artikel inhaltliche Mängel aufweisen, gehört die Diskussion in ganz konkreter Form auf die Artikel-Disk. Soweit ein Benutzer politisch manipulativ in Artikeln auf Mission unterwegs ist, sollte er gesperrt werden. Die Vorwürfe sind dann konkret in einem Benutzersperrverfahren im Einzelnen mit Difflinks nachzuweisen. Das blöde Kamapgnenblabla nervt.--87.179.26.169 12:30, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ist aktuell ein Funktionär der rechtsextremistischen AfD Mitglied in der Wikipedia? Ja. Das ist ein Problem. Denn es schadet dem Ansehen der Wikipedia in der Öffentlichkeit. Sind aktuell eine Reihe von Rechtsaußen-Benutzern mit zersetzenden Taktiken in für sie interessanten Artikelfeldern unterwegs? Ja. Das ist unabhängig vom MAGISTER-Skandal das wesentliche Problem. Ein weiteres Problem ist, dass nach dem MAGISTER-Skandal keinerlei Massnahmen getroffen wurden, sodass sich nicht wieder irgendwann überraschend herausstellt, dass ein Vertreter einer rechtsextremistischen Organisation im SG aktiv ist. Es gibt ein komplettes Leugnen der Gefahr. Es gibt keinerlei Interesse das Problem rechtsextremsitischer Benutzer in Entscheidungs- und Artikelarbeitsebene anzugehen. Warum ist das ein Problem? Weil das hier keine Mini-Forum mehr ist, sondern weil die WP unter den Top5-Websites steht und damit eine andere gesellschaftliche Wirkung und damit Verantwortung trägt als in ihren Anfängen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass auch weiterhin aufopferungsbereite Benutzer darauf achten, dass rechtsextremistisch motiviertes Weisswaschen und Manipulation abgearbeitet wird. Das ist, vorallem wegen den zersetzenden Methoden dieser Rechtsaußen-Benutzer, ein zermürbendes Unterfangen, das immer weniger Benutzer auf sich nehmen. Hier gibt es eine Verantowrtungslücke und die kann nur von der Community geschlossen werden. Gut, wenn sie da selbst draufkommt, schlecht, wenn sie erst auf Druck von Außen (Öffentlichkeit & Politik) darauf reagieren wird.
nach BK ergänzt: Der Beitrag der IP ("blödes Kamapgnenblabla nervt") zeigt, wo das Problem ist. Die rechtsextremistischen Benutzer an sich sind ein Problem, verstärlt wird es durch den Unwillen in der Community sich diesem Problem effektiv zu stellen. Auf Artikelebene sind es de facto nur eine Handvoll Benutzer, die sich mit viel Zeit- und Nervenverlust, den rechtsextremistischen Auswüchsen im Rahmen ihrer Möglichkeiten entgegenstellen. Das ist keine effektive Lösung auf Dauer. --Jens Best (Diskussion) 12:36, 19. Jun. 2017 (CEST)
Du schreibst: "Man kann sich nicht darauf verlassen, dass auch weiterhin aufopferungsbereite Benutzer darauf achten, dass rechtsextremistisch motiviertes Weisswaschen und Manipulation abgearbeitet wird." Wenn diese Aussage stimmt, dann ist die Wikipedia am Ende. Denn das aufopferungsbereite Benutzer darauf achten, dass die Artikel hier neutral, belegt, und faktisch richtig sind, das ist tatsächlich das Einzige, was gegen jede Form der unbilligen Einflussnahme hilft. Denn das (natürlich vorhandene) Problem mit rechtsextremen Artikeldrall ist strukturell nicht anders als der Einfluss von Kommunikationsagenturen, Aluhutträgern, Impfkritikern, etc. Der Wunsch nach institutioneller Verhinderung von dieser Art Einflussnahme (so sehr diesen Wunsch auch jeder, der sich schon mal in kontroversen Artikelbereichen bewegt hat, nachvollziehen kann) wäre ohne eine Änderung des Grundprinzips der Wikipedia schlicht nicht umsetzbar.--schreibvieh muuuhhhh 12:54, 19. Jun. 2017 (CEST)
[21] --JD {æ} 12:52, 19. Jun. 2017 (CEST)
Er weiss doch selber, dass er weder auf Meta noch durch ein MB, eine Chance hat, seine politische Sichtweise als neutral anerkennen zu lassen. DestinyFound (Diskussion) 13:04, 19. Jun. 2017 (CEST)
Der Ablauf bei MBs, die ich beobachtet habe, erscheinen mir nicht sinnvoll für eine lösungsorientie Verantwortungsdebatte. Das wäre dann so, als ob man in einem Dorf einer religiösen Sekte über die Existenz anderer Götter außerhalb des Dorfes diskutieren würde. Das Ergebnis ist absehbar: Mag sein, dass es die gibt, aber für uns gibt es nur unseren Gott. Ein solches MB kann ich mir sparen, denn es hat mit Veranwortung zeitnah zu übernehmen wenig bis nichts zu tun. --Jens Best (Diskussion) 14:01, 19. Jun. 2017 (CEST)
"Demokratie ist eine tolle Sache, besonders wenn sie die eigene Meinung unterstützt. Im anderen Falle geht nur Revolution!" Ist das ungefähr die Zusammenfassung deiner Gedanken bezüglich eines Meinungsbildes? Fühlst du dich gar als Auserwählter, als Übermensch der die breite Masse des unwissenden Pöbels bekehren muss? --Wurgl (Diskussion) 14:06, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Schreibvieh Kann ich dir weitesgehend zustimmen. Betrachtet man den Zustand etlicher Artikel, die entweder rechtsextremistische Personen/Organisationen betreffen bzw. in deren Propagandainteressenbereich fallen (Migration, Flüchtende etc.), dann ist die Wikipedia dort gescheitert. Etliche Artikel werden kaum noch angerührt, weil jeder weiss, dass das dann in wochenlange Diskussion mit den in Zersetzung geübten Rechtsaußen-Benutzers endet. Viele der Artikel sind eine Schande, wie sie da stehen. Und du hast recht, das ist auch in einigen anderen Bereichen mit involvierten Kommunikationsagenturen, Aluhutträgern, Impfkritikern etc der Fall. Es ist aber deswegen schlimmer als diese propagandistischen Störer, weil es hier um die zersetzung unserer demokratischen Strukturen geht und diese manipulierten Artikel aufgrund ihrer immer wieder hohen Abrufzahlen diese Entwicklung unterstützen. Hier ist also die in allen Bereichen gestiegene Verantwortung der Wikipedia besonders gefragt – und wird nicht entsprechend aus der Community heraus geleistet. Dass die Diskussion über die Grundprinzipen der Wikipedia keine einfache ist, ist mir klar. Sie aber kategorisch abzulehnen, wie es viele tun und damit die Verantwortung schlichtweg wegzuwischen, ist kein Zustand. Ich hatte vor Monaten, als ich noch dachte, dass man es auf der Artikelebene versuchen könnte, vorgeschlagen, dass Portal Rechtsextremismus wieder zu aktivieren, um sich via dem Portal besser koordinieren zu können. Da bestand aber wohl kein Interesse. Bei diesem Thema sehe ich mittlerweile intern wenig Chancen auf eine ernsthafte Diskussion, was ich schade finde. Aber dann muss wohl durch Druck von außen (Öffentlichkeit/Politik) die Wikipedia an ihre gestiegene Verantwortung deutlicher erinnert werden. Das ist zwar nur der zweitbeste Weg, aber da einem hier nur weitesgehend Hass und Verleumdung entgegenschlägt, wenn man das Thema mal sachlich auf den Tisch bringt, scheint das der einzige Weg zu sein. Der nächste Skandal wird ja nicht lange auf sich warten lassen, da nichts gegen die rechtsextremistischen Tendenzen unternommen wird und die BTW17 vor der Tür steht. --Jens Best (Diskussion) 13:46, 19. Jun. 2017 (CEST)
Du willst durch Druck von Aussen dafür sorgen, dass die Wikipedia deine politischen Ansichten in den Artikeln darstellt und wunderst dich, dass man dir nicht applaudiert, wenn du den Ausschluss von u. a. CSU-Mitgliedern aus dem Schiedsgericht forderst und nennst diese Bemühungen deinerseits "sachlich"? Du schaffst es ja nicht mal die Frage von Neozoon auf Wikipedia Diskussion:Schiedsgericht zu beantworten. DestinyFound (Diskussion) 14:02, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ausschluss von CSU-Mitgliedern? Du redest entweder komplett wirr oder – was wahrscheinlicher ist – versuchst wieder mit einem hier von mir niemals eingebrachten Bezug zu einem Tweet von mir über einige fragwürdige Haltungen in der CSU meine hieisige Aussage zu vernebeln. Ich werde nicht durch "Druck von außen" dafür sorgen, dass wird schon so passieren, denn die Öffentlichkeit und die Politik hat seit dem MAGISTER-Skandal ein wesentlich kritischeres Auge auf die dt. Wikipedia. Mitglieder von rechtsextemistischen Organisationen in Entscheidungsgremien zu haben, ist etwas woran man sich im RL etwas länger erinnert. Natürlich werde ich weiterhin öffentlich nicht nur die vielen Lichtseiten der Wikipedia betonen, sondern auch deutlich über die Schattenseiten sprechen und mich mit Journalisten, Wissenschaftlern und Politiker austauschen. --Jens Best (Diskussion) 14:08, 19. Jun. 2017 (CEST)
Magister wurde mit überwältigender Mehrheit mehrfach ins SG gewählt, weil er sich in der WP politisch neutral verhielt. Nach Bekanntgabe seiner Funktionärstätigkeit für die AfD gab es berechtigten Widerstand, er wurde nicht mehr gewählt. Er ist nun seit einiger Zeit nicht mehr im SG und schreibt fast nichts mehr. Der von Jens Best aktuell aufgewirbelte Staub ist unangemessen und beim besten Willen nicht nachvollziehbar. Wenn AKTUELL dringende Probleme mit mehreren Artikeln bestehen, dann können ja mal einige Difflinks gesetzt werden, daran fehlt es bislang...--87.179.26.169 14:11, 19. Jun. 2017 (CEST)
Jensbest wurde auch hier aufgefordert, entsprechende Artikel zu nennen. Hat er bis heute nicht. DestinyFound (Diskussion) 14:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Durch “Artikel benennen“ ändert sich mittelfristig nichts. Dass habe ich in den über zwei Jahren, in denen ich diese Artikelfelder beobachte, gelernt. Das Problem ist -

wie nun mehrfach beschrieben - strukturell. --Jens Best (Diskussion) 14:26, 19. Jun. 2017 (CEST)

Das Benennen von Artikeln ist nichts anderes als ein Nachweis der Behauptung, das ist der Unterschied zwischen FUD oder Trollerei und einer Tatsache. --Wurgl (Diskussion) 14:38, 19. Jun. 2017 (CEST)
Es ist doch sehr beruhigend zu wissen, dass es sich nur um wichtigtuerisches Geschwurbel handelt. Denn eine Rechtslastigkeit der WP kann niemand ernsthaft dulden...--87.179.26.169 14:42, 19. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Das Problem ist, dass du erstmal nachweisen musst, dass es überhaupt ein Problem gibt. Und es wird immer deutlicher, dass dein Problem lediglich darin besteht, dass die Artikel nicht deinen politischen Ansichten entsprechen. DestinyFound (Diskussion) 14:41, 19. Jun. 2017 (CEST)
Puh, da ist anscheinend jemand nicht ausgelastet. :-) --Koyaanis (Diskussion) 15:20, 19. Jun. 2017 (CEST)

Ich beziehe mich mal auf die Überschrift dieses Kapitels "Faktencheck": Also zusammenfassend kann man hier folgende Fakten checken: (1) JB ist der "aufopferungsbereite Benutzer", der die WP vor den "zersetzenden Methoden dieser Rechtsaußen-Benutzer" (also allen Menschen dieser Welt, die nicht seine Ansichten und vor allem Auslegungen teilen). (2) "Die BTW17 steht vor der Tür", richtig! Hat aber mit der Diskussion nichts zu tun. (3) Während er sich vor seiner letzten Sperre ausschließlich der AFD gewidmet hat, ist nun auch die CSU dran, wo er zumindest Teile in die rechte Ecke zu stellen versucht. ACHTUNG: Nach der nächsten Sperre könnte die selbstgewählte rechte Grenze sich dann schon Richtung rechtem Flügel der SPD bewegen... (3) JB hat wieder massig Zeit für die WP, hier kilometerlang alles und jeden zu diskreditieren, das oder der nicht seinem ureigenen Synapsenzusammenspiel folgt. (4) JB ist der einzige, der Ahnung von allem hat und auch jeden kennt: Politiker, Journalisten, Wissenschaftler... Tja Jens, das ist genau der Personenkreis, mit dem sich jeder gebildete Mensch ab und zu unterhält, nur dass er es nicht zur eigenen Zurschaustellung in jedem dritten Posting zum Besten (Achtung Wortspiel!) gibt. Wir wissen alle, dass nur du eine exponierte gesellschaftliche und geistige Stellung hast, die dazu befähigt, mit der geistigen Elite aus Staat und Gesellschaft zu kommunizieren. (5) Ich frage mich seit Monaten, warum JB immer nur Rechtsextremismus, rechtsextrem, rechtsradikal und rechtspopulistisch verwendet? Wird er von irgendeiner Stelle im näheren eigenen politischen Umfeld für das überbordende Verwenden von "rechts" entlohnt? Alleine auf dieser Seite sind es gefühlte >100mal... Wäre nicht ein neutraler Standpunkt wirklich mal in der Mitte, also gegen jeglichen Extremismus? Gut, das sollte aber in einem eigenen "Faktencheck" näher beleuchtet werden. Schließlich gäbe es ja da auch den Linksextremismus - wer´s nicht weiß, das sind die Jungs und Mädels, die in den 70ern z.B. als RAF jahrelang massenhaft Leute auf offener Straße entführt oder erschossen haben, in den 80ern widerrechtlich fremde Häuser besetzt haben und deren Vertreter jetzt hauptsächlich unsere Straßen S- und U-Bahnen, sowie zugehöriger Bahnhöfe mit lustigen Antifa-Bildchen verzieren und jedes Jahr Millionenschäden in den öffentlichen Kassen der Kommunen verursachen. "Rechts" ist absolut verachtenswert aber "Links" ist auch nicht besser, also verwende doch bitte auch mal Extremismus anstatt immer dieses ständige rechts-, rechts-, rechts-Staccato... es hindert einfach beim Lesefluss. Ich lese hier und auf der SG-Disk wieder fleissig mit - ist besser als Kino! Zum Glück kann man die JB-Beiträge mittlerweile wieder überlesen, da sie ja eh immer die gleiche Argumentationskette enthält: "wird von außen (Politik/Gesellschaft) die böse, rechte Wikipedia Druck bekommen"... Gääääähhhhhnnn, da ist ein Leierkasten noch abwechslungsreicher. Freu mich schon auf den nächsten "Faktencheck" mit JB :-) Hier kann er Fakten (im Gegensatz zu seiner Benutzerdisk) ja zum Glück nicht löschen. Es lebe die Demokratie, Meinungs- und Redefreiheit! Ach ja, Jens - eben diese Rede- und Meinungsfreiheit gilt für ALLE in unserem Staat, auch wenn du es gerne anders hättest! Aber dazu empfehle ich mal das Grundgesetz zu lesen, aber kennst du ja sicher auswendig, vor allem Artikel 3, Absatz 3 sowie Artikel 21, Absatz 1, Satz 1 solltest du dir besonders gut merken, wenn du hier wieder Gesinnungschecks für Wikipedianer vorschlägst, die nicht deinem persönlichen politischen Gusto entsprechen! --DonPedro71 (Diskussion) 16:38, 19. Jun. 2017 (CEST)

Nachtrag: Wenn ich diesen Beitrag lese, dann kann man ob solcher Gesinnungsschnüffelei nur noch den Kopf schütteln...! Ob solcher Vorschläge sollte die community sehr wachsam sein, was und wo dieser Benutzer editiert! Unerträgliche Selbstüberschätzung und Diskreditierung anderer Menschen - einfach nur noch erbärmlich... --DonPedro71 (Diskussion) 17:27, 19. Jun. 2017 (CEST)

Wo der Benutzer DonPedro71 politisch zu verordnen ist, haben wir ja vor einigen Monaten gut an vielen Beiträgen ablesen können. Und das er Falschaussagen und Verleumdungen gerne als "Fakten" verkauft, ist nun auch nichts mehr Neues. Die massiven unsachlichen Beiträge dieser und anderer üblicher Verdächtiger, zeigen, dass man gerne die Aufmerksamkeit vom konkreten Problem auf den bringen will, der hier warnt. Dafür von mir weiterhin müdes Lächeln, denn solch massiven Angriffe gegen meine Person sind nur ein Beleg dafür, dass man das konkrete Thema vergessen machen will („Ist ja nur ein armer Irrer, der da warnt") – Mein abschliessender Kommentar dazu: Wer zuletzt lacht, lacht am längsten. in diesem Sinne EOD für mich hier. Die Warnungen werden ignoriert. Das war dann der letzte Versuch, intern das Problem anzugehen. --Jens Best (Diskussion)

Okay - dann trägst du aber auch die Folgen. --Koyaanis (Diskussion) 18:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Es lacht der, der andernorts von "CSU-Nazis" schwadroniert. Wie ernst man dann solch Anliegen nehmen kann, lässt sich an solchen Aussagen ablesen. Dazu diese teils bescheuerten und unkonkreten Zuschreibungen, das ist schon sehr schäbig. Widerlich, die Type. --Schreiben Seltsam? 18:35, 19. Jun. 2017 (CEST)
Und wo genau ist Kollege DonPedro71 politisch zu verorden? Komm schon, @Jensbest: Mach es wie Colonel Jessep und schreie heraus, was dein Inneres seit vielen Tagen zum Kochen bringt und dich schier zerreißt. Es hätte zwar Folgen, würde dir aber zur Ehre gereichen und die Userschaft in der Meinung wandeln, dass bei dir doch mehr vorhanden sein könnte als ein feiges hinterhältiges Gemüt und eine große Klappe mit nichts dahinter. --Koyaanis (Diskussion) 19:08, 19. Jun. 2017 (CEST)

Ich resümiere dann mal nach einigen wortreichen Beiträgen von Herrn Best, wo er Gelegenheit gehabt hätte, meine Frage(n) zu beantworten:

  1. Magister war lange vor Gründung der AfD Mitglied im SG.
  2. Wie ein Admin herausgearbeitet hat, hat sich mit zunehmenden politischen Engagements von Magister seine Editzahl stark verringert. Bei einer gezielten Beeinflussung von WP oder SG durch ihn würde man landläufig eher eine steigende Editzahl annehmen.
  3. Herr Best war bisher nicht in der Lage oder nicht willens, weder sachlich, noch polemisch, das gezielte Einschleichen von Magister in das SG zu belegen.

Bei der Presse würde man für solche sichtlichen Verleumdungen mit einigen Erfolgsaussichten vor Gericht eine Gegendarstellung erwirken, nur das wir mal den rechtlichen Rahmen abstecken.
Persönlich scheue ich mich angesichts dieser Faktenlage nicht, Herrn Best der Lüge zu bezichtigen, bis zum Nachweis des Gegenteils, will heißen, das er seine Theorie beweisen kann. Gemeinhin nennt man solche Personen Lügner. Ich schreibe diese Sätze in vollem Bewußtsein, weil mir dieses tagelange Geschwurbel gehörig auf die Nerven geht und ich die Sache geklärt haben will. Mit diesen linksradikalen, in der Gesinnungsschnüffelei stalinistischen Methoden, die von Herrn Best vorgeschlagen werden, geht der Kampf gegen Rechts jedenfalls nicht. Bevor Herr Best mit seinem üblichen Verleumdungssermon wieder ansetzen sollte, wäre ein Blick auf meine Artikel vielleicht hilfreich. Unkenntnis zu den Themen Stalinismus und Co. geht als Vorwurf sicherlich fehl.--scif (Diskussion) 20:02, 19. Jun. 2017 (CEST)

@DonPedro71: Also wenn man sich schon ausdrücklich auf die Abschnittsüberschrift "Faktencheck" bezieht, sollte man vielleicht etwas vorisichtiger sein , mit dem was man da so (offenbar nicht fakten gecheckt) zusammenschreibt. Die RAF hat jedenfalls nie massenhaft Leute auf offener Straße enführt oder erschossen. In 3-4 Jahrzehnten RAF kommt man auf 33 Morde und 200 Verletzte, wobei ein Großteil der Attentate primär auf Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ausgerichtet war. Also von "massenhaften" Erführungen oder Erschießeungen (beliebiger) Leute auf offener Straße kann man da kaum Reden. So unschön bzw. verurteilenswert diese Taten sind, in ihrer Gesamtheit hat die RAF in 4 Jahrzehnten in ganz Deutschland weniger "zustande gebracht" als die gewöhnliche Kriminalität in manchen deutschen Großstädten in einem Jahr, "massenhaft" sieht anders aus. Ebenso ist es völliger Unfug die RAF nun mit der linken Hausbesetzerszene gleichzusetzen. Fazit: beim Faktencheck eher durchgefallen.

Generell gilt, dass links- oder rechtsextreme Autoren bei der WP zwar nicht wünschenswert aber wie auch andere Ideologen und POV-Pusher mehr oder weniger von anfang an dabei gewesen sind und es auch in Zukunft bleiben werden, Das ist aufgrund der offenen Strukturen von WP letztlich nicht vermeidbar und ein bewusst in Kauf genommener Nachteil. Die Hoffnung oder Idee dabei ist, dass sich POV-Pusher gegensätzlicher Ideologien gegenseitig im Schach halten bzw. dass das was dann noch anfällt weitgehend von der nicht extremistischen bzw. nicht POV-pushenden Mehrheit bereinigt oder doch zumindest im Zaum gehalten wird.--Kmhkmh (Diskussion) 19:57, 19. Jun. 2017 (CEST)

@Kmhkmh: Dass die RAF nie Massenmorde auf offener Straße begangen haben, stimmt aber nicht. Bei der Schleyer-Entführung haben immerhin vier Personen ihr Leben gelassen. --Koyaanis (Diskussion) 20:10, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ja, wenn man Massenmord so definiert, wie es der zugehörige WP-Artikel tut. Allerdings steht weder bei mir noch bei DonPedro etwas zu Massenmorden, d.h. darüber wurde keine Aussage gemacht.--Kmhkmh (Diskussion) 20:39, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Kmhkmh:: Also da will ich doch mal auf deine wortreichen Belehrungen Stellung nehmen ;-) (1.) ich habe nichts von "beliebig" geschrieben und lasse mir das auch nicht (in Klammern) in den Mund legen. Die Attentate der RAF wahren immer zielgerichtet, allerdings kamen sehr viele Unschuldige (z.B. Polizisten und Begleitpersonen) ums Leben - also bitte deinen Faktencheck mal überprüfen! (2.) Wenn 33 Morde (wie z.B. an Begleitpersonen der von dir benannten Persönlichkeiten, u.a. Schleyer, Ponto etc.) in einem Jahrzehnt (wie kommst du bitte auf vier???) nicht massenhaft sind, reichen dir dann mehr als 100 oder 200 oder wie definierst du "massenhaft"? (2.) Der harte Kern der RAF (1. und 2. Generation) war Mitte der 70er bzw. 80er praktisch tot, eliminiert oder in die DDR geflohen) Also nehmen wir doch hier mal besser Anfang 70er bis Anfang 80er - das war die Zeit, als die unschönen Fahndungsplakate in jedem öffentlichen Gebäude hingen - okay? Den Rest der 80er bis zur Auflösung kann man eher als "ruhend" bezeichnen im Vergleich zu den Jahren der 1. und 2. Generation. (3.) Ich setze die RAF nicht mit den Hausbesetzern gleich, aber sie kommen aus der selben verklärten linksextremistischen Richtung. In den 70ern RAF, in den 80ern Hausbesetzer, in den 90ern die Antifa-S- und U-Bahn-Schmierer (die es ja leider bis in die heutige Zeit gibt) und (nicht zu vergessen), die linken Chaoten am 1. Mai, die immer noch glauben, mit Steine auf Menschen werfen, Autos in Brand setzen und jolend durch Berlin zu latschen verbreitet Umsturzstimmung... Was ich damit sagen wollte ist nur, dass die linken Schwadronen am 1. Mai und die Maschinengewehrsalven der RAF keinen Deut besser sind bzw. waren als die rechte Gewalt. Nur links wird immer schön verklärt... Ist ja alles nur im Kiffer-Rausch passiert... --DonPedro71 (Diskussion) 21:02, 19. Jun. 2017 (CEST)
So Kollege @Jensbest:, jetzt zu dir! Wenn du mal endlich deine stupiden, arroganten, möchtegerneloquenten Verortungen meiner Person unterlassen könntest, wäre ich dir sehr verbunden. Ich gebe dir jetzt die Gelegenheit, deinen Stuss von oben "...Wo der Benutzer DonPedro71 politisch zu verordnen ist, haben wir ja vor einigen Monaten gut an vielen Beiträgen ablesen können..." selbst zu löschen bzw. klar und deutlich zu sagen, welche konkreten Beiträge du meinst (bitte mit Diff-Link!!!) und wo ich politisch stehe (bitte ebenfalls mit Nachweis!!!) Denn dann ist Roß und Reiter genannt! Ansonsten stehen deine schmierigen Behauptungen und Andeutungen ebenso leer im Raum, wie deine Verortungen anderer Personen, die du ebenfalls nur andeutungsweise permanant diffamierst. Falls du solche Difflinks und den Nachweis meiner politischen Gesinnung nicht beibringen kannst, löscht du bitte deine schmierigen Andeutungen prontissimo! Solltest du dazu nicht in der Lage sein, weil deine Tastatur klemmt oder du dich andernorts als IP oder in deinem Blog abreagieren musst, dann sollte diese eben genannte Schmiere bitte ein Admin entfernen, bevor ich zur VM gehe! Ich muss mich von dir nicht permanent in eine politische Ecke stellen lassen in der ich mich nicht befinde nur weil meine Posts und meine Mitarbeit hier weit über linkslastiges Gefasel, das sich in mehreren Meta-Seiten kilometerlang wie eine hängende Schallplatte wiederholt, hinausgeht! Deine selbstherrlichen und arroganten Posts nimmt keiner mehr Ernst aber sei Dir gewiss, wenn du so weiter machst, dann stehst du wirklich bald ganz alleine da! Und glaube mir, dir wird dann auch irgendwann nicht mehr zum Lachen sein in deiner überheblichen, selbstüberschätzenden, selbstherrlichen arroganten Art. Und nein Jens, das sind alles keine PA, sondern die Wahrheit! Und die darf man hier in diesem schönen Staat noch sagen! Übrigens ich hoffe, du hast dir mal Art.3 GG durchgelesen? Dann würde ich dich bitten, diesen zu rezitieren! Und daneben schreibst du dann bitte, dass du weiterhin politisch Andersdenkende egal welcher Colleur nicht mehr mitarbeiten lassen willst, wenn sie deiner persönlichen politischen Verortung nicht entsprechen. Ich freu mich darauf! --DonPedro71 (Diskussion) 21:02, 19. Jun. 2017 (CEST)
Na dann lass es 2 oder 3 Jahrzehnte statt 4 sein, ich hatte auf die schnelle keine Lust gehabt, das letzte nennenswerte RAF-Attentat nachzuschlagen, um den Zeitraum etwas präsizer einzufassen. Einen Vergleichgröße zu "massenhaft" habe ich doch extra angegeben, die Morde und Gewaltverbrechen einer deutschen Großstadt in einem Jahr. Unter massenhaften Morden oder Entführungen würde ich ansonsten sowas wi bestimme Gegenden Mexikos oder Kolumbiens verstehen oder vielleicht noch den IRA-Terror zu seiner Hochzeit.
Gut dass klargestellt ist, dass die linken Hausbesetzer nicht dasselbe sind wie die RAF. Oben klang das noch etwas anders, aber vielleicht lag es an einem unglücklich Satzbau.
Was du mit Kifferrausch und Linksverklärung willst weiß ich jetzt nicht. Wer hat jetzt was angeblich verklärt? Ansonsten ist das Problem bei der Gewalt, eben die Gewalt und nicht ob sie von recht oder links kommt.
Eine Verklärung mancher Linker gibt es natürlich, aber die Vorstellung "nur links wird verlärt" ist wieder so ein Fall von durchgefallen beim Faktencheck. Der Staat bzw. die Behörden der BRD "verklären" Rechtsextremismus seit seiner Gründung, das ist nun wirklich bestens dokumentiert.--Kmhkmh (Diskussion) 22:27, 19. Jun. 2017 (CEST)
Eine etwas sehr einfache und unreflektierte Sicht. Immer die böse BRD, die in den letzten Jahren nichts Vorzeigbares zustande gebracht hat (sieht man von der Unschiffung der Weltwirtschaftskrise und der Organisation der Flüchtlingskrise; und das wir unsere neurechten Möchtegernrevisionisten im Verhältnis zu den meisten europäischen Partnern politisch souverän unter Kontrolle halten, ist auch nichts wert, da es aus der falschen Partei kommt...) --Koyaanis (Diskussion) 22:51, 19. Jun. 2017 (CEST)
Das ist weder etwas einfach noch unreflektiert und hat auch nichts mit "böser BRD", Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen oder "richtigen" Parteien zu tun, sondern das war lediglich ein Hinweis auf den (gut publizierten) Sachstand.--Kmhkmh (Diskussion) 23:37, 19. Jun. 2017 (CEST)
Yeah, wenn man die genehmen Publikationen präferiert und die nicht genehmen ignoriert... :-) Berufskrankheit vieler so-called "intellektueller" Linker. --Koyaanis (Diskussion) 23:49, 19. Jun. 2017 (CEST)
Yepp. Und Rechter. Und Radikalliberaler. Und und und... MfG --Methodios (Diskussion) 06:45, 20. Jun. 2017 (CEST)
@DonPedro71: Easy-peasy - es läuft doch alles nach Wunsch. Der Typ ist längst am Ende. --Koyaanis (Diskussion) 21:15, 19. Jun. 2017 (CEST)

