Wikipedia Diskussion:Kurier

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Archivübersicht Archiv

Archivübersicht (Präfixindex)

Wie wird ein Archiv angelegt?

Pywikibot compat will no longer be supported - Please migrate to pywikibot core[Bearbeiten]

Sorry for English, I hope someone translates this.
Pywikibot (then "Pywikipediabot") was started back in 2002. In 2007 a new branch (formerly known as "rewrite", now called "core") was started from scratch using the MediaWiki API. The developers of Pywikibot have decided to stop supporting the compat version of Pywikibot due to bad performance and architectural errors that make it hard to update, compared to core. If you are using pywikibot compat it is likely your code will break due to upcoming MediaWiki API changes (e.g. T101524). It is highly recommended you migrate to the core framework. There is a migration guide, and please contact us if you have any problem.

There is an upcoming MediaWiki API breaking change that compat will not be updated for. If your bot's name is in this list, your bot will most likely break.

Thank you,
The Pywikibot development team, 19:30, 5 June 2015 (UTC)

(nicht signierter Beitrag von MediaWiki message delivery (Diskussion | Beiträge) 21:45, 5. Jun. 2015 (CEST))

New Wikipedia Library Accounts Available Now (June 2015)[Bearbeiten]

Hello Wikimedians!

The TWL OWL says sign up today!

Today The Wikipedia Library announces signups for more free, full-access accounts to published research as part of our Publisher Donation Program. You can sign up for new accounts and research materials from:

  • Taylor & Francis — academic publisher of journals. The pilot includes two subject collections: Arts & Humanities and Biological, Environment & Earth Sciences. (30 accounts)
  • World Bank eLibrary — digital platform containing all books, working papers, and journal articles published by the World Bank from the 1990s to the present. (100 accounts)
  • AAAS — general interest science publisher, who publishes the journal Science among other sources (50 accounts)

New French-Language Branch!

  • Érudit (en Francais) — Érudit is a French-Canadian scholarly aggregator primarily, humanities and social sciences, and contains sources in both English and French. Signups on both English and French Wikipedia (50 accounts).
  • Cairn.info (en Francais) — Cairn.info is a Switzerland based online web portal of scholarly materials in the humanities and social sciences. Most sources are in French, but some also in English. Signups on both English and French Wikipedia (100 accounts).
  • L'Harmattan — French language publisher across a wide range of non-fiction and fiction, with a strong selection of francophone African materials (1000 accounts).

Many other partnerships with accounts available are listed on our partners page, including an expansion of accounts for Royal Society journals and remaining accounts on Project MUSE, JSTOR, DeGruyter, Highbeam Newspapers.com and British Newspaper Archive. If you have suggestions for journals or databases we should seek access to make a request! Do better research and help expand the use of high quality references across Wikipedia projects: sign up today!
--The Wikipedia Library Team 22:08, 15 June 2015 (UTC)

We need your help! Help coordinate Wikipedia Library's account distribution and global development! Please join our team at our new coordinator signup.
This message was delivered via the Global Mass Message tool to The Wikipedia Library Global Delivery List

(nicht signierter Beitrag von MediaWiki message delivery (Diskussion | Beiträge) 23:35, 17. Jun. 2015 (CEST))

Kategorien[Bearbeiten]

"Kategorien (...) Jeder Artikel braucht sie. " - Nein, tut er nicht. Alexpl (Diskussion) 20:07, 22. Jun. 2015 (CEST)

Das sieht WP:KAT aber anders. --nenntmichruhigip (Diskussion) 20:36, 22. Jun. 2015 (CEST)

Das ist doch mal wieder ein typischer Kurier-Beitrag von der Sorte "mich beschäftigt ein ganz bestimmtes Einzelproblem, aber das ist zu spezifisch für den Kurier, also drehe ich es irgendwie ins Allgemeine" ;-) - nun, ich habe ja Verständnis dafür. Ich würde aber lieber wirklich über's Allgemeine diskutieren als nun gerade über diese Ordenskategorien, wenn schon. Man kann sich dabei schon recht interessante Fragen stellen, wie:

  • Gibt es sowas wie overcategorization in der de-Wikipedia überhaupt? Wir haben ja einen ganz anderen Ansatz als die englische Wikipedia: Schnittmengenkategorien werden viel seltener und weniger tief im System geschaffen, wir legen also keine Kategorien wie German women architects an, deren Aussage durch Kategorie:Frau und Kategorie:Architekt (Deutschland) (einer der wenigen Bereiche mit Schnittmengenkategorien) abgedeckt ist. Allein schon die Tatsache, dass die simplen Basiskategorien "Frau" und "Mann" in der englischen Wikipedia nicht vorhanden sind, führt zu einem völlig anders aussehenden Kategoriensystem mit zahllosen Zusatzkategorien einzig zur Kategorisierung nach Geschlecht. Welche Artikel würdest du, Assayer, hier als "überkategorisiert" ansehen, kannst du ein paar Beispiele nennen? Beziehungsweise: Welche "Übersichtlichkeit" wird durch viele Kategorien in einem Artikel eigentlich genau eingeschränkt? Ich kann da nur nennen, dass dann am Ende des Artikels eben sehr viele Kategorien stehen, aber erstens erfolgt die Nutzung der Kategorien ja typischerweise umgekehrt (man will im Regelfall nicht eine bestimmte Kategorie in einem Artikel finden, sondern Artikel, die in einer bestimmten Kategorie stehen, und da spielt das keine Rolle), und zweitens ist das eine Frage der Anzeige, die man wohl auch anders lösen könnte.
  • Nehmen wir einen Personenartikel mit vielen Kategorien: Helmut Kohl. Ist es für Kohl "definierend", dass er einen Doktortitel ehrenhalber der Katholieke Universiteit Leuven erhalten hat? Wahrscheinlich nicht. Gibt es Leute, die Kategorie:Ehrendoktor der Katholieke Universiteit Leuven (KUL) interessant finden? Wahrscheinlich schon. Das eine ist ohne das andere aber nicht zu haben.

Gestumblindi 21:32, 22. Jun. 2015 (CEST)

Als Ersteller einiger Artikelchartlisten sind mir vor allem die Ehrendoktorkategorien ein Dorn im Auge. Die machen Angela Merkel zu einer Person der Vereinigten Staaten und Nelson Mandela zu einem regelrechten Weltbürger. Nicht dass es verkehrt wäre, die Ehrendoktoren einer Uni zu kennen, aber mit der Stadt oder mit dem Land, in dem sich die Uni befindet, haben die Personen manchmal nur wenig zu tun.--Sinuhe20 (Diskussion) 23:28, 22. Jun. 2015 (CEST)

Naja, man kann immer streiten, wo und wie man das Thema anschneidet. Gehörte ein eher theoretischer Beitrag nicht auf die Diskussionsseite des Kategorien-Projekts? Wie kann man abstrakte Probleme andererseits angemessen anders als mit Beispielen illustrieren? Im Bereich Orden und Ehrenzeichen wird halt besonders fleissig kategorisiert, und es wurde behauptet, dies sei der Konsens. Da hielt ich es für angebracht, das mal in einer breiteren Öffentlichkeit anzusprechen.
Wie man das Kategorien-System nutzt, ist immer auch eine individuelle Sache. Ich für meinen Teil nutze die Kategorien am Fuß eines Artikels nicht zuletzt zur schnellen Orientierung über Mitgliedschaften und andere Aspekte, bzw. suche darüber andere Artikel mit den gleichen definierenden Charakteristika.
Beispiele für massenhafte Kategorisierungen findet man bei Spezial:Meistkategorisierte Seiten. Ich blicke bei Konrad Adenauer nicht mehr wirklich durch. Es ist doch kein Zufall, dass bis auf die A 1 in der Top 50 nur Personenartikel zu finden sind. Die Top-3 der Statistik sind quasi Auslagerungen zu Personenartikeln. Die Problematik von Ehrendoktor- und Ehrenbürgerwürden, die auch ihren Teil zu den Kategorienhaufen beitragen, sehe ich ähnlich kritisch und hielte Listen eher für sinnvoller. --Assayer (Diskussion) 01:33, 23. Jun. 2015 (CEST)
Derzeit wird bei Wikidata freier Zugriff eingeführt. Mit Hilfe dieser Funktion kann man das, was heute eine Kategorie leistet in Zukunft mit einer Datenabfrage erledigen, vielleicht schreibt auch demnächst jemand ein passendes Tool, das die Sache übersichtlicher und für Laien leichter benutzbar macht. Da lassen sich dann Geschlecht und Nationalität mit jedem beliebigen Orden oder Ehrendoktor oder Doktor kombinieren und wirft dann genau diese gesuchte Schnittmenge aus und das größte dabei ist, dass auch Personen gefunden werden, zu denen es keinen deutschen Artikel gibt. Der Informationssuchende kann dann selber entscheiden, welchen Orden oder Doktor er für wichtig hält und welchen nicht. Die Kategorien sind dann auf längere Sicht entbehrlich und können durch eine entsprechende Abfrage ersetzt werden.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:44, 23. Jun. 2015 (CEST)
+1 genau das dachte ich auch... --Minihaa (Diskussion) 05:45, 24. Jun. 2015 (CEST)
Sie machen Angela Merkel zu einer Person, die eine Verbinung zu den Vereinigten Staaten hat. Und das ist ja wohl unbestritten. Bei den Ehrendoktorkategorien dasselbe. Die Person hat eine Verbindung mit der Uni, an der sie den Ehrendoktor bekommen hat. Die Uni hat eine Verbindung mit Ort, an dem sie sich befindet. Unser Kategoriensystem ist ziemlich gut und entwickelt sich auch sehr gut, mal von ein paar Ausreißern abgesehen, die aber oft das Ergebnis von sachfremden Admins sind, die meinen eine Kategoriendiskussion abarbeiten zu müssen.
Kategorien sind nicht dazu da als Zusammenfassung für Artikel zu dienen, sondern gleichartige Artikel zu gruppieren.
Wikidata wird nie die lokalen Kategoriensysteme ablösen, dafür sind sie viel zu verschieden. DestinyFound (Diskussion) 01:49, 23. Jun. 2015 (CEST)
Du kannst mit Wikidata jede beliebige Gruppierung realisieren und somit jede denkbare Kategorie ersetzen. Wikidata ist viel flexibler. Wahrscheinlich wird es über längere Zeit ein Nebeneinander geben, bis irgendjemand drangeht einzelne Kategorien durch entsprechende Abfragen zu ersetzen. Hat sich das durchgesezt, werden Kategorien mit der Zeit obsolet.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 03:09, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ich finde schon, dass eine solche Diskussion nicht nur für Spezialisten interessant ist. Auch der Titel des Kurier-Beitrags Kategorien – regiert ein Genie das Chaos? scheint mir nachdenkenswert. Konkrete Beispiele dazu liefern die verlinkten Diskussionen – auch diese hier angegebene. -- Miraki (Diskussion) 08:05, 23. Jun. 2015 (CEST)
@DestinyFound: Probleme bereitet die umgekehrte Suche. Wenn ich nach Personen Ausschau halte, die für die USA von Bedeutung sein sollen, dann erwarte ich vielleicht US-Präsidenten oder schwarze Bürgerrechtler, aber nicht eine deutsche Bundeskanzlerin. Die Ehrendoktorwürde stellt zwar eine gewisse Beziehung zu dem Land her, aber nur von sehr geringer Bedeutung. Man darf auch nicht vergessen, dass über das Kategoriensystem Wartungslisten etc. für Portale erstellt werden.--Sinuhe20 (Diskussion) 16:36, 23. Jun. 2015 (CEST)
@Sinuhe20: Naja, aber was kann das System dafür, dass deine Erwartungen so sind? Was du wohl suchst ist die Kategorie:US-Amerikaner.. oder die Kategorie:Präsident der Vereinigten Staaten. Dass Kategorie:Bürgerrechtler haben wir ja bereits, dass wir das nicht genauer spezifizieren, ist unser Defizit, also unsere eigene Schuld. DestinyFound (Diskussion) 01:45, 24. Jun. 2015 (CEST)
@DestinyFound: Es gibt da noch einen Unterschied zu den Staatsangehörigkeitskategorien: Person (Stadt) und Person (Land) sollen für Personen sein, bei denen die Stadt oder das Land eine wichtige Rolle im Lebenslauf gespielt haben. Das kann der Geburtsort sein, der Ort an dem jemand aufgewachsen ist oder an dem jemand längere Zeit gewirkt hat. Bei Ehrendoktoren und ähnlichen von einer Institution vergebenen Auszeichnungen ist dies meist nicht der Fall, die Titel sind etwa an die Universität gebunden, aber nicht unbedingt an den Standort.--Sinuhe20 (Diskussion) 09:19, 25. Jun. 2015 (CEST)

Hallo! Ich befasse mich seit meinem Start hier mit dem Kategoriesystem von Essen und Trinken, und kenne dadurch die meisten Genies und Probleme. Zusammengefasst haben sie diesen Beitrag und die damit verbundene negative Aufmerksamkeit nicht verdient! Es gehört zu den Basiselementen einer Datenbank, Sortiermerkmale zu vergeben. Die Wikipedia hat sich dafür eine Richtlinie gegeben, welche durch mehr als 80 Fachbereiche und ein Projekt umgesetzt wird. Und ja, man muß ein Genie sein, um da durch zu blicken, wenn man damit die Freude und Fähigkeiten bezeichnet, große Zusammenhänge zu erfassen. Das Problem von vielen Benutzer, die nur gelegentlich mit diesem System konfrontiert sind ist der Blickwinkel und das Mißverständnis, diese Kategorien als inhaltliche Bestandteile zu betrachten. Die Hauptkategorie Orden und Ehrenzeichen existiert sein 2010 ohne große Probleme. Die Probleme hier treten meiner Meinung nicht auf, weil es um Kategorien geht, sondern mal wieder im Bereich Militär/Organisationen des Nationalsozialismus agiert wird, wo "Antifa" gegen "Landserkultur" steht. Nicht jeder muß mit Kategorien einverstanden sein, aber wenn man sich einmal für ein Schema aus Qualifikatoren entscheidet, hat jeder Benutzer das Recht, entsprechende Zusammenstellungen einzurichten. Ansonsten ist das Kategoriesystem in seiner jetzigen Form Schrott, nur wenn sich die 20 Hauptaktiven nur darin einig sind, uneins zu sein, sind die wirklich entscheidenden Fragen weiterhin ungeklärt. Denn da gehts um so wesentliche Fragen an den Wurzeln wie die Einteilung der Hauptkategorien, Rechte für Pflege und Strukturen oder Größenparameter und Titel.Oliver S.Y. (Diskussion) 08:16, 23. Jun. 2015 (CEST)

Mal davon abgesehen, dass wohl immer verschiedene Leute nach verschiedenen Kriterien kategorisieren werden... Dass sich die Menge der Lemmata überhaupt sinnerhaltend auf eine Baumstruktur abbilden lassen sollte, scheint mir ohnehin eine Grundannahme der Kategorisierung zu sein, die ich noch nie verstanden habe. Vorraussetzungsärmer hätte ich da stattdessen Tags gefunden, aber das lässt sich schon lange nicht mehr revidieren, oder? Ich ignoriere die einfach die Cats -> Sollen Leute machen, die das verstehen bzw. sinnvoll finden. --goiken 08:36, 23. Jun. 2015 (CEST)

Die gelöschte Kategorie:Träger der National Defense Service Medal ist ein typisches Beispiel. Mit Wikidata bleibt es eine Frage des Benutzers, ob er nach Personen mit dieser Auszeichnung suchen will und ich bin mir ziemlich sicher, dass man bereits jetzt mit einer Abfrage eine Reihe von Personen finden würde. Es gibt einfach keine Relevanzhürden für die Zufügung von Eigenschaften und es gibt keinen Grund sich in Zukunft noch um irgendwas zu streiten, weil jeder genau die Informationen unterbringen kann, die er für wichtig hält und hinterher auch genau nach dem suchen kann, was ihn interessiert und nicht nur nach dem, was die Kategorie-Ersteller momentan für bedeutsam halten oder worüber sie Konsens erzielt haben. Und endlich funktionieren auch mal die lange geforderten Schnittmengen. Die 10-Einträge- Regel fällt auch flach und ebenso die Endlosdiskussion über die richtigen Ober- und Unterkats und deren korrekte Hierarchie, die Löschdiskussionen etc. Adenauer kann dann nicht nur nach den bestehenden Kats gesucht werden, sondern auch noch nach Namen der Eltern, Körpergröße, Augenfarbe oder Wahlergebnis.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 09:49, 23. Jun. 2015 (CEST)
Und hier in der Wikipedia wirst du dazu gezwungen nach den Personen dieser Auszeichnung zu suchen? DestinyFound (Diskussion) 13:56, 24. Jun. 2015 (CEST)
Andersrum: Die Kategorien geben mir vor, nach welchen Auszeichnungen ich suchen kann und welche Auszeichnungen relevant sind.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:17, 27. Jun. 2015 (CEST)
Unsinn. Es gib keine Relevanzen für Kategorien. Oder warum sollten Kategorie:Mann oder Kategorie:Erbaut 2015 relevant sein? Ganz abgesehen davon, daß Wikidata das Kategoriensystem nicht ersetzen kann, nie, da die Kategorien synstamtisch-hierarchisch sind, mit Datenbankabfragen ist das gar nicht leistbar. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:43, 28. Jun. 2015 (CEST)
Zur Info: Eine Liste der Träger der National Defense Service Medal lässt sich mit Wikidata bereits jetzt generieren (siehe hier). Die Datenbasis auf Wikidata ist halt noch nicht sehr groß. 85.212.22.136 00:49, 28. Jun. 2015 (CEST)

Kategoriensystem aus EN übernehmen? OMG![Bearbeiten]

Man möchte meinen, mit Diskussionen aus der englischsprachigen Wikipedia zu argumentieren sei die Steigerung des Vorschlags, die Kategorie-Systematiken der englischsprachigen Wikipedia zu übernehmen. Das ist nicht der Fall. Das eine hat mit dem anderen nicht mal was zu tun. Mein Beitrag hatte eine Problematik zum Inhalt, die unabhängig von der Systematik existiert, nämlich, ob für alle relevanten Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen (d.h. solche mit eigenem WP-Artikel) auch Kategorien anzulegen sind. Das Problem ist dementsprechend auch keines von "Antifa" gegen "Landserkultur", sondern könnte genauso gut auch im Bereich Sport durchexerziert werden. Es ist nur so, dass im Orden- und Ehrenzeichenbereich zuletzt fleissiger kategorisiert wurde, angeblich als Ausdruck eines Projektkonsenses. Dabei war das schon früher umstritten, sprich Gegenstand von Löschdiskussionen und -entscheidungen. Auch einer der momentan wortmächtigsten Befürworter der Jeder-Medaille-ihre-Kategorie-Politik, Benutzer:Matthiasb, hat vor nicht allzu langer Zeit noch energisch argumentiert, dass üblicherweise nur nach Eigenschaften sortiert werde, die relevanzstiftend wirkten und ganze Ehrungs-Kategorienzweige als "irrelevanten Murks" bezeichnet. D.h. derlei Fragen gehören nicht zur DNA des Kategorienystems der deutschsprachigen WP, sondern lassen sich innerhalb der Parameter unseres Systems diskutieren und unterschiedlich beantworten, ohne dass das System zusammenbricht.--Assayer (Diskussion) 00:50, 28. Jun. 2015 (CEST)

