Wikipedia Diskussion:Kurier

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Archivübersicht (Präfixindex)

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Lichtbildschutz für Reproduktionen gemeinfreier zweidimensionaler Werke[Quelltext bearbeiten]

Wie heise meldet, haben WMF und WMDE die zweite Runde in der Klage des Museums Reiss-Engelhorn-Museen wg. eingescannter Fotos gemeinfreier Werke verloren. Das Gericht sprach den Fotos ein Lichtbildschutz zu. Laut heise wird WMDE die nächste Runde bestreitet. Wer also in nächster Zeit Fotos aus Museums-Katalogen einscannt, sollte das vllcht. nicht gerade mit seinem Hauptaccount machen. --DaB. (Diskussion) 19:26, 21. Jun. 2016 (CEST)

Ich habe mir erlaubt, die Überschrift (war "Lich[t]bildschutz für Scans") anzupassen, da sie irreführend sein könnte: Es geht nicht um Lichtbildschutz für die Scans der in einem Bildband reproduzierten Fotos (also für die durch den Vorgang des Einscannens entstandenen "Reproduktionen von Reproduktionen von Reproduktionen"), sondern für die vom Museum angefertigten Fotos, die dem Bildband zugrunde liegen. Gestumblindi 21:22, 21. Jun. 2016 (CEST)
Tja. Wollen wir hoffen, dass sich WMF und WMDE mit dem Dogma der kommerziell-freien Lizenzen nicht die Birne anhauen. Natürlich will ich, dass wir die Bilder benutzen können. Dazu wäre aber eine Lizenz, die kommerzielle Nutzung zumindest einschränkt, zielführender; da könnte man sicherlich eine Nutzung mit dem Museum aushandeln. Da so etwas jedoch als Teufelswerk gilt, muss man eben den Gerichten Arbeit geben. Irgendwie traurig.--Mautpreller (Diskussion) 21:34, 21. Jun. 2016 (CEST)
Glaub ich nicht, Mautpreller. Die Mannheimer sind nicht so drauf. Die wollen alles oder nichts. Zum Vergleich: Frankfurt tickte bisher anders.--Aschmidt (Diskussion) 21:37, 21. Jun. 2016 (CEST)
Liest sich hier nicht so. Manches in der Pressemeldung ist Unfug. Mit "Demokratie" hat das Ganze nichts zu tun, und auch die Sache mit dem "Mitspracherecht" ist meines Erachtens nur ein Euphemismus dafür, dass das Museum eben nicht nur seine Arbeitsergebnisse, sondern vor allem auch die Arbeitsergebnisse von lange toten Malern verwerten will. Dass ihnen allerdings kostenlose "Verwendung auf diversen unpassenden Merchandising-Artikeln durch einen großen US-amerikanischen Online-Händler" nicht passt, kann ich nachvollziehen. Und auch nicht eben abwegig ist dieses Argument: "Wir halten uns in den Fällen, in denen eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung beabsichtigt ist, nicht nur für berechtigt, sondern auch für verpflichtet, Gebühren zu erheben", nämlich als öffentlich finanzierte Institution mit kulturellem Auftrag. Ich will nicht behaupten, dass Verhandlungen zum Erfolg geführt hätten. Gut möglich, dass sie gescheitert wären. Das Problem ist, dass WMF/WMDE sie nicht mal ins Auge fassen will.--Mautpreller (Diskussion) 21:50, 21. Jun. 2016 (CEST)
Die Frage ist ja hypothetisch, denn sie wollen es ja beide so. Insoweit passen RE und WMF wie Schlüssel zu Schloß. Da haben sich zwei gefunden. Sie werden jetzt durch die Instanzen ziehen und das mit der entsprechenden Pressearbeit begleiten (lassen). Popcorn!--Aschmidt (Diskussion) 22:09, 21. Jun. 2016 (CEST)
(BK) Die ganze Argumentation des Museums, die gegenwärtig gerichtlich gestützt wird, basiert allerdings auf dem Lichtbildschutz für die von ihm angefertigten Reproduktionen, die neueren Datums sind. Gibt es eigentlich noch keine veröffentlichten (bevorzugt farbigen) Reproduktionen der fraglichen Gemälde, die älter als 50 Jahre sind? Der einfache Lichtbildschutz, der hier in Anspruch genommen wird, währt nur 50 Jahre ab Veröffentlichung, im Gegensatz zum Schutz von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers für Lichtbildwerke. Man müsste ja bloss die fraglichen Gemälde aus einem vor 1966 veröffentlichten Bildband oder von Kunstdrucken entsprechenden Alters einscannen, falls es solche gibt, dann könnte man die umstrittenen Scans von Commons löschen, stattdessen die alten (wenn auch vielleicht qualitativ schlechteren - bei Kunstdrucken nicht unbedingt) Repros nehmen und hätte die Bilder immer noch hier, ohne dass das Museum noch irgendeine Handhabe dagegen hätte. Das zeigt doch die gewisse Absurdität des Bemühens des Museums, auf diesem Wege die Gemeinfreiheit einzuschränken, verbunden damit, dass das ausserdem nur funktioniert, wenn es mit Argusaugen darüber wacht, dass auch jegliches "unautorisierte" Fotografieren seiner Exponate unterbunden wird - wohlgemerkt von Exponaten, deren freie Nutzung der Allgemeinheit eigentlich aufgrund der abgelaufenen urheberrechtlichen Schutzfrist möglich sein sollte. Zu dieser freien Nutzung gehören durchaus auch angeblich "unpassende" oder sonst irgendwie "böse" erscheinende kommerzielle Verwertungen; die Abgrenzung kommerziell/nicht-kommerziell ist ausserdem bekanntlich schwierig. Gestumblindi 22:23, 21. Jun. 2016 (CEST)
Ja, ick weeß, schwierig. Aber wohl kaum unmöglich. --Mautpreller (Diskussion) 22:35, 21. Jun. 2016 (CEST)
Wie wäre es, anstatt Einzuscannen, einfach mal zum Museum zu gehen, und die Bilder selbst zu fotografieren?--Sinuhe20 (Diskussion) 09:18, 22. Jun. 2016 (CEST)
