The Voice of Switzerland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fernsehserie
OriginaltitelThe Voice of Switzerland
Produktionsland Schweiz
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 2013–2014, 2020
Produktions-
unternehmen
Talpa,
Constantin Entertainment
Länge ca. 125 Minuten
Episoden 35 in 3 Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
montags auf 3+
(wenn im Programm)
Genre Gesangs-Castingshow
Idee John de Mol
Moderation aktuell
Erstausstrahlung 26. Januar 2013 auf SRF 1

The Voice of Switzerland (englisch für „Die Stimme der Schweiz“) ist eine Schweizer Gesangs-Castingshow, die erstmals am 26. Januar 2013 auf dem Fernsehsender SRF 1[1] ausgestrahlt wurde. Sie basiert auf dem Castingshow-Konzept The Voice, das erstmals Ende 2010 in den Niederlanden unter dem Titel The Voice of Holland umgesetzt wurde. Die erste Staffel von The Voice of Switzerland gewann Nicole Bernegger am 16. März 2013, die zweite Staffel gewann Tiziana Gulino am 19. April 2014. Die dritte Staffel wurde 2020 vom Fernsehsender 3+ ausgestrahlt;[2] am 6. April 2020 wurde Remo Forrer zum Sieger gewählt.

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 110 Teilnehmer[3] werden für die erste Phase der Fernsehsendung, die sogenannten „Blind Auditions“, eingeladen. Dort müssen die Kandidaten, begleitet von einer Live-Band, vor Publikum auf einer Bühne vorsingen. Die Jurymitglieder können die Sängerin oder den Sänger zunächst nur hören, aber nicht sehen, weil sie in einem Drehstuhl mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Sie können für einen Kandidaten stimmen, indem sie während seines Vortrages einen Knopf drücken, um ihren Stuhl zur Bühne zu drehen. Der Kandidat kommt eine Runde weiter, wenn er mindestens eine der vier Jurystimmen erhält. Unter denjenigen Jurymitgliedern, die sich für ihn umgedreht haben, wählt der Kandidat seinen Coach für die weiteren Runden. In den Blind Auditions bekommt jeder der vier Coaches eine Gruppe von zehn (2013–2014) beziehungsweise vierzehn (2020) Kandidaten.[4]

Es folgt ein Training, in der die Coaches ihre Kandidaten auf die „Battle Round“ genannte zweite Phase vorbereiten. In der Battle Round singen jeweils zwei Kandidaten derselben Coachinggruppe ein Lied im Duett. Nur einer der beiden Kandidaten kommt nach Entscheidung des jeweiligen Coaches weiter. In der zweiten Staffel (2014) konnte je ein von seinem eigenen Coach nicht weitergewählter Kandidat von einem der anderen Coaches übernommen werden. Nach den Battles wählt jeder Coach in einer „Sing-off“ (2013, 2020) beziehungsweise „Knockout Round“ (2014) genannten Phase drei Künstler für die Liveshows aus.

In der letzten Phase, den Liveshows, treten die Kandidaten innerhalb ihrer Coachinggruppen gegeneinander an und werden sowohl von den Coaches als auch von den Fernsehzuschauern bewertet. Vertreter unterschiedlicher Coaches treffen erst im Finale aufeinander; dort entscheiden einzig die Fernsehzuschauer über den Sieg.

Mitwirkende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel Coaches
1 Stefanie Heinzmann Stress Marc Sway Philipp Fankhauser
2
3 Anna Rossinelli Gölä & Trauffer
(Büetzer Buebe)
Noah Veraguth DJ Antoine

Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel Moderatoren
1 Sven Epiney
2 Viola Tami
3 Christa Rigozzi Max Loong

Erste Staffel (2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Staffel der Show wurde vom 26. Januar bis zum 16. März 2013 im Fernsehen ausgestrahlt. Moderiert wurde sie von Sven Epiney und backstage von Viola Tami. Die Jury bestand aus der Schweizer Pop- und Soulsängerin Stefanie Heinzmann, dem Schweizer Rapper Stress, dem Schweizer Pop-Rock-Musiker Marc Sway und aus dem Schweizer Bluesmusiker und Songwriter Philipp Fankhauser.[5]

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Castings zur ersten Staffel fanden im Sommer und Herbst 2012 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt. Die Blind Auditions wurden im Oktober 2012 mit etwa 110 Teilnehmern in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufgezeichnet[6] und vom 26. Januar bis zum 13. Februar 2013 in sechs Fernsehsendungen ausgestrahlt. Gezeigt wurden die Auftritte von etwa 60 Kandidaten, von denen 40 – davon 27 Frauen und 13 Männer – in die zweite Runde gewählt wurden.