Im Gegensatz zu matthiasb bin ich der Meinung, dass man mindestens alle Objektkategorien ohne Verlust löschen und sich die entsprechenden Listen mit Wikidata generieren kann (natürlich jetzt noch nicht, sondern erst, wenn die Datenbasis auf Wikidata der von de:wp entspricht). Bei Themenkategorien sieht das vielleicht anders aus, da müsste man den Einzelfall betrachten. 85.212.22.136 00:58, 28. Jun. 2015 (CEST)
Nein. Du kannst eine einzelne (Objekt-)Kategorie per Wikidata darstellen, eingeschränkt gilt das übrigens auch für Themenkategorien, aber Wikidata kann keine Hierarchien korrekt abbilden. —
Assayer, ich bin nachwievor der Meinung, daß der von mir despektierlich Ehrenkasperkategorien genannte Zweig „irrelevanter Murks“ ist, aber das ist nicht der Projektkonsens, wie zahlreiche LDen zu solchen Kats gezeigt haben, da hilft auch energisches Diskutieren leider nix, weil, entgegen vielverbreiteter Annahmen, administriere ich das Kat-System nicht im Alleingang. Vielmehr, abgesehen von der Frage, wie sich ein WP:WikiProjekt administriert, beruht das Kat-System auf Diskussionen, die sich tw. auf über ein Jahrzehnt Diskussionen erstrecken. So bedeutet inzw. eine Kategorie:XY nach ABC nicht, was der eine oder andere glaubt, ein sog. „geschlossenes System“, das also Vollständigkeit in sich impliziert, sondern Kategorie:XY nach ABC bedeutet (auch), daß es eine Kategorie:ABC gibt, und daß die Kategorie:XY für alle Einträge in dieser Kategorie gegliedert wird nach dem Krtierum ABC, d.h. daßes für alle XY nach ABC sortiert wird. Bezogen auf die NDSM ergibt sich, daß Kategorie:Person nach Auszeichnung nach allen Einträgen in Kategorie:Auszeichung nach Staat sortiert. Kategorie:Träger von Orden und Ehrenzeichen (Streitkräfte der Vereinigten Staaten) bezieht sich somit auf Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Streitkräfte der Vereinigten Staaten), woraus folgt, daß es eine Träger-Kategorisierung nach jedem in der Ordenskategorie einsorterten Item geben sollte bzw. umgekehrt, wenn es eine solche Kategorie nicht gibt, dann haben wir eine Lücke. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 09:51, 28. Jun. 2015 (CEST)
Die Logik hinter dem Vorgehen sehe ich wohl. Allein, es ist keine systemnotwendige Logik. Nirgendwo steht geschrieben, dass das Kategoriensystem den Artikelbestand spiegeln soll. Die Kategorien sollen den Artikelbestand vielmehr gliedern. Es genügt, eine Prämisse zu definieren, nämlich dass die Träger-Kategorisierung lediglich für Auszeichnungen erfolgt, die individuell biografische (im Unterschied zu: allgemein-enzyklopädischer) Relevanz haben. Sonst wird das Kategorisieren zum Selbstzweck. Tatsächlich muß zur Legitimation des "Murcks’" ein "Projektkonsens" beschworen werden. Der "Projektkonsens" stellt sich mir im konkreten Fall allerdings anders dar, nämlich dass nach bestimmten Verdienstmedaillen kategorisiert werden kann, aber nicht nach Dienstmedaillen.--Assayer (Diskussion) 01:05, 30. Jun. 2015 (CEST)
Wikidata kann durchaus über die Eigenschaft "Unterklasse von" Hierarchien abbilden, dieses System ist aber derzeit noch nicht wirklich systematisch durchorganisiert. Der große Vorteil bei Wikidata ist, dass wir diese ganzen endlosen Kategoriediskussionen nicht mehr brauchen. Wir brauchen diese Schnittmengenkategorien nicht mehr: Person nach Staat, Auszeichnung nach Staat, Orden nach Staat, Auszeichnung nach Jahrhundert, Person nach Geburtsort etc. und alle daraus folgenden Kategorien, wenn ich diese Mische. Ich kann mir für jeden Zweck meine Schittmenge zusammenbauen: Suche alle Personen mit Geschlecht Weiblich, Nationalität X, Auszeichnung Y und Geburtstag später als 1937. Jedes Objekt hat Eigenschaften, die im wesentlichen unbestritten sind und aus diesen Eigenschaften kann ich alles gruppieren, was ich will. Die Kategorie Mann und Kategorie Frau könnten wir jetzt schon abschaffen und durch eine Abfrage ersetzen. Ich muss in Zukunft nicht mehr die Menge definieren, sondern die Eigenschaften, aus denen sich eine Menge konstituiert. Also brauche ich nicht mehr die Menge der rauen blauen kleinen und dreieckigen Plättchen konstruieren, sondern es reicht, wenn alle Plätten die passenden Eigenschaften haben, um zugleich alle denkbaren Kombinationen zu ermöglichen, also die Menge der gelben glatten großen magnetischen durchbohrten und runden Plättchen ist dabei automatisch mitkonstruiert ohne eine einen einzigen Kategorieedit und ohne eine einzige Diskussion führen zu müssen und ohne jemals irgendwas umkategorisieren zu müssen. Lücken gibt es in diesem System nicht, außer ein Objekt hat nicht die entsprechende Eigenschaft. Soll heißen, wenn Angela Merkel nicht die Eigenschaft Umweltminister hat, kann sie nicht als Umweltministerin gefunden werden.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:34, 29. Jun. 2015 (CEST)
Wir können die Kategorien nicht durch Wikidataabfragen ersetzen, nicht heute, und ich befürchte, auch nicht irgendwann. Wikidata ist erstens ein ganz anderes Projekt. Und überhaupt nicht durch Benutzer nutzbar, die mit Datenbanken und Datenbankabfragen nix am Hut haben. Und wie bereits an anderer Stelle festgestellt, funktioniert eine Datenbankabfrage für Themenkategorien nur beschränkt. Ich bezweifle, daß bspw. Kategorie:Kultur (Vereinigte Staaten) sich über eine Datenbankabfrage generieren läßt. Und selbst für reine Objektkategorien wie eine virtuelle Kategorie:Person (Geschichte der Vereinigten Staaten) kann ich mir keine Datenabfrage vorstellen, da diese Auswahl schon daran scheitern muß, ein Kriterium zu finden, daß solche Personen filtert, die sich ja nicht nur auf US-Amerikaner beschränken kann, sondern auch jede Menge Briten, Franzosen oder auch Deutsche. und vermutlich Personen aus so ziemlich allen Staaten.
@Assayer: Ich sehe wohl deinen Ansatz, nur ist der nicht umsetzbar. Er scheitert, muß daran scheitern, daß es sich kein objektives Kriterium finden läßt, das eine Dienstmedaille von einer Verdienstmedaille unterscheidet. Der Soldat, der aufgrund seiner Teilnahme am Koreakrieg die Tapferkeitsmedaille erhielt, erhält diese aus ziemlich identischen Gründen wie der Soldat, der die NDSM erhält, nämlich aufgrund der Kombination zweier ziemlich gleichartigen individuellen Entscheidungen: zum einen der Entscheidung des Soldaten, sich am Krieg zu beteiligen (was konkludent erfolgt ist, als er sich dienstverpflichtet hat bzw. eingezogen wurde) und zum anderen der Entscheidung der Administrative, ein Ding zu vergeben, daß der Soldat sich an die Brust heften wird. Das Kriterium der biographischen Relevanz schafft hier keine Unterscheidungsmöglichkeit, wenn beide Auszeichnungen enzyklopädisch relevant sind. Biographische Relevanz liegt ja vor, wenn etwas üblicherweise in Biographien eingetragen wird. Und das werden Verdienstmedaillen und Dienstmedaillen gleichermaßen. Im übrigen ist das Kategoriensystem sehr wohl ein Abbild der Realität, am deutlichsten sichtbar bei den Kategorien der Lebewesen, aber praktisch alle Kategorienzweige sind entweder fachlich-systematisch oder logisch-systematisch gegliedert. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 06:53, 30. Jun. 2015 (CEST)

Zwischen Mengenlehre und Tagging[Bearbeiten]

IMHO gibt es in der deutschen Wikipedia einen tiefen Graben zwischen den Anhängern von Mengenlehre und denen von Tagging - zwischen den Vertretern einer super-logischen, fast philosophischen Kategorisierung nach Mengenlehre-Art (ist Teil von/nicht Teil von...) und denjenigen, die eine etwas lockere Kategorisierung nach Art von Annotation und Social Tagging, die Verbindungen herstellt und Vernetzung erlaubt, für sinnvoll erachten und teils auch praktizieren (wollen). Die ersteren wähnen sich als die Gralshüter des Kategoriensystems, aber mein Instinkt sagt mir, damit bauen wir eine Festung, die auf Dauer schnell altert und Partizipation eher verhindert als ermöglicht... --Concord (Diskussion) 02:54, 28. Jun. 2015 (CEST)

Überhaupt nicht. Ein Tagging ist ungefähr 2004 abgelehnt worden, siehe die Diskussion zum Wikipedia:Archiv/Kategorien/Free and Easy-System, und damals wurde darum schwer gekämpft, letztlich führte dieser Streit zur laufenden Sperrung von Wst und seiner vielen Nachfolgeaccounts. Inzwischen ist dieser Streit vorbei, selbst Wst arbeitet inzwischen konform mit, meistens jedenfalls.
Ein Tagging-System kann man live sehen in Wikinews, und selbst der Laie sieht den Unterschied binnen inuten. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:22, 28. Jun. 2015 (CEST)
Über die Zusammenhänge zwischen "wikipedia-Kategoriensystem", "Datenbankschema", "Mengenlehre" und "gerichteten kreisfreien Graphen" könnte vielleicht ein angehender Informatiker, der das gerade frisch studiert und kapiert hat, was sagen, bei mir ist es zulange her. Philosophie braucht es dazu nicht, dass Mengen sich nicht direkt oder indirekt selbst enthalten sollen, entspricht "kreisfrei", und wenn Kategorie A direkt oder indirekt eine Unterkategorie von B ist, kann Seite X nicht gleichzeitig in A und B stehen. Alles ganz einfach, Bild dazu auf c:COM:OVERCAT. –Be..anyone (Diskussion) 22:24, 28. Jun. 2015 (CEST)
danke für diese Einschätzung, aber dies ist nun wirklich nicht der streit. die Frontlinien verlaufen eher an anderen stellen:
  • bspw. wie tief soll das katsystem gehen. brauchen wir am ende wirklich für jeden Ortsteil einen eigenen baum, in welchem alle objektkategorien in ihren detail abgebildet sind (bspw. "Kategorie:Hochhaus in Mitte") oder sollten dort nicht besser themenkategorien bzw. übergeordnete objektkategorien (bspw. "Kategorie:Bauwerk in Mitte") ausreichen?
  • oder die mehrfachverschneidung. wie oft soll eine Eigenschaft in einer Kategorie abgebildet werden? brauchen wir wirklich die "Kategorie:Blau gestrichenes Wohnhaus einer berühmten Person mit Holzfassade im Stadtteil Mitte welches 1890 erbaut und 1910 im 2. Weltkrieg zerstört wurde."
  • oder hilft es, wenn admins von fall zu fall anders entscheiden und damit ein chaos im kategoriebaum anrichten. wäre es stattdessen nicht besser die ursprüngliche Idee weiterzuverfolgen, dass sich fachredaktionen um ihren katbaum kümmern? die Mediziner, biologen und andere können das, weil sie ihre Artikel selber schreiben und keine anderen fachbereiche ihnen "dazwischenfunken". bei den objektkategorien hat man aber neben den fachleuten auch die Liebhaber und die Lokalpatrioten dabei. und hier schließt sich der kreis zu den beiden ersten punkten....
Schöne Grüße, ---- Radschläger sprich mit mir PuB 10:57, 29. Jun. 2015 (CEST)
Mein "einfaches" OVERCAT-Beispiel bricht hier schon für "DDR Bürger" und "Deutscher" zusammen. <shrug /> –Be..anyone (Diskussion) 12:50, 29. Jun. 2015 (CEST)
Commons hat wiederum ein ganz anderes Kategoriensystem. Üblicherweise haben wir zwar hierzupedia auch die Regelung, daß Inhalte, die in Unterkategorien eingetragen werden, nicht gleichzeitig in der Oberkategorie stehen sollte; allerdings gibt es von dieser Regel sachliche Ausnahmen. Die Definition der Kategorie:DDR-Bürger erklärt den Sachverhalt. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:58, 30. Jun. 2015 (CEST)

„Kann Wikipedia überleben?“[Bearbeiten]

Ach, wieder einmal das große Weltuntergangsszenario. Ist diesen ganzen Leuten, die seit Jahren den Niedergang der Welt, äh, Wikipedia beklagen (auch hierzupedia immer wieder), eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es sich hier um einen Enzyklopädie handelt? Das ist kein soziales Neztwerk, kein Nachrichtenticker und keine gewinnorientierte Aktiengesellschaft. Selbst, wenn hier niemand mehr neue Artikel schreiben würde, behielte die Wikipedia als Enzyklopdädie ihren Wert. --Holder (Diskussion) 06:31, 23. Jun. 2015 (CEST)

Wie der Brockhaus von 1900. ;-) --JPF just another user 09:19, 23. Jun. 2015 (CEST)
Wikipedia ist ein soziales Netzwerk von Autoren. Ja der Wert der Enzyklopädie wird sinken, in dem viele Artikel immer mehr veralten und für den Nutzer (Leser) nichts mehr bringen. Wenn ich dem Kurierartikel folge, dann geht es eher in die Richtung: "WMF macht alles richtig und ist auf dem richtigen Kurs, es stören nur die störischen Altautoren." Demzufolge sollen diese Autoren durch bezahlte Schreiberlinge in Kulturinstitutionen ersetzt werden. So sieht dann wahrscheinlich in einigen Jahren die Zukunft aus. In vielen Stiftungen, Museen, Unternehmen, Behörden sitzen von WMF bezahlte Schreiberlinge, die dann entsprechend stromlinienförmige, marktgerechte Artikel verfassen. Der enthusiastische und ehrenamtliche Autor von früher dient nur noch als Folklore und zum Spendensammeln.
Ja es ist richtig, dass die Autoren weniger werden und es ist richtig, dass man auf Smartphones keine langen Artikel verfassen kann. Aber Rechtschreibkorrekturen und andere kleine Änderungen sollten bei entsprechenden Änderungen an der Software problemlos möglich. Ich halte es aber falsch mit dem Aufkommen des Smartphones den Rückgang der Autoren erklären zu wollen. Wer ernsthaft Wikipedia-Autor ist oder sein will, wird für sich auch für die entsprechende Technik sorgen. Es muss ja kein herkömmlicher Desktop-PC sein, da reicht ja auch ein Laptop.
Der Rückgang der Autorenzahl ist eher auf das Klima in den Projekten zurückzuführen. Nach einer gewissen Zeit macht sich eine gewisser Entwicklungsstillstand breit. War früher vieles im Fluss und konnte kurzfristig geändert werden, sind heute auch kleinste Änderungen an Vorlagen, Regeln etc. beinahe unmöglich. Heute werden keine Kompromisse mehr gemacht. Jeder beharrt auf seinen Punkt und bewegt sich keinen Schritt. Das wäre ja eine Niederlage. Ob Wikipedia darunter leidet, ist dann egal.
Im Endeffekt ist es der Vernichtungskrieg der Autoren untereinander, der dem Projekt schadet. Von daher viel Spaß weiterhin beim Vernichten eurer Feinde. Es ist für euch vielleicht befriedigend, aber zum Schaden der Wikipedia. Liesel 07:18, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ich weiß nicht, trotz aller Schwierigkeiten ist in meiner subjektiven Wahrnungen das Klima aher besser als zu den Hochzeiten bzw. kurz danach (so 2006-2008 und früher) und diverse Maßnahmen gerade zum Umgang mit Neuautoren haben ja erst nach der vermeintlich tollen Zeit eingesetzt (z.B. allgemeine QS, Mentorenprogramm). Heute wird man werden kaum Artikel mehr wegen fehlendem Wikiformat gelöscht oder Neuautoren zur Schnecke gemacht. Es ist zwar richtig, dass interne Streitereien die Gemeinschaft lähmen, aber die gab es früher auch, aauch wenn sie damals vielleichr eher etwas bewegt hat. Für Neuautoren scheint es jedoch eher besser geworden zu sein.
Das wir weniger Autoren haben hat vermutlich eine ganze Reihe von Gründen. Veränderte Benutzergewohnheiten und die mobilen Geräte mögen ein Faktor sein, vielleicht auch das Klima ein weiterer, aber vor allem ist WP eben nicht mehr neu und hipp sondern inzwischen etabliert und halt. Sowas zieht halt weniger Leute an und die viele der interaffinen Technologiedaptoren zieht eben weiter zu neueren Dingen. Ein gewisser Autorenschwund ist da aus meiner Sicht unvermeindlich, aber natürlich ist das, wenn er zu groß ausfällt, schon ein großes Problem für WP.--Kmhkmh (Diskussion) 08:00, 23. Jun. 2015 (CEST)
QS gibt es seit ca. 2006 und in meiner Erinnerung war fehlendes Wikiformat nie ein Löschgrund. Und es wurden auch selten Neuautoren zur Schnecke gemacht. Das Mentorenprogramm ist in meinen Augen ja eher für diejenigen gedacht, die sich im Regeldschungel der WP verirren bzw. Probleme mit Editoren & Co. haben.
Ich glaube wir müssen trennen zwischen der Gewinnung von Neuautoren und dem Behalten bzw. Zurückgewinnen der Alten. Wichtig wäre es, mal herauszufinden, was dazu führt, warum jemand Autor wird. Was sind die essentiellen Momente, dass jemand entschieden hat hier mitzumachen? Waren es z. B. fehlende Artikel oder eher falsche und kurze Artikel? Dann kann man nämlich auch das Verhalten danach ausrichten. Früher war es insofern einfacher, dass viele populäre Themen noch nicht mit einem Artikel versorgt waren und somit Autoren es einfacher für einen Einstieg hatten. Heute ist ja eher Spezialwissen gefragt. Deshalb wird es eben schwieriger neue Autoren zu rekrutieren.
Viel wichtiger finde ich es aber frühere Autoren wieder zu aktivieren. Hier ist es aber noch schwieriger nachzuforschen, was den die Gründe fürs Aufhören waren. Manche liegen vielleicht außerhalb der WP, da können wir wenig machen. Aber bei den WP-internen Gründen hätten wir schon Möglichkeiten.
Ja es gab auch früher Streitigkeiten (Länderflaggen in Ortsartikel, Babel-Krieg), aber es war immer möglich und gewollt, einen Kompromiß zu finden. Diese Fähigkeit vermisse ich heute. Liesel 08:13, 23. Jun. 2015 (CEST)
Die QS wurde soweit ich weiß mit den expliziten Ziel eingeführt, um das Löschen von nicht format konformen Neuartikeln bzw. deren Aufschlagen in der LD zu verhindern und Neuautoren bzw. Neuartikeln da systematisch auszuhelfen.
Das mit den "Spezialwissen" wird immer gerne wieder angeführt, aber ich finde es immer noch nicht bzw. nur eingeschränkt überzeugend. Es ist zwar richtig, dass viele Standardartikel schon geschrieben sind, aber die RK sind so angelegt, dass unendlich viel Platz ist auch ganz ohne Spezialwissen. Jeder neue Kino- oder Fernsehfilm, jede neue Fernsehserie, oder Schauspieler kann einen Artikel bekommen. Jedes etwas bekanntere Buch das liest oder Theaterstück, Musikwerk etc.. Über all das und anderes kann man erste Artikel ohne "Spezialwissen" schreiben.--Kmhkmh (Diskussion) 08:26, 23. Jun. 2015 (CEST)
Die QS entstand, als die LDs immer mehr zu Power-QS wurden und der Ruf "Behalten und Verbessern" noch ein wenig ernst genommen wurde.
Soviele Filme oder neue Schauspieler kommen nicht dazu, dass man damit viele neue Autoren requierieren kann. Gerade in dem Bereich ist ja das Quellenproblem vorhanden. Wer wertet den schon großartig Filmkritiken aus.
Nur weil die RK noch viele Artikel zulassen, heißt das noch lange nicht, dass die auch so aus dem Ärmel geschüttelt werden können. Es fällt ja auf, dass es heute schon vielen Benutzern schwerfällt eine sinnvolle Google-Recherche zu betreiben. Liesel 08:36, 23. Jun. 2015 (CEST)
Nicht weil die RK noch viele Lemmata zulassen, sondern weil due RK noch viele "einfache" Lemmata zulassen wie z.B. die bereits oben genannten konkreten Beispiele. Filme und Schauspieler fehlen noch in Massen, da ist Platz für viele neue Autoren, soweit sie daran Interesse haben und es zudem ist ja nicht der einzige Bereich dieser Art.
Bei Leuten die schon in größerem Umfang Schwierigkeiten mit einer GoogleRecherche haben, habe ich wiederum so meine Zweifel, ob diese in den meisten Fällen WP wirklich zuträglich wären (weder damals noch heute).--Kmhkmh (Diskussion) 10:04, 23. Jun. 2015 (CEST)
Eine größere Autorenanzahl wird nicht nur für neue Artikel benötigt sondern auch für Aktualisierungen und Wartung. Ohne diese Wartung bleibt der Wert der WP (in punkto Umfang und Qualität) eben nicht auf dem aktuellen Niveau bestehen sondern wird sich mit der Zeit deutlich verschlechtern.--Kmhkmh (Diskussion) 07:45, 23. Jun. 2015 (CEST)

Was an Artikeln wie diesem auffällt, ist das gewandelte Bild der Communitys, das in den Medien gezeichnet wird. War früher von einer anonymen, aber überwiegend positiv besetzten Schwarmintelligenz die Rede, die mit ihrem Enthusiasmus Erstaunliches zustandebringt, sind die Communitys inzwischen die "Bremser", die Störer einer Bewegung hin zu etwas ganz anderem (Kommerzialisierung, Simplifizierung, Social Media). Das sehe ich ganz ähnlich wie Liesel oben. Warum entsteht so ein negatives Bild in der Öffentlichkeit? Ich gehe davon aus, die Journalisten haben - bis auf wenige Ausnahmen - so wenig Ahnung von der Wikipedia wie vor zehn Jahren. Aber es gibt inzwischen "Vertreter" der Bewegung, mit denen sie reden. Und die zeichnen anscheinend das negative Bild, das die Journalisten dann bereitweillig wiedergeben. Das war vor Kurzem im Porträt Lila Tretikovs in "Time" der Fall. Das ist jetzt genauso in der NYT, wo ausgerechnet María Sefidari, die mit den meisten Gegenstimmen abgewählte Board-Vertreterin ihren Frust über die Community ausbreiten kann. Kann die Wikipedia überleben? Wenn sie es kann, dann sicher nur mit Vertretern, die sich für die Beitragenden und ihren Ruf in der Öffentlichkeit einsetzen anstatt die Medien für ihren Konflikt mit den Communitys zu instrumentalisieren. --Magiers (Diskussion) 09:41, 23. Jun. 2015 (CEST)

Also mangelnde Kenntnis kann man dem Autor dieses Artikel nun wirklich nicht vorwerfen und er ist auch überhaupt mit anderen Journalisten zu vergleichen, die auch mal über WP schreiben. Schließlich er schon seit Ewigkeiten selbst WPner und befasst sich zudem ebenfalls seit vielen Jahren akademisch mit Wikipedia.--Kmhkmh (Diskussion) 10:10, 23. Jun. 2015 (CEST)
Es sind ja auch weniger sachliche Fehler, die ich kritisiere, als dass sich dieser Artikel wie einige in letzter Zeit zum Sprachrohr einiger WMF-Vertreter machen. In dieser Gefahr sind wahrscheinlich gerade diejenigen, die meinen sich auszukennen ohne die Probleme der Basis aus eigener Erfahrung zu kennen. Die wissen nämlich in erster Linie, an wen sie sich für ihre Artikel wenden müssen - und geben dann dessen Sicht der Dinge wieder. Und wie gesagt: mein Problem sind nicht die Journalisten, sondern dass die Statements, mit denen sie von offizieller Seite gefüttert werden, in letzter Zeit immer eine negative statt positive Sicht auf die Beitragenden an der Basis beinhalten. Da merkt man, dass das "an die Öffentlichkeit gehen", was in den Communitys immer wieder diskutiert wird, wenn es mal wieder Konflikte mit der WMF gibt, von der anderen Seite längst und sehr zielgerichtet praktiziert wird. --Magiers (Diskussion) 13:09, 23. Jun. 2015 (CEST)
Die bestreite ja nicht das es diese Tendenz bei journalistischen Artikeln geben mag, aber weise noch einmal daraufhin, dass dies für diesen speziell Autor bzw. Artikel nicht wirklich zutrifft, denn er kennt die internen Prozesse und Stimmungen/Streitereien in der Community. Er trifft eben nur eine etwas andere Bewertung der Sachlage als du, aber eben nicht weil er sich sich nicht auskennen oder die lediglich auf Verlautbarungen von der WMF verlassen würde.--Kmhkmh (Diskussion) 14:04, 23. Jun. 2015 (CEST)
P.S.: Bei vielen Streitereien wird gerne übersehen, dass es sich inhaltlich oft nicht um einen Konflikt zwischen Community und der WMF handelt, sondern eher einem Konflikt der WMF mit Teilen der Community oder auch internen Community-Konflikten.--Kmhkmh (Diskussion) 14:04, 23. Jun. 2015 (CEST)

