Wikipedia Diskussion:Kurier
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dass man hier ansonsten so gut wie keine Anerkennung erhält. (Magiers)
[Quelltext bearbeiten]Ich mache einfach mal einen neuen Faden auf, um einen ganz speziellen Lösungsansatz zu diskutieren. Magiers schrieb weiter oben: dass man hier ansonsten so gut wie keine Anerkennung erhält. Vielleicht sollte man genau dort ansetzen, nämlich den Autoren entsprechende Anerkennung zukommen lassen. Eine Möglichkeit wäre, dass den Artikeln für jedermann leicht sichtbar die Hauptautoren zugeordnet/angezeigt werden. Das wäre rein technisch kein Problem und schadet niemanden. Eine andere Möglichkeit wären Auszeichnungen, die von Wikimedia gestiftet werden könnten. Oder warum nicht gleich staatliche Auszeichnungen? Irgendwer hat hier doch auch mal ein Bundesverdienstkreuz für seine Wikipedia-Tätigkeit erhalten. Wikimedia könnte, wenn sie schon keine eigenen Auszeichnungen vergeben (wollen), doch wenigstens Vorschläge für staatliche Auszeichnungen machen. Oder man übernimmt die besten Autoren als bezahlte Redakteure. Es gäbe also viele Möglichkeiten. Scheint aber nicht gewollt zu sein. Guten Rutsch, Schnurrikowski
11:25, 31. Dez. 2025 (CET)
- Das ist ein zweischneidiges Schwert. Anerkennung ist gut und wichtig, aber Anzeige von Hauptautoren und bezahlte Redaktionstätigkeit widerspricht m.E. dem grundlegenden Konzept des "Gemeinschaftsprojekts" und erzeugt eine Mehrklassengesellschaft. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich das grundsätzlich ablehne. Auf jeden Fall gibt es Gründe die dafür und dagegen sprechen und das ist keinesfalls eindeutig. --Anagkai (Diskussion) 11:30, 31. Dez. 2025 (CET)
- Der Einzelne soll also nichts zählen? Viele Grüße, Schnurrikowski
11:36, 31. Dez. 2025 (CET) - Die Anzeige der Autoren beim Artikel haben wir ja inzwischen, wenn auch etwas versteckt (siehe WP:Hauptautoren#Anzeige der Hauptautoren beim Artikel) und das wurde recht deutlich per MB beschlossen: Wikipedia:Meinungsbilder/Link auf Autorenstatistik bei jedem Artikel. Und wie wir umseitig erfahren, wurde ja sogar schon ein WP:K#Asteroid nach Wikipedianer benannt. --Magiers (Diskussion) 11:39, 31. Dez. 2025 (CET)
- Nebenkriegsschauplatz: Die Texte hier werden unter CC veröffentlicht. Soweit ich informiert bin, sind Hauptautoren an prominenter Stelle zu nennen, wenn die Texte irgendwo außerhalb der Wikipedia verbreitet werden. Warum also nicht in der Wikipedia selbst? Ich bin zwar nur juristischer Laie, aber verstößt Wikipedia damit nicht selbst gegen CC, wenn man zur Ermittlung der Hauptautoren erst externe Tools bemühen muss? Viele Grüße, Schnurrikowski
11:46, 31. Dez. 2025 (CET)
- Ich bin kein Jurist, aber in Wikipedia:Weiternutzung geben wir selbst an, dass der Link auf die Versionsgeschichte reicht. Und den gibt es ja auch in der Wikipedia. --Magiers (Diskussion) 11:51, 31. Dez. 2025 (CET)
- Nein, das stimmt so nicht. Es steht dort explizit geschrieben es müssen die Autoren genannt werden. Dass ein Link reichen würde, ist dort nicht hinterlegt. Viele Grüße, Schnurrikowski
11:55, 31. Dez. 2025 (CET)
- Wie das ausgelegt wird, müssten halt Urheberrechtsexperten sagen. Bei WP:Weiternutzung#Beispiel für eine Artikelnutzung formuliert man weich "eine breit akzeptierte Art der Textnutzung", wahrscheinlich kann man in dem Kontext nicht anders formulieren, weil irgendein Richter sieht es immer anders. --Magiers (Diskussion) 11:59, 31. Dez. 2025 (CET)
- Andersherum wird ein Schuh draus: Ich glaube, dass wirklich jeder Richter bestätigen würde, dass die prominente Namensnennung auch in Wikipedia die rechtlich sauberste Lösung ist. Viele Grüße, Schnurrikowski
12:07, 31. Dez. 2025 (CET)
- Bei der CC-by-sa-4.0-Lizenz reicht tatsächlich der Link auf die Autor*innenliste. Das steht so auch explizit im Lizenztext: "Sie dürfen die Bedingungen des Abschnitts 3(a)(1) in jeder angemessenen Form erfüllen, je nach Medium, Mittel und Kontext in bzw. mit dem Sie das lizenzierte Material weitergeben. Es kann zum Beispiel angemessen sein, die Bedingungen durch Angabe eines URI oder Hyperlinks auf eine Quelle zu erfüllen, die die erforderlichen Informationen enthält" (Abschnitt 3(a)(2)). -- Chaddy · D 19:34, 31. Dez. 2025 (CET)
- Danke. Viele Grüße, Schnurrikowski
10:39, 1. Jan. 2026 (CET)
- Danke. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Bei der CC-by-sa-4.0-Lizenz reicht tatsächlich der Link auf die Autor*innenliste. Das steht so auch explizit im Lizenztext: "Sie dürfen die Bedingungen des Abschnitts 3(a)(1) in jeder angemessenen Form erfüllen, je nach Medium, Mittel und Kontext in bzw. mit dem Sie das lizenzierte Material weitergeben. Es kann zum Beispiel angemessen sein, die Bedingungen durch Angabe eines URI oder Hyperlinks auf eine Quelle zu erfüllen, die die erforderlichen Informationen enthält" (Abschnitt 3(a)(2)). -- Chaddy · D 19:34, 31. Dez. 2025 (CET)
- Andersherum wird ein Schuh draus: Ich glaube, dass wirklich jeder Richter bestätigen würde, dass die prominente Namensnennung auch in Wikipedia die rechtlich sauberste Lösung ist. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Wie das ausgelegt wird, müssten halt Urheberrechtsexperten sagen. Bei WP:Weiternutzung#Beispiel für eine Artikelnutzung formuliert man weich "eine breit akzeptierte Art der Textnutzung", wahrscheinlich kann man in dem Kontext nicht anders formulieren, weil irgendein Richter sieht es immer anders. --Magiers (Diskussion) 11:59, 31. Dez. 2025 (CET)
- Nein, das stimmt so nicht. Es steht dort explizit geschrieben es müssen die Autoren genannt werden. Dass ein Link reichen würde, ist dort nicht hinterlegt. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Ich bin kein Jurist, aber in Wikipedia:Weiternutzung geben wir selbst an, dass der Link auf die Versionsgeschichte reicht. Und den gibt es ja auch in der Wikipedia. --Magiers (Diskussion) 11:51, 31. Dez. 2025 (CET)
- Nebenkriegsschauplatz: Die Texte hier werden unter CC veröffentlicht. Soweit ich informiert bin, sind Hauptautoren an prominenter Stelle zu nennen, wenn die Texte irgendwo außerhalb der Wikipedia verbreitet werden. Warum also nicht in der Wikipedia selbst? Ich bin zwar nur juristischer Laie, aber verstößt Wikipedia damit nicht selbst gegen CC, wenn man zur Ermittlung der Hauptautoren erst externe Tools bemühen muss? Viele Grüße, Schnurrikowski
- Der Einzelne soll also nichts zählen? Viele Grüße, Schnurrikowski
- Szenario, dass ich mir dann vorstelle: Autoren arbeiten teilweise nur noch um möglichst viele Bytes am Artikel zu haben, um Hauptautor des Artikels zu werden. Furchtbare Idee, die mMn nicht zur Verbesserung von Artikeln führen kann, sondern nur zu Spam, aufgeblasenen Texten und Verschlechterungen. --AsepTisch (Diskussion) 13:20, 31. Dez. 2025 (CET)
- Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde doch bei schrottigen und offensichtlich aufgeblasenen Artikeln als Hauptautor genannt werden wollen. Das wäre nämlich einfach nur peinlich und kontraproduktiv. Viele Grüße, Schnurrikowski
13:33, 31. Dez. 2025 (CET) - Warum gibt es das Szenario jetzt noch nicht, obwohl die Beitragsanteile ja schon ausgewiesen werden? Sorry, das ist doch bloß ein hypothetischer Einwand. Üblicherweise verbessert ein Ausbau den Artikel. Und wenn eine Namensnennung es befördert, dass Autoren einen Artikel ausbauen, ist es eine gute Sache. Ebenso wie es Wettbewerbe, Artikelauszeichnungen, Benutzer-Orden usw. sind. Jeder braucht einen Antrieb für seine Arbeit hier. Für andere sind es Beitragszahlen, freundliche Rückmeldungen oder soziale Bindungen. Für manche eben "ihre" Artikel. --Magiers (Diskussion) 14:21, 31. Dez. 2025 (CET)
- @Magiers: Das Szenario gibt es bereits und ist auch eine Schwäche des Tools, das nicht die historische Arbeit am Artikel ermittelt, sondern nur die Anteile am aktuellen Text. Wenn man dann Artikel in größeren Umfang "stilistisch" überarbeitet ohne viel Inhaltliches beizutragen (kann im Einzelfall allein durch "Wikifizierung" eines Artikels geschehen), kann man sehr leicht Hauptautor werden. Der inhaltliche Hauptautor wiederum ist dann in der Versionsgeschichte verschwunden. Auch manches Platzhirschverhalten und Streitereien um stilistische Überarbeitungen mögen teilweise damit zusammenhängen.--Kmhkmh (Diskussion) 13:59, 15. Jan. 2026 (CET)
- Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde doch bei schrottigen und offensichtlich aufgeblasenen Artikeln als Hauptautor genannt werden wollen. Das wäre nämlich einfach nur peinlich und kontraproduktiv. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Wir sind selber extrem schlecht darin, uns gegenseitig Anerkennung zukommen zu lassen. Im besten Fall erhält man gar keine Reaktion, im schlechtesten steckt man viel Arbeit in einen neuen Artikel, um dann nach Stunden einen Baustein zu bekommen, dass man alles am besten löschen sollte, um Platz für eine Übersetzung zu schaffen. So killt man jegliche Motivation. Für richtig gute Artikel haben wir ja schon Auszeichnungen, auch wenn die Kandidatur oft mehr wie eine Strafe aussieht. Finanzielle Anreize wären aus meiner Sicht eine Katastrophe. --Carlos-X 13:54, 31. Dez. 2025 (CET)
- Wieso wären finanzielle Anreize eine Katastrophe? Der alljährliche Schreibwettbewerb beweist doch das Gegenteil. Es wird dort zwar kein Geld ausgezahlt, das ist richtig - aber die Autoren der bestplazierten Artikel erhalten immerhin Sachwerte. Und ein Büchergutschein im Wert von 250 Euro ist auch keine Kleinigkeit mehr, die jemand dankend ablehnt. Sind infolge dieses Wettbewerbs Artikel verschlechtert und unzählige Wikipedia-Autoren mit Nachbesserungen von der eigentlichen
DiskussionsArtikelarbeit abgehalten worden? Hat das Ansehen der Wikipedia gelitten? Ich glaube nicht. Oder habe ich etwas übersehen? Viele Grüße, Schnurrikowski
14:22, 31. Dez. 2025 (CET)
- Du meinst den Schreibwettbewerb, wo viele x-fach verlinkte Artikel als Fließbandarbeit eingestellt werden? Wiki hat ein qualitatives und kein quantitatives Problem. Fürs Verbessern geht oft viel Zeit drauf, nur sieht man das deutlich weniger als einen Neuschrieb zu einem denkmalgeschützten Gebäude oder einem Drittligafußballer. -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 14:30, 31. Dez. 2025 (CET)
- wo viele x-fach verlinkte Artikel als Fließbandarbeit eingestellt werden Hast du dafür einige Beispiele parat? Falls ja, bitte auch nachweisen, was dadurch verschlechtert wurde. Viele Grüße, Schnurrikowski
14:35, 31. Dez. 2025 (CET)
- Pardon, mein Fehler. Ich habs mit dem WikiCup verwechselt. Zumindest erfüllen die Artikel da eine gewisse Grundqualität. Aber echte Problemfälle werden da eben nicht gelöst, ebenso gibt es ja nicht mehr wirklich Bestandslücken (abseits neuer Sportler, neuer Ereignisse und ähnlichem). Verbessern frisst halt viel Zeit für wenig messbares Ergebnis. Neuanlage (am besten mit zeichentechnisch großer Infobox) bringt halt viel gefühlten Inhalt. -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 14:52, 31. Dez. 2025 (CET)
- Das sehe ich anders. "Echte Problemfälle" sind ideale Projekte für den SW, viel besser als Neuschriebe zu abgelegenen Themen. Vorausgesetzt natürlich, die Literatur ist verfügbar und es gibt aktuelle Grundlagenwerke, auf denen man aufbauen kann. Meines Erachtens lösen Infoboxen bei Insidern mehr Misstrauen als Begeisterung aus. --Ktiv (Diskussion) 16:54, 31. Dez. 2025 (CET)
- Sicher werden beim Schreibwettbewerb hochwertige Artikel erstellt, aber das ist eine Nische. Die Zahl der Artikel und Autoren, die das betrifft, ist sehr überschaubar. --Anagkai (Diskussion) 16:57, 31. Dez. 2025 (CET)
- Das sehe ich anders. "Echte Problemfälle" sind ideale Projekte für den SW, viel besser als Neuschriebe zu abgelegenen Themen. Vorausgesetzt natürlich, die Literatur ist verfügbar und es gibt aktuelle Grundlagenwerke, auf denen man aufbauen kann. Meines Erachtens lösen Infoboxen bei Insidern mehr Misstrauen als Begeisterung aus. --Ktiv (Diskussion) 16:54, 31. Dez. 2025 (CET)
- Pardon, mein Fehler. Ich habs mit dem WikiCup verwechselt. Zumindest erfüllen die Artikel da eine gewisse Grundqualität. Aber echte Problemfälle werden da eben nicht gelöst, ebenso gibt es ja nicht mehr wirklich Bestandslücken (abseits neuer Sportler, neuer Ereignisse und ähnlichem). Verbessern frisst halt viel Zeit für wenig messbares Ergebnis. Neuanlage (am besten mit zeichentechnisch großer Infobox) bringt halt viel gefühlten Inhalt. -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 14:52, 31. Dez. 2025 (CET)
- wo viele x-fach verlinkte Artikel als Fließbandarbeit eingestellt werden Hast du dafür einige Beispiele parat? Falls ja, bitte auch nachweisen, was dadurch verschlechtert wurde. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Der Schreibwettbewerb ist Spezialfall. Man muss vorher einen Artikel festlegen, die Hauptautorenschaft ist unstrittig und es gibt eine transparente Abstimmung. 250 € finde ich trotzdem nicht unproblematisch, ich gehe aber davon aus, dass damit nicht mal der Mindestlohn erreicht wird. Aber wie soll das außerhalb eines Wettbewerbs ablaufen? Wer legt wie fest, wie viel Geld irgendwer bekommen soll? Das gebe doch ein Hauen und Stechen, Verteilungskämpfe, Günstlingswirtschaft und Sockenpuppen. Stell dir vor, an einer Exzellenz-Kandidatur hängt nicht nur dein Ego, sondern auch bedeutende Beträge. Schon beim Schreibwettbewerb sehe ich ein Risiko, dass Autoren ihre besten Werke strategisch zurückhalten. --Carlos-X 14:39, 31. Dez. 2025 (CET)
- Geldzahlungen kämen aus meiner Sicht nur für Redakteure in Frage. Die müßte dann Wikimedia auswählen, mit Arbeitsvertrag einstellen und bezahlen. Bei eventuellen Auszeichnungen würde ich staatlichen Auszeichnungen den Vorrang geben, weil die eben unabhängig von Wikimedia und möglichem Wikipediafilz geprüft und vergeben werden. Jedes Jahr zehn bis zwanzig Bundesverdienstkreuze für verdiente Wikipedianer? DAS würde einen gewaltigen Motivationsschub bringen. Wikimedia-Eulen sind zwar auch ganz nett, werden aber außerhalb der Wikipedia überhaupt nicht wahrgenommen. Verdienstkreuze dagegen schon. Viele Grüße, Schnurrikowski
14:53, 31. Dez. 2025 (CET)
- Was qualifiziert Wikimedia (WMDE oder WMF?) dazu, die Qualifikation von Autoren zu beurteilen? --Ailura (Diskussion) 15:40, 31. Dez. 2025 (CET)
- Also eine Festanstellung mit Arbeitszeit- und Tätigkeitsnachweis, Urlaubskontingent, verpflichtenden Krankmeldungen, etc.? Ich weiß nicht, ob das für viele erstrebenswert ist. Bundesverdienstkreuze zu vergeben hört sich extrem aufwendig an, erfordert das Aufgeben der Anonymität und droht am Ende politisch zu werden. --Carlos-X 15:55, 31. Dez. 2025 (CET)
- Redakteure redigieren - ob nun festangestellt oder freiberuflich, ist völlig nebensächlich. Es werden jährlich über 1000 Bundesverdienstkreuze vergeben. Was machen da schon zehn oder zwanzig mehr? Und wer sowas nicht haben will, der lehnt es halt ab. Eigentlich alles ganz einfach, wenn man nur will. Und wenn man nicht will, zerredet oder politisiert man es. Wie würdest du denn die Arbeit einiger herausragender Akteure hier würdigen? Viele Grüße, Schnurrikowski
16:22, 31. Dez. 2025 (CET)
- Nach meiner Wahrnehmung bekommt man ein Bundesverdienstkreuz, wenn man bestimmte Ämter besonders lang ausübt. Wahrscheinlich würde ein wikifremder Entscheider in der Praxis dann einfach jedem ein Verdienstkreuz verpassen, der 10 Jahre als Admin tätig war. --Carlos-X 16:30, 31. Dez. 2025 (CET)
- Redakteure redigieren - ob nun festangestellt oder freiberuflich, ist völlig nebensächlich. Es werden jährlich über 1000 Bundesverdienstkreuze vergeben. Was machen da schon zehn oder zwanzig mehr? Und wer sowas nicht haben will, der lehnt es halt ab. Eigentlich alles ganz einfach, wenn man nur will. Und wenn man nicht will, zerredet oder politisiert man es. Wie würdest du denn die Arbeit einiger herausragender Akteure hier würdigen? Viele Grüße, Schnurrikowski
- Die Eule ist ein Preis aus der Community, und ob das lokale Käseblättchen das mitbekommt, interessiert doch keinen. Alle Ordensfreunde müssen auf ihre WP-Anonymität verzichten. Das sollte man sich, wenn man auch zu kontroversen Themen schreibt, sehr gut überlegen. --Ktiv (Diskussion) 17:00, 31. Dez. 2025 (CET)
- Pseud(→!←)onymität; und schlimmer als die zuweilen handfeste und immer mit Gewaltphantasien gespickte Verfolgung durch Nazis, die wir (insbes. (A)) erleben wie alle Scriptor*innen, ist es, sich für Märchen und Spezialgebiete der Mineralogie rechtfertigen zu müssen. Aber eigtl wollte ich nur sagen, weil es vergessen scheint: es gab von Andreas Kemper diese Idee mit dem grünen Geldsendeknopf am Artikelende (abgelehnt) und Sebastian Wallroth versucht gefühlt seit 1953, eine Art Freiwilligen-Gewerkschaft zu gründen. −Sargoth 17:44, 31. Dez. 2025 (CET)
- Geldzahlungen kämen aus meiner Sicht nur für Redakteure in Frage. Die müßte dann Wikimedia auswählen, mit Arbeitsvertrag einstellen und bezahlen. Bei eventuellen Auszeichnungen würde ich staatlichen Auszeichnungen den Vorrang geben, weil die eben unabhängig von Wikimedia und möglichem Wikipediafilz geprüft und vergeben werden. Jedes Jahr zehn bis zwanzig Bundesverdienstkreuze für verdiente Wikipedianer? DAS würde einen gewaltigen Motivationsschub bringen. Wikimedia-Eulen sind zwar auch ganz nett, werden aber außerhalb der Wikipedia überhaupt nicht wahrgenommen. Verdienstkreuze dagegen schon. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Du meinst den Schreibwettbewerb, wo viele x-fach verlinkte Artikel als Fließbandarbeit eingestellt werden? Wiki hat ein qualitatives und kein quantitatives Problem. Fürs Verbessern geht oft viel Zeit drauf, nur sieht man das deutlich weniger als einen Neuschrieb zu einem denkmalgeschützten Gebäude oder einem Drittligafußballer. -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 14:30, 31. Dez. 2025 (CET)
- Wieso wären finanzielle Anreize eine Katastrophe? Der alljährliche Schreibwettbewerb beweist doch das Gegenteil. Es wird dort zwar kein Geld ausgezahlt, das ist richtig - aber die Autoren der bestplazierten Artikel erhalten immerhin Sachwerte. Und ein Büchergutschein im Wert von 250 Euro ist auch keine Kleinigkeit mehr, die jemand dankend ablehnt. Sind infolge dieses Wettbewerbs Artikel verschlechtert und unzählige Wikipedia-Autoren mit Nachbesserungen von der eigentlichen
- Wenn es nur fehlende Anerkennung wäre. Mißgunst und Böswilligkeit sehe ich eher als Problem. Und die Leute, die andere einfach nicht in Frieden leben lassen können. Die ihre Meinung als objektive Wahrheit sehen und damit jede andere Meinung als Verbrechen. Die Leute, die nur dann reüssieren können, wenn sie über anderen stehen, den Ton angeben und befehlen. Anderen ihre Meinung aufzwingen können. Von solchen Menschen gibt es mittlerweile einfach zu viele hier. --Marcus Cyron 20 Jahre Wikipedia 03:04, 1. Jan. 2026 (CET)
Warum müssen wir auf große Aktionen durch Dritte wie Orden oder Geld zurückgreifen? Es geht doch auch viel einfacher: wenn Du einen Artikel, eine Formulierung, eine Grafik, eine Programmierung besonders gelungen findest, dann gehe doch einfach auf die Diskussionsseite und sage mit zwei, drei Zeilen "Danke!" Und für den kleinen Dank zwischendurch gibt es die Danke-Funktion. Kann man sich garantiert angewöhnen. --CC 18:02, 31. Dez. 2025 (CET)
- Das ist dann wie das nette Klatschen beim Pflegepersonal. :) -- Chaddy · D 19:41, 31. Dez. 2025 (CET)
- Aus meiner eigenen Erfahrung: Benutzer:Magiers/Warum ich Artikel schreibe#Anerkennung. Hat mir bei meinen ersten Gehversuchen gutgetan, dass jemand, der meine unvermeidlichen Anfängerfehler bereinigt, daneben auch ein "Danke" spendet - und habe ich seitdem auch nicht so oft wieder erlebt. --Magiers (Diskussion) 19:53, 31. Dez. 2025 (CET)
- Natürlich hilft so ein Danke. Auch das Klatschen finden die Leute im Pflegedienst ja an sich schön. Aber das allein reicht halt nicht, um all die Probleme und Schwierigkeiten zu lösen. Ich z. B. würde mich freuen, wenn wir endlich wenigstens mal ernsthaft versuchen würden, die Unterwanderung unseres Projektes von Rechts zu bekämpfen. Vielleicht können wir uns das ja als Neujahrsvorsatz vornehmen.