Soweit ich weiß, erlaubt das Museum das nicht (Hausrecht).--Mautpreller (Diskussion) 10:12, 22. Jun. 2016 (CEST) PS: Das war ja auch der (eigentlich ganz vernünftige) Grund, warum die WMF zunächst obsiegte. Andererseits bin ich nicht sicher, ob Laienfotografie mit den konservatorischen Notwendigkeiten zu vereinbaren ist, keine Ahnung. Sicher ist, dass die Werke (Gemälde) gemeinfrei sind. "Alte" Fotos dürften unproblematisch sein.--Mautpreller (Diskussion) 10:15, 22. Jun. 2016 (CEST)
@Mautpreller: Und auch nicht eben abwegig ist dieses Argument: "Wir halten uns in den Fällen, in denen eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung beabsichtigt ist, nicht nur für berechtigt, sondern auch für verpflichtet, Gebühren zu erheben", nämlich als öffentlich finanzierte Institution mit kulturellem Auftrag - Öffentlich finanzierte Institutionen werden nun mal von Steuergelder bezahlt. Diese kommen sehr häufig und in hohem Masse von Firmen. Aber auch von der Allgemeinheit. Gebühren zu verlangen bedeutet somit nur, dass man den Steuerzahler (die Allgemeinheit) doppelt zu Kasse bittet. Es ist also verständlich, wenn eine Firma Preise verlangt, weil da geht es geht um die Existenz. Bei Gedächtnisinstitutionen ist es aber eben gerade nicht so. Die Argumentation, dass man verpflichtet sei, Gebühren zu verlangen, ist deswegen absurd. Ich arbeite übrigens in einer Gedächtnisinstitution und die Gebühren einzutreiben verursacht normalerweise sogar mehr Kosten, als was man zurückkriegt. - Nein, das Museeum ist nur borniert. Nur das. Und es untergräbt auch ganz massiv die Gemeinfreiheit. Es geht da nicht um kommerzielle/nicht kommerzielle Lizenzen, sondern schlicht darum, dass das Urheberrecht irgendwann einmal erlischt und man nicht ständig neue Schutzrechte erzeugen kann. Sonst führt das die Idee der Gemeinfreiheit ad absurdum. Das Gericht übrigens verwechselt nach meiner Beurteilung nämlich Lichtschutz/Lichtwerkschutz mit geleisteter Arbeit. Es ist immer noch so, dass viele glauben, nur weil sie Arbeit in die Verwirklichung einer Idee rein gesteckt haben, gehört ihnen auch die Idee. Nun das ist falsch. Erstaunlich, dass das Gericht das nun genauso beurteilt. Ich hoffe sehr auf eine Korrektur dieses Urteils in einer höheren Instanz. Und sonst muss man schlicht politisch werden. --Micha 15:27, 22. Jun. 2016 (CEST)
Naja, Micha, warum sollte das Museum für lau ein gutes Foto machen, damit es eine Firma auf T-Shirts drucken kann? Warum sollte eine öffentliche Institution kommerzielle Aktivitäten dieser Art kostenlos unterstützen? Für die Wikipedia wäre das was anderes. Ich halte das zunächst mal nicht für "nur borniert". Natürlich geht es in der (alten) Pressemitteilung wild durcheinander zwischen Urheberrechtsschutz, Gemeinfreiheit, "Demokratie" und Kontrolle, da hast Du ja recht. Aber andererseits: Ich sehe nicht ein, dass das Recht einer Merchandisingfirma, kostenlos Wagnerporträts auf T-Shirts zu drucken, ein wichtiges und gemeinnütziges Anliegen ist, das unbedingt durch die WMF vor Gericht vertreten werden muss.--Mautpreller (Diskussion) 15:49, 22. Jun. 2016 (CEST)
Frage zurück: Warum sollte es das nicht machen? Gemeinfreiheit bedeutet nun mal, jeder kann damit anstellen, was er will. Und wie bereits erwähnt, die Kosten für die Digitalisierung wurden bereits bezahlt. - Doch es ist Borniertheit. Ich kenne viele GLAM, die sind viel aufgeschlossener über alle möglichen Nutzungen. So wurde an der Public-Domain-Konferenz als positives Beispiel von einem Museum viele neuere Nutzungen gezeigt. Bsp. neue künstlerische Interpretationen, Gebrauchskunst, Streetart, etc. Dieses Museum aber möchte eben kontrollieren, wie die Kultur, die sie sammelt und streng konserviert und regelmässig abstaubt korrekt weiterverwendet wird und was aber dann aus ihrer Sicht "pfui" ist. Das ist doch genau Ausdruck einer kulturellen und gesellschaftlichen Borniertheit. --Micha 16:19, 22. Jun. 2016 (CEST) Hier wie andere denken [1] ...
Na, da sehe ich aber einen Unterschied. Produktive Rezeption ("künstlerische Interpretation, Gebrauchskunst, Streetart") ist eine Sache, für die es sich lohnen könnte zu streiten. Verwertung für die Kalender-, Poster-, T-Shirt- und Sammeltassenindustrie ist es meines Erachtens nicht. Warum soll man diesen Unterschied nicht machen? In der Sache ist er angemessen.--Mautpreller (Diskussion) 20:45, 22. Jun. 2016 (CEST)
Wo ist das Problem, dass es jemand auf ein T-Shirt druckt? Keith Haring hat sogar als künstlerischen Akt, Kunst via Pop Shop an die Leute zu bringen. Und es gab tatsächlich T-Shirts, Mugs, Posters etc. zu kaufen. Wie bereits erwähnt, ist es nicht Sache von Museen zu kontrollieren, wie Kunst und Kultur zu funktionieren hat. Das wäre verheerend, wenn graue Mäuse entscheiden würden, was eine "korrekte" Verwendung ist. - Dir ist das Konzept der Gemeinfreiheit aber schon bekannt? --Micha 08:47, 23. Jun. 2016 (CEST)
Im Artikel Reiss-Engelhorn-Museen sind "wir" aber noch immer die Guten, ja, die Gewinner... (Stand: soeben). --217.9.49.1 06:52, 22. Jun. 2016 (CEST)


Das Urteil ist jedenfalls der Hammer. Auf die nächste Verhandlung sollte öffentlich hingewiesen werden, damit die Sitzplätze voll sind. -- Jack Cluster (Diskussion) 11:26, 22. Jun. 2016 (CEST)