Jens gehört eben auch zu den Usern mit überquellendem Sperrlogbuch. Es ist jammerschade um die zerstörte Atmosphäre, die vergeudeten Ressourcen und die aus der Politisierung resultierende Selbstzerfleischung. 👎👎👎 --2003:75:8F15:F363:987F:C3FC:7E3D:77B8 09:54, 20. Jun. 2017 (CEST)

Mit etwas vernünftiger Einsicht können auch Internetaktivisten verstehen: Politisierung, Aggressivität, Herrschsucht und Sockenpuppentheater behindern das freundschaftliche Zusammenwirken in einem Enzyklopädie-Wiki. Netiquette bzw. WP:Wikiquette haben als Prinzipien ihren Sinn.--87.179.25.26 12:25, 20. Jun. 2017 (CEST)

Die Sache mit den Rotlinks[Quelltext bearbeiten]

Stimmt Rotlinks sind gefährlich für die Wikipedia und müssen unter allen Umständen verschwinden. Nicht das noch jemand einen Artikel schreibt oder noch schlimmer feststellt, dass die Wikipedia noch nicht fertig ist. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Am besten alle Rotlinks rücksichtslos entfernen. Wenn es täglich mehr neue Rotlinks als neue Artikel gibt, dann sind daran die gefährlichen Rotlinks schuld und nicht das autorenhassende Klima in der Wikipedia. Liesel 22:11, 18. Jun. 2017 (CEST)

Ich habe auf der WikiCon in Dresden dazu einen Vortag gehalten. Man darf aber die Zahl von aktuell 3,6 Mio nicht überbewerten und in Panik geraten. Wenn man die Biologen fragt, ist die Zahl der relevanten Artikel (jede Art ist relevant) um einiges deutlich höher. Auch ist noch nicht jedes geografisches Objekt beschrieben. Sicherlich gibt es einen großen Graubereich in dem teils noch rot verlinkt ist - aber der Artikel in einer anderen Schreibweise existiert (zwei Schreibweisen oder Rechschreibfehler). Bei der Irrlevanz sollte sich der Hauptautor stets überlegen, ob das Lemma relevant sein könnte. Dies ist oft nicht einfach abzuschätzen. Ich bin selbst überrascht, das Lemmata die zunächst jahrelang lieblos am Rande lagen noch so hohe Relevanz zeigen. --Atamari (Diskussion) 22:16, 18. Jun. 2017 (CEST)

"Wenn man die Biologen fragt ..." - ja, und wenn man die Astronomen fragt, dann erst recht ;-) Gestumblindi 23:38, 18. Jun. 2017 (CEST)

Also mal jenseits der Problematik von Überverlinkung, Falschschreibung und alternativen Schreibweisen finde ich es nicht besonders verwunderlich, dass mit neuen Artikeln noch mehr Rotlinks hinzukommen oder die WP in gewisser immer "unvollständiger" wird. Das lässt sich nämlich vermutlich ganz banal aus der Natur des Wissen erklären, je mehr Wissen man besitzt, desto mehr neue Fragen und ungelöste Fragen hat man. Aus den meisten gelösten Fragestellung in der Forschung ergeben sich neue Fragestellungen. Wenn man einen neuen Artikel bzw. inhalte verfasst, so ist es wahrscheinlich ,dass sie auch Querbeziehungen zu weiteren neuen bzw. noch nicht geschrieben Inhalten/Lemmata haben. In diesem Sinne ist die Zunahme von Rotlinks eine "natürliche" Konsequenz aus der Einarbeitung immer neuer Theme und Wissensbereiche in die WP und man müsste sich vielleicht sogar eher im umgekehrten Falle sorgen machen. Wenn nämlich zu wenig neue Rotlinks entstehen, dann mag das ein Hinweis auf Artikel sein, die ihre Fachbegriffe und Inhalte nicht angenessen verlinken.--Kmhkmh (Diskussion) 22:37, 18. Jun. 2017 (CEST)

Interessanter Standpunkt, aber wäre es nicht logischer, wenn diese Links zu den Fachbegriffen nicht iwann gebläut sind. Häufig ist es ja so, dass in einem Fachbereich die Themen A, B, C und D vorhanden sind und wenn man dann A schreibt, dann sind B, C und D rot, aber wenn man B schreibt, sind nur noch C und D rot und wenn man die geschrieben hat, dann ist alles blau und dieser Themenbereich ist geschrieben. Natürlich ist es so, dass man auch kettenverlinkt, wodurch ja erst das Wikipediaspiel entstanden ist, aber das ist mMn eher nur ein Nebeneffekt. Irgendwann sollte man in gewisser Weise "fertig" sein. Irgendwann hat man ja alle wichtigen Politiker, Sportvereine, Orte, etc.. Das kann noch dauern, aber iwann sollte es so sein (auch wenn zu einem Bereich immer noch etas dazukommt). Toll wäre eine Liste aller Rotlinks, aber leider gehen da wohl alle Datenbanken in Rauch auf. Krd hat mir mal eine Liste der neuen Rotlinks eines Tages gegeben und das war wohl schon schwierig. --Kenny McFly (Diskussion) 22:50, 18. Jun. 2017 (CEST)
Es ist wohl eher so, dass nach Anlegen des Artikels A, die Rotlinks a1, a2 und a3 dazukommen. Das ganze gilt übrigens nicht nur für roter/blauer Link sonder auch für die Qulität der Artikel. Immer wenn ich einen mangelhaften Artikel verbessert habe, so dass er vollständig ist und ich ihn von meiner ToDo-Liste streichne kann, dann sind meist mehrere Artikel dazugekommen die noch verbessert werden sollten. --DWI (Diskussion) 08:29, 19. Jun. 2017 (CEST)

Jede Antwort bringt zehn neue Fragen. Jeder Artikel anderthalb neue Rotlinks. Könnte das an der Natur des Wissens um die Welt liegen? || Nachfrage: Werden bei den Rotlinks auch doppelte, dreifache usw. Nennungen des gleichen noch zu schreibenden Lemma berücksichtigt (sprich: nicht mitgezählt)? --Jens Best (Diskussion) 22:43, 18. Jun. 2017 (CEST)

Diese Frage hatte ich mir auch gestellt und anfangs hatte ich sie mir falsch beantwortet. Ich dachte, dass die Zahl am besten sinkt, wenn man die meistverlinkten Rotlinks bläut, aber es sind tatsächlich nur die Lemmata. Rotlinks gibt es wohl eher 10 bis 20 Millionen und das bei 2 Millionen Artikeln. --Kenny McFly (Diskussion) 22:51, 18. Jun. 2017 (CEST)

Wichtig ist, dass genau jene Begriffe verlinkt werden, die auch relevant sind - egal, ob es den zugehörigen Artikel in de.wp schon gibt oder nicht. Neben der Tendenz, jeden irrelevanten Jugendfußballer gleich zu verlinken, gibt es in manchen Bereichen den genauso verkehrten Ansatz, möglichst rotlinksfreie Artikel zu produzieren und die Verlinkung erst später, wenn überhaupt, nachzuholen, nachdem besagter Artikel geschrieben worden ist. --RonaldH (Diskussion) 22:44, 18. Jun. 2017 (CEST)

Die Zahl der Rotlinks ist ein Pseudoproblem. Als ich z.B. den Artikel Rondout Creek aus der EN:WP übersetzt hatte, habe ich zu dem Zeitpunkt 65 rote Links in dem Artikel gezählt. Diese waren zu dem Zeitpunkt nirgends sonst verlinkt, waren also neue rote Links für die DE:WP, also fehlende Artikel. Der Denkfehler? Die Artikel haben schon zuvor gefehlt, nur konnten sie ohne Verlinkung nicht gezählt werden. Durch das Verlinken fehlender Artikel wird die Zahl der fehlenden Artikel nicht geringer, aber die fehlenden Artikel werden benannt. Nach Abschätzungen anhand WP:RK beträgt die Zahl fehlender Artikel in der DE:WP um die 130.000.000 Millionen (ohne die Milliarden von Himmelkörpern). An dieser Gesamtzahl hat meine Verlinkung von 65 Artikeln in Rondout Creek nix geändert. Deswegen ist das von Kenny umseitig geschilderte Problem ein Pseudoproblem. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 23:17, 18. Jun. 2017 (CEST)

@Matthiasb: Wo hast du die Zahl 130 Millionen her bzw. worauf baut sie auf?--CG (Diskussion) 17:44, 19. Jun. 2017 (CEST)
Das haben wir vor einigen Jahren in einer ähnlichen Diskussion interpoliert, tw. anhand der Einwohnerzahl, tw. anhand der Fläche, tw. nur durch Zählung (jeder Staat). Wir haben damals verschiedene Stichproben gemacht, die darauf hindeuten, daß mehr oder weniger die Zahl für D x 200 Staaten x 0,5 die Gesamtzahl für alle Staaten ergibt. Es mag Artikeltypen geben, für die das Ergebnis überhöht ist, bei anderen wiederum zu niedrig, aber im Durchschnitt stimmt es. Es geht ja auch nicht darum, zu sagen, ob es 117 oder 145 Mio. sind, sondern in der damaligen Diskussion ging es darum, die Annahme zu wiederlegen, daß bei drei oder vier Mio. Artikel WP fertig sein würde. Das war ungefähr zu dem Zeitpunkt, als in EN die zweite Million gefeiert wurde und hierzupedia die Artikelzahl bei etwa 1200000 lag. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:44, 19. Jun. 2017 (CEST)

Sorry Kenny, aber ich halte deinen Artikel für unsinnig. Schon deshalb, weil er davon ausgeht, es gibt Ausschlusskriterien bei der Relevanz. Ne. Dem ist nicht so. Auch ein Juniorensportler kann durchaus relevant sein (ich bin sogar der Meinung, Erfolge im Juniorenbereich allein können Relevanz begründen, keine Regel bei uns sagt etwas Gegenteiliges). Und du hast auch in Artikeln die ich geschrieben habe Rotlinks gelöscht was mich geärgert hat. Denn ich meine das dort eher beurteilen zu können als du. Früher hatte ich sogar zu wenige von ihnen verlinkt im vorauseilenden Gehorsam. Das tue ich heute nicht mehr. Und es wäre wirklich schön, wenn du das den jeweiligen Fachleuten überließest. Deine Statistik ist sicher eine nette Spielerei - aber am Ende irrelevant. Wikipedia hat nicht den Anspruch bald fertig zu sein. Im Gegenteil. Hochrechnungen gehen von mehreren zehn bis hunderten Millionen potentieller Artikel aus. Da sind sie von dir genannten paar Rotlinks Peanuts und zu vernachlässigen. Was zudem ärgert ist, daß kein Mensch ohne Ahnung von Biologie oder Chemie los ziehen würde um in den Artikeln dort Rotlinks zu löschen. Das tun manche Leute dort, wo sie meinen da könne Jeder automatisch mit machen. Weil Jeder schon mal Sport im TV gesehen hat, schon mal Musik gehört oder ein Film gesehen hat. Dem ist aber nicht so. Auch in den Bereichen braucht es Fachwissen. Du bist ein so toller Mitarbeiter. Aber manchmal... - ich nenne es mal übermotiviert. Marcus Cyron Reden 23:21, 18. Jun. 2017 (CEST) PS: du hast aus den von mir verfassten Biathlon-Artikeln Verlinkungen gelöscht mit der Begründung, sie hätten nur Einsätze im Juniorenbereich. Nun ist es aber so, daß Biathleten vor allein kleinerer Nationen auch schon mal etwa zu Skilanglauf wechseln. Oder daß sie Erfolge auf nationaler Ebene haben, die bei der internationalen Statistik nicht auftauchen. Hast du da den ganzen Überblick? >Oder meinst du nicht, daß das nicht doch zur Beurteilung in fachkundigeren Händen bleiben sollte?

Ich glaube übrigens, daß die von Atamari oben angesprochene Mehrfachverlinkung aufgrund unterschiedlicher Schreibweisen oder Fehlschreibungen je nach Fachbereich unterschiedlich bedeutend ist. Für WP:WikiProjekt Vereinigte Staaten etwa kann ich sagen, daß ich etwa einmal im Quartal die beiden Missing-Topics-Listen Benutzer:Sebmol/Gebraucht (Schwerpunkt: US-Politiker) und Benutzer:Matthiasb/Gebraucht (Schwerpunkt: US-Ortsartikel) durcharbeite, um fehlerhafte Verlinkungen aufzuspüren und zu beseitigen. In Fachbereichen mit unterschiedlichen Transkriptionen (Arabisch, Kyrillisch) werden diese abweichenden Rotlinks viel häufiger sein. Das tatsächliche Problem besteht aber eher in der umgekehrten Richtung. Es gibt Fälle, da verbergen sich hinter den sieben Links auf ein Personenlemma tatsächlich fünf verschiedene Personen oder mehr, siehe dazu die Grafik auf WP:BKS#Nicht existierende Artikel und defacto merkt erst derjenige, der die fehlende BKL anlegt, daß die fünf involvierten, völlig unterschiedlichen Fachbereiche alle der Meinung waren, "ihre" Person sei die einzige mit diesem Namen. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 23:46, 18. Jun. 2017 (CEST)

Kenny: Lustige Zahl, allerdings sinnlos. Die Erde hat 7.500.000.000 Bewohner. Ist nur jeder 1.000 relevant, wären das immer noch 7.500.000 Biografien. Im Moment haben wir 650.000 Biografien hier. 3.600.000 Rotlinks sind gar nichts. Du guckst auf einen Eimer mit Sand (Wikipediaartikel) und übersiehst dabei den Strand (alles, was noch fehlt). MfG --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 00:06, 19. Jun. 2017 (CEST)
Noch ein Einwurf zu den "Sportlern im Jugendbereich". In Wuppertal wird eine Auszeichnung an Jugendsportler vergeben - die besondere Leistungen erbracht haben. Von 38 ausgezeichneten Sportlern seit 1984, haben sieben (schon) ein Artikel (darunter Christian vom Lehn). Also mindestens 20 % über den Daumen von den Jugendsportlern sind oder werden nach den Kriterien der WP relevant und erhalten früher oder später einen Artikel. Ich glaube, viele Sportler die im Jugendbereich erfolgreich waren sind dies später mit 18, 19 oder 20 Jahren auch. Ob es wirklich hilft, sie alle nachträglich zu entlinken? Und drei oder fünf Jahre fällt auf das sie hier und da nicht verlinkt sind. Ich glaube nicht, dass so eine Arbeitsaufgabe wirklich zum Ziel führt. Außerdem gibt es da noch den Faktor der Anzahl. Damit will ich sagen, wenn ein Lemma, vielleicht eine Biografie, außergewöhnlich oft in der Wikipedia rot verlinkt ist (mehr als 10 Mal), dann besteht die Möglichkeit, um es mal wage auszudrücken, dass dieses Lemma (oder Person) relevant ist. --Atamari (Diskussion) 02:49, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ach ja, man kann die Zahl der roten Lemmata beobachten wie der Wasserstand eines Flusses. Um es überspitzt auszudrücken: man kann den Wasserstand eines Flusses nicht mit einen Eimer regulieren. Ist der Wasserstand zu hoch holt man einen Eimer Wasser aus dem Fluss. Ist der Wasserstand zu niedrig, kippt man einen Eimer Wasser wieder rein. --Atamari (Diskussion) 02:56, 19. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich spricht nichts gegen die Verlinkung von Jugendsportlern, solange sie bereits die RK erfüllen. Wir antizipieren aber keine Relevanz, indem wir ihnen einen möglichen Bundesligaeinsatz vorhersagen und deshalb zum jetzigen Zeitpunkt auf Rotverlinkung pochen. --RonaldH (Diskussion) 18:35, 19. Jun. 2017 (CEST)

Mir erscheint das, was Kenny da tut, als gutgemeinter Vandalismus. Der Autor des Artikels hat ein Rotlink gesetzt und drückt damit aus, dass er den Gegenstand des Lemmas für (möglicherweise) relevant hält. Jetzt kommt Kenny als jemand, der (anzunehmend) mit dem Gegenstand des Artikels deutlich weniger vertraut ist, und entfernt den Link. Warum? Weil er alles besser weiß? Als Selbstbeschäftigungstherapie? Allein, dass wieder einmal mehr die Relevanzkriterien zu Irrelavnzkriterien uminterpretiert werden, ist schon ärgerlich. Er sollte das besser lassen. Dann braucht er sich auch nicht über stetig mehr werdende Arbeit zu beschweren. @Kenny: Wenn Du etwas Sinnvolles tun willst, dann suche Rotlinks, zu denen Artikel doch existieren. Davon gibt es nämlich genügend. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 03:37, 19. Jun. 2017 (CEST)

Lieber Kenny! Ich habe mir im Moment nicht alles durchgelesen, was hier geschrieben wurde und bitte mir nachzusehen, wenn jetzt alter Kaffee kommt. Könnte es sein, dass das von Dir recherchierte Phänomen Bekanntes aus dem RL widerspiegelt, nach dem man mit ca. 20 Jahren die Welt komplett verstanden, mit 40 den Irrtum längst erkannt und sich fundiertes Wissen angeeignet hat, und im Alter in die schmerzliche Ent-täuschung gerät, sich sooo sehr um Erkenntnis bemüht zu haben, um am Ende zu wissen, dass es fast nichts ist? Freundlichen Gruß --Andrea014 (Diskussion) 05:50, 19. Jun. 2017 (CEST)

Ich bekenne mich schuldig. Ich produziere Rotlinks. Ich schreibe einen Artikel über einen Akademiker von vor zwei Generationen - schwupps, zwei, drei Rotlinks allein über seine akademischen Lehrer von vor drei Generationen. Ich bläue einen Namen über einen Forscher, der drei Preise gewonnen hat - schwupps ein Rotlink über den vierten Preis den er gewonnen hat. Was passiert, wenn ich den Artikel zu dem vierten Preis mitsamt Liste von Preisträgern anlege, kann sich jeder denken... --Drahreg01 (Diskussion) 06:03, 19. Jun. 2017 (CEST)

Für mich ein amüsant zu lesender Text, der daran erinnert, auf welche erkennbaren Quatsch-Rotlinks man gelegentlich stößt. Zwar schießt Kenny übers Ziel hinaus, das ist hier vorstehend nachzulesen. Aber um kurz das Pendel in die andere Richtung zu schlagen: Rotlinks sind eben nicht sakrosankt, sondern ebenso diszipliniert zu setzen wie zu unterlassen. – Übrigens, im Kurier vielleicht ein überflüssiger Hinweis, aber vielleicht auch nicht: Beim Erstellen neuer Artikel immer mit der "Enthält"-Funktion des Suchfeldes schauen, wo und wie das Lemma bereits im WP-Textkörper existiert. Dann können Begriffe durchaus nachverlinkt werden. Oder haben wir dafür bereits eine Botfunktion, die ich nicht kenne??--Aalfons (Diskussion) 07:44, 19. Jun. 2017 (CEST)

@Kenny McFly: wenn dich etwas enorm stört, ignorier es doch einfach. Das Leseerlebnis wird durch Rotlinks in keinster Weise negativ beeinflusst - so absolut nullkommanix garnicht. Von daher ;) --ɱ 08:08, 19. Jun. 2017 (CEST)

Angespornt von dem Artikel, habe ich gleichmal einen Rotlink, der in einem meiner Osttimor-Artikel aufblitzte gestern Abend gebläut: Die Bomberai-Halbinsel auf Neuguinea. Immerhin von elf Artikeln aus verlinkt, nachdem man jede Erwähnung berücksichtigt und jede Schreibform vereinheitlicht hat. Tut mir leid, Kenny, im neuen Artikel sind SIEBEN relevante Rotlinks und ZWEI davon sind neu entstanden. Sisyphos lässt grüßen, aber so bleibt uns der Spaß erhalten. --JPF just another user 08:13, 19. Jun. 2017 (CEST)
Treffender als Sisyphos finde ich die Hydra: Einen Kopf/Artikel erledigt man und zwei neue kommen dazu. --DWI (Diskussion) 08:29, 19. Jun. 2017 (CEST)


So. Ich versuche mal alles abzuhaken hier. Ich habe vorher natürlich zwei Hauptautoren der Juniorensportwettbewerbe gefragt und sie meinten, dass das eine gute Idee sei und obendrein habe ich an den drei oder vier Tagen, an denen ich das gemacht habe, auch drei oder vier Dankeschöns bekommen. Dann braucht ihr euch auch gar nicht für Rotlinks zu entschuldigen, denn ich produziere selbst gerne welche, aber ich habe die entfernt, die keine Relevanz aufbieten können. Ich bin halt ein Ordnungsmensch und das gehört bei mir dazu. Ich bin selbstverständlich übermotiviert und dazu stehe ich und das ist blöd, denn meine To-Do-List ist so schon unerreichbar lang, aber dann kann ich ja einen Punkt jetzt wieder streichen. Lustigerweise ist es erneut der Kurier, der einem mit einem Mal demotivieren kann, aber glücklicherweise diesmal freundlich.:-)  So glaub das reicht. LG, Kenny McFly (Diskussion) 08:32, 19. Jun. 2017 (CEST)


Für mich haben Rotlinks im heutigen Lemmabestand nichts verloren, weil sie lediglich als individuell angesetzte Mängel- oder Wunschanzeiger anzusehen sind. In Fachredaktionen und –projekten sind Sammlungen ungeschriebener relevanter Lemmata gewiss gut aufgehoben; und auch auf den Artikeldiskussionsseiten können Vertiefungswünsche bestimmter Aspekte in Lemmaform ihren guten Sinn haben. Aber die Lemmata selbst sollten m. E. davon möglichst verschont werden, signalisiert die Rotfärbung unseren Lesern im ersten Eindruck doch, dass dahinter sich das eigentlich Wichtige verberge: Aufmerksamkeitslenkung in die falsche Richtung also; denn dass im Nichtwikipedianer-Publikum sich von einem Rotlink jemand anregen lässt, gerade diesen Artikel seinerseits zu erstellen, ist weder wahrscheinlich noch im Sinne der Heranführung von Neulingen sinnvoll: Wo die nicht von sich aus den Eindruck haben, dass sie mit etwas Fehlendem aufwarten können, dürften sie kaum motiviert sein, sich das heute nötige Rüstzeug für das Mitwirken auf einer Ebene anzueignen, die um einiges komplexer ist als eine bloße Fehlerkorrektur oder eine sichtungsfähige kleine Artikelergänzung. -- Barnos (Post) 09:12, 19. Jun. 2017 (CEST)
Rotlinks, die nach Regelwerk und Relevanz gesetzt sind, haben ihre vernünftige Berechtigung.--2003:75:8F20:5EA0:987F:C3FC:7E3D:77B8 09:25, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich erwähne mal WP:BLAU und Ein Plädoyer für den roten Link --DWI (Diskussion) 10:09, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos das halte ich für Unfug. Gerade das vorsätzliche Löschen voN Rotlinks halte ich für Vandalismus. Wie sonst sollen die Autoren herausbekommen, ob ein Artikel fehlt, wenn systematisch entsprechende Lücken=Rotlinks verlinkt werden. Wikipedia ist immer noch im Aufbau. Das du das bis heute immer noch nicht begriffen hast oder begreifen willst, halte ich für eine zutiefst projektschädigende Einstellung. Wenn dich die Rotlinks stören, dann kannst du sie ja umfärben. Aber behellige die konstruktiven Autoren nicht mit deiner vandalistischen Herangehensweise. Ach ja, gerade die vielen Rotlinks der Anfangszeit haben erst zum enormen Wachstum der Autorenzahlen und der Wikipedia beigetragen. Das Löschen der Rotlinks schadet also nicht nur der Wikipedia sondern der Autorengewinnung. Sollte ich dich also beim Vandalieren erwischen, landest du an der ensprechende Stelle. Liesel 10:41, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ein sachbezogener Austausch von Argumenten ist leider nicht jedermanns Sache; damit muss – auch in der Wikipedia und nicht erst neuerdings – zurechtkommen, wer sich nicht gleich kopfschüttelnd abwenden soll. Um mal das Einzige herauszugreifen, was an der vorstehenden Äußerung in Richtung eines Arguments geht: Wikipedia-Autoren sind nicht auf einen Rotlink angewiesen, um eine für sie bedeutsame Lücke zu identifizieren: Liegt in der heutigen Artikellandschaft auf dem fraglichen Terminus kein Blaulink, wird es wohl zumeist noch kein Lemma geben. (Im Zweifel hilft die Wikipedia-Suchfunktion.) Da darf bei Bedarf also auch ohnedies jede und jeder Interessierte sich gern selbst versuchen. -- Barnos (Post) 14:27, 19. Jun. 2017 (CEST)
(hier eingeschoben wegen des unmittelbaren Bezugs auf das Vorstehende)
Oh, du wirst sicherlich Autoren gewinnen, wenn du ihnen per Rotlink vorschlägst, einen Artikel zu schreiben, um den dann in der Löschdiskussion wegen Irrelevanz zu verbraten. Niemand sagt etwas gegen relevante Rotlinks und ich verwende Rotlinks sogar gezielt, um zu sagen „da fehlt ein wichtiger Artikel“. Aber leider gibt es auch diejenigen, die ohne Sinn und Verstand alles verlinken und Leser und Neuautoren in die Irre führen. In solchen Fällen ist die Linkbeseitigung sogar gut für die WP. -- Harro (Diskussion) 12:33, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ok und weil wir einen Benutzer verlieren können, dessen Artikel ghelöscht wird, verzichten wir gleich auf die 9 anderen, die durch einen Rotlink in der Wikipedia beginnen können. Aber bast ganz gut in das qualitäts- und autorenfeindliche Klima der Wikipedia. Naja kein Wunder das solche kruden Kommentare aus dem Film- und Fernsehbereich in der Wikipedia kommen. Dort werden ja Rotlinks schon immer projektschädigend wegvandaliert. In dem Sinne müsste man alle Filme als irrelevant ansehen und weglöschen. Liesel 12:58, 19. Jun. 2017 (CEST)
Das ist seit Jahren völliger Unfug, den Teile in der RFF da betreiben. Das führt zu völlig unnötigen Bearbeitungen, wenn ein inzwischen geschriebener Artikel nachverlinkt werden muß, wenn die dann überhaupt gemacht werden. Ich bin inzwischen ziemlich genervt, wenn ich einen Schauspielerartikel sehe, in dem existierende Artikel nicht verlinkt sind, weil sie übersehen wurde oder der Ersteller des Filmartikels zu faul war, diesen zu verlinken. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 15:11, 19. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos: Das ist doch völliger Nonsens. Wer Rotlinks zu relevanten Themen weglässt, handelt grob fahrlässig und es sind noch nicht einmal 50% aller (nach unseren Kriterien) relevanten Artikel geschrieben. Kaum ein Neuersteller achtet darauf, ob sein Artikel überall verlinkt ist, er vertraut darauf, dass Rotlinks von anderen bereits gesetzt wurden, bei manchen Lemmanamen ist es auch nahezu unmöglich über die Textsuche nachzuverlinken. Jeder fehlende Link bedeutet Wissensverlust, der Leser möchte gerne einen Begriff näher erklärt haben, es gibt sogar einen Artikel dazu, nur aus Faulheit anderer oder sogar Mutwillen wird er nie dorthin gelangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diesen Mangel bei kleineren Artikeln beheben wird, ist dann auch äußerst gering.--Sinuhe20 (Diskussion) 09:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Mir ist schon deutlich geworden, Sinuhe20, dass Rotverlinkungen hier von einigen sehr wichtig genommen werden. Die Praxis beim Erstellen oder überarbeiten von Artikeln ist also eine durchaus unterschiedliche. Ich selbst prüfe beim Schreiben an mir sinnvoll erscheinenden Stellen via Suchfunktion regelmäßig, ob dazu ein noch nicht verlinkter Artikel existiert, und setze dann ggf. den Blaulink – aber auch nicht in jedem Fall. Und da bin ich bei Deinem fragwürdigen Alarm in Sachen „Wissensverlust“: Nicht jeder Wikipedia-Artikel transportiert solides Wissen (und bei anderer Gelegenheit wird das ja auch gern mal warnend herausgestrichen); wo mir also gravierende Qualitätsmängel begegnen, die auch ich nicht auf die Schnelle beheben kann, verzichte ich sogar einstweilen auf den Blaulink. Im Sinne der Qualitätswahrung in bestimmten Kernsegmenten der Artikellandschaft möchte ich das auch allgemein empfehlen. Denn nur dort ist in puncto Qualitätssicherung nachhaltig etwas auszurichten. In den trotz aller Relevanzbemühungen allerlei Ausfransungen für Liebhaber wird man sich mit dem Vorgefundenen auch künftig abfinden müssen: Da liegen Licht und Schatten auf Dauer beieinander. -- Barnos (Post) 16:57, 20. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos: Wikipedia ist nicht statisch, sondern wird ständig verbessert. Man kann doch nicht anhand des aktuellen Zustandes eines Artikels entscheiden, ob man diesen verlinken will oder nicht. Selbst wenn zu einer Person nichts weiter als Lebensdaten und Beruf vorhanden sind, ist das schon ein Mehrwert für den Leser. Mit deinem Vorgehen verlangst du von jemandem, der einen Artikel überarbeitet und ausbaut, dass er nochmal nachschaut, ob dieser auch überall richtig verlinkt ist. So etwas wird aber eigentlich stillschweigend vorausgesetzt. Mal abgesehen davon, verhinderst du damit auch, dass überhaupt jemand zu dem Mangel-Artikel hingelangt und ihn verbessert.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:59, 20. Jun. 2017 (CEST)
Dass es sich bei der Wikipedia um ein auf Weiterentwicklung angelegtes und verbesserungswürdiges Publikumsangebot handelt, ist mir bekannt, Sinuhe20, und wird von mir aktiv beworben. Darüber, wie man Leuten die Wikipedia schmackhaft macht und sie zum Mitwirken daran bringen kann, gehen die Auffassungen aber anscheinend auseinander. Dafür ist es m. E. nämlich nötig zu zeigen, dass hier an vielen Stellen qualitativ Überzeugendes geboten wird; und in dieser Hinsicht steht der Artikel dem Leser erst einmal als einzeln zu betrachtendes Objekt gegenüber, und zwar samt allen mehr oder minder gehaltvollen Verlinkungen. Leere Seiten wirken da bei allem Entwicklungspotential nicht sonderlich nötig; und in Personenartikeln interessiert man sich auch nicht unbedingt hauptsächlich für die Geburtsdaten, sondern vielleicht eher für Lebensinhalte und Bedeutung. So gesehen spielt es keine unwichtige Rolle, was aus den Links hervorgeht. Bei den Entwicklungspotentialen bin ich wie andere auch der Ansicht, dass man im aktuellen Erfahrungshorizont keine überzogenen Erwartungen hegen soll, welche randständigen Pflänzchen alle demnächst dauerhaft in gute Obhut gelangen werden... -- Barnos (Post) 06:07, 21. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos: Mit der Einstellung zementierst du aber auch, dass es zu keiner Entwicklung bei diesen "randständigen Pflänzchen" kommt. Meinst du wirklich, jemand wird von der Mitarbeit abgeschreckt, weil ihn der Artikel nicht "qualitativ überzeugt"? Eher das Gegenteil ist doch der Fall. Wo wäre Wikipedia heute, wenn man Artikel erst nach einem gewissen Qualitätsstand verlinkt hätte? Niemand hätte sich z.B. um bestimmte französische Gemeinden gekümmert, wenn diese nicht gleichzeitig als Geburts- oder Sterbeort einer berühmten Persönlichkeit verlinkt gewesen wären. Und wir stehen noch ganz am Anfang, es werden wahrscheinlich viele Jahrzehnte lang Artikel ausgebaut und angelegt werden, eine Ende der Entwicklung ist also noch nicht abzusehen.--Sinuhe20 (Diskussion) 16:04, 21. Jun. 2017 (CEST)
Meine Erwartung hinsichtlich der Mitwirkungsbereitschaft von neuen Leuten, die Weiterführendes in die Wikipedia einbringen könnten, ist, dass sie guter Qualität ihre eigene gute Qualität an die Seite zu stellen bereit sind; dass sie es aber eher nicht schätzen, sich irgendwo wiederzufinden zwischen Wüsten (Rotlinks) und Sümpfen (Blaulinks, die ins Ungenügende zielen). Merke: Nicht alles, was in den Anfängen des Projekts funktional war, ist es auch in der Wikipedia-Zukunft. -- Barnos (Post) 06:03, 22. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos: Es handelt sich hier immer noch um ein freies Projekt. Was immer du unter nun "guter Qualität" verstehst, jedem ist es erlaubt mit seinem Wissen beizutragen, ob es sich nun um einen einzelnen Satz oder eine Auflistung von Artikeln handelt, die noch geschrieben werden müssen. Wikipedia wird nie ein fertiges "Produkt" sein, sondern immer Baustelle bleiben, nur dass sich die Bauplätze immer weiter in die Peripherie verlagern. Die Bauplätze werden nicht schneller fertig, wenn man den Zugang zu ihnen versperrt. Wo (noch) viel gehobelt wird, sollte man sich auch nicht über fallende Späne beschweren.--Sinuhe20 (Diskussion) 06:58, 23. Jun. 2017 (CEST)
Meiner Erfahrung nach sollte man die Binnen- von der Außenwahrnehmung des Projekts zu unterscheiden lernen. Was erstere betrifft, teilst Du mir nichts Neues mit, Sinuhe20. Und dass sich jemand aufgrund meiner die Außenwahrnehmung der Wikipedia und die Bereitschaft zum Mittun betreffenden Konsequenzen ausgesperrt sehen könnte, halte ich für abwegig. So ist es übrigens durchaus wahrscheinlich, dass wir auch zu Modusfragen mittel- und langfristiger Qualitätssicherung, wie von mir oben skizziert, unterschiedliche Vorstellungen haben. -- Barnos (Post) 09:00, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Barnos: Wenn zur Qualitätssicherung gehört, dass man "unschöne" Bereiche einfach wegsperrt, anstatt dem Leser (und potentiellen Autoren) mit der Wahrheit zu konfrontieren und selbst aktiv werden zu lassen, dann hast du wohl recht. Aber lieber eine schöne Fassade und "fertige" Enzyklopädie vorgaukeln, als Problemstellen aufzuzeigen und zuzugeben, dass wir noch jede Menge Autorenhilfe benötigen.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:57, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wiederholtes energisches Missverstehen bringt in der Sache nicht weiter, eher vielleicht eine einschlägige Befragung von mir gemeinter Außenstehender. -- Barnos (Post) 07:18, 24. Jun. 2017 (CEST)

