The Voice of Switzerland

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Seriendaten
OriginaltitelThe Voice of Switzerland
ProduktionslandSchweiz
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)2013–2014, 2018
Produktions-
unternehmen
Talpa,
Constantin Entertainment
Längeca. 45–125 Minuten
Episoden24 in 2 Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
Samstag und Mittwoch
(wenn im Programm)
GenreGesangs-Castingshow
IdeeJohn de Mol
Moderation
Moderation
Backstage
Erstausstrahlung26. Januar 2013 auf SRF 1 3+

The Voice of Switzerland (engl. für „Die Stimme der Schweiz“) ist eine Schweizer Gesangs-Castingshow, die seit dem 26. Januar 2013 auf dem Fernsehsender SRF 1[1] ausgestrahlt wird. Sie basiert auf dem Castingshow-Konzept The Voice, das erstmals Ende 2010 in den Niederlanden unter dem Titel The Voice of Holland umgesetzt wurde. Die deutsche Ausgabe The Voice of Germany wurde erstmals 2011 ausgestrahlt. Die erste Staffel von The Voice of Switzerland gewann Nicole Bernegger am 16. März 2013, die zweite Staffel gewann Tiziana Gulino am 19. April 2014. Im September 2018 gibt 3+ bekannt, dass für 2019 eine dritte Staffel geplant ist[2].

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 110 Teilnehmer[3] werden für die erste Phase der Fernsehsendung, die sogenannten „Blind Auditions“, eingeladen. Dort müssen die Kandidaten, begleitet von einer Live-Band, vor Publikum auf einer Bühne vorsingen. Die Jurymitglieder können die Sängerin oder den Sänger zunächst nur hören, aber nicht sehen, weil sie in einem Drehstuhl mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Sie können für einen Kandidaten stimmen, indem sie sich während seines Vortrages zu ihm umdrehen, um ihn zu sehen. Der Kandidat kommt eine Runde weiter, wenn er mindestens eine der vier Jurystimmen erhält. Unter denjenigen Jurymitgliedern, die sich für ihn umgedreht haben, wählt der Kandidat seinen Coach für die weiteren Runden. In den Blind Auditions soll jeder der vier Coaches eine Gruppe von zehn Kandidaten bekommen.[4]

Es folgt ein Training, in der die Coaches ihre Kandidaten auf die „Battle Round“ genannte zweite Phase vorbereiten. In der Battle Round singen jeweils zwei Kandidaten derselben Coachinggruppe ein Lied im Duett. Nur einer der beiden Kandidaten kommt nach Entscheidung des jeweiligen Coaches weiter. Seit der zweiten Staffel (2014) kann ein Kandidat, der von seinem eigenen Coach nicht weitergewählt wurde, von einem der anderen Coaches übernommen werden. Nach den Battles wählt jeder Coach in einer „Sing-off“ (2013) beziehungsweise „Knockout Round“ (2014) genannten Phase drei Künstler für die Liveshows aus.

In der letzten Phase, den Liveshows, treten die Kandidaten innerhalb ihrer Coachinggruppen gegeneinander an und werden sowohl von den Coaches als auch von den Fernsehzuschauern bewertet. Vertreter unterschiedlicher Coaches treffen erst im Finale der besten vier Teilnehmer aufeinander. Im Finale entscheiden einzig die Fernsehzuschauer über den Sieg.

Erste Staffel (2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Staffel der Show wurde vom 26. Januar bis zum 16. März 2013 im Fernsehen ausgestrahlt. Moderiert wurde sie von Sven Epiney und backstage von Viola Tami. Die Jury bestand aus der Schweizer Pop- und Soulsängerin Stefanie Heinzmann, dem Schweizer Rapper Stress, dem Schweizer Pop-Rock-Musiker Marc Sway und aus dem Schweizer Bluesmusiker und Songwriter Philipp Fankhauser.[5]

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Castings zur ersten Staffel fanden im Sommer und Herbst 2012 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt. Die Blind Auditions wurden im Oktober 2012 mit etwa 110 Teilnehmern in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufgezeichnet[6] und vom 26. Januar bis zum 13. Februar 2013 in sechs Fernsehsendungen ausgestrahlt. Gezeigt wurden die Auftritte von etwa 60 Kandidaten, von denen 40 – davon 27 Frauen und 13 Männer – in die zweite Runde gewählt wurden.

