Monteroni d’Arbia

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Monteroni d’Arbia
Wappen
Monteroni d’Arbia (Italien)
Monteroni d’Arbia
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Siena (SI)
Koordinaten: 43° 14′ N, 11° 25′ O43.23333333333311.416666666667161Koordinaten: 43° 14′ 0″ N, 11° 25′ 0″ O
Höhe: 161 m s.l.m.
Fläche: 105 km²
Einwohner: 9.046 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einw./km²
Postleitzahl: 53014
Vorwahl: 0577
ISTAT-Nummer: 052017
Volksbezeichnung: Monteronesi
Schutzpatron: Giusto e Donato (25. Februar)
Website: Monteroni d’Arbia
Panorama von Monteroni d’Arbia
Panorama von Monteroni d’Arbia

Monteroni d’Arbia ist eine toskanische Gemeinde der Provinz Siena mit 9046 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Geografie[Bearbeiten]

Lage von Monteroni d’Arbia in der Provinz Siena

Der Ort erstreckt sich über 105 km². Er liegt etwa 13 km südöstlich von Siena und ca. 60 km südöstlich von Florenz in der Landschaft Crete Senesi. Monteroni liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 621 GG[2].

Die wichtigsten Flüsse im Gemeindegebiet sind der Arbia (13 km im Gemeindegebiet), der Biena (5 km), der Sorra (17 km), der Stile (7 km) und der Tressa (4 km). [3]

Zu seinen Ortsteilen zählen Lucignano d’Arbia, Le More, Cuna, Grotti, Ponte a Tressa, Ponte d’Arbia, Quinciano, Radi und Ville di Corsano. [4]

Die Nachbargemeinden sind Asciano, Buonconvento, Murlo, Siena und Sovicille.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name stammt vom Hügel Monte Roni und liegt am Fluss Arbia. Der Ortskern entstand um die 1322 errichtete Mühlenfestung herum und war im Mittelalter eng an Santa Maria della Scala und Siena gebunden, in dessen Einflussbereich er bis 1554 blieb. In diesem Jahr zerstörte der Marchese di Marigiano den Ort im Konflikt von Florenz und Siena. Monteroni d’Arbia war danach lange Zeit unter der Verwaltung des Stadtvogts von Buonconvento. In der Zeit Napoleons wurde 1810 die Gemeinde konstruiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Befestigte Mühle von Santa Maria della Scala im Ortszentrum von Monteroni d’Arbia
Die Cappella Pieri Nerli a Quinciano
Kirche Chiesa dei Santi Giacomo e Cristoforo im Ortsteil Cuna
  • Cappella Pieri Nerli a Quinciano, von Giulio Rossi begonnene und von Giuseppe Partini 1861 fertiggestellte Kapelle, enthält Werke von Cesare Maccari (Quattro Evangelisti, Fresko) und Tito Sarrocchi (Desolazione consolata dalla Fede).
  • Castello di Radi, auch Radi in Creta genannt, Kastell mit drei Türmen aus dem 13. Jahrhundert.
  • Castello di San Fabiano, bereits 1402 erwähntes Kastell.
  • Chiesa dei Santi Giacomo e Cristoforo a Cuna, Kirche im Ortsteil Cuna, bereits vor 1314 entstanden, enthält Werke von Andrea di Bartolo (Storie di San Giacomo und Sant’Ansano e San Giacomo).
  • Chiesa di San Fabiano, bereits 867 erwähnte Kirche.
  • Chiesa di San Giacomo Apostolo, bereits 1303 erwähnte Kirche.
  • Chiesa di San Pietro Apostolo, im 13. Jahrhundert errichtete Kirche, enthält das Werk Madonna della Stella von Amos Cassioli.
  • Chiesa di Sant’Agostino alla Sorra, im 14. Jahrhundert entstandene Kirche.
  • Chiesa di Sant’Albano a Quinciano, Kirche, enthielt die Werke Incoronazione della Vergine e Angeli von Sano di Pietro und Immacolata Concezione coi Santi Albano e Pietro von Rutilio Manetti aus dem Jahr 1608 (heute im Museum von Buonconvento).
  • Chiesa di Sant’Angelo, Kirche aus dem 13. Jahrhundert.
  • Chiesa di Santo Stefano, Kirche aus dem 13. Jahrhundert. War zuerst der Santa Lucia gewidmet, später dann von Francesco Piccolomini zu Santo Stefano umbenannt worden.
  • Grancia di Cuna, bestand bereits 1152 als selbständiges Hospital an der Via Francigena und wurde 1295 durch den Rektor Ristoro Menghi für Santa Maria della Scala erworben. Von 1314 an wurde unter dem Rektor Giovanni di Tese dei Tolomei die Anlage erheblich erweitert.
  • Mühle aus dem 14. Jahrhundert, die beweist, dass Monteroni d’Arbia ein Landwirtschaftszentrum war. [5]
  • Pieve di San Giovanni Battista, auch Pieve di Corsano genannt, bereits 1031 erwähnte Pieve im Ortsteil Ville di Corsano, enthält das Werk Adorazione dei pastori von Alessandro Casolani.
  • Pieve di San Giovanni Battista, Pieve im Ortsteil Lucignano d’Arbia aus dem 10. Jahrhundert, enthält das Werk Crocifissione e santi von Bartolomeo Neroni.
  • Villa di Sovignano, Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Sovignano nahe dem Ortsteil Lucignano d’Arbia, wurde wahrscheinlich von der Familie der Piccolomini errichtet. [6]

Verkehr[Bearbeiten]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Monteroni d’Arbia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 14. Dezember 2012 (ital.) (PDF; 330 kB)
  3. Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen im Gemeindegebiet von Monteroni d’Arbia, (ital.), abgerufen am 2. März 2013
  4. Offizielle Webseite des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Siena, abgerufen am 2. März 2013 (ital.)
  5. Istituto e Museo di Storia della Scienza (IMSS) Florenz, abgerufen am 2. März 2013 (ital./engl.)
  6. vgl. Ovidio Guaita: Le Ville della Toscana, Newton & Compton Editori, Rom 1997, ISBN 88-8183-787-0, S. 409 ff.
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