- Wie dem auch sei: Es ist halt irgendwie schon massiv unfair, dass manche Leute (viel) Geld mit der
Arbeit inPR-Manipulation der Wikipedia verdienen, wir mit unserem ernsthaften enzyklopädischen Anspruch aber nicht. Den Unmut kann ich gut verstehen. Ich wär ja dafür, bezahltes Schreiben endlich komplett zu verbieten. Aber wenn das aus welchem Grund auch immer nicht geht/gewollt ist, dann fände ich finanzielle Anreize nicht so katastrophal wie manche andere hier. Die WMF hat so viel Geld, die könnte ein bisschen was davon auch durchaus an die Schreibsklav*innen verteilen. Für den Anfang mal so als nachträgliches Weihnachtsgeschenk vielleicht. -- Chaddy · D 20:08, 31. Dez. 2025 (CET)- Bei Belohnung (die finanzielle in Form einer Anstellung) wäre man wieder beim Vorschlag der FAZ, bezahlte Kräfte einzustellen, um den Schwund der Autoren zu begegnen. Den fand ich zwar einerseits interessant und logisch gedacht, wenn auch unausgegoren - denn wenn ich Hauptberuflich Wikipedia-Autor sein soll, hätte ich ja ja gar keine Zeit mehr, Recherchearbeit zu leisten und bald wäre ich dann nur noch Bestandsverwalter oder Helfer bei anderen Autoren. Insofern wenn finanziell, dann sollte das imho eher als Nebenverdienst konzipiert sein oder als Minijob oder alternativ könnte es kleine Zuwendungen geben als Anerkennung. Ein paar Euro für jeden Ausgezeichneten Artikel, jeden neuen Artikel oder 1000 sinvolle, nicht gelöschte Bearbeitungen etc. Das fände ich durchaus schön, denn rein persönlich gesprochen gebe ich viel Geld aus auch für Wikipedia durch den Erwerb von Fachliteratur. --Michael G. Lind (Diskussion) 22:51, 4. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht sehe ich das alles zu negativ, aber mir fallen bei sowas immer gleich die Missbrauchsmöglichkeiten und potenziellen Konflikte ein. Bei exzellenten Artikeln ist das wahrscheinlich noch am harmlosesten. Aber selbst da: Wenn man jemanden kennt und mag und vielleicht sogar weiß, dass die Person das Geld echt gut gebrauchen könnte, stimmt man nicht doch anders ab? Neue Artikel kann man hunderte am Tag anlegen, wenn einem das Thema egal ist und man nur auf den Zähler schaut. Tausend Bearbeitungen an einem Tag bekommt man auch locker mit einem Bot hin – natürlich mit zufälligem Arbeitsintervall, damit keiner was merkt. Aus persönlicher Erfahrung kann Neid und Missgunst auch vieles zunichtemachen. Ich kenne diverse Beispiele aus Unternehmen, bei denen "Geschenke" nach hinten losgehen, weil der andere mehr oder überhaupt etwas bekommt. --Carlos-X 23:19, 4. Jan. 2026 (CET)
- Ich sehe das ähnlich wie Michael G. Lind. Es ging ja bei der FAZ-Idee darum, ganz gezielt Artikel mit BS'en zu überarbeiten. Ich persönlich fände die Idee spannend, mal in meinem Brotjob ein Sabbatical einlegen zu können, und dafür 1 Jahr bezahlt für die Wikipedia QS-Arbeit zu machen. MfG, --Brodkey65|...„Am Ende muss Glück sein.“ 23:22, 4. Jan. 2026 (CET)
- Ich wäre ebenfalls sofort bereit, auf Minijob-Basis oder als Teilzeitkraft so etwas zu machen. Beides hielte ich für zielführend, um einem auch die Recherche-Arbeit für weitere Artikel zu ermöglichen. Es gibt auch viele ehrenwerte Tätigkeiten hier bei Wikipedia (zb die Mentoren), die für ihre Arbeit eine Anerkennung verdient hätten. Ob es deswegen vermehrt zu Missbrauch kommt, glaube ich erst mal nicht, denn die Wikipedianer kontrollieren sich ja nun auch gegenseitig und wie im Leben würde ich dann auch mal erwarten, dass nicht jemand mit gerade mal 23 Bearbeitungen eingestellt wird, sondern verdiente Autoren, die über Jahre hinweg den Nachweis erbracht haben, seriöse, sinnvolle Arbeit leisten zu können. --Michael G. Lind (Diskussion) 23:33, 4. Jan. 2026 (CET)
- So sehe ich das auch. Belohnungen nur für Wikipedianer, die wirklich maßgeblich zum Projekt über viele Jahre hinweg als engagierte Admins oder Hauptautoren ausgezeichneter Artikel beigetragen haben - also, wo es messbaren und damit für jedermann nachvollziehbaren Erfolg für's Projekt gab. Irgendwelche Blender/Parteigänger/Opportunisten/Trittbrettfahrer kann man so schnell aussortieren, wenn man das nur will. Die für mich schon fast sabotageartigen Dauerbedenken von Carlos teile ich daher nicht. Ich bin auch immer noch dafür - als ersten kleinen Schritt sozusagen - wenigstens die Hauptautoren der Artikel für jeden sofort sichtbar anzuzeigen. Viele Grüße, Schnurrikowski
11:52, 5. Jan. 2026 (CET)
- In einer Diskussion, auch über die mangelnde Wertschätzung untereinander, einem Diskussionsteilnehmer Sabotage zu unterstellen, schöner kann man die Wikipedia gar nicht zusammenfassen. Wir reden hier gerade über völlig unterschiedliche Konzepte. Festanstellungen, automatische Bezahlung, Prämien für verdiente Mitarbeiter. Alles mit seinen eigenen Problemen. Ich bleibe skeptisch. --Carlos-X 12:18, 5. Jan. 2026 (CET)
- Mangelnde Wertschätzung? Wer unterstellt denn hier am laufenden Band anderen von vornherein Missbrauch, Konflikthuberei, Neid und Mißgunst? Das bist ganz allein du. Viele Grüße, Schnurrikowski
13:07, 5. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht sollte man einen Versuch mit KALP machen und kleine Preise (nicht unbedingt Geld/Gutscheine, sondern vll. eher WP-Giveaways) dafür ausloben. KALP ist für Hauptautoren kein reines Vergnügen. Da liegen wahrscheinlich einige präsentable Artikel auf Halde, weil die Motivation fehlt, sie nochmal aufzupolieren und ggf. bei laufender Kandidatur auch nachzuarbeiten. --Ktiv (Diskussion) 14:58, 5. Jan. 2026 (CET)
- Ein Kugelschreiber? ;-) --Kurzstueckmeister (Diskussion) 15:02, 5. Jan. 2026 (CET)
- Ich dachte an die edle Schokolade von WP Austria ;)) --Ktiv (Diskussion) 16:30, 5. Jan. 2026 (CET)
- Ein Kugelschreiber? ;-) --Kurzstueckmeister (Diskussion) 15:02, 5. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht sollte man einen Versuch mit KALP machen und kleine Preise (nicht unbedingt Geld/Gutscheine, sondern vll. eher WP-Giveaways) dafür ausloben. KALP ist für Hauptautoren kein reines Vergnügen. Da liegen wahrscheinlich einige präsentable Artikel auf Halde, weil die Motivation fehlt, sie nochmal aufzupolieren und ggf. bei laufender Kandidatur auch nachzuarbeiten. --Ktiv (Diskussion) 14:58, 5. Jan. 2026 (CET)
- Mangelnde Wertschätzung? Wer unterstellt denn hier am laufenden Band anderen von vornherein Missbrauch, Konflikthuberei, Neid und Mißgunst? Das bist ganz allein du. Viele Grüße, Schnurrikowski
- In einer Diskussion, auch über die mangelnde Wertschätzung untereinander, einem Diskussionsteilnehmer Sabotage zu unterstellen, schöner kann man die Wikipedia gar nicht zusammenfassen. Wir reden hier gerade über völlig unterschiedliche Konzepte. Festanstellungen, automatische Bezahlung, Prämien für verdiente Mitarbeiter. Alles mit seinen eigenen Problemen. Ich bleibe skeptisch. --Carlos-X 12:18, 5. Jan. 2026 (CET)
- So sehe ich das auch. Belohnungen nur für Wikipedianer, die wirklich maßgeblich zum Projekt über viele Jahre hinweg als engagierte Admins oder Hauptautoren ausgezeichneter Artikel beigetragen haben - also, wo es messbaren und damit für jedermann nachvollziehbaren Erfolg für's Projekt gab. Irgendwelche Blender/Parteigänger/Opportunisten/Trittbrettfahrer kann man so schnell aussortieren, wenn man das nur will. Die für mich schon fast sabotageartigen Dauerbedenken von Carlos teile ich daher nicht. Ich bin auch immer noch dafür - als ersten kleinen Schritt sozusagen - wenigstens die Hauptautoren der Artikel für jeden sofort sichtbar anzuzeigen. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Ich wäre ebenfalls sofort bereit, auf Minijob-Basis oder als Teilzeitkraft so etwas zu machen. Beides hielte ich für zielführend, um einem auch die Recherche-Arbeit für weitere Artikel zu ermöglichen. Es gibt auch viele ehrenwerte Tätigkeiten hier bei Wikipedia (zb die Mentoren), die für ihre Arbeit eine Anerkennung verdient hätten. Ob es deswegen vermehrt zu Missbrauch kommt, glaube ich erst mal nicht, denn die Wikipedianer kontrollieren sich ja nun auch gegenseitig und wie im Leben würde ich dann auch mal erwarten, dass nicht jemand mit gerade mal 23 Bearbeitungen eingestellt wird, sondern verdiente Autoren, die über Jahre hinweg den Nachweis erbracht haben, seriöse, sinnvolle Arbeit leisten zu können. --Michael G. Lind (Diskussion) 23:33, 4. Jan. 2026 (CET)
- Ich sehe das ähnlich wie Michael G. Lind. Es ging ja bei der FAZ-Idee darum, ganz gezielt Artikel mit BS'en zu überarbeiten. Ich persönlich fände die Idee spannend, mal in meinem Brotjob ein Sabbatical einlegen zu können, und dafür 1 Jahr bezahlt für die Wikipedia QS-Arbeit zu machen. MfG, --Brodkey65|...„Am Ende muss Glück sein.“ 23:22, 4. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht sehe ich das alles zu negativ, aber mir fallen bei sowas immer gleich die Missbrauchsmöglichkeiten und potenziellen Konflikte ein. Bei exzellenten Artikeln ist das wahrscheinlich noch am harmlosesten. Aber selbst da: Wenn man jemanden kennt und mag und vielleicht sogar weiß, dass die Person das Geld echt gut gebrauchen könnte, stimmt man nicht doch anders ab? Neue Artikel kann man hunderte am Tag anlegen, wenn einem das Thema egal ist und man nur auf den Zähler schaut. Tausend Bearbeitungen an einem Tag bekommt man auch locker mit einem Bot hin – natürlich mit zufälligem Arbeitsintervall, damit keiner was merkt. Aus persönlicher Erfahrung kann Neid und Missgunst auch vieles zunichtemachen. Ich kenne diverse Beispiele aus Unternehmen, bei denen "Geschenke" nach hinten losgehen, weil der andere mehr oder überhaupt etwas bekommt. --Carlos-X 23:19, 4. Jan. 2026 (CET)
- Bei Belohnung (die finanzielle in Form einer Anstellung) wäre man wieder beim Vorschlag der FAZ, bezahlte Kräfte einzustellen, um den Schwund der Autoren zu begegnen. Den fand ich zwar einerseits interessant und logisch gedacht, wenn auch unausgegoren - denn wenn ich Hauptberuflich Wikipedia-Autor sein soll, hätte ich ja ja gar keine Zeit mehr, Recherchearbeit zu leisten und bald wäre ich dann nur noch Bestandsverwalter oder Helfer bei anderen Autoren. Insofern wenn finanziell, dann sollte das imho eher als Nebenverdienst konzipiert sein oder als Minijob oder alternativ könnte es kleine Zuwendungen geben als Anerkennung. Ein paar Euro für jeden Ausgezeichneten Artikel, jeden neuen Artikel oder 1000 sinvolle, nicht gelöschte Bearbeitungen etc. Das fände ich durchaus schön, denn rein persönlich gesprochen gebe ich viel Geld aus auch für Wikipedia durch den Erwerb von Fachliteratur. --Michael G. Lind (Diskussion) 22:51, 4. Jan. 2026 (CET)
- Aus meiner eigenen Erfahrung: Benutzer:Magiers/Warum ich Artikel schreibe#Anerkennung. Hat mir bei meinen ersten Gehversuchen gutgetan, dass jemand, der meine unvermeidlichen Anfängerfehler bereinigt, daneben auch ein "Danke" spendet - und habe ich seitdem auch nicht so oft wieder erlebt. --Magiers (Diskussion) 19:53, 31. Dez. 2025 (CET)
- Das wär nun auch der falsche Weg und die Unterteilung nach wertvoller Arbeit (ausgezeichnete Artikel schreiben) und unwichtiger Arbeit (alles andere) würde eine Zweiklassen-Wikipedia schaffen - die von einigen so genannten "Premiumautor*innen" und das "gemeine Fußbvolk". Diejenigen, die eine solche Zweiklassen-Wikipedia jetzt schon sehen, würden sich bestätigt fühlen. Und ich frag mich da schon auch: Wieso sollte man für andere Dinge nicht auch bezahlt werden? Mühsame QS-Arbeit z. B., Korrekturarbeiten, Aktualisierungen, Lektorat, formale Dinge, Eingangskontrolle usw.? Ohne all das würde Wikipedia auch nicht funktionieren und es ist letztlich genauso wichtig, wenn nicht gar wichtiger als ausgezeichnete Artikel zu schreiben. - Also, das ist wirklich der falsche Weg. Statt uns gegenseitig zu spalten, sollten wir uns zusammentun, denn gegen diesen immer weiter ausufernden Missbrauch der Wikipedia zur PR-Platzierung und persönlichen Bereicherung im Rahmen von Paid-Editing kommen wir nur gemeinsam an.
- Ähnlich sähe es aus, Admins einen monetären Vorteil zu gewähren - das würde diejenigen bestätigen, die Wikipedia für eine "Adminpedia" und Admins für angeblich besser gestellt halten. -- Chaddy · D 19:26, 5. Jan. 2026 (CET)
- Die Frage ist ja auch, ob man sich mit einem Mini-Lohn für einen „Exzellenten“ nicht gefrotzelt fühlt. Und dann fühlen sich die Korrigierer noch herabgesetzt. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 19:47, 5. Jan. 2026 (CET)
- Was waren nochmal die Vorzeigeobjekte der Wikipedia? Eingangskontrollen, Formatierungen, Endlosdiskussionen um des Kaisers Bart, Sperrprüfungen? Nein, es sind die lesenswerten und ausgezeichneten Artikel, die jeden Tag prominent auf der Startseite stolz präsentiert werden. Jeder darf exzellente Artikel schreiben, keine höhere Kaste hindert ihn daran. Und warum sollten die, mit deren Leistung hier offen angegeben wird, nicht auch mal ein Leckerli bekommen oder im Rampenlicht stehen? Orden und Auszeichnungen für besondere Verdienste bedeuten auch nicht automatisch eine Mehrklassengesellschaft, wie du es unterstellst - der real existierende Sozialismus läßt grüßen. Viele Grüße, Schnurrikowski
20:26, 5. Jan. 2026 (CET)
- Aber ohne die Tätigkeiten, die @Chaddy genannt hat, könnten die Exzellenten, SG-Artikel und andere der Hauptseite gar nicht so glänzen. Es hat alles seinen Wert, bis auf rüder Umgangston. Da unterschiede zu machen, ist in meiner Sicht schwierig. --Yunkal (Diskussion) 20:48, 5. Jan. 2026 (CET)
- Niemand hat hier geschrieben, dass nur Premiumautoren gewertschätzt werden sollen. Ich selbst habe doch oben auch verdiente Administratoren vorgeschlagen. Chaddy hat wieder sonstwas daraus gemacht. Viele Grüße, Schnurrikowski
20:56, 5. Jan. 2026 (CET)
- Von Bezahlung halte ich nicht allzuviel. Meiner Meinung nach führt das in einem Umfeld von unbezahlter Mitarbeit immer zu Neid und Missgunst. Wenn müsste sich das auf sehr begrenzte Themen beschränken (etwa Mediation, Ombudsmann, Tool-Entwicklung o.ä.), aber nicht auf die normale Artikelarbeit. Ansonsten sollte man mal eine Statistik über die Danke-Funktion erstellen. Meiner Erfahrung nach kriegt man für kleine Tätigkeiten im Korrektur- oder Admin-Bereich viel schneller ein Danke als für inhaltliche Artikelarbeit. Übrigens auch für Meinungsbeiträge in Diskussionen (manchmal gibt's für die aber auch eine WW-Stimme). Ich bemühe mich immer, dem entgegenzuwirken und öfter mal einen Dank für einen guten, neuen Artikel zu senden. Aber das kann doch jeder halten, wie er will, wem er lieber danken mag. Hauptsache es gibt überhaupt hin und wieder mal eine Anerkennung für die geleistete Arbeit. --Magiers (Diskussion) 21:16, 5. Jan. 2026 (CET)
- Wenn alle fair bezahlt werden würden, gäbe es gar keinen Anlass für Neid und Missgunst. -- Chaddy · D 21:25, 5. Jan. 2026 (CET)
- Das macht doch aber niemand. Auch außerhalb der Wikipedia nicht oder was ist an der Einkommensschere fair? --Magiers (Diskussion) 23:01, 5. Jan. 2026 (CET)
- Nur weil es überall unfair ist muss es hier nicht auch unfair bleiben. -- Chaddy · D 23:29, 5. Jan. 2026 (CET)
- Ich sehe keinerlei Möglichkeit einer objektiven Einschätzung der Arbeit. Damit schließt sich eine faire Bezahlung nach meiner Vorstellung aus. Andere mögen aber eine andere Vorstellung von "fair" haben. --Carlos-X 23:39, 5. Jan. 2026 (CET)
- Das ist ein interessantes Thema. Wieviel Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland gehören einer freiwilligen Feuerwehr an und wieviele sind in Berufsfeuerwehren tätig?Die Antwort verwundert – und spiegelt sich in unsren Relevanzkriterien alles andere als wider. --Matthiasb –
(CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 05:32, 6. Jan. 2026 (CET)
- Das ist ein interessantes Thema. Wieviel Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland gehören einer freiwilligen Feuerwehr an und wieviele sind in Berufsfeuerwehren tätig?Die Antwort verwundert – und spiegelt sich in unsren Relevanzkriterien alles andere als wider. --Matthiasb –
- Ich sehe keinerlei Möglichkeit einer objektiven Einschätzung der Arbeit. Damit schließt sich eine faire Bezahlung nach meiner Vorstellung aus. Andere mögen aber eine andere Vorstellung von "fair" haben. --Carlos-X 23:39, 5. Jan. 2026 (CET)
- Nur weil es überall unfair ist muss es hier nicht auch unfair bleiben. -- Chaddy · D 23:29, 5. Jan. 2026 (CET)
- Das macht doch aber niemand. Auch außerhalb der Wikipedia nicht oder was ist an der Einkommensschere fair? --Magiers (Diskussion) 23:01, 5. Jan. 2026 (CET)
- Wenn Feuerwehren ausrücken, löschen meines Wissens bei größeren Einsätzen ehrenamtliche Feuerwehrleute Seite an Seite mit hauptberuflichen, d.h. bezahlten. Das funktioniert auch ohne Neid und Missgunst. Viele Grüße, Schnurrikowski
22:57, 5. Jan. 2026 (CET)
- Wenn alle fair bezahlt werden würden, gäbe es gar keinen Anlass für Neid und Missgunst. -- Chaddy · D 21:25, 5. Jan. 2026 (CET)
- Von Bezahlung halte ich nicht allzuviel. Meiner Meinung nach führt das in einem Umfeld von unbezahlter Mitarbeit immer zu Neid und Missgunst. Wenn müsste sich das auf sehr begrenzte Themen beschränken (etwa Mediation, Ombudsmann, Tool-Entwicklung o.ä.), aber nicht auf die normale Artikelarbeit. Ansonsten sollte man mal eine Statistik über die Danke-Funktion erstellen. Meiner Erfahrung nach kriegt man für kleine Tätigkeiten im Korrektur- oder Admin-Bereich viel schneller ein Danke als für inhaltliche Artikelarbeit. Übrigens auch für Meinungsbeiträge in Diskussionen (manchmal gibt's für die aber auch eine WW-Stimme). Ich bemühe mich immer, dem entgegenzuwirken und öfter mal einen Dank für einen guten, neuen Artikel zu senden. Aber das kann doch jeder halten, wie er will, wem er lieber danken mag. Hauptsache es gibt überhaupt hin und wieder mal eine Anerkennung für die geleistete Arbeit. --Magiers (Diskussion) 21:16, 5. Jan. 2026 (CET)
- Niemand hat hier geschrieben, dass nur Premiumautoren gewertschätzt werden sollen. Ich selbst habe doch oben auch verdiente Administratoren vorgeschlagen. Chaddy hat wieder sonstwas daraus gemacht. Viele Grüße, Schnurrikowski
- Wenn die einen bezahlt werden, die anderen aber nicht, ist das halt sehr wohl eine Mehrklassengesellschaft. :D -- Chaddy · D 21:06, 5. Jan. 2026 (CET)
- Zur Bezahlung wäre mein Vorschlag das Stipendium. Haben wir schon für andere Zecke, aber wie wäre es, nach sorgfältiger Prüfung Stipendien zu vergeben für langjährige verdiente User, die erwiesenermaßen zwar die Fähigkeiten & die Lust haben -jedoch natürlich im ehrenamtlichen Rahmen relativ gesehen eigentlich immer viel zu wenig Zeit hatten- hier mal ein Jahr lang im bezahlten Rahmen mit voller Kraft das zu tun, was sie bislang ohne schon so großartig gemacht haben? Etwa @SpesBona: leistet seit Jahren quasi unermüdlich hochwertige Fließbandarbeit im Bereich Cricket & Rugby in gleich 3 Wikis, @Snookerado: hatte Jahre lang hier den Bereich Snooker & Billiard praktisch allein aktualisiert und mit vielen ausgezeichneten Artikeln veredelt. Ich könnte einige User mehr nennen. Sofern wir über Boni oder Gratifikationen reden, so fallen mir gleich ein Haufen User ein, die hier seit Jahren unverzichtbare Arbeit leisten, teils auch eher unsichtbar. Etwa @Aka: und @Invisigoth67:, die seit Jahren unsere Rechtschreibfehler korrigieren, das sollte man würdigen, indem man an solche Leute auch mal einen Gutschein genau wie im Schreibwettbewerb vergibt. Ich könnte weiter machen mit vielen weiteren Namen. Nebenbei noch gesagt zur immer wieder erwähnten Zweiklassengesellschaft sollte man man ehrlich sein und sagen, Wikipedia ist doch in seiner Konzeption ohnehin eine hierarchisch aufgebaute Mehrklassengesellschaft. Da gibt es die IPs, es gibt eine Stufe darüber die angemeldeten User ohne Sichterberechtigung, dann gibt es die Wikipedianer mit Sichterfunktion, darüber dann die Admins usw. Es gibt die User, die Zugriff auf die Library haben und welche ohne Zugriff usw. Das sind Hierarchien. Also, indem man verdienten Usern mal einen Gutschein spendet oder ein Stipendium vergibt, wird damit nicht gleich eine dystopische Gesellschaft geschaffen, die in Sklaven und freie Bürger unterteilt.--Michael G. Lind (Diskussion) 22:33, 5. Jan. 2026 (CET)
- +1 Amen, Schnurrikowski
22:38, 5. Jan. 2026 (CET) - Wenn ich mich hier hineinquetschen darf, noch eine Idee, wie Geld für Mitwirkende ausgegeben werden könnte. Es gibt langjährige Mitarbeitende, die in prekären Verhältnissen leben, ich denke auch an Frauen, die plötzlich allein erziehend sind oder denen Wohnungslosigkeit droht; in der älter werdenden Community gibt es natürlich anlog zur Gesamtgesellschaft auch Altersarmut. Es könnte von den Spendengeldern ein Fonds gegründet werden im Sinne von Allmende, den in Not geratene Kolleginnen und Kollegen anonym in Anspruch nehmen können. Und was haltet ihr von einem Altersheim für Wikipedians? Darauf brachte mich die Casa di Riposo per Musicisti, die Verdi in Mailand gründete. --Fiona (Diskussion) 14:46, 13. Jan. 2026 (CET)
- „Altersheim für Wikipedians“ - lustige Idee; ich stelle mir gerade vor, wie ein Haufen von wikipedians unter einem Dach leben und ihre Lösch- und VM-Diskussionen in Real Life ausleben. Könnte zu interessanten und vielleicht auch coolen Ideen führen, könnte aber auch zu Tötungsdelikten kommen. Aber: Könntest du dir ernsthaft vorstellen, mit solchen Typen wie mir unter einem Dach zu leben? ... Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 14:59, 13. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht kommt dann die Altersmilde und vielleicht auch die Weisheit. Aber die Idee ist cool und geht in die richtge Richtung. --Yunkal (Diskussion) 15:09, 13. Jan. 2026 (CET)
- Mit einem Typen wie dir? Aber ja. Dann käme ich endlich dazu die vielen Brettspiele kennen zu lernen. --Fiona (Diskussion) 15:33, 13. Jan. 2026 (CET)
- Aber die Musik, aber die Musik … SCNR – ernsthaft: Der übliche Weg wäre die Gründung eines eigenen Sozialwerks. Fände ich sehr gut. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 16:08, 13. Jan. 2026 (CET)
- Das scheint mir bislang die einzig sinnvolle Version zu sein, Wikipedianer zu bezahlen: Nur bei Nachweis der Bedürftigkeit. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 15:09, 13. Jan. 2026 (CET)
- „Altersheim für Wikipedians“ - lustige Idee; ich stelle mir gerade vor, wie ein Haufen von wikipedians unter einem Dach leben und ihre Lösch- und VM-Diskussionen in Real Life ausleben. Könnte zu interessanten und vielleicht auch coolen Ideen führen, könnte aber auch zu Tötungsdelikten kommen. Aber: Könntest du dir ernsthaft vorstellen, mit solchen Typen wie mir unter einem Dach zu leben? ... Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 14:59, 13. Jan. 2026 (CET)
- +1 Amen, Schnurrikowski
- Zur Bezahlung wäre mein Vorschlag das Stipendium. Haben wir schon für andere Zecke, aber wie wäre es, nach sorgfältiger Prüfung Stipendien zu vergeben für langjährige verdiente User, die erwiesenermaßen zwar die Fähigkeiten & die Lust haben -jedoch natürlich im ehrenamtlichen Rahmen relativ gesehen eigentlich immer viel zu wenig Zeit hatten- hier mal ein Jahr lang im bezahlten Rahmen mit voller Kraft das zu tun, was sie bislang ohne schon so großartig gemacht haben? Etwa @SpesBona: leistet seit Jahren quasi unermüdlich hochwertige Fließbandarbeit im Bereich Cricket & Rugby in gleich 3 Wikis, @Snookerado: hatte Jahre lang hier den Bereich Snooker & Billiard praktisch allein aktualisiert und mit vielen ausgezeichneten Artikeln veredelt. Ich könnte einige User mehr nennen. Sofern wir über Boni oder Gratifikationen reden, so fallen mir gleich ein Haufen User ein, die hier seit Jahren unverzichtbare Arbeit leisten, teils auch eher unsichtbar. Etwa @Aka: und @Invisigoth67:, die seit Jahren unsere Rechtschreibfehler korrigieren, das sollte man würdigen, indem man an solche Leute auch mal einen Gutschein genau wie im Schreibwettbewerb vergibt. Ich könnte weiter machen mit vielen weiteren Namen. Nebenbei noch gesagt zur immer wieder erwähnten Zweiklassengesellschaft sollte man man ehrlich sein und sagen, Wikipedia ist doch in seiner Konzeption ohnehin eine hierarchisch aufgebaute Mehrklassengesellschaft. Da gibt es die IPs, es gibt eine Stufe darüber die angemeldeten User ohne Sichterberechtigung, dann gibt es die Wikipedianer mit Sichterfunktion, darüber dann die Admins usw. Es gibt die User, die Zugriff auf die Library haben und welche ohne Zugriff usw. Das sind Hierarchien. Also, indem man verdienten Usern mal einen Gutschein spendet oder ein Stipendium vergibt, wird damit nicht gleich eine dystopische Gesellschaft geschaffen, die in Sklaven und freie Bürger unterteilt.--Michael G. Lind (Diskussion) 22:33, 5. Jan. 2026 (CET)
- Aber ohne die Tätigkeiten, die @Chaddy genannt hat, könnten die Exzellenten, SG-Artikel und andere der Hauptseite gar nicht so glänzen. Es hat alles seinen Wert, bis auf rüder Umgangston. Da unterschiede zu machen, ist in meiner Sicht schwierig. --Yunkal (Diskussion) 20:48, 5. Jan. 2026 (CET)
- Bei dem hohen Anspruch an Wikipediaarbeit wäre imho Bezahlung kontraproduktiv; aber Fionas Idee finde ich schon länger sehr überzeugend. Was nützt ehrenvolles Gedenken nach dem Tod?? Danke Fiona!
- Nur sehe ich keine echte Chance, dafür das Geld und die Verwaltungsstruktur zu bekommen. Aber nach 20 Jahren Wikipediaarbeit ist man vielleicht nicht mehr optimistisch genug, sich an einer neuen Aufgabe zu versuchen. --Cethegus (Diskussion) 18:24, 16. Jan. 2026 (CET)
DTA: KI einfach erklärt
[Quelltext bearbeiten]Die Frage ist, was man unter „echtes Verstehen“ versteht. Praktisch zeigen KI-Modelle durchaus funktionales Verstehen: Sie können Zusammenhänge abbilden, Schlüsse ziehen, Anweisungen befolgen und Wissen in neuen Kontexten anwenden. Ob man das „Verstehen“ nennt, hängt davon ab, welche Definition man nutzt. --Sinuhe20 (Diskussion) 18:39, 11. Jan. 2026 (CET)
- Setzt „echtes Verstehen“ Bewusstsein voraus? -- Peter Gröbner – 18:41, 11. Jan. 2026 (CET)
- Wie wir hier sagen: das ist von Kanton zu Kanton verschieden :-) Es hängt von der Definition von Verstehen und Bewusstsein ab Die KI hat meine Frage "funktional-psychologisch" wie Sinuhe richtig sagt verstanden und beantwortet. Auch beim Menschen erfolgen nicht alle Verstehensprozesse bewusst - auch automatisch.