Die Teilnehmer Patrick Rouiller, Ella Ronen, Marina Santelli, Leslie Philbert, Jessica Nadine Hirschi, Hugo Blau, Michael André Williams, Nicole Bernegger und Simona Lüthi erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen neun Kandidaten entschieden sich fünf für Stress, drei für Marc Sway und eine für Philipp Fankhauser als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Stefanie Heinzmann Stress Marc Sway Philipp Fankhauser
01 Michèle Binder
Juliusz Kamil
Patrick Rouiller
Ella Ronen
Iandara Brobecker
Tanja Zimmermann
Laura Strasser
Marina Santelli
Lena Schenker
02 Kaya Balmer
Gabriela Grossenbacher
Leslie Philbert Renato Araujo
03 Ralph Güntlisberger
Virág Keszthelyi
Veronica Racine
Hugo Blau
Jessica Nadine Hirschi
Angela Hengartner
Michael André Williams
Ricardo Sanz
Marco Balzli
04 Stefan Vollenweider Tabea Anderfuhren
Deborah Bough
Loraine Cotting
05 Valon Muhadri
Eliane Amherd
Manuel Naranjo
Nicole Bernegger
Sarah Quartetto
Natalie Chandra Wiedmer
Daniel Paulweber
Iris Moné
Gisel de Marco
Bernhard Betschart
06 Angie Ott Brandy Butler Simona Lüthi Jessanna Nemitz
Total 10 10 10 10

Zweite Phase: Die Battle Round[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Battle Round wurde Anfang Dezember 2012 in Kreuzlingen aufgezeichnet[6] und vom 16. bis zum 23. Februar 2013 in drei Fernsehsendungen ausgestrahlt.

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. Stefanie Heinzmann wurde unterstützt von Vocal Coach Pamela Falcon und Musikproduzent Claudio Pagonis, Marc Sway von Rapper und Sänger Sékou, Philipp Fankhauser von Vocal Coach Lilly Martin, Stress von Vocal Coach Martina Bovet und von Musikproduzent und Komponist Yvan Peacemaker.[7]

In allen vier Gruppen fanden fünf Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt.

Folge Battle Gegner Song Coach
07 1 Leslie Philbert Veronica Racine Grenade von Bruno Mars Stress
2 Laura Strasser Gisel de Marco No More Tears (Enough Is Enough) von Barbra Streisand und Donna Summer Philipp Fankhauser
3 Michèle Binder Ralph Güntlisberger L-O-V-E von Nat King Cole Stefanie Heinzmann
4 Michael André Williams Loraine Cotting Seven Nation Army von The White Stripes Marc Sway
5 Jessanna Nemitz Ricardo Sanz Ain’t No Mountain High Enough von Tammi Terrell und Marvin Gaye Philipp Fankhauser
6 Angela Hengartner Jessica Nadine Hirschi Sisters Are Doin’ It for Themselves von Annie Lennox und Aretha Franklin Marc Sway
7 Manuel Naranjo Deborah Bough The Pretender von Foo Fighters Stress
8 Marco Balzli Daniel Paulweber It’s Not Unusual von Tom Jones Philipp Fankhauser
9 Juliusz Kamil Angie Ott One von U2 Stefanie Heinzmann
08 10 Stefan Vollenweider Valon Muhadri Dance with Somebody von Mando Diao Stefanie Heinzmann
11 Simona Lüthi Natalie Chandra Wiedmer You’ve Got a Friend von Carole King Marc Sway
12 Ella Ronen Patrick Rouiller Missing von Everything but the Girl Stress
13 Marina Santelli Iris Moné America von Gianna Nannini Philipp Fankhauser
09 14 Virág Keszthelyi Eliane Amherd Superstition von Stevie Wonder Stefanie Heinzmann
15 Iandara Brobecker Tanja Zimmermann New Soul von Yael Naim Marc Sway
16 Bernhard Betschart Lena Schenker Need You Now von Lady Antebellum Philipp Fankhauser
17 Brandy Butler Nicole Bernegger Someone Like You von Adele Stress
18 Gabriela Grossenbacher Kaya Balmer Next to Me von Emeli Sandé Stefanie Heinzmann
19 Sarah Quartetto Renato Araujo Angels von Robbie Williams Marc Sway
20 Tabea Anderfuhren Hugo Blau Somebody That I Used to Know von Gotye featuring Kimbra Stress

Jeder Coach wählte von seinen siegreichen fünf Kandidaten zunächst zwei für die Liveshows aus. Die restlichen drei Teilnehmer mussten in einem „Sing-off“ genannten Dreier-Battle nochmals vorsingen. Anschliessend bestimmte der jeweilige Coach seinen dritten Teilnehmer an den Liveshows, in die insgesamt zehn Frauen und zwei Männer gewählt wurden. Von diesen zwölf Teilnehmern waren acht aus der Deutschschweiz, zwei aus der Romandie und zwei aus der italienischen Schweiz.

Coach Direkt weiter Sing-off-Kandidaten Sing-off-Song
Marc Sway Sarah Quartetto Tanja Zimmermann Simona Lüthi Michael André Williams Angela Hengartner Born This Way von Lady Gaga
Stefanie Heinzmann Gabriela Grossenbacher Angie Ott Valon Muhadri Ralph Güntlisberger Eliane Amherd Don’t Stop the Music von Rihanna
Philipp Fankhauser Gisel de Marco Iris Moné Ricardo Sanz Daniel Paulweber Lena Schenker Every Breath You Take von The Police
Stress Nicole Bernegger Leslie Philbert Deborah Bough Tabea Anderfuhren Ella Ronen You Got the Love von The Source featuring Candi Staton

Dritte Phase: Die Liveshows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Liveshows fanden vom 2. bis zum 16. März 2013 in Kreuzlingen statt. In den ersten beiden Liveshows schied je einer der drei Teilnehmer jedes Coaches aus, so dass sich für das Finale am 16. März ein Kandidat aus jeder der vier Coachinggruppen qualifizierte.

Ergebnistabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coach: Stress
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Nicole Bernegger Weiter Weiter Platz 1
Leslie Philbert Weiter Ausgeschieden
Deborah Bough Ausgeschieden
Coach: Stefanie Heinzmann
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Angie Ott Weiter Weiter Platz 2
Gabriela Grossenbacher Weiter Ausgeschieden
Valon Muhadri Ausgeschieden
Coach: Philipp Fankhauser
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Iris Moné Weiter Weiter Platz 3
Ricardo Sanz Weiter Ausgeschieden
Gisel de Marco Ausgeschieden
Coach: Marc Sway
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Sarah Quartetto Weiter Weiter Platz 4
Simona Lüthi Weiter Ausgeschieden
Tanja Zimmermann Ausgeschieden

Erste Liveshow (2. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Liveshow am 2. März 2013 kamen zwei der drei Kandidaten jeder Gruppe weiter. Einer von ihnen wurde vom jeweiligen Coach bestimmt, der zweite durch eine Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis: Jeder Coach musste einem der beiden verbliebenen Kandidaten 60 und dem anderen 40 Punkte geben, zusätzlich erhielten die beiden Teilnehmer ihr anschliessendes Televoting-Prozentergebnis als Punkte. Der Teilnehmer mit der höheren Punktesumme kam eine Runde weiter.

Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
1 Angie Ott Titanium von David Guetta featuring Sia weiter durch Coach
2 Valon Muhadri Stop and Stare von OneRepublic 40 18,81 058,81
3 Gabriela Grossenbacher Forget You! von Cee-Lo Green 60 81,19 141,19
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
4 Gisel de Marco Verás (You’ll See) von Madonna 60 26,55 086,55
5 Ricardo Sanz Me and Mrs. Jones von Billy Paul 40 73,45 113,45
6 Iris Moné Black Velvet von Alannah Myles weiter durch Coach
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
7 Simona Lüthi A Moment Like This von Kelly Clarkson weiter durch Coach
8 Tanja Zimmermann I Follow Rivers von Lykke Li 40 55,76 095,76
9 Sarah Quartetto When Love Takes Over von David Guetta featuring Kelly Rowland 60 44,24 104,24
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
10 Leslie Philbert Amerika von Adrian Stern 60 60,03 120,03
11 Nicole Bernegger Cry Me a River von Justin Timberlake weiter durch Coach
12 Deborah Bough Don’t Speak von No Doubt 40 39,97 079,97

Halbfinale (9. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Liveshow, dem Halbfinale, am 9. März 2013 kam einer der beiden Kandidaten jeder Gruppe weiter. Ermittelt wurde er oder sie durch die aus der ersten Liveshow bekannte Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis.

Ricardo Sanz trug seinen Song ein zweites Mal vor, weil es bei seinem ersten Auftritt Probleme bei der Tonübertragung gegeben hatte.

Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
1 Sarah Quartetto Halo von Beyoncé I’m with You von Avril Lavigne 60 50,01 110,01
2 Simona Lüthi Girl on Fire von Alicia Keys 40 49,99 089,99
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
3 Nicole Bernegger It’s a Man’s Man’s Man’s World von James Brown If I Ain’t Got You von Alicia Keys 60 75,63 135,63
4 Leslie Philbert Stay von Rihanna 40 24,37 064,37
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
5 Ricardo Sanz Who Wants to Live Forever von Queen Something’s Got a Hold on Me von Etta James 60 26,50 086,50
6 Iris Moné I’ve Got to Sing My Song von Oleta Adams 40 73,50 113,50
Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
7 Angie Ott The Scientist von Coldplay Too Close von Alex Clare 60 66,03 126,03
8 Gabriela Grossenbacher Set Fire to the Rain von Adele 40 33,97 073,97

Finale (16. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Liveshow, das Finale, fand am 16. März 2013 statt. Jede Finalteilnehmerin sang einen Lieblingssong, ausserdem ein Duett mit ihrem Coach und trug schliesslich ein neues, für sie komponiertes Lied vor. Aus den vier Finalistinnen bestimmten die Fernsehzuschauer per Televoting die Siegerin; es gewann Nicole Bernegger aus der Coachinggruppe von Stress.

Rang Coach Kandidat Songs Televoting in %[8]
1. Stress Nicole Bernegger Lieblingssong At Last von George Montgomery und Ann Rutherford 49,09
Duett mit Coach Elle von Stress featuring Noah Veraguth
neuer Song No Matter
2. Stefanie Heinzmann Angie Ott Lieblingssong Man in the Mirror von Michael Jackson 30,59
Duett mit Coach Fire von Stefanie Heinzmann
neuer Song Movin’
3. Philipp Fankhauser Iris Moné Lieblingssong Diavolo in me von Zucchero 11,16
Duett mit Coach Jealous Kinda Fella von Philipp Fankhauser
neuer Song The Lie
4. Marc Sway Sarah Quartetto Lieblingssong Fighter von Christina Aguilera 09,16
Duett mit Coach Keep on Walking von Marc Sway
neuer Song I Shatter

Zweite Staffel (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Staffel der Show wurde vom 22. Februar bis zum 19. April 2014 im Fernsehen ausgestrahlt. Moderiert wurde sie gemeinsam von Sven Epiney und Viola Tami sowie backstage von Tanya König. Die Jury bestand wie in der ersten Staffel aus Stefanie Heinzmann, Stress, Marc Sway und Philipp Fankhauser.[9]

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Castings zur zweiten Staffel fanden im Sommer und Herbst 2013 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt.[10] Die Blind Auditions wurden Mitte November 2013 in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufgezeichnet[11] und vom 22. Februar bis zum 12. März 2014 in sechs Fernsehsendungen ausgestrahlt. Gezeigt wurden die Auftritte von etwa 60 Kandidaten, von denen 40 – davon 26 Frauen und 14 Männer – in die zweite Runde gewählt wurden.