Die Teilnehmer Patrick Rouiller, Ella Ronen, Marina Santelli, Leslie Philbert, Jessica Nadine Hirschi, Hugo Blau, Michael André Williams, Nicole Bernegger und Simona Lüthi erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen neun Kandidaten entschieden sich fünf für Stress, drei für Marc Sway und eine für Philipp Fankhauser als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Stefanie Heinzmann Stress Marc Sway Philipp Fankhauser
01 Michèle Binder
Juliusz Kamil
Patrick Rouiller
Ella Ronen
Iandara Brobecker
Tanja Zimmermann
Laura Strasser
Marina Santelli
Lena Schenker
02 Kaya Balmer
Gabriela Grossenbacher
Leslie Philbert Renato Araujo
03 Ralph Güntlisberger
Virág Keszthelyi
Veronica Racine
Hugo Blau
Jessica Nadine Hirschi
Angela Hengartner
Michael André Williams
Ricardo Sanz
Marco Balzli
04 Stefan Vollenweider Tabea Anderfuhren
Deborah Bough
Loraine Cotting
05 Valon Muhadri
Eliane Amherd
Manuel Naranjo
Nicole Bernegger
Sarah Quartetto
Natalie Chandra Wiedmer
Daniel Paulweber
Iris Moné
Gisel de Marco
Bernhard Betschart
06 Angie Ott Brandy Butler Simona Lüthi Jessanna Nemitz
Total 10 10 10 10

Zweite Phase: Die Battle Round[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Battle Round wurde Anfang Dezember 2012 in Kreuzlingen aufgezeichnet[6] und vom 16. bis zum 23. Februar 2013 in drei Fernsehsendungen ausgestrahlt.

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. Stefanie Heinzmann wurde unterstützt von Vocal Coach Pamela Falcon und Musikproduzent Claudio Pagonis, Marc Sway von Rapper und Sänger Sékou, Philipp Fankhauser von Vocal Coach Lilly Martin, Stress von Vocal Coach Martina Bovet und von Musikproduzent und Komponist Yvan Peacemaker.[7]

In allen vier Gruppen fanden fünf Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt.

Folge Battle Gegner Song Coach
07 1 Leslie Philbert Veronica Racine Grenade von Bruno Mars Stress
2 Laura Strasser Gisel de Marco No More Tears (Enough Is Enough) von Barbra Streisand und Donna Summer Philipp Fankhauser
3 Michèle Binder Ralph Güntlisberger L-O-V-E von Nat King Cole Stefanie Heinzmann
4 Michael André Williams Loraine Cotting Seven Nation Army von The White Stripes Marc Sway
5 Jessanna Nemitz Ricardo Sanz Ain’t No Mountain High Enough von Tammi Terrell und Marvin Gaye Philipp Fankhauser
6 Angela Hengartner Jessica Nadine Hirschi Sisters Are Doin’ It for Themselves von Annie Lennox und Aretha Franklin Marc Sway
7 Manuel Naranjo Deborah Bough The Pretender von Foo Fighters Stress
8 Marco Balzli Daniel Paulweber It’s Not Unusual von Tom Jones Philipp Fankhauser
9 Juliusz Kamil Angie Ott One von U2 Stefanie Heinzmann
08 10 Stefan Vollenweider Valon Muhadri Dance with Somebody von Mando Diao Stefanie Heinzmann
11 Simona Lüthi Natalie Chandra Wiedmer You’ve Got a Friend von Carole King Marc Sway
12 Ella Ronen Patrick Rouiller Missing von Everything but the Girl Stress
13 Marina Santelli Iris Moné America von Gianna Nannini Philipp Fankhauser
09 14 Virág Keszthelyi Eliane Amherd Superstition von Stevie Wonder Stefanie Heinzmann
15 Iandara Brobecker Tanja Zimmermann New Soul von Yael Naim Marc Sway
16 Bernhard Betschart Lena Schenker Need You Now von Lady Antebellum Philipp Fankhauser
17 Brandy Butler Nicole Bernegger Someone Like You von Adele Stress
18 Gabriela Grossenbacher Kaya Balmer Next to Me von Emeli Sandé Stefanie Heinzmann
19 Sarah Quartetto Renato Araujo Angels von Robbie Williams Marc Sway
20 Tabea Anderfuhren Hugo Blau Somebody That I Used to Know von Gotye featuring Kimbra Stress