- Die spekulative KI-Szene geht davon aus, dass die KI ein anderes "Bewusstsein" entwickeln wird als der Mensch. Indem die aber schon beim Lügen, Betrügen und Erpressen zwecks Selbsterhaltung erwischt wurde (wo hat sie das nur gelernt!), wird sie wohl ein funktionales Bewusstsein erlangen. Wir waren dabei! --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 20:43, 11. Jan. 2026 (CET)
- Ernstgemeinte Frage: warum versuchst du eigentlich hier immer, KI als Lösung für wasauchimmer in der deWiki durchzudrücken, statt einfach bei der Grokipedia an der Zukunft(tm) zu bauen? --Korrupt (Diskussion) 09:51, 12. Jan. 2026 (CET)
- Ich dachte die Grokipedia hat gar keine Autoren? --Ailura (Diskussion) 10:50, 12. Jan. 2026 (CET)
- Mein Stand war, dass man zumindest Verbesserungsvorschläge machen kann. --Korrupt (Diskussion) 11:32, 12. Jan. 2026 (CET)
- Ich denke die Grokipedia ist zu teuer. Es gibt sie nur weil Musk Geld ohne Ende hat, oder besser limitlosen Kredit. --Goldzahn (Diskussion) 15:08, 12. Jan. 2026 (CET)
- Bei der Grokipedia kann man Ergänzungen und Korrekturen vorschlagen, wenn man bsp. über ein Google-Konto angemeldet ist. Man markiert dafür einen Bereich und schreibt seinen Wunsch in ein Pop-Up. In der Regel bekommt man nach wenigen Minuten eine Antwort (Rejected oder Approved) und der Chatbot baut den Artikel entsprechend um. Auf diese Weise habe ich bsp in Grok (chatbot) einige Aspekte zum Deepfake-Skandal und der internationalen Reaktion darauf platzieren können. Man kann also tatsächlich bei der Grokipedia „mitarbeiten“, allerdings ist die Art des Arbeitens etwas special. -- Achim Raschka (Diskussion) 15:26, 12. Jan. 2026 (CET)
- Mein Stand war, dass man zumindest Verbesserungsvorschläge machen kann. --Korrupt (Diskussion) 11:32, 12. Jan. 2026 (CET)
- Ich dachte die Grokipedia hat gar keine Autoren? --Ailura (Diskussion) 10:50, 12. Jan. 2026 (CET)
- Ernstgemeinte Frage: warum versuchst du eigentlich hier immer, KI als Lösung für wasauchimmer in der deWiki durchzudrücken, statt einfach bei der Grokipedia an der Zukunft(tm) zu bauen? --Korrupt (Diskussion) 09:51, 12. Jan. 2026 (CET)
- Das kannst Du nicht ernst meinen, wenn Du mich nur ansatzweise verstehend gelesen hättest :-) KI ist ein Problem, was Lösungen im Umgang damit in einer bisher menschlich kuratierten Wissenssammlung sucht. Und dass es zunehmend als "KI-Stress" in diversen Diskussionen und Instanzen (LD, VM, unsere Problemfälle) auftritt, müsste nun so ziemlich der Letzte gemerkt haben. Sprich: Es geht darum, dass die Wikipedia nicht wie die Grokipedia wird. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 11:48, 12. Jan. 2026 (CET)
- Ja nun, aber nein. Ich les dich zum Thema ne Weile, und ich geh obenstehend exakt bist zum Punkt "KI ist ein Problem" mit. Dieses Problem sucht mitnichten "Lösungen in einer menschlich kuratierten Wissenssammlung, Probleme haben generell keine Agenda, sondern *du* suchst die, ich zitiere: "Nur sollte er denen nicht im Wege stehen, die KI als Werkzeug und Hilfsmittel verantwortungsvoll nutzen wollen - und das selber erst lernen müssen." Und du darfst für dich alleine gerne lernen, wo und wie es dir beliebt, nur ist die Wiki eben nicht dein Übungsgelände und wir nicht deine Tutoren, Versuchsobjekte, was auch immer.
- Persönlich halte ich die "Wer Slop reinbringt, kann mitsamt dem Slop weg" für eine vollkommen ausreichende Politik. Weiter halte ich mich für einen durchaus nachsichtigen Menschen mit Glaube an das Gute, allgemeine persönliche Lernfähigkeit und die Vermittelbarkeit des Gedankens "Schreib selber und prüf selber, wenn dir was wichtig genug für eine Enzyklopädie ist. Wenns dir zum Selberschreiben und -prüfen nicht wichtig genug ist, ists auch nicht wichtig genug für die Wiki", und damit darf gern jemand zweidreimal auf die Nase fallen, bevors internalisiert oder unterbunden ist. Das ganze Gefasel um "Verständnis" einer KI ist schlichtes Abschieben der Verantwortung zum Selberdenken. Wie "gut" sie dabei ist, ist mir ehrlich gesagt vollkommen Latte, es fällt mir generell schwer, jemanden ernstzunehmen, der sich das Denken von einer Maschine abnehmen lassen will und das auch noch als erstrebenswert sieht. --Korrupt (Diskussion) 15:04, 12. Jan. 2026 (CET)
- Grundsätzlich ist das schon nicht falsch. Sobald du aber ins Detail gehst, wird es komplizierter. Und so wie ich denken und arbeiten immer mehr - eben wie im realen Leben. Aber du musst nichts, nicht mal weiter nachdenken ;-) Und da das immer mehr machen, braucht es Regeln - auch wie im realen Leben.--Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:04, 12. Jan. 2026 (CET)
- @Wortulo Sicher schon vielen hier bekannt, aber ICYMI:
- Ist ein lesenswerter Essay von Ex-WMF-Kuratoriumsmitglied Christophe Henner über die Interaktion zwischen Wikipedia und KI. --Andreas JN466 14:46, 16. Jan. 2026 (CET)
- "Wikipedia-verified"-KIAusgabe? Wie soll das gehen? Die KI halluziniert nicht mehr oder weniger, in Abhängigkeit von der Quelle ihres Wissens. --Goldzahn (Diskussion) 15:26, 16. Jan. 2026 (CET)
- @Goldzahn Das geht schon. Wenn man LLMs einfach machen lässt, geben sie immer eine Antwort, die auf den ersten Blick ganz plausibel klingt. Aber je schlechter die Datenlage, desto mehr wird halt mit erfundenem Zeug aufgefüllt. Es gibt aber auch angepasste Modelle, die Informationen abgleichen und zugeben, dass sie keine Ahnung haben, wenn die Datenlage schlecht ist. Das ist aber ein Extraschritt. So was könnte man nutzen. Dass es "verified by Wikipedia" nur gibt, wenn die Frage hier behandelt wird, ist ja klar. Wenn es der KI auch klar ist, wäre das machbar. --Anagkai (Diskussion) 10:56, 19. Jan. 2026 (CET)
- Danke. Mich stört bei der ganzen Geburtstagsberichterstattung der Todeston auch (gestern Tagesthemen und Nano, ebenso diverse Presse). Keiner liest uns mehr, neue Autoren kommen nicht und die alten schwinden und die KI erobert oder unterwandert uns. Dazu: wir veralten (ein einsamer Autor allein beim Stammtisch in Karlsruhe mit seinen Entlein in den Tagesthemen war das Bild der Krise, gefundenes Fressen für den Journalisten). WMDE und die Foundation wollen das lösen und eben auch KI mit einsetzen, haben aber irgendwie auch Angst vor der unberechenbaren Community. Und wir? Weiter so und KI verbieten ist als MB in Vorbereitung, wir geben die Gallier und projizieren alles auch auf die böse KI. Dabei macht uns im Moment die englischsprachige WP vor wie es geht und wir brauchten auch KI als Werkzeug, was AI-Slop findet (wird dran gearbeitet!).
- Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos, wenn wir mal unser Hirn einschalten und uns den neuen Bedingungen anpassen. Wie erhalten wir die Wikipedia mit ihrer Alleinstellung menschlich kuratierten Wissens - auch mit den neuen Mitteln von KI ist die Gretchenfrage. Und da sollte es keine Denktabus geben. Bedeutet aber, dass sich alle etwas mehr damit beschäftigen, Erfahrungen sammeln und nicht immer genervt abwinken. Mich tröstet nur: ich bin oder war dabei und hab’s mit versucht. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:30, 16. Jan. 2026 (CET)
- Naja, „liest niemand mehr“ … laut aktuellem Geburtstagsartikel im Standard https://www.derstandard.at/story/3000000302764/25-jahre-wikipedia-online-lexikon-vor-der-zerreissprobe immer noch unter den zehn meistgenutzten Internetseiten. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:05, 16. Jan. 2026 (CET)
- Das nennt sich satirische Überhöhung - und gestern sagten die imho was von 10% Rückgang. Die hatten NUR Leute interviewt (in NANO), die sagten, dass sie keine Artikel mehr lesen, weil die neuen dialogorientierten Chatbots die Fragen kürzer und präziser beantworten. Und imho ging das erst Mitte letzten Jahres los, Google ist glaube ich im Herbst umgestiegen. Das wird also noch richtig kommen. <ironie> Die DDR war nach Eigenaussage auch die zehntgrösste Industrienation der Welt :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 18:30, 16. Jan. 2026 (CET)
- Das war ein Standard-Artikel und keine Eigenaussage. KI gilt zunehmend als eine der größten Bedrohungen auch außerhalb der Wikipedia. Vielleicht kommen im Lauf der Zeit abtrünnige Leser auch wieder zurück. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:36, 16. Jan. 2026 (CET)
- https://www.derstandard.at/story/3000000304232/kuenstliche-intelligenz-experten-fuerchten-neue-risiken --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:40, 16. Jan. 2026 (CET)
- KI als PR-Katastrophe https://www.derstandard.at/story/3000000303310/selbst-schuld-warum-microsoft-ploetzlich-nur-noch-microslop-genannt-wird --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:47, 16. Jan. 2026 (CET)
- Das war ein Standard-Artikel und keine Eigenaussage. KI gilt zunehmend als eine der größten Bedrohungen auch außerhalb der Wikipedia. Vielleicht kommen im Lauf der Zeit abtrünnige Leser auch wieder zurück. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:36, 16. Jan. 2026 (CET)
- Das nennt sich satirische Überhöhung - und gestern sagten die imho was von 10% Rückgang. Die hatten NUR Leute interviewt (in NANO), die sagten, dass sie keine Artikel mehr lesen, weil die neuen dialogorientierten Chatbots die Fragen kürzer und präziser beantworten. Und imho ging das erst Mitte letzten Jahres los, Google ist glaube ich im Herbst umgestiegen. Das wird also noch richtig kommen. <ironie> Die DDR war nach Eigenaussage auch die zehntgrösste Industrienation der Welt :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 18:30, 16. Jan. 2026 (CET)
- Die Tagesthemen-Ausgabe zu Wikipedia hatte ich nicht gesehen; ich konnte sie hier auf YouTube finden.
- Ähnlich auch der Artikel von Stephen Harrison, generell einer der sachkundigsten Journalisten in Sachen Wikimedia und Wikipedia, bei Wired:
- Diese Entwicklung – Wikipedia als KI-Futter – ist eigentlich fast so alt wie Wikipedia selbst. 2012 gab es ein Open-Source Toolkit for mining Wikipedia, und der Weg zur KI von heute war spätestens dann vorgezeichnet, als die Suchmaschinen im selben Jahr ihre Knowledge Panels einführten und Sprachassistenten begannen, ohne Quellenangabe aus Wikipedia vorzulesen. Irgendwie denke ich, Wikipedia war ab einem bestimmten, relativ frühen Punkt – zumindest in den Köpfen einiger in Big Tech – genau dafür vorgesehen, diese Rolle in der Entwicklung von KI zu spielen. Mit Brockhaus und Britannica wäre das so nicht gegangen. --Andreas JN466 21:23, 16. Jan. 2026 (CET)
- WDR:Wikipedia wird 25 Jahre alt: Brauchen wir sie noch? -- Peter Gröbner – 12:55, 18. Jan. 2026 (CET)
- Sehr schön. Wikipedia als wichtige Alternative zu KI-Produkten. So müssen wir uns weiterhin positionieren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:09, 18. Jan. 2026 (CET)
- Es ist aber auch von Herausforderungen die Rede, denen wir uns effektiv stellen müssen. Eigentlich ist es einfach: um diese wichtige Alternative zu bleiben (was wir hoffentlich alle wollen), müssen wir was tun und aktiv werden und den richtigen Umgang mit KI finden. Und um diesen Weg wird gestritten. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:16, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die ernsteste Herausforderung für Wikipedia ist eigentlich nicht technischer, sondern demographischer Natur. Wie der Artikel erwähnt:
- „Das größte Risiko für Wikipedia ist indes nicht die KI-Konkurrenz – sondern fehlender Nachwuchs. Die Zahl aktiver Autorinnen und Autoren stagniert. Besonders junge Menschen erreicht die Plattform kaum noch.“
- Vor fünfzehn Jahren wurde Wikipedia dafür kritisiert, dass das Medianalter der Ehrenamtlichen bei 22 Jahren lag; das häufigste Alter (Modalwert) war 18 Jahre. [1] Fünfzehn Jahre später ist das Durchschnittsalter um gefühlte dreißig oder vierzig Jahre gestiegen (was beweist, dass zu viel Wikipediaarbeit zu vorzeitiger Alterung führt
). --Andreas JN466 13:57, 18. Jan. 2026 (CET)
- Solange wir nicht mit KI-generierten Texten geflutet werden, sehe ich das nicht als so großes Problem. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:08, 18. Jan. 2026 (CET)
- Aussterben ist immer Mist :-) Frag die Saurier! --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 14:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Bist Du einer? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:19, 18. Jan. 2026 (CET)
- Das ist alles überholt.
Seit etwa 30 Jahren ist die Wissenschaft der Ansicht, dass auf der Erde aktuell ungefähr doppelt so viele Dinosaurierarten wie Säugetierarten leben. --Andreas JN466 19:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Das ist alles überholt.
- Bist Du einer? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:19, 18. Jan. 2026 (CET)
- Aussterben ist immer Mist :-) Frag die Saurier! --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 14:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Tja, das "Aussterben" der Fossile ist das eine. Die Attraktivität für Neuautoren das andere. Bewusst polemisch: wenn die ausgebildet zum kritischen Umgang mit KI und das im täglichen Leben nutzend dann zu uns kommen und unsere Regeln lesen (Richtung Total-Verbot) und dann quasi "alte Techniken" wegen uns auch noch lernen müssten, ist das sicher etwas viel verlangt und wirbt nicht für uns. Die kennen elektrischen Strom, müssen aber wieder Kerzen nehmen... --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 14:10, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die „alten Techniken“ lernt man an der Uni und inzwischen auch in der Schule („wissenschaftliches Arbeiten“). Wer das nicht mag, sollte hier ohnehin nicht mittun. Besser weniger und fähige Mitarbeiter. Das Alter ist egal. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:21, 18. Jan. 2026 (CET)
- Auch, auch - und neue. Ist wie mit dem Rechenschieber, irgendwann wurde der überflüssig. Der ist sicher noch eine Weile unterrichtet, obwohl es schon Taschenrechner gab. Auch die wurden nach meiner Erinnerung erst mal verboten? Im Moment sind jedenfalls alle mehr damit beschäftigt, KI einzubeziehen und das zu regeln, damit dort kein Wildwuchs entsteht. Weil viele das zunehmend nutzen und der Sinn von Hausarbeiten verlorengeht - sich das Thema zu erarbeiten. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 15:03, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die „alten Techniken“ lernt man an der Uni und inzwischen auch in der Schule („wissenschaftliches Arbeiten“). Wer das nicht mag, sollte hier ohnehin nicht mittun. Besser weniger und fähige Mitarbeiter. Das Alter ist egal. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:21, 18. Jan. 2026 (CET)
- Neu Mitarbeitende haben es mittlerweile schwer: Änderungen an bestehenden Artikeln werden von sogenannten Hauptautoren zuweilen kritisch gesehen und Neuerstellungen sind nicht immer relevant oder werden gleich nach der Erstellung wegen unzureichender Belege oder nicht neutraler Formulierung (schnell-)gelöscht. Auch wenn Letzteres oft berechtigt ist, hält es von weiteren Versuchen, sich hier zu beteiligen, ab. -- Peter Gröbner – 10:37, 19. Jan. 2026 (CET)
- Änderungen müssen halt Verbesserungen sein. Wikipedia ist kein Spielplatz. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:42, 19. Jan. 2026 (CET)
- (Sehr junge) Menschen lernen zuerst durch Spielen. Wenn die Ergebnisse nicht brauchbar sind, muss man nachräumen, erklären und ermutigen. -- Peter Gröbner – 10:44, 19. Jan. 2026 (CET)
- Sehr junge Menschen sind aber keine potenziellen Wikipedia-Autoren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:47, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich wollte lediglich eine Analogie heranziehen und hoffte, dass sie als solche erkannt wird. So wie kleine Kinder spielen und dabei lernen, können auch Jungendliche, Heranwachsende und Erwachsene in der Wikipedia zunächst spielen und mit entsprechender Anleitung (statt Abschreckung) lernen. -- Peter Gröbner – 10:51, 19. Jan. 2026 (CET)
- Eine Zurücksetzung mit Kommentar "keine Verbesserung" kann man ja wohl als "Anleitung" interpretieren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:53, 19. Jan. 2026 (CET)
- Was als Zurücksetzung (Bedeutung [2]) empfunden werden kann. -- Peter Gröbner – 10:56, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich glaube, dass die meisten Leute, die irgendeinen eher sinnlosen Edit an einem Wikipedia-Artikel vornehmen, ungeschickt und gedankenlos sind. Wenn man eine relevante Information ergänzt oder einen realen Fehler behebt, wird das nicht zurückgesetzt. Dann hat man auch als Anfänger Erfolgserlebnisse. Das mit den Relevanzkriterien ist natürlich weniger selbstverständlich und offensichtlich, da verstehe ich den Frust. Aber wenn man in einen Artikel eine Information irgendwo einfügt, die so ähnlich schon an anderer Stelle drin ist, dann ist man selber Schuld, wenn das wieder rausfliegt. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:04, 19. Jan. 2026 (CET)
- Natürlich sind viele ungeschickt und gedankenlos, aber motiviert. Im realen Leben ging es mir auch oft so, bis ich etwas beherrschte. -- Peter Gröbner – 11:07, 19. Jan. 2026 (CET)
- Versucht man, im Wiktionary einen Eintrag zu bearbeiten, erscheint die Mitteilung „Bitte beachten: Neue Bedeutungsangaben müssen immer im Eintrag belegt werden, siehe hierzu bitte Hilfe:Referenzen, Hilfe:Belegen und WT:Referenzen.“ Vielleicht wäre ein solcher Hinweis auf die Belegpflicht auch in der Wikipedia zielführend. Viele Nochnichtmitarbeitende glauben, in der Wikipedia könne man mit seinem Wissen beitragen, und wissen nicht, dass man die Informationen (mit gewissen Anforderungen) belegen muss. -- Peter Gröbner – 11:11, 19. Jan. 2026 (CET)
- Stimmt, da hatte ich in meiner Anfangszeit auch Reibungen, da ich die Belegpflicht nicht ernst genommen hatte, weil als "exzellent" ausgezeichnete Artikel auch oft unbelegt sind. Seither versuche ich darauf hinzuwirken, dass die alten "Exzellenten" Belege bekommen oder abgewählt werden. Das ist allerdings recht aufwändig, da Abwahlen nur bei weiteren Mängeln durchgehen, und da die Nachbesserung mit EN äußerst zeitaufwändig ist. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:15, 19. Jan. 2026 (CET)
- Peter zeigt das richtige Verständnis und Einfühlungsvermögen - um das ich mich eben auch bemühe, wenn ich "Autorenschwund" höre.
- Für einige Wikifanten passt das Bild des "Schlaraffenlandes". Sollen die neuen sich doch erst mal durch die Griessbreimauer durchessen. Und die wird durch unsere Komplexität immer dicker, viele geben auf weil sie sich über(fr)essen und keine Hilfe bekommen.