Jedesmal wenn ich für eine Stadt und Gemeinde aus passenden Quellen (amtliche statistisch-deskriptive Ortsregister) systematisch die dort innewohnenden Orte, Höfe und Wohnplätze heraussuche und damit eine Navileiste erweitere oder im Hauptartikel aufliste, entstehen in der Regel auch 50 bis 200 neue Rotlinks. Und das ist auch gut so, denn diese falsche Mär von der vollständigen Wikipedia und den ach so hochhängenden Kirschen ist so am einfachsten zu widerlegen. Benutzerkennung: 43067 09:28, 19. Jun. 2017 (CEST)

Ich warte immer noch auf den ersten Rotlink auf der Hauptseite (der heutige AdT hat denselben Namen (Santiago Torres Bernandez) 3x rotverlinkt (jez' aber nicht mehr. Two down, thousands to go....).
Rotlink ist wie Trampolinspringen mit 80 jahren: Man sollte es sparsam tun und dabei vorsichtig sein. GEEZER … nil nisi bene 09:44, 19. Jun. 2017 (CEST)
Hear, hear. Nett gesagt 👏 --2003:75:8F20:5EA0:987F:C3FC:7E3D:77B8 09:51, 19. Jun. 2017 (CEST)

Wenn ich Rotlinks setze, dann meistens bei Übersetzungen und aus eigenem Interesse. Ich möchte dabei immer gerne wissen, welche weiteren Artikel noch geschrieben werden können. Gerade bei Übersetzungen weiß man, welche Artikel es noch in der anderen Sprachversion gibt und warum sollten diese nicht auch hier verfügbar sein, wenn sie in der Originalsprache doch qualitativ gut genug sind? Oder ich weiß, dass es sich um Themen handelt, wo auch ausreichend Quellen zu vorhanden sind. Noch immer hat meine über fünf Jahre alte Übersetzung von Avignon 116 Rotlinks, ein buntes Sammelsurium an neuen Artikelideen, angefangen von Art et Essai über Papaline d’Avignon bis zur Ozeanisierung, viele weitere finden sich auf den ausgelagerten Unterseiten. Eigentlich ist es mal wieder an der Zeit etwas einzubläuen. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 15:30, 19. Jun. 2017 (CEST)

@Barnos: Das ist der Punkt, wo deine Auffassung "Für mich haben Rotlinks im heutigen Lemmabestand nichts verloren" fehlschlägt; du setzt voraus, daß Sinuhe seinen Avignon-Artikel (und ich meinen Rondout-Creek-Artikel) über die Jahre hinweg immer wieder bearbeiten, Sinuhe seinen noch 116 mal, ich meinen noch 54 mal! Das ist Resourcenverschwendung pur, und dait meine ich weder Serverlast noch Speicherplatz, sondern die kostbarste Resource, die wir haben: unsere Arbeitszeit. Ich erwarte, wenn ich um 2024 herum den 37. der 54 Rotlinks in Rondout Creek bläue, daß dieser Artikel auch noch in allen Artikeln verlinkt ist, in denen ih den Link gesetzt habe und setze voraus, daß andere Benutzer genauso handeln und rote Links setzen, wenn sie im selben Revier unterwegs sind, da ich weder Zeit noch Motivation habe, nach dem Schreiben eines Artikels zu suchen, wo dieser Artikel noch verlinkt werden kann. Oder gar zu suchen, aus welchen Artikeln schon gesetzte Verlinkungen herausvandaliert wurden. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:08, 19. Jun. 2017 (CEST) Kennys Idee der Entlinkung von vermeintlich irrelevanten Juniorensportlern ist schon deswegen absurd, weil der U18-Sportler von heute ggf. in der nächsten Saison schon relevant wird und dann natürlich auch retrospekt in den Juniorsportartikeln zu verlinken ist.

Weil du also keine Lust hast, bei einem Spielerartikel nachträglich für Verlinkung zu sorgen, würdest du es also freudig erregt in Kauf nehmen, dass ein ahnungsloser Autor einen Artikel schreibt, der dann anschließend wieder gelöscht wird. Sehr kollegial. So wünscht man sich seine Mitstreiter.
Ganz abgesehen davon kann sowieso niemand davon ausgehen, dass sein neuer Artikel bereits überall ordnungsgemäß verlinkt ist. Eine Verlinkungsprüfung ist also so oder so angesagt.
Und wenn du irrelevante Fußballspieler verlinken willst, dann wirst du da auf Widerstand im Portal stoßen: Die achten nämlich ganz besonders darauf, dass in den Navis und Vereinsartikeln Spieler erst dann verlinkt werden, wenn sie ihren ersten Profieinsatz hatten. Es gibt Leute, die extra die Spielberichte auf Ersteinsätze prüfen und dann die Rotlinks setzen. Verlinkungsorgien bei Fußballern sind also vielleicht dein persönlicher Traum, aber im Fachbereich definitiv unerwünscht. Eigentlich in allen Bereichen, die ich kenne. Nur weil in deinem Geografiebereich so gut wie alles relevant ist, heißt das nicht, dass in der restlichen WP beliebiges Verlinken ebenfalls okay ist. -- Harro (Diskussion) 23:50, 19. Jun. 2017 (CEST)
Dass die relative Arbeitsersparnis bei Nachverlinkungen nicht auf meinem Zettel war, Matthiasb, räume ich gern ein. (Gibt es einen Rotlink in einem Artikel, wird dieser im Falle der Erstellung des Lemmas zum Blaulink; dass damit nicht alle Nachverlinkungsbedarfe entfallen, hat HvW andererseits schon angesprochen.) Es bleibt also zwischen dieser relativen Ersparnis und den aufgezeigten Nachteilen von Rotlinks abzuwägen. Dabei sollte auch bedacht werden, dass die in den Anfängen der Wikipedia damit erzielbaren positiven Effekte mit dem Ausbau des Projekts auf seinen heutigen und künftigen Entwicklungsstand immer geringer werden. -- Barnos (Post) 07:09, 20. Jun. 2017 (CEST)
BKLs sind das A&O beim Verlinken.
Natürlich besteht beim Verlinken Nachbearbeitungsbedarf. Das merken wir doch schon bei den weiter oben auf dieser Seite angesprochenen Begriffsklärungen. Wo der eigentliche Ansetzpunkt bereits da ist, wenn ein Rotlinklemma in eine BKL geändert wird. Verlinkungen müssen durch den nachgearbeitet werden, der eine solche BKL anlegt, etwa die zu Alan Taylor, weil eben dieses Lemma zu dem Zeitpunkt 16mal im ANR verlinkt war, aber mindestens fünf verschiedene Personen damit gemeint waren. Komischerweise haben wir jede Menge Benutzer, die wahnhaft jede noch so kleine Weiterleitung ausmerzen wollen, bei der viel wichtigeren Auflösung von BKL-Verlinkungen und der noch wichtigeren Erstellung von fehlenden BKLs es hingegen stockt. Ich finde, das Helferlein "Begriffsklärungs-Check" müßte viel stärker benutzt werden. Ich habe es, und deswegen finde ich gefühlt in jedem zweiten Artikel, den ich lesend aufrufe, eine übersehene BKL-Verlinkung (gerade eben: Dritter Weltkrieg, wo seit über drei Jahren die BKL Islamischer Staat verlinkt ist). Warum es mit der Korrektur von BKL-Verlinkungen hapert, dürfte allerdings seinen Grund auch darin haben, daß der Bearbeiter hier eine Entscheidung treffen muß, die nicht selten etwas mehr als nur eine gute Allgemeinbildung erfordert. Ist eine BKL aber mal eingerichtet – und gerade da sind die roten Links wichtig – kann man davon ausgehen, daß neuere Verlinkungen dann tatsächlich auf die darin verwendeten Lemmata gemacht werden. Gleichwohl sind auch alte Hasen nicht davor gefeit, "falsche" rote Links zu verwenden, ein typisches mir in den Sinn kommendes Beispiel wäre die Verlinkung von Bedford in New York, wo auch schon jemand wie ich, der schon viele Jahre den größten Teil seiner US-Artikelarbeit in diesem Bundesstaat verbringt, mal vergessen kann, daß das Lemma nicht Bedford (New York) heißt, sondern Bedford (Town, New York), weil es auch Bedford (CDP, New York) gibt, zumal, und das ist das Ärgerliche, in Bedford (Begriffsklärung) das Lemma falsch angegeben ist.
@Harro: Du wirfst aber hier ein anderes Problem ein, nämlich die gerade im Fußballbereich höchst unübersichtliche Relevanzlage, angefangen bei der ungleichen Relevanz gleichrangiger Ligen je nach Staat und Geschlecht, mit historischen Ligen, deren heutige Nachfolger nicht mehr relevanzstiftend sind, weil inzwischen u.a. drei Bundesligen installiert wurden usw. Und natürlich das Generalproblem der Behandlung von Neulingen und/oder mit unseren Relevanzkriterien nicht vertrauten Benutzern. Und dem Grundübel der Wikipedia, daß es der sog. Eingangskontrolle an jeglichem Beurteilungsvermögen und Fingerspitzengefühl fehlt. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:27, 20. Jun. 2017 (CEST)

Rotlinks sind wichtig![Quelltext bearbeiten]

Also sorry, aber als ich den Artikel gelesen habe, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen... Wir müssen gucken, dass die Zahl der Rotlinks auf der Seite weniger wird und deshalb entlinken wir jetzt Artikel??? Sag mal, das ist jetzt ein Scherz, oder! Wozu dienen Rotlinks? (1) Ich sehe, dass der Artikel noch fehlt und noch viel wichtiger: (2) das Lemma könnte relevant sein!!! Wenn es 100 Artikel gibt, die auf einen Artikel verweisen, dann ist das schon ein ziemlich starkes Indiz für Relevanz - Stopp: Besser ausgedrückt: Für die Relevanz des Lemmas für die Wikipedianer! Das muss man hier schon unterscheiden, denn nicht alles was für den geneigten Leser da draußen relevant ist, ist durch unsere ureigene "Wikipedia-Relevanz" gedeckt. Also lasst die Zahl wachsen oder sinken, das spielt keine Rolle. Aber bitte stoppt Benutzer, die Redlinks nur deswegen entfernen, weil sie denken "die Hüter der WP-RK" zu sein und damit zeitraubende Nachverlinkungsaktionen nötig machen! --DonPedro71 (Diskussion) 16:44, 19. Jun. 2017 (CEST)

Natürlich sind Rotlinks wichtig. Und da jeder Ortsteil von Leverkusen und jedes Kuhdorf in Afrika enzyklopädisch relevant ist, werden wir noch viele wichtige Rotlinks bekommen. Was dabei leider völlig vergessen wird, ist die laufende Pflege bei gleichzeitigem Mitarbeiterschwund. Im bedeutenden Artikel Lissabon findet man Einwohnerzahlen aus dem Jahr 2011, die sind also seit sechs Jahren veraltet und nicht mehr aktualisiert worden. Hauptstädte zu aktualisieren und zu verbessern statt Kuhdörfer neu anzulegen ist das Gebot der Stunde, denn in Zeiten des Mitarbeiterschwunds ist keiner mehr da, um die Kuhdörfer zu pflegen...--87.179.26.169 16:47, 19. Jun. 2017 (CEST)
Und ich dachte immer, dass das superwichtige WikiData Einwohnerzahlen automatisch aktualisiert. Ist dem etwa nicht so? Also nee. --Schlesinger schreib! 16:50, 19. Jun. 2017 (CEST) :-)
Das geht ja noch weiter, der Bürgermeister Fernando Medina (Politiker) ist ein wichtiger Rotlink; hallo, Lissabon ist die Hauptstadt von Portugal! Das ist kein Kuhdorf, sondern Europa... Vor lauter Traurigkeit über die deutschsprachige Wikipedia lege ich mir jetzt erst einmal eine Fado-CD von Mariza (Sängerin) auf und trinke ein Gläschen Port von Graham´s. Dabei sehe ich dann allerdings, dass der bedeutende Portweinhersteller auch ein Rotlink ist im Gegensatz zu Konkurrenten wie Taylor (Portwein). Graham´s trinken aber die wirklich wichtigen Weinfreunde wie Churchill, Obama und ich...--87.179.26.169 17:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Der Denkfehler liegt darin, dass die Kuhdörfer derart statisch sind, dass hier in der Regel kein Aktualisierungbedarf besteht. Weder haben sie wechselnde Bürgermeister, noch jahresaktuelle Einwohnerzahlupdates - die werden auf dieser Ebene heutzutage schlicht nicht erfasst oder veröffentlicht. Sie werden angelegt, sind da und wenn nicht Plattentektonik die Koordinaten verschieben, kann schlimstenfalls eine Kommunal- oder Postleitzahlenreform da Änderungen nötig machen - ein durchaus überschaubares Risiko. Benutzerkennung: 43067 18:02, 19. Jun. 2017 (CEST)
Dein Artikel Tannenbaum (Hückeswagen) ist mit fünf Aufrufen pro Monat allerdings ein inklusionistisches Meisterwerk ohne roten Link, dagegen kann der veraltete Artikel Lissabon nur abstinken...--87.179.26.169 18:36, 19. Jun. 2017 (CEST)
Jep, in dem Artikel sind neun relevante lokalbezogene Links und bis auf einen habe ich alle gebläut. Toll, nicht? Und die Navileiste erstmal... Benutzerkennung: 43067 19:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich werde demnächst das Gut Victoria Hummelsheim besichtigen und die tollen Hechte in der Wupper zählen ;-) --87.179.26.169 19:30, 19. Jun. 2017 (CEST)
Dann hoffe ich doch, dass Du Weg von der Phantomvilla in Hummelsheim (Leverkusen) zum gut 8 km weit entfernten Fluss finden kannst. Bei der Ortskenntnis solltest Du bei einer Wanderung doch besser eine Karte zur Hilfe nehmen. Hechte gibt es in der Wupper kaum, aber Bachforellen, Koppen, Bachneunaugen, Schmerlen, Elritzen, Barben, Döbel, Hasel, Nase - und auch wieder schmackhafte Lachse. Ach, ich weiß: Neid ist die schönste Form der Anerkennung. Benutzerkennung: 43067 19:42, 19. Jun. 2017 (CEST)
Es stimmt schon: Rotlinks sind wichtig. Es stimmt aber auch, dass Lemmata die wegen zu geringer Bedeutung keinen Artikel bekommen werden, nicht verlinkt werden sollten. Das ist aber der einzige Grund warum entlinkt werden sollte (und wenn es im konkreten Text nicht passt, was aber für Blaulinks genauso gilt.) --DWI (Diskussion) 17:07, 19. Jun. 2017 (CEST)
Eine Abstufung der Lemmata nach Bedeutung wäre mir neu. Damit ist auch der Rest Deiner Argumentation hinfällig. --RonaldH (Diskussion) 18:42, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich sehe du hast dich mit Logik intensiv auseinandergesetzt: Du kennst es nicht und deshalb hab ich unrecht. Gemäß WP:RK haben wir relevant und nicht relevante Artikel und innerhalb eines jeden Artikels gibt es Begriffe die wichtig sind und verlinkt werden sollten, sowie solche die in dem Zusammenhanb nicht wichtig sind. Ein ironisches Beispiel wie man nicht verlinken sollte ist WP:BLAU. Offiziel haben wir WP:Verlinken. Dort heißt es unter anderem "Gute Links sollten tatsächlich nur dorthin führen, wo es entweder Erläuterungen (Fachbegriffe) oder weiterführende Informationen zum Thema gibt. So werden auch Allgemeinbegriffe und klare Begriffe, die jeder kennt, nicht verlinkt." --DWI (Diskussion) 19:47, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nach wiederholtem Lesen Deines ersten Beitrags gehe ich von einem Missverständnis aus. Du sprichst Dich gegen die Verlinkung von Lemmata, die wegen zu geringer Bedeutung keinen Artikel bekommen werden aus. Mir war nicht klar, dass Dich dabei auf die RK beziehst. Manche Autoren meinen, auf Rotlinks verzichten zu müssen, weil sie die Wahrscheinlichkeit einer Artikelerstellung für zu gering halten, obwohl der Artikelgegenstand an sich gemäß unserer Kriterien sehr wohl relevant wäre. Wie ich bereits schrieb, sollten sich Verlinkungen mit den RK decken. Mit nicht vorhandener Abstufung meinte ich so etwas wie "große Bedeutung" - "geringe Bedeutung" - "keine Bedeutung", höchstens für die Vergabe der Artikeltitel mit bzw. ohne Klammerzusatz. --RonaldH (Diskussion) 01:25, 20. Jun. 2017 (CEST)
Jein. Es gibt schon mehr oder weniger wichtige Rotlinkartikel. Dafür gibt es aber nur ein Maß, und das ist die Häufigkeit der Verlinkung, die man erstens nur zählen kann, wenn die Rotlinks gesetzt werden und zweitens natürlich vom Fertigstellungsgrad im Umfeld eines Artikels abhängig ist und somit kein genaues Maß ist. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 03:30, 20. Jun. 2017 (CEST)
Jein. Die schiere Zahl der Rotlinks ist oft kein gutes Maß für die Wichtigkeit eines Artikels. 1,0 Rotlinks aus der Liste der Physiknobelpreisträger sind wichtiger als 10 Rotlinks aus den verschiedenen Einbindungen der Navileiste "Ortsteile von Hintertupfingen". Die Häufigkeit ist aber ein durchaus ein Indiz. Siehe z.B. Benutzer:Reinhard Kraasch/Häufigkeiten Wissenschaftspreisträger und ähnliche Listen. --Drahreg01 (Diskussion) 06:11, 20. Jun. 2017 (CEST)
Der Nobelpreis ist doch nur deshalb so wichtig, weil der clever vermarktet wird. ;-) Andererseits muss nur in einem Ortsteil von Hintertupfingen was wichtiges passieren und schon will alle Welt wissen, was da los und schon ändert sich die Wichtigkeit schlagartig. Liesel 07:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die momentane Wichtigkeit, nicht die langfristige. Ansonsten sollte das Setzen eines Rotlinks die Hoffnung zum Ausdruck bringen das dazu ein Artikel entsteht/entstehen kann/sollte. Wo das nicht der Fall ist, kann man es auch lassen. Außerdem sind Rotlinks beim schreiben von Artikeln praktisch.--Elektrofisch (Diskussion) 07:21, 20. Jun. 2017 (CEST)
Wer kann das abschätzen, ob nicht die momentane Wichtigkeit auch langfristig wichtig sein könnte. Liesel 08:00, 20. Jun. 2017 (CEST)
Rotlinks haben noch eine wichtige, bisher noch nicht genannte Funktion: Sie zeigen dem Leser an, dass es wirklich noch keinen Artikel dazu gibt und nicht etwa nur die Verlinkung zu einem vorhandenen Artikel fehlt. --DWI (Diskussion) 08:11, 20. Jun. 2017 (CEST)
Abschätzen kann man das mit etwas Erfahrung. Für das Beispiel oben, ein Ereignis in einem Kuh-Kaff wäre Littleton (Colorado) typisch. DAs hat den Artikel auch nicht wirklich umfassend gemacht. Und hier ist ja nicht das Problem, dass ein relevanter Artikel an Unwichtigkeit gewinnt, sondern das ein Artikelautor einschätzt, dass etwas/jemand wichtig/relevant sein könnte. Bei aktuellen Jungsportlern/Jungmusikern ... braucht man dazu eine Glaskugel, aber wenn man über Dinge schreibt die schon Länger bestand haben/her sind geht das, wenn man sich hinreichend eingelesen hat.--Elektrofisch (Diskussion) 09:42, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich finde, es gibt ein einfaches Kriterium für Rotlinks: Als Autor frage ich mich nur: Hätte ich an dieser Stelle als Leser gerne einen Link? Da ist zunächst gar nicht relevant, ob der Link blau oder rot ist. Wenn der Link dann blau ist, schaue ich, ob das Linkziel auch das richtige ist. Wenn er rot ist, schaue ich in der Regel, ob die gewünschte Information in einem andern Artikel zu finden ist und lege gegebenfalls eine Weiterleitung an oder verlinke direkt auf den andern Artikel (was dann leider evtl. verschleiert, dass da noch ein Artikel fehlt). Wenn nicht, dann bleibt der Link eben rot. --Digamma (Diskussion) 10:33, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die richtige Kontrollfrage abseits subjektiver Begehrlichkeiten dürfte wohl eher lauten: „Entspricht das rotverlinkte Lemma unseren Relevanzkriterien?“ Ohne enzyklopädische Relevanz darf kein Rotlink gesetzt werden, bei entsprechender enzyklopädischer Relevanz sollte ein Rotlink gesetzt werden.--87.179.25.26 12:20, 20. Jun. 2017 (CEST)
OK, das ist subjektiv, aber wenn ich der Meinung bin, dass ein Leser hier einen Link erwarten würde, also entweder eine weitere Erklärung sucht oder zusätzliche Information, dann halte ich das auch für enzyklopädisch relevant. --Digamma (Diskussion) 12:43, 20. Jun. 2017 (CEST)
Glückwunsch, dass bei Dir Subjektivität und objektive Notwendigkeit im Einklang stehen, dann bist Du sehr pflichtbewusst: „Pflicht ist die Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung fürs Gesetz“ (Immanuel Kant: AAIV, 400).--87.179.25.26 13:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Es ist nicht wichtig, was ich für relevant halte, sondern unsere RK. Daher erstelle jedenfalls ich Rotlinks nur auskommentiert. Siehe als Beispiel den Quelltext der BKS Mike Clark: dort steht der Hinweis auf den Engwiki-Artikel, so dass sich jeder selber ein Bild machen kann, ob der Mann relevant ist oder nicht. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 13:11, 20. Jun. 2017 (CEST)
Da ist kein Rotlink auskommentiert, sondern der Link auf die en-Wikipedia ist auskommentiert. Falls du dich auf meinen Beitrag beziehen solltest: Ich meinte nicht Rotlinks in BKLs, sondern solche im Artikeltext. --Digamma (Diskussion) 13:18, 20. Jun. 2017 (CEST)
Das machen manche BKL-Bearbeiter seit geraumer Zeit, um die Überprüfung auf Fakes zu erleichtern. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 13:41, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ähem... Bitte mir den Unterschied von Da ist kein Rotlink auskommentiert zu der Link auf die en-Wikipedia ist auskommentiert zu erläutern? Um 24:00 Uhr ist es draußen meistens nicht dunkel, sondern nur Nacht? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:12, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die Idee mit dem im Quelltext versteckten Kommentar (hier: Hinweis auf en.wp) finde ich grundsätzlich wirklich gut. Der Fussballspieler (soccer) heißt aber amtlich (Full name) Michael Clark. Und er ist 1972 geboren und nicht 1946...--87.179.25.26 15:47, 20. Jun. 2017 (CEST)
Wir sind aber kein amtliches Namensverzeichnis, und das Geburtsjahr hättest du auch selbst korrigieren können. --Katimpe (Diskussion) 16:31, 20. Jun. 2017 (CEST)
Hä? en:Mike Clark (soccer) ist auskommentiert, existiert aber und ist nicht "rot". Der Rotlink selbst ist nicht auskommentiert (und soll es auch nicht sein). --Katimpe (Diskussion) 16:31, 20. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Rotlink in der BKS ist Unfug und ein schlechtes Beispiel. Die en.wp macht vernünftigerweise eine Weiterleitung von „Mike Clark“ auf „Michael Clark“ als BKS. In den USA nennt man nämlich jeden Michael, den man persönlich kennt, üblicherweise Mike. Dies einmal in ein deutsches Lemma zu übernehmen und ein andermal nicht ist doch etwas chaotisch, zumal bei uns ja auch noch unsinnigerweise Namenslemmata mit dem Vornamen beginnen statt mit dem Nachnamen wie weiland im Brockhaus, naja...--87.179.25.26 17:36, 20. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, man könnte die beiden BKS zusammenführen. Aber wie man einen persönlichen Bekannten nennt, ist für uns eigentlich unwichtig; wichtig ist, unter welchem Namen jemand öffentlich bekannt ist, und in der Hinsicht scheinen die Mikes und die Michaels durchaus trennbar (vielleicht nicht immer). Zum Vergleich: Michael Tyson ist rot, und Mike Jackson leitet weder bei uns noch auf en auf den Sänger weiter. --Katimpe (Diskussion) 02:17, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe Gestern mir erlaubt wieder einen ganz neuen Rotlink (im ANR) zu setzten. Den Ehemann einer verstorbenden, beschriebene Person. Dieser Philipp Klee (promoviert und habilitiert) wurde im Buch als überregional renomierter Mediziner beschrieben, es gibt ein nach ihm benanntes Institut und einen Wissenschaftspreis (so die schnelle Übersicht in Google). Für mich war die Schwelle überschritten. Artikelschreiber, vor allem Mediziner, können weiter recherchieren. --Atamari (Diskussion) 10:33, 21. Jun. 2017 (CEST)
Am besten wäre es natürlich, solche erstmalig verlinkte Personen gleich mit einer geeigneten Kurzbeschreibung in die entsprechende Nachnamen-BKS einzutragen, um Fehlverlinkungen bis zum Vorhandensein eines Artikels zu vermeiden. Habe das jetzt nachgeholt. --RonaldH (Diskussion) 19:14, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ich sehe das Problem nicht allein in den roten Links, sondern ebenso und vielleicht noch mehr im Meer der oft sinnlosen blauen Links. Wird irgendwo in einem Artikel ein Ort erwähnt und sei er noch so bekannt, wird er einfach mal so verlinkt, auch wenn der Ort mit dem Thema, um das es im Artikel geht, absolut nichts zu tun hat. Dasselbe mit Allgemeinbegriffen, mit Personen jeglicher Art und und und. (und Jahreszahlen und Tages- und Monatszahlen sowieso) Durch das Meer an roten Links wird die Versumpfung von Wikipedia noch verschärft. Es gibt hier (vielleicht von hochwissenschaftlichen Bereichen wie Altorientalistik oder manchen Biologieartikeln abgesehen) praktisch keine Kultur des Innehaltens beim Artikelschreiben mehr und vor allem beim Bearbeiten durch andere User (da könnte man doch noch was verlinken, warum hat der Artikelautor das bloß nicht gesehen?") Die gute alte Zeit, als gelegentlich noch ein erfahrenerer User einen anblaffte "Erst den Artikel schreiben, dann verlinken", sie sind lange vorbei. Mal ein ganz praktisches Argument: Wenn beliebiges Setzen von Rotlinks erlaubt ist (und das erlauben sich hier fast alle), dann ist natürlich damit zu rechnen, dass jeder solche Linksetzer die Lemmabezeichnung nach seinem Gusto wählt mit dem Ergebnis, dass es mehrere Varianten gibt und jemand, der den "fehlenden" Artikel schreibt, sich aussuchen kann, welchen Namen er dann wählt und alle übersehen, welche Rotlinks auf dasselbe Thema noch existieren. Das ist doch tägliche Praxis, das kann man doch nicht, wie manche das hier tun, herunterspielen. Vielleicht sieht man diese Probleme deutlicher, wenn man sich auch in Regionalwikis bewegt, wo sie natürlich verschärft auftreten. Fazit: Meiner Meinung nach sind mindestens 50 % der blauen Links in deutschsprachigen Artikeln obsolet, die meisten roten Links sind schädlich, weil sie gedankenlos gesetzt werden. Aber in der Diskussion obsiegt die Position des "So tun, als ob". Dem kritischen Verstand, hier repräsentiert durch Barnos und Harro, gebe ich gegen den Linkitis-Mainstrean keine Chancen. Und das Löschen von Unsinn-Links ist ja wohl ein Kampf gegen Windmühlenflügel (außer vielleicht in einem überschaubaren Artikelbereich, in dem man die Mehrheit der Autoren sicher sein kann, aber wo gibt es das schon.) --Schuetz13 (Diskussion) 00:56, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Schuetz13: Es gibt schon hier und da einige sinnlose Verlinkungen (vor allem Allgemeinbegriffe), aber die sind doch eher die Ausnahme. Bei Orte und Personen sehe ich eigentlich keinen Fall, wo man nicht verlinken sollte. Das hat nix mit Bekanntheit zu tun, man kann nie genau wissen auf welchem Wissenstand der Leser gerade ist. Dass Rotlinks mit verschiedenen Lemmanamen zu einem Thema gewählt werden, kann ein Problem sein, so ein Fall lässt sich aber leichter nachprüfen, als einen vergessenen Link im Textdschungel aufzuspüren und nachzusetzen.--Sinuhe20 (Diskussion) 07:27, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das Lemmas, die keinen Artikel haben sollen, keinen Rotlink haben sollen, ist klar. Auch ist verständlich das man nicht umbedingt alles verlinken muss weil es zB über einen extra Klick erreichbar ist; zB bei "München in Deutschland" kann man argumentieren, dass der Link auf München reicht. Die allgemeine Rotlink-Phobie die von manchen an den Tag gelegt wird ist allerdings grober Unfug. Wenn sie es nicht sehen wollen, gibt es CSS dafür. Die Mehrarbeit, die sie Anderen aufbürden weil sie Schönheitsanforderungen stellen, steht in keinen Verhältniss zu irgentwelchen marginalen Nutzen. Agathoclea (Diskussion) 09:52, 23. Jun. 2017 (CEST)