Gegenthese: "Mobile Endgeräte" ersetzen für die angepeilte Zielgruppe nicht den Desktop/Laptop-Rechner. Wesentliches Merkmal des Schreiberlings (um ihn gleich mal in eine Reihe mit dem Sonderling zu stellen) ist sein Bedürfnis nach einem angemessenen Bedienteil, vulgo Tastatur, seine geistigen Ergüsse auszubreiten. Wer dieses Bedürfnis nicht hat, braucht keinen Rechner mit Tastatur, gehörte aber auch niemals zur Wikipedia-Zielgruppe und hat hier bisher auch schon nur "pEnis" irgendwo reingetackert. Daran werden auch Bequemlichkeitsfunktionen nichts ändern. Folklore ist und war von Anfang an, dass Wikipedia the encyclopedia that anyone can edit ist. Nein, du kannst das nicht, wenn du nicht das Bedürfnis hast, eine Tastatur zu benutzen. Weil du dann kein einfach kein Eierkopp bist. Dieser Kommentar wurde vor dem Abschicken mindestens dreimal grundlegend umeditiert. -- Janka (Diskussion) 09:53, 23. Jun. 2015 (CEST)

Naja man sollte in the encyclopedia that anyone can edit auch nicht etwas hineinlesen, was dieses nie bedeutet hat. Insbesondere steht "Können" nicht für "Wollen" oder ein "Bedürfnis". Ansonsten stimmt es aber schon, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass die WMF das Industriegelabere (bzw. ihre Hochglanzwerbung) zur mobilen Zukunft allzu unkritisch übernimmt und insbesondere in Bezug auf WP keiner sorgfältigen Analyse unterwirft.--Kmhkmh (Diskussion) 10:19, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ich finde schon, dass das ein wesentlicher Punkt ist. Es gibt nicht "den Benutzer". Es gibt auch auf Facebook und Youtube etc. Produzenten und Konsumenten. Man kann mit einem "mobilen Endgerät" Kommentare posten, deren Sinn sich durch Wiederholung und ihren immer gleichförmiger werdenen Inhalt verliert. Kann man zum Glück abkürzen:
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Man kann sogar ein verwackeltes Handyvideo hochladen und es wird seine Konsumenten finden - wenn darauf eine brennende Katze Skateboard fährt.
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Die geringste Zahl der Benutzer dieser Plattformen hat langfristiges Interesse daran, immer wieder solche Stunts zu filmen, geschweige denn selbst durchzuführen. Es bleibt beim
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Und nur das ist, was sich geändert hat. Wikipedia ist nicht mehr das hippe Ding, wo man diese Kunststückchen aufführt und sich eines Publikums sicher sein kann. Meta ist zwar noch nicht tot, aber es ist langweilig geworden.
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-- Janka (Diskussion) 10:45, 23. Jun. 2015 (CEST)

Ein besonders törichter Artikel eines besonders schlecht informierten Autors. Warum man im Kurier extra auf diesen aufmerksam machen muss, ist mir nicht klar. Oder der Autor ist gar nicht so schlecht informiert und lallt nur den Schwachsinn nach, der eine Zeit lang die WMF-Leitlinie bildete. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 10:55, 23. Jun. 2015 (CEST)

Vielleicht ist es alles sehr viel einfacher: WP ist im Mainstream angekommen. Enzyklopädie ist nicht mehr Brockhaus-mit-Goldschnitt-im-Regal und „Freies Wissen", „Open Access" und „Freie Lizenzen” sind keine Utopie und keine Traumwelten der Allmende-Waldschrate mehr: sondern Realität. Und werden – Tadaaa! – auch vom Mainstream akzeptiert und monetarisiert. Die einstig hippe Jugendbewegung Web 2.0 ist in der langweiligen Mitte der Gesellschaft angekommen. „Dieses Internet” ist nur noch für verschnarchte Politiker Neuland (bzw. von Terroristen und Pädophilen verseuchte NoGo-Area); der Rest kann immerhin den Google-Suchschlitz füllen und will die BILD hinter der Bezahlschranke lesen. Nur die rührseligen Enzyklopädie-Cowboys der WP weinen noch der unhippen Utopie einer altruistischen Wissenssammlung hinterher. Während die hippen Nerds sich der Remix-Kultur widmen und Twitter, Whatsapp, YouTube oder Facebook deutlich spannender finden, als eine verzankte und versteinerte Lexikon-Kommune 1. --Henriette (Diskussion) 11:26, 23. Jun. 2015 (CEST)

Haha, mMn. bisher bester Beitrag zum Thema.--Kmhkmh (Diskussion) 14:07, 23. Jun. 2015 (CEST)
Obwohl Uschi Obermaier auch heute noch, wie ich finde, sehr gut dabei aussieht :-) *duck & wegrenn* --Schlesinger schreib! 11:42, 23. Jun. 2015 (CEST)
Das trifft die Sache ziemlich gut. Zumal die meisten Menschen mit dem Artikelangebot ziemlich zufrieden sein dürften. Für Otto Normalverbraucher reichen die 1,8 Millionen Artikel vollkommen aus, wichtige aktuelle Ereignisse werden problemlos extrem fix erarbeitet. Spezielle Fachthemen kann man zur Not auch bei Google Books finden. Wo sollte da der Anreiz sein, "langweilige" Wartungsarbeiten ohne Bezahlung zu machen? Ich sehe die ganze Sache nicht so tragisch, die Wikipedia wird wohl dorthin gehen, wo Linux, Mozilla, etc. schon sind: Eine Mischung aus bezahlten und unbezahlten Schreibern. So lange die bezahlten Autoren von Kultur-, Bildungs- und sonstigen Gemeinwohlorganisationen stammen, ist doch alles in Butter. --EH (Diskussion) 11:51, 23. Jun. 2015 (CEST)

Lih scheint ein Problem anzusprechen (ich habe aber erst Aschmidts Kurier-Artikel gelesen), auf das ich Lila Tretikov (ebenfalls angeregt durch einen Beitrag von Aschmidt) auf Meta schon letzten September hingewiesen habe: Den unbestreitbaren Trend zur mobilen Nutzung hat die WMF zwar schon vor einiger Zeit erkannt; sie reagiert darauf damit, diese mobile Nutzung möglichst zu erleichtern - was auch nicht falsch ist; läuft aber Gefahr, damit die Autoren und deren Unterstützung etwas aus dem Blickfeld zu verlieren. Tiefergehende Artikelarbeit passiert nicht auf einem Handy - um aus meinem damaligen Beitrag zu zitieren:

If mobile contributions are made easier, it's crucial that "traditional" editing of Wikipedia isn't hampered in the process. The core content is still produced that way. The main trend in Wikipedia's existing contributor community in the last 10 years was a move towards more quality, more in-depth encyclopedic content. I have taken an active part in this and experienced it closely in German-language WP, also as a bystander and occasional contributor in English WP. It is this trend that has made Wikipedia successful, as readers view the content not as the arbitrarily changed product of some social network platform, but as a trustable, even authoritative work of reference. That's too much trust, of course, we know Wikipedia isn't (and doesn't want to be) authoritative - but this often unquestioned trust in the content creates also great responsibility. So, the importance of literature and reference works has grown all the time for the existing community. If you want to write an article that is seen as of a good standard nowadays, you might be switching between a dozen tabs/windows with literature while writing, and you might still have a pile of printed books at your side - as often writing a Wikipedia article involves incorporating knowledge from printed sources that still aren't available in digital form (thus finally "liberating" the knowledge and making it available to a wide audience). You rather don't want to do this kind of work on a mobile device.

Kurz, die Arbeit mit einem Berg von sowohl gedruckter (braucht man für viele Themen immer noch!) als auch elektronischer Literatur ist mit einem Mobilgerät nur schon aufgrund der physischen Einschränkungen so unbequem, dass sich das niemand ernstlich antun möchte. Da können die Software-Features noch so praktisch sein. Also: Es spricht nichts gegen bessere Edit-Tools für Mobilgeräte, aber umfangreiche Inhalte werden so selten beigetragen werden. Ein Vergleich der Wikipedia mit Amazon mag zwar abseitig erscheinen, aber gleichwohl ist mir da etwas Verwandtes aufgefallen: In letzter Zeit häufen sich bei Amazon ultrakurze, wenig hilfreiche Leser-Rezensionen, die nur aus einem bis zwei Sätzen bestehen (jedenfalls habe ich den Eindruck - sind mir früher nicht so aufgefallen). Auch dies mag eine Folge der zunehmenden Mobilnutzung sein. Die WMF sollte also neben der durchaus löblichen Verbesserung der Mobil-Features auf eine zweite, für die Zukunft der Wikipedia mindestens so wichtige Säule achten: Jene Leute unterstützen und motivieren, die Inhalte beitragen wollen und die "klassische" Desktop-Edit-Umgebung dabei als Schlüsselelement wahrnehmen. Gestumblindi 12:40, 23. Jun. 2015 (CEST)

Meinst Du nicht, dass jeder, der ernsthaft Artikel schreiben will, gleich zum Laptop/PC geht, statt auf einer winzigen Handy-Tastatur zu hacken? Und diese finden sich IMO noch immer in jedem deutschen Haushalt. Editierfunktionen auf Mobilgeräten sind eher interessant für Dritte-Welt-Länder, wo man die stationäre Gerätephase einfach übersprungen hat und fast nur Smartphones zur Verfügung hat. --JPF just another user 12:56, 23. Jun. 2015 (CEST)
"Meinst Du nicht, dass jeder, der ernsthaft Artikel schreiben will, gleich zum Laptop/PC geht, statt auf einer winzigen Handy-Tastatur zu hacken?" - doch, genau das meine ich. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt: Ich mache mir Sorgen, dass die Bedürfnisse ebenjener Leute, die "gleich zum Laptop/PC gehen", um ausführliche, gut belegte Artikel zu schreiben, zugunsten verbesserter Mobilfeatures aus dem Blickfeld der WMF geraten und diese sich dann über die abnehmende Qualität der Beiträge wundern kann... Sie sollte auch aktiv anwerben. Ja, vielleicht gar Hardware zur Verfügung stellen? Geld ist ja genug da. Warum nicht potentiellen Mitarbeitern im "globalen Süden" Laptops spendieren? Gestumblindi 13:00, 23. Jun. 2015 (CEST)
Nicht die Informationsbeschaffung seitens Smartphone ist das Problem. Es ist das einstellen neuer Informationen über sowas in WP. Hat schon jemand ernsthaft versucht einen neuen Artikel mit einem Smartphone anzulegen? Mit Vorschau etc.? Mehrere Fenster offen? Ein Grauss und ggf. können sich hier die Toolbauer mal was einfallen lassen. Über kurz oder lang werden die PCs verschwinden, so wie die langsam die Desktops oder vorher die Amigas, Commodore und CP/M Rechner auch. Entweder WP passt sich hier an, die User werden es sicherlich nicht. Was nicht einfach geht, wird nicht angewendet. Ergänzend grösstes Problem ist, WP steht sich selber immer mehr im Weg und vergrault Autoren, aber zu diesem Thema wurde schon reichlich Text geschrieben und ausser einem "Betroffenheitssyndrom" ist nix passiert.--135.245.224.4 10:54, 24. Jun. 2015 (CEST)
Vielleicht verschwinden die Desktop-PCs als "normaler" Haushaltsgegenstand. Aber im Büro und auch in so manchem Arbeitszimmer werden sie bleiben. Es werden nicht diejenigen, die schon beruflich daraufangewiesen sind, größere Texte zu schreiben, jetzt nur noch Smartfones verwenden. Warum auch. Vielleicht wird aus dem einen oder anderen PC ein Laptop. Vielleicht wird auch der heimische Fernseher zum Fenster ins Internet.
Ich zweifle aber dran, dass jetzt das Smartphone alles ablösen wird. Im Gegenteil wahrscheinlich wird es eine Verzahnung zwischen heimischer Computerstation und dem Smartphone geben oder das Smartphone dient zu Hause als PC-Ersatz, an dem man dann Tastatur und Bildschirm anstöpselt.
Dieser Weg hin zu mehr Smartphones anstatt von PC hat vielleicht auch Vorteile. In Zukunft können dann wieder nur die Artikel schreiben, die schon von Berufs- und Hobbywegen her größere Texte schreiben und nicht nur Infofetzen in die Wikipedia rotzen. Liesel 11:54, 24. Jun. 2015 (CEST)
… weil die Menschen im „globlen Süden" dringlichere Probleme haben, als Internetseiten vollzuschreiben? Weil diese Menschen mit einem Laptop nicht viel anfangen können, weil/wenn sie keine unmittelbar erreichbare Steckdose und keine zuverlässig funktionierende Stromversorgung haben? Weil diese Menschen ihre eigene Zukunft deutlich nachhaltiger sichern und positiv beeinflussen, wenn sie den Laptop zum Wissenserwerb nutzen, anstatt Enzyklopädien zu schreiben? Nur wer in dem Luxus lebt zu jeder Tages- und Nachtzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrung und einem Wohn- und Schlafplatz zu haben – ganz zu schweigen davon nicht täglich um Leib und Leben fürchten zu müssen und in einem politisch stabilen Land zu leben! –, der kann sich solchen Luxusproblemen wie „wie schreibe ich eine Enzyklopädie im Internet?" widmen.
Aber Du hast etwas anderes geschrieben, das ich nochmal aufnehmen möchte: „ … für die Zukunft der Wikipedia mindestens so wichtige Säule achten: Jene Leute unterstützen und motivieren, die Inhalte beitragen wollen” - merkwürdigerweise denkst Du dabei nur an die WMF. „Jene Leute" sind aber wir; unsere Community. Und unsere Community sollte langsam mal erkannt haben, daß die fetten Jahre vorbei sind, daß nur allein das Enzyklopädieschreiben völlig unsexy ist; daß der Neuheitsbonus der WP keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Die Welt (mindestens die westliche) hat sich mit der WP eingerichtet. WP ist da. Die geht nicht mehr weg. Die Enzyklopädie-Maschine drullert und öttelt zuverlässig vor sich hin und spuckt regelmäßig neue Artikel aus. Mehr will die Welt von WP nicht. Und WP liefert keine Impulse mehr und keine Skandale; sie gibt keine neuen Denkanstöße und hat auch irgendwie nichts mehr gegen das sie ankämpfen müßte. Höchste Zeit sich dem Inneren der WP zu widmen: der Community. Die haben wir nämlich und die funktioniert so halbwegs. Und die ist dabei sich mit ihrer in-Tasche-Lügerei davon, daß man es hier nicht mit einem sozialen Netzwerk zu tun habe, langsam aber sicher in den Abgrund zu steuern. Anstatt sich den inneren sozialen Prozessen zu widmen, sich zu überlegen wie man Spannungen und Konflikte in den Griff bekommen und das (Zusammen-)Leben für die verbliebenen Autoren erträglicher machen kann, wird jeder Versuch sowas in Gang zu bringen schon im Keim erstickt. Wenn ich mir das so ansehe nach 11 Jahren in diesem Projekt: Ersonnen wurde ein shiny Utopia, bekommen haben wir einen Schrebergarten. Statt in die Zukunft zu schauen, streiten wir uns über Gartenzwerge. Und daran ist weder der Trend zum mobilen Endgerät schuld, noch die WMF; schuld sind daran ganz allein wir selbst. --Henriette (Diskussion) 14:03, 23. Jun. 2015 (CEST)
… weil die Menschen im „globlen Süden" dringlichere Probleme haben, als Internetseiten vollzuschreiben? Weil diese Menschen mit einem Laptop nicht viel anfangen können, weil/wenn sie keine unmittelbar erreichbare Steckdose und keine zuverlässig funktionierende Stromversorgung haben? - wow! Es werden wirklich alle Klischees geritten. Du schreibst ja so vieles Richtiges, aber dann auch solchen (sorry) Mumpitz dazwischen. Dein Blick ist arg postkolonial, ein totales 1980er-Jahre-Bild der Welt. Fangen wir mal mit dem Strom an: klar, in vielen Ländern fließt der nicht ganz so regelmäßig wie im sicheren Europa. Etwa im Drittweltland USA. Aber er fließt immer wieder. Sonst könnte man im übrigen die moblilen Endgeräte, die auch im "Global South" mittlerweile fast Jeder hat gar nicht aufladen. Wenn man das kann, kann man auch einen Laptop anschließen. Diese blumigen Bilder von der Wüste mit verdurstenden Negerkindlein die hier aufkommen sind einfach in der Breite nicht stimmig (so schlimm es im Einzelnen ist, wo es doch zutrifft). Und ein Problem ist vielfach, daß ich mir schon vorstellen kann, daß dort Menschen mitarbeiten wollten. Die sind auch nicht doof. Und klar gibt es auch andere Probleme. Aber wer bestimmt, was für wen dringlich ist? Auch in Deutschland könnte ich "dringlichere" Dinge tun - aber wohl Wenige, die auch so Zukunftsorientiert sind. Wissen ist Macht. Das weiß man auch im "Global South". Vor allem das eigene Wissen ist oft von elementarer Bedeutung, Wissen, daß nicht einmal wir hier in unseren Büchern stehen haben (wobei das auch wieder ein Problem sein könnte, mit unseren Belegzwang). Problem ist wohl eher, daß ein Großteil der Sprachen weder Wikipedias, noch überhaupt ein etabliertes Schriftsystem hat. So endet das heute alles oft noch in der en:WP, seltener in der fr:WP oder es:WP. Gerade weil wir ja durchaus viele Beispiele aus diesen Ländern - vor allem Asien - haben, wissen wir doch, daß der Bedarf da ist. Und bitte - der "GLobal South" ist eben nicht nur Subsahara-Afrika, sondern auch der größere Teil Asiens, Arabien und Lateinamerika. Mit unglaublich aktiven Comunities, ich erinnere nur mal an Iberocop. Oder an die vielen Inder und Indonesier. Marcus Cyron Reden 16:24, 23. Jun. 2015 (CEST)
Also den freien Zugang zu Wissen und (relativ gesicherten) Information würde ich weder als Luxus noch als "1-ste Welt Problem" ansehen, im Gegenteil der ist im Zweifelsfall in Entwicklungsländern gerade noch von größerem als bei uns.
Das mit dem Schrebergarten ist zwar bedauerlich, aber solange Schrebergärtner schreiben wird man früher oder später auch einen Schrebergarten bekommen. Oder anders ausgedrückt, die Vorstellung, dass sich innerhalb in der WP Community sich ein besserer Mensch findet bzw. sich eine bessere Gesellschaft herausbilden wird/soll, habe ich noch bie so ganz nachvollziehen können. Allerdings heißt das jetzt nicht, das man nicht nach Verbesserungen such sollten (macht ja vermutlich auch so mancher Schrebergärtenverein).-Kmhkmh (Diskussion)-14:25, 23. Jun. 2015 (CEST)
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Auch wenn für uns us-amerikanische Kreuze und Sternchen äußerst wichtig scheinen, ist das für den Rest der Welt weitgehend irrelevant. Aber je mehr, länger und härter wir uns mit solchen Problemen beschäftigen, umso mehr leidet das Klima und die Wikipedia. Liesel 14:21, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ich sage und schreibe nichts von „ … ein besserer Mensch findet bzw. sich eine bessere Gesellschaft herausbilden wird/soll”, sondern sage, daß die Community dafür sorgen sollte und vor allem: muß!, daß die bestehende Community funktioniert und sich nicht gegenseitig selbst zerfleischt. Wenn ich mich nicht irre, dann ist „funktionierende Gemeinschaft/Gesellschaft" einigermaßen Normalzustand im Rest der Welt und nicht irgendeine SF-Spinnerei. --Henriette (Diskussion) 15:16, 23. Jun. 2015 (CEST)
Zitat: "Ersonnen wurde ein shiny Utopia", da steckt das im Prinzip schon drinne (zumindest lässt es sich so lesen) und ja Schrebergärten funktionieren in der normalen Welt. Sprich wenn es dir lediglich um einen realen Funktionsverlust geht, scheint mir der Vergleich zu Schrebergärten eher irreführend/missverständlich.--Kmhkmh (Diskussion) 22:02, 23. Jun. 2015 (CEST)
Verbuchen wir das unter „verquaste Metaphorik" :)) Sorry, ich bin zu sehr von meinen eigenen Definitionen bzw. Metaphern ausgegangen. Für mich ist „Schrebergarten" ein Synonym für Engstirnigkeit, Streit um Nichtigkeiten, Muffigkeit und Intoleranz. Was mit Sicherheit furchtbar ungerecht gegenüber den Schrebergärtnern dieser Welt ist! :)) --Henriette (Diskussion) 12:49, 24. Jun. 2015 (CEST) 

Ich glaube, das ist ein generelles Missverständnis, was die mobilen Medien angeht. Mit der "Computerifizierung" und Aussagen wie "80 % haben einen Computer" ist der Eindruck entstanden, alle Welt sei im Internet aktiv und damit seien alles potenzielle WP-Autoren. Dabei musste man nur einmal genauer hinsehen: Es war immer nur ein kleiner Teil richtig "aktiv", der Rest hat das Gerät nur für E-Mails, Social Media, Infos/Unterhaltung und Shopping genutzt. Die meisten haben immer zugegeben, dass sie von ihrem Computer eigentlich keine Ahnung haben. Und die mobilen Endgeräte sind einfacher, ständig nutzbar und erfüllen die Mindestaufgaben. Es ist also nur eine Technik-"Optimierung", keine Nutzungsänderung. Ähnlich war es ja, als Playstation und Co. den Computer als Spielgerät abgelöst haben. Natürlich ist es trotzdem wichtig, die mobilen Leser zum Mitmachen zu animieren, ein paar "passive" Nutzer kann man immer "aktivieren". Als dramatisches Problem und gar Grabstein der WP sehe ich die mobile Nutzung nicht. Im Übrigen haben dieselben, die uns den Untergang in zehn Jahren vorhersagen, vor zehn Jahren noch nichts vom mobilen Boom geahnt. Glaskugelei ist der terminus wikipedicus dafür. Man muss sicherlich mit kritischem Ansatz in die Zukunft blicken, aber zum Dramatisieren besteht kein Anlass. -- Harro (Diskussion) 15:56, 23. Jun. 2015 (CEST)