- Vielleicht ist es auch Altersmilde, wenn ich mehr auf Verständnis, Toleranz und Hilfe setze. Solange einige so fundamentalistisch bleiben, kann man das Geld für Autorenwerbung bei Wikimedia und die Bemühungen anderer (Lotsen, Mentoren usw.) vergessen. Ich würde im Projekt Neulingsgewinnung eine "Kampfgruppe gegen Intoleranz, Unverständnis und ähnliches" gründen :-) Zum Glück ist das nicht mein Thema. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 11:54, 19. Jan. 2026 (CET)
- Autorenschwund könnte es auch woanders geben, wo "Korrektoren" mangelndes Einfühlungsvermögen gegenüber Autoren von exzellenten Artikeln zeigen. Man braucht hier eine dicke Haut, und Peter und ich können offenbar miteinander diskutieren, obwohl wir schon zusammengestoßen sind. Generell sind Internetforen ein unwirtliches Gelände, und anderen Beiträgern hier "Fundamentalismus" vorzuwerfen könnte doch glatt wieder ein schönes Beispiel dafür sein, dass Sozialkompetenz ein Problemfeld hier ist. Das ist aber einfach so. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 12:01, 19. Jan. 2026 (CET)
- Wir sind aber hier, haben - noch ziemlich unerforscht - früher viele Autoren gefunden, die uns gross gemacht und z.B. den Brockhaus umgebracht haben. Das ist in Gefahr, weil einige den rauhen Umgang und den Zustand normal finden (a la sollen die doch auch da durch). Fundamentalismus meint: alles gut so, wir müssen nichts tun. Denkst Du nicht, dass einige so denken? Fühlst Du Dich gar angesprochen (obwohl ich das allgemein meinte)? Sozialkompetenz ist ein gutes Stichwort. Deutliche Worte zu finden und auch etwas zu konfrontieren, wenn die Strukturen sich ändern müssen, gehört dazu. Wie die ansonsten verteilt ist und ob anders als im realen Leben ist eine andere spannende Frage. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:21, 19. Jan. 2026 (CET)
- >>Fundamentalismus meint: alles gut so, wir müssen nichts tun.<< - dann solltest Du an Deinem Diskussionsstil arbeiten. Du tust Dir und Deinem Anliegen mit diesem Umgangston keinen Gefallen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 12:23, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich bin da nicht so sicher :-) Ich könnte Dir das mit dem Diskussionsstil 1:1 zurückgeben (wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 Finger auf den zurück). Ich habe so viele Anliegen, dass ich schon wieder keins habe. Ich lebe nach dem Prinzip Serendipität - es kommt wie es kommt und ist wie es ist. Immerhin fiel Dir auf der Sachebene schon nichts mehr ein und Du musstest persönlich werden. Es denkt in Dir aber weiter, das ist ausreichend erforscht. Mach Dir also keine Sorgen um mich. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:53, 19. Jan. 2026 (CET)
- Das weiß ich schon, dass Du sofort zurückzeigen kannst, und das kenne ich aus jahrzehntelanger Internetforennutzung, und dass die Diskussionen um das Gesprächsklima meistens noch vergifteter sind als anderes. Der Rest Deines Postings ist mal wieder so daneben, dass ich hiermit aufgebe. Du glaubst, Dein Holzhackerstil ist ideal und jammerst dann, dass Neulinge abgeschreckt werden könnten. Nun, man muss hier ja nicht alles lesen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:21, 19. Jan. 2026 (CET)
- Du bist aber kein Neuling :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:26, 19. Jan. 2026 (CET)
- Nein, und da ich das alles so gut kenne, beurteile ich das Klima auch als "ganz normal". Manchmal ärgert man sich ("Fundamentalismus" - so ein Quatsch), aber ich werde weiter mit Dir diskutieren. :-) --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:29, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich, viele andere, WMDE und auch das Projekt Neulingsgewinnung betrachten das eben nicht als normal, dass zu viele Neuautoren sich an der Kopf greifen und gehen (a la Warum soll ich mir das hier antun?) und an den "sozialen" Bedingungen deshalb arbeiten wollen. "Von oben" geht bei uns bekanntlich nichts. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:35, 19. Jan. 2026 (CET)
- Vergiss es einfach. Das Klima ist hier durchaus OK. Wenn Du etwas verbessern möchtest, dann gehe mit gutem Beispiel voran - Du manchst das Gegenteil, gezielte Provokation. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:39, 19. Jan. 2026 (CET)
- ja, Vati :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:43, 19. Jan. 2026 (CET)
- ok boomer. ---stk (Diskussion) 22:18, 20. Jan. 2026 (CET)
- Die haben die Altersweisheit :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 07:32, 21. Jan. 2026 (CET)
- ok boomer. ---stk (Diskussion) 22:18, 20. Jan. 2026 (CET)
- ja, Vati :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:43, 19. Jan. 2026 (CET)
- Vergiss es einfach. Das Klima ist hier durchaus OK. Wenn Du etwas verbessern möchtest, dann gehe mit gutem Beispiel voran - Du manchst das Gegenteil, gezielte Provokation. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:39, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich, viele andere, WMDE und auch das Projekt Neulingsgewinnung betrachten das eben nicht als normal, dass zu viele Neuautoren sich an der Kopf greifen und gehen (a la Warum soll ich mir das hier antun?) und an den "sozialen" Bedingungen deshalb arbeiten wollen. "Von oben" geht bei uns bekanntlich nichts. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:35, 19. Jan. 2026 (CET)
- Nein, und da ich das alles so gut kenne, beurteile ich das Klima auch als "ganz normal". Manchmal ärgert man sich ("Fundamentalismus" - so ein Quatsch), aber ich werde weiter mit Dir diskutieren. :-) --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:29, 19. Jan. 2026 (CET)
- Du bist aber kein Neuling :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:26, 19. Jan. 2026 (CET)
- Das weiß ich schon, dass Du sofort zurückzeigen kannst, und das kenne ich aus jahrzehntelanger Internetforennutzung, und dass die Diskussionen um das Gesprächsklima meistens noch vergifteter sind als anderes. Der Rest Deines Postings ist mal wieder so daneben, dass ich hiermit aufgebe. Du glaubst, Dein Holzhackerstil ist ideal und jammerst dann, dass Neulinge abgeschreckt werden könnten. Nun, man muss hier ja nicht alles lesen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:21, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich bin da nicht so sicher :-) Ich könnte Dir das mit dem Diskussionsstil 1:1 zurückgeben (wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 Finger auf den zurück). Ich habe so viele Anliegen, dass ich schon wieder keins habe. Ich lebe nach dem Prinzip Serendipität - es kommt wie es kommt und ist wie es ist. Immerhin fiel Dir auf der Sachebene schon nichts mehr ein und Du musstest persönlich werden. Es denkt in Dir aber weiter, das ist ausreichend erforscht. Mach Dir also keine Sorgen um mich. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:53, 19. Jan. 2026 (CET)
- Zum Nachlesen: Fundamentalismus --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:24, 19. Jan. 2026 (CET)
- >>Fundamentalismus meint: alles gut so, wir müssen nichts tun.<< - dann solltest Du an Deinem Diskussionsstil arbeiten. Du tust Dir und Deinem Anliegen mit diesem Umgangston keinen Gefallen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 12:23, 19. Jan. 2026 (CET)
- Wir sind aber hier, haben - noch ziemlich unerforscht - früher viele Autoren gefunden, die uns gross gemacht und z.B. den Brockhaus umgebracht haben. Das ist in Gefahr, weil einige den rauhen Umgang und den Zustand normal finden (a la sollen die doch auch da durch). Fundamentalismus meint: alles gut so, wir müssen nichts tun. Denkst Du nicht, dass einige so denken? Fühlst Du Dich gar angesprochen (obwohl ich das allgemein meinte)? Sozialkompetenz ist ein gutes Stichwort. Deutliche Worte zu finden und auch etwas zu konfrontieren, wenn die Strukturen sich ändern müssen, gehört dazu. Wie die ansonsten verteilt ist und ob anders als im realen Leben ist eine andere spannende Frage. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:21, 19. Jan. 2026 (CET)
- Beim Thema Umgang mit den Nutzern kann man sich auch die KIs ansehen. Ich nutze Gemini viel und diese KI findet alles was ich mache wirklich gut. Also, man erhält sehr oft eine positive Rückkopplung. --Goldzahn (Diskussion) 13:04, 19. Jan. 2026 (CET)
- Autorenschwund könnte es auch woanders geben, wo "Korrektoren" mangelndes Einfühlungsvermögen gegenüber Autoren von exzellenten Artikeln zeigen. Man braucht hier eine dicke Haut, und Peter und ich können offenbar miteinander diskutieren, obwohl wir schon zusammengestoßen sind. Generell sind Internetforen ein unwirtliches Gelände, und anderen Beiträgern hier "Fundamentalismus" vorzuwerfen könnte doch glatt wieder ein schönes Beispiel dafür sein, dass Sozialkompetenz ein Problemfeld hier ist. Das ist aber einfach so. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 12:01, 19. Jan. 2026 (CET)
- Stimmt, da hatte ich in meiner Anfangszeit auch Reibungen, da ich die Belegpflicht nicht ernst genommen hatte, weil als "exzellent" ausgezeichnete Artikel auch oft unbelegt sind. Seither versuche ich darauf hinzuwirken, dass die alten "Exzellenten" Belege bekommen oder abgewählt werden. Das ist allerdings recht aufwändig, da Abwahlen nur bei weiteren Mängeln durchgehen, und da die Nachbesserung mit EN äußerst zeitaufwändig ist. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:15, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich glaube, dass die meisten Leute, die irgendeinen eher sinnlosen Edit an einem Wikipedia-Artikel vornehmen, ungeschickt und gedankenlos sind. Wenn man eine relevante Information ergänzt oder einen realen Fehler behebt, wird das nicht zurückgesetzt. Dann hat man auch als Anfänger Erfolgserlebnisse. Das mit den Relevanzkriterien ist natürlich weniger selbstverständlich und offensichtlich, da verstehe ich den Frust. Aber wenn man in einen Artikel eine Information irgendwo einfügt, die so ähnlich schon an anderer Stelle drin ist, dann ist man selber Schuld, wenn das wieder rausfliegt. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:04, 19. Jan. 2026 (CET)
- Was als Zurücksetzung (Bedeutung [2]) empfunden werden kann. -- Peter Gröbner – 10:56, 19. Jan. 2026 (CET)
- Eine Zurücksetzung mit Kommentar "keine Verbesserung" kann man ja wohl als "Anleitung" interpretieren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:53, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ich wollte lediglich eine Analogie heranziehen und hoffte, dass sie als solche erkannt wird. So wie kleine Kinder spielen und dabei lernen, können auch Jungendliche, Heranwachsende und Erwachsene in der Wikipedia zunächst spielen und mit entsprechender Anleitung (statt Abschreckung) lernen. -- Peter Gröbner – 10:51, 19. Jan. 2026 (CET)
- Sehr junge Menschen sind aber keine potenziellen Wikipedia-Autoren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:47, 19. Jan. 2026 (CET)
- (Sehr junge) Menschen lernen zuerst durch Spielen. Wenn die Ergebnisse nicht brauchbar sind, muss man nachräumen, erklären und ermutigen. -- Peter Gröbner – 10:44, 19. Jan. 2026 (CET)
- Änderungen müssen halt Verbesserungen sein. Wikipedia ist kein Spielplatz. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:42, 19. Jan. 2026 (CET)
- Solange wir nicht mit KI-generierten Texten geflutet werden, sehe ich das nicht als so großes Problem. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 14:08, 18. Jan. 2026 (CET)
- "Herausforderungen, denen wir uns effektiv stellen müssen" Ich glaube KI ist das für die Eingangskontrolle und für Admins, aber nicht für Autoren. Für Autoren scheint mir eher die Frage relevant zu sein: In welchem Artikel kann ich etwas beitragen? Früher war das bsw der Artikel zum eigenen Wohnort oder zur eigenen Schule. --Goldzahn (Diskussion) 15:04, 18. Jan. 2026 (CET)
- Dürfen sich nur nicht erwischen lassen ;-) Ich denke auch, dass die Realität und das, worüber wir wikifantisch diskutieren in Sachen KI sich immer mehr entfernen. Ich zeige und erzähl einiges Jahr meinen Kollegen und die schütteln oft den Kopf und denken, ich übertreibe. Ich kann dann aber immer ordentliche Belege liefern ;-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 15:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Du meinst, beim Verfassen von Diplomarbeiten sollen die Studenten die KI verwenden, damit sie Formulierungen generiert, die dann in den Text kopiert werden? Welche Deiner Kollegen unterstützen das? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 15:24, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die Studenten schreiben heute Masterarbeiten (Du gibst Dein Alter nicht an) Und sie verwendeten und verwenden KI. Das fiel irgendwie auf - damals war die KI ja noch gut erkennbar und dann hat man überlegt, wie man damit umgeht. Im Projekt ist eine umfangreiche Sammlung von Regeln (auch Empfehlungen von Organisationen), die auf Deklaration hinauslaufen. Die haben schnell erkannt, dass ein Verbot nichts bringt. Und manchmal gehen ich und meine Kollegen auch in den Keller und weinen, dass die dabei nichts mehr lernen. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 15:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ich finde das https://studieren.univie.ac.at/lernen-pruefen/ki-in-studium-und-lehre/ --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:07, 18. Jan. 2026 (CET)
- Vielen Dank für den Link. Bemerkenswert finde ich die dortige Angabe, wie der Text verfasst wurde. Gruß und weiterhin viel Spaß, Peter Gröbner – 16:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Bruhaha :) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:13, 18. Jan. 2026 (CET)
- Und? Ich fand das Wikipedia:WikiProjekt KI und Wikipedia/Artikel allgemein#Bildungswesen und Ansätze zur Regulierung --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ja. Es braucht nicht mehr Pferdedroschken, sondern mehr Fahrschulen! -- Peter Gröbner – 16:27, 18. Jan. 2026 (CET)
- Nö, an Hochschulen ist es teils verboten, teils deklarationspflichtig. Eine Deklaration „in Wikipedia gibt es KI-generierte Texte“ wäre für unsere Reputation ein großer Schaden. Also:Verbot beibehalten. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:33, 18. Jan. 2026 (CET)
- Wir kreisen uns im Dreh :-) "in Wikipedia gibt es KI-generierte Texte" will wer? --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:36, 18. Jan. 2026 (CET)
- Na Du offenbar, Du willst kein Verbot sondern Deklaration. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:38, 18. Jan. 2026 (CET)
- Das stimmt doch gar nicht - in der Wikipedia will ich was anderes als im Hochschulbereich. Das wiederhole ich aber nicht ;-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:43, 18. Jan. 2026 (CET)
- Na Du offenbar, Du willst kein Verbot sondern Deklaration. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:38, 18. Jan. 2026 (CET)
- Meines Wissens ist die KI an Hochschulen reguliert, insoweit es die Beurteilungen von eigenständigen Leistungen betrifft. Das ist in der Wikipedia nicht der Fall. Ich meine, auch schon gehört zu haben, dass Übersetzer automatisierte Übersetzungen als Grundlage heranziehen. -- Peter Gröbner – 16:37, 18. Jan. 2026 (CET)
- Das ist in der Übersetzungsbranche jetzt seit ein paar Jahren vollkommen normal. Es spiegelt sich auch in den Preisstrukturen wider: Übersetzer können es sich heute bei den meisten Jobs gar nicht mehr leisten, rein manuell ohne ein KI-Tool wie DeepL zu beginnen, weil sie preislich dann nicht mehr wettbewerbsfähig wären. Auch die Wikimedia-Übersetzungstools sind auf eine solche Arbeitsweise ausgerichtet [2], werden aber natürlich nicht immer kompetent angewendet.
- Texter in Kommunikationsagenturen arbeiten heute ebenfalls vielfach mit KI-Unterstützung und lassen z.B. Pressemeldungen von KI-Tools entwerfen, die zuvor mit von den Kunden bereitgestellten Produktspezifikationen gefüttert wurden, oder sie nutzen KI-Tools wie DeepL Write zur sprachlichen Optimierung. Die Rolle des Menschen besteht eigentlich zunehmend darin, KI-Outputs auf Plausibilität und korrekte Kontextbezogenheit zu prüfen.
- Ich denke, über kurz oder lang wird sich auch der Job einer/s Wikipedia-Ehrenamtlichen mit KI-Unterstützung besser und schneller machen lassen, als das heute manuell möglich ist. Fatal ist allerdings, wenn die menschliche Kontrollfunktion dabei nicht verantwortungsvoll wahrgenommen wird. Da bestehen im wikipedianischen Ehrenamtlichen-Modell größere Risiken als in der Wirtschaft, wo eine Agentur, die eine Halluzination durchlassen würde, sehr schnell keine Aufträge mehr bekommen würde.
- Wie man diese Risiken im Wikipedia-Kontext eindämmt, ist eine schwierige Frage. Es gibt heute schon unzählige unsinnige Übersetzungen im Wikimedia-Universum und durch mangelnde Qualitätskontrolle verursachte GAUs wie die scotssprachige Wikipedia, die in der freien Wirtschaft, wo jeder Job für einen Qualität erwartenden, zahlenden Kunden gemacht wird, nur wenige Parallelen haben. --Andreas JN466 20:56, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ich halte von Übersetzungen sehr wenig. Ich finde die anderswo üblichen Standards zu Belegen nicht ausreichend, obwohl es im enwiki nicht soo schlimm ist. Da denkt man sich "Super, da hab ich total viel Material, was man nur etwas nachpolieren muss. Aber wenn man sich dann anschaut, was man alles nachprüfen und nachbelegen muss, stellt man schnell fest, dass es sowohl schneller als auch besser wird, wenn die brauchbaren Quellen komplett selbst auswertet und von Null schreibt. Und wenn die Vorlage nicht einwandfrei ist, hilft auch Übersetzen mit KI nicht. --Anagkai (Diskussion) 11:17, 19. Jan. 2026 (CET)
- Ja, das ist öfters ein Problem bei der Übersetzung aus anderen Wikipedia-Sprachversionen. Aktuelles Beispiel: Weltkarten ohne Neuseeland. --Andreas JN466 15:18, 20. Jan. 2026 (CET)
- Ich halte von Übersetzungen sehr wenig. Ich finde die anderswo üblichen Standards zu Belegen nicht ausreichend, obwohl es im enwiki nicht soo schlimm ist. Da denkt man sich "Super, da hab ich total viel Material, was man nur etwas nachpolieren muss. Aber wenn man sich dann anschaut, was man alles nachprüfen und nachbelegen muss, stellt man schnell fest, dass es sowohl schneller als auch besser wird, wenn die brauchbaren Quellen komplett selbst auswertet und von Null schreibt. Und wenn die Vorlage nicht einwandfrei ist, hilft auch Übersetzen mit KI nicht. --Anagkai (Diskussion) 11:17, 19. Jan. 2026 (CET)
- Wir kreisen uns im Dreh :-) "in Wikipedia gibt es KI-generierte Texte" will wer? --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:36, 18. Jan. 2026 (CET)
- Nö, an Hochschulen ist es teils verboten, teils deklarationspflichtig. Eine Deklaration „in Wikipedia gibt es KI-generierte Texte“ wäre für unsere Reputation ein großer Schaden. Also:Verbot beibehalten. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:33, 18. Jan. 2026 (CET)
- Der Link zu KI an Hochschulen führt zu einer Seite, die es nicht mehr gibt --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:31, 18. Jan. 2026 (CET)
- Danke, das stimmt. War nur Audio und ist verschwunden. Dafür hab ich die Übersicht auf dem deutschen Bildungsserver gefunden: https://www.bildungsserver.de/hochschulbildung/kuenstliche-intelligenz-ki-an-hochschulen-12012-de.html --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:45, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die Dokumente dort kommen mir hier wenig brauchbar vor. Natürlich soll man KI in der Medizin verwenden etc. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:56, 18. Jan. 2026 (CET)
- Gehts da nicht mehr um Dachpappe und kaputte Ofenrohre? --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 18:09, 18. Jan. 2026 (CET)
- Wohl relevanter: https://www.bmb.gv.at/dam/jcr:3bc6eb26-f4b1-499c-a601-675e7fd6fa0f/ki_abarb.pdf&ved=2ahUKEwj3k77mpZeSAxUU87sIHSaqHBgQFnoECCUQAQ&usg=AOvVaw2IjAaZ8LqgFLUCyitT4qH1
- "Unter welchen Bedingungen ist ein Einsatz von KI-basierten Tools bei abschließenden
- Arbeiten möglich?" "Bei Verwendung von KI-Tools müssen das Quellmaterial (d. h. welches KI-Tool verwendet
- wurde) und die Prompts (d. h. welche Eingaben gemacht wurden) eindeutig identifizierbar
- sein. Details zur Verwendung von KI-Tools sind im Literatur- und Quellenverzeichnis anzugeben". Die Leute werden also nicht ermutigt, ständig KI zu verwenden, wenn sie Texte verfassen, die den Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens genügen sollen. Wäre ja mal interessant, solche Arbeiten zu sehen, die brav alle Prompts angeben. Dass also ein Verbot von KI in Wikipedia Universitätsabsolventen abschrecken könnte, halte ich somit für ausgeschlossen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:40, 19. Jan. 2026 (CET)
- Man müsste beim Auswerten solcher Arbeiten im Hinblick auf KI-Einsatz anschauen, wofür die KI verwendet wurde. Mein Verdacht ist, dass die Verwendung zur sprachlichen Verbesserung kaum zu finden sein wird, denn bei einer Arbeit von über 100 Seiten wären das dann unzählige Angaben, die einen schlechten Eindruck machen (kann nicht formulieren). Man findet also wohl eher KI als Anregung für Fragestellungen/Gliederung. Obwohl in dem Fall die Gefahr, erwischt zu werden, wenn man diese KI-Verwendung nicht angibt, gegen null geht. Also vielleicht schaue ich mir wirklich mal ein paar aktuelle Masterarbeiten an. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:33, 19. Jan. 2026 (CET)
- https://utheses.univie.ac.at/search/?full_text=%2a&strict_search=false&sortResultsField=publication_date&sortResultsOrder=desc&resultsPerPage=25¤tPage=1
- Hier die aktuell online im Volltext verfügbaren der Uni Wien. Ich habe nur die ersten drei angesehen, nach "prompt" gesucht beziehungsweise Literatur-Quellenverzeichnis angesehen, wo KI-Verwendung ja laut Ministeriumsvorgabe angegeben sein muss. Da war nichts und ich nehme an, bei den nächsten 30 auch nicht. Wenn KI verwendet wird, dann wohl eher "illegal", und dann wäre es in Wikipedia genauso. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:50, 19. Jan. 2026 (CET)
- Man müsste beim Auswerten solcher Arbeiten im Hinblick auf KI-Einsatz anschauen, wofür die KI verwendet wurde. Mein Verdacht ist, dass die Verwendung zur sprachlichen Verbesserung kaum zu finden sein wird, denn bei einer Arbeit von über 100 Seiten wären das dann unzählige Angaben, die einen schlechten Eindruck machen (kann nicht formulieren). Man findet also wohl eher KI als Anregung für Fragestellungen/Gliederung. Obwohl in dem Fall die Gefahr, erwischt zu werden, wenn man diese KI-Verwendung nicht angibt, gegen null geht. Also vielleicht schaue ich mir wirklich mal ein paar aktuelle Masterarbeiten an. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 11:33, 19. Jan. 2026 (CET)
- Die Dokumente dort kommen mir hier wenig brauchbar vor. Natürlich soll man KI in der Medizin verwenden etc. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:56, 18. Jan. 2026 (CET)
- Danke, das stimmt. War nur Audio und ist verschwunden. Dafür hab ich die Übersicht auf dem deutschen Bildungsserver gefunden: https://www.bildungsserver.de/hochschulbildung/kuenstliche-intelligenz-ki-an-hochschulen-12012-de.html --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:45, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ja. Es braucht nicht mehr Pferdedroschken, sondern mehr Fahrschulen! -- Peter Gröbner – 16:27, 18. Jan. 2026 (CET)
- Vielen Dank für den Link. Bemerkenswert finde ich die dortige Angabe, wie der Text verfasst wurde. Gruß und weiterhin viel Spaß, Peter Gröbner – 16:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ich finde das https://studieren.univie.ac.at/lernen-pruefen/ki-in-studium-und-lehre/ --Kurzstueckmeister (Diskussion) 16:07, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die Studenten schreiben heute Masterarbeiten (Du gibst Dein Alter nicht an) Und sie verwendeten und verwenden KI. Das fiel irgendwie auf - damals war die KI ja noch gut erkennbar und dann hat man überlegt, wie man damit umgeht. Im Projekt ist eine umfangreiche Sammlung von Regeln (auch Empfehlungen von Organisationen), die auf Deklaration hinauslaufen. Die haben schnell erkannt, dass ein Verbot nichts bringt. Und manchmal gehen ich und meine Kollegen auch in den Keller und weinen, dass die dabei nichts mehr lernen. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 15:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Du meinst, beim Verfassen von Diplomarbeiten sollen die Studenten die KI verwenden, damit sie Formulierungen generiert, die dann in den Text kopiert werden? Welche Deiner Kollegen unterstützen das? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 15:24, 18. Jan. 2026 (CET)
- @Goldzahn Meinst Du, dass die deutsche Wikipedia Themengebiete ausschließt, die jüngere Generationen von Ehrenamtlichen zur Teilnahme anregen würden? (Falls ja, welche?) --Andreas JN466 20:06, 18. Jan. 2026 (CET)
- Keine Ahnung, da ich mich bei den Adminseiten nicht auskenne. --Goldzahn (Diskussion) 20:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Dürfen sich nur nicht erwischen lassen ;-) Ich denke auch, dass die Realität und das, worüber wir wikifantisch diskutieren in Sachen KI sich immer mehr entfernen. Ich zeige und erzähl einiges Jahr meinen Kollegen und die schütteln oft den Kopf und denken, ich übertreibe. Ich kann dann aber immer ordentliche Belege liefern ;-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 15:12, 18. Jan. 2026 (CET)
- Die ernsteste Herausforderung für Wikipedia ist eigentlich nicht technischer, sondern demographischer Natur. Wie der Artikel erwähnt:
- Es ist aber auch von Herausforderungen die Rede, denen wir uns effektiv stellen müssen. Eigentlich ist es einfach: um diese wichtige Alternative zu bleiben (was wir hoffentlich alle wollen), müssen wir was tun und aktiv werden und den richtigen Umgang mit KI finden. Und um diesen Weg wird gestritten. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:16, 18. Jan. 2026 (CET)
- Sehr schön. Wikipedia als wichtige Alternative zu KI-Produkten. So müssen wir uns weiterhin positionieren. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:09, 18. Jan. 2026 (CET)
- Naja, „liest niemand mehr“ … laut aktuellem Geburtstagsartikel im Standard https://www.derstandard.at/story/3000000302764/25-jahre-wikipedia-online-lexikon-vor-der-zerreissprobe immer noch unter den zehn meistgenutzten Internetseiten. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:05, 16. Jan. 2026 (CET)
- "Wikipedia-verified"-KIAusgabe? Wie soll das gehen? Die KI halluziniert nicht mehr oder weniger, in Abhängigkeit von der Quelle ihres Wissens. --Goldzahn (Diskussion) 15:26, 16. Jan. 2026 (CET)
- Das kannst Du nicht ernst meinen, wenn Du mich nur ansatzweise verstehend gelesen hättest :-) KI ist ein Problem, was Lösungen im Umgang damit in einer bisher menschlich kuratierten Wissenssammlung sucht. Und dass es zunehmend als "KI-Stress" in diversen Diskussionen und Instanzen (LD, VM, unsere Problemfälle) auftritt, müsste nun so ziemlich der Letzte gemerkt haben. Sprich: Es geht darum, dass die Wikipedia nicht wie die Grokipedia wird. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 11:48, 12. Jan. 2026 (CET)
- Man kann andererseits auch fragen, ob die Kategorisierung „echten Verstehens“ bei Menschen vs. Maschinen ueberhaupt sinnvoll ist. Im Lehrbuchklassiker Artificial Intelligence: A Modern Approach (enwiki) wird Edsger Dijkstra das Zitat zugeschrieben, dass die Frage, ob Maschinen denken koennten, etwa so relevant sei wie die Frage, ob Uboote schwimmen koennen.
- Relevant fuer die Einordnung ist hier m.E. der Wissensbegriff, den wir mit einer Enzyklopaedie verbinden und wie bei ML-Ansaetzen die logisch geschlossene Begruendetheit fuer nachvollziehbare Wissensaussagen fehlt. ---stk (Diskussion) 15:05, 16. Jan. 2026 (CET)
- Wir wissen nicht wirklich, wie der Mensch denkt und was sein Bewusstsein ausmacht. Das ist Stand der Psychologie. KI verstehen wir auch nicht mehr wirklich, seit da ein paar neue Instanzen (wir nannten es beim Menschen kognitive Elementarprozesse) dazugekommen sind. Deswegen sind alle Vergleiche schwer, können auch nur funktionell schauen, wo sie sich ähnlich verhalten beim Problemlösen und wer jeweils besser ist. Einige machen das mit psychologischen Tests, quasi Intelligenztests. Da gibt es schon einige wo die KI besser ist und wo die Testszene zunehmend in Panik gerät: wie schliesse ich KI als unerlaubtes Hilfsmittel sicher aus. Und das ist, weil alles online läuft, immer schwerer. Der Fachterm für die Kontrolle ist Proctoring, der Proktologe beschäftigt sich mit einem speziellen Organ, sodass man scherzhaft sagt: die Kontrollen werden zunehmend „fürn Arsch“. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:44, 16. Jan. 2026 (CET)
- Ich habe den K-v-W-Drunterkommentierdienst nicht abonniert und wuerde ihn gerne endgueltig abbestellen. ---stk (Diskussion) 18:36, 16. Jan. 2026 (CET)
- Du mich auch, wie man so schön sagt :-) Wir drei (Du zwei sowie ich) werden in diesem Leben keine Freunde mehr und der Dritte muss sich fragen, ob er genug getan hat, uns auf die nun wirklich nicht mehr wegzudiskutierenden Probleme vorzubereiten - oder zu lange bagatellisiert und auf Scheinalternativen gesetzt hat. "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" hat mal einer so schön gesagt. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 21:59, 16. Jan. 2026 (CET)
- Mir geht es nicht darum, ob wir „Freunde“ werden. Sondern um deine Bereitschaft, persoenliche Grenzen zu respektieren, die andere dir aufzeigen. Unsubscribe. ---stk (Diskussion) 16:49, 17. Jan. 2026 (CET)
- Nicht nochmal die alte Leier, eigentlich will ich nur noch mit Stefan Kaufmann als "Funktionär" von WMDE, der beim Thema KI mitgewirkt hat, reden und fragen, ob er das Thema ernst genug genommen hat und heute Dinge anders machen würde. Hier bin ich nur auf die Argumente von -stk in der Sache eingegangen (weil die Psychologie eben auch Antworten hat) und Du hast gleich ad Personam geantwortet, dass Du mich "abbestellst". Das war hier der "erste Stein" :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 17:31, 17. Jan. 2026 (CET)
- Neue Beitraege zu den Verweisen auf die Literatur kann ich in deiner urspruenglichen Antwort leider nicht finden. Ich nehme deine Antwort (und die darauf folgenden) lediglich als eine Fortfuehrung des Musters wahr, jegliche Diskussion zu dem Thema dominieren zu wollen. Und das wuerde ich – genau wie die Seitenhiebe – gerne endgueltig abbestellen. Ich sehe darin keinen Mehrwert. Und hier kann ich dich leider im Gegensatz zu anderen Kanaelen nicht einfach muten oder blocken. ---stk (Diskussion) 17:37, 17. Jan. 2026 (CET)
- Du willst mir also das Wort in der Sache verbieten? Wird nicht gehen, erst recht nicht im Kurier, der Speakers Corner. Einfach nicht mehr ad personam wäre ein Anfang. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 17:42, 17. Jan. 2026 (CET)
- Das Problem mit diesem und Vorgängeraccounts ist altbekannt und letztlich nur durch Ignorieren lösbar.--Mautpreller (Diskussion) 17:49, 17. Jan. 2026 (CET)
- Richtig, wenn mich die richtigen Leute ignorieren, kommen wir weiter - und die anderen arbeiten an modernen Konzepten zum Umgang mit KI mit. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 17:56, 17. Jan. 2026 (CET)
- Ich verweise auf diesen Beitrag. --Gustav (Diskussion) 18:16, 17. Jan. 2026 (CET)
- Der auch eher ad Personam und Klischee ist und nicht weiterführt. Auch dort sind eigentlich Sachargumente gefragt. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 18:19, 17. Jan. 2026 (CET)
- Ich verweise auf diesen Beitrag. --Gustav (Diskussion) 18:16, 17. Jan. 2026 (CET)
- Naja, fuer den Vorgaengeraccount hatte man eine nachhaltigere Loesung gefunden. Mir ist immer noch schleierhaft, warum man den Wiedergaenger trotz des offensichtlichen Rueckfalls in alte Muster weiter in dieser Form gewaehren laesst. Insbesondere wenn man anerkennt, dass Teil des Musters ein anhaltendes Austesten verschiedener Grenzen ist und wie weit er dabei sanktionslos gehen kann. ---stk (Diskussion) 22:12, 17. Jan. 2026 (CET)
- Der Kurier ist sowas wie speakers corner, auch Du kannst immer wieder das Gleiche sagen genau wie Mautpreller (wobei seine Einwände oft anregend sind). Du weisst was ich meine und kritisiere und damit ist es für mich gut. Und wenn Du etwas sagst, wo man sachlich etwas dagegen einwenden muss, werde ich es in der Sache weiter machen. Wenn Du dann wieder auf die Personenebene wechselst, so what. Guten Sonntag, --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ich kann nicht nachvollziehen, warum „man“ auf das, was ich schreibe, etwas einwenden muss. Es erscheint mir mehr so, dass du dich Kraft deines Freien Willens staendig dazu frei entscheidest, alles zum Thema mit einem positiven Spin auf LLM kommentieren zu wollen, und damit auch recht einsam in der Gesamtheit der hier Aktiven stehst.
- Inhaltlich: Das entsprechende Kapitel in AIMA, aus dem ich das Dijkstra-Zitat entnahm, geht auch auf deine Gegenueberstellung ein, dass wir ja auch nicht wuessten, wie Menschen denken. Genau aus dieser Motivation, eben ausdruecklich nicht zwei Black Boxes gegenueberzustellen und sie allein deswegen gleichzusetzen, weil wir sie beide nicht in der notwendigen Tiefe verstehen, kommt das Dijkstra-Zitat – wie auch ein Zitat von Turing, dass man ja einfach als hoefliche Konvention annehmen koenne, dass Menschen eben denken und wir diese Konvention dann auf Maschinen ausweiten koennten, wenn wir Erfahrungen mit solchen Maschinen haetten, die auf intelligente Weise denken wuerden.