Und da war noch Write the article first[Quelltext bearbeiten]

Engwiki, die Mutter aller unsortierten Artikelmüllhaufen (da findet kein Schwein was, BKS und BKL sind weitgehends unbekannt) gaukelt dem Leser wenigstens eine Pseudovollständigkeit vor. Keiner braucht hier Engwiki-Verhältnisse, Rotlinks sind gut. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 22:18, 19. Jun. 2017 (CEST)

Kleiner Hinweis für BKL in der EN:WP: Niemals einen Rotlink dort eintragen, den es nicht auch schon woanders gibt. Daher vorher in möglichst vielen Artikeln Texte röten. Ich mag Rotlinks und gute vollständige BKLs (die englischen sind regelhaft unvollständig, aber besser formatiert) --Eingangskontrolle (Diskussion) 09:14, 20. Jun. 2017 (CEST)

jepp. ein unfug sind nicht-verlinkungen, nur weils den artikel noch nicht gibt. ein gröbster unfug entlinkungen, die der autor seinerzeit wohldurchdacht hat. eine echte katastrophe sind pseudoblaue links auf oberartikel der form [[„Gemeinde“|„Ort“]], denn wenn es den ort dann gibt, gammeln die jahrzehntelang falsch herum, weil es keinerlei automatismus gibt, sie aufzuspüren. man kann nur zufällig im quelltext drüber stolperen, wenn man weiß, dass es den artikel gibt. halbseidene WLs oder den oberartikel sind auch nur eine interimslösung (bei kleinorten auf die gemeinde akzeptabel, das ist aber eine seltene ausnahme für geoobjekte). und substubs statt ehrlichen rotlinks ist eben schlicht eine grenzwertige geschmäcklerei: bei geoobjekten beispielsweise, wo die zentralen basis-antworten "wer/was? wo?" und exkdaten via IB schnell gegeben sind, noch realisierbar, spätestens wenn die dritte w-frage "warum?" beantwortet werden muss, versagt der substub aber recht schnell. keine ahnung, wo der hype herkommt, dass rotlinks böse wären, im gegenteil, wenn der letzte rotlink weg ist, ist die WP tot. genau daran sind nämlich die printlexika gestorben. wir haben sie umgebracht. eben auch genau damit, dass wir nicht nur jederzeit erweitern können, sondern dass wir öffentlich kundtun, wo genau wir das auch vorhaben, sei es morgen, sei es in 10 jahren. abgesehen davon, dass die nächste generation WPler auch noch was zu tun haben will, und eine bessere einladung "mach mit" als einen rotlink gibts nicht.
und das allerbeste, was einem beim neuschreiben eines artikel passieren kann, ist, wenn er schon dutzendweis andernorts vernetzt ist. und ich muss sagen, bei meinen neu angelegten artikeln stammen durchwegs 30-50 % der texte aus den bisher mit rotlink drauf zielenden artikeln, teils, in dem man die dort gegebenen informationen aus neuer perspektive repliziert, teils, weil dort schon gute einzelnachweise zu details stehen, die man zusätzlich auswerten kann, aber allzu oft auch, weil dort off-topic-infos eingebaut wurden, die eigentlich zum seinerzeitigen rotlink gehörten, nicht zum dortigen sachverhalt. ich bin noch immer überzeugt, die eigentliche stärke der WP sind nicht die inhalte an sich, die gibts allerorten, und besser (was so sein muss, wir schreiben ja nur ab), sondern die unschlagbar gute vernetzung. und die basiert eben auch darauf, den link genau dort anzulegen, wo er im kontext wichtig ist (denn das kann nur der autor dort beurteilen), genau dann, wenn man an jenem artikel arbeitet, ungeachtet, wann der zielartikel dazu geschrieben ist. für mich ein viel größeres problem sind nämlich viele zig-millonen blaulinks auf begriffe, die im kontext eines artikels gar nicht vernetzt werden zu brauchen. die stammen ja teils noch aus den urzeiten der uralt-tools, die alles gebläut haben, wozu wir artikel hatten, und von solchen, wo wir inzwischen in dritter ebene schon spezialartikel haben: eine meiner hauptbeschäftigung bezüglich verlinken ist das demontieren von blaulinks und das einfügen von rotlinks auf zu erklärende spezialbedeutungen stattdessen, weil unser allgemeiner erfassungstand bezüglich begriffsgenauigkeit schon lange auf dieser ebene ist. die WP wächst ja nicht primär durch "völlig neues" (soviel entsteht auch in der welt da draussen nicht neu), sondern durch verdichten schon erklärter sachverhalte: wo 2007 nur ein artikel stand, stehen 2017 schon 10 (und eine kategorie), und 2027 werden 100 dort stehen, und ein ganzer kategorienast. und das gilt für weitgehend alle themengebiete (außer vielleicht echte individuen wie menschen, die man kaum woanders einbauen kann). und umgekehrt, oft genug erkennt man nur an rotlinks, dass ein begriff auch mit anderen lemmata bezeichnet wird (namen, wie auch sachverhalte), also schlicht eine WL reicht: wo aber was genau steht, weiß der verlinkende oft nicht. der rotlink ist also auch eines der besten mittel der synonym-erkennung, und damit der redundanzvermeidung. auch hierbei ist artikeanlegen nur um des bläuens willen kontraproduktiv.
das alles ist das gebot "genau zielen". ungenau zielen (auf welche art auch immer) wegen einer falsch verstandenen rotlink-aversion, das macht die WP langfristig kaputt. denn das lässt sich kaum sanieren. die eigentlichen texte sind diesbezüglich nur sekundär, denen kennt man ja meist sofort an, wenn sie einen wurm haben: daher klar: link first, write, check whatlinks after. hauptarbeit bei mir ist (neben dem bequellen) immer das verlinken, der reine text ist ja meist schnell getippt (über rechtschreibung reden wir lieber nicht ;). --W!B: (Diskussion) 13:35, 25. Jun. 2017 (CEST)

Mein Nachwort[Quelltext bearbeiten]

Toll, was ich hier für ne Diskussion losgelöst habe... iwie ist aber verloren gegangen, dass ich nicht sinnlos auf Zufälliger Artikel klicke und die Rotlinks daraus lösche, sondern Seiten entlinkte, die bei ihrer Erstellung sofort mit LAs und SLAs zu rechnen hätten. Und erzählt mir nicht, dass eine Person, die beispielsweise 1984 Vierter bei Ringereuropameisterschaften geworden ist, relevant ist, geschweige denn relevant wird und dasselbe gilt für Ruderer, die 2010 an der Jugendolympiade teilgenommen haben und heute noch nicht über diesen einen Google-Treffer hinausgekommen sind. --Kenny McFly (Diskussion) 21:22, 25. Jun. 2017 (CEST)

Kl. Denkfehler? Um bei den Ringereuropameisterschaften teilzunehmen muss man national erfolgreich gewesen sein, oder? Da ist ein 4. Platz schon Klasse, andere Teilnehmer aus anderen Nationen waren besser. Genauso wie Teilnehmer bei den olympischen Spielen, der Sportler national die Besten sind. --Atamari (Diskussion) 22:43, 25. Jun. 2017 (CEST)
JUGEND!!! JUGEND!!! Ich meine die Jugendringereuropameisterschaften! Sry. --Kenny McFly (Diskussion) 23:14, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ja das ist ein bisschen untergegangen. Dass du Rotlinks entfernst, die gedankenlos gestzt werden, ohne zu überlegen, ob ein Artikel dazu wirklich für Wikipedia geeignet wäre, ist ja voll ok und begrüßenswert. Dein Beitrag liest sich jedoch insgesamt tendenziell eher negativ gegenüber Rotlinks, und das hat halt Widerspruch geweckt. Ich lege auch aktiv Rotlinks an (derzeit v.a. in Welterbelisten), aber nur, wenn ich denke, dass ein Artikel dazu sinnvoll ist (enzyklopädische Relevanz ist bei Welterbe in der Regel gegeben). Also unnütze Rolinks eliminieren ist gut, Rotlinks setzen aber deswegen nicht unbedingt schlecht. Grüße --bjs Diskussionsseite 16:08, 26. Jun. 2017 (CEST)
Joa. Bissl blöd. Natürlich befürworte ich sinnvolle Rotlinks komplett und ärgere mich selbst, wenn sie jemand in meinen Artikeln entfernt, weil sie "zu rot" sind. --Kenny McFly (Diskussion) 17:09, 26. Jun. 2017 (CEST)

Kismet, Außenwirkung oder die Sache mit Otto Warmbier[Quelltext bearbeiten]

Danke Marcus! schluchz  --Andrea014 (Diskussion) 08:11, 21. Jun. 2017 (CEST)

+1. Manchmal muss man daran erinnert werden, dass wir auch über Menschen schreiben. --JPF just another user 08:16, 21. Jun. 2017 (CEST)
Diesem Dank schließe ich mich ausdrücklich an. In der Tat sind manche Löschdiskussionen an Zynismus kaum noch zu überbieten. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 08:20, 21. Jun. 2017 (CEST)
+1. Sehr gut zusammengefasst, nicht nur in der LD vergisst hier mancher gerne, dass nicht nur seine Mitautoren und -autorinnen, sondern auch Menschen, die unser Gegenstand werden, Respekt verdienen.--Nico b. (Diskussion) 10:40, 21. Jun. 2017 (CEST)
+1 Gut geschrieben Marcus. Ich schließe mich dem Dank an.--S. F. B. Morseditditdadaditdit 16:30, 21. Jun. 2017 (CEST)

Viel schlimmer, als Personen in einer LD als (enzyklopädisch) irrelevant zu bezeichnen, finde ich die aktuellen Versuche im Artikel, die nordkoreanische Strafverfolgung in diesem Fall als einwandfrei hinzustellen. Das ist bei einem aktuell auf der Hauptseite verlinkten Artikel _Außenwirkung_, nicht die LD von vorvorgestern. --Prüm 08:24, 21. Jun. 2017 (CEST)

Ich stimme auch Marcus zu, wobei ich dergleichen zu entfernen nicht nur als Aufgabe der Admins sehe. Jedermann kann und soll derartige Äußerungen entfernen. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 09:13, 21. Jun. 2017 (CEST)
Da hast du recht, darum sprach ich auch zuerst von uns als Zivilgesellschaft, die wir hier in der Wikipedia sind. Die Admins sind der Schritt danach, die das qua Amt Wasserdicht umsetzen sollten. Admins können allein auch nichts ausrichten und das sollte kein Aminbashing sein. Marcus Cyron Reden 10:48, 21. Jun. 2017 (CEST)
Selbstverständlich kann und darf man in einer Löschdiskussion die Floskel „enzyklopädisch irrelevant“ mit Bezug auf eine Person benutzen. Wem das zu „menschenverachtend“ klingt, der kann ja auf was euphemistischeres ausweichen. Letzlich ist es eine Löschdiskussion (= Relevanzdiskussion!) in der Wikipedia und der Kontext ist klar: Es geht um die Relevanz der betreffenden Person für die Wikipedia. Nicht weniger, aber ganz sicher auch nicht mehr. Ich werde diese Floskel auch in Zukunft so benutzen und mich ganz sicher nicht von irgendwelchen Berufsbedenkenträgern und Sprachpolizisten davon abhalten/-bringen lassen. Ich selbst bin übrigens irrelevant für die WP, wie der Großteil der Menschheit, und es juckt mich nicht die Bohne... --Gretarsson (Diskussion) 10:38, 21. Jun. 2017 (CEST)
Du kannst über dich selbst sagen was du willst, das heisst aber nicht, daß du es auch über alle anderen Menschen sagen darfst. Und es ist eben nicht allen Menschen klar, daß du und andere die Löschdiskussion so sehen. Wenn ich daran denke, was ich schon für entsetztes Echo bei meiner Öffentlichkeitsarbeit bekommen habe, wenn es irgendwann mal an die Löschdiskussionen geht. Das kannst du wirklich Niemandem mehr vermitteln. Es ist Menschenverachtend, gegen die beschriebenen Personen ebenso, wie oftmals gegen die Autoren der Artikel. Marcus Cyron Reden 10:53, 21. Jun. 2017 (CEST)
Da gibt es m.E. nichts dran zu interpretieren. Kontext und mithin Bedeutung sind klar: „Irrelevant“ in einer LD heißt „irrelevant für WP“ (was denn bitte sonst?!). Thats it. Der allgemeine Ton in LD steht auf einem anderen Blatt (einige umseitig zitierte Äußerungen in der Warmbier-LD sind tatsächlich indiskutabel, „exorbitante Dummheit“ gehört allerdings eher nicht dazu, denn das ist klar auf den Verhaftungsgrund gemünzt und nicht auf die Person allgemein – Nordkorea ist keine spaßfreie Version von Disneyland, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Warmbier vor seinem Besuch nicht ausreichend in Sachen „how to behave in North Corea“ gebrieft worden ist), ist aber von meiner Seite insbesondere dann, wenn Autor und Artikelgegenstand identisch sind, häufig durchaus nachvollziehbar. --Gretarsson (Diskussion) 11:28, 21. Jun. 2017 (CEST)
Deine Meinung sei dir unbenommen - daran daß du das hier falsch siehst, ändert das nichts. Menschen die das von aussen kommend lesen denken häufig, daß es nicht um den Artikel sondern die Menschen dahinter geht. Das ist keine Fixe Idee, kein Gespinne, keine Fantasie. Sondern schlicht Fakt. Marcus Cyron Reden 13:24, 21. Jun. 2017 (CEST
Warum sehe ausgerechnet ich das falsch, und nicht etwa die Außenstehenden, denen nicht klar ist, um welche Art von Relevanz es in einer WP-Löschdiskussion geht? --Gretarsson (Diskussion) 17:29, 21. Jun. 2017 (CEST)

Marcus hat recht, es gibt keine irrelevanten Menschen. Was es allerdings gibt, ist unzureichend dargestellte Relevanz. Das ist ein riesiger Unterschied. --Voyager (Diskussion) 09:29, 21. Jun. 2017 (CEST)

Absolut richtig. Aber das kann man schon mit ganz einfachen Änderungen klar machen. Statt "Irrelevant" würde es schon reichen zu schreiben "Ich bezweifle die enzyklopädische Bedeutung dieser Person". Aber das dauert wahrscheinlich zu lang, wenn man seine Quote der 20 Löschanträge am Tag noch nicht erfüllt hat. Marcus Cyron Reden 10:53, 21. Jun. 2017 (CEST)

„Auch heute interessiert es noch Leser zu erfahren, wer etwa die US-amerikanischen Geiseln 1979 in Teheran waren.“ Aus Interesse gleich mal nachgeschaut. Im Artikel zu diesem Ereignis wird dieses Interesse aber nicht bedient – da steht noch nicht einmal eine Liste der Namen. Hat auch nur eine einzige dieser Personen einen WP-Personenartikel, weil sie eine der Teheraner Geiseln war?
Primitive Wortspiele mit dem Namen einer Person sind natürlich nicht akzeptabel, aber darüber nachzudenken, ob ein internationaler Vorfall wirklich in einem Personenartikel am sinnvollsten dargestellt werden kann oder vielleicht doch besser in einem Artikel über das Ereignis selbst (weil die betroffene Person letztlich zufällig war), halte ich nicht a priori für menschenverachtend.
Troubled @sset  Work    Talk    Mail   11:22, 21. Jun. 2017 (CEST)

Ich sage ja nicht, daß wir das Interesse nicht bedienen. Aber es ist zweifelsohne da. So hätte mich etwa nachdem Argo heraus gekommen war eben genau das interessiert. Das es heute fehlt ist kein Gegenbeweis für meine These, sondern unterstreicht sogar alles noch mehr. Marcus Cyron Reden 13:24, 21. Jun. 2017 (CEST)
Der Unterschied ist, dass bei der damaligen Berichterstattung oder in heutigen Dokumentationen nicht die Namen der Teheran-Geiseln alle jedesmal erwähnt wurden/werden, der Name von Warmbier im derzeit aktuellen Fall aber sehr wohl. Ob also nun der Vergleich mit den Teheran-Geiseln deswegen hinkt oder nicht, tut meiner bescheiden Meinung nach einer Relevanz von Otto Warmbier keinen Abbruch. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 11:34, 21. Jun. 2017 (CEST)
Das ist ja nicht der Punkt. Es geht um die herabwürdigende oder gar zynische Weise, wie über Menschen gesprochen wird. Fängt schon an mit solchen Sätzen wie "Und was hat die Dame (der Herr) geleistet", wobei Dame/Herr natürlich nicht respektvoll gemeint ist. Die zynischsten Anmerkungen kommen interessanter Weise (wenn auch sicherlich nicht überraschend) von Benutzern, die die größten Probleme mit sich selbst haben. Da tut es doch gut, virtuell auf andere einzuschlagen. Wie erbärmlich. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 11:42, 21. Jun. 2017 (CEST)
Und diese Äusserung ("Benutzern, die die größten Probleme mit sich selbst haben") erachtest du als ein gutes Beispiel respektvollen Umgangs mit anderen Menschen?--Nico b. (Diskussion) 11:48, 21. Jun. 2017 (CEST)
@Nicola, auf wen bezieht sich Deine Antwort?? Meine Antwort war sogar genau der Punkt von dem Beitrag vor mir. Und auf diesen vorherigen Beitrag von Benutzer:Troubled asset bezog ich meine Antwort. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 12:18, 21. Jun. 2017 (CEST)
Meine Antwort bezog sich zunächst auf die Diskussion um die Teheran-Geiseln. Kommt mir so vor, als ob Ereignisse mal wieder gegeneinander aufgerechnet werden sollen. Und der Punkt des K-Artikels war der respektvolle Umgang mit den Menschen, über die Artikel geschrieben werden.
@Nico b.: Wenn man sich anschaut, wie sich Benutzer zu anderen Menschen äußern, kann das nur damit zusammenhängen, dass sie selbst ein Problem haben. Das ist menschlich. Wer mit sich im Reinen ist, hat das nicht nötig. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 19:35, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ja, es gibt meistens gute Gründe, warum man sich respektlos anderen gegenüber äussert. Info usw. hat auch gute Gründe genannt, warum er sich respektlos gegenüber Warmbier geäussert hat. Im Effekt kommt aber hier wie dort nichts Gutes dabei heraus, und seine Ergüsse brauchen wir so wenig wie deine Privatwahrheiten über andere User hier. Du kannst das ja einfach für dich "wissen" und für dich behalten, niemand wird einen solchen Beitrag vermissen--Nico b. (Diskussion) 23:15, 21. Jun. 2017 (CEST)
Kurz mal vorbeigeschaut, als böser LA-Steller: ich lese in der LD zu dem Mann nicht einmal das Wort irrelevant. Des schlechten Kalauers machte ich mich allerdings schuldig. Und trotzdem gehört der Mann auf Todesfall Otto Warmbier und nicht Otto Warmbier, genauso wie Todesfall Laya-Alama Condé, Todesfall Rudolf Rupp, Todesfall Trayvon Martin, Todesfall Achidi John, Todesfall Jonny K., Todesfall Martin Lee Anderson, Todesfall Khaled Idris Bahray (sowie weitere acht solcher Todesfall + Name Lemmata). Und wer nach Nordkorea als Tourist, und dann noch als US-Staatsbürger geht, ist meiner Ansicht... habe ich ja geäußert, gilt für aber für alle Nordkoreatouristen. Man sollte sich mal den Engwiki-Artikel angucken: Fred Warmbier stated that his son Otto was traveling in China at the end of 2015 when he saw a company offering trips to North Korea. He decided to go because he was adventurous, according to his father, who accused the tour operator of specifically targeting young Westerners with slogans like, "This is the trip your parents don't want you to take!" Fred Warmbier said the China-based tour operator, Young Pioneer Tours, advertised the trip as safe for U.S. citizens. Da kann man auch gleich in einen Löwenkäfig mit hungrigen Löwen marschieren und hoffen, dass man nicht gefressen wird. Nordkorea ist kein Touristenort, echt nicht. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 13:20, 21. Jun. 2017 (CEST)
Doch. (OK, 2008, da gab's noch nicht soviel Trouble...) --AMGA (d) 13:29, 21. Jun. 2017 (CEST)
Skigebiet Masik-Ryong: "Man zielt dabei vor allem auf Chinesen im bevölkerungsreichen Gebiet entlang der Ostküste und auf Japaner." Auf die Japaner zielt man generell gern in Nordkorea ...
Ich möchte nicht wissen, was Weissbier zu Warmbier geschrieben hätte. Es gibt seit langen Jahren ein generelles Problem mit dem aggressiven Ton in Löschdiskussionen zu Personenartikeln, bei dem (man betrachte etwa die zahlreichen Löschdiskussionen zu Pornodarstellerinnen vor einigen Jahren) auch manch Admin sehr aktiv beim Abgeben abfälliger Werturteile über beschriebene und beschreibende Personen ist. Dazu kommt ein individuelles Problem mit einzelnen Benutzern, die inner- und außerhalb der Löschdiskussion einen nicht mit der Wikiquette vereinbaren Stil pflegen. Wenn problematische Seite und problematischer Benutzer sich treffen, kann es kritisch werden. --82.212.58.111 19:40, 21. Jun. 2017 (CEST)
Nach meiner Beobachtung beruht das aber durchaus auf Gegenseitigkeit. Es gab/gibt Benutzer(gruppen) mit einem sehr begrenzten Interessenspektrum (wenn man besonders böse wäre, könnte man sie auch als „men on a misson“ bezeichnen), die, nachdem sie den zweifelsfrei relevanten Teil ihres Interessengebietes abgegrast haben, reihenweise Artikel nahe oder unterhalb der Relevanzschwelle anlegen, vielleicht noch gepaart mit diversen Formfehlern (auf die sie schon x-mal hingeweisen wurden, ohne dass sich das bessert) oder einer fragwürdigen Quellenauswahl (Stichwort: Studentenverbindungen). Solche Benutzer(gruppen) erzeugen selbstverständlich Unmut bei jenen Benutzern, denen eine etwas weniger inklusive und höher qualitative Wikipedia vorschwebt, bei Benutzern, denen Klasse in einer Enzyklopädie wichtiger ist als Masse, und die angesichts von über 2 Mio existenten Artikeln auch an die Artikelpflege denken, und nicht ständig nur an Neuanlagen. Dieser Unmut äußert sich dann in einem zunehmend schärferen Ton in den LD. Auf der anderen Seite treten dann gerne sogenannte Inklusionisten auf den Plan, die in ihrer Wortwahl auch nicht gerade immer überlegt sind, und gerne mal was von „Löschvandalen“ etc. schreiben. Und so schaukelt sich das dann hoch bzw. stellt sich ein bestimmtes Aggressivitätsniveau langfristig bei den LK ein. Was ich sagen wollte: Problematische Benutzer gibt es „hüben“ wie „drüben“, sowohl bei den Löschantragstellern als durchaus auch bei den Autoren von Artikeln, die bei den LK landen. --Gretarsson (Diskussion) 11:49, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was lernen wir daraus: wer in die Höhle des Diktators marschiert, sollte nicht seinen Propagandabanner klauen. Das ist wie ein Heiligenbild aus einer Kirche oder einen Teppich aus einer Moschee zu entwenden.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:16, 21. Jun. 2017 (CEST)

Nur so eine Idee: In en-WP spricht man von "notable". "Notabel" gibt es auch als deutsches Adjektiv als Synonym von "bemerkenswert". Sollte man (vor allem in Zusammenhang mit Personen) in Zukunft vielleicht besser von "notabel" bzw. "nicht hinreichend notabel" sprechen? Das etwas ungewöhnliche Wort verdeutlicht mE dann den spezifischen Kontext und hilft, Missverständnisse zu vermeiden. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 14:26, 21. Jun. 2017 (CEST)

Hmm … nach meinem Sprachverständnis ist ein Notabler eine Respekts- und Vertrauensperson, oft mit einem öffentlichen Amt bekleidet und jedenfalls hoch angesehen in seiner Community. Kommt nicht der Notar vom gleichen Wortstamm?
Zu sagen, jemand sei im enzyklopädischen Sinn irrelevant, empfinde ich als wesentlich weniger erniedrigend als zu sagen, die Person sei nicht notabel.
Troubled @sset  Work    Talk    Mail   18:28, 21. Jun. 2017 (CEST)

Ich versuche, mich in Löschdiskussionen dazu zu zwingen, nicht "relevant"/"irrelevant" zu schreiben, sondern "Wikipedia-relevant"/"nicht Wikipedia-relevant". --Drahreg01 (Diskussion) 14:37, 21. Jun. 2017 (CEST)

Nicola hat schon ganz Recht. Informationswiedergutmachung schrieb was über eine

„exorbitante Dummheit“; und
„allein schon für den Nachnamen gehört er gelöscht: welcher Mensch heißt schon so? Und wer säuft sowas? Warmbier? Kaltkaffee?“

Das ist nicht auf eine Lemma-Diskussion bezogen, das zielt ganz deutlich auf den Menschen, der in WP beschreiben werden soll (oder eben nicht). Und die Sprache, die der Löschantragsteller nutzt, ist in der Tat menschenverachtend.