Jeder Coach wählte von seinen siegreichen fünf Kandidaten zunächst zwei für die Liveshows aus. Die restlichen drei Teilnehmer mussten in einem „Sing-off“ genannten Dreier-Battle nochmals vorsingen. Anschliessend bestimmte der jeweilige Coach seinen dritten Teilnehmer an den Liveshows, in die insgesamt zehn Frauen und zwei Männer gewählt wurden. Von diesen zwölf Teilnehmern waren acht aus der Deutschschweiz, zwei aus der Romandie und zwei aus der italienischen Schweiz.

Coach Direkt weiter Sing-off-Kandidaten Sing-off-Song
Marc Sway Sarah Quartetto Tanja Zimmermann Simona Lüthi Michael André Williams Angela Hengartner Born This Way von Lady Gaga
Stefanie Heinzmann Gabriela Grossenbacher Angie Ott Valon Muhadri Ralph Güntlisberger Eliane Amherd Don’t Stop the Music von Rihanna
Philipp Fankhauser Gisel de Marco Iris Moné Ricardo Sanz Daniel Paulweber Lena Schenker Every Breath You Take von The Police
Stress Nicole Bernegger Leslie Philbert Deborah Bough Tabea Anderfuhren Ella Ronen You Got the Love von The Source featuring Candi Staton

Dritte Phase: Die Liveshows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Liveshows fanden vom 2. bis zum 16. März 2013 in Kreuzlingen statt. In den ersten beiden Liveshows schied je einer der drei Teilnehmer jedes Coaches aus, so dass sich für das Finale am 16. März ein Kandidat aus jeder der vier Coachinggruppen qualifizierte.

Ergebnistabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coach: Stress
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Nicole Bernegger Weiter Weiter Platz 1
Leslie Philbert Weiter Ausgeschieden
Deborah Bough Ausgeschieden
Coach: Stefanie Heinzmann
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Angie Ott Weiter Weiter Platz 2
Gabriela Grossenbacher Weiter Ausgeschieden
Valon Muhadri Ausgeschieden
Coach: Philipp Fankhauser
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Iris Moné Weiter Weiter Platz 3
Ricardo Sanz Weiter Ausgeschieden
Gisel de Marco Ausgeschieden
Coach: Marc Sway
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Sarah Quartetto Weiter Weiter Platz 4
Simona Lüthi Weiter Ausgeschieden
Tanja Zimmermann Ausgeschieden

Erste Liveshow (2. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Liveshow am 2. März 2013 kamen zwei der drei Kandidaten jeder Gruppe weiter. Einer von ihnen wurde vom jeweiligen Coach bestimmt, der zweite durch eine Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis: Jeder Coach musste einem der beiden verbliebenen Kandidaten 60 und dem anderen 40 Punkte geben, zusätzlich erhielten die beiden Teilnehmer ihr anschliessendes Televoting-Prozentergebnis als Punkte. Der Teilnehmer mit der höheren Punktesumme kam eine Runde weiter.

Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
1 Angie Ott Titanium von David Guetta featuring Sia weiter durch Coach
2 Valon Muhadri Stop and Stare von OneRepublic 40 18,81 058,81
3 Gabriela Grossenbacher Forget You! von Cee-Lo Green 60 81,19 141,19
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
4 Gisel de Marco Verás (You’ll See) von Madonna 60 26,55 086,55
5 Ricardo Sanz Me and Mrs. Jones von Billy Paul 40 73,45 113,45
6 Iris Moné Black Velvet von Alannah Myles weiter durch Coach
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
7 Simona Lüthi A Moment Like This von Kelly Clarkson weiter durch Coach
8 Tanja Zimmermann I Follow Rivers von Lykke Li 40 55,76 095,76
9 Sarah Quartetto When Love Takes Over von David Guetta featuring Kelly Rowland 60 44,24 104,24
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
10 Leslie Philbert Amerika von Adrian Stern 60 60,03 120,03
11 Nicole Bernegger Cry Me a River von Justin Timberlake weiter durch Coach
12 Deborah Bough Don’t Speak von No Doubt 40 39,97 079,97

Halbfinale (9. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Liveshow, dem Halbfinale, am 9. März 2013 kam einer der beiden Kandidaten jeder Gruppe weiter. Ermittelt wurde er oder sie durch die aus der ersten Liveshow bekannte Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis.

Ricardo Sanz trug seinen Song ein zweites Mal vor, weil es bei seinem ersten Auftritt Probleme bei der Tonübertragung gegeben hatte.

Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
1 Sarah Quartetto Halo von Beyoncé I’m with You von Avril Lavigne 60 50,01 110,01
2 Simona Lüthi Girl on Fire von Alicia Keys 40 49,99 089,99
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
3 Nicole Bernegger It’s a Man’s Man’s Man’s World von James Brown If I Ain’t Got You von Alicia Keys 60 75,63 135,63
4 Leslie Philbert Stay von Rihanna 40 24,37 064,37
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
5 Ricardo Sanz Who Wants to Live Forever von Queen Something’s Got a Hold on Me von Etta James 60 26,50 086,50
6 Iris Moné I’ve Got to Sing My Song von Oleta Adams 40 73,50 113,50
Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
7 Angie Ott The Scientist von Coldplay Too Close von Alex Clare 60 66,03 126,03
8 Gabriela Grossenbacher Set Fire to the Rain von Adele 40 33,97 073,97

Finale (16. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Liveshow, das Finale, fand am 16. März 2013 statt. Jede Finalteilnehmerin sang einen Lieblingssong, ausserdem ein Duett mit ihrem Coach und trug schliesslich ein neues, für sie komponiertes Lied vor. Aus den vier Finalistinnen bestimmten die Fernsehzuschauer per Televoting die Siegerin; es gewann Nicole Bernegger aus der Coachinggruppe von Stress.

Rang Coach Kandidat Songs Televoting in %[8]
1. Stress Nicole Bernegger Lieblingssong At Last von George Montgomery und Ann Rutherford 49,09
Duett mit Coach Elle von Stress featuring Noah Veraguth
neuer Song No Matter
2. Stefanie Heinzmann Angie Ott Lieblingssong Man in the Mirror von Michael Jackson 30,59
Duett mit Coach Fire von Stefanie Heinzmann
neuer Song Movin’
3. Philipp Fankhauser Iris Moné Lieblingssong Diavolo in me von Zucchero 11,16
Duett mit Coach Jealous Kinda Fella von Philipp Fankhauser
neuer Song The Lie
4. Marc Sway Sarah Quartetto Lieblingssong Fighter von Christina Aguilera 09,16
Duett mit Coach Keep on Walking von Marc Sway
neuer Song I Shatter

Zweite Staffel (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Staffel der Show wurde vom 22. Februar bis zum 19. April 2014 im Fernsehen ausgestrahlt. Moderiert wurde sie gemeinsam von Sven Epiney und Viola Tami sowie backstage von Tanya König. Die Jury bestand wie in der ersten Staffel aus Stefanie Heinzmann, Stress, Marc Sway und Philipp Fankhauser.[9]