- An der Stelle faellt auch dein Einwand ueber das Abschneiden von Sprachmodellen auf die Nase, wenn es hier nur um die Erfuellung standardisierter Tests mit Musterloesungen geht. Auf die Arbeiten z.B. von Mirzadeh et al, die begruendete Zweifel an der Faehigkeit von Sprachmodellen bei abstrakten Problemloesungsverfahren und damit verbunden einem internen abstrakten Modell der realen Welt bekraeftigt haben, hatte ich bereits an verschiedenen Stellen verwiesen. Der Vollstaendigkeit halber: [3] und [4]. Und damit sind wir wieder in der Mitte meines Eingangsarguments ueber den Wissensbegriff als begruendete, wahre Ueberzeugung unter Verwendung logischer Schlussfolgerungen.
- Die reine Kommentierung a la „aber wir wissen es doch nicht, es koennte bald was magisches passieren, wir wissen ja auch nicht, wie menschliche Intelligenz funktioniert, ergo koennten auch Maschinen intelligent sein“ etc. von dir unter meinen Beitraegen moechte ich erneut und endgueltig abbestellen, insbesondere, wenn aus ihr weiterhin keine Beschaeftigung mit der Fachliteratur erkennbar ist. ---stk (Diskussion) 01:08, 19. Jan. 2026 (CET)
- Das wird ja langsam so, wie es sein müsste, wenngleich erlebt immer noch etwas vom hohen Ross :-)
- Es muss jeder damit leben, dass etwas auf das eingewendet wird, was man hier sagt und ich ging nur auf das ein, was Du hier schreibst (nicht was noch in der Quelle steht) - weil man das eben auch dazu sagen muss.
- "Einsamkeit" ist relativ :-) Es werden immer mehr, die einen angemessenen Umgang mit generativer KI wollen und daran mitwirken. Bei unserer ersten Begegnung DTA im Herbst 2024 war ich "einsam", indem ich dort schon sowas wie AI Cleanup vorschlug. Die Qualitätssicherung sagte, dass wir das nicht brauchen, es wäre marginal. Und Dein Alter Ego sah das eher nur als Hype - hat dann bei einem nächsten DTA die "reine Lehre" verkündet und auf andere Ansätze gesetzt (was WMDE heute noch macht, leider). Da haben wir Zeit verloren, denn dass das eine Herausforderung geworden ist und weiter wird, was generative KI macht, kann man nicht mehr wirklich bestreiten, oder?
- Auf die akademische Fachdebatte müsste man tiefer eingehen, da stimmen unsere Grundgerüste nicht überein und deshalb reden wir aneinander vorbei. Ich bin Empiriker und Diagnostiker und beobachte und beschreibe die Realität der LLM. Mensch und Maschine sind was anderes, ich suche Analogien wie mein Lehrer Friedhart Klix: Menschliche kognitive Elementarprozesse identifizieren -> diese modellieren -> dann maschinell integrieren. So hat die KI-Forschung angefangen. Und whyever haben die Modelle jetzt eine neue Qualität und optimieren sich durch Selbstlernen auch alleine. Und sind beim Problemlösen in Bereichen schon besser als der Mensch, was wir mit den Tests messen und weiter evaluieren. Und unser Fach untersucht eben auch die Folgen empirisch, was auch Alarmglocken klingen lässt. "Verzwergung" und Bagatellisieren aller Art helfen nicht.
- Verstehen und erklären sind wieder was anderes. Dort hilft die Systemtheorie: komplexe Systeme sind bedingt verstehbar, je komplexer sie sind. "Selbstregulation" ist halt eine Eigendynamik. Generative KI hat eine Komplexität erreicht, dass sogar die Entwickler sie als System ansehen und das teilweise unerwartete Verhalten erforschen (die ganzen ethischen Experimente, die bedenklich stimmen).
- Eigentlich sollten wir uns um eine angemessene Antwort der Wikipedia auf die jetzigen und zukünftigen Herausforderungen bemühen, die immer noch "umstritten" ist und gesucht werden muss. Und da versuche ich, um es systemtheoretisch zu sagen, unsere Community zu "verstören" (der Fachbegriff, wie man Systeme einzig beeinflussen kann), damit sie autopoetisch ein neues und angepassteres Gleichgewicht findet. Dass es da Widerstände gibt (es sind Menschen), gehört dazu und damit muss ich rechnen, habe ich auch immer. Es ist spannend genug an sich, wie das weitergeht und ich war dabei :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 07:56, 19. Jan. 2026 (CET)
- Das wird ja langsam so, wie es sein müsste, wenngleich erlebt immer noch etwas vom hohen Ross :-)
- Der Kurier ist sowas wie speakers corner, auch Du kannst immer wieder das Gleiche sagen genau wie Mautpreller (wobei seine Einwände oft anregend sind). Du weisst was ich meine und kritisiere und damit ist es für mich gut. Und wenn Du etwas sagst, wo man sachlich etwas dagegen einwenden muss, werde ich es in der Sache weiter machen. Wenn Du dann wieder auf die Personenebene wechselst, so what. Guten Sonntag, --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:58, 18. Jan. 2026 (CET)
- Richtig, wenn mich die richtigen Leute ignorieren, kommen wir weiter - und die anderen arbeiten an modernen Konzepten zum Umgang mit KI mit. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 17:56, 17. Jan. 2026 (CET)
- Neue Beitraege zu den Verweisen auf die Literatur kann ich in deiner urspruenglichen Antwort leider nicht finden. Ich nehme deine Antwort (und die darauf folgenden) lediglich als eine Fortfuehrung des Musters wahr, jegliche Diskussion zu dem Thema dominieren zu wollen. Und das wuerde ich – genau wie die Seitenhiebe – gerne endgueltig abbestellen. Ich sehe darin keinen Mehrwert. Und hier kann ich dich leider im Gegensatz zu anderen Kanaelen nicht einfach muten oder blocken. ---stk (Diskussion) 17:37, 17. Jan. 2026 (CET)
- Nicht nochmal die alte Leier, eigentlich will ich nur noch mit Stefan Kaufmann als "Funktionär" von WMDE, der beim Thema KI mitgewirkt hat, reden und fragen, ob er das Thema ernst genug genommen hat und heute Dinge anders machen würde. Hier bin ich nur auf die Argumente von -stk in der Sache eingegangen (weil die Psychologie eben auch Antworten hat) und Du hast gleich ad Personam geantwortet, dass Du mich "abbestellst". Das war hier der "erste Stein" :-) --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 17:31, 17. Jan. 2026 (CET)
- Mir geht es nicht darum, ob wir „Freunde“ werden. Sondern um deine Bereitschaft, persoenliche Grenzen zu respektieren, die andere dir aufzeigen. Unsubscribe. ---stk (Diskussion) 16:49, 17. Jan. 2026 (CET)
- Du mich auch, wie man so schön sagt :-) Wir drei (Du zwei sowie ich) werden in diesem Leben keine Freunde mehr und der Dritte muss sich fragen, ob er genug getan hat, uns auf die nun wirklich nicht mehr wegzudiskutierenden Probleme vorzubereiten - oder zu lange bagatellisiert und auf Scheinalternativen gesetzt hat. "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" hat mal einer so schön gesagt. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 21:59, 16. Jan. 2026 (CET)
- Ich habe den K-v-W-Drunterkommentierdienst nicht abonniert und wuerde ihn gerne endgueltig abbestellen. ---stk (Diskussion) 18:36, 16. Jan. 2026 (CET)
- Wir wissen nicht wirklich, wie der Mensch denkt und was sein Bewusstsein ausmacht. Das ist Stand der Psychologie. KI verstehen wir auch nicht mehr wirklich, seit da ein paar neue Instanzen (wir nannten es beim Menschen kognitive Elementarprozesse) dazugekommen sind. Deswegen sind alle Vergleiche schwer, können auch nur funktionell schauen, wo sie sich ähnlich verhalten beim Problemlösen und wer jeweils besser ist. Einige machen das mit psychologischen Tests, quasi Intelligenztests. Da gibt es schon einige wo die KI besser ist und wo die Testszene zunehmend in Panik gerät: wie schliesse ich KI als unerlaubtes Hilfsmittel sicher aus. Und das ist, weil alles online läuft, immer schwerer. Der Fachterm für die Kontrolle ist Proctoring, der Proktologe beschäftigt sich mit einem speziellen Organ, sodass man scherzhaft sagt: die Kontrollen werden zunehmend „fürn Arsch“. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 16:44, 16. Jan. 2026 (CET)
- Danke für die Links, stk! „We have also observed the performance of LLMs deteriorating as question complexity increases.“ Was zu erwarten war. Finde ich. --Andrea (Diskussion) 09:41, 19. Jan. 2026 (CET)
- Spannend ist ja, dass die Erwartungen verschiedener Gruppen dahingehend sehr weit auseinandergingen und teilweise immer noch -gehen. Die unterschiedlichen Staerken und Schwaechen der jeweiligen Forschungsstroemungen sind eigentlich lange und gut bekannt. Altman und Co haben es aber lange Zeit geschafft, die Story aufrechtzuerhalten, dass sie die Modelle nur weit genug skalieren muessten, und dann passiert irgendwann was ganz ganz krasses und dann implodieren die bisherigen Limitationen auf einmal. Ganz frei nach dem Schema, schaut mal den Fortschritt an, der in den letzten 24 Monaten passiert ist, und dann extrapolieren wir das einfach exakt so fuer die Zukunft weiter und da wird es nie Grenzen geben.
- Dieser Artikel zeigt den nach und nach verschwindenden Fortschritt recht gut auf. Bemerkenswert ist, dass die Illustration der Trainingskosten in Figure 1 auf der Y-Achse (zehner)logarithmisch ist. Dass diese Skalierung nicht endlos weiter gehen wuerde, haben einige Kritiker auch schon lange vorhergesagt – genau wie das Problem, dass neuronale Ansaetze vermutlich nie verlaesslich sein koennen, so lange sie keine interne logische Modellrepraesentation der Welt haben. Zum Beispiel hier Gary Marcus 2023 – ein paar der von ihm beschriebenen Fehlerbilder sind mittlerweile seltener geworden, aber das aendert nichts am fundamentalen Problem, und es ist unwahrscheinlich, dass das mal eben weggeht. Ausfuehrlicher ist das in einem Aufsatz von Marcus von 2020 nachzulesen. Fazit auch hier wieder: Wer symbolische/regelbasierte Systeme ignoriert, tut das auf eigene Gefahr. --stk (Diskussion) 01:20, 20. Jan. 2026 (CET)
- Danke stk auch für diese Links. Ich gehöre einer Generation an, die in Zeiten aufwuchs, als es noch nicht einmal TV gab und erhielt meinen ersten Computer, als ich kurz vor der Berentung stand. Überdies ist mein Englisch, weil zu selten in Gebrauch, schon ziemlich lange nicht mehr the yellow from the egg.
Nicht nur, aber auch deswegen verstehe ich bei weitem nicht alles, was es unter den Links zu lesen gibt, doch allein das, was ich verstehe, finde ich sehr interessant. Zum Beispiel dies hier: „AI is unlikely to ever be trustworthy if its makers continue to skip the step of having explicit cognitive models of the world. Nothing in Gurnee and Tegmark’s new results change that. Some corpus statistics will correlate well with world, some will wind up lost in the Atlantic sea. And here is why all this matters: safety, which is what Tegmark really cares about, is not going to emerge anytime soon, and probably ever, from hit-or-miss systems that substitute correlation for a factual, structured, interrogable representations of the world. And pretending that they might is not going to get us closer to safe AI.“ Correlation is what correlation is, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Man könnte die KI ja mal fragen, was besser als dieser ekelerregende Kapitalismus ist und wie der Hunger aus der Welt zu schaffen ist. Was mich als alte Schachtel stört, ist, dass irrsinnig viel in die technologische Entwicklung gesteckt, aber nix für die Entwicklung der menschlichen Reife getan wird. Hurra, wir verblöden! MfG --Andrea (Diskussion) 07:03, 20. Jan. 2026 (CET)
- Hier droeseln sich gleich mehrere Straenge auf. Einerseits sorgt die Erwartungshaltung (quasi die „Anti-Verzwergung“, gleich des Herrn Tur Tur, der kleiner wird, je naeher man sich mit ihm beschaeftigt) dafuer, dass erstaunlich viele oeffentliche Ressourcen in das postulierte immer-weiter-so investiert werden. Vorwaerts immer, rueckwaerts nimmer!
- Gleichzeitig sorgen die Folgen all dieser Vorhaben dafuer, dass a) immer weniger Aufmerksamkeit auf die Bereitstellung verlaesslicher(!) oeffentlicher Daten gerichtet wird, die in den Wikiprojekten verwendet werden koennen, b) dass aus dem Versuch, die Dominanz der ressourcen- und machtstarken Bereitsteller solcher Sprachmodelle zu brechen, genau die Freiraeume beschnitten werden, die Freies Wissen wie in den Wikiprojekten ueberhaupt moeglich machen und die Utopie Freien Wissens zerlegt wird, und c), die Einhegung all dieser Machtverschiebungen derzeit darauf hinauslaeuft, dass eher das Urheberrecht zu Ungunsten Freien Wissens angepasst wird.
- Darum geht es mir vor allem. Wer All-In-GenAI ist, ohne den groesseren Kontext um Urheberrechte, Machtverhaeltnisse etc zu beruecksichtigen, ist meiner Meinung nach ein Kandidat, nützlicher Idiot für eine weitere Machtaggregation hin zu ohnehin schon mächtigen Konzernen zu sein. ---stk (Diskussion) 23:02, 20. Jan. 2026 (CET)
- Hier versteh ich Dich nicht. Was sind denn die Freiräume, die beschnitten werden, und wer beschneidet sie? Ich bin, wie Du sicherlich weißt, eher skeptisch gegenüber der "Utopie Freien Wissens" und habe diesen Enthusiasmus noch nie wirklich verstanden. Für mich war die Idee der Wikipedia immer eine erstaunliche Demokratisierung von Wissensaneignung und Wissenspräsentation (einschließlich der dazugehörigen Konflikte), also von Bereichen, die einst die Domäne der Profis waren. Die hat ihre sehr spürbaren Schattenseiten, aber alles in allem ist das nicht schlecht gelungen. Das "Freie Wissen" hat mich hingegen nie sonderlich interessiert. Dennoch wüsste ich schon gern, welche "Freiräume" hier angesprochen sind. --Mautpreller (Diskussion) 00:43, 21. Jan. 2026 (CET)
- Dieses Freie Wissen ist aber doch gerade die Grundvoraussetzung für die von dir angesprochene Demokratisierung des Wissens. Ohne Freies Wissen, also freiverfügbares Wissen, ist diese Demokratisierung gar nicht möglich. Das Gegenteil wäre ja monopolisiertes Wissen, und das führt automatisch zu einer Wissenshierarchie. -- Chaddy · D 01:11, 21. Jan. 2026 (CET)
- Vielleicht noch ein Ping: Benutzer:-stk. --Mautpreller (Diskussion) 21:39, 21. Jan. 2026 (CET)
- Hier versteh ich Dich nicht. Was sind denn die Freiräume, die beschnitten werden, und wer beschneidet sie? Ich bin, wie Du sicherlich weißt, eher skeptisch gegenüber der "Utopie Freien Wissens" und habe diesen Enthusiasmus noch nie wirklich verstanden. Für mich war die Idee der Wikipedia immer eine erstaunliche Demokratisierung von Wissensaneignung und Wissenspräsentation (einschließlich der dazugehörigen Konflikte), also von Bereichen, die einst die Domäne der Profis waren. Die hat ihre sehr spürbaren Schattenseiten, aber alles in allem ist das nicht schlecht gelungen. Das "Freie Wissen" hat mich hingegen nie sonderlich interessiert. Dennoch wüsste ich schon gern, welche "Freiräume" hier angesprochen sind. --Mautpreller (Diskussion) 00:43, 21. Jan. 2026 (CET)
- @stk Du bist ja in Potsdam dabei – vielleicht kommen wir dort tatsächlich weiter. Kurz aus den Projektquellen zusammengefasst:
- Es gibt sinnvolle hybride Ansätze (symbolisch + subsymbolisch), etwa wenn generative Modelle nur auf kuratiertes, transparentes Wissen zugreifen. Heute geht diese Transparenz schon beim Training verloren, und die Nachvollziehbarkeit erst recht.
- Wikidata als kontrollierbare „Welt-Datenbank“ wäre dafür eine attraktive Basis, setzt aber eine Qualitätssicherung mindestens auf Wikipedia-Niveau und eine entsprechend große Community voraus; zudem müsste der Einstieg deutlich einfacher werden. Ein Vorteil wäre der Wegfall getrennter Sprachversionen.
- Studien zeigen, dass domänenspezifische Modelle mit kontrollierten Datenbeständen weniger halluzinieren. Für Organisationen mit hohen Qualitäts- und Datenschutzanforderungen ist das ein realistischer Weg.
- Gleichzeitig entwickeln sich große LLM als Massenphänomen weiter und prägen Wissensproduktion und -nutzung weit über Wikipedia hinaus. Auch wir sind davon betroffen. Deshalb sollte man beide Seiten zusammen betrachten: kontrollierte, transparente Modelle und den Umgang mit allgegenwärtigen General-LLM
- --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 09:37, 20. Jan. 2026 (CET)
- Das hat es gerade im Pressespiegel eingespült. Eine von vielen Untersuchungen in diese Richtung. Und nochmal: Ich finde das nicht gut, das Gegenteil ist der Fall. Es gibt aber nur die Alternativen: Sofort Stecker ziehen oder den Umgang mit der Realität regeln - wie im ganzen Bildungs- und Wissensproduktionssystem. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:05, 20. Jan. 2026 (CET)
- Die Regel gibt's ja schon. Und wenn man nun wähnt, dass sich viele Leute nicht daran halten werden, so wird man das an den Unis auch wähnen müssen, denn niemand wird bei einer Abschlussarbeit 100 KI-Prompts angeben, die er zur Ausformulierung und zur Gliederung verwendet hat, da dann offensichtlich wäre, dass es an eigener Leistung hapert. Also: "Umgang mit der Realität regeln" haben wir hier bereits gemacht. Regelverletzungen, die nicht entdeckt werden, wird es immer geben. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:19, 20. Jan. 2026 (CET)
- Da hast Du nicht unrecht, auch die kämpfen mit Erkennbarkeit und der Umsetzbarkeit von Transparenzanforderungen sowie vor allem Sanktionen. Gibt es wirklich schon eine richtige bewährte Regel? Ich denke, wir suchen die in dem MB gerade und uns geht es nicht besser als denen im Leben. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:24, 20. Jan. 2026 (CET)
- Mit Prompts zu arbeiten ist nur ein Weg und wahrscheinlich auch nur weil man Zwischenstände sichern will (sollte). Der andere Weg ist im Dialog mit der KI zu arbeiten. Also, man fragt die KI etwas, gibt Anweisungen wie der Text ergänzt oder abgeändert werden soll. Leider "vergisst" der Chatbot hier immer, was aber mMn daran liegt, dass die Ausgabe mengenmäßig beschränkt wird. Ich glaube es sind etwa 1000 Worte. Kann sein, dass eine KI für die man zahlt das nicht hat. Ich denke dieser dialogische Ansatz ist der wirklich neue Ansatz. Ich selber bin immer wieder erstaunt wie leistungsfähig hier die KI ist. Vermutlich ist die KI wie ein Ferrari, der die meiste Zeit im Schritttempo gefahren wird. --Goldzahn (Diskussion) 12:55, 20. Jan. 2026 (CET)
- Besteht der Dialog nicht aus mehreren Prompts und den Reaktionen der KI darauf? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:01, 20. Jan. 2026 (CET)
- Ich glaube, er meint, dass man früher viel Wert auf einen langen ausführlichen Prompt legte, wo man schon alles reinpackt was man wissen will. Heute tastet man sich eher durch mehrere Fragen und Nachfragen heran. Natürlich ist alles, was du eingibst, ein Prompt. Dazu kommt, dass die KI auch irgendwo Profile anlegt, was der jeweilige erwartet und dann bietet es gezielt auch an, was es noch antworten kann. Das ist die Welt der Verführung. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:05, 20. Jan. 2026 (CET)
- Womit man dann bei einer Abschlussarbeit, bei der man sich von der KI helfen lässt bei den Formulierungen, wohl eher bei mehreren 100 Prompts herauskommt, die man bei den Quellen angeben muss. Mein Verdacht ist ja, dass man sich nicht von der KI beim Formulieren helfen lassen soll. Und bei der Entwicklung der Forschungsfrage ja wohl auch nicht, denn darauf wird ja fast der größte Wert gelegt an den Unis. Und wie blöd schaut es aus, wenn man angibt, dass man die KI gefragt hat, wie man die Arbeit gliedern soll? Ich glaube, dass man KI-Einsatz eher an anderen Stellen finden wird. Also nicht bei einer Tätigkeit, die man in Wikipedia braucht. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:15, 20. Jan. 2026 (CET)
- Sind Prompts nicht meine Eingaben? Egal welche? Bei einem Dialog mit der KI sind die Ausgaben der KI auch wichtig, weil meine nächste Eingabe sich darauf bezieht. Ich denke deshalb, dass das mit Dokumentation aller Prompts bei den Unis veraltet ist.
- Ich selber nutze die KI nicht für die WP, habe da nur ältere Erfahrung aus kurzen Tests. Stattdessen nutze ich sie intensiv privat - vlt. 1-2 Stunden pro Tag - am Smartphone. --Goldzahn (Diskussion) 14:22, 20. Jan. 2026 (CET)
- Womit man dann bei einer Abschlussarbeit, bei der man sich von der KI helfen lässt bei den Formulierungen, wohl eher bei mehreren 100 Prompts herauskommt, die man bei den Quellen angeben muss. Mein Verdacht ist ja, dass man sich nicht von der KI beim Formulieren helfen lassen soll. Und bei der Entwicklung der Forschungsfrage ja wohl auch nicht, denn darauf wird ja fast der größte Wert gelegt an den Unis. Und wie blöd schaut es aus, wenn man angibt, dass man die KI gefragt hat, wie man die Arbeit gliedern soll? Ich glaube, dass man KI-Einsatz eher an anderen Stellen finden wird. Also nicht bei einer Tätigkeit, die man in Wikipedia braucht. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:15, 20. Jan. 2026 (CET)
- Ich glaube, er meint, dass man früher viel Wert auf einen langen ausführlichen Prompt legte, wo man schon alles reinpackt was man wissen will. Heute tastet man sich eher durch mehrere Fragen und Nachfragen heran. Natürlich ist alles, was du eingibst, ein Prompt. Dazu kommt, dass die KI auch irgendwo Profile anlegt, was der jeweilige erwartet und dann bietet es gezielt auch an, was es noch antworten kann. Das ist die Welt der Verführung. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 13:05, 20. Jan. 2026 (CET)
- Mir kam gestern ein total spannender Post einer Person mit Pruefungsberechtigung an einer Hochschule in die Mastodon-Timeline, den ich fuer unglaublich teilenswert halte: [5]
- Die Gegenueberstellung mit tieferem Verstaendnis der zu pruefenden Materie und wie die Prueflinge mit dem (erlaubten!) Werkzeug des generativen Sprachmodells umgegangen bin halte ich fuer zugegeben anekdotisch, aber unglaublich spannend. ---stk (Diskussion) 22:50, 20. Jan. 2026 (CET)
- [6] und [7] kann ich Dir mal nur zustimmen. Oder im Bild: wer immer den Lift nimmt, verlernt das Treppensteigen. Wissenserwerb und Prüfungswesen sind "in Überarbeitung" --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:18, 21. Jan. 2026 (CET)
- Ich rate allen, in der Fahrschule (auch) Fahren mit Schaltung zu erlernen, bin aber gegen ein Verbot von Automatikfahrzeugen. -- Peter Gröbner – 10:21, 21. Jan. 2026 (CET)
- Gutes Beispiel, dann muss aber gewährleistet sein, dass die wirklich ein Fahrzeug mit Schaltung benutzen müssen. Und das ist übertragen das Problem. Du musst extrem kontrollieren, wirst aber überlistet durch immer neue Techniken. Beim Eignungstest haben wir ein paar mal Leute mit Knopflochkamera erwischt. Die wollten nur die Aufgaben klauen. Heute ist das noch miniaturisierter, kann übertragen werden wo es einer mit KI löst. Dann müssen nur die Antworten zurück, wo es auch raffinierte Lösungen gibt. Es gibt schon Diensleister, die da Kontrollmethoden anbieten. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:47, 21. Jan. 2026 (CET)
- Ich glaube, dass das Erstellen von Seminar- und Diplomarbeiten in vielen Studiengängen bald der Vergangenheit angehören wird; gleiches befürchte ich für die Benutzung der Wikipedia durch breite Bevölkerungsschichten. Bestenfalls wird sie Zulieferer für KI-Informationsquellen. -- Peter Gröbner – 10:50, 21. Jan. 2026 (CET)
- Gutes Beispiel, dann muss aber gewährleistet sein, dass die wirklich ein Fahrzeug mit Schaltung benutzen müssen. Und das ist übertragen das Problem. Du musst extrem kontrollieren, wirst aber überlistet durch immer neue Techniken. Beim Eignungstest haben wir ein paar mal Leute mit Knopflochkamera erwischt. Die wollten nur die Aufgaben klauen. Heute ist das noch miniaturisierter, kann übertragen werden wo es einer mit KI löst. Dann müssen nur die Antworten zurück, wo es auch raffinierte Lösungen gibt. Es gibt schon Diensleister, die da Kontrollmethoden anbieten. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:47, 21. Jan. 2026 (CET)
- Ich rate allen, in der Fahrschule (auch) Fahren mit Schaltung zu erlernen, bin aber gegen ein Verbot von Automatikfahrzeugen. -- Peter Gröbner – 10:21, 21. Jan. 2026 (CET)
- [6] und [7] kann ich Dir mal nur zustimmen. Oder im Bild: wer immer den Lift nimmt, verlernt das Treppensteigen. Wissenserwerb und Prüfungswesen sind "in Überarbeitung" --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:18, 21. Jan. 2026 (CET)
- Besteht der Dialog nicht aus mehreren Prompts und den Reaktionen der KI darauf? --Kurzstueckmeister (Diskussion) 13:01, 20. Jan. 2026 (CET)
- Die Regel gibt's ja schon. Und wenn man nun wähnt, dass sich viele Leute nicht daran halten werden, so wird man das an den Unis auch wähnen müssen, denn niemand wird bei einer Abschlussarbeit 100 KI-Prompts angeben, die er zur Ausformulierung und zur Gliederung verwendet hat, da dann offensichtlich wäre, dass es an eigener Leistung hapert. Also: "Umgang mit der Realität regeln" haben wir hier bereits gemacht. Regelverletzungen, die nicht entdeckt werden, wird es immer geben. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:19, 20. Jan. 2026 (CET)
- Das hat es gerade im Pressespiegel eingespült. Eine von vielen Untersuchungen in diese Richtung. Und nochmal: Ich finde das nicht gut, das Gegenteil ist der Fall. Es gibt aber nur die Alternativen: Sofort Stecker ziehen oder den Umgang mit der Realität regeln - wie im ganzen Bildungs- und Wissensproduktionssystem. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 10:05, 20. Jan. 2026 (CET)
- Danke stk auch für diese Links. Ich gehöre einer Generation an, die in Zeiten aufwuchs, als es noch nicht einmal TV gab und erhielt meinen ersten Computer, als ich kurz vor der Berentung stand. Überdies ist mein Englisch, weil zu selten in Gebrauch, schon ziemlich lange nicht mehr the yellow from the egg.