Die Playstation hat den Computer nie als Spielegerät abgelöst und die Spielekonsolen allgemein gibt fast schon länger bzw. sind schon eigentlich schon länger verbreitet als Computer in Privathaushalten (seit den frühen 70ern).--Kmhkmh (Diskussion) 16:30, 23. Jun. 2015 (CEST)

Natürlich[Bearbeiten]

wird die Wikipedia überleben solange es das Netz in seiner jetzigen Form gibt und die Server bezahlt werden. Sie ist im Alltag der westlichen Welt schließlich seit langem eine Selbstverständlichkeit. Niemand außer uns paar Berufsbetroffenen wird die kleinen stetigen Änderungen bemerken und womöglich kritisch sehen. Ob nun neue Autoren wegbleiben oder nicht, ist den Lesern egal. Sie wollen die schnelle Information und solange es nichts besseres gibt, bleibt alles beim alten, Autoren kommen und gehen, mal mehr mal weniger. Wen interessieren dort draußen unsere Befindlichkeiten? Der ganze Scheiß wird erst dann interessant, wenn daraus ein netter kleiner Skandal wachsen würde. Das wird immer mal wieder passieren, die Medien haben dann ihr Futter, wir können mal wieder unser Empörungspozential voll ausschöpfen - und dann ist wieder bis zum Wochenende Ruhe. Gibt es irgendwo Probleme in unserer kleinen Welt? --Schlesinger schreib! 12:43, 23. Jun. 2015 (CEST)

Kommt darauf an, als was du "die Wikipedia" definierst. Wenn "die Wikipedia" aus den vorhandenen Inhalten besteht - ja, diese werden natürlich im Netz noch sehr lange verfügbar bleiben, schlimmstenfalls in Form von Mirrors. "Die Wikipedia" als lebendiges Projekt - das ist eine andere Frage. Gestumblindi 12:48, 23. Jun. 2015 (CEST)
Um zu „überleben“ muss man einen festen Kern, eine wesenhafte, unveränderbare Identität, die überleben kann, haben. Gottseidank hat das „die Wikipedia“ nicht. Solche pessimistischen Vorhersagen gab es in den letzten Jahren reichlich, nur die Gründe und Argumente haben sich geändert. Allerdings gibt es ein paar Faktoren, die in ihrer Gesamtheit eine extreme Stabilität des „System Wikipedia“ bewirken. Der Artikelbestand mitsamt seiner Regelkonsistenz, seiner internen Verlinkung und Systematisierung und sicher auch die relative Konstanz der Autorenschaft. Alle Gründe für einen angeblichen Niedergang werden sicher antizipiert und beseitigt, spätestens sobald wichtige Teile des Artikelbestandes als „unbrauchbar“ gelten. Solange aber weit über 90% der User mit dem zufrieden sind was sie finden, kann man dagegen auch keinen neuen Boom erwarten. Und auch die „inneren Spannungen“ werden schnell gelöst sein, wenn die Hauptamtlichen bemerken, dass man mit einem schlechten Artikelbestand nicht die notwendigen Spenden generieren kann. Wichtig finde ich nur, dass Wikipedia für fähige und willige Neumitarbeiter immer einladend bleibt. Aber das Projekt hier ist immer eine Baustelle und immer eine Improvisation. --Gamma γ 14:24, 23. Jun. 2015 (CEST)

Gleiches Dorf, gleiche Sau[Bearbeiten]

Siehe dazu auch einen ähnlich gelagerten Blogbeitrag von Jürgen Seitz, Prof. an der Stuttgarter HdM: „Auch Wikipedia altert: Modell Online-Lexikon im Niedergang?“ --Jocian 13:45, 23. Jun. 2015 (CEST)

Alles hat seine Zeit, manches sogar zum Aus- und Nachreifen! Einstweilen mag man sich darauf einstellen, viele weitere Abgesänge zu hören, darunter auch welche, die gar nicht als solche verstanden sein wollen...
Mit Grüßen Richtung Nordwesten -- Barnos (Post) 14:14, 23. Jun. 2015 (CEST)
Bla bla bla, ich möcht' gar nicht wissen, wieviele Kasperle vor 100 Jahren den Untergang des Autos, des Kinos, des Telefons, des Computers (Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.) prophezeit haben... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:37, 23. Jun. 2015 (CEST)
Alle diese Forscher, die mal den baldigen, mal den zukünftigen Niedergang der Wikipedia beschreiben oder sogar herbeiwünschen, wissen nichts genaues über unsere Communitymechanismen, weil sie hier nur kurz mal mitgemacht haben, um ihre Studie zu schreiben. Das ist also alles vernachlässigbar. Weiter oben wird jedoch unterschieden zwischen den Wikipediainhalten, die lange verfügbar sein werden (in Mirrors) und einer lebendigen Autorenschaft. Das ist legitim, aber ob nun wir Autoren nun lebendig *huch!*, untot oder echt tot sind, interessiert doch niemanden, außer uns selbst. Angenommen, wir Autoren haben uns gegenseitig irgendwann nach Strich und Faden fertiggemacht, so bleiben doch immer hinreichen Leute übrig, es sind die darwinmäßig Stärksten, also die mit dem besten Sitzfleisch, die mit der meisten Zeit und vor allem die ohne Gefühle, die den Laden am Laufen halten. Die machen dann das, was sie schon immer gemacht haben. Formatierung, Vorlagenbasteln und so 'n triviales Zeugs. Kreative Geister sind dann eben vorübergehend aus der Mode. Neue Artikel werden vielleicht vorübergehend Mangelware sein, aber das gibt sich wieder mit der Zeit. Hauptsache, die alten Platzhirsche sind von der Bildfläche verschwunden. So what? --Schlesinger schreib! 14:53, 23. Jun. 2015 (CEST)
@Schlesinger: <sarcasm> Die Hure Wikipedia hat sich bislang noch mit jedem Platzhirschen und jedem Troll ins Bett gelegt, davon werden sich auch künftig noch genügend alte & neue finden, die nicht nur die Gänge fegen oder die Laken wechseln wollen ... </sarcasm> --Jocian 15:17, 23. Jun. 2015 (CEST)
Netter Vergleich, Wikipedia als die Hure Babylon zu betrachten hat was. Das könnte man einiges finden :-) --Schlesinger schreib! 15:23, 23. Jun. 2015 (CEST)

Danke für den Link, das ist zwar sehr knapp, aber betrifft dafür die inhaltliche Qualität von Wikipedia ("mit wachsendem Volumen droht sie unregierbar zu werden wie eine Megacity. Die Zeichen des Verfalls mehren sich..."):

  • Mangel an Kuration - es gibt keine wirksame Instanz, die die Artikel auf Einheitlichkeit prüft
    • Die Kuration machen Benutzer, Autoren, Admins, Wikipedianer. Und während die Wikipedia Artikelzahlen wachsen, wächst nicht gleichzeitig die Zahl der kuratierenden Wikipedianer. Effizientere Wartung und Qualitätssicherung über Sprachgrenzen hinweg wären ein Ansatz (Stichwort Wikidata), aber ohne kompetente Neuautoren und Altautoren wird es nichts.
  • Mangel an visuellen Inhalten - das Web wird immer visueller, und Videos und Bilder werden immer verfügbarer. In Wikipedia spiegelt sich dieser Trend nur sehr rudimentär und hinterlässt das Gefühl eine Informations-Defizits
    • Bei Infografiken kommt gerade die neue H:graph-Extension dazu und wird uns neue, einfachere Möglichkeiten eröffnen. Auch Musiknoten kann man auf Wikipedia bereits abspielen (H:score, lilypond). Video-Einbindungen wachsen, sind aber auch nicht immer die beste (enzyklopädische) Wahl und aufwändig zu produzieren und zu kuratieren.
  • Mangel an Kontext - die Integration von Wikipedia-Inhalten z.B. in geolokationsbezogene Dienste lässt noch sehr zu wünschen übrig
    • Bei der Einbindung von Openstreetmap-live-Karten / eigene OSM-Server hat WMF bisher kläglich versagt. Sogar Kartenfunktionen in der App mussten wieder entfernt werden. Die Community sammelt/"kuratiert" seit Jahren Koordinaten, aber die angekündigten WMF OSM-Kartenserver lassen auf sich warten, sehr frustrierend. --Atlasowa (Diskussion) 14:53, 23. Jun. 2015 (CEST)

Wikipedia ist nicht mehr zu retten! Das war doch schon 2005 jedem klar hier. Die deutschsprachige Wikipedia wird 2150 mit 150 Millionen Artikel und davon 100'000 exzellenten kläglich untergehen. --Micha 16:52, 23. Jun. 2015 (CEST) Ps. Prognosen sind immer wahr, nicht vergessen! ...

Ja genau, der Wikipedia geht es wunderbar, wir haben keine Probleme, alles ist bestens, eitel Sonnenschein überall, wir haben uns alle lieb und Griechenland zahlt alle seine Schulden zurück. Liesel 17:15, 23. Jun. 2015 (CEST)
Nein, das habe ich damit nicht gesagt. Das ist ein Implikationsfehler. Aus "Draussen ist es nicht nass, also hat es nicht geregnet" wird nicht in Umkehrung: "Draussen ist es nass, also hat es geregnet". --Micha 17:17, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ave Mundus, wikipediani te salutant! --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:28, 23. Jun. 2015 (CEST)
@Micha L. Rieser: 150.000.000 Artikel und Wikipedia geht unter? Ich dachte, das sei frühestens beim 1.000.000.000 soweit? Hmmm... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:30, 23. Jun. 2015 (CEST)
Ich hatte mir ja eigentlich überlegt, auf der WikiCon vom Ende der Wikipedia zu berichten, aber nachdem Micha die Katze jetzt aus dem Sack gelassen hat, braucht es das wirklich nicht mehr. --Holder (Diskussion) 12:43, 24. Jun. 2015 (CEST)

Resumé: Das Vorfeld der Wikimania 2015[Bearbeiten]

Ich will mal versuchen, ein paar Gedanken aus der bisherigen Diskussion zu sammeln und dabei einige Grundlinien herauszuarbeiten, worum es „eigentlich“ geht.

Da ist zum einen die Rolle, die Andrew Lih spielt, indem er seinen Aufsatz bei der New York Times veröffentlicht. Genauso wie das Stück, das vor kurzem bei Time erschienen war, handelt es sich dabei, um es mit Böll/Wallraff zu sagen, um eine Art erwünschte Reportage. Das einzig eigene, das er bringt, ist der Schluß aus der Pew-Studie auf die technischen Arbeitsbedingungen von WP-Autoren: mobile is killing the desktop, und ohne Desktop/Laptop kann man nicht richtig arbeiten, denn Pads und Smartphones sind als Frontends zu Ökosystemen entworfen worden, die vor allem Daten über ihre Benutzer sammeln, um diese dann weiterzuverwenden und zu monetarisieren.

Der ganze Rest, der dann folgt, ist überwiegend Wikimedia-Sprech. Der zeigt aber immerhin, wohin es läuft. Liesel hat es m.E. zutreffend erkannt: Es geht vom ehrenamtlichen Hobby-Autor in Richtung GLAM-Mitarbeiter. Die UB Hamburg leistet sich ja schon einen eigenen Mitarbeiter für Social Media; da ich seine Arbeit schon lange verfolge, könnte ich mir gut vorstellen, daß er zukünftig auch Wikipedia noch stärker mit bedienen könnte. Vielleicht bekommt er auch bald einen Kollegen, oder es werden Aufträge außer Haus gegeben. Ein gewisses Feld für mehr oder weniger prekäre Tätigkeiten tut sich da auf, wie man es ja heute schon aus dem kommerziellen Paid Editing und Anhang kennt (über das Lih bezeichnenderweise kein Wort verliert). Und Magiers ist aufgefallen, daß damit auch implizit der Paradigmenwechsel von dem wertschätzenden Begriff der Schwarzmintelligenz der ersten Hälfte der 2000er Jahre zum ewig-gestrigen Fortschrittsverweigerer verbunden war. Von der Spitze der Content Liberation Army also zum Maschinenstürmer. Das sind wir in deren Augen.

Es ging aber in Lihs Aufsatz auch um etwas, worüber sich die Wikimedia-Organisationen sonst kaum öffentlich Gedanken machen: Um die inhaltliche Qualität des Contents, der hier vorliegt. Wenn sich Andrew Lih als einer der Wikimedia-Getreuen mal nicht mehr nur um die Beitragszahlen und sonstige Erbsenzählerei sorgt, die sie dort in San Francisco für „Forschung“ halten, sondern außer participation auch accuracy and usefulness zur Sprache kommen, mit denen es, wenn auch langsam, so doch sicher bergab gehe, dann wird da ein ganz neuer Ton angeschlagen. Aber der Ausweg aus dem offensichtlichen qualitativen Verfall ist das alte Rezept: Wie schon beim nordamerikanischen Education Program, soll es auch bei GLAM zukünftig immer nur weiter um möglichst guten Content gehen, der beigesteuert werden soll. Auch bei Lih gibt es kein langfristiges Konzept, keine Vision für ein befreites Wissen, das, im Anschluß an die Freie Software, aus der es ja mal entstanden war, eine wirkliche Open Knowledge, Open Access, Open Science, Open Education -Infrastruktur und -Kultur zum Ziel hätte, die die Beiträge zu freien Inhalten als Normalfall erscheinen ließe und damit auch zu gesellschaftlichen Veränderungen führen könnte. Sowas geht nur als Grassroots-Projekt, von unten herauf, nicht von oben herab mit ner komischen Stiftung an der Spitze, die alles lenkt und dank Orwellschem Superprotect immer mehr und immer stärker die Fäden in der Hand behalten will.

Tatsächlich läuft die Betonung von GLAM- und Bildungs-Beiträgen, wie Liesel heute morgen richtig schrieb, auf die Vorstellung hinaus, daß man die schwindenden ehrenamtliche Autoren durch bezahlte Kräfte ersetzen wird können, die man nicht selbst zu bezahlen braucht, sondern die ebenfalls – aus der Sicht des Wikipedia-Betreibers – umsonst arbeiten, weil sie von Dritten – GLAM, Schulen und Hochschulen – bezahlt werden oder weil sie dafür Noten oder Scheine für Studienleistungen bekommen. Und die Werbeagenturen und die Spindoktoren bei den PR-Agenturen kümmern sich um die Artikel, an denen ihre Auftraggeber ein Interesse haben. Kauf Dir einen Artikel, schalte Werbung in Wikipedia. Und die veteran editors bleiben als Folklore übrig, oder, um Henriette zu zitieren, als „Lexikon-Kommune I“.

Von Wikidata und den angeschlossenen Big-Data-Verwertern war gar keine Rede. Das ist die Absatz-Seite, während die Produktion wie vorstehend beschrieben neu geordnet wird, um es mal in BWL-Sprache zu formulieren.

Damit ist das Feld für die im nächsten Monat bevorstehende Wikimania bereitet, was zum Timing des Beitrags dazugehört.--Aschmidt (Diskussion) 22:30, 23. Jun. 2015 (CEST)

Wenn ich das lese kriege ich Pickel und es ist sicher alles andere als eine Zusammenfassug der bisherigen Diskussion.--Kmhkmh (Diskussion) 22:43, 23. Jun. 2015 (CEST)
+1--Pölkkyposkisolisti 22:48, 23. Jun. 2015 (CEST)
Die Zusammenfassung ist ziemlich - hmmm - eigenwillig -. Nathanial Tkacz: Wikipedia and the Politics of Openness noch als Empfehlung. (Eigenbau) Blogbeitrag Rezension. Ich würde es bevorzugen, wenn die WP selbst Geld generieren würde, etwa durch Wrrbung oder Lizensierung. Die völlig normale tendenz zur Professionalisierung von Contentlieferanten ist bekannt und davorn völlig unbenommen. Das passiert sowieso - oder wurde die holländischen Botartikel von Freiwilligen verfasst? Serten DiskTvE-Skala : Admintest 07:21, 24. Jun. 2015 (CEST)
<quetsch>@Serten: Ja, die Botartikel auf der nlwiki wurden von Freiwilligen im Rahmen einen WikiProjekts erstellt. Wie kommst Du denn ausgerechnet bei diesen Bot-Artikeln darauf, dass sie von bezahlten Autoren stammen könnten? --Holder (Diskussion) 12:39, 24. Jun. 2015 (CEST)
Huch, das ist ja spannend. Ich hatte angenommen, die hätten das mit Datenbankvorgaben und Contentübernahmen weitgehend automatisch gemacht. Witzisch. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 17:00, 26. Jun. 2015 (CEST)
@Serten: Automatisch auf jeden Fall, aber nicht bezahlt. --Holder (Diskussion) 07:54, 27. Jun. 2015 (CEST)
Das mit dem NIchtbezahlt geht mir langsam auf den Wecker. Nulltarife funktionieren nicht. Die WP wäre besser dran, sie macht Werbung und wertet das Leserinteresse aus und gibt die Kohle auch an Contentprovider und Autoren weiter. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 10:27, 28. Jun. 2015 (CEST)
Wenn jetzt auf einmal welche Pickel kriegen, ist das eher lustig. Nicht so lustig ist, dass Aschmidt ziemlich exakt eine bestimmte Sichtweise gewohnt pointiert beschrieben hat, die auf den ersten Blick zuzutreffen und logisch zu sein scheint, aber dann doch dem leichten Touch einer dosiert präsentierten Verschwörungstheorie nicht entgehen kann. Ein Kunstgriff, der zwar unsere Sinne bezüglich der Machtstrukturen und ihre Folgen schärfen kann, man ist sensibler geworden, aber die Sache doch nicht richtig trifft, weil sie zu viel in die Intentionen oder Absichten der Foundation hineininterpretiert. --Schlesinger schreib! 11:29, 24. Jun. 2015 (CEST)

Ich glaube, Aschmidt liegt völlig falsch mit seiner Interpretation. Nicht einmal mit seinen Prognosen oder seinem Fazit, sondern mit seiner Vorstellung der WMF. Ach wenn es doch nur so wäre, daß sie sich überhaupt solche Gedanken machen würden. Aber ich sehe das nicht im Ansatz. Spätestens seit Tretiakov da ist, kümmert man sich um sowas wie Contentgenerierung - auf welchen Wegen auch immer - so gar nicht mehr. Die WMF ist ein rein technisches Unternehmen geworden. Es haben nicht umsonst so viele Beiträger das Gefühl, eigentlich nur noch ein Störfaktor, im Wege zu sein. Ich kann mir echt nicht mehr vorstellen, daß sich Irgendwer in Frisco einen Kopf um Artikelarbeit macht. Weder über die Inhalte an sich, noch wer die beiträgt. Ein paar mal im Jahr wird aus Folklore dem unbekannten Autoren gedacht (man könnte wirklich bei manchen WMF-Statments denken, wir sind alle schon tot) - aber das war es dann auch. Man denkt an die Software (und das vor allem im Bezug auf die Spend... - äh, natürlich die Leser *hüstel* - und daran, wie man im neuen Jahr noch mehr Spenden generieren kann, um das System sich selbst erhalten zu lassen, das uns aber mittlerweile fast keinen Nutzen mehr bringt. Nebenbei versucht man noch die Strukturen zu zerschlagen, die sich sonst gebildet haben (etwa die Chapter, die wirklich versuchen die Content-Ersteller zu fördern) und das bischen "Macht" das in den Händen der Comunity liegt zu mindern. Die WMF ist eine einzige Krake zum Eigen- und Machterhalt geworden. Ein seelenloser, immer mehr durchbürokratisierter, Molloch. Wenn man etwas schafft, dann ist es mal hie, mal da noch eine bürokratische Struktur, noch ein Comitee, noch ein Ausschuss, wo man dann immer wieder dieselben Leute aus einem kleinen Kreis der WMF-assoziierter Winkelementeschwinger findet. Fazit: die WMF weiß nicht, was wir wollen (falls wir das überhaupt selbst wissen), interessiert sich dafür aber auch nicht, weil sie in einer ganz anderen Welt leben. Je suis Wikimedia sollte endlich unsere Initiative werden. Marcus Cyron Reden 13:19, 24. Jun. 2015 (CEST) PS: ironsicherweise ist ja ausgerechnet die Wikimania zu einem Treffen der Verwalter, Bürokraten und Angestellten verkommen, bei dem ich mich als einfacher Autor manchmal eher verloren und fehl am Platz vorkomme - ein Grund mehr daß ich meine, wir müssen uns unser Treffen wieder zurück holen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Wikipedia 2.0[Bearbeiten]

Reasonatorartikel, generiert aus den Metawikidaten für Johann Sebastian Bach. Das wäre der Anfang - Erstellen basierend auf einer gemeinsamen, straff geführten Datenplattform, Übersetzen mit einem sauberen Thesaurus, Finetuning durch Freiwillige und ansonsten eine Klare Trennung zwischen Inhalt und Design, die Einleitung geht wie bei Fefe (den ich mir immer als Bildzeitung anzeigen lassen über irgendwelche CSS Hüllen. Das ganze noch mit einem Tracing des Leserverhaltens, welches eine Optimierung von zusammenhängenden Themenfeldern erlaubte und automatisch Vorschläge an Autoren mit passenden Interessen generiert. Ich wäre auch für Umsatzgenerierung mit Werbeeinnahmen - die auch an die real existierenden Autoren wie institutionelle Contentprovider weiter zu reichen wären. Gruß Serten DiskTvE-Skala : Admintest 17:25, 26. Jun. 2015 (CEST)

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Um nicht immer über Untergangszenarien zu diskutieren oder auch darüber, wie sehr die WMF am Kunden (=Autor) vorbei entwickelt, nun die pragmatische Frage: Wenn ihr Wikipedia 2.0 gestalten könnten, wie würde aus aussehen? Was wäre anders und besser? Was vom alten Wikipedia würdet ihr wegstreichen? Bitte antwortet mit der Idee, als könntet ihr Wikipedia 2.0 von Grund auf neu entwickeln. --Micha 08:54, 25. Jun. 2015 (CEST)