Jav man sollte die Foto-Autoren auf Commons darauf hinweisen, dass ihre Bilder von "ollen Dingen" wie Berge, Flüsse, Häuser, etc. ... die ohne großen Aufwand und maximal im Ausnahmefall mit einem vergleichbaren Auwand wie bei den Ablichtungen der Museumsbilder erstellt wurden, von der Foundation demnächst als gemeinfrei angesehen werden. ;-) --91.17.242.27 22:25, 22. Jun. 2016 (CEST)

i Info: Ich (IANAL) habe zeitgleich mit einem nicht angemeldeten User einen Artikel für den Kurier dazu geschrieben. Hat ein bisschen länger gebraucht bei mir und weil wir in unterschiedlichen Spalten geschrieben haben, wurde kein BK angezeigt; ich hoffe, es ist okay, dass ich den kürzeren gelöscht habe, sorry an die IP! Viele Grüße, --emha db 12:03, 22. Jun. 2016 (CEST)

Das Urteil ist natürlich eine Ohrfeige, das Gebaren der REM eine Frechheit, aber die paar Bilder dieses drittklassigen Museums zu löschen macht uns natürlich auch keine größeren Probleme. Problematisch wäre, wenn wir diese Entscheidung in einem Einzelfall aufgrund eines einzigen größenwahnsinnigen Museumsdirektors der "Generation Fax" (während andere früher restriktive GLAMs wie die Museen in Dresden oder die Schlösser in Potsdam inzwischen ja kräftig zurückrudern und auf uns zugehen) nun zum Anlass nehmen würden, alle "PD-art"-Werke aus der Wikipedia zu verbannen. Dann wäre nämlich mit einem Schlag die Bebilderung aller historischen Artikel sehr gefährdet, die Wikipedia wäre eine historische Textwüste. --WolfD59 (Diskussion) 17:20, 22. Jun. 2016 (CEST)

Wir sagen "pfui" wenn Bilder gelöscht werden müssen.
Auf der anderen Seite haben wir ausgesprochene Lösch-Admins, die ein bissl zuviele Texte löschen, finde ich. -- Jack Cluster (Diskussion) 18:37, 22. Jun. 2016 (CEST)
Zwischen einem Portrait von Richard Wagner und einem 2-Satz-Artikelchen über ein drittklassiges Pornosternchen besteht allerdings ein kleiner Unterschied, finde ich. --77.9.14.97 21:19, 22. Jun. 2016 (CEST)

@Mautpreller: Wenn das Museum sein teuer hergestelltes Foto nicht für lau hergeben will, und dafür womöglich Rechtschutz genießt, ist das die eine Sache. Warum lässt man aber ambitionierte, fähige Fotografen, oder wenigstens einen, nicht an das Kulturgut, damit jemand anderes seine Leistung der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stellen darf? Man möchte die Teilhabe an einem gemeinfreien Kulturgut exklusiv zum eigenen finanziellen Wohl regulieren und die Allgemeinheit damit enteignen. Sicher nicht die Aufgabe eines Museums. --Superbass (Diskussion) 22:21, 22. Jun. 2016 (CEST)

Es ist Aufgabe eines Museums auch die finanziellen Kosten, die eine Museum FÜR die Allgemeinheit mit sich bringt zu berücksichtigen. Wer denkt dass (öffentlich finazierte) Kultur ein Selbstbedienungsladen für kommerzielle Projkete ist, hat den Begriff "Allgemeinheit" nicht verstanden. --91.17.242.27 22:39, 22. Jun. 2016 (CEST)
Ja, an diesem Argument ist natürlich was dran. Es ist zweifellos so, dass das Museum die gemeinfreien Bilder monopolisieren will. Das finde ich auch gar nicht erfreulich. Hier wirkt meiner Ansicht nach schon was, was Aschmidt oben als "Schlüssel und Schloss" beschrieben hat. Das Museum bringt das durchaus beachtenswerte Argument, dass die Leistung seines Fotografen nicht einfach achtlos und umsonst verwurstet werden soll, nutzt es aber, um unter der Hand die Reproduktion der Bilder generell zu monopolisieren und damit die Gemeinfreiheit zu umgehen. Die WMF sagt völlig richtig, die Bilder sind gemeinfrei und sollten daher auch in Reproduktionen jedem zugänglich sein, macht daraus aber unter der Hand eine Freiheit der Vermarktung unter Enteignung der Arbeit des Fotografen. Man könnte nun versuchen, einen Kompromiss zu finden. Der könnte zum Beispiel so aussehen, wie Du ihn skizzierst; er könnte auch anders aussehen. Leider haben aber die Hardliner hier auf beiden Seiten die Oberhand. Und so kriegen eben die Gerichte Arbeit.--Mautpreller (Diskussion) 22:59, 22. Jun. 2016 (CEST)
@91.17... Offenbar hast Du eine semantisch abweichende Auffassung von dem "All" in Allgemeinheit, wenn Du bestimmte Gruppen ausschließen willst. Davon abgesehen, sind die Rechte an alten Schinken nicht öffentlich finanziert - sie lagen 70 Jahre lang beim Maler und dessen Erben und gehören nun im wörtlichen Sinne allen - auch denen, die das Bild auf eine Tasse drucken wollen. Öffentlich finanziert ist die Aufbewahrung, Pflege und Präsentation des Originals. --Superbass (Diskussion) 07:44, 23. Jun. 2016 (CEST)
Es gibt zwei verschiedene Rechte: Die Rechte an dem Gemälde und die Rechte an dem Foto vom Gemälde. Die Rechte am Gemälde sind erloschen. Die Rechte am Foto sind nicht erloschen. Diese gehören dem Fotografen.
Was etwas schwierig zu beurteilen ist: Wie sieht das Recht aus, von dem Gemälde selber ein Foto zu machen? Das Bilder mit Lichtblitz verboten sind, ist klar, da dadurch das Gemälde beschädigt wird. Bei Fotos aussieht, die ohne Lichtblitz getätigt werden, weiß ich nicht. --Eulenspiegel1 (Diskussion) 19:34, 23. Jun. 2016 (CEST)
Das ist ja das besonders Perfide an den Reiss-Engelhorn-Museen. Einerseits "PD-art" ablehnen und andererseits Museumsbesucher verklagen, die Fotos im Museum schießen und hochladen. Mit einer "öffentlichen Sammlung" hat das dann unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts eigentlich nichts mehr zu tun. --WolfD59 (Diskussion) 08:09, 24. Jun. 2016 (CEST)
zwei Versionen der Ablichtung in Commons

auf der Vorderseite ist eine zweite (oder erste, je nachdem) Version der Ablichtung eingebunden mit der Legende Cäsar Willichs Portrait von Richard Wagner, aber nicht durch das REM fotografiert!.
Aus den Bildattributen bei c:File:Portrait of Richard Wagner.png geht das nicht hervor. Dort lese ich einstweilen Better information is required about the source of this image.. Kann das bitte aufgeklärt werden? --Goesseln (Diskussion) 10:17, 23. Jun. 2016 (CEST)