- Danke für die Links, stk! „We have also observed the performance of LLMs deteriorating as question complexity increases.“ Was zu erwarten war. Finde ich. --Andrea (Diskussion) 09:41, 19. Jan. 2026 (CET)
Hier der Hinweis auf 4 bis 9 Videos, welche die Mathematik hinter dem maschinellen Lernen mit einem Neuronalen Netzwerk verständlich erklären. Von demselben Autor auch 1 kurzes überblickartiges Video über Large Language Modells in Transformern, hier GPT3. Video 6 bis 8 dann in Englisch zur genauen Funktionsweise eines Transformers. KI betrifft ja nicht nur die LLMs. Dort geht es mathematisch um das Abbilden von syntaktischen und semantischen Beziehungen zwischen Wort-Vektoren im mehrdimensionalen Vektorraum. Im Video 6 bis 8 wird das schön an dem Satz "Michael Jordan spielt Basketball" vorgerechnet. Je konkreter die Beschäftigung mit den mathematischen Algorithmen, um so ertragreicher meiner Erfahrung nach die Diskussion über generative KI und auch Retrieval Augmented Generation.
Ich habe Angst
[Quelltext bearbeiten]Lieber @Kenneth Wehr:, herzlichen Dank für deine offenen Worte und dass du uns ein wenig an deiner Gefühlslage teilnehmen lässt. Und nun sage keiner, dass, was du uns geschrieben hast, sei übertrieben. Wir alle sollten uns mehr und mehr darüber im klaren werde, dass es derzeit einige Politiker gibt, die in der Lage sind, schwersten Schaden für einen Großteil der Menschheit anzurichten und auch über die entsprechende Skrupellosigkeit verfügen. Herzliche GRüße --Lutheraner (Diskussion) 10:45, 14. Jan. 2026 (CET)
- Die Angst, lieber Kenny, teilen wohl nicht wenige mit Dir und wohl auch die Ohnmacht. Wir verfolgen wie in einer Reality-Show das handeln von Menschen. Es wäre zu einfach irgendwann zu schreiben: „Denn sie wussten niocht was sie taten ...“ doch sie wussten es. Grüße zum Tag --WvB 11:16, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ich wünsche Dir und uns allen dass das Schlimmste nicht eintritt. Dennoch: Du kannst nicht gleichzeitig Angst vor veralteten Artikeln und Angst davor, dass andere Leute Deine Artikel bearbeiten, haben. Vielleicht solltest Du die Newsticker nicht ignorieren, sondern lieber sperren lassen. --Ailura (Diskussion) 11:42, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ich denke, es geht weniger um Aktualität, als dass plötzlich etwas ganz anderes im Fokus steht als was mal Gegenstand des Artikels war und worüber ein Autor gerne schreiben möchte: Statt Flora, Fauna und vielhundertjähriger Geschichte interessiert plötzlich nur noch die letzte krude Äußerung eines Menschen mit ungesunder Haar- und Hautfarbe und noch ungesunderen Gedanken. Das kann mit vielen Artikeln passieren, wenn auch eine Stufe kleiner als in diesem Fall. --Magiers (Diskussion) 12:01, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ich wünsche Dir und uns allen dass das Schlimmste nicht eintritt. Dennoch: Du kannst nicht gleichzeitig Angst vor veralteten Artikeln und Angst davor, dass andere Leute Deine Artikel bearbeiten, haben. Vielleicht solltest Du die Newsticker nicht ignorieren, sondern lieber sperren lassen. --Ailura (Diskussion) 11:42, 14. Jan. 2026 (CET)
Ich mag mich auch bedanken. Und aber auch fragen: Was würdest du dir denn stattdessen wünschen, wie die Wiki-Community mit dem Themenkreis umgeht? Fändest du es z.B. besser, wenn Nutzer, die nicht tief im Thema drin sind, etwa Beziehungen zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten nicht aktualisieren würden? --DaWalda (Diskussion) 12:07, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ich bin mir ja durchaus bewusst, dass Wikipedia ein Projekt ist, das von Laien geschrieben wird, wo durch die Ansammlung vieler Laien ein halbwegs vernünftiger Artikel zusammenkommt. Das mag für viele Themen funktionieren. Aber es gibt Themen, die sind so komplex, dass diese Funktion nicht mehr erfüllt werden kann. Ich schreibe nicht über politische Entwicklungen in Osttimor, weil ich keine Ahnung davon habe. Das darf Benutzer:J. Patrick Fischer tun, denn ich vertraue ihm, dass er das kann und dass er weiß, was relevant ist und was wann wie in die Artikel geschrieben gehört. Ich vertraue Benutzer:Achim Raschka, dass er der beste ist, hier über Hörnchen und Brettspiele zu schreiben. Kein anderer weiß von uns weiß so viel dazu wie er. Also warum nicht ihn machen lassen? Wenn Leute jede Nachrichtenmeldung aus der Tagesschau in die Wikipedia kopieren, dann stimmt das nicht mit einem übergeordneten Artikelkonzept ein, über das ich mir ja durchaus Gedanken gemacht habe. Es wird nicht durchsetzbar sein, aber meiner Meinung nach hat die Wikipedia Bedarf für ein Konzept, wo Hauptautoren gewisse Artikel betreuen und aktiv für deren Qualität stehen, während andere auf der Diskussion inhaltliche Änderungen vorschlagen können, während andere Artikel für unbetreute Themenbereiche offen für alle sind. Ich bin ja hier. Ich kümmere mich ja drum. Aber wenn ich regelmäßig unenyzklopädische Newstickermeldungen von vor zwei Monaten rausstreichen muss aus Artikeln, in die ich mein Herzblut gesteckt habe, vergeht mir die Lust. --Kenneth Wehr (Diskussion) 13:03, 14. Jan. 2026 (CET)
- Du schlägst nicht im Ernst vor, dass außer Achim niemand über Brettspiele schreiben dürfen soll? --Ailura (Diskussion) 13:31, 14. Jan. 2026 (CET)
- (nach BK): Hallo Kenneth, da du mich anpingst fühlte ich mich natürlich auch genötigt zu antworten: Zuerst: Ich habe deinen Beitrag heute morgen gelesen und bewundere deinen Mut, uns hier von deiner sehr realen Angst zu erzählen - ich denke, kaum jemand kann sie in Bezug auf die politischen und persönlichen Auswirkungen wirklich nachvollziehen; ich habe mich gerade vor ein paar Minuten noch mit einem Kollegen unterhalten, der aktuell um seine Familie im Iran bangt und ich denke, das sind sehr ähnlich Ängste. Bezogen auf die Wikipedia ist das nach meinem Verständnis ein anderes Level und ich denke, jeder hier länger aktive Autor mit Fokusthemen kann das zumindest teilweise nachvollziehen. Gerade das Thema Brettspiele, das du ansprichst, stellt ja auch für mich ein Rückzugsgebiet dar, nachdem ich in anderen Bereichen, in denen ich tatsächlich Expertise habe, darunter insbesondere dem Themengebiet Sexualität, aufgegeben habe. Ich habe den Vorteil, dass ich seit mehr als 20 Jahren sehr flexibel zwischen verschiedenen Fachbereichen wechseln kann und es mir nicht schwer fällt, mich auch für neue Themengebiete zu faszinieren - der Fluch und Segen eines ADSlers. Ich habe aber auch den Vorteil, dass andere Fachbereiche wie bsp. unsere Kunstexperten meine Beteiligung akzeptieren und mich als Laien nicht abweisen, sondern unterstützen. Natürlich ist das nicht vergleichbar mit Grönland und dem Newstickerkram, der dort gerade hineingeschwemmt wird, aber ich denke, dass uns eine Gatekeeperrolle auch in den Bereichen, in denen das passiert, auch nicht hilft. Wir sehen es am Palästinakonflikt, an Afhganistan und auch an der von dir angesprochenen Ukraine - dort gibt es tatsächlich Probleme mit der Aktualität und dort sind Newsticker ein echtes Problem, das Konflikte befeuert und Autoren demotiviert - die Frage nach Lösungen ist drängend, aber können die wirklich in einer Schließung der Bereiche und alleiniger Kontrolle einzelner Autoren / Experten bestehen? Oder müsste man sie einfrieren bis es aufgearbeitete Informationen gibt? Ich bin mir nicht sicher, mein wikipedianisches Herz wehrt sich dagegen ... dir alles Gute, -- Achim Raschka (Diskussion) 13:33, 14. Jan. 2026 (CET)
- Danke Achim für deine respektvoll-kritische Replik.--Lutheraner (Diskussion) 14:38, 14. Jan. 2026 (CET)
- Allerdings ließe sich rein theoretisch Gatekeeping ja unterschiedlich ausgestalten. Ich wäre z.B. dankbar, wenn ich irgendwo erkennen könnte: "Ach ja, der Kenneth, der kennt sich mit dem Thema dieses Artikels aus und hat ein Auge drauf". Ich jedenfalls würde ihn dann wahrscheinlich erst mal anpingen, bevor ich eine Änderung zu einem Thema in einen Artikel einbringe, in dem ich nicht ganz firm bin. --DaWalda (Diskussion) 14:52, 14. Jan. 2026 (CET)
- Und wie bzw. von wem sollen diese „Hauptautoren“/Experten/Gatekeeper legitimiert werden? -- Peter Gröbner – 17:17, 14. Jan. 2026 (CET)
- Gar nicht. Aber vielleicht wäre das ja für die Not Kenneths immerhin ein partieller Ausweg: Einfach auf der Disku notieren: "Ich hab'n Plan, wenn ihr ändern wollt, fragt gern bei mir nach". --DaWalda (Diskussion) 17:24, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ein Gemeinschaftsprojekt ist m. E. keine Anthologie/kein Sammelwerk. -- Peter Gröbner – 17:26, 14. Jan. 2026 (CET)
- Das ist zu dogmatisch gedacht. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 17:27, 14. Jan. 2026 (CET)
- Bevor ich auf Artikel losgehe, schaue ich meistens nach, wer Hauptautor ist, ob er noch aktiv ist, was er sonst so geschrieben hat. Im Fall von Grönland ist das ja nun äußerst offensichtlich. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 17:26, 14. Jan. 2026 (CET)
- Passend zur Überschrift: Benutzer:Magiers/Wer hat Angst vorm Hauptautor? Natürlich ist der nicht ermächtigt, so wenig wie ein anderer dazu ermächtigt ist, Newstickereien zu ergänzen. Es geht darum, dass sich das Bessere durchsetzt. Wenn ein Artikel gut ist, weil jemand ihn nach einem Konzept geschrieben hat, wäre man doch blöd, diesen jemand bei geplanten Erweiterungen nicht einzubinden. Es sei denn, man hat noch ein besseres Konzept (und auch dafür sollte man erst mal einen Konsens erreichen). Wenn viele Einzelne ohne gemeinsames Konzept einzelne Sätze ergänzen, dann wird das Ergebnis kaum ein stimmiges Ganzes, sondern bleibt Stückwerk. --Magiers (Diskussion) 18:18, 14. Jan. 2026 (CET)
- Na, ja - sicher hast du damit vielerorts Recht , aber ich erlebe auch immer wieder, dass der sogenannte Hauptautor der größte Feind seines Artikels ist. Damit meine ich im Allgemeinen nicht die Kollegen, die in ihrem Fachgebiet seit vielen Jahren gute Arbeit leisten, wie z.B. auch Kenny. Es gibt aber auch Bereiche - gerade da wo es um Politik oder Weltanschauungen geht- wo der Erstartikel oftmals grausig ist, weil aus einer bestimmten Grundhaltung geschrieben. Dort wäre ein Vorschlag , wie Kenny ihn hier macht, fatal. Es würde im Übrigen auch Lobbyisten jedweder Couleur Tür und Tor öffnen, ihren Schrott zum beherrschenden Material eines Themas zu machen. --Lutheraner (Diskussion) 19:53, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ja klar, Hauptautor zu sein sagt erst mal gar nichts, und als solcher hat er auch keine besondere Befugnis. Die Unterstützung muss von uns anderen kommen, die erkennen, dass der Artikel gut ist (und der Artikel Grönland ist ja sogar exzellent). Wenn ein Hauptautor wie Kenneth sich zurückzieht, ist für den Artikel nichts gewonnen. Bei anderen Autoren und Artikeln mag das anders sein. --Magiers (Diskussion) 20:13, 14. Jan. 2026 (CET)
- Na, ja - sicher hast du damit vielerorts Recht , aber ich erlebe auch immer wieder, dass der sogenannte Hauptautor der größte Feind seines Artikels ist. Damit meine ich im Allgemeinen nicht die Kollegen, die in ihrem Fachgebiet seit vielen Jahren gute Arbeit leisten, wie z.B. auch Kenny. Es gibt aber auch Bereiche - gerade da wo es um Politik oder Weltanschauungen geht- wo der Erstartikel oftmals grausig ist, weil aus einer bestimmten Grundhaltung geschrieben. Dort wäre ein Vorschlag , wie Kenny ihn hier macht, fatal. Es würde im Übrigen auch Lobbyisten jedweder Couleur Tür und Tor öffnen, ihren Schrott zum beherrschenden Material eines Themas zu machen. --Lutheraner (Diskussion) 19:53, 14. Jan. 2026 (CET)
- Passend zur Überschrift: Benutzer:Magiers/Wer hat Angst vorm Hauptautor? Natürlich ist der nicht ermächtigt, so wenig wie ein anderer dazu ermächtigt ist, Newstickereien zu ergänzen. Es geht darum, dass sich das Bessere durchsetzt. Wenn ein Artikel gut ist, weil jemand ihn nach einem Konzept geschrieben hat, wäre man doch blöd, diesen jemand bei geplanten Erweiterungen nicht einzubinden. Es sei denn, man hat noch ein besseres Konzept (und auch dafür sollte man erst mal einen Konsens erreichen). Wenn viele Einzelne ohne gemeinsames Konzept einzelne Sätze ergänzen, dann wird das Ergebnis kaum ein stimmiges Ganzes, sondern bleibt Stückwerk. --Magiers (Diskussion) 18:18, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ein Gemeinschaftsprojekt ist m. E. keine Anthologie/kein Sammelwerk. -- Peter Gröbner – 17:26, 14. Jan. 2026 (CET)
- Gar nicht. Aber vielleicht wäre das ja für die Not Kenneths immerhin ein partieller Ausweg: Einfach auf der Disku notieren: "Ich hab'n Plan, wenn ihr ändern wollt, fragt gern bei mir nach". --DaWalda (Diskussion) 17:24, 14. Jan. 2026 (CET)
- Und wie bzw. von wem sollen diese „Hauptautoren“/Experten/Gatekeeper legitimiert werden? -- Peter Gröbner – 17:17, 14. Jan. 2026 (CET)
- Allerdings ließe sich rein theoretisch Gatekeeping ja unterschiedlich ausgestalten. Ich wäre z.B. dankbar, wenn ich irgendwo erkennen könnte: "Ach ja, der Kenneth, der kennt sich mit dem Thema dieses Artikels aus und hat ein Auge drauf". Ich jedenfalls würde ihn dann wahrscheinlich erst mal anpingen, bevor ich eine Änderung zu einem Thema in einen Artikel einbringe, in dem ich nicht ganz firm bin. --DaWalda (Diskussion) 14:52, 14. Jan. 2026 (CET)
- Danke Achim für deine respektvoll-kritische Replik.--Lutheraner (Diskussion) 14:38, 14. Jan. 2026 (CET)
- @Kenneth Wehr: Vielen Dank für Deine offenen Worte und Mitgefühl für Deine Ängste, aber ein „Konzept, wo Hauptautoren gewisse Artikel betreuen und aktiv für deren Qualität stehen, während andere auf der Diskussion inhaltliche Änderungen vorschlagen können“ steht für mich im fundamentalen Gegensatz zu dem, wie ich die Wikipedia verstanden hatte. Gruß und weiterhin viel Spaß trotz allem, Peter Gröbner – 14:49, 14. Jan. 2026 (CET)
- (nach BK): Hallo Kenneth, da du mich anpingst fühlte ich mich natürlich auch genötigt zu antworten: Zuerst: Ich habe deinen Beitrag heute morgen gelesen und bewundere deinen Mut, uns hier von deiner sehr realen Angst zu erzählen - ich denke, kaum jemand kann sie in Bezug auf die politischen und persönlichen Auswirkungen wirklich nachvollziehen; ich habe mich gerade vor ein paar Minuten noch mit einem Kollegen unterhalten, der aktuell um seine Familie im Iran bangt und ich denke, das sind sehr ähnlich Ängste. Bezogen auf die Wikipedia ist das nach meinem Verständnis ein anderes Level und ich denke, jeder hier länger aktive Autor mit Fokusthemen kann das zumindest teilweise nachvollziehen. Gerade das Thema Brettspiele, das du ansprichst, stellt ja auch für mich ein Rückzugsgebiet dar, nachdem ich in anderen Bereichen, in denen ich tatsächlich Expertise habe, darunter insbesondere dem Themengebiet Sexualität, aufgegeben habe. Ich habe den Vorteil, dass ich seit mehr als 20 Jahren sehr flexibel zwischen verschiedenen Fachbereichen wechseln kann und es mir nicht schwer fällt, mich auch für neue Themengebiete zu faszinieren - der Fluch und Segen eines ADSlers. Ich habe aber auch den Vorteil, dass andere Fachbereiche wie bsp. unsere Kunstexperten meine Beteiligung akzeptieren und mich als Laien nicht abweisen, sondern unterstützen. Natürlich ist das nicht vergleichbar mit Grönland und dem Newstickerkram, der dort gerade hineingeschwemmt wird, aber ich denke, dass uns eine Gatekeeperrolle auch in den Bereichen, in denen das passiert, auch nicht hilft. Wir sehen es am Palästinakonflikt, an Afhganistan und auch an der von dir angesprochenen Ukraine - dort gibt es tatsächlich Probleme mit der Aktualität und dort sind Newsticker ein echtes Problem, das Konflikte befeuert und Autoren demotiviert - die Frage nach Lösungen ist drängend, aber können die wirklich in einer Schließung der Bereiche und alleiniger Kontrolle einzelner Autoren / Experten bestehen? Oder müsste man sie einfrieren bis es aufgearbeitete Informationen gibt? Ich bin mir nicht sicher, mein wikipedianisches Herz wehrt sich dagegen ... dir alles Gute, -- Achim Raschka (Diskussion) 13:33, 14. Jan. 2026 (CET)
Als die Eurokrise war, hat mich das dazu gebracht entsprechende Artikel zu lesen, zu verbessern und neu anzulegen. Man kann so oder so auf so ein Event reagieren. --Goldzahn (Diskussion) 13:37, 14. Jan. 2026 (CET)
Mir ist dies nur zu gut vertraut: „Ich habe mir Grönland ausgesucht, weil ich da für mich selbst arbeiten kann, und dafür sorgen kann, qualitativ hochwertiges Wissen bereitzustellen, ohne den Missverständnissen und Verdrehungen anderer hinterherlaufen zu müssen.“ Achim hat ja durchaus Ähnliches berichtet. Ich frage mich, ob es nicht möglich wäre, für die aktuellen Bedrohungen ein eigenes Lemma einzurichten. Dann überschwemmt das den Hauptartikel nicht und ich hätte wenig Bedenken, ein riesiges, unübersehbares Warnschild an den Grönland-Artikeln aufzustellen und die Enhaltung auch mit zu überwachen. Es ist ja so: Die große Stärke der Wikipedia, so wie ich sie kenne, sind die Hintergrundartikel, nicht der Kampf um aktuelle Entwicklungen. Es wird nicht möglich sein, den "Newsticker" zu stoppen: Es gibt zu viele Leute, die das schreiben wollen, und es gibt noch mehr Leute, die das lesen wollen. Aber man kann vielleicht eine Art Barriere errichten zwischen dem Aktuellen und dem enzyklopädischen Wissen. Die kann nicht undurchlässig sein, aber zumindest die ärgsten Übergriffe vermeiden helfen. --Mautpreller (Diskussion) 15:02, 14. Jan. 2026 (CET)
- +1 Da kann ich mich tatsächlich 100% anschließen. Wir haben das Problem übrigens auf viel kleinerem Maßstab auch im Artikel Deutschland: Immer wenn neue Wirtschafts-(wachstums)-Zahlen rauskommen aktualisiert das dort jemand. Aber nicht im Artiel Wirtschaft Deutschlands. Politische Debatten geraten teils auch in den Abschnitt Deutschland#Geschichte aber nicht in Geschichte Deutschlands. --Der-Wir-Ing ("DWI") (Diskussion) 15:08, 14. Jan. 2026 (CET)
jetzt mal ganz persönlich: Angst um dein Leben brauchst du nicht haben. Selbst wenn der Mann aus den USandA dort einmarschieren lässt, wird er keine Leute umbringen lassen (unnötigerweise). Klar ist es dann ein besetztes Gebiet (aber diese Präsidentschaft geht auch wieder vorüber und in 4-5 Jahren kann es wieder ganz anders werden). Wenn Grönland wirklich angegriffen/erobert würde, wäre die NATO am zerfallen. Ich vermute mal, dass es da US-intern auch Gegner zu so einem Plan gibt. Dir bleibt ja noch „ins Exil“ zu gehen (klingt pathetisch) nach Dänemark (oder Kanada??). Wenn es dir schwer fällt, hier in wp das Thema zu bearbeiten, dann mach eine Pause. Will dich ein bisschen aufmuntern, denn für die meisten Probleme im Leben gibt es eine Lösung. Auch wenn das (schlimmstenfalls) ein Ende eines Lebensabschnittes ist. lG --Hannes 24 (Diskussion) 19:31, 14. Jan. 2026 (CET)
- +1 Annexion entspricht nicht dem Stil der USA, schon seit über 100 Jahren nicht mehr. Die USA intervenieren höchstens, aber wenn, dann sicher nicht in Territorien von NATO-Partnerländern. Trump ist nicht die USA bzw. kann auch ein Donald Trump nicht den dem jeweiligen Präsidenten übergeordneten Interessen der USA zuwiderhandeln. Deshalb waren alle Hoffnungen, die man in Obama gesteckt hat, ähnlich schwach begründet wie die Ängste, die mit Trump einhergehen. Die USA sind innen- wie außenpolitisch stabiler als es die „Nachrichten“ in dieser schönen neuen Clickbait-Welt vermuten lassen. --Gretarsson (Diskussion) 21:16, 14. Jan. 2026 (CET)
- Wie oft muss Trump noch Grenzen überschreiten, bis er endlich nicht mehr unterschätzt wird? Der Politikstil der aktuellen US-Regierung beruht ja gerade darauf, mit den üblichen Gepflogenheiten zu brechen und die eigenen Interessen über alles andere zu stellen. Und ja, es ist nicht Trump allein, sondern die gesamte MAGA-Elite, die so tickt, und die die USA gerade fest im Griff hat. Es ist naiv zu glauben, die USA würden auf gar keinen Fall Grönland annektieren. -- Chaddy · D 21:28, 14. Jan. 2026 (CET)
- Selten war ich mit dir so einer Meinung. --Lutheraner (Diskussion) 22:03, 14. Jan. 2026 (CET)
- Geht mir genauso. --Yen Zotto (Diskussion) 22:12, 14. Jan. 2026 (CET)
- Es wäre aber ebenso naiv anzunehmen, die Grönländer würden sich das einfach so bieten lassen. Es wird einen Widerstand geben. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:13, 14. Jan. 2026 (CET)
- In dem Fall wäre Kennys Angst noch begründeter. Gruß, --Yen Zotto (Diskussion) 22:20, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ablenkung, andere Entwicklungen sind viel wichtiger. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:06, 14. Jan. 2026 (CET)
- Mit der Einwohner*innenzahl einer mittelgroßen Stadt wird da Widerstand aber nicht so viel Aussicht haben. -- Chaddy · D 23:05, 14. Jan. 2026 (CET)
- Wie war das nochmal mit dem gallischen Dorf? --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:07, 14. Jan. 2026 (CET)
- Wenn die USA Grönland wirklich annektieren (oder realistischer: einfach die Rohstoffe an US-Konzerne verteilen, denn warum muss man so was formal regeln, wenn die simple Macht des Faktischen schon reicht), wie soll sich Grönland denn da wehren? Selbst die Rest-Nato könnte rein gar nichts dagegen tun außer protestieren, weil die USA schon rein konventionell allen anderen Nato-Staaten überlegen sind. Was soll da das kleine Grönland denn tun? Die USA brauchen für eine Machtübernahme in Grönland überhaupt kein Militär, alleine die Drohung, dass sie es einsetzen könnten, reicht schon. Und wenn doch ein paar Grönländer den Aufstand proben, schicken sie halt ein paar ICE-Einheiten hin, die sehen auch aus wie Militär und sind besser ausgerüstet als die meisten Infanterieeinheiten regulärer Armeen. Also über was reden wir hier? Das Positive ist, realistisch betrachtet wird eine Übernahme Grönlands (wenn sie denn erfolgt) wohl unblutig ablaufen. Also Todesangst wegen einer großen Militäroperation braucht man imho nicht zu haben. Aber es besteht eben die realistische Möglichkeit, dass Grönländer demnächst in einer Autokratie aufwachen, in die sie nicht freiwillig eingetreten sind, mit all den negativen Konsequenzen daraus. Und dass das Angst macht, das kann ich bestens nachvollziehen.
- Es macht mir auch Angst, große sogar, weil einfach unter Trump (und auch anderen ähnlich regierten Großmächten) politische Normen, internationale Verträge und politische Gewissheiten einfach nicht mehr zählen. Man kann sich auf nichts mehr verlassen. All das, was die letzten 75 Jahre selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr. Über ein Dreiveiertel Jahrhundert wussten wird, dass die USA unser Freund sind, der uns zur Not gegen unsere Feinde verteidigt. Heute wissen wir es nicht mehr. Wir wissen nicht mal mehr, ob die USA inzwischen unser Feind sind, oder es in den nächsten Jahren werden, weil Trumps Politikstil als Autokrat einfach besser zu anderen Autokraten passt also zu europäischen Demokratien. Und wir wissen auch nicht, ob Trump in 3 Jahren Geschichte sein wird, weil wir nicht wissen, ob es in den USA in 3 Jahren noch freie Wahlen gibt, in der die Republikaner verlieren können. Und zwar egal, ob das Wahlergebnis durch Gerrymandering, Wählereinschüchterung, Nicht-Zertifizierung oder "Finden" von 13.000 republikanischen Stimmen im Abfalleimer geschehen wird. Von daher kann ich den Optimismus mancher hier, die hier irgendwelche Szenarien ausschließen, weil sie früher nicht denkbar waren, nicht nachvollziehen. Ja, Trump ist (noch?) kein absolutistischer Diktator mit absoluter Macht, aber das politische System der USA ist dysfunktional, imho extrem anfällig für Missbrauch, in weiten Teilen undemokratisch und oft schon weitgehend gleichgeschaltet. All die Checks and Balances, die Machtmissbrauch in der Theorie verhindern sollen, sind zumindest auf Bundesebene völlig erodiert und zahnlose Tiger geworden, weil weder Kongress noch Supreme Court willens sind, Trump einzuschränken, sondern seine Agenda befürworten und mittragen (seltene Ausnahmen bestätigen die Regel).