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Castings zur zweiten Staffel fanden im Sommer und Herbst 2013 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt.[10] Die Blind Auditions wurden Mitte November 2013 in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufgezeichnet[11] und vom 22. Februar bis zum 12. März 2014 in sechs Fernsehsendungen ausgestrahlt. Gezeigt wurden die Auftritte von etwa 60 Kandidaten, von denen 40 – davon 26 Frauen und 14 Männer – in die zweite Runde gewählt wurden.

Die Teilnehmer Bettina Müller, Beatrice Verzier, Maxim Essindi, Brendon Schoen Johnson, Vanessa Iraci, Will G., Chiara Ruggeri, Olivier Cheuwa und Patrick Reis erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen neun Kandidaten entschieden sich vier für Philipp Fankhauser, drei für Marc Sway, eine für Stefanie Heinzmann und einer für Stress als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Marc Sway Stress Stefanie Heinzmann Philipp Fankhauser
01 Stefania Pagano
Alain Boog
Matthieu Blanchette
Belinda Bandinu
Shem Thomas
Carmen Bieri
Bettina Müller
Peter Brandenberger
Beatrice Verzier
02 Nadine Enzler Freschta Akbarzada Valentine Savioli Maxim Essindi
03 Tiziana Gulino
Brendon Schoen Johnson
Moo Malika
Camilla-Athina Moraïtinis
Glory Bosnjak
Regula Hasler
Vanessa Iraci
Pascal Muggli
Dubhaltach Tracey
Martina Dreier
04 Michelle Imhof Will G. Cabry Davide de Vita
05 Enrika Derza
Olivier Cheuwa
Rahel Buchhold
Nadja Färber
Charlie Roe
Veronica Fusaro
Céline Bührer
Chiara Ruggeri
Robin Portmann
06 Patrick Reis Larissa Sutter Carla Quartas June
Total 10 10 10 10

Zweite Phase: Die Battles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Battles wurden am 25. und 26. Januar 2014 in Kreuzlingen aufgezeichnet[12] und in zwei Fernsehsendungen am 15. März und am 22. März 2014 ausgestrahlt.

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. Wie in der ersten Staffel wurde Stefanie Heinzmann unterstützt von Musikproduzent Claudio Pagonis, Philipp Fankhauser von Vocal Coach Lilly Martin, Stress von Vocal Coach Martina Bovet und von Musikproduzent und Komponist Yvan Peacemaker, Marc Sway von Rapper und Sänger Sékou; zusätzlich wurde Marc Sway von Vocal Coach Myria Poffet beraten.[13]

In allen vier Gruppen fanden fünf Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt. Anders als in der ersten Staffel konnte auch der unterlegene Kandidat eines Battles in die nächste Phase kommen, und zwar wenn ihn einer der anderen Coaches übernahm. Falls dies mehr als einer der anderen Coaches tun wollte, wählte der Kandidat einen von ihnen zu seinem neuen Coach. Jeder Coach musste genau einen Kandidaten übernehmen, so dass in allen vier Coachinggruppen sechs Teilnehmer in die nächste Phase kamen.