Gerne, Goesseln: c:File talk:Richard Wagner by Caesar Willich ca 1862.jpg#Andere Bildversion auf commons. Viele Grüße, --emha db 11:11, 23. Jun. 2016 (CEST)
Danke für den Hinweis, die Disk. hatte ich auch schon gesehen. Aber die hat ja wohl zu keinem Ergebnis geführt, sonst wäre der Hinweis oder das Bild gelöscht. In der Disk. lese ich keine Aufklärung (wann hat wer das Portrait fotografiert, und der Wer ist nicht ein Beauftragter des REM), sondern sehe nur nebulöse "Beweise", das nicht sein kann, von der von der einen Seite, was nicht sein darf, von der anderen Seite. In my humble opion ist das wenig hilfreich. Daher sollte auf der Kurierseite nicht so getan werden, als sei die Provinienz des zweiten Fotos klar. Aber lassen wir das. --Goesseln (Diskussion) 11:51, 23. Jun. 2016 (CEST)
Goesseln: „has collar as dark as the jacket. So its easy to see that it cannot be derived from the overleaf version.“ ist für mich eindeutig. Wer der Urheber dieses Fotos - einer Reproduktionen eines eindeutig gemeinfreien Werkes - ist, kann uns getrost wurscht sein (solange es nicht die REM sind, und das ist klar nicht der Fall). Das Foto ist deswegen auch nicht Streitgegenstand des o.g. Prozesses! Viele Grüße, --emha db 17:17, 23. Jun. 2016 (CEST)
Naja, das Foto ist offenbar nicht dasjenige, um das es in dem Rechtsstreit geht. Wir wissen aber nicht, von wem es stammt. Es kann von jedem stammen, inkl. natürlich dem Besitzer des Bildes - sagt ja keiner, dass die REM das Bild nur einmal selbst fotografiert haben. Dann mit Unterstreichung und Ausrufezeichen zu sagen, dass es selbstverständlich nicht von den REM stammt, weil es ja nicht dasselbe Foto ist, halte ich auch für gewagt. --YMS (Diskussion) 13:53, 24. Jun. 2016 (CEST)
Grundsatz auf Commons ist ausdrücklich, nur solche Bilder zu verwenden und in die Allgemeinheit zu verteilen, die zweifelsfrei unter einer freien Lizenz stehen oder gemeinfrei sind, im Herkunftsland und den USA. Also das genaue Gegenteil von dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter". Somit wären alle Reprofotografien von gemeinfreien Werken tabu, sofern das Einzelurteil von einem höheren Gericht (OLG oder BHG) bestätigt wird. das können wir in Ruhe abwarten. Ich sehe noch keinen Grund für eine Massenlöschung.
Persönlich gehe ich aber davon aus, dass sich das Museum in höheren Instanzen ebenfalls durchsetzen wird. Wenn Reprofotorafien (also keine simplen Scans) in hoher Auflösung gescannt und dann beliebig genutzt werden dürften, wäre es wirtschaftliche Kamikaze hochwertige Kunstsammelbände zu erstellen. Als Commons noch unbekannt war und eher als wikipedia-Bilderbank diente und gescannte Bilder außerdem nur im Inetrnet wirklich brauchbar waren, hat man uns einfach machen lassen. Aber in den letzten Jahren kommen die Einschläge in immer kürzeren Abständen. Bedauerlich, aber verständlich. --Martina Disk. 18:41, 25. Jun. 2016 (CEST)
Auch dies wär ja eine denkbare Kompromisslinie (Begrenzung der Auflösung). Aschmidt meinte oben, das Museum habe kein Interesse an einem Kompromiss gezeigt, ich hatte den Eindruck, dass WMF kein Interesse an einem Kompromiss gezeigt habe. Wenn wir beide recht haben, was mir immer wahrscheinlicher vorkommt, ist die Sache möglicherweise sauber verbockt. Man hats von beiden Seiten drauf ankommen lassen. Für die Nutzbarkeit der Bilder hat das nichts gebracht, eher im Gegenteil. Darauf käme es aber doch an, oder nicht? Wir wollen doch nicht einen Musterprozess für "freie Inhalte", sondern möglichst viel nutzbare Bilder für unsere Artikel.--Mautpreller (Diskussion) 19:35, 25. Jun. 2016 (CEST)
Naja. Man kann beide Seiten als Hardliner verbrämen. Vielleicht sind aber beide Parteien schlichtweg daran interessiert, einen höchstrichterlichen Spruch zu erwirken, um zukünftige Rechtssicherheit für alle Beteiligten herzustellen. Ich weiß es nicht, wäre aber durchaus als sinnvolles Motiv denkbar.
In unseren internen Diskussionen über Urheberrechtsfragen scheitern wir oft daran, dass Meinung gegen Meinung und Überzeugung gegen Überzeugung stehen, und beklagen, dass es keine ausreichende Rechtsprechung gibt, die wir als Orientierungs- und Entscheidungshilfe heranziehen könnten. In diesem speziellen Fall gefällt vielleicht vielen von uns das Ergebnis nicht. Ich bin aber sicher: Hätte WMDE/WMF gewonnen, wäre hier großes Hurra über dasselbe Gerichtsverfahren. --Martina Disk. 22:28, 25. Jun. 2016 (CEST)

Auswirkungen auf Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Wird das Urteil bestätigt, was hätte das denn für Auswirkungen auf die Wikipedia? Nicht mehr in de.wp-Artikel einbinden aber auf Commons wäre es okay? --87.140.195.4 18:17, 23. Jun. 2016 (CEST)

Ich denke, dass wir einfach nicht dazu in der Lage sind, dem Rechtsspruch zu entsprechen. Es kommen schließlich auch viele Logos durch, die eigentlich hätten gelöscht werden müssen. Für mich ist das Urteil nur noch ein weiterer Anreiz, auf Commons "Bilder-Washing" zu betreiben.--kopiersperre (Diskussion) 11:51, 24. Jun. 2016 (CEST)
Die Auswirkungen stehen im Urteil: Die vom Museum hergestellten Bilder dürfen in Deutschland von der WMF nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht werden. Es müssen nicht "wir ... dazu in der Lage sein, dem Rechtsspruch zu entsprechen", sondern das macht die WMF dann selber. Sie wird es auf ihren Servern durchsetzen. Weil es sonst für sie teuer wird oder Knast bedeutet. Ob die Bilder in Artikel der de-Wikipedia eingebunden werden, ist nicht von Belang. --Hugitobi (Diskussion) 18:11, 26. Jun. 2016 (CEST)