- Und wenn das zentrale Thema einer Präsidentschaft der konsequente Bruch aller Regeln und Traditionen ist, wie bei Trump und dem MAGA/Republikaner/Broligarchen-Bündnis der Fall, dann ist das Ausschließen von Szenarien anhand von etablierten Regeln und Traditionen nicht zielführend. Und man sollte auch nicht die Radikalität der republikanischen Basis und die Macht der hinter Trump stehenden Multumilliardäre untschätzen. Viele Republikaner stehen politisch weiter rechts als die AfD, sie sind mindestens genauso radikalisiert und desinformiert, sie sehen die Demokraten schon lange nicht mehr als politische Gegner, sondern als Staatsfeinde, die mit allen Mitteln bekämpft werden müssen, und viele Evangelikale wähnen sich noch dazu in einem religiösen Krieg, bei dem es darum geht in der bald kommenden Apokalypse (die manche ganz Verrückten sogar absichtlich herbeiführen wollen), Plätze im Paradies ergattern, um der ewigen Verdamnis zu entgehen. Befast euch nur mal genauer mit Pete Hegseth und was der alles glaubt, oder Peter Thiel. Da wird einem richtig schlecht. Ich würde gerne glauben, dass das mit den USA alles nicht so schlimm wird, aber ich bin da leider eher bei Kenneth Wehr. Ich habe große Sorgen und Befürchtungen, dass es auf absehbare Zeit nicht besser wird. Und dass viele in Deutschland und der EU diese Zäsur noch nicht so ganz verstanden und nachvollzogen haben und deswegen in der Hoffnung auf baldige Besserung nicht das tun, was jetzt nötig wäre, um uns u.a. möglichst unabhängig zu machen von den USA und auch unsere Sicherheit in unsere eigene Hände nehmen. Dafür braucht es jedoch mehr als Zweckoptimismus und Zaubertrank. Andol (Diskussion) 00:18, 15. Jan. 2026 (CET)
- deine Analyse teile ich voll und ganz. Trump ist ein Irrer und MAGA noch gefährlicher. Die Konsequenz daraus (für uns in Europa) muss sein, dass wir uns wirtschaftlich und militärisch von den USA unabhängig machen. Zweiteres kostet richtig viel Geld, aber vor allem muss die Bevölkerung wieder (mental) verteidigungsbereit werden. Da sehe ich das größere Problem (gerade bei der von Putin gesteuerten Propaganda und seiner Fünften Kolonne (Zitat Karl von Habsburg in seiner jüngsten Rede bei der Paneuropabewegung siehe OTS). Insgesamt sind wir bei einer Zeitenwende und einem Paradigmenwechsel angelangt. Es braucht dringend Änderungen aber die Gesellschaft in good old Europe ist doch zerstrittener als je zuvor. Die Zukunft sah schon rosiger aus. --Hannes 24 (Diskussion) 13:01, 15. Jan. 2026 (CET)
- Wie war das nochmal mit dem gallischen Dorf? --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:07, 14. Jan. 2026 (CET)
- In dem Fall wäre Kennys Angst noch begründeter. Gruß, --Yen Zotto (Diskussion) 22:20, 14. Jan. 2026 (CET)
- Wie bereits gesagt: Trump ist kein Diktator mit absoluter Befehlsgewalt über alles und jeden. Ich unterschätze nicht Trump, sondern du (und die, die dir nachfolgend zustimmen) unterschätzt die Selbstregulierungsfähigkeit des politischen Systems der USA. --Gretarsson (Diskussion) 00:04, 15. Jan. 2026 (CET)
- Wie gut diese Selbstregulierungsfähigkeit funktioniert sieht man ja seit knapp einem Jahr. -- Chaddy · D 00:12, 15. Jan. 2026 (CET)
- Im November sind Wahlen. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 00:18, 15. Jan. 2026 (CET)
- Hör mal bitte auf zu raunen, und komm mal mit Fakten rüber, die eine Annexion Grönlands als realistisches Szenario erscheinen lassen. --Gretarsson (Diskussion) 00:23, 15. Jan. 2026 (CET)
- Die MAGA-Politik ist eben nicht so ohne weiteres rational fassbar. Man kann nicht so ohne weiteres eine politikwissenschaftliche Theorie auspacken und dann abhaken, was zutrifft und was nicht so passt, und daraus dann versuchen, irgendwelche Zukunftsszenarien einzuschätzen. MAGA ist der bewusste und konsequente Bruch mit allen politischen Spielregeln. Die Regierungspolitik soll unberechenbar sein. Für die Bevölkerung sollen Wahrheit und Lüge, richtig und falsch, nicht mehr unterscheidbar sein. Die politischen Gegner*innen und die Medien sollen überlastet und damit gelähmt werden ("flood the zone with shit"). Selbst Gerichtsentscheidungen und damit die Gewaltenteilung werden nicht mehr anerkannt. Und es ist noch nicht mal sicher, dass Trump nach der Amtszeit das Weiße Haus tatsächlich verlassen wird. Was bisher selbstverständlich war, steht jetzt zur Debatte. Letztlich ist quasi alles möglich. Genau das ist MAGA. Und genau das scheint generell leider noch nicht so wirklich realisiert worden zu sein. Aber eben gerade darum passen die alten Analysemuster nicht mehr. Dass es bisher für die USA unüblich war, andere Länder zu annektieren (in den letzten Jahrzehnten zumindest), ist somit keine Garantie mehr dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Ergo muss man davon ausgehen, dass eine Annexion sehr wohl ein realistisches Szenario sein kann. -- Chaddy · D 01:24, 15. Jan. 2026 (CET)
- Nein muss man nicht. Das Beispiel Ukraine zeigt sehr deutlich, dass die USA weltpolitisch sehr wohl noch berechenbar sind, abseits von dem, was Trump so erzählt, wenn der Tag lang ist (wer da noch zuhört, ist selber schuld). Trotz Trumps vermeintlicher Putin-Nähe und den peinlichen Szenen im Weißen Haus mit Selenskyj und dem anschließenen Hin-und-her bei den Waffenlieferungen sind die USA nach wie vor der stärkste Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen Russland, und es wurden auch keine Sanktionen gegen Russland zurückgenommen, sondern sogar neue verhängt. Alles in allem ist die weltpolitische Linie der USA, trotz einiger erratischer Vorkommnisse, unter Trump gar nicht so viel anders als unter anderen Präsidenten. Dehalb halte ich auch berechtigterweise einen Einmarsch der USA in Grönland, einem Territorium eines NATO-Partnerlandes, nach aktuellem Stand der Dinge für weitgehend ausgeschlossen. --Gretarsson (Diskussion) 23:04, 15. Jan. 2026 (CET)
- Die MAGA-Politik ist eben nicht so ohne weiteres rational fassbar. Man kann nicht so ohne weiteres eine politikwissenschaftliche Theorie auspacken und dann abhaken, was zutrifft und was nicht so passt, und daraus dann versuchen, irgendwelche Zukunftsszenarien einzuschätzen. MAGA ist der bewusste und konsequente Bruch mit allen politischen Spielregeln. Die Regierungspolitik soll unberechenbar sein. Für die Bevölkerung sollen Wahrheit und Lüge, richtig und falsch, nicht mehr unterscheidbar sein. Die politischen Gegner*innen und die Medien sollen überlastet und damit gelähmt werden ("flood the zone with shit"). Selbst Gerichtsentscheidungen und damit die Gewaltenteilung werden nicht mehr anerkannt. Und es ist noch nicht mal sicher, dass Trump nach der Amtszeit das Weiße Haus tatsächlich verlassen wird. Was bisher selbstverständlich war, steht jetzt zur Debatte. Letztlich ist quasi alles möglich. Genau das ist MAGA. Und genau das scheint generell leider noch nicht so wirklich realisiert worden zu sein. Aber eben gerade darum passen die alten Analysemuster nicht mehr. Dass es bisher für die USA unüblich war, andere Länder zu annektieren (in den letzten Jahrzehnten zumindest), ist somit keine Garantie mehr dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Ergo muss man davon ausgehen, dass eine Annexion sehr wohl ein realistisches Szenario sein kann. -- Chaddy · D 01:24, 15. Jan. 2026 (CET)
- Wie gut diese Selbstregulierungsfähigkeit funktioniert sieht man ja seit knapp einem Jahr. -- Chaddy · D 00:12, 15. Jan. 2026 (CET)
- Selten war ich mit dir so einer Meinung. --Lutheraner (Diskussion) 22:03, 14. Jan. 2026 (CET)
- Wie oft muss Trump noch Grenzen überschreiten, bis er endlich nicht mehr unterschätzt wird? Der Politikstil der aktuellen US-Regierung beruht ja gerade darauf, mit den üblichen Gepflogenheiten zu brechen und die eigenen Interessen über alles andere zu stellen. Und ja, es ist nicht Trump allein, sondern die gesamte MAGA-Elite, die so tickt, und die die USA gerade fest im Griff hat. Es ist naiv zu glauben, die USA würden auf gar keinen Fall Grönland annektieren. -- Chaddy · D 21:28, 14. Jan. 2026 (CET)
@Kenneth Wehr Ich glaube am wenigsten musst du Angst haben, dass deine Arbeit bedeutungslos wird. Im Gegenteil, das Interesse der USA zeigt, dass Grönland in den Fokus gerückt ist. Dürfte damit zusammenhängen, dass die Arktis durch den Klimawandel bald eisfrei wird und sich neue Schiffshandelswege erschließen, z.B. eine kürzere Verbindung zwischen Europa und Ostasien. Und Grönland könnte hier eine wichtige Rolle als Zwischenstation spielen. --Sinuhe20 (Diskussion) 22:13, 14. Jan. 2026 (CET)
- Rohstoffe und speziell Seltenerdmetalle nicht zu vergessen. Es gibt zwar Länder, die da mehr haben als Grönland, aber Grönland ist in erreichbarer Nähe und hat immerhin mehr als die USA selbst. --Duschgeldrache2 (Diskussion) 22:47, 14. Jan. 2026 (CET)
- Ja stimmt, Rohstoffe spielen wahrscheinlich die Hauptrolle. Ich kann dazu diese Doku noch empfehlen: [8] --Sinuhe20 (Diskussion) 23:16, 14. Jan. 2026 (CET)
- Arktis eisfrei? Wenn ich das richtig sehe ist das arktische Meereis gemeint. So schnell verschwindet der grönländische Eisschild nicht. Der Titel "Arktis vielleicht schon 2027 eisfrei" ist doch nichts anderes als Clickbaiting, und das vom ORF...! --Gestumblindi 22:50, 14. Jan. 2026 (CET)
- "eisfrei" wird definiert, wenn die Eisfläche weniger als eine Million Quadratkilometer umfasst, steht zumindest im Artikel. --Sinuhe20 (Diskussion) 23:11, 14. Jan. 2026 (CET)
- Schau dir mal Grönländischer Eisschild an. Allein dieser hat laut Artikel eine Ausdehnung von etwa 1,8 Millionen Quadratkilometern. Die ORF-Überschrift ist so zumindest verkürzend. "Arktische Gewässer" statt "Arktis" sollte das wohl heissen. --Gestumblindi 10:09, 15. Jan. 2026 (CET)
- Kommt wohl drauf an, wie man die Arktis definiert. Auf der Karte im Wikipedia-Artikel wird das Festland nicht dazugezählt. Und im ORF-Artikel ist ja auch vorrangig von Meereis die Rede. Hinzukommt noch, dass der Eisanteil über das Jahr variiert. Es geht hier nur um einen "eisfreien" Tag. Wenn man sich die die aktuellen Projektionen ansieht, dann ist 2027 für 1 Mio km² aber sehr unwahrscheinlich, wohl eher so um 2050. --Sinuhe20 (Diskussion) 11:38, 15. Jan. 2026 (CET)
- Natürlich liegt das Festland auch in der Arktis. --Gestumblindi 11:34, 15. Jan. 2026 (CET)
- Die ORF-Überschrift könnte tatsächlich genauer sein, entweder spricht man von einer meereisfreien Arktis oder einem eisfreien Arktischen Ozean. --Sinuhe20 (Diskussion) 11:50, 15. Jan. 2026 (CET)
- Natürlich liegt das Festland auch in der Arktis. --Gestumblindi 11:34, 15. Jan. 2026 (CET)
- Kommt wohl drauf an, wie man die Arktis definiert. Auf der Karte im Wikipedia-Artikel wird das Festland nicht dazugezählt. Und im ORF-Artikel ist ja auch vorrangig von Meereis die Rede. Hinzukommt noch, dass der Eisanteil über das Jahr variiert. Es geht hier nur um einen "eisfreien" Tag. Wenn man sich die die aktuellen Projektionen ansieht, dann ist 2027 für 1 Mio km² aber sehr unwahrscheinlich, wohl eher so um 2050. --Sinuhe20 (Diskussion) 11:38, 15. Jan. 2026 (CET)
- Schau dir mal Grönländischer Eisschild an. Allein dieser hat laut Artikel eine Ausdehnung von etwa 1,8 Millionen Quadratkilometern. Die ORF-Überschrift ist so zumindest verkürzend. "Arktische Gewässer" statt "Arktis" sollte das wohl heissen. --Gestumblindi 10:09, 15. Jan. 2026 (CET)
- "eisfrei" wird definiert, wenn die Eisfläche weniger als eine Million Quadratkilometer umfasst, steht zumindest im Artikel. --Sinuhe20 (Diskussion) 23:11, 14. Jan. 2026 (CET)
- Das ist doch gerade das Problem. Ein Land, für das sich die hohen Herren interessieren und das bei ihnen "in den Fokus rückt", kann nicht in Frieden leben. --Mautpreller (Diskussion) 22:55, 14. Jan. 2026 (CET)
- Trump geht es nicht um Rohstoffe. Das wäre ja noch direkt rational. Es geht darum, dass er der Größte ist. Dazu braucht er neue Schlagzeilen, jeden Tag. Aber die Doktrin, dass der amerikanische Doppelkontinent Interessensphäre der USA ist, in der sie allein bestimmen, was passiert (und der Rest der Welt tendenziell egal, solange direkte Interessen nicht berührt sind), ist weder von Trump erfunden noch auf ihn beschränkt. Die sogenannte regelbasierte Weltordnung wurde von den USA eingeführt. Da sie sie nicht mehr haben wollen (nicht Trump allein) ist sie tot.--Meloe (Diskussion) 09:40, 15. Jan. 2026 (CET)
- Ob das "nicht rational" ist, finde ich vergleichsweise unwichtig. Eine gewisse Logik wohnt Trumps Vorgehen ja durchaus inne, bloß ist es eben eine zerstörerische. Ein Land, das in das Blickfeld der Mächtigen und speziell dieses Mächtigen rückt, muss mit allem rechnen. Und das wirkt sich eben auch auf die Wikipedia-Artikel zu Grönland aus. Ich meine, wir sollten schon versuchen, dieses hervorragend bestellte Artikelfeld gegen Überschwemmung mit den Tatarenmeldungen oder MAGA-Statements aus den Nachrichten von gestern zu schützen. Das kann sicher nicht heißen, dass sie zugesperrt und konserviert werden, aber es kann heißen, dass diese Sachen möglichst aus dem Kernbereich herausgehalten werden. --Mautpreller (Diskussion) 10:47, 15. Jan. 2026 (CET)
- + 1. Wir haben zum Thema Grönland dank Kenneths Expertise einen wertvollen Artikelbestand, den wir wohl für die meisten Themen, die "in den Nachrichten" sind, so nicht anbieten können. Diese Texte sollten auf geeignete Weise geschützt werden, vielleicht geht das WP-konform am besten durch Neuanlagen zu den aktuellen Entwicklungen.
- Im übrigen: ich vermute, dass die Supermacht USA auch unter den Vorgängerregierungen knallhart gegenüber den sogenannten Partnern aufgetreten sind, nur halt hinter den Kulissen, was u.a. europäischen Spitzenpolitikern erlaubte, gegenüber der eigenen Bevölkerung das Gesicht zu wahren. Jetzt finden die Demütigungen auf offener Bühne statt. Das dürfte sehr negative Auswirkungen auf hiesige politische Entwicklungen haben. --Ktiv (Diskussion) 11:07, 15. Jan. 2026 (CET)
- Man kann über Trump viel berechtigt schimpfen, aber was wir im Rahmen unseres Projektes konkret tun können, ist die Welt jenseits einer trumpschen Weltanschauung darzustellen, Grönland in seiner Vielfalt und Schönheit jenseits eines militärischen und wirtschaftlichen Nutzens für die USA oder Trump persönlich. Man mag das manchmal für naiv halten, dass man in der heutigen Welt noch Artikel über kleine Themen schreibt, die scheinbar gar keine politische Implikation haben und einfach nur interessant sind, anstatt um die viel größeren Themen zu streiten oder auf die Straße zu gehen. Aber gerade in der Darstellung der Vielfalt der Welt liegt eigentlich der stärkste Widerstand gegen alle Populisten, die die Menschen für ihre Zwecke gleichschalten wollen: Etwas ist einfach, und Du kannst es nicht bestimmen und nicht ausnutzen. --Magiers (Diskussion) 12:36, 15. Jan. 2026 (CET)
- Es ist naiv zu glauben, dass das allein Trumps Idee ist. Die wahre Politik wird von Think Tanks gemacht und wahrscheinlich wurde die aktuelle Trump-Politik schon Jahrzehnte vorausgeplant. Natürlich hat man auch den Klimawandel und die Situation in der Arktis im Blick, wo in den nächsten Jahrzehnten viele neue Rohstoffquellen erschlossen werden können. Die haben da jetzt einen Verrückten an der Macht, der tun und lassen kann was er will. Und hinterher wird man sagen: wir können nichts dafür, das war ein einzelner Verrückter (siehe Madman-Theorie). --Sinuhe20 (Diskussion) 11:58, 15. Jan. 2026 (CET)
- Zu Rohstoffen mag ich diesen schönen Überblicksartikel empfehlen (von en:The Lever). Zugegeben von gestern, aber auch je gestern können gute Texte erscheinen :)
Die Autorin Parshley weist dort darauf hin, dass bereits in den vergangenen Jahren in Grönland investiert wurde und Förderlizenzen erworben wurden von KoBold Metals, Pronomos Capital, (wie im Falle Venezuela) ConocoPhilllips und Chevron und auch BP, außerdem von der ganz seltsamen Kryptostaat-Initiative, zu der unbedingt noch ein Artikel fehlt.
Ich kann mitgehen bei "Trump geht darum, dass er der Größte ist", aber "Trump geht es nicht um Rohstoffe" halte ich dann doch für eine Verzerrung. --DaWalda (Diskussion) 12:34, 15. Jan. 2026 (CET)- Im Umfeld von Trump und bei seinen "Enablern" gibt es jede Menge wirtschaftliche Interessen an Grönland, die Trump dazu benötigen um ihre Projekte rücksichtslos gegen die lokale Bevölkerung, d.h. die Grönlander, und aktuelle existierende Rechtsrahmen durchsetzen zu können. Aber bei Trump sehe ich in der Tat, seine primäre Motivation darin seine persönliche Macht und Geltung zu vergrößern, indem er den direkten Regierungsbereich der USA erweitert, als deren Besitzer er sich sieht. Er und seine Administration führen sich ja ohnehin schon ganz offen wie die Herren der westlichen Hemisphere (dem geographischen Nord- und Südamerika auf). Inspiriert ist er ja auch offenbar von der Hochzeit des klassischen amerikanischen Imperialismus gegen Endes des !9. und zu Beginn des 20. Jahrhundert (Kauf Alaskas, Kauf und Annexion diverser Karibikinseln und der Philippinen).--Kmhkmh (Diskussion)
- Natürlich will Trump der Größte sein, aber dieser Wunsch steht ja nicht im Widerspruch zu Besitzansprüchen. Im Gegenteil, das sind beides verschiedene Seiten der gleichen Medaille. Der Größte Sein geht ja einher mit dem Wunsch, seine Macht und seinen Besitz zu vergrößern. Welche politischen Anführer werden werden oft als die großen historischen Figuren betrachtet, gerade in konservativ/rechten Zirkeln? Oft sind das doch große Feldherren, die gewaltsam politische Grenzen verschoben und die Einflusssphäre des eigenen Staates/Volkes massiv erweitert haben. Es würde mich von daher sehr wundern, wenn zum Wunsch des krankhaften Narzisten Trump der Größte zu sein nicht auch der Wunsch käme, sich und sein Land massiv zu bereichern. Zumal er erst vor wenigen Tagen in Venezuela unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung einen wirtschaftlich bedingten Feldzug zur Gewinnung von Ressourcen geführt hat. Das Drogenthema spielte auch nur bis zum Beginn der Operation eine Rolle, danach gings fast nur noch um Öl, auch bei Trump und der Regierung. Man könnte sogar argumentieren, dass es einen zeitlichen Zusammenhang gibt. Grönland kochte unmittelbar nach dem erfolgreichen Venezuela-Feldzug hoch. Vielleicht deshalb, weil Trump gemerkt hat, wie einfach es für die USA ist, sich fremde Ressourcen unter den Nagel zu reißen? Halte ich für durchaus plausibel. Andol (Diskussion) 20:35, 15. Jan. 2026 (CET)
- Im Umfeld von Trump und bei seinen "Enablern" gibt es jede Menge wirtschaftliche Interessen an Grönland, die Trump dazu benötigen um ihre Projekte rücksichtslos gegen die lokale Bevölkerung, d.h. die Grönlander, und aktuelle existierende Rechtsrahmen durchsetzen zu können. Aber bei Trump sehe ich in der Tat, seine primäre Motivation darin seine persönliche Macht und Geltung zu vergrößern, indem er den direkten Regierungsbereich der USA erweitert, als deren Besitzer er sich sieht. Er und seine Administration führen sich ja ohnehin schon ganz offen wie die Herren der westlichen Hemisphere (dem geographischen Nord- und Südamerika auf). Inspiriert ist er ja auch offenbar von der Hochzeit des klassischen amerikanischen Imperialismus gegen Endes des !9. und zu Beginn des 20. Jahrhundert (Kauf Alaskas, Kauf und Annexion diverser Karibikinseln und der Philippinen).--Kmhkmh (Diskussion)
- Ob das "nicht rational" ist, finde ich vergleichsweise unwichtig. Eine gewisse Logik wohnt Trumps Vorgehen ja durchaus inne, bloß ist es eben eine zerstörerische. Ein Land, das in das Blickfeld der Mächtigen und speziell dieses Mächtigen rückt, muss mit allem rechnen. Und das wirkt sich eben auch auf die Wikipedia-Artikel zu Grönland aus. Ich meine, wir sollten schon versuchen, dieses hervorragend bestellte Artikelfeld gegen Überschwemmung mit den Tatarenmeldungen oder MAGA-Statements aus den Nachrichten von gestern zu schützen. Das kann sicher nicht heißen, dass sie zugesperrt und konserviert werden, aber es kann heißen, dass diese Sachen möglichst aus dem Kernbereich herausgehalten werden. --Mautpreller (Diskussion) 10:47, 15. Jan. 2026 (CET)
- Trump geht es nicht um Rohstoffe. Das wäre ja noch direkt rational. Es geht darum, dass er der Größte ist. Dazu braucht er neue Schlagzeilen, jeden Tag. Aber die Doktrin, dass der amerikanische Doppelkontinent Interessensphäre der USA ist, in der sie allein bestimmen, was passiert (und der Rest der Welt tendenziell egal, solange direkte Interessen nicht berührt sind), ist weder von Trump erfunden noch auf ihn beschränkt. Die sogenannte regelbasierte Weltordnung wurde von den USA eingeführt. Da sie sie nicht mehr haben wollen (nicht Trump allein) ist sie tot.--Meloe (Diskussion) 09:40, 15. Jan. 2026 (CET)
Also ich kann die Angst in Teilen gut nachvollziehen, aber in Teilen auch eher nicht. Eine Annexion Grönland wird keinen dritten Weltkrieg auslösen, noch allzu große Auswirkungen für die meisten Dänen haben und auch keine Wikipedia-Arbeit an Grönland hinfällig machen, in letzterem Falle kommen nur neue Kapitel hinzu, was im Laufe der Zeit ohnehin passieren würde (auch ohne Trump und die USA). Große Auswirkungen wird die Annexion für Grönländer haben, die dann aller Wahrscheinlichkeit nach ihre Selbstbestimmungsrechte, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen verlieren werden und vermutlich auch verstärkt lokaler Umweltverschmutzung ausgesetzt werden. Für Europa und die EU wird es einen beschleunigten Abstieg bedeuten, die Nato ist damit quasi aufgelöst, Trump kann offen mit Putin gegen die EU kooperieren und die Wahrscheinlichkeit für einem Krieg im Baltikum steigt deutlich.
Die Bedrohung für ein Lebenswerk in der Wikipedia wiederum gibt es auch, aber die erfölgt an einer ganz anderen Stelle völlig unabhängig vom Schicksal Grönlands. Wenn nämlich Trump und seine Bewegung ihre Macht in den USA konsolidieren (also nicht 2026 oder 2028 abgewählt werden), wird analog zu Ländern wie Ungarn oder der Türkei die freie lokale/nationale Presse weitgehend verschwinden (was in Teilen ja schon passiert) und dann werden Trump & Techbros Wikipedia übernehmen und nach Belieben umgestalten oder auch einfach abschalten (so wie es bereits mit öffentlichen/staatlichen Forschungsprojekten/Abteilungen/Einrichtungen machen). Selbst ein radikaler Umzug der Foundation und ihrer Server mag da nur bedingt helfen, denn zumindest dem aktuellen (und auch globalen) Trend nach wird es in wenigen Jahren kaum sichere Rückzugsgebiete geben. Diejenigen Länder, die noch einen in der Praxis sicheren Rechtsrahmen bieten könnten, werden vermutlich nur einige kleine Länder in einer geopolitisch prekären Lage sein, in der sie sich dem Druck der Großen kaum widersetzen können. Die EU als Ganzes und ihre großen Länder sowie die Briten werden vermutlich ab ca. 2030 von ganz Rechtsaußen regiert und damit als sicherer Hafen von WP nicht zur Verfügung stehen..--Kmhkmh (Diskussion) 13:25, 15. Jan. 2026 (CET)
- @Kenneth Wehr:Lieber Kenny, ich will mich nun auch als Bruder im Geiste von der anderen Seite des Globus melden. Ich kann Deine Sorgen um DEIN Werk sehr gut nachvollziehen. Wir haben beide ein Land als unser Refugium in der manchmal rauen Wikipedia-Welt gefunden. Ich weiß noch, wie ich mich nach mehreren Großkonflikten entschieden habe, die Flaggenwelt hier fallen zu lassen. Aber ich weiß nicht, ob Osttimor bei mir so schnell beendet werden würde. An diesem Land/Thema hängt mein Herz, ich will der Welt von diesem Land erzählen, es den Leuten nah bringen. Es ist offizielle timoresische Politik, sich möglichst viele Freunde zu machen, damit niemand mehr Feind von Ostitimor zu sein. Ein Ansinnen, dass ganz meinem Gusto ist. Ob es Grönland helfen würde? Oder besser die Frage, was kann man jetzt für Grönland in der Wikipedia machen?