Folge Coach Battle Direkt weiter-
gewählter Kandidat
Song Unterlegener
Kandidat
Neuer Coach des
unterlegenen
Kandidaten
07 Marc Sway 1 Tiziana Gulino Breakeven von The Script Alain Boog
Stefanie Heinzmann 2 Shem Thomas Give Me Love von Ed Sheeran Pascal Muggli
Philipp Fankhauser 3 June Torn von Ednaswap Martina Dreier
Stress 4 Glory Bosnjak Mamma Knows Best von Jessie J Will G. Philipp Fankhauser
Stefanie Heinzmann 5 Vanessa Iraci Rolling in the Deep von Adele Regula Hasler
Marc Sway 6 Moo Malika Wrecking Ball von Miley Cyrus Enrika Derza
Stress 7 Charlie Roe Locked Out of Heaven von Bruno Mars Belinda Bandinu
Philipp Fankhauser 8 Peter Brandenberger Sing von Travis Davide de Vita
Stress 9 Matthieu Blanchette Another Love von Tom Odell Larissa Sutter
Stefanie Heinzmann 10 Céline Bührer Soulmate von Natasha Bedingfield Carla Quartas Marc Sway
08 Stress 11 Freschta Akbarzada Read All About It, Pt. III von Emeli Sandé Camilla-Athina Moraïtinis Stefanie Heinzmann
Philipp Fankhauser 12 Robin Portmann My Girl von The Temptations Dubhaltach Tracey
Stefanie Heinzmann 13 Carmen Bieri Sussudio von Phil Collins Cabry
Marc Sway 14 Michelle Imhof Unconditionally von Katy Perry Patrick Reis
Stress 15 Rahel Buchhold Shake It Out von Florence + the Machine Nadja Färber
Marc Sway 16 Brendon Schoen Johnson When I Was Your Man von Bruno Mars Olivier Cheuwa Stress
Philipp Fankhauser 17 Bettina Müller I Still Haven’t Found What I’m Looking For von U2 Beatrice Verzier
Stefanie Heinzmann 18 Veronica Fusaro Light Me Up von Birdy Valentine Savioli
Marc Sway 19 Stefania Pagano Living for the City von Stevie Wonder Nadine Enzler
Philipp Fankhauser 20 Maxim Essindi The Way You Make Me Feel von Michael Jackson Chiara Ruggeri

Dritte Phase: Die Knockouts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neu eingeführte dritte Phase, die sogenannten Knockouts, wurde Anfang Februar 2014 in Kreuzlingen aufgezeichnet und am 29. März 2014 im Fernsehen ausgestrahlt. Jeder Coach teilte seine sechs verbliebenen Kandidaten in drei Gesangsduelle ein, in denen beide Teilnehmer nacheinander nochmals ihr Lied aus den Blind Auditions vorsangen. Nach dem Vortrag beider Kandidaten wählte der Coach einen von ihnen für die Liveshow-Phase aus, in die alle vier Coaches mit je drei Teilnehmern einzogen.

Folge Coach Gesangs-
duell
Erster Vortrag Zweiter Vortrag
Kandidat Song Kandidat Song
09 Marc Sway 1 Carla Quartas Mommy
von Selah Sue
Brendon Schoen Johnson Lego House
von Ed Sheeran
Stress 2 Freschta Akbarzada Back to Black
von Amy Winehouse
Matthieu Blanchette S.O.S. d’un terrien en détresse
von Daniel Balavoine
Stefanie Heinzmann 3 Veronica Fusaro A Night Like This
von Caro Emerald
Céline Bührer I Can’t Make You Love Me
von Bonnie Raitt
Philipp Fankhauser 4 Will G. Let’s Get It On
von Marvin Gaye
Bettina Müller Don’t Know Why
von Norah Jones
Marc Sway 5 Moo Malika Next to Me
von Emeli Sandé
Stefania Pagano Too Close
von Alex Clare
Stress 6 Glory Bosnjak At Last
von George Montgomery und Ann Rutherford
Olivier Cheuwa Rock with You
von Michael Jackson
Stefanie Heinzmann 7 Carmen Bieri Just Give Me a Reason
von Pink
Shem Thomas Father and Son
von Cat Stevens
Marc Sway 8 Tiziana Gulino Let Her Go
von Passenger
Michelle Imhof Creep
von Radiohead
Philipp Fankhauser 9 June Me and My Chauffeur Blues
von Memphis Minnie
Peter Brandenberger Home
von Michael Bublé
Stress 10 Charlie Roe It’s Oh So Quiet
von Betty Hutton
Rahel Buchhold Blurred Lines
von Robin Thicke
Stefanie Heinzmann 11 Vanessa Iraci Freedom
von Anthony Hamilton und Elayna Boynton
Camilla-Athina Moraïtinis Diamonds
von Rihanna
Philipp Fankhauser 12 Robin Portmann Wie soll ein Mensch das ertragen?
von Philipp Poisel
Maxim Essindi Ordinary People
von John Legend