Wikimania 2016[Quelltext bearbeiten]

Ggf. von Interesse:

Interessant wäre aber auch ein Online-Programm (oder ein Link dahin), ggf. samt Abstracts, um mal zu gucken, was denn überhaupt im Angebot ist. Sonntagsgrüße -- Barnos (Post) 10:28, 26. Jun. 2016 (CEST)
Hallo Barnos, das Programm findet sich im Wikimania-Wiki. Gruß aus Esino, --Gnom (Diskussion) 10:57, 26. Jun. 2016 (CEST)
Besten Dank, Gnom, und meine besten Wünsche für Euer Finale vor Ort! -- Barnos (Post) 11:24, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und die Bewohner von Esino Lario. An gefühlt jedem vierten Haus war ein Schild "We welcome Wikipedians" angebracht, und es gab gar Berichte über vorbeifahrende Autos, bei denen aus geöffnetem Fenster "I love Wikipediaaa" herausgerufen wurde. Also auch Groupies... Grüße, --Ghilt (Diskussion) 01:03, 29. Jun. 2016 (CEST)
War wohl ein Wirt, der den Umsatz seines Lebens gemacht hat ;-) Gestumblindi 01:07, 29. Jun. 2016 (CEST)

Es wurde im umseitigen Bericht zwar deutlich erwähnt, aber ich möchte das noch einmal ganz deutlich hervor heben: die Wikimedia-Bewegung war Gast in einem kleinen Örtchen, das Arme und Türen weit öffnete und uns wirklich in einer Weise willkommen hieß, die ihres Gleichen suchte. Das kann in seiner Gänze wohl nur von denen nachvollzogen werden, die das Glück hatten dabei zu sein. Dabei war das Programm selbst (einmal mehr) in meinen Augen maximal mittelmäßig. Aber die wichtigen Begegnungen passieren ohnehin ausserhalb der Vorträge. Und um den Einsatz der Einwohner noch einmal zu verdeutlichen: ja, sie sind die ersten mit einem Glasfasernetz. Der Anschluß war wohl schon längere Zeit im Ort vorhanden. Es scheiterte bislang aber am Desinteresse der italienischen Post, das innerörtliche Netz auszubauen. Die örtlichen Gegebenheiten sind in dem am Hang liegenden Doppelort (eine alte römische und eine alte keltische Siedlung) alles andere als leicht. Am Ende waren es die Bewohner, die in Eigenleistung die Gräben für die Kabel ausgehoben haben. Ich möchte den deutschen Ort sehen, der so etwas tut. Auf dem Gruppenbild sind dann auch nicht allein Wikipedianer zu sehen (ich stehe übrigens genau ausserhalb des rechten Bildrandes ;)), sondern auch in großer Zahl und zurecht Bewohner Esino Larios. Alles was am Ende nicht klappte, lag einzig an uns Gästen. Und das grandiose Gefühl überlagert bis jetzt offenbar noch all die weitreichenden Personalentscheidungen, die im Verlauf der Wikimania getroffen bzw. verkündet wurden, von denen viele durchaus Diskussionswürdig wären. Aber wer will sich im Paradies oder in Erinnerung an dieses schon streiten... Marcus Cyron Reden 03:16, 29. Jun. 2016 (CEST)

Sichtungsrückstand[Quelltext bearbeiten]

Wie von DCB auf der Vorderseite berichtet, beträgt der aktuelle Sichtungsrückstand über 50 Tage. Früher war die Wikipedia mal ein Wiki (hawaiisch für "schnell"), das seinen Namen verdient. Dank des Gesichtete-Versionen-Regimes ist das offenbar nicht mehr der Fall. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen allerersten Edit in WP (im Artikel Flüssigkristall) und an meine Euphorie, als ich merkte, dass mein Geschreibsel tatsächlich sofort online und für die ganze Welt sichtbar war. Diese Erfahrung bleibt WP-Einsteigern heutzutage vorenthalten -- statt eines tollen Wow-Effekts heißt's Sichtung abwarten und Tee trinken. Ohne Zweifel bremst das den Enthusiasmus vieler Neu-Autoren. Ich glaube zwar nicht, dass das Sichtungs(un-)wesen in absehbarer Zeit revidiert oder zumindest reformiert wird, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Gruß --Juesch (Diskussion) 23:36, 25. Jun. 2016 (CEST)

Ich gebe zu, dass das jetzt nicht so nett gegenüber Benutzer:Juesch ist, und ja, ich weiß, dass hier jeder sein Tätigkeitsfeld und seinen Tätigkeitsumfang selber wählt, aber es sei mir als rhetorisches Manöver erlaubt, weil hier ja schnelle Sichtungen eingefordert werden: Vielleicht solltest du, lieber Juesch, einfach mal selber ein bisschen mitsichten? Deine letzte aktive Sichtung ist dreieinhalb Monate her, für 100 Sichtungen hast du fast sieben Jahre gebraucht. Viele Grüße, --Drahreg01 (Diskussion) Hilf mit! 07:09, 26. Jun. 2016 (CEST)
Gegenrede: Es ist schon eine Weile her, daß ich beim Sichten nicht nacharbeiten mußte. Die Kompetenz der Benutzer ist heute niedriger als zu den Zeiten meiner ersten Beiträge vor elf Jahren. Sie sind nicht einmal bereit, einfach etwas nachzuahmen, was sie hier vorfinden. Wenn es keine Sichtung gäbe, wäre die Inkonsistenz des Bestands sehr schnell noch schlechter. Und die meisten Kommerzschreiber müssen auf diese Weise wenigstens ihren Sockenpuppenzoo erst einmal einfahren, bevor sie ihn voll einsetzen können. Ein Glück, daß es die Sichtung gibt. – Allen ein schönes WE.--Aschmidt (Diskussion) 01:42, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ich würde das auch nicht so schwarz sehen - der Großteil aller Änderungen wird sehr schnell gesichtet und geht relativ direkt "on". Die 55 Tage bedeuten ja nicht dass alle Änderungen der letzten 55 Tage nicht gesichtet sind - 99% sind es wohl. Und diejenigen die es nicht sind, sind echte Problemfälle (zumindest die 5 die ich mir eben anschaute). Da ist einerseits fraglich, ob das ganze überhaupt so stimmt/existiert oder aber der jeweilige Edit ist z. B. höchst problematisch, da er mehr Verschlechterungen als Verbesserungen enthält, aber ein Revert trotzdem irgendwie auch falsch erscheint. Die Dinge die ich mir ansah, muss man entwedet komplett zurückweisen oder recht viel Mühe zur Klarstellung/Korrektur darauf verwenden.
Eigentlich ist es ein gutes Zeichen, dass derlei Änderungen für "besser informierte" (oder auch einfach engagiertere) Nutzer erst einmal stehen gelassen werden und nicht 'simpel' per Revert oder Sichtung aus der Welt geschafft werden. --mirer (Diskussion) 02:44, 26. Jun. 2016 (CEST)
@Aschmidt: Sie sind nicht einmal bereit, einfach etwas nachzuahmen, was sie hier vorfinden. Ein sehr treffender Satz. Die Sichtung muss bleiben, allein schon, damit der tägliche Schülervandalismus nicht sofort online zu sehen ist. Wer braucht schon Artikel, die mit pubertärem "Penis", "Fotze" & Co. verunstaltet ist. Den Wow-Effekt für debile Schüler können wir uns auch weiterhin sparen. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 02:54, 26. Jun. 2016 (CEST)