Selber brainstormmäßig ein paar Ideen: -Keine Kategorien mehr, sonder Tags, die der Leser setzt. -Keine sprachabhängiger Sourcecode mehr, alles Englisch. -Kein Float, aber vereinfachung dadurch, dass BKs per Ajax angezeigt werden. Bsp. während dem Editieren wird ein Balken rot, was die Seite im Hintergrund geändert wurde (geht technisch). -Reform der Eingangskontrolle: Keine LA mehr. Bevor jemand schreibt, wurde die Relevanzprüfung bereits gemacht. -Jeder Account muss zwingend mit einer Mailadresse versehen werden, die bestätigt wird und einmalig vorkommem darf. ... Es gibt sicher noch mehr. --Micha 09:00, 25. Jun. 2015 (CEST)
Anmerkung zu; „Jeder Account muss zwingend mit einer Mailadresse versehen werden, die bestätigt wird und einmalig vorkommem darf“ verhindert nicht wirklich Sockenpuppenzoos (begrenzt höchtesns deren Grösse). Dafür kommt man schlichtweg zu leicht an sogenannte Wegwerf-E-Mail Adressen. Oder auch ohne ausweichen auf Wegwerf-e-mails. Alleine ich besitze 4 e-mail Adressen , die ich auch wirklich regelmässig nutze(d.h. wo ich wirklich fast täglich den in den Posteingang schaue). Geschäftsmail, privantes E-mail für Familie, Freunde und co., E-mail für meine Netz- sprich Wikipedia Aktivitäten, E-mail für die "unsichere" Websachen wie online Bestellungen usw. (d.H. in dem Mail-Briefkasten sollen die Spammmails landen). Und ich hab das Gefühl ich besitze im Vergleich zu anderen sehr wenige (Man kann sich ja E-Mail auch umleiten lassen). Das heisst ich könnte mir problemlos 4 Accaunts zu tun, ohne mir eine zusätzliche Adresse zu holen.. Allerdings erleichtert es wirklich die Kontaktaufnahme mit jemanden, der es Ernst meint mit der Mitarbeit. Schlecht ist die Idee nicht, auch wenn sie nicht unbedingt den Zweck erfüllt der dir vorschwebt.--Bobo11 (Diskussion) 09:15, 25. Jun. 2015 (CEST)
@Micha L. Rieser: Danke für die Initative. Diese Frage ist wirklich sehr viel produktiver, als seine Zeit auf's jammern zu verschwenden.Hier also ein paar Vorschläge:
  • Klare Trennung zwischen Inhalt und Design. So sollte sich ein Artikelautor z.B. keine Gedanken über die Anordnung seiner Bilder machen, sondern sich darauf beschränken den Artikel semantisch Auszuzeichnen. Die Entscheidung was wo steht und ob Bilder am Rand oder (mangels Platz) zu einer Galerie zusammengefasst angezeigt werden, kann dann ein intelligentes Frontend übernehmen.
  • Deutlich vereinfachtet Eingabewerkzeuge für Neulinge ohne den etablierten Nutzern ihre liebgewonnen Tools wegzunehmen. Ich würde daher den VisualEditor für alle IPs und Neuanmeldungen aktivieren und für die angemeldeten Nutzer eine Opt-In-Lösung anbieten. Das kryptische Hochlade Formular sollte direkt auf den Uplaod-Wizard auf Commons weiterleiten. Und auf den Diskussionsseiten sollte man sich zumindest überlegen, wie Signaturen und Einzüge automatisch gesetzt werden können.
+1 --Christian140 (Diskussion) 11:42, 26. Jun. 2015 (CEST)
  • Möglichst weitgehende Automatisierung von Routine-Prozessen (es macht keinen Sinn die wertvolle Arbeitszeit von Autoren damit zu verschwenden). Fehleingaben (Bilder ohne Infos, Weblinks im Artikeltext, usw) sollten gar nicht erst akzeptiert werden.
  • „Du, das war jetzt blöd“-Button. Analog zum Danke-Button sollte eine anonyme und nicht öffentlich sichtbare Rüffel-Funktion eingeführt werden. Viele Konflikte eskalieren nämlich schon allein dadurch, dass jemand nicht mitbekommt, dass er/sie sich gerade daneben benimmt.
  • Welpenschutz. Neue Nutzer könnte man durch ein (N) hinter dem Namen kennzeichnen und eine Richtliene erlassen, die alle verpflichtet diesen gegenüber eine Extrportion AGF an den Tag zu legen.
soweit erstmal. / Martin K. (Diskussion) 09:22, 25. Jun. 2015 (CEST)
Das Welpenschutz (N) finde ich eine sehr gute Idee, Martin K.! --Atlasowa (Diskussion) 12:08, 25. Jun. 2015 (CEST)
Ich hab eine Domain, alle Mails an diese Domain leiten auf dieselbe Adresse weiter, ich hab also unendlich viele E-Mailadressen. Alles Englisch klingt eigentlich gut, schafft aber neue Einstiegsbarrieren. Warum nicht alles in Englisch abspeichern, aber beim Lesen (optional) in die eigene Sprache konvertieren und beim Speichern zurück? Kategorien finde ich eigentlich besser als Tags. Ohne LA werden wir nicht auskommen. Wenn man sich jede chinesische Großstadt erst lange "genehmigen" lassen muss, dann steigert das die Motivation auch nicht.
Eine Wikipedia auf der grünen Wiese ist schwer vorstellbar, dafür hat man sich über die Jahre zu sehr an den ganzen "Mist" gewöhnt. Ich würde wahrscheinlich den Inhalt der Kategorien Wikipedia, Hilfe und Vorlage einmal komplett löschen und Neuanlagen nur nach intensiver Diskussion erlauben. Der Gemeinschaft würde ich den Wikipedia-Slang abgewöhnen und allgemein mehr Freundlichkeit verschreiben. Das editieren müsste für die durchschnittliche Rentnerin möglich sein, der VisualEditor entwickelt sich da langsam in die richtige Richtung. Vor allem bräuchten wir eine vernünftige technische Möglichkeit Diskussionen zu führen. Momentan werden Themen nach maximal 20 Beiträgen so unübersichtlich, dass weitere Benutzer sich nur mit extremem Aufwand noch daran beteiligen können. Darin sehe ich auch den Hauptgrund, warum wir uns so oft der Krücke Meinungsbild bedienen müssen. Helfen würde wahrscheinlich die Möglichkeit einzelne Unterdiskussionen auszulagern oder vielleicht einfache Thesen zu formulieren, denen User per Klick zustimmen oder wiedersprechen können. Aktuell scheint oft die einzige Möglichkeit eine Position zu unterstützen dieselben Argumente immer und immer wieder zu wiederholen. --Carlos-X 10:16, 25. Jun. 2015 (CEST)
Gibt es eigentlich fundierte Analysen warum User WP den Rücken kehren oder nur Vermutungen? Wenn das nicht klar ist, wie sollen dann die geeigneten Massnahmen ergriffen werden? --135.245.224.10 11:05, 25. Jun. 2015 (CEST)
Klar gibt es Analysen, gerade auch von WMF. Bspw. en:Wikipedia:Wikipedia_Signpost/2011-04-04/Editor_retention. Und ein paar Zahlen findest Du unter Benutzer:Atlasowa/editor_motivation. --Atlasowa (Diskussion) 12:20, 25. Jun. 2015 (CEST)
Ich fürchte, dass man mit rein technischen Neuerungen irgendwelche Probleme nicht mal ansatzweise in den Griff bekommt. --Schlesinger schreib! 12:15, 25. Jun. 2015 (CEST)
@Schlesinger: Natürlich sind auch kulturelle Veränderungen nötig und wurden (wie z.B. der Welpenschutz) oben auch schon vorgeschlagen. Aber zum Einen geht das idealerweise Hand in Hand und zum Anderen ist es bereits ein kultureller Fortschritt, dass hier darüber gesprochen wird, was man wie besser machen könnte, statt sich (wie üblich) darüber zu jammern, dass eh alles Mist ist und dann einen Schuldigen zu suchen (wahlweise die WMF, die böse Welt, Facebook oder eine missliebige Autorengruppe), dem man es in die Schuhe schieben kann. // Martin K. (Diskussion) 12:38, 25. Jun. 2015 (CEST)
  • Default-Skin zurück auf Monobook
  • Einschränkung auf Artikelnamensraum: keine Diskussionsseiten, keine Metaseiten, keine Benutzerseiten mehr. Vielleicht noch eine zentrale Seite, auf der die Syntax und die Grundregeln knapp erklärt werden.
  • Versionsgeschichten wenn überhaupt nur für angemeldete Benutzer mit besonderen Rechten sichtbar, so daß kein Usertracking mehr möglich ist
  • Als Ausgleich dafür bessere Tools für Admins um Vandalismus aufzuspüren
  • Um Edit-Wars einzudämpfen dürfen Artikel nur noch einmal am Tag pro Benutzer bearbeitet werden
  • Artikel oder Abschnitte für Bearbeitung sperren (für einen bestimmten Zeitraum), damit sich nicht mehrere Benutzer in die Quere kommen
--Sinuhe20 (Diskussion) 17:48, 26. Jun. 2015 (CEST)
Abgesehen vom (schwierig zu realisierenden) letzten Punkt halte ich diese Vorschläge eher für eine Distopie: Eine technokratische Steinzeit-Wikipedia ist mMn ganz sicher nicht die Rettung unseres Projekts. // Martin K. (Diskussion) 18:15, 26. Jun. 2015 (CEST)
Für viele ist Wikipedia einfach zu kompliziert: zu viele Regeln, Richtlinien und Hilfeseiten, die gelesen werden müssen. Diskussionsseiten dagegen entwickeln sich häufig zu ablenkenden Nebenschauplätzen, einmal in eine komplizierte Diskussion verwickelt, wird es für einen schwierig wieder zur Artikelarbeit zurückzufinden. Wird man dann dabei auch noch persönlich angegriffen oder auf der eigenen Benutzerseite falsch "angemacht", geht die persönliche Motivation schnell in den Keller. Artikel verfassen sollte zudem auch ohne dieses ganze Drumherum und Trara wie Meinungsbilder, Umfragen, Fleiß-Wettbewerben etc. möglich sein.--Sinuhe20 (Diskussion) 20:41, 26. Jun. 2015 (CEST)

Gute Frage, Micha! So ähnlich hat sich die Frage ja letztes Jahr bei der neuen deutschsprachigen "Wikipedia für Kinder" gestellt (Wikipedia:Enzyklopädie/Klexikon). Dortige Entscheidungen: Entwürfe bekommen Review bevor sie im ANR landen, Benutzerregistrierungspflicht (auf Anfrage, statt Sichtungssystem), fast keine Templates/Vorlagen, gewohntes Wikitext-editing... insgesamt "keep it simple" und "less is more". --Atlasowa (Diskussion) 12:43, 25. Jun. 2015 (CEST)

Warum werden da jetzt gleich wieder Sachen reingepackt, von schon jetzt klar zu sein scheint, dass sie nicht erwünscht sind. Zu dem bestätigten Emailaccount gab es soweit ich weiß bereits umfangreiche Diskussionen und auch ein MB und sie wurden (immer) abgelehnt.--Kmhkmh (Diskussion) 14:21, 25. Jun. 2015 (CEST)

Wikipedia 2.0 wäre vor allem eine Plattform, die sich in jeder Hinsicht selbst verwaltet. Alles weitere folgt dann von selbst. Laissez faire, laissez aller.--Aschmidt (Diskussion) 14:23, 25. Jun. 2015 (CEST)

Technisch könnte man sich Einiges vorstellen. Gut wäre bspw., wenn man einfach dort draufklicken könnte, wo man bearbeiten will, Textabschnitte, Infoboxen, Bilder usw. mit jeweils angepassten Eingabmasken. Der Visual Editor geht schon in die Richtung, scheitert nur schon daran, dass er auf einen zu unstrukturierten Quelltext aufsetzt. Insgesamt könnte man sich für die Artikelgestaltung noch das ein oder andere einfallen lassen. Dieses Kategoriensystem könnte man tatsächlich komplett einmotten, man müsste sich mal einigen, was man überhaupt will, ordnen und verwalten oder taggen und markieren. Da hat man mit dem stiefmütterlichen Umgang mit CatScan von Anfang an alles falsch gemacht und jetzt ist es wohl zu spät. Vielleicht gelingt da mit Wikidata ein Neuanfang. Wikidata finde ich insofern spannend, weil das sowohl bei Strukturierung als auch bei Internationalisierung neue Impulse setzt. Gerade die internationale Zusammenarbeit hat noch großes Potenzial, eine "grundenglische" WP halte ich jedoch für abwegig, obwohl ich selbst damit kein Problem hätte. Oder vielleicht gerade deshalb, ich kann wirklich beurteilen, was dabei herauskäme. Ein großes Community-Problem würde ich sofort radikal angehen: Beleidigungen jeder Art, egal mit welcher "Ausrede", ziehen eine sofortige Sperre nach sich, im Wiederholungsfall muss die Sperrdauer steigen, dazu "Platzsperren" für alle Beteiligte an Editwars. Klingt so einfacher, als es tatsächlich sein würde, aber so viel Zeit und Ressourcen wie derzeit mit VMs verschwendet werden, damit tun wir uns keinen Gefallen. Und des Weiteren denke ich, dass die Meinungsbilder abgeschafft werden müssen :-) Die Diskussions- und Entscheidungskultur in der WP gehört gründlich überarbeitet und besser organisiert. -- Harro (Diskussion) 15:19, 25. Jun. 2015 (CEST)

Es klingt zwar einfach: Beleidigung ->Sperre. Aber ich sehe schon die Diskussionen, was denn jetzt eine Beleidigung ist und was nicht. Ist z.B. "Der Artikel ist Schrott" schon eine Beleidigung? Für den eine ist eine Kritik eine Hilfe, für den anderen ist eine leichte Kritik schon eine schwere Beleidigung. Natürlich haben wir Probleme im Umgangston, nur werden wir das mit drastischen Polizeimaßnahmen nicht ändern können. Viel schlimmer sind doch die Sachen, die unter und hinter der Beleidigungsschwelle erfolgen, das Hinterhereditieren, dass Stellen von Rache-LAs, dass unterschwellige Mobbing und Wiki-Hounding, Veröffentlichung von Real-Life-Informationen etc. Es ist ja so ein Geschmäckle, dass ich andere Autoren durch ständiges Reizen mit so einem Automatismus in eine Sperre treiben kann. Manche Menschen muss man nur lange genug pieksen. Am Ende überleben dann wahrscheinlich die Accounts die am infamsten und verachtensten mit ihren Mitaccounts umgehen.
Viel sinnvoller ist der Aufbau einer im System integrierten Vermittlungs- und Meditations-Infrastruktur um die Probleme der Autoren untereinander auf einem gesitteten Weg lösen zu können. Es kommt in Deutschland ja auch keiner mehr auf die Idee, alle streikenden Beschäftigten zu kündigen. Liesel 15:51, 25. Jun. 2015 (CEST)
Nun, ich bin nicht oft auf VM, aber wenn ein User einen anderen als "Volksverhetzer" bezeichnet, dann ist das mindestens eine eintägige Sperre. Für Ersttäter. Und zwar ohne jede Nachfrage. Statt dessen wurde über vier Bildschirmseiten diskutiert und den Protagonisten jede Menge Gelegenheit gegeben, ihre Scharmützel fortzusetzen. Es war einfach nur noch abstoßend. Bei subtileren Angriffen, sowohl was Wortwahl als auch Methoden betrifft, hast du wohl recht, aber wir fördern ja schon die gröbsten Pöbeleien, indem wir Entschuldigungen für das Unentschuldbare zulassen. Und statt Schreibsperren gibt es ja im Zweifelsfall auch die Möglichkeit von Platz- oder Kontaktsperren. Für alle Kontrahenten. Niemand braucht persönliche Taxierungen und sie tragen auch nichts zur Lösung von Artikelfragen bei. -- Harro (Diskussion) 02:07, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ohne diese Diskussion jetzt schönreden zu wollen. Aber es sind wahrscheinlich die wenigsten, die ohne irgendeinen Anlass oder eine Vorgeschichte anfangen, andere Benutzer mit solchen Begriffen zu bezeichnen. Die Frage bleibt, wie konnte es soweit kommen? Haben wir keine anderen Möglichkeiten Konflikte zu entschärfen oder müssen diese erst bis zum Beleidigungsgrad eskalieren, damit dann irgendwelche Konsequenzen folgen. Liesel 07:23, 26. Jun. 2015 (CEST)

Es gibt bei Wikidata kurze, drei-Wort-Beschreibungen von items. So z.B.: norwegischer See, deutscher Fußballspieler, italienischer Automobilhersteller. Etwa das was Google am rechten Rand bietet. Diese Texte könnten für kleine Smartphones als Kurzerklärung ausreichend sein und sie könnten auf dem smartphone auch editiert werden. Meines Wissens gibt es bereits Versuche in diese Richtung, wobei auch Gamification eingesetzt wird. Wie bei Google könnte ein "weiter" zum WP-Artikel führen. 92.204.13.169 16:58, 25. Jun. 2015 (CEST)

Nur dass die Vorgeschichte nur die Beteiligten kennen und es nicht Aufgabe von (unbeteiligten) Admins sein kann, diese aufzuarbeiten. Es braucht einfach eine - deutlich niedrigere - rote Linie. Auch kann man nicht zu sehr in Diskussionen eingreifen. Ich kann auch einen User nicht zwingen, mir endlich eine sachliche Antwort auf eine Frage zu geben. Dass man allerdings ein paar Ideen2.0 bräuchte, Konflikte im Entstehen zu stoppen und generell Diskussionen zu versachlichen, da sind wir uns wohl einig. Das Traurige ist nur, dass ich in dieser VM-Diskussion kein Anzeichen festgestellt habe, dass da überhaupt so etwas wie ein Problembewusstsein existiert. Das wird alles einfach als normal hingenommen. Wenn du kämst und schärfere Regeln forderst, dann wirst du wahrscheinlich erst einmal auf Unverständnis stoßen. (Und natürlich von den üblichen Pöblern niedergemacht werden.) -- Harro (Diskussion) 14:12, 26. Jun. 2015 (CEST)
Diese Drei-Wort-Beschreibungen liegen aber außerhalb unserer Kontrolle in diesem Projekt, und ich halte es für äußerst kritisch, dass damit derzeit schon die WP-Artikel auf der Mobiloberfläche kommentiert werden. Die Richtung ist genau diejenige, die Du beschreibst, sie werden per Gamification erstellt statt von einem inhaltlich kompetenten Artikelautor, womit sie aus meiner Sicht schlicht nichts wert sind. Ich hätte nichts dagegen in diesen Projekt Kurzbeschreibungen von Artikeln zu erstellen, aber die müssen von den hiesigen Artikelautoren kommen, nicht von irgendjemand, der spielerisch irgendwas anklickt, um möglichst schnell eine möglichst große Masse von (unbelegtem) Daten-Content zu generieren. --Magiers (Diskussion) 17:26, 25. Jun. 2015 (CEST)
Ist nicht eine Annahme des Artikels in der NewYork Times, dass die Kontrolle der Autoren eines der Probleme ist und zurück zu den anarchischen Wurzeln wäre eventuell so etwas wie ein Jungbrunnen für die WP. Artikel wie "Die Nordsee ist ein Meer" hatten seinerzeit auch keinen Wert. Das Problem bei einem solchen Ansatz ist, dass die Drei-Wort-Beschreibung nicht wirklich verbessert werden kann, oder vielleicht doch? Zumindest könnte auf diese Weise in Ländern, wo es keine Desktop-Rechner gibt, z.B. in Afrika, schnell Content geschaffen werden. Vielleicht könnte die Beschränkung auf kurze, unkomplette Sätze in Wikidata wegfallen? Zumindest in einigen Sprachversionen? --92.204.13.169 18:02, 25. Jun. 2015 (CEST)
Für mich ist die Kontrolle der Autoren nicht das Problem der Wikipedia, sondern ihre Qualität. Die Foundation und Leute, die für ihren Artikel ein Schulterklopfen von ganz oben erhalten, sehen das möglicherweise anders... Bei den Drei-Wort-Beschreibungen kann leider eine ganze Menge falsch sein, sonst würde es bei unseren Biografie-Artikeln nicht so häufig Streit um die korrekte Nationalität einer Person geben. Und auch die Frage nach der wesentlichen Tätigkeit einer Person ist nicht immer einfach: Angela Merkel als "deutsche Physikerin" zu bezeichnen, ließe sich sogar belegen und wäre dennoch irreführend. Ein Beispiel aus der eigenen Praxis: Mr. Bojangles wurde via Wikidata als Single von Nitty Gritty Dirt Band bezeichnet. Das ist (mal abgesehen von der schlechten Grammatik) nicht falsch, aber eben auch nicht die wesentliche Aussage zum Lied. Mich ärgert es, wenn solche Labels von einem anderen Projekt aus auf unsere Artikel gepappt werden, ohne dass die hier aktiven Autoren überhaupt etwas davon mitbekommen. --Magiers (Diskussion) 19:18, 25. Jun. 2015 (CEST)
.Du solltest froh sein, dass Merkel nicht mal irgendwo Fussball gespielt hat. Dann bekäme der Artikel sofort eine Sportlerinfobox, und der erste Satz würde lauten "ist eine ehemalige Fussballspielerin und Bundeskanzlerin..." Alexpl (Diskussion) 19:28, 25. Jun. 2015 (CEST)
Die Zutatenliste bei Speisen hat das selbe Problem und da wurde geregelt, dass die Bestandteile nach ihrer Wichtigkeit aufgeführt werden. Und Regeln für die korrekte Nationalität wären sicher auch international abstimmbar. Wichtig wäre mir hier allerdings Lösungen dafür zu finden, wie man derartige Regeln in eine App integrieren kann, ohne den Freiwilligen mit Regellisten zu kommen. Keine Ahnung ob so etwas überhaupt möglich ist. --92.204.50.205 09:49, 26. Jun. 2015 (CEST)
Nationalität ist halt ein Problem für diejenigen, die in Nationen denken. Eine Denkweise des späten 18./19. Jahrhunderts. Nehmen wir mal Mozart. Deutscher? Österreicher? Salzburger? Der WP-Artikel lässt das in der Einleitung weg und widmet dem ganzen einen eigenen Abschnitt: Wolfgang Amadeus Mozart#Mozarts Nationalität. Kopernikus? Deutscher? Pole? Preuße? Da Vinci? Italiener obwohl es damals gar kein Italien gab? Liesel 10:15, 26. Jun. 2015 (CEST)
@Marcus Cyron, Liesel: Die Frage dessen, was akzeptabel ist und was ein PA ist tw. stark abhängig von den Beteiligten. Ich habe bspw. einmal einen flapsigen und nicht durchdachten Kommentar gemacht, so in der Art, hey, was soll dieser Trollantrag, aber der Gemeinte verstand das wesentlich ernsthafter, als es gemeint war. Folge:VM und Sperre. Man muß als berücksichtigen, daß andere Benutzer andere Kriterien haben, was PA ist und was nicht. Jaja, ich weiß, ich bin nicht der Paulus in dieser Angelegenheit. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 01:18, 28. Jun. 2015 (CEST)
Ich kann mich gar nicht erinnern, mich zu diesem Thema geäussert zu haben OO. Marcus Cyron Reden 01:21, 28. Jun. 2015 (CEST)