Die Teilnehmer Bettina Müller, Beatrice Verzier, Maxim Essindi, Brendon Schoen Johnson, Vanessa Iraci, Will G., Chiara Ruggeri, Olivier Cheuwa und Patrick Reis erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen neun Kandidaten entschieden sich vier für Philipp Fankhauser, drei für Marc Sway, eine für Stefanie Heinzmann und einer für Stress als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Marc Sway Stress Stefanie Heinzmann Philipp Fankhauser
01 Stefania Pagano
Alain Boog
Matthieu Blanchette
Belinda Bandinu
Shem Thomas
Carmen Bieri
Bettina Müller
Peter Brandenberger
Beatrice Verzier
02 Nadine Enzler Freschta Akbarzada Valentine Savioli Maxim Essindi
03 Tiziana Gulino
Brendon Schoen Johnson
Moo Malika
Camilla-Athina Moraïtinis
Glory Bosnjak
Regula Hasler
Vanessa Iraci
Pascal Muggli
Dubhaltach Tracey
Martina Dreier
04 Michelle Imhof Will G. Cabry Davide de Vita
05 Enrika Derza
Olivier Cheuwa
Rahel Buchhold
Nadja Färber
Charlie Roe
Veronica Fusaro
Céline Bührer
Chiara Ruggeri
Robin Portmann
06 Patrick Reis Larissa Sutter Carla Quartas June
Total 10 10 10 10

Zweite Phase: Die Battles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Battles wurden am 25. und 26. Januar 2014 in Kreuzlingen aufgezeichnet[12] und in zwei Fernsehsendungen am 15. März und am 22. März 2014 ausgestrahlt.

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. Wie in der ersten Staffel wurde Stefanie Heinzmann unterstützt von Musikproduzent Claudio Pagonis, Philipp Fankhauser von Vocal Coach Lilly Martin, Stress von Vocal Coach Martina Bovet und von Musikproduzent und Komponist Yvan Peacemaker, Marc Sway von Rapper und Sänger Sékou; zusätzlich wurde Marc Sway von Vocal Coach Myria Poffet beraten.[13]

In allen vier Gruppen fanden fünf Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt. Anders als in der ersten Staffel konnte auch der unterlegene Kandidat eines Battles in die nächste Phase kommen, und zwar wenn ihn einer der anderen Coaches übernahm. Falls dies mehr als einer der anderen Coaches tun wollte, wählte der Kandidat einen von ihnen zu seinem neuen Coach. Jeder Coach musste genau einen Kandidaten übernehmen, so dass in allen vier Coachinggruppen sechs Teilnehmer in die nächste Phase kamen.

Folge Coach Battle Direkt weiter-
gewählter Kandidat
Song Unterlegener
Kandidat
Neuer Coach des
unterlegenen
Kandidaten
07 Marc Sway 1 Tiziana Gulino Breakeven von The Script Alain Boog
Stefanie Heinzmann 2 Shem Thomas Give Me Love von Ed Sheeran Pascal Muggli
Philipp Fankhauser 3 June Torn von Ednaswap Martina Dreier
Stress 4 Glory Bosnjak Mamma Knows Best von Jessie J Will G. Philipp Fankhauser
Stefanie Heinzmann 5 Vanessa Iraci Rolling in the Deep von Adele Regula Hasler
Marc Sway 6 Moo Malika Wrecking Ball von Miley Cyrus Enrika Derza
Stress 7 Charlie Roe Locked Out of Heaven von Bruno Mars Belinda Bandinu
Philipp Fankhauser 8 Peter Brandenberger Sing von Travis Davide de Vita
Stress 9 Matthieu Blanchette Another Love von Tom Odell Larissa Sutter
Stefanie Heinzmann 10 Céline Bührer Soulmate von Natasha Bedingfield Carla Quartas Marc Sway
08 Stress 11 Freschta Akbarzada Read All About It, Pt. III von Emeli Sandé Camilla-Athina Moraïtinis Stefanie Heinzmann
Philipp Fankhauser 12 Robin Portmann My Girl von The Temptations Dubhaltach Tracey
Stefanie Heinzmann 13 Carmen Bieri Sussudio von Phil Collins Cabry
Marc Sway 14 Michelle Imhof Unconditionally von Katy Perry Patrick Reis
Stress 15 Rahel Buchhold Shake It Out von Florence + the Machine Nadja Färber
Marc Sway 16 Brendon Schoen Johnson When I Was Your Man von Bruno Mars Olivier Cheuwa Stress
Philipp Fankhauser 17 Bettina Müller I Still Haven’t Found What I’m Looking For von U2 Beatrice Verzier
Stefanie Heinzmann 18 Veronica Fusaro Light Me Up von Birdy Valentine Savioli
Marc Sway 19 Stefania Pagano Living for the City von Stevie Wonder Nadine Enzler
Philipp Fankhauser 20 Maxim Essindi The Way You Make Me Feel von Michael Jackson Chiara Ruggeri

Dritte Phase: Die Knockouts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neu eingeführte dritte Phase, die sogenannten Knockouts, wurde Anfang Februar 2014 in Kreuzlingen aufgezeichnet und am 29. März 2014 im Fernsehen ausgestrahlt. Jeder Coach teilte seine sechs verbliebenen Kandidaten in drei Gesangsduelle ein, in denen beide Teilnehmer nacheinander nochmals ihr Lied aus den Blind Auditions vorsangen. Nach dem Vortrag beider Kandidaten wählte der Coach einen von ihnen für die Liveshow-Phase aus, in die alle vier Coaches mit je drei Teilnehmern einzogen.