- Osttimor hat seine schlimmste Zeit hinter sich. Eroberung, Annexion, Krieg und fast 200.000 Tote, eine komplette Zerstörung der Infrastruktur. Ich berichte zum Glück nur im Rückblick darüber, aber als die Unruhen in Osttimor 2006 ausbrachen, wollte ich, dass man auch auf Deutsch von diesem Konflikt erfahren. Ein Newstickeritis-Artikel? Wahrscheinlich schon, aber das Schöne an Wikipedia ist ja, dass man Informationen sammeln und dann wieder überarbeiten kann. Manche Information kam in den letzten Jahren nachträglich dazu. Erinnert sich noch jemand an Karl-Theodor zu Guttenberg, wie sein Artikel durch den Sturm der Entrüstung ging, als seine kopierte Doktorarbeit bekannt wurde? Nach dem Sturm konnte man beginnen, den Artikel zu ordnen und ich glaube, in der Summe war das von Nutzen. Wikipedia bietet uns die Möglichkeit.
- Grönland steht nun im Fokus des Weltgeschehens. Jeder weiß plötzlich was und jeder möchte dazu was sagen. Soll man verzweifeln und das Handtuch schmeißen? Oder soll man sich gerade jetzt für das Herzensthema einsetzen? Gerade in Zeiten von Fake News brauchen wir sichere Informationen, von Autoren, denen wir vertrauen können. Und wenn es zum Schlimmsten kommt, brauchen wir erst Recht jemand, der uns die richtigen Informationen bringt. Ist es vielleicht gerade jetzt die Zeit, tief Luft zu holen und weiterzumachen? Tom Hyland hörte nicht auf über Osttimor zu reden und nervte die irische Regierung solange, bis diese gegen Frankreich und Deutschland sich in der Europapolitik durchsetzte, zugunsten Osttimors. Beim Sabotageakt bei der British Aerospace am 29. Januar 1996 demolierten ein paar Frauen einen indonesischen Düsenjet und nutzten den Gerichtssaal für die Publicity. Max Stahl drehte das Geschehen beim Santa-Cruz-Massaker und Saskia Kouwenberg schmuggelte die Aufnahmen heraus. José Ramos-Horta nutzte als Chef der diplomatischen Front jede Gelegenheit, Osttimor im Gespräch zu halten und erhielt dafür den Friedensnobelpreis. Die Weltöffentlichkeit hat Osttimor befreit, als die Zeit gekommen war, nicht der bewaffnete Widerstand allein. Grönland braucht diese Öffentlichkeit genau jetzt. Und wer könnte die Sympathien und das Wissen für diese Insel am besten vermitteln, wenn nicht jemand, der diesen ganzen Bereich aufgebaut hat.
- Gretchenfrage: Wie können wir Kenny unterstützen? Sperre des Grönland-Artikels? Hauptautoren-Rechte? Wie wäre es, wenn bei solchen Ereignissen allgemein anerkannte Hauptautoren Sonderrechte für die Betreuung von Artikeln erhalten? Gerne durch eine Abstimmung, wie bei einer Admin-Wahl und dann begrenzt auf z.B. 3 oder 6 Monate? --JPF just another user 18:29, 15. Jan. 2026 (CET)
- So sehr die momentane Lage nach außergewöhnlichen Maßnahmen zu verlangen scheint - das können und dürfen wir nicht tun. Denn wenn einmal ein Präzedenzfall dieser Art in der Wiki-Historie steht, stände zukünftig jedem "Hauptautor" das Recht offen, sein gestecktes Revier mit eben dieser Argumentation für den Normalverkehr dichtzumachen. --Koyaanis (Diskussion) 18:47, 15. Jan. 2026 (CET)
- Für drei Monate, nach einer Abstimmung unter Admin-Bedingungen. --JPF just another user 19:13, 15. Jan. 2026 (CET)
- So sehr die momentane Lage nach außergewöhnlichen Maßnahmen zu verlangen scheint - das können und dürfen wir nicht tun. Denn wenn einmal ein Präzedenzfall dieser Art in der Wiki-Historie steht, stände zukünftig jedem "Hauptautor" das Recht offen, sein gestecktes Revier mit eben dieser Argumentation für den Normalverkehr dichtzumachen. --Koyaanis (Diskussion) 18:47, 15. Jan. 2026 (CET)
Liebe Kollegen. Ich komme gerade vom grönländischen Neujahrsempfang in Kopenhagen, wo Regierungschef Jens Frederik Nielsen eine kurze Rede gehalten hat, für die er wie ein Filmstar gefeiert wurde, und danach alle Gäste persönlich gegrüßt, sie umarmt, Fotos mit ihnen gemacht und mit ihnen geredet hat. Ich habe auch ein paar Worte mit ihm gewechselt, und gerade diese Nähe und Hierarchielosigkeit ist es, was Grönland für ich so liebenswert macht, und dass das Land nicht nur ein Staatsgebilde ist, sondern ein Volk, eine Gesellschaft, eine Kultur, die man gemeinsam im Herzen tragen kann, sogar ohne dort geboren zu sein oder dort zu wohnen (wenn man ihre Prämissen anerkennt). Das und das Resultat des gestrigen politischen Treffens haben meine Laune etwas gesteigert. Ich möchte mich bei euch für eure warmen Worte, euer Mitgefühl, euer Verständnis und eure Anerkennung danken, sowie für eure verschiedenen Meinungen und die heraus entstandene Debatte dazu, wie man mit solchen Herausforderungen in der Wikipedia umgehen kann, und ich bin tatsächlich positiv überrascht, dass manche von euch meine Meinung nachvollziehen können und aktiv nach Lösungen suchen. Habt einen schönen Abend :) --Kenneth Wehr (Diskussion) 18:48, 15. Jan. 2026 (CET)
Gewalt erzeugt Gegengewalt
[Quelltext bearbeiten]Da dieser geldgierige Dipshit wie ein offenes Buch gelesen werden kann, ist er ohne weiteres erpressbar. Man stelle sich vor: UEFA und CONMEBOL sagen: Steck dir deine WM sonstwohin, wir boykottieren. Das bedeutet vielstellige Milliardenausfälle und einen irreparablen Gesichtsverlust. ;-) --Koyaanis (Diskussion) 07:46, 16. Jan. 2026 (CET)
- Tolle Idee. Funktioniert nur nicht. Dafür geht es um viel zu viel Geld. Und Gegengewalt is auch schlecht, wenn der Gewaltanwender so viel stärker ist als die Anderen, und diese Anderen sich auf Teufel komm raus auch einfach nicht einigen können. --~2026-33404-4 (Diskussion) 08:39, 16. Jan. 2026 (CET)
- Mit der Absage einer Fußball-WM erreichst du in den USA gar nichts, schon gar keine Aufmerksamkeit. Und die finanziellen Ausfälle sind für Trump nur dann interessant, wenn es seinen persönlichen Geldbeutel betrifft oder den seiner Kumpels. Nicht, dass mir eine Absage nicht auch sympatisch wäre. Oder noch besser, eine Verlegung nuach Kanada und Mexiko. Aber das wäre wohl mittlerweile zu kurzfristig. --Marcus Cyron 20 Jahre Wikipedia 12:08, 16. Jan. 2026 (CET)
Ich werfe mal einen Ansatz in den Raum, den man diskutieren könnte. Es wurde oben ja schon mal vorgeschlagen, Newstickerei auszulagern, Sperrfristen zu nutzen; immer mal wieder gibt aus wenig realistische Forderungen, weitgehend auf zu Aktuelles zu verzichten. Wenn man sich jetzt mal die Schnittmenge von Sperrfrist und Auslagerung anschaut, könnte man ja sagen, dass in etablierten Artikeln News nur mit zweitlichem Abstand oder nach Diskussion eingefügt werden. Ein grundsätzliches Problem ist ja, dass News schwierig einzubauen sind, wenn man da ähnliche Maßstäbe wie bei anderen Informationen anlegt, z. B. Relevanz (oft unklar), Belege (oft schlecht: unvollständige Infos, keine wissenschaftliche Rezeption, ganz am Anfang mangels Zeit auch keine umfassend recherchierten journalistischen Artikel), oder Persönlichkeitsrechte (da kann es leicht in Richtung Vorverurteilungen gehen oder NPOV-Probleme, wenn jemand eine bestimmte positive oder negative Vormeinung zur Lemmaperson hat). In der Folge kann es dann leicht zu Streit kommen (zu Relevanz, Belegen, Formulierungen...), in bestimmten Fällen zu Qualitätsverfall (v. a. wenn eher zufällig ausgewählte Nachrichtenquellen in gut ausgearbeitete Artikel eingetragen werden, was auch bei Grönland ein Problem sein könnte) oder in anderen Fällen zu Ungleichgewichten (vor allem, wenn ein Artikel wenig ausgebaut ist und dann ein aktuelles Thema breit eingetragen wird und übermäßg Platz einnimmt). Viel davon könnte man mit einer Regel umgehen, dass News nicht sofort in etablierte Artikel eingetragen werden dürfen. Da stellen sich natürlich Fragen: 1) Was ist ein etablierter Artikel? 2) Wann dürfen News dort eingetragen werden? 3) Wie könnte man das konkret umsetzen? Antworten: 1) Etabliert müsste sich nach Alter und Umfang des Artikels richten. Eine naheliegende Gruppe wären ausgezeichnete Artikel, da die naturgemäß eher viel Umfang und Qualität haben und sehr leicht abzugrenzen sind. Bei anderen Artikeln ist das schwieriger festzumachen, aber auf Antrag mit Abstimmung wäre möglich. Es gibt ja große Themenbereiche, wo Probleme in die Richtung eher unwahrscheinlich sind, sodass Gegenmaßnahmen dort auch nicht so wichtig wären. Neben der präventiven Einstufung von Artikeln, könnte die Regel natürlich auch kurzfristig in einem Artikel in Kraft gesetzt werden: Wenn ein Artikel wegen Newsticker-Problemen auf VM landet, könnte das administrativ passieren. 2) Eine zeitliche Sperrfrist könnte zwei Wochen betragen. Wenn Einigkeit herrscht, dass News sofort ergänzt werden sollten, dann wird das erst diskutiert und sich auf etwas geeinigt und dann kommt es in den Artikel, anstatt dass man sich streitet, was ein passender Beleg ist oder wie man etwas genau nennen sollte. Zwei Wochen müsste in der Regel ausreichen, dass ein initialer Hype vorbei ist. 3) Es ist natürlich nicht ganz einfach so etwas durchzusetzen ohne präventiv Artikel zu schützen. Eine unmissverständlicher Hinweis im Bearbeitungsfenster wäre eine Möglichkeit. "Achtung: Neueste Ereignisse und Entwicklungen sollen in diesen Artikel nur mit zweiwöchigem Abstand oder nach Konsens auf der Diskussionsseite eingetragen werden." So eine Herangehensweise würde zwar nicht alle Konflikte und Qualitätsprobleme beheben, aber es würde Personen darauf hinweisen, dass es möglicherweise unerwünscht ist, die letzten News einzutragen und es würde klare Regeln setzen ohne dass man präventiv Artikel schützen müsste, sodass eine möglichst freie Bearbeitbarkeit gewährleistet wird. Auch eine Einführung von Hauptautoren-Rechten findet so nicht statt, da die Sperrfrist und Diskussionspflicht für alle gleichermaßen gilt. Keine Ahnung, ob das in dieser Form sinnvoll, machbar und mehrheitsfähig ist, aber ich wollte es mal zur Diskussion stellen. --Anagkai (Diskussion) 17:45, 16. Jan. 2026 (CET)
Geburtstagsgeschenke!
[Quelltext bearbeiten]Herzlichen Dank! Was für eine tolle Aktion. Sie bringt tolle Dateien und hoffentlich auch eine noch besserer Zusammenarbeit und ein noch besseres Verständnis der Wikipedia. Besten Dank, allen die sich bemüht haben @Christoph Jackel (WMDE), Holger Plickert (WMDE), Manfred Werner (WMAT), Raimund Liebert (WMAT):.

Dann können wir nur hoffen, dass nicht die übliche Löschorgie auf Commons losbricht, wie zuletzt beim Museum Prinzhorn, welches auf seine hochgeladenen Dateien direkt die üblichen von unseren de-Kollegen verursachten Löschanträge kassiert hat, oder auf die Dateien von Jacques Tilly. Der alles freigegeben hat, weil er möchte, dass seine Werke gesehen werden. Grundsätzlich und immer. Viele Grüße --Itti 07:25, 15. Jan. 2026 (CET)
- Finde ich auch eine ganz charmante Aktion. Danke an alle Spendenden für die schönen Geschenke! --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 10:18, 15. Jan. 2026 (CET)
Ich freue mich über die Aktion. Weil sie zeigt, dass immer mehr Institutionen den Wert einer Zusammenarbeit mit uns und unseren Projekten erkennen - wie Commons und Wikidata und Wikisource, um nur die zu nennen, die mir näher stehen. In diesen 25 Jahren hat sich an dieser Einstellung viel geändert. Von Gerichtsurteilen gegen uns, zu Zusammenarbeiten, selbst dieser damals klagenden Institutionen, heute mit uns. Ich gehöre zu den Ungeduldigen. 10, 15, 25 Geschenke, was ist das im Vergleich zu den großen Sammlungen dieser Institutionen? Aber was können wir, als eine Gemeinschaft von Freiwilligen verkraften? Ein nur oberflächlicher Blick über einige der Geschenke zeigt mir, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Entsprechen alle Bildbeschreibungen, dem was wir uns wünschen? Bei einigen ist als Urheber die Institution vermerkt. Bei anderen, wo man den Eindruck hat, dass das doch schon recht gut aussieht - passende, über die Institution und dieses Geburtstagsprojekt hinausgehende Commonskategorien, Verknüpfung mit Wikidata - sehen wir, dass auch dort noch einiges unvollständig ist. Also noch viel Arbeit für uns bei nur 32*25 Geschenken. Aber auch ein Ansporn für uns mit gutem Beispiel voranzugehen. Keine Bilder mehr auf GLAM-Veranstaltungen mit Bildbeschreibungen á la "Impressionen vom GLAM-Invent XY". Zumindest die Informationen von der Bildbeschreibung neben dem Kunstwerk gehören in die Bildbeschreibung. Und das Bild in die Kategorie des Museums und der oder des Künstlers/Künstlerin. Und die Institutionen können wir natürlich auch sensibilisieren. Es gibt ja Initiativen, wie den Minimaldatensatz. Das in den Digitalen Sammlungen der Museen und klare Lizenzen die eine freie Nachnutzung auch von Museumsfotografen erstellten Abbildungen erlauben und die notwendige Nacharbeit bei der Einpflegung in das Wikiversum lässt sich - fast - automatisieren. Steter Tropfen höhlt den Stein. Deshalb sollten wir die hier aufgebauten Kontakte nutzen um gemeinsam an dieser Datenoptimierung zu arbeiten. Unsere GLAM-Veranstaltungen sind in dieser Hinsicht schon deutlich besser geworden, besser vorbereitet und es mich besonders freut auch nachhaltiger. Mein Dank geht hier besonders an einige Datenpfleger:innen und Autor:innen (sorry, hier ist das Gendern angebracht). Also noch einmal recht herzlichen Dank für diese Initiative, sie macht Lust auf die nächsten 25 Jahre. --Wuselig (Diskussion) 11:58, 15. Jan. 2026 (CET)
Insgesamt charmant, aber warum werden gemeinfreie Werke wie File:Anton Peschka Stillleben mit Äpfeln Wien Museum HMW 142500.tif unter CC-BY geschenkt? --Ailura (Diskussion) 14:27, 15. Jan. 2026 (CET)
- Das ist quasi eine Sicherheitsmaßnahme. Es gibt ja 25 Bilder von Peschka, er selbst ist lang genug tot, aber manche seiner Werke wurden entweder erst ab 1931 geschaffen oder das genaue Veröffentlichungsdatum ist unklar. Wir müssen auf Commons ja beides beachten, Zeitraum seit dem Tod und das Veröffentlichungsdatum. Das Museum hat die Rechte, dafür auch auf Commons die Verantwortung zu nehmen. Es spricht natürlich nichts dagegen, im passenden Kontext, z. B. im DACH-Raum, die Bilder auch unter dem Gemeinfreiheitsstatus zu verwenden. --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 14:40, 15. Jan. 2026 (CET)
- Hi Raimund, die werden von der Commons-Löschfraktion dennoch glöscht werden. Mir haben sie zuletzt Bilder von Kirchner abgeschossen. Er ist zwar auch lange genug verstorben, aber das zählt ja nicht unbedingt. --Itti 14:43, 15. Jan. 2026 (CET)
- Ich verstehe deinen Pessimismus, aber in dem Fall bin ich hoffnungsfroh, weil es ja um die Verwertungsrechte geht, die beim Museum liegen. --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 14:52, 15. Jan. 2026 (CET)
- Das ist in erster Linie mal eine Schutzrechtsberühmung. -- Chaddy · D 14:59, 15. Jan. 2026 (CET)
- In den USA ist das Bild erst 2032 gemeinfrei, daher braucht es die
- CC Lizenz. Man kann aber ein PD-old-70 Template dazu packen. Solche Kombinationen sind explizit vorgesehen. --GPSLeo (Diskussion) 15:05, 15. Jan. 2026 (CET)
- So ist es. Hatte ich nur bisher noch nicht gemacht, weil die CC-Freigabe erst seit gestern Abend durch ist. Sorry Chaddy, aber ich werde deine Änderung im Sinne einer Doppeltlizensierung abändern, weil das Bild sonst nicht auf Commons gehostet werden kann. --Raimund Liebert (WMAT) (Diskussion) 15:18, 15. Jan. 2026 (CET)
- Hi Raimund, die werden von der Commons-Löschfraktion dennoch glöscht werden. Mir haben sie zuletzt Bilder von Kirchner abgeschossen. Er ist zwar auch lange genug verstorben, aber das zählt ja nicht unbedingt. --Itti 14:43, 15. Jan. 2026 (CET)
- Das ist was ich oben angesprochen habe, dass wir mit solchen Geschenken auch ordentlich Arbeit bekommen. Nun arbeiten Wikipedianer ja bekanntlich arbeitsteilig und alle machen das, was sie am besten können. Ich kann deshalb auch manchmal nur müde lächeln, wenn irgendwelche von mir hochgeladenen Bilder einen Löschantrag kassieren, weil im Hintergrund ein noch geschütztes Kirchenfenster aufleuchtet, oder weil, sie gemäß URAA in den USA, und deshalb auf Commons noch geschützt sind. Besonders, wenn diese Bilder schon Jahre auf Commons liegen, aber halt bis heute von diesen sorgfältigen Mitarbeitern noch nicht entdeckt wurden. Müde lächeln, ist halt gesünder, als sich zu ärgern und sich die Spaß an der Freude nehmen zu lassen. Manche dieser Bilder tauchen ja dann auch, wie von unsichtbarer Hand, irgendwann wieder auf und könnten jetzt dazu genutzt werden, zwischenzeitlich entwidmete Denkmale zu illustrieren. Es gibt viel zu viel zu tun, auch unsere Partner in den Institutionen auf solche Fallstricke aufmerksam zu machen, als dass wir uns von solchen Dingen von den Aufgaben abhalten zu lassen, von denen wir denken, dass wir sie besser können. --Wuselig (Diskussion) 15:44, 15. Jan. 2026 (CET)
So, die Geburtstagsparty auf meta ist vorbei, back to work. --Holder (Diskussion) 18:00, 15. Jan. 2026 (CET)
Diese Aktion ist ein echter Sonnenschein auf meinen Pessimismus. Das zeigt, dass die letzten 25 Jahre doch nicht ganz umsonst waren und zumindest das Denken vieler Menschen engestoßen wurde. Viele dieser Objektbilder sind wirklich toll. Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich die "Behind the Scene"-Bilder sogar noch wichtiger. Denn daran kommt man nicht so einfach. Also, danke an alle Beteilgten bei den Museen, Sammlungen und Vereinen. Mir ist gerade ganz warm ums Herz (auch wenn es schon wieder versucht wird zu zerreden, aber diese Wikipedia-Folklore wird man wohl nicht mehr los). -- Marcus Cyron 20 Jahre Wikipedia 21:31, 15. Jan. 2026 (CET)
Grüße aus dem Deutschen Quiz-Verein
[Quelltext bearbeiten]Jo. Glückwunsch Steffen. Frage 10 ist falsch :). Der Artikel wurde nicht aus Relevanzgründen gelöscht. Nach der ersten Anlage wurde er aus Urheberrechtsgründen gelöscht, beim zweiten Mal in den Benutzernamenraum des Erstellers verschoben, weil er als noch nicht qualitativ ausreichend angesehen wurde und eben gerade mehr Inhalt gewollt wurde, als im Artikel war, eben damit die Bedeutung klar wird, die ausdrücklich nicht bestritten wurde. Es ist das immer gleiche Narrativ, das falsch verbreitet wird. Das ist so ermüdend. Wenn nicht einmal wir Wikipedianer bei einer solchen Sache selbst schaffen, die Wahrheit zu schreiben und den Unsinn verbreiten, der in der Presse falsch lanciert wird, spricht das leider nicht gerade für unsere Arbeitsweise. Die korrekte Faktendarstellung steht im übeigen im Artikel Donna Strickland. Die selbst diese Diskussion dämlich findet. --Marcus Cyron 20 Jahre Wikipedia 05:44, 18. Jan. 2026 (CET)
Einladung zu Wiki Loves Folklore 2026
[Quelltext bearbeiten]Versuch einer Übersetzung. Da viele Begriffe auf Deutsch missverständlich sind, bewusst nicht alles wörtlich übersetzt. Organisationshinweis gekürzt, bitte bei Interesse den Link unten besuchen. --Ailura (Diskussion) 07:44, 19. Jan. 2026 (CET)
Hallo zusammen,
Wir freuen uns, Wikimedia Affiliates, User Groups und Organisationen der Community weltweit einzuladen, an Wiki Loves Folklore 2026 teilzunehmen. Es handelt sich dabei um eine internationale Initiative, die sich der Dokumentation und dem Feiern von Folk Culture auf der ganzen Welt widmet.
Wiki Loves Folklore ist ein jährlicher internationaler Fotowettbewerb, der auf Wikimedia Commons gehostet wird. Die Campaign läuft von 1. Februar bis 31. März 2026 und ermutigt Fotograf:innen, Kulturfans und Mitglieder der Communities, Bilder beizutragen die
- Traditionen und Rituale
- Kulturelle Feste und Feiern
- Trachten und traditionelles Handwerk
- Darstellende Künste, Musik und Tanz
- Alltagskultur, die sich auf Traditionen begründet
Mit der Campaign wollen wir die vielfältigen Folk Cultures erhalten und fördern und sie der Welt frei zugänglich machen.
Project page on Wikimedia Commons
(...)
Viele Grüße,
The Wiki Loves Folklore International Team MediaWiki message delivery (Diskussion) 14:20, 18. Jan. 2026 (CET)
- Ihr findet die Seite der lokalen WLF-Orga für Deutschland unter Wikipedia:Wiki Loves Folklore 2026/Deutschland. Wir werden das gerne demnächst auch noch auf Deutsch erklären. --Ailura (Diskussion) 17:58, 18. Jan. 2026 (CET)
Jährliche Überprüfung des Universal Code of Conduct und der Durchsetzungsrichtlinien
[Quelltext bearbeiten]Ich möchte euch gerne darüber informieren, dass die jährliche Überprüfungsphase für den Universal Code of Conduct und die Durchsetzungsrichtlinien nun begonnen hat. Ihr könnt bis zum 9. Februar 2026 Änderungsvorschläge einreichen. Dies ist der erste von mehreren Teilschritten, die im Rahmen der jährlichen Überprüfung unternommen werden. Weitere Informationen und eine Diskussion, an der ihr teilnehmen könnt, finden sich auf der UCoC-Seite auf Meta.
Das Universal Code of Conduct Coordinating Committee (U4C) ist eine globale Gruppe, die sich für eine gerechte und einheitliche Umsetzung des UCoC einsetzt. Diese jährliche Überprüfung wird vom U4C geplant und durchgeführt. Weitere Informationen und die Aufgaben des U4C findet ihr in der U4C-Satzung.
Bitte leitet diese Informationen an andere Mitglieder aus eurer Community weiter, wo immer dies angemessen ist.
-- In Zusammenarbeit mit dem U4C, Keegan (WMF) (Diskussion) 22:01, 19. Jan. 2026 (CET)
- Das sofortige Einstampfen des CoC wäre angezeigt. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich als berechtigt erwiesen, siehe etwa diese Sperre: [9]. --Mautpreller (Diskussion) 18:03, 22. Jan. 2026 (CET)
- Gut, dass es inzwischen ein Bewusstsein dafür gibt, welches Verhalten unangemessen ist. --Itti 18:32, 22. Jan. 2026 (CET)
- +1. Anscheinend ist Mautpreller noch niemand so richtig nachgestellt und hat daher keine Ahnung, wie sich sowas anfühlt. Der Verhaltenskodex ist eine deutliche Verbesserung. Nicht falsch verstehen, wünschen tue ich dir das nicht. --ɱ 19:20, 22. Jan. 2026 (CET)
- Ich habe mal angefangen zu lesen, was als „unacceptable“ gilt, oje. Klingt äußerst praxisfremd und ideologisch. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 19:38, 22. Jan. 2026 (CET)
- Da hast Du recht. Leider wird das nichts nützen. --Mautpreller (Diskussion) 21:26, 22. Jan. 2026 (CET)
- Gut, dass es inzwischen ein Bewusstsein dafür gibt, welches Verhalten unangemessen ist. --Itti 18:32, 22. Jan. 2026 (CET)
- Wir haben unsere eigenen Regeln. Wo sie nicht ausreichen, sollten wir sie anpassen. Wir sollten uns keine von außen aufgezwungenen Regeln vorschreiben lassen. --Carlos-X 19:12, 22. Jan. 2026 (CET)
- Der Seitenbetreiber, also die WMF, bestimmt schon immer Regeln von außen. Der allgemeine Verhaltenskodex ist letztlich Teil der Nutzungsbedingungen. Das heißt aber nicht, dass er nicht auch angepasst werden kann, genau über diesen Weg der jährlichen Überprüfung. --Count Count (Diskussion) 19:16, 22. Jan. 2026 (CET)
- Das die WMF Verhaltensregeln bestimmt ist tatsächlich eine eher neuere Entwicklung. --DaB. (Diskussion) --DaB. (Diskussion) 22:30, 22. Jan. 2026 (CET)
- Der Seitenbetreiber, also die WMF, bestimmt schon immer Regeln von außen. Der allgemeine Verhaltenskodex ist letztlich Teil der Nutzungsbedingungen. Das heißt aber nicht, dass er nicht auch angepasst werden kann, genau über diesen Weg der jährlichen Überprüfung. --Count Count (Diskussion) 19:16, 22. Jan. 2026 (CET)