Auch ich gehe davon aus, dass der Anstragsteller sich nicht im Griff hat gelegentlich und sich hin WP dann austobt. Dass Informationswiedergutmachung auch in diesen Tagen nur zu krampfigen Rechtfertigungen seiner Tiraden fähig ist, unterstreicht seine mangelnden menschlichen Qualitäten. Mit einem solchen Menschen möchte man möglichst wenig zu tun haben. Atomiccocktail (Diskussion) 18:24, 21. Jun. 2017 (CEST)

Es wäre doch so einfach gewesen, zu schreiben: "Sorry, da habe ich mich wohl im Ton vergriffen und auf dem Hintergrund der Geschehnisse tut es mir erst leid." Aber nein, es wird noch eins draufgesetzt. Wer bitte, der aus einem einigermaßen freiheitlichen Land kommt, rechnet damit, wegen einer solchen Bagatelle (offenbar) zu Tode geprügelt zu werden? Zumal, wie ich las, es diese Banner dort überall zu kaufen geben soll. Der eine klaut den Bademantel im Hotel, der andere ein Banner.
Und wenn ich jetzt auch mal zynisch werden darf: Sollte sich Benutzer I. mal in einen Löwenkäfig wagen, wäre das ein gefundenes Fressen für die Löwen - für Tage. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 18:31, 21. Jun. 2017 (CEST)
(Einschub) Vielleicht sollte man an dieser Stelle noch erwähnen, dass auch von US-amerikanischer Seite keinerlei Verlautbarungen erfolgt sind, dass Otto Warmbier „zu Tode geprügelt“ worden sei. Die Todesursachen liegen völlig im Dunkeln. Schlechte Haftbedingungen, evtl. auch Misshandlungen sind natürlich nicht auszuschließen. Es könnte sich aber auch um ein Verkettung ungünstiger Umstände handeln, u.U. aber auch um Suizid (die oben erwähnte jüdische Konfession des Opfers muss dem nicht zwangsläufig entgegenstehen. Wie religiös Warmbier tatsächlich war, ist unklar). --Gretarsson (Diskussion) 00:02, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich schließe mich Atomiccocktail vollumfänglich an: mit dem Benutzer Informationswiedergutmachung möchte ich auch gar nichts zu tun haben. Weil er ja mangelnde menschliche Qualitäten hat, also keine. Ist ein ganz böser. Für den gilt ja nicht WP:WQ, der ist ja kein Mensch! Aber immerhin: so dämlich nach Nordkorea zu reisen ist er nicht, ihm reicht die dunkle Seite der Wikipedia, die Metaebene... Übrigens: AC, dafür will ich mit Paid Editing nichts zu tun haben... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 18:31, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ach, Nicola, wann warst du je zynisch? Das ist doch wikipegidabekannt, dass du eine ganz liebe, nette Benutzerin bist. Immer freundlich, nie boshaft. Wären wir nur alle ein bißchen Nicola, Wikipedia wäre schöner.... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 18:38, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ach Info. Angriff ist die beste Verteidigung, oder? --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 19:35, 21. Jun. 2017 (CEST)
Wie so oft fällt Informationswiedergutmachung äusserst negativ auf. Offensichtlich hat ein öffentliches Projekt wie die Wikipedia keine Handhabe gegen solche Leute, sprich jeder darf mitmachen. So wird er weiter PAs und unpassenden auf Disks und Co. verbreiten und unnütze Artikelverschiebungen machen, die keiner braucht. --KurtR (Diskussion) 23:00, 21. Jun. 2017 (CEST)
Er hat auch seine guten Seiten und macht sehr viel. Aber wie war das noch? Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Wer wenig arbeitet macht wenig Fehler. Wer nicht arbeitet, macht keine Fehler und wer keine Fehler macht, wird befördert. Bei Info muss man warten bis ein wenig Zeit vergangen ist, dann sind die Hormone wieder auf Normalpegel und die Argumente entsprechend sachlich. Also an alle: Calm down, keep cool! --Wurgl (Diskussion) 18:44, 21. Jun. 2017 (CEST)
Wenn ihr wissen wollt, was mich echt berührt, welcher qualvolle und unsinnige Tod, dann googelt euch mal Elen Kali her. Das berührt mich, aber nicht ein Ami, der abenteuerlustig (lustig?) nach Nordkorea zum Vergnügen reist. Ihr wollt, dass ich mich schäme? Ganz ganz sicher nicht. Wann bekommt Elen Kali einen Artikel? Oder ist sie irrelevant, weil sie nur eine von 71 war? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 21:12, 21. Jun. 2017 (CEST)
@Informationswiedergutmachung: Du kennst doch das Wiki-Prinzip: Wenn Du einen Artikelwunscht hast, musst Du den Artikel schreiben. Muss man Dir das wirklich noch erklären? --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 23:04, 21. Jun. 2017 (CEST)
@Nicola: Den Artikel gibt es schon, nur halt ohne den Namen des Mädchen. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 11:54, 22. Jun. 2017 (CEST)

@Wolfgang Rieger: Ich würde "notable" eher als "nennenswert" verstehen und zwar nicht in einem irgendwie herausragenden Sinn, sondern im Wörtlichen: wert, ... zu nennen, WP-vulgo: relevant. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:59, 21. Jun. 2017 (CEST)

Ich hatte ausdrücklich keine Namen in meinem Beitrag genannt. Klar ist das alles leicht rauszubekommen - aber am Ende führt eine Diskussion ad personam ins Leere und sicher nicht ans Ziel. Mir geht es hier um die Sache. Ich würde gerne sensibilisieren. Und wenn etwa Drahreg01 weiter oben schreibt, er bemüht sich das auch so zu formulieren, dann ist das der richtige Weg. Wenn wir alle darüber nachdenken und es so machen würden, wäre es hier sicher besser. Marcus Cyron Reden 01:04, 22. Jun. 2017 (CEST)

Richtung und ehrenwert. Aber nur die halbe Sache. Die andere wäre, solche Beiträger wie Informationswiedergutmachung hier infinit zu sperren. Es wäre ein Gewinn für das Projekt. Atomiccocktail (Diskussion) 07:52, 22. Jun. 2017 (CEST)

Im Beitrag lese ich: "Es muß endlich wieder Respekt für das Leben von Menschen auch auf der Löschdiskussion, aber auch anderenorts in der Wikipedia einkehren.... Wir brauchen Administratoren, die so etwas endlich bekämpfen und nicht mehr durchlaufen lassen." Und genau das erfüllt offenbar mein Vorschreiber hier: "Die andere wäre, solche Beiträger wie Informationswiedergutmachung hier infinit zu sperren. Es wäre ein Gewinn für das Projekt." Da schwingt der Respekt vor Menschen so richtig mit. Aus den LDs bin ich wegen diesem Kindergarten schon lange raus (exclusive: persönliche Betroffenheit) - macht doch, was ihr wollt, macht ihr doch sowieso (vor allem und anderen die Admins, weswegen ich diesen Appell hier sinnlos finde). MfG --Methodios (Diskussion) 11:12, 22. Jun. 2017 (CEST)

@Methodios: Das offensichtliche substanzlose Geplapper, man müsse mich rauswerfen, kommt zumeist von Beiträgern, die wenig bis sehr wenig zur Wikipedia beisteuern. Also von Beiträgern, die von der Wikipedia wenig bis sehr wenig Ahnung haben. Ist völlig in Ordnung, keine Ahnung zu haben, aber eine Meinung. Wir sind ein freies Land. Noch. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 11:54, 22. Jun. 2017 (CEST)
Moin, Informationswiedergutmachung. Früher war das umgekehrt. Da suchten selbst die besten Fachleute verängstigt in ihren kleinsten Uhrentäschchen: Wo ist denn nur meine Meinung??? (hätten sie eine gefunden, wären sie von heute auf morgen kein(e) Fachmann/-frau mehr gewesen) Und heute, "ein freies Land"? MMn sind wir aus dem Regen in die Jauche gekommen. Wir leben heute in einer noch viel schlimmeren Meinungsdiktatur als selbst zur Zeit der "Diktatur des Proletariats". Ich verweise mal nur um die aktuellen WP-Vorgänge um die NRhZ-Online. MfG --Methodios (Diskussion) 12:01, 22. Jun. 2017 (CEST)
Solche Pöbeleien haben dummerweise nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun, sondern sind ein Verstoß gegen WP:BIO. --87.153.120.147 12:43, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was sich hier einige erlauben ist einfach nur der übliche Kokolores derjenigen, die Respekt einfordern, aber selber keinen haben. Insofern nichts Neues. Aber immer wieder bemerkenswert, wer sich wann auf welchen Seiten als Hüter der Moral der Wikipedia ausgibt. Und Paid Editors mit Meinung hier, welcher auch immer, nehme ich eh nicht ernst. Wikifolklore. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 12:45, 22. Jun. 2017 (CEST)
Wenn du dich so daneben benimmst, hat vor dir keiner mehr Respekt. [der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. (Werner Kroll) [22] --87.153.120.147 13:40, 22. Jun. 2017 (CEST)

Zitat:"Ich will nie wieder erleben, daß Eltern auch nur in die Gefahr kommen, bei uns lesen zu müssen, daß ihr Kind zu dumm zum Leben war.". Ich halte die Forderung hinsichtlich der Gründe für das Ableben von Personen, welche dieses durch persönliches Fehlverhalten oder intelektuelle Überforderung selbst herbeigeführt haben in einem Enzyklopädieartikel Stillschweigen zu bewahren für eine wenig verklausulierte Forderung nach (Selbst-)Zensur, welche ich hier energisch ablehnen möchte. Und ob jetzt der versuchte Diebstahl von Staatseigentum in einem Unrechtsstaat (oder gar die Reise in einen solchen) schon für den posthumen Erhalt des Darwin Awards reicht, vermag ich nicht einzuschätzen aber auf jeden Fall zeugt sie nicht von überragender Urteilsfähigkeit - sorry, aber so ist es nun mal auch wenn man nichts schlechtes über verstorbene Personen schreiben soll. Auch möchte ich mich hier der Einschätzung von Informationswiedergutmachung anschließen, dass lediglich die tragischen Umstände des Ablebens von Herrn Warmbier das Medienecho hervorgerufen haben und nicht seine Person als solches. Insofern sollte der Artikel auch von diesen berichten und nicht von der Person. Auch bedeutet meines Erachtens die Aussage eine Person sei nicht bemerkenswert oder berichtenswert genug, um in einer Enzyklopädie erwähnt zu werden für nicht ehrenrührig. Eine Enzyklopädie sollte sich nun mal auf wichtige Dinge beschränken und nicht versuchen das Standesamt/Familienregister... für die ganze Welt zu sein. 80.245.147.81 13:54, 22. Jun. 2017 (CEST)

Das ist nichts mit Selbstzensur zu tun, sondern mit einer strafbaren Handlung, nämlich Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Holocaustleugnung wird in der Wikipedia auch nicht toleriert. Es gab übrigens auch schon vor Warmbiers Tod ein weltweites Medienecho. Es geht darum, dass in Löschdiskussionen Menschen verkürzt als „irrelevant“ dargestellt werden. Sie sollten als „nicht enzyklopädiewürdig“ bezeichnet werden. --87.153.120.147 14:09, 22. Jun. 2017 (CEST)
Also ich weiß nicht … ist „nicht enzyklopädiewürdig“ jetzt wirklich so viel charmanter als „irrelevant“? Troubled @sset  Work    Talk    Mail   15:30, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich lese hier die Forderung die Umstände des Ablebens in Artikel von Personen deren Eltern noch leben nicht zu beschreiben, wenn das Ableben wegen Mängeln in gewissen Fähigkeiten selbst verschuldet oder provoziert worden ist. Das wäre Zensur. Eine Forderung diese Darstellung exakt, neutral und ohne jegliche Häme und ähnliches auszuführen, möchte ich hier hingegen unbedingt befürworten. Aber sich jetzt am Wording aufzuhängen ist ein wenig zu kurz gesprungen. Das haben die Verwirrten, die die Bücher von Astrid Lindgren verunstaltet haben auch nie verstehen wollen. 80.245.147.81 14:21, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ist das jetzt eine offizielle Ansage des BMF? S. a. Benutzer Diskussion:80.245.147.81#sperrt diese IP! VM offenbar nicht gefunden, aber dabei kann man ja vielleicht noch behilflich sein? --AMGA (d) 14:27, 22. Jun. 2017 (CEST)
Und der Godwin-Punkt geht an 87.153.120.147 für den Hinweis auf Holocaustleugnung. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:30, 22. Jun. 2017 (CEST)
Es ist eben nicht alles von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und deine dummen Sprüche zum Nachnamen der Person habe mit Meinungsfreiheit oder der Löschdiskussion ohnehin nichts zu tun. --87.153.120.147 15:39, 22. Jun. 2017 (CEST)
Es ist nicht eben alles besonders schlau, was man äußert, auch nicht als IP. Ich bin für meine dummen Sprüche verantwortlich und du für die deinen. Im Moment steht es da 1 zu 1. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:49, 22. Jun. 2017 (CEST)

Den Worten des Kommentars "exorbitante Dummheit" (aber ausschließlich diesen) zum Handeln von Otto Warmbier muss ich zustimmen. Wenn man sich auch nur grundlegend über Nordkorea informiert, ist es meiner Meinung nach völlig naiv und grob fahrlässig, aus Vergnügen/Interesse einen Silvester-Trip in diesen grausamen Unrechtsstaat zu unternehmen. Die Relevanz des Warmbier-Artikels anzuzweifeln ist allerdings absurd, weil glasklar gegeben. Wer Relevanz-/Löschdiskussionen so interpretiert, dass manche Menschen irrelevant seien, hat wohl den Kontext nicht verstanden, meint --Joschi71 (Diskussion) 14:34, 22. Jun. 2017 (CEST) Und an den Autor Marcus Cyron gerichtet: so bedauerlich der Tod Warmbiers ist, ja, er hätte nicht dorthin fahren dürfen und ist so auch nicht ganz unschuldig an seinem Schicksal. Und nein, das kann man nicht vergleichen mit Syrern, denen man vorzuwirft in Syrien geboren geworden zu sein, das kann man sich NICHT aussuchen. --Joschi71 (Diskussion) 14:41, 22. Jun. 2017 (CEST)

(nach bk) hier geht es vor allem um political correctness und die grob verkürzende darstellung, dass einer, der nicht sofort gefühlvoll bei einem todesfall reagiert, wie es manche möchten, sofort als menschenverachtend abgestempelt wird. ich finde den tod dieses mannes schon bedauerlich, das hindert mich aber nicht auch zu sagen, dass er dazu sein scherflein beigetragen hat. und was ich auf gar keinen fall mache ist mir von diversen benutzern vorschreiben zu lassen, wie ich hier wikipolitisch korrekt mein bedauern ausdrücke. im übrigen, auf die gefahr der wiederholung: weder im la noch in der ld wurde der mann hier je als irrelevant bezeichnet. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:39, 22. Jun. 2017 (CEST)
Deine Aussage in der LD "Relevanz nicht gegeben" bedeutet also nicht "irrelevant"? Achnee du meinst ja den Artikel und nicht die Person? --Joschi71 (Diskussion) 14:48, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich meinte am 17. März 2016, als der Artikel hier online ging, dass dieser Vorfall nicht genügend Relevanz besitzt. Und entgegen Marcus Cyrons Aussage (Schon vor mehr als einem Jahr war klar, daß dieser Fall so bedeutend ist, daß auch in 20, 50 oder 100 Jahren, wenn der Name irgendwo auftaucht, Leser Interesse daran haben werden zu erfahren, wer denn nun Otto Warmbier war.) war eben weder vor mehr als einem Jahr klar, dass dieser Fall so bedeutend werden würde, wie er es jetzt ist noch das es so in 20, 50 oder 100 Jahren sein wird. Aber ich bin immer froh über Menschen, die nachher immer schon vorher und auch für die Zukunft alles besser wissen. Wir sprechen uns in 20 Jahren wieder. Die Überprüfung in 50 Jahren durch MC oder mich wird lebenstechnisch etwas knapp. Und in 100 Jahren sind wir alle, die hier jetzt schreiben, eh nicht mehr. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:56, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ach ja, meine letzen drei LA waren auf Hadas Malka (vom 18. Juni 2017, jetzt auf Anschlag im Juni 2017 in Jerusalem): Eine Polizistin, die ihren Job getan hat, dabei bedauerlicherweise umkam. Das macht aber nicht relevant, auf Josef Priller (Generalmajor) (31. Mai 2017) Relevanz zwar irgendwie behauptet (Generalmajor), aber völlig unbelegt. Normalerweise wäre das dann ein QS-Fall, aber nach 4 Jahren ohne jedweden Beleg betrachte ich das Unbelegt als nicht dargestellt: da kommt nix mehr hinterher. und Karl Eugen Becker (Verwaltungsangestellter) (19. Mai 2017) Relevanz nicht dargestellt, eine Landesmedaille soll Relevanz erzeugen? Beleglos zudem.. Und nur einmal kommt das Wort irrelevant in den drei LD vor, und das bei Anschlag im Juni 2017 in Jerusalem und nachdem der Artikel verschoben wurde. Vielleicht hätte sich MC ein besseres Beispiel ausgesucht als meinen LA: Aber um die Causa Warmbier soll es hier gar nicht gehen. Otto Warmbier steht aber in der Wikipedia beispielhaft. Ja, ne, is klar. Ich weiß schon, worum es geht und für MCs Aussage wenn man seine Quote der 20 Löschanträge am Tag noch nicht erfüllt hat bin ich nun wirklich kein Beispiel, könnte aber hier auf Anhieb mindestens zwei LA-Steller nennen, die da deutlich besser passen. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:33, 22. Jun. 2017 (CEST)
Niklas Feierabend ist wesentlich weniger einzyklopädiewürdig als Warmbier, auch wenn er im Auto nicht angeschnallt und sich von einem betrunkenden Fahrer chauffieren ließ. Junior Malanda war übrigens auch nicht angeschnallt. --87.153.120.147 16:58, 22. Jun. 2017 (CEST)

Wir kennen es ja aus Löschdiskussionen, dass der Ausdruck "nicht relevant" für eine Person von manchen Diskutanten als herabwürdigend empfunden wird. Mir fällt aber kein besserer Ausdruck ein, und mit "enzyklopädischer Relevanz" sollte deutlich genug sein, was gemeint ist. Natürlich ist nicht gemeint, dass ein irrelevanter oder un-relevanter Mensch als Mensch weniger wert wäre als andere. Ich persönlich hätte übrigens nichts dagegen, die Relevanz-Latten für Personen wesentlich höher zu legen.

Womit Marcus völlig recht hat, sind die völlig unnötigen Gehässigkeiten gegen über un-relevanten Personen. Die Wikiquette bezieht sich ja nicht nur auf die Mitmacher im Wiki, sondern auch auf Personen, über die in Artikeln geschrieben wird. Witzchen über Namen oder Schicksale, derbe Sprache oder Sprüche wie "Hat ja nichts geleistet" oder "Ist ja selber schuld" usw. sollten in der Tat zeitnah gelöscht werden. Erstens ist so ein Verhalten unangebracht gegenüber den Personen und ihren Angehörigen (es ist ein öffentlich einsehbares Wiki, mitsamt Diskussionsseiten), und zweitens dient es auch nicht der Enzyklopädie bzw. der Urteilsfindung, wer/was enzyklopädisch relevant ist. Ziko (Diskussion) 00:12, 23. Jun. 2017 (CEST)

Vor allem ist die Wirkung solcher Sprüche auf Außenstehende sehr übel. Das hört eher an wie Proletengespräche in der Kneipe und nicht wie in der Redaktion einer Enzyklopädie. --87.153.120.147 01:02, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich bin mit Marcus und anderen einer Meinung, dass auch ein prominent gewordenes Opfer von Politik und Gewalt und was es noch so geben mag, relevant genug ist, um einen Artikel zu der Person zu schreiben und nicht zu allein zu ihrem "Todesfall XY". Was mich hier stört, ist die wohlfeile Haltung des "jeder Mensch ist relevant", wobei (ganz bewusst und somit zynisch) verwechselt wird, dass jemand für sich selbst, seine Angehörigen, sein unmittelbares Umfeld, relevant ist oder ob er für einen Eintrag in ein enzyklopädisches Lexikon relevant ist. Das wissen MC und die ihm hier Applaudierenden natürlich ganz genau und darum ist die von ihnen hier verkündete Parole nichts anderes als eine spezifische Art von political correctness. Das steht ganz in der Nähe von "kein Mensch ist illegal", auch so ein Versuch bewusster Irreführung. --Schuetz13 (Diskussion) 01:11, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Schuetz13: Was soll diese herabwürdigende Bezeichnung "die ihm Applaudierenden"? Und es geht auch nicht die "wohlfeile" Haltung, jeder Mensch sei relevant, sondern um weitere herabwürdigende Posts in dieser LD - wie sie auch gerne in anderen LDs üblich sind. Und was dieser "Versuch bewusster Irreführung" sein soll, ist mir auch nicht klar. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 01:19, 23. Jun. 2017 (CEST)

Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek 4.0[Quelltext bearbeiten]

Dank an user:Raymond für den Bericht – erfreulich, daß es vorangeht. Und GND ist ja ein Thema für sich. Allein, zu dem Thema Wikidata und Bibliotheken fällt mir der vorzügliche Podcast ein, in dem sich Tim Pritlove mit Ralf Stockmann über genau dies gerade unterhalten hatte. Ein Auszug aus dem Gespräch:

… Metainformation wollten wir in Wikidata reinbringen. Dann hatten wir Kooperationen … Und wir hatten dann glaube ich drei Treffen mit den Leuten von Wikidata und die liefen alle irgendwie ein bisschen sperrig. … Wir haben selber die Leute, nämlich Bibliothekare, die das machen können, wir stellen auch die Manpower. Wir wissen, wie es geht, ist das okay für euch? Und dann fingen die schon an, irgendwie sehr rumzulavieren, nach dem Motto, naja könnt ihr schon machen, jetzt etwas zugespitzt, aber es kann halt auch passieren, dass es fünf Minuten später wieder gelöscht wird. … Relevanzdiskussion. Und wo wir dann sagen, ja okay, aber wir sind nunmal irgendwie so als Bibliotheken doch so ziemlich die vertrauenswürdigsten Institutionen in Sachen Relevanzmessung, die man sich vielleicht irgendwie so vorstellen kann, das machen wir hier seit ein paar hundert Jahren und wenn wir jetzt dafür geradestehen, dass diese 400 Sammlungen wirklich existieren und da sind, dann hätten wir schon ganz gerne eine Sicherheit, dass die nicht in fünf Minuten wieder gelöscht werden. Und die wollte man uns nicht geben, diese Sicherheit. Kann halt passieren, wenn dann irgendjemand halt daher kommt und sagt, naja …, dann hat er auch die Werkzeuge. Und damit können wiederum dann Bibliotheken dann ganz schwer umgehen …

Ich glaube, Wikis und solche Plattformen wie Wikidata sind hier völlig ungeeignet. Die Bibliotheken werden das selbst machen. Und dafür ist dann vielleicht ein Crowdsourcing-Ansatz, wie in Raymonds Beitrag vorgestellt, sogar sinnvoll, einfach weil die Personaldecke bei den Bibliotheken ziemlich dünn ist. Hey, das wäre ja eine echte Lücke für das digitale Ehrenamt! ;) --Aschmidt (Diskussion) 18:20, 21. Jun. 2017 (CEST)

Soweit ich weiß, kann in Wikidata alles eingetragen werden, auch WikiData_-Chefprogrammierer (nur als Beispiel). Das dürfte nicht das Problem sein. Grüße −Sargoth 20:41, 21. Jun. 2017 (CEST)
Sollte jemals einer auf die Idee kommen, die ND oder PD nach Googledata, ähm, Wikidata auszulagern, dann suche ich mir eine neue Beschäftigung. Wikidata war, Wikidata ist und Wikidata wird immer nur eins sein: Google 2.0. Und ich arbeite nicht für umme für Google. Ich bin zwar doof, aber nicht so doof. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 21:52, 21. Jun. 2017 (CEST)
Na ja, die Inhalte, die Du hier einträgst, sind ja sowieso schon alle in Google, insoweit sehe ich also den Unterschied zwischen Wikipedia und Wikidata nicht wirklich. – Stockmann meint aber – wie ich – etwas anderes. Es lohnt sich wirklich, das Gespräch anzuhören, es hat weite Verbreitung unter den Bibliothekaren gefunden. Stockmann verortet die digitale Bibliothek in Beziehung zum restlichen Netz und sieht dabei eine große Nähe zu Wikipedia, wie sie einmal war (ich will hier offenlassen, wie sie heute ist und ob das Bild, das Stockmann von ihr hat, heute noch zutrifft). Ob und inwieweit so etwas wie Wikidata dann aber für die Zwecke von Bibliotheken einsetzbar wäre, ist ein durchaus problematisches Feld. Stockmann argumentiert aus der Praxis. Man will etwas aufbauen. Etwas hochwertiges, das soll auch Bestand haben. Das kann eine Plattform, die auf Dynamik ausgelegt ist, nicht bieten. Es muß sichergestellt sein, daß die Arbeit, die in so ein Projekt einfließt, bleibt. Das ist nicht vorgesehen. Alles kann geändert werden, und es ist nicht möglich, alles, was man einmal eingebracht hat, jederzeit zu beobachten, so daß sichergestellt wäre, daß Verschlechterungen unterbleiben. Es gibt keine Kontrolle über die Inhalte. Deshalb paßt das nicht zusammen. Und dieser Konflikt kommt in dem Gespräch sehr gut heraus. Trotzdem kann man sich vorstellen, daß sich die Crowdsourcing-Tätigkeit für die Wikimedia Foundation (oder für Google, FWIW) mit einem entsprechenden Engagement für die DNB gut ergänzen könnte. Nur, dann engagiert man sich eben nicht mehr für Wikipedia, sondern für die DNB. Ob das klappt, wird man abwarten müssen, denn das ist natürlich eine ganz andere Liga. Insoweit ganz klar ein Versuchsballon, den die Profis da steigen lassen. – Was den meisten hier abgeht, ist übrigens ein Blick über den Wikipedia-Tellerrand hinaus. Wikipedia spielt im Web 2.0, aber auch in der Netzwirtschaft, im Geschäft mit Informationen, ebenso wie in der Politik, im Kunstmarkt, im Arzneimittelbusiness… das spielt alles hier herein und will alles bedacht werden. Mit einem Wort: Wikipedia ist komplex. ;)--Aschmidt (Diskussion) 22:32, 21. Jun. 2017 (CEST)
Irgendwie ist mir auch wohler dabei, wenn die Bibliotheken das selber machen möchten. Ich bin allerdings skeptisch, ob sie ihre Manpower da richtig einschätzen oder ob sie nicht doch etwas optimistisch sind (ich muss den Podcast noch hören, deshalb Aussage auf Basis Deines Zitates hier). Wenn die eine funktionierende Zusammenarbeit von einer freiwilligen Community und hauptamtlichen Mitarbeitern hinbekommen, wäre ich übrigens überrascht.
Letztlich ist allen klar, dass sie sich im Zuge der Digitalisierung weiterbewegen müssen, und dass Stehenbleiben keine Option ist. Bei den GLAMs ist gut zu sehen, dass einige das besser und andere weniger gut hinbekommen. Für uns gilt exakt dasselbe, und die Strukturierung von Daten in Wikidata (und bald bei Commons und mit WikiCite) ist ein wichtiger Teil dieser Strategie. Was genau für ein optimales Ergebnis zu tun ist, ist jedoch in vielen Fällen nicht ganz so klar. Das beste was man da machen kann, ist miteinander zu reden, sich auszutauschen – auch wenn man am Ende aus guten Gründen nicht auf dieselbe Plattform setzen möchte. Wichtig sind bei unabhängigen Plattformen (automatisiert) nutzbare Schnittstellen, aber auch Fragen nach kompatiblen Lizenzen. Das Gespräch von Raymond et al. mit DNB ist deshalb höchst wertvoll. —MisterSynergy (Diskussion) 23:11, 21. Jun. 2017 (CEST)
Volle Zustimmung, was die Bedeutung offener Schnittstellen angeht, und was die Weiternutzung von Daten betrifft, sind die Bibliothekare in der Regel sehr aufgeschlossen.--Aschmidt (Diskussion) 23:17, 21. Jun. 2017 (CEST)

Man nenne mir einen Grund, warum ich umme für DNB oder die Bibliotheken arbeiten soll (damit die Bibliothekare sich dann noch mehr bei einer Tasse Kaffee unterhalten und sich dabei über die Kunden lustig machen können, die mit den "Leihautomaten" nicht klar kommen)? MfG --Methodios (Diskussion) 10:56, 22. Jun. 2017 (CEST)