Folge Coach Gesangs-
duell
Erster Vortrag Zweiter Vortrag
Kandidat Song Kandidat Song
09 Marc Sway 1 Carla Quartas Mommy
von Selah Sue
Brendon Schoen Johnson Lego House
von Ed Sheeran
Stress 2 Freschta Akbarzada Back to Black
von Amy Winehouse
Matthieu Blanchette S.O.S. d’un terrien en détresse
von Daniel Balavoine
Stefanie Heinzmann 3 Veronica Fusaro A Night Like This
von Caro Emerald
Céline Bührer I Can’t Make You Love Me
von Bonnie Raitt
Philipp Fankhauser 4 Will G. Let’s Get It On
von Marvin Gaye
Bettina Müller Don’t Know Why
von Norah Jones
Marc Sway 5 Moo Malika Next to Me
von Emeli Sandé
Stefania Pagano Too Close
von Alex Clare
Stress 6 Glory Bosnjak At Last
von George Montgomery und Ann Rutherford
Olivier Cheuwa Rock with You
von Michael Jackson
Stefanie Heinzmann 7 Carmen Bieri Just Give Me a Reason
von Pink
Shem Thomas Father and Son
von Cat Stevens
Marc Sway 8 Tiziana Gulino Let Her Go
von Passenger
Michelle Imhof Creep
von Radiohead
Philipp Fankhauser 9 June Me and My Chauffeur Blues
von Memphis Minnie
Peter Brandenberger Home
von Michael Bublé
Stress 10 Charlie Roe It’s Oh So Quiet
von Betty Hutton
Rahel Buchhold Blurred Lines
von Robin Thicke
Stefanie Heinzmann 11 Vanessa Iraci Freedom
von Anthony Hamilton und Elayna Boynton
Camilla-Athina Moraïtinis Diamonds
von Rihanna
Philipp Fankhauser 12 Robin Portmann Wie soll ein Mensch das ertragen?
von Philipp Poisel
Maxim Essindi Ordinary People
von John Legend

Vierte Phase: Die Liveshows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Liveshows fanden vom 5. bis zum 19. April 2014 in Kreuzlingen statt. In den ersten beiden Liveshows schied je einer der drei Teilnehmer jedes Coaches aus, so dass sich für das Finale am 19. April ein Kandidat aus jeder der vier Coachinggruppen qualifizierte.

Ergebnistabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coach: Marc Sway
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Tiziana Gulino Weiter Weiter Platz 1
Brendon Schoen Johnson Weiter Ausgeschieden
Stefania Pagano Ausgeschieden
Coach: Stefanie Heinzmann
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Shem Thomas Weiter Weiter Platz 2
Vanessa Iraci Weiter Ausgeschieden
Céline Bührer Ausgeschieden
Coach: Philipp Fankhauser
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Peter Brandenberger Weiter Weiter Platz 3
Will G. Weiter Ausgeschieden
Maxim Essindi Ausgeschieden
Coach: Stress
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Rahel Buchhold Weiter Weiter Platz 4
Freschta Akbarzada Weiter Ausgeschieden
Glory Bosnjak Ausgeschieden

Erste Liveshow (5. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Liveshow am 5. April 2014 kamen zwei der drei Kandidaten jeder Gruppe weiter. Einer von ihnen wurde vom jeweiligen Coach bestimmt, der zweite durch eine Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis: Jeder Coach musste einem der beiden verbliebenen Kandidaten 60 und dem anderen 40 Punkte geben, zusätzlich erhielten die beiden Teilnehmer ihr anschliessendes Televoting-Prozentergebnis als Punkte. Der Teilnehmer mit der höheren Punktesumme kam eine Runde weiter.

Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
1 Freschta Akbarzada Turning Tables von Adele weiter durch Coach
2 Glory Bosnjak Dirty Diana von Michael Jackson 40 43,19 083,19
3 Rahel Buchhold One Day / Reckoning Song von Asaf Avidan 60 56,81 116,81
Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
4 Vanessa Iraci Burn von Ellie Goulding 60 49,99 109.99
5 Céline Bührer Brave von Sara Bareilles 40 50,01 090,01
6 Shem Thomas Beneath Your Beautiful von Labrinth featuring Emeli Sandé weiter durch Coach
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
7 Maxim Essindi If I Ain’t Got You von Alicia Keys 40 25,10 065,10
8 Peter Brandenberger Jealous Guy von John Lennon 60 74,90 134,90
9 Will G. Try a Little Tenderness von Val Rosing weiter durch Coach
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
10 Stefania Pagano Under von Alex Hepburn 40 15,69 055,69
11 Tiziana Gulino A Thousand Years von Christina Perri weiter durch Coach
12 Brendon Schoen Johnson Impossible von Shontelle 60 84,31 144,31

Halbfinale (12. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Liveshow, dem Halbfinale, am 12. April 2013 kam einer der beiden Kandidaten jeder Gruppe weiter. Ermittelt wurde er oder sie durch die aus der ersten Liveshow bekannte Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis.

Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
1 Shem Thomas Demons von Imagine Dragons Say Say Say
von Paul McCartney und Michael Jackson
60 48,77 108,77
2 Vanessa Iraci Hurt von Nine Inch Nails 40 51,23 091,23
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
3 Peter Brandenberger Walking in Memphis von Marc Cohn Easy
von The Commodores
40 62,39 102,39
4 Will G. Let’s Stay Together von Al Green 60 37,61 097,61
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
5 Brendon Schoen Johnson Burning Bridges von OneRepublic Broken Strings
von James Morrison und Nelly Furtado
40 44,38 084,38
6 Tiziana Gulino I See Fire von Ed Sheeran 60 55,62 115,62
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
7 Rahel Buchhold Use Somebody von Kings of Leon Will You Love Me Tomorrow
von The Shirelles
40 61,51 101,51
8 Freschta Akbarzada Sweet Dreams (Are Made of This) von Eurythmics 60 38,49 098,49

Finale (19. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Liveshow, das Finale, fand am 19. April 2014 statt. Jeder Finalteilnehmer sang einen Coversong und ein Duett mit einem Gastkünstler. Shem Thomas sang gemeinsam mit James Arthur, Rahel Buchhold mit Samu Haber, Tiziana Gulino mit Bastian Baker und Peter Brandenberger mit Anastacia. Ausserdem trug jeder Kandidat einen neuen, für ihn komponierten Song vor. Aus den vier Finalisten bestimmten die Fernsehzuschauer per Televoting den Sieger; es gewann Tiziana Gulino aus der Coachinggruppe von Marc Sway.

Rang Kandidat Auftritt Nr. Songs Televoting in %
1. Coach: Marc Sway
Tiziana Gulino 4 Coversong Because of You von Kelly Clarkson 42,14
8 Duett mit Bastian Baker Follow the Wind von Bastian Baker
12 neuer Song Warrior
2. Coach: Stefanie Heinzmann
Shem Thomas 10 Coversong Happy von Pharrell Williams 24,32
2 Duett mit James Arthur Get Down von James Arthur
6 neuer Song Crossroads
3. Coach: Philipp Fankhauser
Peter Brandenberger 7 Coversong Chasing Cars von Snow Patrol 22,33
11 Duett mit Anastacia Stupid Little Things von Anastacia
3 neuer Song Living It Up
4. Coach: Stress
Rahel Buchhold 1 Coversong People Help the People von Cherry Ghost 11,21
5 Duett mit Samu Haber Lifesaver von Sunrise Avenue
9 neuer Song Lifeless

Dritte Staffel (2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Staffel der Show wurde vom Fernsehsender 3+ produziert und vom 27. Januar bis zum 6. April 2020 im Fernsehen ausgestrahlt. Der Sender 3+ bezeichnete diese Staffel als «erste Staffel». Moderiert wurde sie von Christa Rigozzi und Max Loong. Die Jury bestand aus dem House-DJ und Musikproduzenten DJ Antoine, der Singer-Songwriterin Anna Rossinelli, dem Bandmusiker Noah Veraguth sowie dem Duo Büetzer Buebe bestehend aus den beiden Mundartsängern Gölä und Trauffer.[14]

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Castings zur dritten Staffel fanden ab Frühling 2019 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt.[15] Die Blind Auditions wurden vom 26. bis 29. November 2019 im Nobeo-Studio in Hürth bei Köln aufgezeichnet[16] und vom 27. Januar bis zum 9. März 2020 in sieben Fernsehsendungen ausgestrahlt. 56 Kandidaten, davon 31 Frauen, 24 Männer und 1 Duo, wurden in die nächste Runde gewählt.

Die Teilnehmer Marlou Bolg, Remo Forrer, Jacky Widmer, Lorena Beadini, Dalja Heiniger, Drilona Musa, Nortasha Dayang, Marc Shadow, Cecile Centeno, Jella Friedrich, Christoph Brötie, Fabienne Kobel und das Duo Juan Cecilia & Juan Elias erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen dreizehn entschieden sich fünf für Anna Rossinelli, vier für Noah Veraguth, zwei für die Büetzer Buebe und zwei für DJ Antoine als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Büetzer Buebe Anna Rossinelli Noah Veraguth DJ Antoine
01 Rafael Ferrer
Jacky Widmer
Marlou Bolg
Zoe Beretta
Urs Bühler
Remo Forrer
Valentina Demasi
Axel Marena
02 Sascha Krucker
Sandro Beeler
Lorena Beadini
Tina Umbricht
Drilona Musa
Katja Zumsteg Tobias Degen
Dalja Heiniger
03 Lea von Mentlen
Hanspeter Zweifel
Nortasha Dayang
Vanessa Torosian
Desirée Rodenas Vazquez
Meo Dalgic
Vincenzo Polito
Nahum Gonzalez
04 Sean-Henry Saldavia
Martina Vogel
Cecile Centeno
Igor Iov Morena Guirao
Marc Shadow
Alexandra Papadopoulos
Alison Gürtler
05 Jasmin Di Pietro-Hirt Merel De Leur
Jella Friedrich
Christoph Brötie
Omar Gueye
Diego Daniele
Noemi Ferrai
Marisol Redondo
06 Auguste Jankauskaite
Melissa Hüsler
Luca Affolter
Patrice Godefroid Fabienne Kobel
Marina Filoni-Trulec
Reyn Ffoulkes
Mathea Oberholzer
07 Dianete Celmira Da Silva Tatjana Ivanovic
Gion Gruenberg
Aron Egger
Giuseppe Audino Juan Cecilia und Juan Elias
Arnat Phanitram
Chloé Sautereau (Cee)
Total 14 14 14 14