Ich habe gestern mal als IP einen Edit gemacht. Die Sichtung dauerte 2 Minuten. Laut Spezial:Sichtungsstatistik beträgt der Median bis zur Sichtung von IP-Edits 1,5 Stunden. Problematisch ist tatsächlich der long tail von einzelnen Sichtungen die offen bleiben und aktuell 13.500 Seiten umfasst (0,7 % unseres Artikelbestands) und bis zu 51 Tagen lang ist. Wenn sich jeder, der diesen thread liest, jetzt Spezial:Seiten mit ungesichteten Versionen aufruft und sagen wir zwei fehlende Sichtungen abarbeitet, sind wir in Nullkommanix bei 48 Tagen. Interessant ist auch immer ein Blick auf die ungesichteten Seiten der eigenen Beobachtungsliste. --Drahreg01 (Diskussion) Hilf mit! 06:49, 26. Jun. 2016 (CEST)

Ich denke, dass ein Schwanz wie er hier 48 Tage (lol) lang ist, wohl zwangsläufig immer bleiben muss. Allerdings nicht so wie jetzt: Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo wir ihn auf 7-14 Tage herunter hatten. Geht auch, wenn man mit vereinten Kräften daran arbeitet. --MGChecker – (📞| 📝| Bewertung) 17:25, 26. Jun. 2016 (CEST)
Habe gerade mal in Drahregs Sinne meine Beo durchgesehen und siehe da, auch hier fanden sich vier Fälle, die mir bei der ersten Ansicht zu aufwändig waren und seitdem auch nicht "verschwanden". Jetzt dann mal nachgeholt. Zwei meiner eigenen Bearbeitungen sind noch recht lange ungesichtet (da hatte ein gesperrter Nutzer viel in den Artikeln "gearbeitet" und da ich nicht vom Fach bin, ließ ich auch meine Aufräumarbeiten mal ungesichtet) - mal gespannt, ob sich da die Tage dann was dran ändert. ;-) --mirer (Diskussion) 17:46, 26. Jun. 2016 (CEST)

Grundsätzlich wäre es eben wünschenswert, dass man nur angemeldet bearbeiten kann und sich auf diese Weise bald einen Sichterstatus erwirbt. Das würde weniger Sichtungen von anderen nötig machen. Z. (Diskussion) 18:53, 26. Jun. 2016 (CEST)

Bei Durchsicht meiner Beo waren die problematischen Edits immer welche die ohne jeden Kommentar oder Beleg eine Aussage ins komplette Gegenteil verdreht haben. [2][3] Ist das bei anderen auch so? Außerdem bin ich auf diesen Gebieten nicht gerade Experte, ich musste ersmal nachschlagen ob das so stimmt. Anscheinend haben wir aber keine aktiven Mitarbeiter die das sofort wissen. --DWI (Diskussion) 19:29, 26. Jun. 2016 (CEST)