Interessante Frage, ernüchternde Antworten. Warum ist Wikipedia 1.0 so erfolgreich geworden, obwohl es auch anderen derartige Projekte gab? Am Anfang stand der Spaß, Enthusiasmus und das kostenlose Engagement vieler tausender Menschen für eine Idee. Darum macht es weder einen Sinn, mit 2.0 dieses alles über Bord zu werfen, noch anderen temporären Trends hinterherzuhecheln. Es kann jeder selbst Revue passieren lassen, was wir in den vergangenen 12 Jahren bereits überlebt haben. Facebook wird genauso wie Tablets oder Smartphones weiter bestehen, aber nicht in der heutigen Form, sondern die Hersteller werden sie genauso weiterentwickeln, wie das der Googlekonzern mit seinen Projekten macht. Wir sollten uns darum nicht denen auf Stand 2015 anpassen, sondern etwas Eigenes erschaffen. Das größte Problem was für mich über allem steht ist der Mißbrauch, bzw. die Angst vor solchem, was zu einem überreguliertem System geführt hat. Darum muss man sich klarer dazu bekennen, ob wir die Wikipedia der 300, 3000, 30.000 oder gar 300.000 Autoren sein wollen. Wenn nur wir 300 etwas erschaffen, besteht klar die Gefahr der geistigen Inzest, und die Fortschreibung alter Konflikte. Wenn man zu groß wird, diskreditiert man diese 300, ohne die hier kaum was geht, und das Ganze versandet im Nirwana wie die Konkurenz. Ich wiederhole mich immer wieder gern, mit all den Spenengeldern sollten IT-Experten eingestellt werden, welche sich nach den Wünschen der Autoren und Benutzer richten, und nicht der Hund weiter mit dem Schwanz wackeln, und wir regelmäßig als Betatester benutzt werden. Dazu genügt es, eine Basisversion 2.0 zu erstellen, bei der sich jeder die nötigen Mods dazuschaltet. Wer keine Kategorien haben möchte, oder die Probleme damit, erhält die Möglichkeit, das auszublenden. Wer Stubs nicht mag, bekommt erst Artikel ab einer Mindestgröße angezeigt, und es wird ein Bewertungssystem eingeführt, was jedes großes Pornoportal bereits besitzt, wo sowohl die Nachfrage/das Interesse als auch die fachliche Bewertung erkennbar ist. Es gibt hier immer noch einige, die sich für Wollmilchmäuse halten, welche 2 Millionen Themen kontrollieren können, während andere mit ihren 2000 Artikeln im Fachbereich völlig zufrieden sind. Bislang werden diese beiden Gruppen gleich schlecht behandelt, bei einem 2.0 sollte es einfach möglich sein, wie in jeder guten Datenbank per Suchfunktion seine Arbeitsgebiete auszuwählen. Das geschieht heute schon in der Praxis ohne Hilfsmittel, und viele treffen sich nur auf den wenigen übergeordneten Funktionsseiten. Das entspricht vieleicht nicht mehr der Intention von der Anfangszeit, aber die Leute entscheiden halt selbst, wie und wo sie aktiv sein wollen. Die Basis solche 2.0 sollten darum auch nicht alle 2 Millionen Artikel sein, sondern wir sollten selbst (ähnlich wie bei den Lesenwertentscheidungen) überprüfen, was wir so wertvoll und wichtig betrachten, daß es eine Stufe weiter einsehbar sein wollte. Und es bleibt den Lesern überlassen, welches Informationen sie nutzen wollen, das "Freiwilligenprojekt" hier, oder die eingeschränkte, dafür hochwertigere Zukunftsversion.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:15, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ich bin zwar nur ein Wenigbeitragender (meist als IP) aber finde diese HTML basierende WIKIs überholt. Selbst SW Entwicklung arbeitet immer mehr graphisch und das wäre auch hier angebracht. --Adamvonwelt (Diskussion) 13:32, 26. Jun. 2015 (CEST)

Superprotektoid[Bearbeiten]

Der Begriff Superprotektoid wurde als Neologismus vorgeschlagen. [1] --Edward Steintain (Diskussion) 22:24, 25. Jun. 2015 (CEST)

Wikipedia 4.0 - eine Enzyklopädie der Artikel[Bearbeiten]

Wenn wir ehrlich sind, strebt die WMF eine kybernetische Lösung nach aktuellen betriebswirtschaftlichen Paradigmen an. Die Artikel sollen sich Industrie-4.0-ig selber aktualisieren und wo das nicht geht, wird ausgesourced. Selbst Union Busting wird analog mit dem faktischen Verbot der Community-Förderung [Quantifizierungszielvorgaben, die nur trotz Community-Förderung knapp erreichbar sind] betrieben. Und die Art und Weise, wie die WMF Software entwickelt, ist doch auch sehr SCRUM-Agile-schrottig. Da man keine Shareholder hat, versucht man es mit einem Leser-Gender-Mobile-Analog-Käse-Value. Benedictus Levita (Diskussion) 08:45, 26. Jun. 2015 (CEST)

Danke für den Beitrag. Es wird eine WMF-Perspekive beschrieben, die (wohl unausgegesprochen allgemein) keine Zustimmung finden wird. Kein Problem, es lohnt sich nicht über den Kleinkram (Adiaphora) aufzuregen, die geschichtlichtliche Entwicklung wird es regeln. So kann oder wird WMF der Stinkefinger gezeigt (html aus plamarer Sicht: m|m). Trittbrettfahrer zweiter Ordnung leben ohne die Erkenntnis des Meidens (engl shunning). Bei de:wp werden die Folgen als Editor-Verlust beschrieben. Auf Lila's User-Talk-Page wurde „horizontale Kooperation“ angestimmt. --Edward Steintain (Diskussion) 22:09, 26. Jun. 2015 (CEST)

Kein Untergang aber Probleme[Bearbeiten]

Die WP wird bis auf Weiteres nicht untergehen, trotzdem sollten wir bestehende Probleme angehen. Ich stelle euch mal ein paar davon vor, die wahrscheinlich an dem weiter oben angesprochenen Autorenschwund nicht ganz unschuldig sind:

  1. Zu wenig Flexibilität und zu viel Konservativismus: Waren zu Anfang Sei mutig und Nimm nicht an Abstimmungen teil wichtige Leitlinien, haben wir heute eine „Meinungsbilditis“. Waren Meinungsbilder ursprünglich dazu da, bei festgefahrenen Diskussionen eine Lösung zu finden, haben wir heute quasi ein Gesetzgebungsverfahren mit Unterstützerstimmenregel. Statt Diskussionen, in denen Argumente zählen, haben wir ein pseudodemokratisches Verfahren mit Zufallsmehrheiten.
    • Bestes Beispiel ist die *-†-Debatte. Anstatt Autoren Freiheiten bei der Artikelgestaltung zu lassen, sollte per MB eine Vorschrift verabschiedet werden, die die Autoren gängelt.
  2. Folklore: Persönliche Angriffe vergiften das Klima, sodass eigentlich schnell und mit deutlicher Wirkung gegen sie vorgegangen werden müsste. Nur leider lässt man gerade den langjährigen Benutzern einiges durchgehen, dabei müssten doch gerade die wissen, wie man sich benimmt.
  3. Regeln, Regeln und Regeln: Natürlich geht es nicht völlig ohne Regeln, trotzdem wird man hier teilweise von Regeln erschlagen. Die Relevanzkriterien sind der beste Beweis dafür. Dabei ist nicht nur die Menge das Problem, sondern auch die völlig chaotische Struktur. Wer einen neuen Artikel anlegen will, muss sich im schlimmsten Fall fünf Seiten durchlesen: Wikipedia:Artikel, Seite mit themenspezifischen Regeln, Relevanzkriterien, Namenskonventionen sowie die jeweilige Formatvorlage. Ich hatte schonmal vorgeschlagen, für jedes Themengebiet eine einheitliche Seite – ggf. mit Unterseiten – zu erstellen, damit der potenzielle Autor alles auf einen Blick hat. Die Idee ist leider versandet, auch weil einige befürchteten, dass Änderungen an RK, NK usw. nur noch portalintern diskutiert werden und Außenstehende ausgeschlossen werden. Damit wären wir wieder beim ersten Punkt (zu wenig Flexibilität).

Zum Abschluss noch ein Vorschlag: Auf unserer Hauptseite werden ja vorzeigbare Artikel verlinkt. Das ist zwar gut so, es sollte aber auch eine Rubrik geben, in der Artikelwünsche sowie Artikel mit Mängeln stehen. Das könnte den ein oder anderen motivieren, hier mitzuhelfen. --Morten Haan 🍔 Wikipedia ist für Leser da 15:14, 29. Jun. 2015 (CEST)

Persönliches Editierverhalten ausgewertet → Übersetzungswünsche des Wikimedia-Forschungsteams[Bearbeiten]

Habe heute eine E-Mail auf Französisch von Wikimedia Research in San Fransisco bekommen mit Übersetzunggswünschen für 5 Artikel. Sie haben eine Liste "wichtiger Artikel" ermittellt, die in der englischen Wikipedia vorhanden sind, in der französischen WP nicht. Aufgrund meiner Beitragsliste (global? fr? en? de?) halten sie mich nun für geeignet und mutmaßlich gewillt, einen dieser Artikel auf frWP anzulegen: en:K.I.Z. (bei uns K.I.Z.), en:Luca Hänni (Luca Hänni), en:Moguai (Moguai), en:Joshua James (folk singer) (Joshua James), en:6 Feet Beneath the Moon (6 Feet Beneath the Moon). In diesem Zusammenhang wird auch das ContentTranslation Tool beworben erwähnt. Der Kurier berichtete und diskutierte. Das Forschungsprojekt wird auf m:Research:Increasing article coverage vorgestellt. Wenn ich die Abschnitte „Computing Editor-Article Affinity“ und „Matching Translators with Missing Articles“ richtig verstehe, dann haben die meine Edits ausgewertet und schlagen mir jetzt "passende" Artikel vor, die mutmaßlich in meinen Interessengebieten liegen?! Also so ähnlich wie im Online-Shop "Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren"?! Wenn das stimmt und die "Forschungsergebnisse" positiv ausfallen, dauert es nicht mehr lange bis zum vollautomatisiert individualisierten Themenvorschlagsbanner an Autoren. Per Pop-up oder als Banner. --Martina Disk. 07:23, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ich bekam auch so eine Mail. Die können gar nichts ausgewertet haben. Ich sprech kein Wort französisch, und warum ich ausgerechnet einen Artikel über einen Surfer (irrelevant!) übersetzen soll, bleibt mir rätselhaft. In der französischen Wiki hab ich vielleicht 30 Bilder aktualisiert, mehr nicht. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 08:41, 26. Jun. 2015 (CEST)
+1 --kulacFragen? 08:51, 26. Jun. 2015 (CEST)
Computer sind dumm. WMF ist dümmer. Liesel 08:59, 26. Jun. 2015 (CEST)
Sehr spannend, bei mir warern es en:Catherine Walters, en:Ben Wedeman, en:Timbaland & Magoo, en:Mary Mapes und en:National Library of Azerbaijan - also mitten in mein Autorenproträt treffend. Ich kann allerdings auch kein französisch und ich denke, die meisten Beiträge von mir dort sind Bildeinsetzungen aus dem Festivalsommer - insofern auf mein fr-Profil sogar zutreffend. Ich fände es sehr spannend zu erfahren, was das Tool mit meinem realen de-Porträt für die de-wiki machen würde. -- Achim Raschka (Diskussion) 09:09, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ich kann einigermassen passabel Französisch. Aber mir wurden Übersetzungswünsche zu Themen angeboten, die mich überhaupt nicht interessieren. Da besteht riesiger Optimierungsbedarf ;-) --Voyager (Diskussion) 09:12, 26. Jun. 2015 (CEST)

Bei mir waren es 5 Fußballerinnen. Kein Wort Französisch...--Pölkkyposkisolisti 09:15, 26. Jun. 2015 (CEST)
Wieso kriegst du die Fußballerinnen und ich nur irgendwelche U21-Fußballer?! Ich hab sogar denen ihre Bleues geknipst! Irgendwo hab ich fr-1 geschrieben und ich hab 59 Edits dort (alles image=), damit würde ich aber auch keine Artikel editieren. --Ailura (Diskussion) 16:41, 26. Jun. 2015 (CEST)
Tja, wenn du die Jungs und ich die Mädels bekomme, ist doch alles ok oder? --Pölkkyposkisolisti 15:15, 27. Jun. 2015 (CEST)
Ich kann ganz gut französisch, habe aber glücklicherweise keine Mail bekommen. Was habt ihr falsch gemacht? --Schlesinger schreib! 09:27, 26. Jun. 2015 (CEST) :-) 
Wahrscheinlich hast Du einfach noch nie oder noch nicht genügend in der französischsprachigen Wikipedia editiert. Ich wurde zum Glück auch noch nicht zugespammt. --RobNbaby (Diskussion) 09:31, 26. Jun. 2015 (CEST)
Wahrscheinlich, weil Schlesinger nur diskutiert und keine Artikel schreibt? --2.202.219.176 10:16, 26. Jun. 2015 (CEST)
Stümmt. Wer diskutiert, wird von der Foundation nicht mailmäßig zugespammt. Wo wir gerade bei Spam sind, warum hast du Held dich für dieses bahnbrechende Edit extra ausgeloggt? --Schlesinger schreib! 11:28, 26. Jun. 2015 (CEST)
Hm könnte evetuell auch daran liegen das du Schlesinger kein blabelblubel-Babel auf deiner Benutzerseite hast? Weil irgendwie solten di ja nur leute anschrieben die sich irgenwo geoutet haben das sie französisch können. Oder sind die wirklich so dumm und gehend avon aus das jemand der auf fr: edietiert auch französisch können muss. Gerade in der vor Wikidata-Zeit waren etliche endits reines Sprachversionsverlinken. Oder eben wie Achim „man füge Bild“ ein, gerade bei Personenartikel muss ich dafür keine Wort können, sondern ein "Hans Muster (2015)" als Bild-Unterschrift reicht. --Bobo11 (Diskussion) 11:36, 26. Jun. 2015 (CEST)
Daran liegt es ganz sicher nicht. Das einzige fr-Babel, das ich je gesetzt hatte heißt fr-0 und befindet sich auf Wikidata. --PigeonIP (Diskussion) 13:05, 26. Jun. 2015 (CEST)

Toootal mein Fall... Mein Profil auf fr.wp? 13 Edits für lang-links und commonscat-fixes zu Puten, Enten, Hühnern, Kaninchen und einem Baseballverein... Das qualifiziert mich natürlich derart komplexe Artikel, wie die vorgeschlagenen zu übersetzen... --PigeonIP (Diskussion) 10:01, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ich habe, mit einer immerhin freundlichen anrede, darum gebeten, dass sie mir keinen Spam zuschicken sollen und wenn sies so wichtig finden sollen sie es halt selber schreiben. Die Themen waren weder wichtig, noch interessant noch auch nur annähernd in meinem allgemeinen Interessengebiet ...Sicherlich Post 10:10, 26. Jun. 2015 (CEST) und warum ich nun gerade vom englischen ins französische übersetzen soll? Weil englisch toll ist und französisch zur grand nation gehört?
Freiwillig war gestern. Heute werden Arbeitsaufträge vergeben. Ich soll den englischen Artikel zur Internetzensur in Deutschland ins Französische Übersetzen. Pfff. – Allen ein schönes Wochenende! :) --Aschmidt (Diskussion) 10:32, 26. Jun. 2015 (CEST)
Um das gleich mal zu sagen: Volksmusik übersetze ich nicht. Ob ich dann gesperrt werde? --Hardenacke (Diskussion) 11:35, 26. Jun. 2015 (CEST)
Nur mal so in die Runde gefragt: Die Privacy Policy der Wikimedia Foundation steht diesem, ähm, (Aus-)Forschungsprojekt nicht entgegen? --Jocian 11:48, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ach wo, bleibt doch alles in der Familie. Die Foundation und wir, das ist schon okay so. Wir geben ja unsere Daten für einen guten Zweck hier ein und haben auch alle etwas davon, daß sie das auswerten. Woher soll man denn wissen, welchen Artikel man als nächstes schreiben könnte? Wenn man sich neu anmeldet, bekommt man doch, glaube ich, schon länger direkte Vorschläge, was man hier so tun könnte. Weiß jemand mehr?--Aschmidt (Diskussion) 12:12, 26. Jun. 2015 (CEST)
Klar. Als nächstes kommen dann Aufträge, wie bewirb dich als Admin, melde Aschmidt als Vandale und trolle im Streit und die genealogischen Zeichen gegen die A-Fraktion oder stimme dafür, dass ... Es kommen wunderbare Zeiten auf uns zu :-) --Schlesinger schreib! 12:18, 26. Jun. 2015 (CEST)
Echt wahr. Wenn die von die von mir verlangen "respektiere Schlesinger", oder "Wikipedia ist eine Enzyklopädie" bin ich weg. -- Cherubino (Diskussion) 12:55, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ja, dann kommen natürlich noch solche konstruktiven Anweisungen wie wenn du nicht global beblockt werden willst, setze Punkt 19.30 Uhr eine Wiederwahlstimme für Cherubino :-) --Schlesinger schreib! 13:03, 26. Jun. 2015 (CEST)

Let's wikibomb everybody aggressively with translation suggestions! Großartig. PigeonIP (Diskussion) 13:13, 26. Jun. 2015 (CEST)

Dieser Benutzer hat auch eine Mailadresse direkt bei der Datensammelkrake Google und gibt ihnen freiwillig sämtliche seiner Mails zur Auswertung, was soll man da schon erwarten? --Winternacht in Wikimedias supergeschützten Wikis 13:35, 26. Jun. 2015 (CEST)

Offenbar ahmt die WMF nun Google in allen Datensammel- und -auswertungseigenschaften nach. :-( So ist das also, wenn man so werden will wie Facebook. Wahrscheinlich wollen sie endlich die bisherigen Autoren loswerden mit derartigen Aktionen. Was passiert denn, wenn diverse Leute, die kein Französisch können, die vorgeschlagenen Artikel bei Google Translate eingibt, das Ergebnis in das Translatetool werfen und so Artikel erstellt werden? Die Admins dort werden sich sicher darüber freuen, irrelevante Stubs in schlechter Übersetzung zu erhalten und haben dann mehr zu tun mit dem Löschen.

Mailadresse aus den Einstellungen nehmen oder gar nicht erst eintragen hilft offenbar auch, dann erhält man keine derartigen Spammails. Man kann sich ja ein Konto nur für Wikimails anderer Benutzer zulegen, mit dem man nicht im ANR irgendwo editiert, dann kann dort auch nichts ausgewertet und man kann nicht zugespammt werden. Alternativ könnte man die WMF, die für derartigen Spam auch noch Spendengelder missbraucht, auch fragen, wie viel Geld denn für die Übersetzungen zur Verfügung steht, wenn man schon Auftragsübersetzungen für die WMF durchführen soll, die bestimmt, welche Artikel übersetzt werden sollen. Die Aussage aus dem letzten Jahr, dass sie sich nicht inhaltlich einmischen wollen (außer URV), war also auch gelogen. :-( --Winternacht in Wikimedias supergeschützten Wikis 13:21, 26. Jun. 2015 (CEST)

Habe auch Arbeit bekommen: Nebenläufigkeit, en:Ascendance Trilogy, en:AN/ASQ-228 ATFLIR, en:Area codes 778 and 236 und en:Meleda disease großartig. Mein französisch reicht um einen Kaffee zu bestellen und dann die Themen. Meine Themen sind das nicht. --Itti 13:31, 26. Jun. 2015 (CEST)
Wie viel Geld ist ihnen denn die Übersetzung wert von jemandem mit wenig Französischkenntnissen? --Winternacht in Wikimedias supergeschützten Wikis 13:40, 26. Jun. 2015 (CEST)
Also ich nehme 10 Cent pro Byte. Löschdiskussion, Löschprüfung, Adminproblem und SG-Anfrage extra. Das beliebte Rundum-Sorglos-Paket wäre natürlich ein echtes Schnäppchen. Nur solange Vorrat reicht :-) --Schlesinger schreib! 13:58, 26. Jun. 2015 (CEST)

Kann kein Französisch und keiner der Vorschläge ist ansatzweise innerhalb meiner Themenbereiche. Ich finde es sogar sehr dreist, von mir zu erwarten, daß ich aus einer Sprache die ich so lala kann in eine zu übersetzen die ich gar nicht kann. Die ganze Aktion ist eine qualitative Katastrophe. Ich kann weder die vorgeschlagenen Artikel beurteilen, noch sinnvoll enzyklopädisch auf französisch arbeiten. Zudem bin ich schon Wikipedia-Autor. Ich habe mehr als genug eigene Projekte. Ich finde so ein Vorgehen erschreckend. Dreist. Frech. Allerdings habe ich immerhin 2756 fr:WP-edits, allerdings zunächst eine dreistellige Zahl Interwikilinks und später viele Bildumbenennungen von Commons. Und ein paar Bildereinträge, ähnlich wie Achim. Marcus Cyron Reden 16:08, 26. Jun. 2015 (CEST)

So, und jetzt husch an die Arbeit alle :). --Uwe (Diskussion) 16:17, 26. Jun. 2015 (CEST)

Es ist das übliche Verhalten von Mail-Spammern, eine E-Mail kostet schließlich nichts: Verschicke eine Million Mails, wenn nur ein Depp darauf anspringt, hat es sich schon gelohnt. --Drahreg01 (Diskussion) Hilf mit! 16:19, 26. Jun. 2015 (CEST)

Nun benötige ich schon den Guurgel-Übersetzer, um herauszufinden, was "Das Team von der Wikimedia Foundation Forschung" eigentlich von mir will. Aber es ist immerhin schön, zu lesen: "Angesichts Ihrer Geschichte der Beitrag zur Wikipedia, wir denken, du bist ein (an) ausgezeichneter Kandidat (e), um auf diese Artikel bei." ;-)
Ich frage mich wirklich, was die da ausgewertet haben. Wenn aber die NSA ähnlich arbeitet, wird mir himmelangst. -- Smial (Diskussion) 16:58, 26. Jun. 2015 (CEST) der auf FR ebenfalls nur Bilder und CommonsCats eingetragen hat

Hallo, ich übersetze ja gerne mal etwas, ein von mir von deutsch in französisch übersetzter Artikel (was schon schwer genug ist) ist sogar mal bei Le saviez-vous ? gelandet, aber vom Englischen ins Französische? Die Vorschläge sind allerdings recht interessant, vielleicht demnächst ja mal hier das Bein von Lord Uxbridge.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:19, 26. Jun. 2015 (CEST)


Déjà vu...