Zweite Phase: Die Battles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Battles und das anschliessende Sing-Off wurden am 23. und 24. Januar 2020 in Hürth aufgezeichnet[17] und in drei Fernsehsendungen vom 16. bis 30. März 2020 ausgestrahlt. Ursprünglich waren zwei Sendungen geplant, doch Folge 9 wurde auf eine neunte und eine zehnte Folge aufgeteilt. 3+ gab dafür als Grund «Zuschauerfreundlichkeit» an, gleichzeitig wurde bekannt, dass das für den 30. März 2020 geplante Liveshow-Finale verschoben werden muss.[18]

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. In allen vier Gruppen fanden sieben Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt.

Folge Coach Battle Gegner Song
08 DJ Antoine 01 Dalja Heiniger Reyn Ffoulkes Cheap Thrills von Sia
02 Nahum Gonzalez Juan Cecilia und Juan Elias La Cintura von Álvaro Soler
03 Diego Daniele Mathea Oberholzer Summer Wine von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood
04 Axel Marena Alison Gürtler Kids von Kylie Minogue und Robbie Williams
05 Chloé Sautereau (Cee) Tobias Degen No One von Alicia Keys
06 Marisol Redondo Arnat Phanitram Señorita von Camila Cabello und Shawn Mendes
07 Valentina Demasi Noemi Ferrai Nothing Compares 2 U von The Family
Anna Rossinelli 08 Jella Friedrich Marlou Bolg Crazy von Gnarls Barkley
09 Gion Gruenberg Tina Umbricht Budapest von George Ezra
10 Drilona Musa Merel De Leur You've Got the Love von Florence + the Machine
11 Vanessa Torosian Tatjana Ivanovic Royals von Lorde
12 Patrice Godefroid Igor Iov Somebody That I Used to Know von Gotye featuring Kimbra
13 Zoe Beretta Aron Egger You Oughta Know von Alanis Morissette
14 Lorena Beadini Nortasha Dayang Be the One von Dua Lipa
09 Büetzer Buebe 15 Martina Vogel Sandro Beeler The Best von Bonnie Tyler
16 Rafael Ferrer Lea von Mentlen Can’t Stop the Feeling! von Justin Timberlake
17 Sean-Henry Saldavia Melissa Hüsler Love Yourself von Justin Bieber
18 Sascha Krucker Jasmin Di Pietro-Hirt Hemmigslos liebe von Marc Sway und Fabienne Louves
19 Cecile Centeno Auguste Jankauskaite Stronger (What Doesn't Kill You) von Kelly Clarkson
20 Dianete Celmira Da Silva Hanspeter Zweifel Shallow von Lady Gaga und Bradley Cooper
21 Jacky Widmer Luca Affolter Jailhouse Rock von Elvis Presley
10 Noah Veraguth 22 Giuseppe Audino Katja Zumsteg Us Mänsch von Bligg featuring Marc Sway
23 Alexandra Papadopoulos Morena Guirao Flashlight von Jessie J
24 Vincenzo Polito Omar Gueye Più bella cosa von Eros Ramazzotti
25 Christoph Brötie Fabienne Kobel You Are the Reason von Calum Scott
26 Meo Dalgic Marina Filoni-Trulec More Than Words von Extreme
27 Urs Bühler Marc Shadow Every Breath You Take von The Police
28 Remo Forrer Desirée Rodenas Vazquez Say You Won’t Let Go von James Arthur

Im anschliessenden Sing-Off trugen die in jeder Coachinggruppe verbliebenen sieben Kandidaten nochmals ihr Lied aus den Blind Auditions vor. Danach wählte der jeweilige Coach zwei von ihnen für das Liveshow-Finale aus, in das vier Frauen und vier Männer einzogen. Von diesen acht Teilnehmern hatten vier in den Blind Auditions alle vier Jurystimmen erhalten, nämlich Drilona Musa, Lorena Beadini, Jacky Widmer und Remo Forrer.