Deine Vorstellung von Bibliotheken und Bibliothekaren ist... interessant. Weit weg von jeder Realität, aber interessant. Und nein - es gibt keinen Grund. Lass es einfach sein. Braucht dich dazu nicht. Marcus Cyron Reden 20:02, 22. Jun. 2017 (CEST)
@Methodios: Dann lass es doch einfach, aber mache anderen Benutzern nicht das Projekt mies. Deine persönlichen Erfahrungen mit Bibliothekaren mögen so sein, meine sind andere - ich erlebe Bibliothekare in der Regel als freundlich und hilfsbereit.
Dank an Raymond auf jeden Fall! --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 11:09, 22. Jun. 2017 (CEST)
Also ich fand die Bibliothekare in der DNB in Frankfurt sehr nett, aber auch ich frage mich: warum soll ich für umme für DNB oder die Bibliotheken arbeiten? Ich arbeite für die das freie Wissen in der Form der Wikipedia. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:26, 22. Jun. 2017 (CEST)

Vor dem Hintergrund der unterirdischen Qualität der Daten im naturwissenschaftlichen Bereich bei den "Normdaten" der Deutschen Nationalbibliothek halte ich den im Podcast ausgedrückten Expertenanspruch für deutlich überzogen. Und selbst wenn es diese Fehlleistungen nicht gäbe, gibt es keinen Grund, warum sie im Gegensatz zu anderen Experten hier einen Unfehlbarkeitsstatus bekommen sollten. Mir fehlt auch ein wenig das Verständnis dafür, dass es im Jahr 2017 ein hochrangiges offizielles Gespräch braucht, um solche Grundeinstellungen zu vermitteln.---<)kmk(>- (Diskussion) 18:39, 22. Jun. 2017 (CEST)

Nimm am Workshop im November in Leipzig teil, dann erfährst du diverse der Gründe. Ist nämlich nicht alles so einfach, wie es zunächst scheint. Marcus Cyron Reden 20:03, 22. Jun. 2017 (CEST)

WMF und Humble Software Bundle[Quelltext bearbeiten]

Gerade kam eine eMail, das es ein neues Humble-Bundle gibt. Falls es jemand nicht kennt: Bei den Aktionen kann man den Preis selbst wählen und bekommt dann Software/Spiele/Bücher/etc.pp, die normalerweise erheblich teurer sind – zusätzlich bekommt eine oder mehrere gemeinnützige Organisation Geld. Normalerweise handelt es sich dabei um Hilfsorganisationen; wie ich aber gerade feststellte, bekommt dieses Mal die WMF (und die Freedom of the Press Foundation) das Geld. Bin ich der Einzige, der da ein ungutes Gefühl hat? Ist es wirklich notwendig, das die WMF hier andere Organisationen verdrängt? Reicht es denn nicht, wenn wir hier zu Spenden aufrufen? --DaB. (Diskussion) 00:21, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich kenne die Aktion auch und hab dort so auch das ein oder andere Spiel erhalten. Es ist imho nicht nachvollziehbar, dass die WMF sowas macht. Erstens reichen imho die Spendenkampagnen und zweitens muss man nicht gleich den Platz einer Wohltätigkeitsorganisation einnehmen, man hätte auch eine Stufe drunter bleiben können, z. B. mit Online-Werbeanzeigen, TV-Spots o. ä.. Jetzt könnte man z. B. auf meta einen offenen Brief schreiben, vorausgesetzt, wir sind nicht die einzigen, die ein Problem damit haben. ーTesser4D 【Diskussion】 04:16, 22. Jun. 2017 (CEST)
Das war mit auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen, danke für den Hinweis. Ich sehe dabei jetzt kein größeres Problem. Ob die WMF eine Wohltätigkeitsorganisation ist sei mal dahin gestellt, aber auch bei dem recht nervigen, da übertrieben aufdringlich eingeblendeten, Spendenaufrufen hat man doch gezeigt, was zum Betrieb hier wichtig ist: Geld. Das hier ist nur ein neuer Weg es zu akquirieren. --Beyond Remedy (Diskussion) 04:35, 22. Jun. 2017 (CEST)
Geld für den Betrieb hier gibt es bereits jetzt deutlich mehr als genug. Als ich das letzte Mal geschaut hatte, reichten die Rücklagen um die Server etwa neun Jahre lang ohne zusätzliche neue Einnahmen zu betrieben. Dabei wurden als Kosten für die Server nicht nur die Netzgebühren, sondern auch Arbeitskosten für allfällige Updates und Anpassungen an das hiesige Umfeld angesetzt. Von der Ausgabenseite her gesehen, ist der technische Betrieb der Wikipedia in der Bilanz der Foundation ein eher unscheinbarer Posten. Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als moralisch fragwürdig, wenn Spendenkampagnen mit der Suggestion arbeiten, dass andernfalls der Betrieb der Wikipedia gefährdet sei.---<)kmk(>- (Diskussion) 18:15, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Spendenmaschine Greenpeace war ein Klacks dagegen (wieso wird eigentlich nicht mal jemand von WMDE Minister oder sowas hier in Deutschland wie Ex-Miss-Greenpeace Griefahn?). Spendenmillionär ist nicht genug - Spendenmilliardär ist viel besser (was kam eigentlich danach?) MfG --Methodios (Diskussion) 06:43, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Methodios: Immerhin hat es WMDE mit Christian Rickerts zu einem Berliner Staatssekretär gebracht. --Varina (Diskussion) 12:37, 24. Jun. 2017 (CEST)
Danke für die Info. So etwas hab ich mir doch gleich gedacht! Aber ich bin eben nicht mehr so abdudeht wie anno knipp. Muß ich aber auch nicht mehr. MfG --Methodios (Diskussion) 15:20, 24. Jun. 2017 (CEST)
Das ist halt so ne Sache. WMF geht tatsächlich sehr vorsichtig mit dem bereits gespendeten Geld um, so dass bei einem Rückgang des Spendenaufkommens nicht gleich eine finanzielle Schieflage entstünde. Allerdings ist die absolute Summe, die WMF zur Verfügung steht, überraschend gering im Vergleich zu den anderen Top-10 Websites, die allerdings auch alle kommerziellen Character haben. Mit mehr Geld könnte man durchaus in mehr Personal und mehr Server investieren um damit einen direkt spürbaren Mehrwert schaffen, während ein bloßer Weiterbetrieb auf aktuellem Niveau mit fortschreitender Zeit immer mehr zum Bremsfaktor werden würde. Unabhängig davon habe ich auch Zweifel, ob das hier die richtige Methode zum Geldeinsammeln ist. —MisterSynergy (Diskussion) 10:50, 23. Jun. 2017 (CEST)

100 000 Frauen sind voll[Quelltext bearbeiten]

Seltsame Überschrift :-)  Wie sagte schon Mickie Krause: " Es gibt 100.000 Frauen, denen ist alles zuzutrauen, doch ich sag no, nononono.." --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 13:43, 22. Jun. 2017 (CEST)

Nun ja, ginge es um Jungesellinnenabschiede in der Düsseldorfer Altstadt, wäre die Überschrift passender. 80.245.147.81 14:29, 22. Jun. 2017 (CEST)
Passen in die Düsseldorfer Altstadt 100 000 Frauen?? :-)  Iva Nuvola apps kuickshow.png 14:35, 22. Jun. 2017 (CEST)

Mein Denglisch ist ja ganz passabel, aber "Für 2018 ist sie Invited Speakerauf dem Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Rio" ist selbst mir unheimlich. Agathoclea (Diskussion) 16:12, 22. Jun. 2017 (CEST)

Das muß zumindest eine wilde Party gewesen sein ;). Daß es historische Gründe für das Verhältnis von 1:5 1/2 von Frauen zu Männer gibt, dürfte mittlerweile allen klar sein. Wenn sich die Gesellschaft über Jahrtausende Frauen nicht entwickeln ließ, können Frauen zwangsläufig schwerlich enzyklopädische Bedeutung erlangen - und sei es nur, weil dann über sie schlichtweg nichts bekannt ist. Deshalb sehe ich das anders als der projektweite Alarmismus der allenthalben herrscht als wenig problematisch, sondern freue mich eher über die 100.000e Biografie zu einer Frau. Und noch mehr darüber, daß ich allein davon etwa 1,5% geschrieben beziehungsweise begonnen habe :).

Selbst im Fußball stehen bei mir nur 43 Männern 32 Frauen entgegen. Im Biathlon, wo mit gut 1000 Biografien von Frauen der wohl größte Anteil zu verorten ist, führen auch nur deshalb die Männer mit etwas über 1200, weil diese Sportart erst seit 1992 für Frauen Olympisch ist. Als Ausgleich gibt es schon zu allen Biathletinnen die bei Olympischen Spielen antraten Artikel, bei den Männern fehlen noch mehr als 200. In Ur- und Frühgeschichte, Altorientalistik und Ägyptologie steht es bei mit 49:168, bei Alter Geschichte und Altphilologie hat es den schwächsten Frauenwert mit 51:268, was in etwa der allgemeinen Statistik entspricht. Das ändert sich allerdings derzeit massiv und ist auch hier vor allem historisch zu begründen. Im Bereich der Klassischen Archäologie sieht es mit 94:374 um Längen besser aus, hier muß ich aber gestehen, habe ich auch generell ein forschungsgeschichtliches Interesse an den Frauen in dieser Wissenschaft. Im Bereich Film, Fernsehen, Performing Arts sind es 44:169. Bücher/Comics 4:20. Marcus Cyron Reden 16:20, 22. Jun. 2017 (CEST)

Was ich als Information spannend fände: wie hoch ist der jeweilige Abdeckungsgrad in de-WP. Also wieviel Prozent der relevanten männlichen Biathleten haben einen WP-Artikel und wieviel Prozent der relevanten Biathletinnen haben einen Artikel. Oder welcher Prozentsatz der Lehrstuhlinhaber/innen in Fach x hat einen Artikel. Noch toller wäre es, zu erfahren, wie sich diese Zahlen im Lauf der Zeit entwickelt haben. --Varina (Diskussion) 12:33, 24. Jun. 2017 (CEST)
Alle relevanten Lehrstuhlinhaber- und Inhaberinnen haben einen Artikel. Bei den Biathleten und -Innen baue ich immer gleichmäßig ab, abgesehen davon, daß bei Olympia 1992 schon alle Frauen Artikel haben, 30 Männer aber noch nicht, hier die Frauen also etwas voraus sind. Das war in meinen Bereichen auch schon immer gleich. Da wo ich ernsthaft arbeite, war von Beginn an und ist bis heute völlige Gleichberechtigung. Jede Schieflage ist von Ausserhalb kommend und in der Wikipedia nicht korrigierbar. Es gibt nur aus zwei Gründen beispielsweise weniger Biathletinnen als Biathleten: für Frauen ist der Sport erst seit 1992 Olympisch, Weltmeisterschaften und andere internationale Wettkämpfe gibt es erst seit der ersten Hälfte der 1980er, währen Männer schon seit 1960 bei Olympia sind und seit den 1950ern Weltmeisterschaften austragen. Und zum zweiten sind die Starterfelder bei Frauen meist etwas, manchmal signifikant kleiner, da zum einen weniger Frauen den Sport betreiben und er für Frauen in weniger Nationen betrieben wird. Gibt allerdings auch Länder, wo er von Frauen betrieben wird, aber nicht von Männern (zumindest nicht im Wikipedia-relevanten Bereich). Bei den Altertumswissenschaftlern waren lange die Männer an den entscheidenden Positionen vorherrschend, das kippt derzeit allerdings massiv. Marcus Cyron Reden 12:58, 24. Jun. 2017 (CEST)
Spannend allemal, aber mutmaßlich höchst schwierig bis unmöglich zu evaluieren. Es gibt ja keine scharfe „Relevanzgrenze“, sondern der Randbereich ist ein schwer messbarer Übergangsbereich. Lose verwandt ist im Übrigen diese Auftragung, die ich im Februar mal hochgeladen habe. —MisterSynergy (Diskussion) 12:38, 24. Jun. 2017 (CEST)
Liebe Iva! Die Überschrift ist genial! Aber vielleicht somewhat beunruhigend für unsere Jungs? scnr :-)  --Andrea014 (Diskussion) 13:01, 24. Jun. 2017 (CEST)
Also im Bereich Golf sieht es so aus: bei den Frauen sind 47 von 719 und bei den Männern 358 von 3149 Biographien geschrieben. Als Vergleich dient die Artikelanzahl der golfaffinen en.wikipedia.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:20, 24. Jun. 2017 (CEST)

Petition bezüglich freier Online-Enzyklopädien[Quelltext bearbeiten]

Zur Kenntnisnahme: Beim Deutschen Bundestag läuft noch bis zum 19. Juli eine Online-Petition mit dem Titel "Internet - Keine falsche Verbreitung politisch wichtiger Informationen in freien Online-Enzyklopädien" (-> Link <-) --HH58 (Diskussion) 23:22, 22. Jun. 2017 (CEST)

Was es nicht alles gibt. Und schon sechs (6) Unterzeichner.--Mautpreller (Diskussion) 23:36, 22. Jun. 2017 (CEST)
Also ich finde ja auch, dass der Bundestag dringend ein Gesetz beschließen muss, dass es uns Wikipedianern nach 15 Jahren endlich erlaubt, Falschinformationen hierzupedia zu korrigieren. Ich würde das wirklich gerne tun, nur traue ich mich nicht so recht ohne gesetzliche Rechtssicherheit. Was ist, wenn ich ohne rechtliche Grundlage was korrigiere und dann verhaftet werde...? Naja, bei einer Petition, die pro Tag etwa einen Mitzeichner gewinnt, werden sich die Auswirkungen ja wohl in Grenzen halten. Und die Politiker im Petitionsausschuss kriegen auch mal was zum Lachen vorgesetzt. Andol (Diskussion) 23:42, 22. Jun. 2017 (CEST)
Das bezieht sich vor allem auf die Lügenpresse-Meldungen zur AfD. --87.153.120.147 01:55, 23. Jun. 2017 (CEST)
Diese Petition sammelte in bisher über 2 Jahren (!) ca. 2.000 Mitstreiter – wahrscheinlich auch nur, weil sie ohne Zeitlimit angesetzt ist. Die Initiatoren der Petition sind übrigens identisch mit den Machern eines You-Tube-Videos. Die Initiatoren und Unterstützer verweisen gerne auf angeblich hohe Klickzahlen. Auffällig ist jedoch die Diskrepanz zwischen den ca. 528.000 Aufrufen (in mehr als 2 Jahren!) des Videos und den ca. 2.000 Petitions-Unterstützern – macht 0,04%. Ja die Fakten… --KarlV 09:27, 23. Jun. 2017 (CEST)

Bekommt WMDE dann fünf neue Mitarbeiter, die der Staat bezahlen muss? Am besten Beamte? --Ailura (Diskussion) 09:39, 23. Jun. 2017 (CEST)

Dann gibt es noch ein Mikadospiel dazu.--Elektrofisch (Diskussion) 21:46, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja die Fakten - "Fakt ist": das macht 0,4% - und das ist heutzutage gaaanz normal. Und: WMDE bekommt sowieso immer neue Mitarbeiter. Es sollte aber auch mal an den Arbeitsschutz gedacht werden: zwei Paar Unterarmschoner pro Mitarbeiter sind eigentlich Pflicht. MfG --Methodios (Diskussion) 06:51, 24. Jun. 2017 (CEST)

Online-Umfrage unter Lesern startet heute[Quelltext bearbeiten]

Wäre nett gewesen, wenn man bei der Umfrage daran gedacht hätte, dass es nicht nur "Leser", sondern auch "Autoren" gibt. Die sind nämlich derzeit durch die Fragestellung von der Teilnahme ausgeschlossen.

Ich wurde soeben auf die Umfrage aufmerksam, weil beim Aufrufen eines Artikels das Kästchen mit der Bitte um Teilnahme an der Umfrage erschien. Den Artikel hatte ich heute deshalb aufgerufen, weil er gestern als Stub von einer IP neu angelegt worden war, ich bei Durchsicht der Neuanlagen eine inhaltliche Korrektur vorgenommen hab, und heute kontrollieren wollte, was sich mittlerweile im Artikel getan hat - ob weiterer Nachbesserungsbedarf besteht. Und dabei werde ich auf diese Umfrage weitergeleitet: "Warum lesen Sie diesen Artikel?" Von den drei vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auf die erste Frage passt keine auf meine Situation. Und überspringen kann man die Frage nicht, ohne eine Antwort auszuwählen.

Aber gut, vom Initiator der Umfrage (WMF) kann man nicht erwarten, zu wissen, dass es Benutzer gibt, die Artikel nur deshalb aufrufen, weil sie sie verbessern wollen. --Niki.L (Diskussion) 05:08, 23. Jun. 2017 (CEST)

Tschakaaah, und immer wieder betriebsblinder Aktionismus, jeder erfindet das Fahrrad von vorn und oft wirds schlechter als besser - so kennt man ja die schöne neue Arbeitswelt. Mfg ---Methodios (Diskussion) 06:28, 23. Jun. 2017 (CEST)
Just my AGF (ich werden den Banner wahrscheinlich nicht bekommen): Vielleicht will die WMF ja wirklich Menschen befragen, die nicht schreiben, um herauszufinden, warum das so ist? Oder um den Nur-Lesern ein besseres Erlebnis zu verschaffen. Das ist eine andere Abteilung als die für Autoren, da geht es um ganz andere Fragen. --Ailura (Diskussion) 09:30, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich kann daran auch nichts böses finden. Mit Autoren finden an verschiedener Stelle Dialoge statt, ob das immer ausreicht, sei dahingestellt. Leser sind jedoch eine ganz andere Zielgruppe, warum sollte man die nicht mal zur Wikipedia befragen? --Superbass (Diskussion) 09:41, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das ist mir schon klar, dass man versucht, durch die Umfrage etwas über die Leser zu erfahren, nicht über die Autoren. Aber als angemeldeter Autor fühlt man sich halt im ersten Augenblick etwas gepflanzt, wenn man zu einer Umfrage eingeladen wird, die man aufgrund der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gar nicht beantworten kann. Schlimmer wird's ja noch, wenn man versucht, bei der ersten Frage (was durchs Lesen des Artikels erfahren wollte) eine falsche Antwort anzukreuzen, um doch noch weiter zur nächsten Frage zu gelangen: Dann wird man nach der Motivation gefragt, wieso man den Artikel aufgerufen hat. Und da alle übrigen Möglichkeiten (Schule, Beruf, usw.) nicht zutreffen, müsste man dann als Autor tatsächlich die Antwort "aus Langeweile" ankreuzen. Ich glaub, keiner von uns - die wir regelmäßig als Autoren aktiv sind und daher die Arbeit anderer Freiwilliger schätzen - hätte die Umfrage so gestaltet. Für mich wäre es naheliegend gewesen, bei der ersten Frage als zusätzliche Antwortmöglichkeit noch "habe den Artikel geöffnet, um ihn als Autor/Qualitätssicherer/Vandalenjäger o.ä. zu verbessern" einzubauen. Und im Falle einer solchen Antwort könnte die Umfrage ja automatisch dankend abgebrochen werden. Selbst wenn so eine Antwort dann bei der Auswertung der Daten über die Leser ignoriert wird, würde man sich als Autor bei so einer Antwortmöglichkeit nicht als der WMF völlig egal fühlen.--11:12, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Niki.L: Wo wird man denn als angemeldeter Autor zu dieser Umfrage eingeladen? Mir wurde der Banner nicht angezeigt. Und das umseitig ist keine Einladung zur Teilnahme, sondern eine Information darüber, dass es dieses Umfrage auch gibt. Ich halte es für sehr sinnvoll, uns als Autoren darüber zu informieren, was unsere Leser sehen. Und es ist sich auch sinnvoll, solche Umfragen zur Leser-Motivation zu machen.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, worüber Ihr Euch hier gerade mal wieder aufregt? Legt doch bitte mal die Scheuklappen ab, die eine jahrzehntelange Mitarbeit hier offensichtlich mit sich bringt! Wir Autoren sind eine wichtige aber eben nicht die einzige für die Wikipedia relevante Personengruppe. Und die vorliegende Umfrage richtet sich nun mal nicht an uns, sondern an die Leser, die keine Autoren sind. // Martin K. (Diskussion) 11:43, 23. Jun. 2017 (CEST)
Bin schon längst wieder abgeregt ;-) Nur weil du mich angepingt hast: ich vermute, ich hab deshalb unübersehbar die Bannereinladung bekommen, weil ich halt zufällig mit meinem Artikelaufruf in die Stichprobe reingefallen bin. Im Kurier-Artikel ist ja eh ein Bericht verlinkt, wie das bei en:wp abgelaufen ist: Falls bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt werden, bekam dort jeder 50. Artikelaufrufer die Einladung zur Umfrage. lg, --Niki.L (Diskussion) 12:13, 23. Jun. 2017 (CEST)

Was mich wirklich stört, ist dass die Umfrage bei google läuft. Als ob die Foundation nicht selbst Server, Programmierer und Ahnung von Daten hätte. --Ailura (Diskussion) 16:23, 23. Jun. 2017 (CEST)


Und keiner hat sich die bisher vorliegenden Ergebnisse auch nur mal kursorisch durchgelesen? ichfragjanur--Aschmidt (Diskussion) 21:41, 23. Jun. 2017 (CEST)