Ich soll mich daran versuchen: Holinshed's Chronicles, Boy playerShakespearean tragedy, Hamlet Q1, Shakespeare bibliography. Das überrascht mich jetzt ja völlig. -- Andreas Werle (Diskussion) 17:27, 26. Jun. 2015 (CEST)

Habe auch eine solch idiotische Massenmail bekommen. Eigentlich kann man denen nur wünschen, dass alle Angeschriebenen jetzt wie wild Artikel per Online-Übersetzungs-Müllseiten zusammenmurksen und die frwiki damit überschwemmen. Das wäre dann hoffentlich das Ende eines weiteren WMF-Features, das keiner braucht. --Holder (Diskussion) 17:28, 26. Jun. 2015 (CEST)

Elizabeth Wurtzel wartet auf ihre Übersetzung

Eure Häme über die Arbeitsaufträge kann ich nicht teilen, denn meine drei Frauen und zwei Männer liegen in meinem Spektrum. Elizabeth Wurtzel würde ich allerdings gerne tauschen, weil mir ihr Roman und seine Verfilmung fr:Prozac Nation nicht gefallen.
Eine WP-Einführung in fr:WP:VAND und fr:WP:BLOC vorab wären auch nicht schlecht. Ansonsten warte ich natürlich wie viele hier auf die Mail mit der Einladung zu einem Französisch-Kurs, der mich von A3 nach C3 bringt, das wird dann schon drei Jahre brauchen.
Also, wer tauscht? á bientôt --Goesseln (Diskussion) 18:18, 26. Jun. 2015 (CEST)

Mir wurde folgendes vorgeschlagen:

Da ist nichts dabei, was mich thematisch interessiert und französisch kann ich auch nicht, meine Edits im fr.WP beschränken sich auf Interwikis (aus der Zeit vor Wikidata) und Nekrolog-Einträge.
Ich hoffe mal, daß Google sich bei der Auswertung meines Surfverhaltens genauso dämlich anstellt und mich für eine Teenagerin aus Südkorea hält, die sich für Fußball und Kosmetik interessiert, aber ich glaube das nicht so ganz. Gruß, Aspiriniks (Diskussion) 18:28, 26. Jun. 2015 (CEST)

Die gesammelten Beiträge zu diesem Thema zeigen mal wieder die Tendenz, aus Nebensächlichkeiten und Harmlosen, einen Sturm im Wasserglass zu brauen... falls keine Französischkenntnisse (oder einfach keine Lust, den Franzosen zu helfen) Mail bitte einfach per Löschung entsorgen, statt hier zu jammern! :) --Stauffen (Diskussion) 18:50, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ich finde Spammails lästig, und daß man vermutlich Geld in ein Tool gesteckt hat, das so überhaupt nicht funktioniert, ist auch wieder mal typisch. -- Aspiriniks (Diskussion) 18:52, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ich vermute, da hat nur Jemand einen Bot geschrieben, der die Daten ausgelesen hatte. Da dürfte nicht viel Geld investiert worden sein. Marcus Cyron Reden 19:25, 26. Jun. 2015 (CEST)
Es läuft als Forschungsprojekt und es sind Menschen von der Stanford beteiligt. Ich glaube auch, dass das billiger aussieht als es ist. --Ailura (Diskussion) 20:14, 26. Jun. 2015 (CEST)
Mein Fehler - ich dachte es ginge um die Mails, aber es ging ja um das Übersetzungstool. Marcus Cyron Reden 00:14, 27. Jun. 2015 (CEST)
Um einen Bot zu schreiben, muss erst mal der Wille da sein, derartige Spammails verschicken zu wollen. Das setzt einen Prozess voraus, in dem das sicher intern besprochen und beschlossen wurde. Also beschränkt sich der Missbrauch der Spendengelder nicht auf das Schreiben des Bots zum Versenden, sondern den ganzen Prozess drum herum. Und wenn das Tool dafür da sein soll, derartigen Spam zu versenden, dann gehört das auch noch mit dazu. Ist die WMF eigentlich gemeinnützig oder wie das in den USA heißt? Was soll daran gemeinnützig sein, Spammails zu Artikelaufträgen zu versenden? Zumal die Autoren nicht die Untergebenen der WMF sind, die deren Artikelwünsche erfüllen sollen. Das ist eine grundsätzliche Frage und man sollte jedem empfehlen, Spenden lieber woanders zu tätigen.
Außerdem war es auch gelogen, dass 2014 noch mitgeteilt wurde, man wolle sich nicht in die inhaltlichen Fragen einmischen. Ob und wer jemand einen Artikel schreiben soll, ist aber weder eine rechtliche noch eine technische Frage, sondern eine inhaltliche. Damit ist die WMF dafür unzuständig. --Winternacht in Wikimedias supergeschützten Wikis 03:24, 27. Jun. 2015 (CEST)

Vielleicht geht die WMF ja irgendwann wie Facebook an die Börse. Dann wäre aber von „Foundation“ nichts mehr übrig. Aber man könnte sie verkaufen an den Meistbietenden. --Winternacht in Wikimedias supergeschützten Wikis 03:26, 27. Jun. 2015 (CEST)

Wieso kann ich eigentlich angemailt werden, obwohl ich auf allen Projekten meine Mailfunktion deaktiviert habe? -- Andreas Werle (Diskussion) 08:32, 27. Jun. 2015 (CEST)

Auch ich habe eine solche Mail bekommen, und ich gehörte zu der Hälfte, die Artikel nach Zufallsprinzip vorgeschlagen bekam (wie in einer Fußnote in der französischsprachigen Einleitung stand). Ich habe auf fr.wp zwei Dutzend Bearbeitungen, meist eine Bildeinfügung und ähnliches. Wenn ich es angebe, dann bezeichne ich meine Sprachkenntnisse als fr-1 (vielleicht ist es in den letzten Jahren etwas besser geworden; lesen geht besser als schreiben).
Laut Betreiber wurden Menschen angeschrieben, die mindestens einmal in en.wp und fr.wp bearbeitet haben. Das finde ich arg verwunderlich. Schon vor einigen Jahren war mir ein Phänomen aufgefallen, das ich als "Fremde Helfer" bezeichnet habe. Es müsste doch jeder Mensch, der die Wikipedia ein kleines bisschen kennt, und der schon einmal übersetzt hat, wissen, dass das unzureichende Voraussetzungen sind. Eventuell wollte man den Kreis möglichst groß halten, damit überhaupt einige wenige Übersetzungen zustande kommen? Selbst nachdem man das Projekt überarbeitet hat, nach (teils überzogen negativem Feedback), findet man, dass fr-2 ausreichend sei.
Was Spam ist, wird von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich empfunden. Wenn man mich darauf aufmerksam macht, dass es in meiner Nähe ein Wikipedia-Treffen gibt, bin ich damit einverstanden. Je weiter der Inhalt der Mail von meiner Lebens- und Wikipedia-Welt entfernt ist, desto eher empfinde ich es natürlich als Spam.
Sinnvoller wäre es vielleicht so gewesen: Man erstellt auf einer WP-Seite eine Liste von Artikeln, die in Sprachversion X noch benötigt werden, mit Offenlegung der Kriterien, und die es in Sprachversion Y schon gibt. Dann können Interessierte die Liste bearbeiten und beispielsweise Lemmata herausstreichen, die in Sprachversion X schon per Löschverfahren abgelehnt worden sind (das war auch ein Problem).
Die potentiellen Mitmacher hätte man nach strengeren Kriterien auswählen müssen, vor allem mit ausdrücklichen Selbstzuschreibungen laut Babel (fr-3 und höher). Und eine Benachrichtung über die Liste samt Aufruf wäre am sinnvollsten auf der Benutzerdiskussionsseite der Zielsprachversion erfolgt. Sollte der Betreffende diese Seite gar nicht mehr auf dem Radar haben, hat sich der Aufruf lautlos und richtigerweise erledigt. --Z. (Diskussion) 14:49, 28. Jun. 2015 (CEST)

Das Erstaunliche an der Mail, die ich erhalten habe, ist, dass die Thematiken mich zwar ansprechen, u.a. (en:Franz Xaver Bergmann, en:Peter Gric, mein Interesse an Künstlern also erkannt wurde, ich aber durchaus nicht hinreichend Französisch spreche, um diese Artikel aus dem Englischen ins Französische übersetzen zu können. Ich habe auch nie derartiges behauptet. Sie hingegen in meine Muttersprache Deutsch zu übersetzen, wäre für mich gut machbar, darum wurde aber nicht gebeten und ich werde mir etwaige Importarikel lieber selbst aussuchen. Insofern betrachte ich das als Spam und habe erstmal eine "unsubscribe"-Mail zurückgesendet. Erstaunte Grüße, --Bellini 21:29, 28. Jun. 2015 (CEST)

Zugriff auf gespeicherte Accounteinstellungen[Bearbeiten]

Die Auswertung des Verhaltens stört mich gar nicht mal. Aber ich habe die E-Mail an eine Adresse geschickt bekommen, die nicht mehr die ist, die ich eingestellt habe. Das heißt wohl, dieses Research-Team hatte eine Kopie von Teilen der Datenbank mit Accounteinstellungen. Das ist meines Erachtens inakzeptabel. --Chricho ¹ ² ³ 12:19, 27. Jun. 2015 (CEST)

Es spricht ganz viel dafür, Beiträge anonym zu erbringen, um sich dem Tracking des Betreibers so weitgehend wie möglich zu entziehen.--Aschmidt (Diskussion) 15:28, 27. Jun. 2015 (CEST)

Kategorien – regiert ein Genie das Chaos?[Bearbeiten]

Die deutschsprachige Wikipedia kann jedenfalls stolz darauf sein, dass ihr Kategoriensystem völlig unabhängig ist von dem Murks in der englischsprachigen Wikipedia und es hier zehntausende von EN-Kategorien nicht gibt und dafür ebenso tausende von Kategorien nur hier bestehen, weil hierzupedia eigene Entscheidungen getroffen werden. Benutzer:Matthiasb

"Zu schön für unsere Ohren, und gewaltig viel Noten, lieber Mozart!" --MBq Disk 09:34, 27. Jun. 2015 (CEST)
Für Kategorien-Mozart und alle Nichtsblicker: Die Diskussion findet längst oben in diesem Thread statt: Wikipedia_Diskussion:Kurier#Kategorien. Die Meinungsäußerung von M. gehört auch nicht unter den Artikel Kategorien – regiert ein Genie das Chaos? selbst auf der Vorderseite. Das sage ich als humorloses biederes Nichtgenie. -- Miraki (Diskussion) 10:05, 27. Jun. 2015 (CEST)
Ich Nichtblickerin habs nicht geblickt. Da es aber als direkt Antwort auf den Artikel vorne kam, dachte ich, es sollte auch ein eigener Abschnitt sein. Man könnte es als Unterabschnitt des oberen Threads verschieben. --Kölner sprinter farbig.svg Nicola - Ming Klaaf 12:49, 27. Jun. 2015 (CEST)
Meta: Die Grundidee der Projektseite ist m.E. offensichtlich, alle tun so, als wäre es eine Zeitung mit Redakteuren. Also kann dort Redakteur mab nicht einfach Senf zum Artikel von Redakteur as nachreichen, das gehört hierhin. Inzwischen schon das drittevierte Mal korrigiert. –Be..anyone (Diskussion) 21:52, 27. Jun. 2015 (CEST) Update: Problem gelöst mit eigenem Artikel. –Be..anyone (Diskussion) 23:30, 27. Jun. 2015 (CEST)
Es ist schon immer üblich gewesen, solche Ergänzungen vorzunehmen, und es ist reflexartiges Anti-Matthiasb-Verhalten, daß es zu diesem Editwar kam. Lachhaft, das ganze. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:34, 28. Jun. 2015 (CEST)
Es wäre sicherlich hilfreich, wenn Du manche Dinge nicht persönlich resp. Dich selbst nicht so wichtig nehmen würdest. Dass Du Dich wichtig nimmst, ist daran erkennbar, dass Du Dich über Community-Regeln hinwegsetzt und es offensichtllich als selbstverständlich ansiehst, dass Dir ein solches Fehlverhalten ohne Sanktion zusteht. Für mich persönlich bist Du ein Benutzer wie jeder andere auch, der gegen Regeln und Gepflogenheiten verstösst, auch wenn Du das reflexartig als "Anti-Matthiasb-Verhalten" ansiehst. Allein die Schaffung des Begriffes durch Dich zeigt mir jedenfalls, dass Du ein wenig das rechte Mass verloren hat. --Kölner sprinter farbig.svg Nicola - Ming Klaaf 01:04, 28. Jun. 2015 (CEST)
Was für ein Fehlverhalten? Wo steht, daß es verboten ist, Kommentare und/oder Ergänzungen auf der Vorderseite anzufügen? Verwechselst du nicht Kommentar und Diskusson? Benenne doch mal Regeln, gegen die ich verstoße! Und daß es diesen Beißreflex geegen mich gibt, zeigt schon die von Assayer verlinkt LP, in der reihum der Mangel in der Abarbeitung negiert und stattdessen angebliches Fehlverhalten von mir thematisiert wurde. Nein, das Problem wurde von Oliver SY auf AN genau richtig gedeutet. Darum geht es nämlich. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:38, 28. Jun. 2015 (CEST)
Ich hatte bisher Respekt vor Deiner Arbeit hier und Deinen Kenntnissen, ungeachtet Deines mitunter rüden Umgangstons, den Du gerne so euphemistisch als "Klartext reden" umschreibst und den ich in gewissem Masse bereit war zu akzeptieren angesichts Deiner Leistungen. Mit "Fehlverhalten" meinte ich nicht nur diese Aktion auf dem Kurier, sondern Dein gesamtes Verhalten in den letzten Tagen, mit dem Du meinen Respekt auf jeden Fall verspielt hast. Vor allem die Tatsache, dass Du nicht einmal darüber nachzudenken scheinst, was Dein Anteil ist und vielleicht mal zurückzustecken, stört mich persönlich immens. Schade drum. Es ist toll, wenn jemand ein Genie ist, zur Arbeit im Team sind die meisten Genies allerdings ungeeignet. --Kölner sprinter farbig.svg Nicola - Ming Klaaf 11:24, 28. Jun. 2015 (CEST)
Ich lege keinen Wert auf "Respekt" von Personen, die das Einstellen eines einzigen Satzes, der nicht einmal ansatzweise eine Person kritisiert, geschweige denn angreift, als "miese Aktion" bezeichnen. Spare dir also deine Ankündigung einer wie auch immer gearteten Respektentziehung, sie ist aber auch sowas von lächerich. Und wenn etwas zu kritisieren gibt, dann ist es eine Admina, die aufgrund einer VM einen Benutzer sperrt, bevor dieser überhaupt auf die VM reagieren kann. Du solltest zuallererst vor deiner eigenen Türe kehrem bevor du das "gesamte Verhalten der letzten Tage" kritisiertst. Ich weiß war nicht warum, aber aus irgendwelchen mir nicht erkenntlichen Gründen hast du dich vor einigen Tage in mich verbissen, ich nehme es nur verwundert zur Kenntnis, aber letztendlich ist mir das nicht wichtig genug. Im Gegenteil, es ist völlig unwichtig, so unwichtig, daß ich wegen der Sperre weder eine Sperrprüfung verlangt habe, noch ein Adminproblem angeleiert habe. Sich mit deiner Administrationsweise auseinanderzusetzen ist eine derartige Zeitverschwendung überhaupt nicht wert. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 19:59, 28. Jun. 2015 (CEST)
Du hast aber nicht ergänzt, sondern kommentiert - und Kommentare gehören auf die Diskussionsseite. Marcus Cyron Reden 01:17, 28. Jun. 2015 (CEST)
Das ist kein Kommentar, sondern eine Tatsachenfeststellung; im übrigen kannst du gerne mal die Archivseiten der letzten paar Monate durchgehen, wie oft du da Kommentare siehst. Das ist nichts neues. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:28, 28. Jun. 2015 (CEST)
Na dann bocke weiter wie ein kleiner Junge - ändert nichts daran, daß du offenbar die Ergänzungen anderer Leute nicht von deinem Kommentar unterscheiden kannst. Marcus Cyron Reden 20:26, 28. Jun. 2015 (CEST)
Je nach Alter kennen einige hier vielleicht noch Kommentare von [Der Sätzer] in der TAZ vor 30 Jahren, das hat sich nicht durchgesetzt. Wenn Du statt "Kurier"-Spiel lieber ein normales "Forum" bzw. "VP" hättest, schlag es vor. Das wäre eine gute Gelegenheit, "Flow" statt uraltem Doppelpunkt-Einrückstil zu testen. –Be..anyone (Diskussion) 21:39, 28. Jun. 2015 (CEST)
Die Sache ist doch eindeutig: Im Kategoriensystem verwirklicht sich der Weltgeist. --Chricho ¹ ² ³ 12:44, 28. Jun. 2015 (CEST)
...von fünf Leuten. Alexpl (Diskussion) 15:00, 28. Jun. 2015 (CEST)
... die Weltseele zu Pferd? -- Harro (Diskussion) 15:10, 28. Jun. 2015 (CEST)
Im Sinne des von Chricho genannten Weltgeistes sind auch die in einer LD befindlichen Kategorien Kategorie:Träger der Dienstauszeichnung (Wehrmacht), Kategorie:Träger der Dienstauszeichnung der NSDAP und Kategorie:Träger des Kriegsverdienstkreuzes unabdingbarer Teil eines äußerst sinnvollen Gesamtgefüges. So kommt man Schritt für Schritt der Realisierung eines kleinen, aber feinen Aspekts des deutschen Kategorienplans näher: für jeden Orden der Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Nationalsozialismus) eine Trägerkategorie zu schaffen. Genial! -- Miraki (Diskussion) 07:53, 29. Jun. 2015 (CEST)
Schön, wenn du zur Einsicht kommst. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:46, 30. Jun. 2015 (CEST)
Die Ironie erkennt (fast) jeder. Es reicht nicht, mit sich selbst im Konsens zu sein, Matthiasb. -- Miraki (Diskussion) 06:59, 30. Jun. 2015 (CEST)
Miraki, an dieser Ironie glaube ich zu erkennen, dass Deine Auffassung zu den Ordenskategorien wertend ist: militärische Orden sind für Dich uninteressant/unenzyklopädisch, oder sogar böse. Andere sehen das auch so, deshalb läuft die Disk bei dieser speziellen Kat so lange und auch jetzt noch, wo die LD x-fach entschieden ist. Ich halte andererseits dafür, dass unsere Kategorien sich jeder Wertung enthalten. Sie bilden einfach alle möglichen Merkmale ab, nach denen jemand filtern könnte. Egal, ob man diese Merkmale gut oder schlecht finden könnte. Deine "Trägerkategorie der Nazi-Orden" könnte zB per CatScan mit der Kategorie:Politiker verschnitten werden - vielleicht interessant für Historiker, meinst Du nicht? - Naja, irgendwann, wenn Wikidata mal alle Inhalte erfaßt hat, oder wenn wir eine ordentliche semantische Suchmaschine bekommen, die auf dem Artikelvolltext arbeitet, sind die Kats wohl wirklich entbehrlich. --MBq Disk 09:50, 30. Jun. 2015 (CEST)
Mbq, ich bezweifle, daß man mit Wikidata Kategorie wie Kategorie:Kultur (Vereinigte Staaten) oder Kategorie:Geschichte (Deutschland) ersetzen kann, und wie ich in dem anderen Thread sagte, halte ich es für schwierig, vielleicht gar für unmöglich, per Wikidataabfrage die (merkwürdigerweise) gar nicht bestehende Kategorie:Person (Geschichte der Vereinigten Staaten) zu erzeugen. Dazu wären aber wie auch immer geartete gemeinsame Propertys notwendig, die für Personen wie George Washington, Geronimo, Usama bin Laden oder Friedrich Gerstäcker zutreffen, um mal vier völlig unterschiedliche Beispiele zu wählen, die aber alle in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine mehr als irrelevante Rolle gespielt haben.
Miraki, du gehst wirklich davon aus, ich sei nur mit mir selbst im Konsens, weil ich im Gegenteil zu anderen nicht gleich wild in der Gegend herumpinge, um Unterstützung zu suchen. Ich bin überzeugt, daß die von Gripweed gelöschte und von dir löschgeprüfte Kategorie – die Löschprüfung hat sich spätestens jetzt als Farce entpuppt, die von einem Admin entschieden wurde, der seine persönliche Meinung zur Sache umgesetzt hat und dies hinter einem kein Fehler bei der Abarbeitung erkennbar maskiert –, daß also die Kategorie:Träger der National Defense Service Medal früher oder später wieder angelegt wird. Triebtäter, wäre er noch aktiv, hätte inzwischen schon längst alle noch fehlenden US-Kategorien angelegt und alle portugiesischen und brasilianischen noch dazu. Hätte ich Benutzer:SDB angepingt und nähme der nicht gerade eine Wikiauszeit, wäre mit Sicherheit zur Sprache gekommen, daß ausgerechnet die Kategorie:Person im Koreakrieg (Vereinigte Staaten), die in der Diskussion als Alternativkategorie angeboten wurde, im Kategoriensystem gar nicht vorgesehen ist, weil Dreifachverschneidungen wie Kategorie:Person nach Konflikt und Staat generell unerwünscht sind. Daß das keine Erfindung ist, können dir auch Leute wie W!B: oder Steak erläutern, wobei ich grad net weiß, ob letzterer seine Disku überhaupt beobachtet, nachdem er seit Jahren nur noch als IP unterwegs ist. Und natürlich bin ich nicht nur mit mir im Konsens, sondern zumindest SDB ist auch der Meinung, daß wenn der Orden für die Wikipedia für einen eigenständigen Artikel relevant ist, ist auch eine Kategorie der Ordensträger relevant., siehe dessen Beitrag um 14:20, 1. Feb. 2011.
Im übrigen halte ich solche Spielchen, wie sie dort mit vereinter Adminkraft gegen mich geführt wurden, für unwürdig und letztlich auch völlig unnötig, jedenfalls aber sind sie ermüdend, denn es müßte jedem klar klar sein, daß ich so etwas nicht auf sich beruhen lasse. Es sollte sich inzwischen herumgesprohen haben, daß WP ein langfristiges Projekt ist, in dem Fehlentscheidungen nicht von Dauer sind. In Schwarmintelligenzsystemen ist es nicht unüblich, daß der Schwarm zunächst in die falsche Richtung rennt. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:43, 30. Jun. 2015 (CEST)
(zu den Statements von MBq und Matthiasb) Wertend sind natürlich immer die anderen – diejenigen, die die Anlage bestimmter Kategorien problematisieren, aber nicht diejenigen, die eine (Träger-)Kategorien zu NS-Militärorden nach der anderen erstellen und diese als wertfreien Suchmethoden dienlich deklarieren. Hinterfragt man die Sinnhaftigkeit der Kategorien tut man das angeblich nur, weil man sie für böse hält. Das ist in der Sache unzutreffend. Die überbordende Kategorisierung kann man wohlbegründet, siehe auch die entsprechenden von mir verlinkten Diskussionen, für nicht enzyklopädisch halten, ohne damit eine moralische Wertung zu verbinden. Im Übrigen habe ich mich an den hier von mir verlinkten Diskussionen überhaupt nicht beteiligt; es gibt genug andere Benutzer, die dort sachbezogen und substantiell, wenn auch nicht im Sinne von Matthiasb argumentieren. Die von Matthiasb erklärte Absicht, ja Drohung, meine Bestätigung der Löschentscheidung eines anderen Admins bei der ganz anderen Kategorie:Träger der National Defense Service Medal, zu der ich mich hier gar nicht geäußert habe, sei hinfällig, weil ich nach meinen Äußerungen hier bei der Kurier-Diskussion zeige, dass ich bei LP nur meine persönliche Meinung zur Sache umgesetzt habe und meine LP-Entscheidung: kein Fehler bei der Abarbeitung erkennbar, nicht Ergebnis einer wirklichen Prüfung gewesen sei, sondern nur mein Eigeninteresse maskiert habe, sehe ich als pure argumemtfreie Aggression. Aber dieser Stil ist ja fast normal bei Matthiasb – leider. Gruß -- Miraki (Diskussion) 12:10, 30. Jun. 2015 (CEST)
Das Problem ist aber, das durch die ständigen Kurswechsel der Schwarm immer kleiner wird, da nicht alle Schwarmmitglieder schnell genug sind um eine Wendung mitzumachen und dem Fressfeind zum Opfer fallen. Liesel 10:51, 30. Jun. 2015 (CEST)
Folglich das tun, was der Schwarm tut, um wieder größer zu werden? Paaren und kleine Wikipedianer zeugen! Dann mal los, Leute! :-D (Verd..., jetzt macht die Frauenquote wieder Probleme) --JPF just another user 11:40, 30. Jun. 2015 (CEST)
Aber das lenkt dann wieder vom Wikipedieren ab und eh die kleinen Wikipedianer so weit sind.... Liesel 11:53, 30. Jun. 2015 (CEST) P.S. und vielleicht macht das Wikipedianer-Zeugen mehr Spaß als das Wikipedia-Editieren.