Das Problem sehe ich ähnlich wie Du, DWI. Irgendwer knallt eine Änderung in einen Artikel rein, unbelegt und ohne Kommentar. Die Änderung mag ja vielleicht in vielen Fällen richtig sein. Allerdings aber eben oft nicht konsistent zum Artikel (Fliesstext, Infobox). Das ist zuweilen ziemlich mühsam, da hinterher zu putzen. Es bleiben aber auch einige, m.E. unproblematische Sichtungen liegen (Firmenlogo geändert, Kennzahlen angepasst, Typos...). Es wäre hilfreich, wenn die Zusammenfassungszeile aktiver genutzt würde. --M1712 (Diskussion) 12:25, 27. Jun. 2016 (CEST)
Ja, das ist das Bedauerliche. Belegen, Kommentarzeile nutzen - all das tritt eben am ehesten ein, wenn die Leute wenigstens ansatzweise Teil der Gemeinschaft werden. Eine Anmeldepflicht wäre ein wichtiger Schritt dahin, aber garantiert es auch nicht... Z. (Diskussion) 16:29, 27. Jun. 2016 (CEST)
Zum Prinzip: Man sollte sich jetzt eine Strategie für die Zukunft ausdenken.
  • Die Artikelzahl erhöht sich jeden Tag um etwa 400 (?) Artikel.
  • Es gibt keine entsprechend stetige Zunahme von Autoren und Sichtern.
  • Die Weltbevölkerung wächst und damit auch (prinzipiell) die Zahl an IPs, die mal so, mal so ändern.
Soll heißen: Es wird eher mehr zu tun sein als weniger.
Man sollte sich jetzt eine funktionierende Strategie für die Zukunft ausdenken. Play It Again, SPAM (Diskussion) 17:17, 27. Jun. 2016 (CEST)
+1. Siehe auch Benutzer:Karsten11/Die Grenzen der Wartung.--kopiersperre (Diskussion) 10:36, 28. Jun. 2016 (CEST)
Vermehrt Löschanträge stellen, wenn die Qualität nicht gewahrt wird. Benatrevqre …?! 18:13, 27. Jun. 2016 (CEST)
Nichts gegen das Prinzip Qualität vor Quantität. Aber hier geht es IMHO um Änderungen in bestehenden Artikeln, die lange ungesichtet liegen bleiben. Artikel, an denen über die Jahre zahlreiche Autoren gearbeitet haben und zweifellos relevant sind. Da mit LA's reinzudonnern und so quasi eine Power-QS zu erzwingen halte ich für den falschen Weg. --M1712 (Diskussion) 19:43, 27. Jun. 2016 (CEST)
Da stimme ich dir zu, aber auch ungesichtete Änderungen sollten stets kritisch geprüft werden und nicht "bloß" gesichtet werden, wenn kein offensichtlicher Vandalismus eingebracht wurde. Benatrevqre …?! 19:54, 27. Jun. 2016 (CEST)
ich könnte mich mit og. Vorschlag schon anfreunden - da geht es ja nicht um LA's , sondern um das Zurücksetzen (automatisch oder ohne große Begründung manuell) von ungesichteten Änderungen nach x Tagen, wenn inzwischen keine Sichtung (und kein sinnvoller Edit eines anderen Users erfolgte). Wird man wohl manuell machen müssen. Aber eine Formulierung "Nach 30(?) Tagen noch immer nicht gesichtete Änderungen können ohne weitere Begründung zurückgesetzt werden, da offensichtlich die Voraussetzungen für eine Sichtung nicht erfüllt sind." würde den Sichtungsrückstand einschränken und die allfälligen Beleglos-Edits eher unattraktiv machen. - andy_king50 (Diskussion) 20:02, 27. Jun. 2016 (CEST)
(Fast) Jede Redaktion hat automatische Listen ungesichteter Artikel. Einige sind flott arbgearbeitet, andere ellenlang. Kann man diese Skripte auf die eigene User-seite legen? Wie häufig werden sie aktualisiert? Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:40, 28. Jun. 2016 (CEST)
Update: Giftpflanze war so freundlich, mir eine nach Kategorien personalisierte Zu-sichten-Liste zu erstellen, die ich jetzt auf einer Benutzer-Unterseite liegen habe. So etwas könnte man beispielsweise mit Unterstützung (...) automatisieren (Wähle Kategorien deines Interesses. Wähle jetzt, wohin die Liste exportiert werden soll! ...usw). Dann hätte jeder (und jede) zu sichtende Artikel aus seinem/ihrem Interessensgebiet anstrengungslos vor Augen... Play It Again, SPAM (Diskussion) 07:54, 29. Jun. 2016 (CEST)

Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen[Quelltext bearbeiten]

Wäre der Artikel es Wert, in einen Kurier-Artikel gegossen zu werden? Ich fand es ganz interessant, habe aber noch nirgendwo anders etwas darüber gelesen. --Minihaa (Diskussion) 00:10, 27. Jun. 2016 (CEST)

interessant wäre das schon. Mich macht nur der Ansatz "open access" stutzig. Nur ein Teil dieser "frei zugänglichen" Bilder ist ja so lizeniert, das er auch die für Commons erforderliche kommerziell freie Nachnutzung erlaubt. Andererseits kann mit 270 T€uro Steuergeldern schon ein erheblicher Mehrwert für WP generiert werden. Ein Kurierartikel wäre schon deshalb angebracht, um breite Beteiligung der Community zu ermöglichen, um das Ganze auch in die richtige Richtung zu lenken. Insbesondere die Ausrichtung auf "wisssenschaftliche" Nachnutzer ist mir etwas fremd, da sie einen Großteil der poteziellen Verwender ausschließt. ... andy_king50 (Diskussion) 20:13, 27. Jun. 2016 (CEST)
Ein Teil der Probleme wird hier angesprochen. Die dort erwähnte "Berliner Erklärung" bezieht sich ja im wesentlichen auf Verbreitung und Nachnutzung in elektronischen Medien und verlangt für Print nur eine Erlaubnis für Drucke in geringer Auflage für eigene Zwecke. Kommerzielle Nachnutzungen kommen anscheinend im gesamten Wissenschaftselfenbeinturm nur am Rande vor, z.B. wenn es um CC oder GFDL als verwendbare Lizenzen geht. Da wird man bei der Kooperation schon sehr genau hinsehen müssen, welche Open-Access-Inhalte mit Wikipedia- bzw. Commons-Zwängen wirklich vereinbar sind. -- Smial (Diskussion) 11:47, 28. Jun. 2016 (CEST)

Start der Schreibwoche Kulturgut[Quelltext bearbeiten]

Danke für den Hinweis. – Unumwunden gesagt: Ich halte solche Events für kontraproduktiv, weil die Arbeitsbelastung der Community schon seit mehreren Jahren über dem Anschlag liegt und schon heute jede/r damit mehr als ausgelastet ist, die Artikel, die er beobachtet, zu pflegen oder auszubauen. Neue Autoren werden durch solche Events auch nicht gewonnen. Wikipedia bräuchte auch insoweit dringend eine ganz andere Ausrichtung zwecks Bestandspflege und Mitarbeiterentlastung, um der Erschöpfung entgegenzuwirken.--Aschmidt (Diskussion) 14:43, 28. Jun. 2016 (CEST)

Die letzte Schreibwoche (Brüssel) brachte bei 100 Teilnehmenden 50 neue Autoren. Niemand fühlte sich dadurch überlastet, da die Teilnahme vollkommen freiwillig ohne eine Zielvorgabe ist. Die Community ist mehr als ausgelastet? Diesen Deinen Satz halte ich für falsch, ja geradezu absurd. Wie kann man überlastet sein, wenn jeder Edit freiwillig nach eigenem Zeitplan erfolgt? --Gereon K. (Diskussion) 15:52, 28. Jun. 2016 (CEST)
Man kann den Sinn solcher Aktionswochen hinterfragen, aber da alles freiwillig ist schaden sie nicht wirklich. Das Schlimmste ist, daß nicht viel passiert. Marcus Cyron Reden 17:12, 28. Jun. 2016 (CEST)
Viele Autoren erschöpfen sich ja gerade beim WikiCup. ;-) Nein, so eine Schreibwoche ist doch denke ich mal eine gute Abwechslung, Wartungsarbeiten laufen nicht davon.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:39, 28. Jun. 2016 (CEST)