Vierte Phase: Die Liveshows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Liveshows fanden vom 5. bis zum 19. April 2014 in Kreuzlingen statt. In den ersten beiden Liveshows schied je einer der drei Teilnehmer jedes Coaches aus, so dass sich für das Finale am 19. April ein Kandidat aus jeder der vier Coachinggruppen qualifizierte.

Ergebnistabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coach: Marc Sway
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Tiziana Gulino Weiter Weiter Platz 1
Brendon Schoen Johnson Weiter Ausgeschieden
Stefania Pagano Ausgeschieden
Coach: Stefanie Heinzmann
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Shem Thomas Weiter Weiter Platz 2
Vanessa Iraci Weiter Ausgeschieden
Céline Bührer Ausgeschieden
Coach: Philipp Fankhauser
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Peter Brandenberger Weiter Weiter Platz 3
Will G. Weiter Ausgeschieden
Maxim Essindi Ausgeschieden
Coach: Stress
Kandidat 1. Liveshow Halbfinale Finale
Rahel Buchhold Weiter Weiter Platz 4
Freschta Akbarzada Weiter Ausgeschieden
Glory Bosnjak Ausgeschieden

Erste Liveshow (5. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Liveshow am 5. April 2014 kamen zwei der drei Kandidaten jeder Gruppe weiter. Einer von ihnen wurde vom jeweiligen Coach bestimmt, der zweite durch eine Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis: Jeder Coach musste einem der beiden verbliebenen Kandidaten 60 und dem anderen 40 Punkte geben, zusätzlich erhielten die beiden Teilnehmer ihr anschliessendes Televoting-Prozentergebnis als Punkte. Der Teilnehmer mit der höheren Punktesumme kam eine Runde weiter.

Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
1 Freschta Akbarzada Turning Tables von Adele weiter durch Coach
2 Glory Bosnjak Dirty Diana von Michael Jackson 40 43,19 083,19
3 Rahel Buchhold One Day / Reckoning Song von Asaf Avidan 60 56,81 116,81
Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
4 Vanessa Iraci Burn von Ellie Goulding 60 49,99 109.99
5 Céline Bührer Brave von Sara Bareilles 40 50,01 090,01
6 Shem Thomas Beneath Your Beautiful von Labrinth featuring Emeli Sandé weiter durch Coach
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
7 Maxim Essindi If I Ain’t Got You von Alicia Keys 40 25,10 065,10
8 Peter Brandenberger Jealous Guy von John Lennon 60 74,90 134,90
9 Will G. Try a Little Tenderness von Val Rosing weiter durch Coach
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Coach Zuschauer Gesamt
10 Stefania Pagano Under von Alex Hepburn 40 15,69 055,69
11 Tiziana Gulino A Thousand Years von Christina Perri weiter durch Coach
12 Brendon Schoen Johnson Impossible von Shontelle 60 84,31 144,31

Halbfinale (12. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Liveshow, dem Halbfinale, am 12. April 2013 kam einer der beiden Kandidaten jeder Gruppe weiter. Ermittelt wurde er oder sie durch die aus der ersten Liveshow bekannte Kombination aus Coachwertung und Televoting-Ergebnis.