@Matthias: ich kann in der LP keine "Spielchen" erkennen. Ich habe oft genug versucht, dir eine Brücke zu bauen, Du bist aber -entweder weil du nicht wolltest oder nicht konntest- nicht darauf eingegangen. Sicher ist nicht völlig ausgeschlossen, dass die Kategorie auch irgendwann wieder angelegt werden kann, aber dazu brauchst du das, was ich in der LP schon oft genug gefordert habe: einen schriftlich dokumentierten Konsens darüber, dass für alle (relevanten) Orden Träger-Kategorien erwünscht sind. Allerdings bezweifle ich nach dem Verlauf der LD und LP, dass es in absehbarer Zeit einen solchen geben wird. Vielleicht solltest Du das besser akzeptieren und umdenken. --Orci Disk 12:14, 30. Jun. 2015 (CEST)

Er muss nicht umdenken, er muss Geduld zeigen und warten bis ihr soweit seid. Wie so oft also. DestinyFound (Diskussion) 12:18, 30. Jun. 2015 (CEST)
Klar kann er das, nur glaube ich nicht, dass das so schnell der Fall sein wird, dazu sind m.e. die Argumente für diese Kat zu schwach und die dagegen zu gut. --Orci Disk 12:26, 30. Jun. 2015 (CEST)

Ihr macht euch zu Bütteln der Industrie[Bearbeiten]

Dieser Optische Terror der hier über alle projekte derzeit verbreitet wird [hier + https://de.wikivoyage.org/wiki/Benutzer:RolandUnger + https://de.wikinews.org/wiki/Benutzer:Eloquence + https://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite +++] zwingt mich dann doch dazu mal stellung zu nehmen: Wikipedia ist doch eigentlich ein Projekt von Freiwilligen, Freizeitautoren??! Und Ihr macht ketzt so eine Welle um die Gewerbliche Panoramafreiheit zu "retten". Es ist Euch also unglaublich wichtig, weiterhin gratis, unbezahlt und umsonst Content erstellen zu dürfen, damit möglichst viele Gewerbetreibende damit Reibach machen können. Die Turbokapitalisten stoßen gerade mit Schampus auf Euch an! *LOL* Klasse hier werden also fachliche Meinungsbeiträge zensiert! PS: Da hat ja sogar die Tagesschau besser recherchiert: https://www.tagesschau.de/inland/faq-fotorechte-101.html (nicht signierter Beitrag von 78.53.68.170 (Diskussion) 22:16, 26. Jun. 2015)

Die Tagesschau-FAQ, die du hier verlinkst, zeigt doch gerade, warum jedermann von der angedachten Änderung betroffen wäre, und eben nicht nur die "Industrie" und "Turbokapitalisten" - siehe die Punkte "Darf ich meine privaten Urlaubsfotos dann nicht mehr auf Facebook hochladen?" und "Darf ich Bilder auf meiner privaten Website veröffentlichen?" Gestumblindi 22:33, 26. Jun. 2015 (CEST)
Ganz im Gegeteil, die Profiteure einer solchen Änderung wären (neben den Abmahn-Anwälten) eben gerade die großen Foto-Agenturen. Grüße  TRN 3.svg hugarheimur 22:49, 26. Jun. 2015 (CEST)
Also als ob bei der Einschränkung der Panoramafreiheit nicht genauso die Kasse der Turbokapitalisten klingeln würde. Ist lediglich eine andere Gruppe die abkassiert.--Kmhkmh (Diskussion) 22:52, 26. Jun. 2015 (CEST)
Falls das (entgegen meiner Annahme) mehr sein soll, als ein müder Provokationsversuch: lies was hier steht, lies was Du selber verlinkst (Darf ich meine privaten Urlaubsfotos dann nicht mehr auf Facebook hochladen? bzw. Darf ich Bilder auf meiner privaten Website veröffentlichen?) - und dann reden wir weiter. -- Clemens 23:02, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ich finde diese naive kommerziell = böse Einstellung ehrlich gesagt ebenso ermüdent wie absurd. Vielleicht sollten diejenigen, die dieser Vorstellung anhängen, sich mal fragen, woher das Gehalt auf ihrem Konto oder und die Produkte in ihrem Haushalt kommen. Letztlich wird das nämlich (ja sogar das Gehalt der Beamten) alles direkt oder indirekt in der bösen, bösen Realwirtschaft erarbeitet. Und um zum konkreten Fall zu kommen:

  • Neben der Wikipedia wären diejenigen, die am meisten unter einer Einschränkung der Panoramafreiheit leiden würden, die freien Photographen. Also nicht irgendwelche Konzerne, sondern freiberufliche Einzelselbständige, denen es im Zeitalter von Microstocks und Leserreporter eh schon der Wind ins Gesicht weht.
  • Und wer würde profitieren? Sicher nicht der kleine Selbstständige Architekt (für den die potentiellen EInnahmen in keinen Verhältnis zum Kommunikationsaufwand stehen dürften) sondern (wenn überhaupt) die großen Büros (die sich dafür eine eigene Abteilung leisten können) oder gleich eine neu zu gründende Verwertungsgesellschaft. Diejenigen, die diese Regelung super finden (weil es gegen den bösen Kommerz geht), sollten sich bewusst sein, dass sie damit eine Architektur-Gema unterstützen, die (schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb) sicher nicht nur bei den bösen Konzernen die Hand aufhalten wird. // Martin K. (Diskussion) 23:18, 26. Jun. 2015 (CEST)

Ihr haltet immernoch "private Urlaubsfotos bei Facebook hochladen" für eine nicht-kommerzielle Sache? Wann wacht ihr endlich auf? Und auch eine *private* Webseite ist wie dort steht nicht betroffen, erst wer Geld damit verdienen möchte muss sich Gedanken machen. Dieses Gesetz wäre die Chance, dass endlich echte freie Netzwerke im www wachsen können. Und Architekten und Bauherren die ihr Bauwerk gerne überall sehen möchten können jederzeit ein Hinweisschild anbringen das alles erlaubt. Die Menschen wären tatsächlich mal dazu gebracht, nachzudenken was sie tun und wem sie etwas erlauben statt der totalen Entmündigung von eigenen Werken und Inhalten, die ihr hier unterstützt.


Liebe IP, leider hast du noch nicht verstanden, was der Begriff "kommerziell" aus rechtlicher Sicht bedeutet. Im übrigen geht es uns um Freiheit. Und Freiheit ist nunmal keine Einbahnstraße. Marcus Cyron Reden 00:12, 27. Jun. 2015 (CEST)

Danke, lieber Marcus, dann erklär uns doch mal, wie du ihn "rechtlich" definierst. Und "Freiheit" ist ebenso eine definitionssache; gerade lese ich hier an anderer Stelle (ihr habt das aber auch sau-unübersichtlich hier alles angelegt!) dass es ja an den Wikipedia-Lizenzen liegt, dass ihr unbedingt kommerzielle Nutzung vorschreibt, obwohl ihr hier ständig überall werbung damit macht nicht-kommerziell zu sein. Also ganz klar nur ein Problem die falsche Lizenz gewählt worden ist von euch. (nicht signierter Beitrag von 78.53.67.243 (Diskussion))

Du verstehst da etwas grundsätzlich falsch. Wir wollen nichtkommerziell sein (auch wenn das, was den Trägerverein WMF angeht, gar nicht mal so sicher ist), unsere Inhalte wollen/sollen frei sein. Freiheit nur für nichtkommerzielle Zwecke ist aber keine echte Freiheit. Rechtliche Probleme für Privatleute ergäben sich aus der drohenden Einschränkung der Panoramafreiheit beispielsweise auf der eigenen Webseite, wenn man dort Werbung schaltet oder auch nur einen Link auf Amazon. Dann kommen die allseits beliebten Abmahnanwälte. Grüße  TRN 3.svg hugarheimur 02:13, 27. Jun. 2015 (CEST)
Ach wenn wir (besser WMF) gross an die Glocke hängen nicht komerziel zu sein, heist dies nicht dass dies eien Gericht auch so sihet. Richtig der Knackpunkt ist die Lizenz. Aber sorri was nützt mit eine Enzyklopädieartikel (z.B. über eien Kirche), denn ich nicht mal ausdrucken und zum Selbstkostenpreis verteilen draf. Denn -und das ist der Knakpunkt bei der Wortwahl-, kommerziel ist es selbst dann, wenn man keinen Gewinnabsichten hat. Es ist reletiv schnell mal nicht mehr Privat.
Dazu kommt, bei CC-By-Sa kann eben jeder dem Fotograf vorwerfen, er fotografiere für den kommerzeilen Gebrauch. Es ist eben nicht nur ein Nachnutzer-Problem. Sondern wäre definitiv ein Problem, dass der Fotografen sehr direkt hindert, eine "uns" (der Wikipedia) genehme Lizenz zu benüzen. Aber selbst Facebook wäre nicht merh hochlade tauglich, da die Nutzungsbedingungen von Facebook eine gewerbliche Nutzung aller hochgeladen Bilder zulassen. Soviel zu ihrer Aussage oben. Es reicht eben schon, wenn ich einen Webseiten-Hooster wähle, der mit Werbeeinahmen es mir ermöglicht meine Webseite gratis zu betreiben (Eine werbefrei Webseite kostet Geld!). Es kann also schon viel früher komerzeill sein, bevor ich persönlich auch nur einen müden Cent sehe. --Bobo11 (Diskussion) 08:58, 27. Jun. 2015 (CEST)
Die IP versteht unsere Absichten föllich valsch. Wir erlauben die kommerzielle Nachnutzung, weil bei Privatleuten nix zu holen ist, wenn wir auf Nachnutzungen treffen, die nicht lizenzkonform sind. Nur bei Gewerblichen ist für Schreiberlinge und Fotoknipser was zu holen für unsere goldene Nase!!!!einself -- Smial (Diskussion) 15:16, 27. Jun. 2015 (CEST)
Uii bei Smail die neue Lieferung Sarkasmus doch noch eingetroffen. =) --Bobo11 (Diskussion) 22:27, 27. Jun. 2015 (CEST)

Hier wird mal wieder wunderbar fabuliert, was echte oder unechte Freiheit wäre. Das versteht aber jeder anders, die Freibierfraktion diametral anders als die meisten realistisch denkenden Menschen. Das Thema ist sowas von out. --Pölkkyposkisolisti 15:22, 27. Jun. 2015 (CEST)

Braucht Facebook eigentlich gewerbliche Nutzungsrechte an den Bildern seiner Benutzer, um Werbung auf seinen Seiten zeigen zu dürfen? (Und wenn nicht, inwiefern ist es im Interesse der Nutzer, dass Facebook sich diese Rechte aneignet?) Andreas JN466 23:39, 28. Jun. 2015 (CEST)

Ich frage mich ja schon lange, wieviele Facebook-Nutzer auf die Frage "Weisst du eigentlich, welche Rechte du Facebook am Material, das du dort hochlädtst, genau einräumst?" mit "Ja, ich habe mir das durchgelesen und bin damit einverstanden!" antworten würden... Gestumblindi 00:05, 29. Jun. 2015 (CEST)
Wer weiss schon, was die Zukunft bringt? Und wenn ich dann die Rechte habe... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:18, 29. Jun. 2015 (CEST)
Fast niemand liest die Terms of Service vor dem Zustimmen, daher kann man per ToS "agree"-Klick den Internetnutzern auch ihre unsterbliche Seele abkaufen oder ihre erstgeborenen Kinder versklaven ("Herodes-Klausel" ;). Und wenn man die ToS tatsächlich alle lesen würde, bräuchte man dazu 76 Arbeitstage, pro Jahr! --Atlasowa (Diskussion) 00:36, 29. Jun. 2015 (CEST)

Wikipedianer die keine sein dürfen[Bearbeiten]

Meiner Meinung nach kann es nicht darum gehen, ob jemand in die Gedenkliste eingetragen wird oder nicht, sondern allenfalls um die Frage, ob der Klarname genannt wird oder nicht. Ich fand es eigentlich immer gut und passend, daß auch Benutzer mit wenigen Beiträgen oder welche, die nur unter IP geschrieben haben, erwähnt wurden. Das ein Opt-out beachtet werden soll ist dabei natürlich klar. --Emergency doc (D) 17:38, 29. Jun. 2015 (CEST)

So sehe ich das auch. Darüber zu diskutieren, ab wie vielen Edits ein Wikipedianer auch wirklich ein Wikipedianer ist, finde ich in diesem Zusammenhang kleinlich und peinlich. Fast zum Fremdschämen. --Kölner sprinter farbig.svg Nicola - Ming Klaaf 18:09, 29. Jun. 2015 (CEST)
+1. Und danke an Liesel, daß er einen der besten Artikel für den Kurier geschrieben hat, die dort je landeten. Marcus Cyron Reden 20:54, 29. Jun. 2015 (CEST)
Ich sehe das genauso - und ich glaube eigentlich, dass dieser Konsens durchaus noch besteht. Der Kurier-Artikel bezieht sich, soviel ich sehe, auf eine kurze Diskussion zum verstorbenen Benutzer Fxb, und im Ergebnis ist Fxb ja nun auch auf der Gedenkseite. Der Kurier-Artikel verallgemeinert also zu sehr bzw. beschwört eine Gefahr, die so gar nicht besteht: Perrak hat in der Diskussion seine persönliche Meinung geäussert, es sei unsinnig, "jemanden öffentlich als Mitarbeiter der WP zu erwähnen", wenn dieser "nur ein oder zwei Edits getätigt" habe; sollte ein solcher Fall vorkommen, können wir ja nochmal darüber reden, wobei ich - ebenfalls als persönliche Meinung - kein Problem damit habe, jeden Benutzer mit Account, von dessen Tod wir erfahren, in die Liste aufzunehmen (sofern er sich nicht in die Opt-Out-Liste eingetragen hat, versteht sich). Gestumblindi
Hm, es könnte ja auch Leute geben, die zwar aus praktischen Gründen einen Account haben, sich aber einer Community von lauter unekannten Nasen (bei allfälliger Sympathie für manche einzelne) nicht unbedingt zugehörig fühlen und es sogar als seltsam empfinden würden, wenn ihre hiesige Aktivität als irgendwie buchenswert betrachtet wird. Aber immerhin, wenn man von jemandes Tod hier wissen kann, gehört er vielleicht doch dazu. -- Peter Hammer 22:54, 29. Jun. 2015 (CEST)
Darin, dass die Frage der Gedenkseite sicher nie in unwürdige Rechnerei ausarten soll, sind wir uns wohl alle einig. Ich glaube nicht, dass irgendjemand eine Position der Art "als Wikipedianer, dessen man bei seinem Ableben gedenken darf, gilt man erst ab X Edits" vertritt; Perraks Beiträge interpretiere ich so, dass man nicht zwingend jeden, der sich irgendwann mal angemeldet und einen Edit gemacht hat, gleich für die Community in Anspruch nehmen kann, und dafür habe ich Verständnis - aber m.E. gebietet es die Pietät, in solchen Fällen jedenfalls nicht lange herumzudiskutieren. Wahrscheinlich sind schon Dutzende von Leuten gestorben, die hier mal einige Edits gemacht haben, ohne dass wir etwas davon mitbekommen haben. Erfahren wir aber von jemandes Tod und empfindet es jemand als richtig, ihn auf der Gedenkseite einzutragen - sollten wir das ohne lange Diskussion auch tun. Wie gesagt: Ich glaube, das ist bestehender Community-Konsens. Die Dramatisierung im Kurier-Artikel finde ich dabei nicht unbedingt hilfreich. Gestumblindi 23:07, 29. Jun. 2015 (CEST)
Dem Kurierartikel geht an der Diskussion völlig vorbei. Es geht weniger darum, wer eine Gedenkseite verdient hat, als vielmehr darum, ob WP sich der Mitarbeit von Prominenten rühmen darf, die nur ein paar Edits gemacht haben, ihre Mitarbeit selbst aber nicht öffentlich gemacht haben.
Insbesondere ging es in der Diskussion, die der Aufhänger für den Kurierartikel war, auch um die Erwähnung von Realnamen. Bei allem Verständnis für den Wunsch, einem verdienten Mitarbeiter zu gedenken, steht für mich das Recht auf Anonymität auch postum höher.
Trotz dieser Schlagseite gut an dem Artikel finde ich, dass so vielleicht mehr aktive Wikipedianer auf die Opt-In-Liste aufmerksam werden, wo man sich nicht nur eintragen kann, wenn man nichts gegen eine Gedenkseite hat, sondern auch deutlich verfügen kann, wie mit den Seiten im eigenen BNR zu verfahren ist, ob ein eventuell bekannter Realname weiter geheim bleiben soll oder veröffentlicht werden darf usw. Und dass es eine Opt-Out-Liste gibt für diejenigen, die das ganze nicht wollen. -- Perrak (Disk) 23:34, 29. Jun. 2015 (CEST)

Dann müssen wir wohl mal ein WP:Meinungsbild zur Gedenkseitenerwähnungsberechtigung aufsetzen, differenziert nach allgemeiner Gedenkseitenerwähnungsberechtigung, Gedenkseitenerwähnungsberechtigung mit Realnamensnennung und besondere Gedenkseitenerwähnungsberechtigung mit Kondolenzlistenrecht. Wer macht mit?

Nee Jungens, eure Regulierungswut tut schon richtig weh. --89.204.139.181 06:58, 30. Jun. 2015 (CEST)

Bin ich eigentlich der Einzige, der es taktlos findet zur Veranschaulichung seines Standpunkts einen leider viel zu früh verstorbenen Mitmenschen per Kuriernotiz zu instrumentalisieren? Benutzerkennung: 43067 07:47, 30. Jun. 2015 (CEST)

Pardon? Gibt es hier bald auch Relevanzkriterien für die Eintragung Verstorbener auf der Gedenkliste? Echt? --Micha 10:29, 30. Jun. 2015 (CEST)