Hm, hier habe ich gerade einen Übersichtsartikel zu einem schwedischen Kulturgut (1 x UNESCO-Welterbe, 9 x schwedisches "Kulturgut von Reichsinteresse"/Riksintresse för kulturmiljövården) ganz schön erweitert... in völligem Unwissen über so eine Schreibwoche. Hätte ich bis morgen warten sollen? --Lövberg (Diskussion) 19:27, 28. Jun. 2016 (CEST)

Mir wurde der Starttermin erst vor kurzem genannt, deshalb die späte Informierung. --Gereon K. (Diskussion) 08:01, 29. Jun. 2016 (CEST)

Macht der Mode - Fotografieren im Museum[Quelltext bearbeiten]

Ich will jetzt nicht meckern und ich bitte auch darum, dass es nicht so aufgefasst wird. Aber was man in den entsprechenden Bildern auch schön sieht, und das darf ich auch regelmäßig feststellen, wenn ich in einem Museum oder in einer Ausstellung halbwegs dokumentarische Bilder machen möchte: Museen und Ausstellungen sind dafür oftmals mehr als ungeeignet. Es ist immer was im Hintergrund, das Licht ist mehr schlecht als recht, man spiegelt sich im Vitrinenglas. Da wäre es schon nett, wenn man organisieren könnte (und das wurde schätzungsweise ja auch schon gemacht), dass man entsprechende Objekte eben besser zum Fotografieren herrichtet (Hintergrund, Licht, etc.). So hat man es hier ja bspw. schon mit Politikern gemacht, kann man das nicht auch (öfters) mit Ausstellungs- und Museumsobjekten machen?

Museen haben manchmal geschlossen (denke ich jetzt an Nachts im Museum?). Wenn nun Wikimedia hingeht und einen Museumsangestellten bezahlt, der aufpasst und leitet, so dass ein paar Wikipedia-Fotografen ein paar Objekte gut abbilden können, vorzugsweise solche, von denen es hier oder allgemein kaum, keine oder nur schlechte Bilder gibt, wäre das nicht eine Idee? Sicher ist das alles nicht so einfach, aber für manche Wikipedianer ist das wohl nur ein umso größerer Anreiz. ;)--87.140.192.2 19:58, 28. Jun. 2016 (CEST)

Ich sage da nur "kleiner Finger - ganze Hand!" Natürlich ist es schön, wenn man die Maximalbetreuung haben könnte. Aber wo waren wir denn noch vor zwei, drei, vier Jahren? Fotografieren in den meisten Museen verboten. Ja, wo sind wir noch heute, wo manche Museen noch meinen uns zu verklagen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich freue mich, dass es zwischenzeitlich Museen sind, die uns wieder einladen zu neuen Sonderausstellungen. Andere Museen, die unabhängig von uns ihr Verhältnis zu den neuen Kommunikatsionswegen geändert haben und Facebook, Instagram und Twitter für sich und ihre Besucher entdeckt haben - und uns Dokumentarfotografen dadurch auch das Leben leichter machen, da wir nicht mehr als Fremdkörper und Störenfriede wahrgenommen werden. Ich bin mit der derzeitigen Entwicklung sehr zufrieden und ich denke, dass sich die Rahmenbedingungen in den Museen mit denen wir bereits zusammenarbeiten weiter verbessern werden und dass sich mit dem Beispiel solch guter Zusammenarbeiten auch die Türen zu weiteren Museen öffnen werden. Das setzt natürlich voraus, dass Wikimedia solche Projekte weiterhin in der bisherigen Qualität und der entsprechenden Manpower (sorry, ich meine natürlich Womenpower) unterstützt. Was übrigens die heimlichen Highlights sind, die uns noch fehlen und die wir noch besser ins Licht rücken sollten, können wir nur entdecken, wenn wir in Rundumschlägen, wie in Dresden, Stuttgart, oder Ratingen (meine GLAM-Stationen des letzten Vierteljahres), Bestände systematisch erfassen. Oft entdeckt man solche Sahnehäubchen erst bei solch systematischer Arbeit (ich hatte in Stuttgart so ein persönliches Aha-gibts-ja-gar-nicht-Erlebnis). Man darf dann natürlich auch nicht erwarten, dass die Ergebnisse unmittelbar vorliegen. Wenn man die Bilder sinnvoll bearbeiten will, sie rudimentär, ordentlich kategorisiert und mit einer vernünftigen Beschreibung hochladen will, dann ist das nicht in wenigen Tagen erledigt. Dann muss man auch mal den Mut haben und ein weiteres attraktives GLAM-Projekt anderen überlassen und die Zeit in die Aufarbeitung der alten Projekte investieren. Von mir wird zu den drei Projekten noch einiges kommen - von unterschiedlicher Qualität (den örtlichen Bedingungen, meinem fotografischen Können und meiner Beherrschung der Bildbearbeitungssoftware geschuldet). Aber auch dieses Bildmaterial kann dann ja als Vorlage genutzt werden für einen Wunschkatalog, was noch besser abgelichtet werden sollte. --Wuselig (Diskussion) 01:21, 29. Jun. 2016 (CEST)
Richtig Wusselig, ich hab es auch lieber wenn ich ein Foto hab, von dem was ich fotografieren soll. Nicht nur ich sage „die wirklich guten Fotos entstehen in der Regle erst beim 2. Besuch“, sondern auch Fotobücher. Denn wirklich gute Fotos setzen voraus, dass du weist was du fotografieren musst (Was ist die Schokoladenseite?) und unter welchen Umständen. Und dann eben beim 2. Mal mit dem entsprechend passenden Equipment und Zeit aufschlägst. Das heisst wirklich nichts anderes als, dass wenn man wirklich gute Fotos will, ist das eine längere Sache mit der Zusammenarbeit mit dem Museum/Institution. Weil man muss definitiv mehrmals hin, um überhaupt eine reelle Chance zu haben sich durch die Ausstellung/Archiv zu fotografieren. Du macht niemals sehr gute Fotos, von verschiedenen Gegenständen im Minuten-Takt. Aus der Hand sind gute und brauchbare drin, aber definitiv nicht in der Qualität wie es der IP Vorschwebt. Die setzen neben Stativ auch eine aktive -vom/für den Fotografen eingerichtete- Beleuchtung voraus, was definitiv Zeitaufwendig ist.--Bobo11 (Diskussion) 09:52, 29. Jun. 2016 (CEST)