Doch doch. Ist auch sehr interessant:
  • Man hat (für mich wenig überraschend) gemessen, dass fast 80 % der Leser nur mal schnell was nachgucken wollen (fact-checking, overview), während nur eine Minderheit an einem tiefgehenden Studium der Inhalte interessiert ist. Die meisten Leser düften also mit (soliden) Stubs deutlich besser zurechtkommen als mit exzessiv ausladenden „lesenswerten“ oder „exzellenten“ Artikeln. Ich möchte auch eine Nachfrage nach Infoboxen daraus ableiten wollen.
  • Ebenfalls recht viele Leser interessieren sich (IMHO auch nicht überraschend) für diverse populärkulturelle Inhalte; sie werden durch die Medien, aktuelle Events, oder Konversationen getriggert, Wikipedia zu lesen.
Auch wenn ich hier jetzt einiges vereinfacht und weggelassen habe, sind wir offenbar häufig weniger „Enzyklopädie“ als wir das meinen und uns einreden. —MisterSynergy (Diskussion) 09:13, 24. Jun. 2017 (CEST)
Und unter 5.1 diskutieren sie Tools bzw. Änderungen am Interface bzw. verschiedene Interfaces für Autoren und Leser. This research has already had considerable impact within the Wikimedia Foundation, where it has informed several items on the product development agenda, and we hope that it will further inspire Wikimedia developers, academic researchers, and volunteers to build tools for improving the user experience on Wikipedia. Personalisierung des Contents, abhängig vom Vorverhalten und Client des Lesers – Desktop oder mobile. Nicht mehr alle bekommen dasselbe zu sehen, sondern abhängig von ihren vermuteten Absichten, personalisiert. Und die Autoren erhalten „Hinweise“, was sie bitte schreiben sollen, damit es zu den vermuteten Absichten der Leser passe. – Ich wünsche Euch schon einmal allen einen schönen Sommer. Wir lesen uns wieder im Oktober.--Aschmidt (Diskussion) 10:49, 24. Jun. 2017 (CEST)
An der Stelle habe ich auch schon den nächsten heftigen Communityshitstorm aufziehen sehen. Aber sehen wir das so: die Autoren des Papers sind irgendwelche Wissenschaftler, die da munter herumtheoretisieren; wenn Du sowas veröffentlichen willst, dann muss da irgendwie auch was zur Bedeutung Deiner Ergebnisse und was man damit machen kann drinstehen; was jedoch WMF tatsächlich umsetzt, steht auf einem anderen Blatt. Ich muss aber auch zugeben, dass ich spontane Sympathie für die Idee empfinde, den bisweilen ausufernden Selbstverwirklichungsdrang einiger Autoren hier mit Schreibempfehlungen etwas stärker einzuhegen… :-) —MisterSynergy (Diskussion) 11:02, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es ist bemerkenswert, wie hier Autoren gewohnheitsmäßig beleidigt werden. --Magiers (Diskussion) 00:21, 25. Jun. 2017 (CEST)
Welche Autoren siehst Du hier beleidigt? Die Wissenschaftler oder die Wikipedianer? Beleidigungen habe ich nicht beabsichtigt gehabt, bin deshalb etwas verwundert über Deine Deutung. —MisterSynergy (Diskussion) 00:30, 25. Jun. 2017 (CEST)
"ausufernden Selbstverwirklichungsdrang einiger Autoren", nur weil sie etwas tun, was Dir anscheinend nicht passt, nämlich gute Artikel schreiben. --Magiers (Diskussion) 00:41, 25. Jun. 2017 (CEST)
Das hast Du nicht korrekt erfasst, ich habe überhaupt kein Problem mit guten Artikeln. Ich präzisiere dennoch:
  • Zunächst erscheinen die von uns definierten Prädikate „lesenswert“ und „exzellent“ im Kontext des Papers tatsächlich nicht als uneingeschränkt anstrebenswerter Zustand. Kriegt man das hier aber hin, ist man der König.
  • Als Sportautor bekomme ich die abschätzige Meinung über mein Tun gerade vieler derjenigen besonders zu spüren, die zahlreiche solcher Auszeichnungsbapperl stolz auf ihrer Benutzerseite präsentieren. In Relevanzdiskussionen im populärkulturellen, nicht-wissenschaftlichen Bereich scheint das häufig auch viel Allgemeiner durch.
  • Eben jene Autoren nehme ich auch besonders auffällig als Bremsen bei der Projektentwicklung wahr. Dewiki hat zurzeit keine Perspektive, keine Dynamik; es geht hier einfach nicht voran.
Ohne die ausgezeichneten Inhalte kritisieren zu wollen, scheint mir eine Entwertung der Auszeichnungen durchaus angebracht, denn das Verhalten auffällig vieler ausgezeichneten Benutzer ist einfach zu Haare raufen und, ich sags ganz deutlich, zum wegrennen. Ich empfinde es viel zu häufig als übergriffig. Wenn man das in den Griff bekäme, wäre dem Projekt sehr geholfen. —MisterSynergy (Diskussion) 01:07, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wenn Du Dir mehr Respekt für Deine Arbeit wünschst, dann solltest Du auch Respekt für die Arbeit von anderen aufbringen. Und die Idee, andere Autoren "mit Schreibempfehlungen etwas stärker einzuhegen" ist genau das Grundproblem für viele Auseinandersetzungen in diesem Projekt, die sich immer wieder darum drehen, alles zu reglementieren und zu vereinheitlichen. In diesem Wunsch, über fremde Themengebiete und andere Arbeitsweisen bestimmen zu wollen, steckt nämlich genau die Übergriffigkeit, die Du umgekehrt kritisierst. --Magiers (Diskussion) 01:34, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke dennoch, daß MisterSynergy einen validen Punkt macht. Es gibt hier in WP durchaus die blöde Angewohnheit, Benutzer nach ihrem Arbeitsgebiet unter Generalverdacht zu stellen. Ich kenne das in etwas anderer Form im Bereich der aktuellen Artikel. Zwar gibt es dort durchaus das Phänomen der "Ich war der Erste"-Artikelanleger, was dann pauschal allen Benutzern unterstellt wird, die sich u solche Artikel kümmern. Sowas ändert man aber nicht durch Lamentieren, sondern schlicht dadurch, daß man diesbezüglich die bestmögliche Artikelarbeit zu leisten versucht. Gerade im Sportbereich sehe ich viel Luft nach oben; unsere Artikel zu den Olympischen Spielen bspw. könnten mehr Fließtext vertragen, in denen die jeweiligen Wettkämpfe beschrieben werden. Nur fehlt es hier an der Manpower, die Nur-Ergebnistabelle-Artikel flächendeckend anzugehen. Im Wetterereignisbereich gehen wir übrigens den umgekehrten Weg – wir beschreiben ein Wetterereignis möglichst umfassend, dafür gehen jede Menge Wetterereignisse unerwähnt an uns vorüber, weil es auch da wieder an ausreichend sachlich interessierten und fachlich halbwegs kompetenten Benutzern fehlt. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 02:47, 25. Jun. 2017 (CEST)
Klar, wenn man in Themenbereichen unterwegs ist, die nicht unbedingt zum "klassischen" Enzyklopädie-Wissen gehören (etwa Artikeln zu You-Tubern), muss man halt gegen einige Barrieren ankämpfen. Aber wie Du sagst, das macht man am Besten, indem man beweist, dass auch zu diesen Themen gute Artikel basierend auf hochwertigen Quellen möglich sind. Gerade im Sportbereich gibt es ja herausragende Artikel und Autoren, die solche schreiben können. Nur stellt MisterSynergy genau diese Autoren unter Generalverdacht, unangenehme Menschen zu sein und unser Projekt zu bremsen. Tatsächlich ist es so, dass wer hochwertige Artikel erstellt, auch hohe Ansprüche an die Verbesserung dieser Artikel und ihrer Präsentation hat und vermutlich reinen technischen Spielereien und Geschmacksänderungen skeptisch gegenübersteht, mit denen deren Fans in der Masse des Artikelbestands, um den sich eh niemand groß kümmert, durchkommen. Aber die Übergriffigkeit kommt üblicherweise von denjenigen, die unbedingt für das ganze Projekt ihre Liebhabereien durchsetzen wollen, nicht von denen, die sie dann am einzelnen Artikel begründet bremsen. --Magiers (Diskussion) 10:44, 25. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt muss ich MisterSynergy in Schutz nehmen: Ich erlebe ihn als äußerst engagierten und kompetenten Mitarbeiter.
Was nun den mangelnden Respekt betrifft: Da mache ich eine ähnliche Erfahrung. Wenn ich mich in einem anderen Themengebiet als Radsport äußere, wird mir - noch zuletzt - empfohlen, ich möge doch bei meinen "Fahrrädern" bleiben (obwohl ich von "Fahrrädern" keine Ahnung habe, woraus ich nie einen Hehl mache, damit gehts schon los), ungeachtet der Tatsache, dass ich auch zahlreiche Artikel zu ganz anderen Themen schreibe und vor allem, in kompletter Unkenntnis dessen, was ich evtl. beruflich mache oder ich studiert habe usw. "Fahrräder" bzw. Radsport sind mein Hobbythema - was doch nicht heißt, dass ich von anderen Dingen keine Ahnung habe. Ich will mich nicht beklagen, sondern nehme das Amüsement und Gelassenheit (normalerweise :)) zur Kenntnis, und will dies nur als Beispiel aus eigener Anschauung erwähnen.
Man kann übrigens in jedem Bereich gute Artikel schreiben - es gibt da keine thematische Hierarchie.
Es ist sicherlich nicht hilfreich, die Tätigkeiten verschiedener Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen oder aber, herablassend auf "unwichtige" Themen zu schauen (und auch nicht immer alles so bierenst nehmen oder auf sich selbst beziehen). Die Summe macht das Produkt. Andererseits weiß ich nicht, was daran falsch sein soll zu erfahren, was Leser wirklich interessiert oder wie sie die WP nutzen. -Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 10:56, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wer sagt, dass das falsch ist? Nur die Schlüsse sind ja von MisterSynergy bereits gezogen: weniger Enzyklopädie, mehr Infoboxen, Auszeichnungen entwerten, Autoren in ihrem ausufernden Selbstverwirklichungsdrang einhegen. Von all dem war im von Aschmidt verlinkten Paper übrigens keine Rede. --Magiers (Diskussion) 11:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
„… [dann] muss man halt gegen einige Barrieren ankämpfen.” Und genau da sind wir schon wieder beim Problem. Du nimmst Dir hier heraus, für populärkulturelle Inhalte am Beispiel von Youtubern Sonderbarrieren hochzuziehen, obwohl das meines Wissens nicht in Deinen Arbeitsbereich fällt. Du forderst diffus „hochwertige Quellen“, die selbstredend nicht in jedem Bereich gleichermaßen verfügbar sind, und richtest damit implizit über die Arbeit derjenigen, die, sagen wir hier beispielhaft, mangels Existenz keine wissenschaftlichen Papers zitieren können. Deren Leser das aber auch nicht erwarten, siehe verlinkte Studie. Die „klassische“ Enzyklopädie war im Übrigen, bei aller ihr innewohnenden Qualität, lange Zeit auch ein hochkulturelles Machtinstrument zur Wahrung bestehender Ungleichheiten. Das ist hier kein anstrebenswerter Zustand, wir sollten darüber längst hinweg sein.
Und deshalb, es tut mir Leid, ich sehe mich da nicht länger in der Bringschuld. Das ist nämlich kein Problem fehlender gegenseitiger Wertschätzung auf individueller Basis; ich habe bei dem ganzen Thema hier auch weniger irgendwelche kleinteiligen Formatvorschriften im Sinn oder das, was Du als „reine technische Spielereien“ abqualifizieren möchtest. Es geht hier um das große Ganze, und da sehe ich leider das Projekt einigermaßen in Geiselhaft durch eine eher keine, langjährig teilnehmende Teilmenge von Autoren mit aufs Ganze gesehen überzogenen Qualitätsansprüchen (Wertung per verlinkter Studie).
Ich möchte nun deshalb ausdrücklich nicht umfangreiche oder aufwändige Inhalte zurückgebaut sehen oder per Regelwerk/Vorschrift in Zukunft verhindert sehen, mache mir aber schon Gedanken, wie das ganze in den Griff zu bekommen ist. Dieser projektinterne Auszeichnungsbetrieb ist mir durchaus ein Dorn im Auge, weil er einerseits vielfach falsche Qualitätsanreize setzt, und andererseits erstaunlich vielen dort erfolgreichen Autoren nicht gut bekommt. Ob meine Gedanken hier letztlich ein zielführender Ansatz sind, weiß ich selbst nicht so ganz genau, aber das ist hier auch nicht der Punkt.
Den Schuh muss sich im Übrigen niemand anziehen, der das nicht möchte. Ich habe hier sehr angenehmen Kontakt mit einer ganzen Reihe von Autoren, die qualitativ hervorragende Arbeit in verschiedensten Bereichen leisten, ohne dabei auch nur im Ansatz ihre Nase unangenehm hoch zu tragen. —MisterSynergy (Diskussion) 11:31, 25. Jun. 2017 (CEST)
Da sind wir ja endlich beim Kernproblem, nämlich den Deiner Meinung nach überzogenen Qualitätsansprüchen. Das ist eine Streitfrage, die innerhalb dieser Community geklärt werden muss, aber dafür sollte man nicht die WMF für sich vereinnahmen. Ich bin mir sehr sicher, die Foundation wird sich nicht gegen qualitativ hochwertige Artikel aussprechen, weil sie weder die Autoren in ihrer Arbeit demotivieren will noch auf einen Qualitätsanspruch in der Außendarstellung (nicht zuletzt wichtig beim Spendensammeln) verzichten will. Vielleicht wird man Artikel für unterschiedliche Ansprüche besser aufbereiten wollen, aber genau das tun ausgezeichnete Artikel durch gute Gliederung und eine kompakt zusammenfassende Einleitung (quasi ein vorangestellter Mini-Artikel) üblicherweise schon.
Für mich sind die Grundprinzipien in diesem Projekt nicht verhandelbar. Insbesondere gilt der Satz "Wikipedia ist eine Enzyklopädie". Und wenn viele, die googlen und bei Wikipedia landen, keine Enzyklopädie erwarten, bedeutet das nicht, dass wir den Anspruch aufgeben müssen. Ebenso sind die Anforderungen von WP:Belege nicht verhandelbar. Ich sehe überhaupt nicht auf popkulturelle Themen herab, sondern bin überzeugt, dass man auch über manche YouTuber sehr gute Artikel schreiben könnte, die auf hochwertigen Quellen basieren. Über Computerspiele, Sportler, Fernsehserien etc. kann man es ja auch. Es gibt aber im Projekt eine schwindende Bereitschaft, auf hohem Niveau zu arbeiten, sondern man ist zufrieden, wenn man sich die Dinge mit minimalem Aufwand zusammengooglet. Auch damit habe ich noch kein Problem, denn unser Projekt zeichnet gerade das Nebeneinander ganz unterschiedlicher Artikel aus, und ich würde mich z.B. jederzeit für einen Artikel zu einem Jugendbuch, geschrieben von einem jugendlichen Leser und natürlich ohne jede literaturwissenschaftliche Vorkenntnisse, einsetzen.
Womit ich aber ein Problem habe, ist wenn die Leute, die auf höherer Qualität arbeiten wollen, angreift und ihnen ihre Arbeit erschweren will oder gar aus einer übergeordneten Warte (in der man ein vermeintliches Leserinteresse vertritt) verbieten will. Ich bin überhaupt nur hier, weil man hier enzyklopädische Artikel mit einem gewissen Qualitätsanspruch schreiben kann. Wenn das nicht mehr erwünscht sein sollte, bin ich sofort weg. Und das ist auch keine Frage von persönlichem angenehmen Kontakt, deswegen ist meine Kritik auch nicht persönlich an Dich gerichtet und ich nehme Dir oder Nicola jederzeit ab, dass Du ein netter und engagierter Wikipedianer bist. Aber wenn sich Dein Engagement gegen die Qualität der Artikel richtet, dann verstehe ich da keinen Spaß, weil das für mich der wesentliche Grundpfeiler dieses Projekts ist. --Magiers (Diskussion) 13:17, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich finde es keineswegs uninteressant, was der Survey ergibt. Ich gehe allerdings nicht mit der Schlussfolgerung mit, man müsse die Artikel so schreiben, dass es dem Leserverhalten entspricht. Erstens stellt der Survey gerade sehr heterogene Verhaltensmuster von Lesern fest, die sich nicht auf einen Nenner bringen lassen. Zweitens, und das ist wichtiger, kann man die Qualität eines Artikels nicht daran messen, dass die Lesererwartungen befriedigt werden. Wenn Leser sich wünschen, ein komplexes Thema in einer schlichten, möglichst auf einen Blick erfassbaren Form aufgearbeitet zu kriegen, muss man einfach auch sehen, dass diese Erwartung nicht verantwortungsbewusst erfüllt werden kann. Eine der Stärken gerade ausgezeichneter Artikel ist, dass man etwas erfährt, was man zuvor gar nicht wusste, wonach man noch nicht mal fragen konnte, weil man die Fragen noch gar nicht kannte, die man an den Gegenstand stellen kann.--Mautpreller (Diskussion) 13:26, 25. Jun. 2017 (CEST)
Qualität kann man auch mehrdimensional begreifen. Erstklassige Quellen und ausführliche Darstellungen sind unstrittig Kriterien, unter denen wir Artikel betrachten und bewerten. Erfassbarkeit und Verständichkeit, gerade auch für fachfremde Leser, wenigstens für grundlegende Teile des Artikels, sind es noch lange nicht überall. Und es geht vielleicht gar nicht um die Lesererwartung nach einer "schlichten, möglichst auf einen Blick erfassbaren Form", die sich nicht immer mit der Komplexität vieler Themen verbinden lässt sondern um die Möglichkeit, ein Thema vom einfachen Überblick bis zur komplexen Darstellung skalieren zu können. Das, und nicht nur die Ausrichtung auf ein verständig-anspruchsvolles Fachpublikum, ist Aufklärung. --Superbass (Diskussion) 17:50, 25. Jun. 2017 (CEST)
Auch das ist zwiespältig. Es ist sicher eine Kunst, einen Artikel so zu schreiben, dass auch ein Fachfremder zumindest verstehen kann, worum es geht. Das bedeutet aber dann, vielleicht noch mehr als bei einem reinen "Fachartikel", dass man dem Leser etwas zumuten muss. "Fassliche" Kurzfassungen, die darauf berechnet sind, möglichst widerstandslos geschluckt zu werden, sind meist einfach schlecht udn rufen einen falschen Eindruck hervor. Kurzfassungen, die, ohne in die Tiefe zu gehen, einen Eindruck von den Dimensionen und Besonderheiten des Lemmas bieten, können dagegen eine gute und gewöhnlich auch korrrekte Einsteiger-Information leisten. --Mautpreller (Diskussion) 18:03, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wobei ich eine didaktisch bessere Darstellung unserer Artikel durchaus für eine der wichtigen Zukunftsaufgaben halten würde. Nur heißt das nicht geringere Qualitätsansprüche, sondern im Gegenteil noch weiter steigende Qualitätsansprüche an die Autoren. Denn nur weil man Fachahnung hat, ist man deswegen ja noch kein großer Didaktiker oder Stilist. Die Lösung kann allerdings nicht heißen: Alles weglassen, was kompliziert ist, oder es unzulässig zu vereinfachen, sondern etwas in seiner Komplexität dem Leser nahezubringen. Und das erfordert eine noch intensivere Beschäftigung mit dem einzelnen Artikel und keine Standardlösungen, die man über alles drüberstülpen könnte. Deswegen hoffe ich, dass was immer die WMF aufgrund Leserrückmeldungen entwickeln wird in erster Linie die Autoren bei ihrer Arbeit am einzelnen Artikel unterstützen soll - und nicht etwa automatisch irgendwelche übergeordnete Entscheidungen trifft, was dem Leser wie angezeigt wird. --Magiers (Diskussion) 09:28, 26. Jun. 2017 (CEST)
„Eine noch intensivere Beschäftigung mit dem einzelnen Artikel“ skaliert leider nicht im Ansatz mit dem nachgefragten und vorhandenen Artikelbestand. Vielleicht liegt auch hier das Problem, das wir beide hier haben: natürlich kannst Du Deine paar Leuchttürme mit großem Aufwand in jedem Detail händisch perfektionieren. Mein Ansatz ist ein ziemlich gegensätzlicher, denn ich arbeite gerade daran, in der Breite möglichst gleichmäßig das Niveau anzuheben. Weiter oben hast Du mir im Prinzip schon die Existenz abgesprochen (10:44, 25. Jun.), was ich erneut ziemlich ignorant fand. Wie auch immer, da sprechen wir schnell über eine vier- oder fünfstellige Artikelzahl, da ist eine intensive Einzelfallbehandlung kein funktionierender Ansatz, während zum Beispiel Automatisierungsmethoden durchaus potenziell hilfreich aussehen. Mit meinem Hauptziel – Wartung existierender Inhalte – bin ich hier überhaupt erst angefangen etwas zu machen. Dafür erwarte ich nicht einmal besonders viel Anerkennung, aber eben bitte auch keine Störmanöver von den Leuchtturmbauern. Sei doch bitte froh über die Benutzer, die hier überhaupt etwas an der Basis machen, auf die Du Deinen Leuchtturm dann stellen kannst. Eine Wikipedia aus 2500 exzellenten Artikeln würde nämlich niemand lesen. —MisterSynergy (Diskussion) 10:18, 26. Jun. 2017 (CEST)
"In der Breite möglichst gleichmäßig das Niveau anzuheben", wie ist das gemeint? Gegen eine Wartung existierender Inhalte habe ich ganz bestimmt nichts einzuwenden, nur: Ist das eine "Niveauanhebung"? Und warum "möglichst gleichmäßig"? Eine Niveauanhebung müsste meines Erachtens über die Wartung existierender Inhalte hinausgehen. Man müsste die "Inhalte" (auch ein Ausdruck, der mich irritiert, weil er implizit von einer Trennbarkeit von Form und Inhalt ausgeht) ja eben erweitern. Ich kann mir schon eine Zusammenarbeit von teilautomatisierter Wartung und Niveauanhebung vorstellen. Aber die müsste halt den beiden Kooperierenden jeweils ihr Recht geben. Meines Erachtens ist ein gutes Beispiel die Normdatenwartung, da sie den Zugang zur Literatur vereinfacht und verbessert, so dass eine "Niveauanhebung" leichter möglich ist; diese letztere aber verlangt dennoch intensive Einarbeitung eines einzelnen Autors oder einer Gruppe und kann überhaupt nicht "skalieren". Ein schlechtes Beispiel ist die Infobox-Etablierung, die auf den Inhalt des Artikels übergreift und damit übergriffig wird. Sie verschlechtert oft die Qualität des Artikels. Bei der Frage der Aktualisierung ist das zwiespältig. Es gibt viele Artikel, die aufgrund von "recentism" in einem traurigen Zustand sind, weil sie zum Beispiel irgendeine mal aktuell gewesene Kontroverse, die sich längst erledigt hat, auf dem Stand von 2008 festschreiben (besonders häufig bei Artikeln über Institutionen, auch bei Biografien). Es würde nicht schaden, darauf "teilautomatisiert" aufmerksam gemacht zu werden, die Arbeit daran kann aber nicht ebenso "teilautomatisiert" erfolgen. Es gibt aber auch Artikel, die zwar auf dem Stand von 2008 sein mögen, diesen aber ausgezeichnet wiedergeben. Hier ist ein "Aktualisierungswunsch" eher schädlich, weil er ein gutes Artikelkonzept im Ernstfall zerstört, ohne etwas Tragbares zu schaffen.--Mautpreller (Diskussion) 11:42, 26. Jun. 2017 (CEST)
Naja, wenn man in solch einem Bereich unterwegs ist wie ich das bin, dann macht man sich zunächst einen Überblick über den Bestand und stellt fest, dass ziemlich viele strukturell und inhaltlich ähnliche Artikel auf Stubniveau mit ähnlichen Quellen vorhanden sind (Beispiel: Sportlerbiografien). Dann überlegst Du Dir, was die Minimalforderungen an einen soliden Stub sein sollten unter dem Aspekt, was die Leser wohl von derlei Artikeln erwarten. Und schließlich fängst Du an, die zu den Minimalforderungen fehlenden Teile erstmal Artikel-für-Artikel zu korrigieren, ergänzen, oder angemessen anzupassen. Anstatt qualitative Ausreißer nach oben zu produzieren, schaffst Du also erstmal die nach unten ab. Es bleibt nicht aus, dass Du mit der Zeit die Minimalforderungen langsam auch angeben kannst, das ist aber mühsam und soweit bin ich noch lange nicht.
Mit Automatisierung meine ich im Übrigen ausdrücklich nicht, dass ich hier einen großen roten Knopf drücke und irgendein Alogithmus dann alles für mich machen würde. Das habe ich glaube ich auch schon ein paarmal in zurückliegenden Diskussionen deutlich gemacht. Zurzeit ist die Lage aber so schwierig, dass ich nicht einmal systematisch Aktualisierungsbedarf angezeigt bekommen oder erkennen kann. Klar, ich könnte vierstellige Artikelzahlen einzeln aufrufen, alles durchlesen, Quellen suchen und abgleichen, und dann entscheiden was zu tun ist; alternativ kann ich Cirrus-Voodoo mit regulären Ausdrücken versuchen. Praktisch ist das alles nichts, womit man signifikant Verbesserungen erreichen kann, aber es fehlt uns komplett an Ansatzpunkten und Automatisierungsmechanismen, hier effizient zu arbeiten. Ideen hätte ich einige, aber das Communityklima lässt hier bedauerlicherweise keine Fortschritte zu. Über (semi-)automatische Direktaktualisierungen möchte ich jetzt überhaupt noch nicht nachdenken, sehe aber langfristig durchaus großes Potenzial beispielsweise für Teile meines Arbeitsbereiches.
Deinen Einwand mit der Infobox-Übergriffigkeit verstehe ich irgendwie nicht. Magst Du das bitte einmal beispielhaft darlegen? —MisterSynergy (Diskussion) 20:52, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nehmen wir den Artikel Deutsche Friedens-Union. Kein abendfüllendes Meisterwerk, aber solide Information (die übrigens durch Googlen allein nicht zu bekommen war). Der wurde einst mit einer Infobox angereichert, die "Finanzierung", "Ausrichtung" und dergleichen enthielt. Keine dieser Rubriken lässt sich zielführend ausfüllen, der Sinn war auch eher, die Partei (rückwirkend) zu diskreditieren. Oder nehmen wir Paul Robeson, wo eine mächtige Infobox den Mann zum Footballspieler machen sollte, obwohl er in erster Linie Sänger und politischer Aktivist war. Das sind Übergriffe auf den Inhalt. In vielen Bereichen sind Infoboxen schon darum nicht beliebt, weil sie den Artikel auf einen einfachen Nenner bringen, den der Artikelinhalt nun mal nicht hergibt. Selbst bei den Fußballern gibt es gut geschriebene Artikel (zB von WahrerWattWurm), die unter einer Infobox eher leiden. Ich kann mir vorstellen, dass für den durchschnittlichen Sportlerartikel eine Infobox angebracht ist. Solange das nicht heißt, dass man die paar überdurchschnittlichen auf diese Elle zuschneidet ...--Mautpreller (Diskussion) 23:33, 26. Jun. 2017 (CEST)
Mich irritiert Deine aggressive Vorwärtsverteidigung. Auch wenn ich dachte, das sei mittlerweile klar: mein Engagement richtet sich gerade nicht gegen Inhalte, und ich möchte Dir in Deine Artikel nicht reinreden oder Dir die Arbeit erschweren. Mir ist unverständlich, woraus Du solche Vorwürfe herleitest. —MisterSynergy (Diskussion) 10:18, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hallo MisterSynergy, ich fürchte die Diskussion wird gerade zu persönlich. Ich habe mich über Deine Seitenhiebe gegen ausgezeichnete Artikel und deren Autoren geärgert (ohne das persönlich auf mich zu beziehen) und meine Antworten haben dich anscheinend verärgert, waren aber überhaupt nicht persönlich gegen Dich gerichtet. Ich habe auch weder Vorbehalte gegen Wikipedianer in anderen Themenbereichen oder im Technikbereich, die sehr wichtige Arbeit für das Projekt leisten. Deine Wortmeldungen zu Wikidata z.B. nehme ich immer als sehr kompetent war, auch wenn ich selbst vom Artikelschreiben komme und mit der Arbeit an einer Datenbank wenig anfangen kann.
Mir scheint nur der Konflikt "Arbeit am einzelnen Artikel" <-> "eine vier- oder fünfstellige Artikelzahl gleichmäßig im Niveau anzugeben" ein ziemlich grundsätzlicher in der Wikipedia, und er sollte auch von der Community ausgetragen werden, damit etwa Autoren wie mir klar ist, ob sie in diesem Projekt noch eine Zukunft haben. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, wie man eine Masse von Artikeln substantiell in ihrem Inhaltlichen Kern (nicht in Details wie Rechtschreibung, Linkkorrekturen, einzelne Daten aktualsieren o.ä.) verbessern kann, ohne dass dazu eine intensive Beschäftigung mit dem einzelnen Artikel nötig wäre. Wenn das möglich wäre, dann ist mein Ansatz im Projekt tatsächlich völlig verfehlt und ich sollte mich dieser automatischen Qualitätssteigerung nicht länger in den Weg stellen. Wenn aber die wirklich substantielle Qualitätssteigerung in Artikeln nur durch die Arbeit von Einzelnen passiert, die bereit sind, sich in ein Themenbereich tiefer einzuarbeiten (und das ist meine langjährige Erfahrung), dann ist es mir vor allem wichtig, diese Autoren nicht zu verprellen, sondern ihnen die Arbeit am einzelnen Artikel so problemlos wie möglich zu machen. --Magiers (Diskussion) 11:20, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube das darfst Du nicht so binär sehen; das ist hier keine Du-oder-ich-Situation. Ein Konflikt ist nämlich eigentlich überhaupt nicht nötig, wenn wir die Tatsache akzeptieren, dass hier es hier sehr verschiedene Arten von Artikeln gibt und geben muss, die ausweislich der hier diskutierten Studie auch sehr verschieden von den Lesern rezipiert werden und – das steht dort nicht drin – mit verschiedenen Methoden am besten bearbeitet und qualitätsgesichert werden können. Es fällt mir ob der Vielschichtigkeit des Problem etwas schwer, das hier angemessen vereinfacht darzustellen; sicher spielen aber eine Rolle bei einer Einordnung eines Artikels: intrinsisch der Themenbereich und Grad der Abstraktheit der Artikelentität, extrinsisch Dinge wie Bekanntheit des Artikelgegenstandes, demnach auch Quellenlage und nicht zuletzt bereits vorhandene Form und Inhalt.
Einen bereits fein ausgearbeiteten Artikel über ein abstraktes Thema, am besten bereits wissenschaftlich diskutiert, packt man dann natürlich auch als Wartungspersonal ganz anders (oder gar nicht) an als das, was hier häufiger leicht despektierlich als „Datenbankabschrift vom Fließband“ bezeichnet wird. Die Leser beider Artikel haben aber auch überhaupt nicht denselben Wissensanspruch an diese beiden Typen. Die „Datenbankabschrift“, und mit solchen Artikeln habe ich angesichts meines leicht abseitigen Arbeitsgebietes viel zu tun, ist de facto ein Konglomerat von Informationen aus verschiedenen Datenbanken, und typischerweise ein Artikel unter sehr vielen strukturell wie inhaltlich sehr ähnlichen. Nun zeigt die Erfahrung, dass Leserinteresse auch nach abseitigen Themengebieten vorhanden ist. Die Menschen zücken Ihre Wikipedia-App und wollen sich hier bei uns informieren, und eben nicht irgendwelche Rohdatenbanken „lesen“. Warum sollten wir das nicht bedienen wollen? In jedem Fall kollidiert dieser Artikeltyp nicht mit umfangreicheren Artikeln aus anderen Themenbereichen.
Deshalb musst Du jetzt aber nicht gleich Dein Engagement in Frage stellen, und derlei Zweifel möchte ich auch nicht triggern. Was eine „Enzyklopädie“ ist, definieren wir hier täglich neu, und trotz der in meinen Augen häufig arg konservativen Tendenzen hier haben wir das zuvor von Dir zitierte „klassische“ Modell der (Allgemein-)Enzyklopädie längst abgeschafft. —MisterSynergy (Diskussion) 20:21, 26. Jun. 2017 (CEST)

"Wäre nett gewesen, wenn man bei der Umfrage daran gedacht hätte, dass es nicht nur "Leser", sondern auch "Autoren" gibt. Die sind nämlich derzeit durch die Fragestellung von der Teilnahme ausgeschlossen."
-> Ich bin Autor - lese aber auch in WP Artikeln, wo ist das Problem? MfG fragend --Astronaut.svgcommander-pirx (disk beiträge) 10:45, 26. Jun. 2017 (CEST)

WMAT: Nachnutzung und Community-Veranstaltungen[Quelltext bearbeiten]

Finde ich eine tolle Idee, weil es eine möglich Abmahnabzocke zumindest bei von WMAT geförderten Projekten verhindert. Man muss dann nur vorsichtig sein und Bilder aus Wettbewerben wie WLE-A nicht so zu deklarieren, ausser das steht in den Wettbewerbsbedingungen. Agathoclea (Diskussion) 16:38, 23. Jun. 2017 (CEST)

Vielen Dank für die Veranstaltungsrichtlinie! Ich habe sie jetzt dreimal aufmerksam durchgelesen und finde sie richtig, richtig gut. Für mich ist kein einziger Kritikpunkt vorhanden. --Stepro (Diskussion) 01:50, 24. Jun. 2017 (CEST)

Gut, daß es wenigstens auf dieser Ebene nun endlich mal eine klare Ansage (Richtlinie) gibt. In WP.de wird sich so etwas leider nicht durchsetzen lassen, wie der Gegenwind an selbstsüchtigen Partikularinteressen innert zweier MB + x weiterer Disks (so um die 5MB Text insgesamt) hinlänglich bewiesen haben dürfte. Es lebe die Freiheit der Information! (auf Kosten anderer...) MfG --Methodios (Diskussion) 07:00, 24. Jun. 2017 (CEST)
An der Stelle kann man eigentlich nur nochmal betonen, dass verschiedenste Interessenslagen im Gestaltungsprozess der neuen Untersützungsrichtlinien eingebunden waren und es trotzdem möglich war, eine solche Richtlinie zu verabschieden. Das sollte für de-wp ebenso möglich sein, wenn man an einem Konsens interessiert ist. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 11:52, 26. Jun. 2017 (CEST)
+ 1. --Jocian 15:02, 24. Jun. 2017 (CEST)
+ 1. Genau so etwas würde ich mir von WMDE auch wünschen. --Geolina mente et malleo 18:12, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär... Die ca. 5 MB Disk haben gezeigt, daß man viel lieber mit dem liebgewordenen Status Quo weitermachen möchte. MfG --Methodios (Diskussion) 19:11, 26. Jun. 2017 (CEST)
Es gab eine Diskussion zur Veranstaltungsrichtlinie? Das wäre mir neu. (Offenbar kann nicht jeder mit Einrückungen umgehen.) --Stepro (Diskussion) 02:00, 27. Jun. 2017 (CEST)

Zunächst einmal danke an WMAT, hier einen großen Schritt in die richtige Richtung unternommen zu haben, und das, obwohl uns von Urheberseite durchgängig versichert worden war, dass es eigentlich kein Problem gibt, das überhaupt angegangen werden müsste.
Ich erlaube mir, vier Fragen zu stellen, um die Richtlinie besser verstehen zu können:

  • In den Diskussionen zu den Meinungsbildern wurde von Urheberseite regelmäßig die Rechtsauffassung vertreten, dass ein Verstoß gegen die CC-Lizenz überhaupt nur dann vorliegen könne, wenn das Werk bei der Nachnutzung zwar ungenügend bzw. fehlerhaft, aber doch so weit attributiert wurde („Quelle: Wikipedia“ etc.), dass erkennbar wird, dass der Nutzer sich auf die CC-Lizenz berufen möchte, wohingegen es sich bei völlig fehlender Attribution schlicht um die rechtswidrige Nutzung eines urheberrechtlich geschützten Werks handle, die CC-Lizenz gar nicht erst ins Spiel käme und es sich daher schon grundsätzlich nicht um einen Lizenzverstoß handle, sondern schlicht um Diebstahl. Ist diese Rechtsauffassung richtig, oder findet die CC-Lizenz immer, auch bei völlig fehlender Attribution, Anwendung, wenn ein unter dieser Lizenz veröffentlichtes Werk nachgenutzt wird?
    (Ich habe diese Frage auch an der entsprechenden Stelle an WMDE gestellt, eine Antwort steht noch aus.)
    In den neuen WMAT-Förderrichtlinien steht nun:
„Besteht der Verdacht, dass eine von Wikimedia Österreich unterstützte Mediendatei fehlerhaft nachgenutzt wird, …“
Gilt im Sinne dieser Richtlinie auch eine Nachnutzung ohne jede Attribution als fehlerhafte, aber doch Nutzung im Rahmen der Lizenz, und unterliegt sie daher dieser Richtlinie?
  • In der Richtlinie heißt es:
„… verzichtet der Urheber darauf, gegenüber dem Nachnutzer von sich aus sonstige Ansprüche bezüglich des Zeitraums der mutmaßlich fehlerhaften Nachnutzung zu erheben.“
Die Kombination von „von sich aus“ und „bezüglich des Zeitraums“ interpretiere ich dahingehend, dass der Urheber zwar keine nachträglichen Lizenzgebühren (bzw. keinen Schadenersatz für entgangene Lizenzgebühren) fordern darf, eine zwingende generelle Kostenfreiheit der Kontaktaufnahme kann ich daraus aber nicht entnehmen. Darf der Urheber im Rahmen dieser Richtlinie einen Anwalt mit der ersten Kontaktaufnahmen beauftragen und dadurch verursachte Kosten geltend machen? Er würde dann ja nicht „von sich aus“ Geld „für einen Zeitraum“ verlangen, sondern nur die Erstattung von Drittkosten für eine einzelne Leistung …?
  • Darf der Urheber im Rahmen dieser Richtlinie vom fehlbaren Nachnutzer zusätzlich zur „Reparatur“ die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verlangen?
  • Wie verbindlich ist dieser neue Teil der Richtlinie, und was sind die Folgen eines Verstoßes?
    In der Richtlinie heißt es:
„Bei der Entscheidung über die Vergabe von Unterstützungen werden Aktivitäten von Freiwilligen bevorzugt, die die in der Richtlinie genannten Voraussetzungen eher erfüllen“ und „Begründete Ausnahmen von der Richtlinie sind möglich.“
Wenn also einige förderungsansuchende Urheber gar nicht bereit sind, diesen Teil der Richtlinie einzuhalten, und andere erklären, die Richtlinie wenigstens teilweise respektieren zu wollen, wird dann die zweite Gruppe weiterhin gefördert, weil sie die Voraussetzungen „eher“ erfüllen? Und wenn sich alle Förderwerber absprechen, diese Bestimmungen der Richtlinie geschlossen nicht zu akzeptieren, wird eben eine begründete Ausnahme gemacht? Wie wird im Vorfeld einer Fördervergabe eigentlich geprüft, ob ein Förderwerber bereit ist, diesen Teil der Richtlinie gegen sich gelten zu lassen? Und hat ein Verstoß trotz gegebener Zusicherung Konsequenzen für Fördervergaben in der Zukunft?