Folge Coach Auftritt Kandidat Song
08 DJ Antoine 01 Nahum Gonzalez Mi culpa von Loco Escrito
02 Dalja Heiniger 7 Rings von Ariana Grande
03 Valentina Demasi Million Reasons von Lady Gaga
04 Axel Marena Superstition von Stevie Wonder
05 Chloé Sautereau (Cee) La vie en rose von Édith Piaf
06 Marisol Redondo Suerte (Whenever, Wherever) von Shakira
07 Diego Daniele A Chi Mi Dice (Breathe Easy) von Blue
Anna Rossinelli 08 Jella Friedrich Love on the Brain von Rihanna
09 Gion Gruenberg Creep von Radiohead
10 Drilona Musa Toxic von Britney Spears
11 Vanessa Torosian God Is a Woman von Ariana Grande
12 Patrice Godefroid My Generation von The Who
13 Zoe Beretta Riptide von Vance Joy
14 Lorena Beadini All About That Bass von Meghan Trainor
09 Büetzer Buebe 15 Martina Vogel Folsom Prison Blues von Johnny Cash
16 Sean-Henry Saldavia Sex Bomb von Tom Jones und Mousse T.
17 Cecile Centeno Chandelier von Sia
18 Sascha Krucker Der Weg von Herbert Grönemeyer
19 Rafael Ferrer Despacito von Luis Fonsi featuring Daddy Yankee
20 Dianete Celmira Da Silva Jolene von Dolly Parton
21 Jacky Widmer Highway to Hell von AC/DC
10 Noah Veraguth 22 Giuseppe Audino Ganz, ganz easy (Despacito) von Luis Fonsi featuring Daddy Yankee
23 Alexandra Papadopoulos Set Fire to the Rain von Adele
24 Vincenzo Polito Adesso tu von Eros Ramazzotti
25 Christoph Brötie Say Something von A Great Big World
26 Meo Dalgic The A Team von Ed Sheeran
27 Urs Bühler Hemmige von Mani Matter
28 Remo Forrer Someone You Loved von Lewis Capaldi

Dritte Phase: Finalshow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Finale sollte ursprünglich als Liveshow am 30. März 2020 in Hürth stattfinden, jedoch wurden dort wegen der COVID-19-Pandemie alle Veranstaltungen abgesagt.[19] Stattdessen wurde das Finale am 6. April 2020 gesendet, wobei die Kandidaten, die Coaches und die Moderatoren mit Aufnahmen aus ihren Wohnzimmern gezeigt wurden.[20] Jeder der acht Kandidaten trug einen Song vor. Per Televoting wurde Remo Forrer zum Sieger gewählt.

Auftritt Nr. Coach Kandidat Song
1 Büetzer Buebe Jacky Widmer I Love Rock ’n’ Roll von Arrows
2 DJ Antoine Diego Daniele Wrecking Ball von Miley Cyrus
3 Anna Rossinelli Drilona Musa Dance Monkey von Tones and I
4 Noah Veraguth Meo Dalgic Just the Way You Are von Bruno Mars
5 Büetzer Buebe Martina Vogel Johnny B. Goode von Chuck Berry
6 DJ Antoine Axel Marena Want to Want Me von Jason Derulo
7 Anna Rossinelli Lorena Beadini Elastic Heart von Sia featuring The Weeknd and Diplo
8 Noah Veraguth Remo Forrer Sign of the Times von Harry Styles

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internationale Eyes & Ears Awards
    • 2013: Spezialpreis in der Kategorie Creation
    • 2013: Auszeichnung in der Kategorie Beste crossmediale Programm-Kampagne
    • 2014: 1. Preis in der Kategorie Bester On-Air-Programm-Spot: Show & Unterhaltung
    • 2014: 2. Preis in der Kategorie Beste promotionbezogene Audio-Gestaltung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Voice of Switzerland SF Schweiz. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  2. The Voice Of Switzerland Anmeldung. Abgerufen am 20. September 2018.
  3. Auf der richtigen Tonspur. In: sonntagszeitung.ch. 10. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013.
  4. The Voice of Switzerland – Sendungsporträt. In: srf.ch. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  5. The Voice of Switzerland – Coaches. (Nicht mehr online verfügbar.) In: srf.ch. Ehemals im Original; abgerufen am 27. Dezember 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. a b GRATIS Tickets Voice of Switzerland. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 24. Februar 2013.
  7. The Voice of Switzerland. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.thevoice.srf.ch. Archiviert vom Original am 1. März 2014; abgerufen am 24. Februar 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thevoice.srf.ch
  8. Finalresultat (Memento des Originals vom 20. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thevoice.srf.ch
  9. The Voice of Switzerland. (Nicht mehr online verfügbar.) In: srf.ch. Archiviert vom Original am 1. März 2014; abgerufen am 22. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thevoice.srf.ch
  10. Voice of Switzerland 2014 Pre-Auditions Anmeldung. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  11. Medieneinladung: «The Voice of Switzerland» – Blind Auditions. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.srf.ch. Ehemals im Original; abgerufen am 22. Februar 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. Battles - Die Produktion geht weiter. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.srf.ch. Archiviert vom Original am 1. März 2014; abgerufen am 22. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thevoice.srf.ch
  13. The Voice of Switzerland. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.thevoice.srf.ch. Archiviert vom Original am 1. März 2014; abgerufen am 15. März 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thevoice.srf.ch
  14. The Voice of Switzerland. In: 3plus.tv. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  15. The Voice of Switzerland: Die ersten Kandidaten-Castings laufen. In: www.persoenlich.com. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  16. The Voice of Switzerland - TV Show Tickets. In: tvtickets.de. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  17. The Voice of Switzerland - TV Show Tickets. In: tvtickets.de. Abgerufen am 27. Dezember 2019.
  18. 3+ – Sender sucht Lösung für «The Voice»-Finale. In: Persoenlich.vom, 22. März 2020
  19. Weiter Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auf der Website der Stadt Hürt, abgerufen am 18. März 2020
  20. Mit dem TV-Finale aus den eigenen vier Wänden schreibt 3+ Geschichte. In: Luzerner Zeitung, 4. April 2020