Coach: Stefanie Heinzmann Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
1 Shem Thomas Demons von Imagine Dragons Say Say Say
von Paul McCartney und Michael Jackson
60 48,77 108,77
2 Vanessa Iraci Hurt von Nine Inch Nails 40 51,23 091,23
Coach: Philipp Fankhauser Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
3 Peter Brandenberger Walking in Memphis von Marc Cohn Easy
von The Commodores
40 62,39 102,39
4 Will G. Let’s Stay Together von Al Green 60 37,61 097,61
Coach: Marc Sway Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
5 Brendon Schoen Johnson Burning Bridges von OneRepublic Broken Strings
von James Morrison und Nelly Furtado
40 44,38 084,38
6 Tiziana Gulino I See Fire von Ed Sheeran 60 55,62 115,62
Coach: Stress Punktvergabe
Auftritt Nr. Kandidat Song Duett Coach Zuschauer Gesamt
7 Rahel Buchhold Use Somebody von Kings of Leon Will You Love Me Tomorrow
von The Shirelles
40 61,51 101,51
8 Freschta Akbarzada Sweet Dreams (Are Made of This) von Eurythmics 60 38,49 098,49

Finale (19. April 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Liveshow, das Finale, fand am 19. April 2014 statt. Jeder Finalteilnehmer sang einen Coversong und ein Duett mit einem Gastkünstler. Shem Thomas sang gemeinsam mit James Arthur, Rahel Buchhold mit Samu Haber, Tiziana Gulino mit Bastian Baker und Peter Brandenberger mit Anastacia. Ausserdem trug jeder Kandidat einen neuen, für ihn komponierten Song vor. Aus den vier Finalisten bestimmten die Fernsehzuschauer per Televoting den Sieger; es gewann Tiziana Gulino aus der Coachinggruppe von Marc Sway.

Rang Kandidat Auftritt Nr. Songs Televoting in %
1. Coach: Marc Sway
Tiziana Gulino 4 Coversong Because of You von Kelly Clarkson 42,14
8 Duett mit Bastian Baker Follow the Wind von Bastian Baker
12 neuer Song Warrior
2. Coach: Stefanie Heinzmann
Shem Thomas 10 Coversong Happy von Pharrell Williams 24,32
2 Duett mit James Arthur Get Down von James Arthur
6 neuer Song Crossroads
3. Coach: Philipp Fankhauser
Peter Brandenberger 7 Coversong Chasing Cars von Snow Patrol 22,33
11 Duett mit Anastacia Stupid Little Things von Anastacia
3 neuer Song Living It Up
4. Coach: Stress
Rahel Buchhold 1 Coversong People Help the People von Cherry Ghost 11,21
5 Duett mit Samu Haber Lifesaver von Sunrise Avenue
9 neuer Song Lifeless

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internationale Eyes & Ears Awards
    • 2013: Spezialpreis in der Kategorie Creation
    • 2013: Auszeichnung in der Kategorie Beste crossmediale Programm-Kampagne
    • 2014: 1. Preis in der Kategorie Bester On-Air-Programm-Spot: Show & Unterhaltung
    • 2014: 2. Preis in der Kategorie Beste promotionbezogene Audio-Gestaltung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Voice of Switzerland SF Schweiz. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  2. The Voice Of Switzerland Anmeldung | 3+. Abgerufen am 20. September 2018.
  3. Auf der richtigen Tonspur. In: sonntagszeitung.ch. 10. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013.
  4. The Voice of Switzerland – Sendungsporträt. In: srf.ch. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  5. The Voice of Switzerland – Coaches. In: srf.ch. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  6. a b GRATIS Tickets Voice of Switzerland. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 24. Februar 2013.
  7. The Voice of Switzerland. In: www.thevoice.srf.ch. Abgerufen am 24. Februar 2013.
  8. Finalresultat
  9. The Voice of Switzerland. In: srf.ch. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  10. Voice of Switzerland 2014 Pre-Auditions Anmeldung. In: www.conviva-plus.ch. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  11. Medieneinladung: «The Voice of Switzerland» – Blind Auditions. In: www.srf.ch. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  12. Battles - Die Produktion geht weiter. In: www.srf.ch. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  13. The Voice of Switzerland. In: www.thevoice.srf.ch. Abgerufen am 15. März 2014.