@Raimund Liebert (WMAT): Vielen Dank für eine Klarstellung,
Troubled @sset  Work    Talk    Mail   13:36, 24. Jun. 2017 (CEST)

Vielen Dank für deine Rückfragen.
  1. Ja, das wäre eine fehlerhafte Attribution, wenn der Urheber dieser Meinung ist. Die E-Mail-Vorlagen sind entsprechend auch darauf angelegt, zumindest „Urheber [CC BY-SA 4.0]" anzugeben. Das heißt nicht, dass es sich juristisch in Hinblick auf tatsächliche Ansprüche seitens des Urhebers um eine fehlerhafte Attribution handeln würde. Meines Wissens gibt es dazu noch keine eindeutige Rechtslage, weshalb einer der Vorschläge von WMDE lautet, dies mit Beispiel-Gerichtsprozessen zu klären.
  2. Nein, weder darf der Nachnutzer bei der Kontaktaufnahme selbst Geld verlangen oder etwas in dieser Richtung andeuten noch einen Dritten (einen Anwalt) damit beauftragen.
  3. Nein, das wäre eine deutliche Abweichung von den E-Mail-Vorlagen, die entweder 1:1 zu übernehmen sind oder „in deren Geiste“ selbst umformuliert werden können.
  4. Mit „Voraussetzungen“ sind nicht allgemein die Inhalte der Unterstützungsrichtlinien gemeint, also auch nicht die Bestimmungen zur Nachnutzung, sondern die Eigenschaften der Unterstützten, die diese als Voraussetzung mitbringen müssen, um überhaupt Unterstützung zu bekommen: „Wohnsitz in Österreich“, „regelmäßige Mitarbeit als angemeldete/r Benutzer/in in einem Wikimedia-Projekt zum Zeitpunkt der Antragstellung“ u. ä. Dabei können wir auch mal eine Ausnahme machen, z. B. einen nicht in Österreich lebenden Wikipedianer unterstützen, wobei dann aber bei einem Engpass ein in Österreich lebender Wikipedianer Vorrang hätten. Die Einhaltung der Unterstützungsrichtlinien bei Unterstützungen seitens WMAT wird jeweils schriftlich (in der Regel per E-Mail) als Bedingung bei der ersten Inanspruchnahme geregelt. Ein Verstoß gegen die Unterstützungsrichtlinien kann auch negative Auswirkungen auf eine künftige Unterstützung haben, ja. Das kommt auch immer wieder mal vor.
Gruß --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 19:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort trotz Wochenende :-)
  1. Noch einmal auf den Punkt: Unabhängig davon, was Gerichte zu dieser Frage vielleicht noch entscheiden werden: Für WMAT fällt also auch eine Nachnutzung ohne jede Attribution unter diese Richtlinie, und der Urheber ist – natürlich nur, wenn er überhaupt etwas unternehmen will – auch bei völligem Fehlen der Attribution an die Bestimmungen dieser Richtlinie gebunden, also „Reparaturforderung vor Geldforderung“. Korrekt?
  2. Danke, klar.
  3. Danke, klar.
  4. Hier hätte ich mir etwas mehr „Nachhaltigkeit“ gewünscht. Zumindest wiederholte Verstöße gegen diese Richtlinie sollten notwendigerweise zu Konsequenzen führen müssen hinsichtlich weiterer Förderungen (und nicht nur vielleicht).
Einen Wunsch hätte ich noch hinsichtlich eines Details dieser Richtlinie. Sie schreibt vor, das E-Mail der Erstverständigung in Kopie an WMAT weiterzuleiten. Das ist sicher gut, wenn der Urheber in den Fällen, in denen er sich an die Richtlinie gebunden fühlt und entsprechend handelt, WMAT davon in Kenntnis setzt. Noch wichtiger fände ich allerdings, wenn WMAT auch über die Fälle informiert werden müsste, bei denen sich der Urheber (aus welchen Gründen auch immer, und möglicherweise zu Recht) nicht an diese Pflicht zur vorgängigen Kontaktaufnahme als erstem Schritt gebunden fühlt und stattdessen sofort rechtlich gegen einen falsch Nachnutzenden vorgeht. Nur aufzuzeigen, wenn man eh brav war, bringt wenig. Gerade die problematischen Fälle müssten gemeldet werden, damit WMAT diese Fälle prüfen kann, und damit auch solche Fälle dokumentiert werden können. Sinnvoll wäre gewesen, den Urheber zu verpflichten, alle Maßnahmen gegen Nachnutzer von geförderten Mediendateien an WMAT zu melden und nicht nur die ohnehin problemlosen Fälle. Dieses Detail hätte wesentlich zur Vertrauensbildung beitragen können.
Aber schön, dass das Signal, das WMAT hier aussendet, klar in die richtige Richtung geht. Dafür vielen Dank. Troubled @sset  Work    Talk    Mail   21:54, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kurz zu Punkt 1: Ja, genau. :-) --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 18:49, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich halte diese Richtlinie für hochgradig problematisch, weil hier die Interessen aktiver Wikipedia-Verbesserer - Fotografen - ohne die Möglichkeit im Einzelfall anders vorzugehen, zurückgestellt werden, gegenüber Dritten, die sich bei unseren zum Teil großartigen, kostenlos nutzbaren Bildern bedienen, sich aber nicht die Mühe geben, das richtig zu tun. Mein Lieblingsbeispiel ist ein Foto, das ich mit WMDE-Fotoequipment gemacht habe, als ich für eine Veranstaltung akkreditiert war. Ich hatte dabei Gelegenheit in einem Raum zu fotografieren, in dem das sonst so nicht möglich ist. Ein so entstandenes Bild hat der Focus (Burda-Verlag) in print und online genutzt und nur meinen Namen angegeben, nicht die Lizenz, schon gar keinen Link zur Lizenz. Das selbe Bild verwendet ein mittelständischer Technologie-Hersteller, der einen Teil der Geräte in dem Raum geliefert hat, auf seiner Website. Ich bin in beiden Fällen nicht gegen die Unternehmen vorgegangen, aber der Burda-Verlag muss es besser wissen. Zumal die Formulierung der Richtlinie so gestaltet ist, dass jeder einzelne Fotograf bei einer Verletzung seiner Rechte erstmal freundlich Hilfestellung zur korrekten Nachnutzung geben muss. Egal wie viele Bilder anderer Wikipedia-Fotografen der selbe Rechtsverletzer schon ohne Einhaltung der Lizenz genutzt hat. Liebe Leute von WMAT, ihr liegt bei der Formulierung grob daneben und auch euer grundsätzlicher Ansatz ist für klare, kommerzielle Rechtsverletzer unpassend. Gegenüber euren eigenen Aktiven, den Fotografen, finde ich diese Richtlinie geradezu bösartig. Grüße --h-stt !? 17:10, 26. Jun. 2017 (CEST)
Kleine Korrektur: Es muss nicht jeder Fotograf von Neuem eine Anleitung zur Korrektur schicken, wenn es sich um dieselbe Lizenz und denselben Nachnutzer handelt, einmal je nachnutzendem Herausgeber genügt. --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 17:26, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ach ja? Ich lese die Richtlinie anders. Woher soll denn der zweite Fotograf wissen, dass schon ein erster Fotograf seinen Hinweis geschrieben hat und dass bei WMAT schon eine entsprechende Nachricht vorliegt? Schließlich verbietet der Datenschutz es, ein Abmahnregister öffentlich zu führen. Oder soll jeder Fotograf erstmal bei euch nachfragen, ob es schon einen Fall gegen genau "seinen" Verletzer gab und danach entscheiden, was er tut? Ich bleibe dabei, diese Richtlinie ist gegenüber euren eigenen Leuten bösartig. Vielleicht war sie gut gemeint, aber sie ist richtig schlecht gemacht. Und ich schlage vor, ihr ändert sie. Schnell. Grüße --h-stt !? 18:15, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ganz im Gegenteil ist das Nachfragen bzw. die Abstimmung mit WMAT ja aus der aktuellen Regelung explizit gestrichen worden. --Ailura (Diskussion) 22:13, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bitte lies dir die Richtlinie selbst durch, da steht alles drin. In dem Ton kannst du mit deinem eigenen Chapter kommunizieren, aber ich sehe nicht ein warum ich dich dann bei der Hand nehmen soll, wenn es dich sowieso nicht betrifft. --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 19:03, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ach, das ist doch noch die nette Variante der Teutschen Diskussionskultur - noch haben wir hier keinen EW auf der Disk.seite, oder gar Projektseite... MfG --Methodios (Diskussion) 19:14, 26. Jun. 2017 (CEST)

@Raimund Liebert (WMAT): Im Protokoll der Mitgliederversammlung 2017 findet man keinen Beschluss über die neue Richtlinie zur Nachnutzung, warum nicht? Handelt es sich nur um einen Beschluss des Vorstands? Wann wurde dieser Beschluss getroffen? Wo wurde das Protokoll dazu veröffentlicht? Warum wurde eine so wichtige Entscheidung nicht der Mitgliederversammlung vorgelegt? Ist der Vorstand dazu ausreichend legitimiert? Steht der sofortige Rücktritt des bisherigen Obmanns Kurt Kulac damit in einem Zusammenhang?--87.179.20.102 19:59, 26. Jun. 2017 (CEST)

Radio Horeb: Gott hört Dein Gebet. Beim MB in de.WP konnters ja noch verhindern. MfG --Methodios (Diskussion) 20:05, 26. Jun. 2017 (CEST)
Die Unterstützungsrichtlinien wurden vom Vorstand von WMAT beschlossen, der Prozess ist im Mitgliederwiki angeführt. Das auf der Mitgliederversammlung zu beschließen würde bedeuten, dass jedwede Änderung an den Richtlinien zuerst eines Beschlusses auf der MV benötigen würde. Der "sofortige Rücktritt" wurde im Jänner 2017 angekündigt. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 20:13, 26. Jun. 2017 (CEST)
Die gesetzlichen Rechte der Wikimedia-Fotografen gegen gewerbliche Verletzungen des Namensnennungsrechts werden massiv beschränkt durch eine Nachnutzungsrichtlinie, die ein Vorstand durchdrückt, der bereits seinen Rücktritt angekündigt hatte? Und das alles ohne Beschluss der Mitgliederversammlung? Das ist ja mal wieder kurios...--87.179.20.102 20:27, 26. Jun. 2017 (CEST)
Kurios ist eher diese Interpretation von Abläufen, die nicht weiter von den Fakten entfernt sein könnte. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 21:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
Zwei Meinungsbilder lehnen mit klarer Mehrheit das zwingende Gebot freundlicher E-Mails an Bilderdiebe ab, und der Vorstand von WMAT ignoriert diese klaren Meinungsbilder. Und das obwohl Kulac seinen Rücktritt bereits angekündigt hatte. Was war denn da los? 🙊 --2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 22:39, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, es wäre zielführend und einer sachlichen Diskussion sehr zuträglich, auf dieser Seite nur noch angemeldete Nutzer schreiben zu lassen. --Stepro (Diskussion) 02:17, 27. Jun. 2017 (CEST)
Der Vorwurf trifft wohl eher auf die Diskreditierung der Fotografen als Abzocker zu. DAS ist unsachlich, denn nach OLG Köln und vielen anderen Gerichten steht den Fotografen KEIN Schadensersatz zu. Die Verteidigung des Namensnennungsrechts gegen Bilderdiebe kostet die Fotografen viel Zeit.--2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 07:09, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das hat das OLG Köln so nicht gesagt, abgesehen davon kann aber selbstverständlich jeder Verein für seine geförderten Fotografen als Fördervoraussetzung zusätzliche Regeln aufstellen, die für eine bloße Möglichkeit zur Beteiligung am Projekt Wikipedia überzogen wären. --Ailura (Diskussion) 08:03, 27. Jun. 2017 (CEST)

Sachlich wurde das Thema noch nie dikutiert: eine "klare Mehrheit" von 51,9 Prozent (wo alles Sturm lief, was liebgewordene Gewohnheiten und Pfründe in Gefahr sah) ... das nennt man eigentlich "Idiotenreferendum". Und beim zweiten MB war dann das Kleben am Status Quo doch wichtiger, als konsensfähige Vorschläge durchzusetzen (so daß sich die Vorschläge nur noch weiter weg von der Mitte bewegt haben statt hin zur Mehrheit). WMDE ist hier deutlich im (Nach)Zugzwang - aber wozu? Gehalt läuft doch auch so... MfG --Methodios (Diskussion) 07:15, 27. Jun. 2017 (CEST)

Vielleicht kannst du ja mal freundlicherweise erläutern, worin die Abzocke liegen soll, wenn die Fotografen KEINEN Schadensersatz zugesprochen bekommen? Dass vor der neuen Rechtsprechung im Jahr 2015 einige Fotografen Schadensersatz erhielten, ist Schnee von gestern. Was soll das ganze Theater HEUTE noch?--2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 07:28, 27. Jun. 2017 (CEST)
Der klagende Fotograf konnte dem OLG Köln nicht darlegen, dass er im fraglichen Zeitraum auch entgeltliche Lizenzen vergeben hat.[23] Das muss nicht für jeden Fotografen gelten, der Bilder unter CC-BY veröffentlicht. --Ailura (Diskussion) 08:20, 27. Jun. 2017 (CEST)
Da es sich ganz überwiegend um Hobbyfotografen handelt, werden diese an der Nachweishürde nachhaltiger Entgeltlizenzierung scheitern. Und nach OLG Köln muss der Nachweis dafür erbracht werden, dass Entgelt für die Befreiung von CC-BY geleistet wurde, das wird praktisch keinem gelingen. Im Ergebnis bedeutet das: kein Schadensersatz in nennenswerter Höhe, aber sehr viel Zeitaufwand. Wo ist da noch die Abzocke?--2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 08:37, 27. Jun. 2017 (CEST)

Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Der ein oder andere wird vielleicht schon mitbekommen haben, dass das genannte Gesetz - gegen welches sich die Wikimedia Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung ausgesprochen hat - aller Voraussicht nach nächste Woche in leicht abgeänderter Form vom deutschen Bundestag beschlossen werden soll. Siehe dazu u.a. die Berichte bei Heise Online oder Golem. Ist jemand vom juristischen Fach im Bilde darüber, ob dies auch Auswirkungen auf die Wikipedia haben könnte? Immerhin soll die Änderung des Telemediengesetzes und damit des geforderten Auskunftsanspruchs bei vermeintlichen Verstößen gegen das Persönlichkeitsrecht nicht nur für soziale Netzwerke, sondern auch für andere Internetdienste gelten. Eine Diskussion wert oder können wir uns entspannt zurücklehnen (sofern man von den anderen Auswirkungen außerhalb der WP absieht...)? Grüße --EH (Diskussion) 18:31, 24. Jun. 2017 (CEST)

Ianal: Das Gesetz war auf soziale Netzwerke zugeschnitten und nicht auf WP. Außerdem haben wir hier im Gegensatz zu z.B. Facebook Mechanismen, die zwar nicht das Einbringen, wohl aber die Auswirkung von "Fake News" und Persönlichkeitsrechtsverletzungen eindämmen. Und eine Auskunft wird am Ende nur die WMF in den USA erteilen, und das nach eigener dortiger Rechtsauffassung. Die haben auch hier keine Niederlassung hat, die man haftbar machen könnte und verkaufen hier keine Werbung et.cet. Im Gegensatz zu den großen sozialen Netzwerken ist WMF in D nicht wirtschaftlich tätig. Im Übrigen sollte man sich auch bisher nicht zu sicher wägen: bei berechtigten/gut begründeten Anfragen der Ermittlungsbehörden wird die WMF auch bisher Daten herausgegeben haben. Ich vermute an der Praxis wird sich nichts ändern. Anfragen von Dritten/Betroffenen wird man wohl eher nicht beantworten. Aber wie gesagt, Ianal ;) --Don-kunDiskussion 19:01, 24. Jun. 2017 (CEST)
IANAL, aber mMn sieht selbst der hinterwäldlerichste Amtsrichter auf den ersten Blick, daß dieses komische Gesetz nicht verfassungskonform ist. Das Verbreiten von Fake News ist voll und ganz im Einklang mit Artikel 5 GG. Wahrscheinlich denkt man im Ministerium Maas, man könne es ja mal probieren, und bis das BVerfG uns das Gesetz um die Ohren haut, sind wir eh nicht mehr im Amt, aber bis dahin haben wir gezeigt, daß wir was tun. Ich nenne das Populismus. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:34, 24. Jun. 2017 (CEST)
Populismus nenne ich es, wenn jemand groß mit Art. 5 GG tönt, aber dabei vergisst, dass es noch weitere Artikel im GG gibt, mit denen Art. 5 abzuwägen ist. Und dann gleich mit größtmöglichen Vorwürfen, abwertender Sprache und Absolutheitsansprüchen kommt, aber die eigentlich gestellte Frage verfehlt. --Don-kunDiskussion 21:21, 24. Jun. 2017 (CEST)
Der einzige Artikel des GG, mit dem Art. 5 abzuwägen wäre, ist Artikel 1. Aus diesem kann ich jedoch auch kein Fake-News-Verbot herleiten. Aber wie du schon ichtig erwähnt hast, WP ist kein Social Media, sondern fällt unter Presse, wie durchaus schon gerichtlich festgestellt wurde. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 23:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Don-kun: "bei berechtigten/gut begründeten Anfragen der Ermittlungsbehörden wird die WMF auch bisher Daten herausgegeben haben" - wenn ich mich recht entsinne, informiert die WMF irgendwo über die Anzahl solcher Fälle, es sind sehr wenige (die allermeisten Anfragen wurden abgewiesen), aber ich kann es gerade nicht finden - Gnom vielleicht? Gestumblindi 00:54, 25. Jun. 2017 (CEST)
Verlinkt vom Blogbeitrag Wikimedia Foundation releases first transparency report of 2017. — Raymond Disk. 11:35, 25. Jun. 2017 (CEST)
Vielen Dank, Raymond! Hier direkt der relevante Teil des Berichts für Juli-Dezember 2016. Gestumblindi 17:30, 25. Jun. 2017 (CEST)

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Ich habe mir mal erlaubt, auf Deiner BNR-Seite ein paar Namen mit Quelle hinzuzufügen. Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, ganz getreu des Wiki-Prinzips, die Lücken zu füllen.

Einen Verdacht habe ich: Könnte es sein, dass die Preise in einem Jahr zuerkannt, aber erst im Folgejahr offiziell verliehen oder übergeben werden, was zur Verwirrung bei den Jahreszahlen beiträgt?--Mabschaaf 22:25, 24. Jun. 2017 (CEST)

Das ist ein Problem der uneinheitlichen Quellensituation. --Drahreg01 (Diskussion) 00:15, 25. Jun. 2017 (CEST)
Bis 2007 wurden die Preise anscheinend für das Vorjahr vergeben (siehe Anzeige in Science vom 15.6.2007 mit Bekanntgabe der Preisträger für 2006), ab Bekanntgaben im Jahr 2010 wurde statt dessen durchnumeriert (d.h. 2010 Bekanntgabe der 22. Preisträger). Dazwischen unklar, ich habe die entsprechenden Bekanntgabe-Anzeigen in Science nicht mehr gefunden. Wenn es ein wichtiger Medizinpreis ist, sollte man meinen, dass es entsprechende Artikel zu den Verleihungen in einschlägigen Medizin-Fachzeitschriften gibt. Darauf hoffe ich, denn anhand der Einzelquellen aus dem Netz werden wir keine korrekte und komplette Liste zusammenbekommen.
Das gehört eigentlich nicht hierher. Ich kopiere das Ganze mal in die Artikeldiskussion. Ich hoffe, das passt für Euch.--Leserättin (Diskussion) 14:53, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich verstehe nicht, worum es geht, sorry: um einen Artikel über den Preis (mit Liste) oder um einen über einzelne Preisträger? --Aalfons (Diskussion) 16:40, 26. Jun. 2017 (CEST)

Regards sur l'actualité de la Wikimedia[Quelltext bearbeiten]

Ich kann das nicht nachvollziehen. Von derzeit 16.475 hoch geladenen Bildern werden 10.443, also 63.39%, 22.714 mal über die verschiedenen Projekte genutzt. Ein herausragender Wert. Das klingt alles eher nach verletzter Eitelkeit wegen eines Einzelfalls. Meine Bilder werden derzeit nicht einmal zu 9% nach genutzt und noch nie hat sich wirklich Jemand beschwert, sie würden nur da sein. Commons ist als Bildlager gedacht, langfristig und über die Wikimedia-Projekte hinaus. Niemand verlangt ernsthaft, daß das alles sofort genutzt wird. Und daß man sich mal uneins ist, welches Bild in einen Artikel soll, ist nun auch nichts Besonderes. Ich kann das nicht nachvollziehen. Marcus Cyron Reden 11:18, 26. Jun. 2017 (CEST)

+ 1 - Ebenso meine Erfahrung! Zu den Auszeichnungen Quality etc. gäbe es auch noch viel zu sagen.--Reinhardhauke (Diskussion) 16:05, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke da hat sich einfach zu viel angestaut. Es verweist ja noch auf weitere Gründe wie z. B. auf diesen Rassismus-Vorwurf wegen einer umgangssprachlichen Formulierung oder auf mangelnde Hilfe seitens Wikimedia wenn ausserhalb seine Bilder lizenzwidrig verwendet werden. DestinyFound (Diskussion) 11:36, 26. Jun. 2017 (CEST)
Für Jemanden, der gerade ein Wikimania-Stipendium beantragt und auch von WMDE bekommen hat ist es dennoch in meinen Augen nicht akzeptabel. Wer von uns, die lange dabei sind, schiebt nicht mal Frust? Und daß die WMF bei falscher Nachnutzung nicht helfen kann, ist allenthalben bekannt. Ganz im Gegenteil, wenn Fotografen weiter die Rechte an ihren Bildern haben möchten müssen eben auch sie sich um diese Sachen kümmern. Ich verstehe immer die Vorstellung nicht, daß man einerseits weiter die Rechte besitzen möchte, andererseits aber möchte, daß sich WMF, WMDE, WMAT etc. bei falscher Nutzung um die Sache kümmern sollen. Marcus Cyron Reden 12:01, 26. Jun. 2017 (CEST)
Art und Ton der Kritik mögen vielleicht unangebracht sein.
Aber gerade bei Commons hat sich doch sehr viel Reformbedarf angestaut: Kaum einer kennt Commons und die Nutzung über das in der Fußzeile versteckte Kategorriensystem ist alles andere als benutzerfreundlich. In der heutigen Welt von Hashtags und Tagging ist das Kategoriesystem (c:Category:Ottomeyer ploughing engines in Emsland Moormuseum oder c:Category:Portrait paintings of men wearing black hats in Germany als willkürliche Beispiele) ein den meisten fremdes, anachronistisches Relik. Und auch für Editoren ist es nicht gerade einfach, Bilder zu finden oder über Updates und Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben. Es gäbe auch technische Möglichkeiten, die Benutzer so zu steuern, dass Urheberrechte eher geachtet würden. --Lars (User.Albinfo) 12:50, 26. Jun. 2017 (CEST)
Wer Kategorien mit Hashtags oder Tagging verwechselt, hat Kategorien nicht verstanden. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:52, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das ist ja das Problem: die meisten User verwechseln die Kategorien mit Tags – sie kennen heute nichts anderes. Wir sollten mit der Zeit gehen und das System ausbauen. --Lars (User.Albinfo) 02:13, 27. Jun. 2017 (CEST)

Diego beklagt sich über „Rache- und Diskreditierungsversuche“. Das sind die üblichen negativen Erfahrungen, wenn man mit Internethunnen und ihren überquellenden Sperrlogbüchern in Berührung kommt. Diese Internethunnen gibt es hier in der deutschsprachigen Wikipedia, und es gibt sie drüben bei Wikimedia. Meist genügt ein Blick ins Sperrlogbuch, um die Negativität eines Hunnen richtig einzuschätzen. Dass @Benutzer:Poco_a_poco seine Mitarbeit einstellt, ist die einzig vernünftige Reaktion auf die katastrophalen Rahmenbedingungen. Wir haben in den letzten zehn Jahren allein in der deutschsprachigen Wikipedia knapp dreieinhalbtausend Mitarbeiter verloren. Irgendwann wird die Foundation einsehen, dass es so destruktiv nicht weitergehen kann und der WP:Wikiquette wieder praktische Geltung verschafft werden sollte. --87.179.20.102 15:52, 26. Jun. 2017 (CEST)

Hunnen wie in Hunnenrede?--Mautpreller (Diskussion) 16:55, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ein netter Hinweis, im von Dir verlinkten Artikel kann man lesen: „Synonym für die Deutschen und ihr als barbarisch bezeichnetes Verhalten“. Nun möchte ich die britische WKI-Perspektive nicht auf alle Deutschen oder alle deutschsprachigen Wikipedianer generalisiert wissen, doch auf einige aggressive Internetaktivisten scheint die Zuschreibung „barbarisches Verhalten“ durchaus zu passen. Leider fehlt kulturfernen Nerds die Bildung des Herzens, um barbarisches Verhalten als solches zu erkennen, oder um es mit Thomas Mann zu formulieren: „Die Barbarei ist das Gegenteil der Kultur doch nur innerhalb der Gedankenordnung, die diese uns an die Hand gibt.“--87.179.20.102 18:50, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hat hier eigentlich jemand die Quellen gelesen? Ich verstehe nicht, wieso wir uns mit diesen „Rache- und Diskreditierungsversuchen“ beschäftigen sollen. Der Sachverhalt: Ein <KPA> aus Brasilien hat Poco vorgeworfen, seine Formulierung "Wenn wir uns so verhalten, ist es ein Dschungel" sei rassistisch ggü allen, die im Dschungel wohnen. Möchte jemand noch etwas Originelles über Political Correctness oder Herrschaftsdiskurse beizusteuern? Hoffentlich nicht. --Aalfons (Diskussion) 17:22, 26. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Vorwurf wurde ja schnell als unsinnig abgelehnt. Marcus Cyron Reden 20:18, 26. Jun. 2017 (CEST)
Eben. Daher Sturm im Wasserglas. --Aalfons (Diskussion) 20:56, 26. Jun. 2017 (CEST)
Es fehlt an Difflinks, um die Rache- und Diskreditierungsversuche zu beurteilen, über die sich der Kollege so bitter beschwert. Aber er ist ja nicht das erste Stalkingopfer. Rache und Diskreditierung sind in einem Wiki ekelhaft. 😱 👎 --2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 22:31, 26. Jun. 2017 (CEST)

Er schreibt auf seiner Benutzerseite, cc-Lizenzen seien wie PD. Ich dachte, wie cool ist das denn, bestimmt ist alles bei flickr unter PD hochgeladen! Pustekuchen: nc-Lizenz! Worum geht es also? Mal wieder um's liebe Geld. Da hilft nur: Commons abschalten! :) −Sargoth 08:56, 27. Jun. 2017 (CEST)

Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles. 💰💰💰--2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 09:09, 27. Jun. 2017 (CEST)

Sog. "Internationale Presseschau"[Quelltext bearbeiten]

Habe nichts dagegen, solche Meldungen aufzuführen, aber erstens ist es keine Presseschau, sondern aus internationalen Schwesterprojektem, zweitens sind sie eine typografische Katastrophe. Da wirkt eine allgemeine Entfettung Wunder. --Aalfons (Diskussion) 17:10, 26. Jun. 2017 (CEST)

Danke für die tolle Presseschau, bitte mehr Horizonterweiterung für uns 👍👍👍🌞💟🌈 --2003:75:8F15:F363:F0A1:F6E1:14F7:146E 22:45, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich finde es auch toll. Vielen Dank!--CG (Diskussion) 08:06, 27. Jun. 2017 (CEST)